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VinschgerWind

Ausstellung im Haus59 in Stilfs „Gestalten“ Michael Niederegger

Haus nr 59Schon im zweiten Jahr öffnet sich das kleine historische Steinhaus im Altdorf von Stilfs für eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss Stilfs. Es wurde 2016 von den Eigentümern achtsam renoviert und ist jetzt ein Ort für Kultur und zum „Wohnen mit Kunst“(www.haus59stilfs.eu). 2017 war die Sommerausstellung der Sch-landerser Künstlerin Anna Wielander Platzgummer gewidmet.

2018 zeigt der Bildhauer Michael Niederegger, geboren 1982, im Haus und im kleinen Bauerngarten zwischen alten Mauern unter dem Titel „Gestalten“ Skulpturen und Holz-schnitte. Nach der Kunstschule in Gröden hat der junge Künstler, der aus Stilfs stammt und dort lebt, an der Kunstakademie in Carrara bei Franco Mauro Franchi studiert, nach ersten Unterrichtsjahren am Kunstlyzeum in Bruneck unterrichtet er heute am Kunstlyze-um in Bozen und ist freischaffender Bildhauer.

Die Ausstellung wird am 30. Juni 2018 um 18.00 Uhr
in Anwesenheit des Künstlers eröffnet und ist vom
01. -07. Juli 2018
von 10.00 -12.00 Uhr und von 15.00 -18.00 Uhr zu sehen.

Bildungsausschuss Stilfs

Korrnr Liadr auf Schloss Kastelbell - Konzert

kastelbell 1korrnrliadrkorrnrl 2mit Ernst Thoma, Martha Rauner und Hannes Ortler

am 27. Juni 2018 um 20.30 Uhr

Eintritt:  Freiwillige Spende
Bei schlechter Witterung findet das Konzert im Saal statt.

Der Bildungsausschuss freut sich auf Ihr Kommen.

Bildungsausschuss Kastelbell

Dorfbus

TanasLaas Bahnhof-Allitz-Tanas
Abfahrt: Bahnhof Laas 08.40/13.40/17.40
Abfahrt: Tanas/Bild 09.00/14.00/18.00
Haltestellen: Laas Kirche/Tankstelle,
Allitz/Stift, Allitz/Putz
Täglich auch an Sonn und Feiertagen
Tipp: Rundweg Tanas – St. Peter – Tanas über Panoramastraße

Bildungsausschuss Laas

9 Baustellen

s18 7106Die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn schreiten voran. Als nächster Schritt folgt die Verlängerung von Bahnsteigen an insgesamt 9 Bahnhöfen und Haltestellen. Die STA, die mit der Koordination der Baustellen bauftragt ist, weist auf mögliche Verzögerungen hin.

Vinschger Bahn: Gleich 9 Baustellen entlang der Bahnstrecke
Bahnsteige werden verlängert – Bauarbeiten in Laas auf 2019 verschoben

„Let me entertain you“

s19 4439Latsch/Musikschule Meran-Passeier - Unter dem Titel „musikschule goes modern“ präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Meran-Passeier am Freitag, 01. Juni, auf dem Lacusplatz, ein bunt gemischtes Liveprogramm.
Das Sommer Open Air der Musikschule Meran-Passeier gehört bereits seit Jahren zu den willkommenen Initiativen zum Sommeranfang in Latsch. Auch heuer gaben die Schüler auf der Bühne wieder ihr Bestes und boten dem Publikum ein breites Programm mit Liedern von Robbie Williams, Adele und Joe Cocker bis Silbermond, AC/DC und Nightwish. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften waren heuer 20 Schüler am Konzert beteiligt. Mit intensiven Proben und großem Einsatz haben sie in den letzten Monaten das bunt gemischte Repertoire zusammengestellt und einstudiert. Für die Rock-Pop-Abteilung der Musikschule stellt das Open Air den Abschluss des Schuljahres dar. „Ein Konzert ist für die Schüler immer eine tolle Erfahrung und Bereicherung, sei es ein abwechslungsreiches und qualitativ hochwertiges Programm zusammen einzulernen und dann einem Publikum zu präsentieren, sei es in sozialer Hinsicht. Banderfahrung ist immer von großer Bedeutung, auch in Bezug auf den weiteren Bildungsweg der Schüler!“, so Christian Kofler, der seit 2013 für die Gesamtleitung des Open Airs verantwortlich ist. Das Sommer Open Air, das in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Latsch-Martell organisiert wird, fand heuer bereits zum 7. Mal in Latsch statt. Nach einem Gewitter vor Konzertbeginn, heizten die Nachwuchsmusiker dem Publikum mit ihrer Show wieder ein und wurden von den vielen Konzertbesuchern mit tosendem Applaus belohnt. Das Konzept „Let me entertain you“ ist auch dieses Jahr wieder aufgegangen. (cg)

 

Jäger messen sich im „Schotterloch“

s19 1605Graun/Vinschgau - Es knallte mehrere Stunden lang ganz gewaltig im „Schotterloch“ zwischen St. Valentin auf der Haide und Graun. Der Grund war der Schieß-Wettstreit der 190 Jägerinnen und Jäger aus dem Bezirk Vinschgau am 26. Mai 2018. Die Organisatoren vom Jagdrevier Graun um Revierleiter Günther Hohenegger, der seit 2017 gleichzeitig auch Bezirksjägermeister ist, hatten im Vorfeld einen Schießstand errichtet und in 200 Metern Entfernung im ansteigenden Gelände den Platz für die Scheiben hergerichtet. Unterstützt wurden sie vom Schießreferent im Bezirk, Dietrich Spiess aus Taufers i. M., der unter anderem für die Auswertung zuständig war. Mit äußerster Konzentration positionierten die Jäger ihre Gewehre und Fernrohre - in streng eingeteilten Gruppenformationen fast Schulter an Schulter -  zielten auf die Scheiben und bemühten sich ins Schwarze zu treffen. Wer geschossen hatte, widmete sich der Geselligkeit bei Speis und Trank und wartete, bis alle geschossen hatten. Gespannt warteten dann alle auf das Ergebnis. Die Nase vorn hatten die Stilfser Jäger. Den Sieg holte sich Florian Hofer (Stilfs), vor Werner Thöni (Mals) und Edmund Schöpf (Stilfs). (Ergebnisse siehe www.jagdverband.it).  Bei der Preisverteilung spielten die „Jagdhornbläser Hirschruf“ aus Graun. Anwesend waren auch alle Mitglieder des Bezirksausschusses, (neben Hohenegger und Speiss auch Willi Götsch aus Schnals, Heinrich Kaserer aus Kastelbell, Josef Stecher aus Laas) sowie der Grauner BM Heinrich Noggler. Am 9. Juni fand im „Schotterloch“ auch das Landesschießen statt. (mds)

 

Naturkosmetik im Bioladen

s21sp23 0693Schlanders - Professionelle Schminkberatung mit Produkten von Dr. Hauschka: Die Veranstaltung des Bioladens Schlanders am 1. Juni war ausgebucht. Kosmetikerin Sylvia Weger informierte und schminkte im Halbstundentakt Kundinnen, die sich im Vorfeld im Bioladen Schlanders angemeldet hatten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Kosmetikprodukte der Marke Dr. Hauschka, die nicht nur im Bioladen auf große Begeisterung stießen, sondern weltweit vertrieben werden. Die Marke feiert besonders aufgrund der kostbaren Rohstoffe, die in ihren Produkten verarbeitet sind große Erfolge rund um den Globus.
Verkostungen und Informationsveranstaltungen sind im Bioladen von Schlanders keine Seltenheit. Nach dem Motto „Im Bioladen ist immer was los“ organisieren Sabine Holzer und ihr Team immer wieder diverse Veranstaltungen, um ihre Philosophie von Naturprodukten näher zu bringen. Sie veranstaltet laufend verschiedenste Degustationsreihen mit dem Thema Bio im Mittelpunkt. Die Palette ist breit. Nicht nur Kosmetik wurde in den letzten Wochen vorgestellt. Am 18. Mai stand die Verkostung von Produkten aus der Biomolkerei Söbbeke auf dem Programm. Auch diese stieß, wie die Naturkosmetik, auf großes Interesse und wurde reichlich besucht.  
Anna Schwienbacher

 

Mitanond musizieren und singen

s21 WA0012Spondinig - Ab Herbst 2018 bietet die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig neue Kurse an, welches sich an Erwachsene richten, die gerne musizieren und singen. Wer in der Jugend ein Instrument spielen gelernt oder schon lange den Wunsch hat, zu musizieren oder zu singen, aber nie richtig Zeit dazu gefunden hat, ist dabei genau richtig. „Mitanond musizieren und singen/proMusicante Vinschgau“ bietet die Möglichkeit, altes Wissen aufzufrischen oder das musikalische Talent neu zu entdecken. Darüber hinaus wird eine Plattform für Instrumentalisten und Vocalisten angeboten, um unter professioneler Begleitung und in inspirierender Atmosphäre gemeinsam zu musizieren und zu singen. Alter und Vorkenntnisse sind nicht relevant. Das Kurskonzept wurde im Rahmen des EU-ERASMUS+ Projektes: „Lebensqualität durch Nähe“ mit Unterstützung der Gemeinde Mals und in Absprache mit der Musikschule Oberer Vinschgau erarbeitet. (lu)

Weitere Informationen gibt es bei der GWR in Spondinig oder unter www.promusicante.it

 

Medizinische Berufe hautnah

s22 5855Schlanders/Vinschgau - Drei Schüler des Real- und Sprachengymnasiums nützten jüngst die rare Gelegenheit hinter die Kulissen des medizinisch-röntgentechnischen Dienstes am Krankenhaus Schlanders zu blicken. Ermöglicht wurde dies durch die 2017 ins Leben gerufene Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Krankenhaus, einer Initiative, die auf die Bemühungen von Susanne Pragal, Internistin und Primarstellvertreterin im Bezirkskrankenhaus und Verena Rinner, Direktorin des Oberschulzentrums Schlanders, zurückgeht.
Das Real- und Sprachengymnasium hat einen Schwerpunkt zu „Medizin, Gesundheit und Ernährung“ aufgebaut und ermöglicht seinen Schülerinnen und Schülern in diesem Rahmen Einblicke in medizinische Berufe, Vorbereitung auf die Aufnahmetests für das Medizinstudium und Vertiefung der eigenen Interessen rund um das Thema Gesundheit.
s22 5851Die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium zeigt einmal mehr die Offenheit des Krankenhauses für die Bedürfnisse seines gesellschaftlichen Umfeldes und leistet einen Beitrag, bei jungen Leuten ein Interesse an medizinischen Berufen zu wecken.
Während die drei Schüler am 10.05.18 eine interessante Einführung in die Funktionsweise des Computertomographen oder die therapeutische Bedeutung eines Zahnpanoramas in der klinischen Realsituation miterleben durften, standen für andere Gymnasiasten in den letzten Maiwochen Besuche bei Physiotherapeuten, Krankenpflegern, biomedizinischen Labortechnikern, Ernährungstherapeuten sowie verschiedenen Fachärzten an.

 

Das Leben als Bergbauer am Klopairhof

s22sp23 Ludwig Wilhalm BuchvorstellungSchlanders/Buchvorstellung - In der Schlandersburg hat noch nie ein Bergbauer ein Buch vorgestellt, meinte Ludwig Wilhalm, der bei einer Abendveranstaltung im Innenhof der Schlandersburg sein neues Buch „Mein Leben als Bergbauer auf dem Klopairhof im oberen Vinschgau“ vorstellte und einige Texte vorlas. Ludwig Wilhalm, geboren 1934, ist ein besonderer Bergbauer, der in seinem Leben viel geschrieben hat. Regelmäßig veröffentlicht er im Oberwind, dem Gemeindeblatt von Graun, seine Geschichten und vor Jahrzehnten hat er gelernt mit der Schreibmaschine zu schreiben. Von seinen Kindern wurde er ermuntert, sein Leben und seine Erlebnisse aufzuschreiben und in einem Buch zu veröffentlichen. Aus diesem Vorhaben ist ein umfangreiches Buch mit insgesamt 314 Seiten entstanden. Es enthält viele Schwarz-Weiß-Bilder aus früheren Jahren und viele Farbbilder. Wilhalm erzählt recht lebendig über sein Leben, seine Familie, seinen Hof, die Seestauung, über mehrere Pfarrer von Reschen s22sp4 Ludwig Wilhalmund über die Vereinstätigkeiten. Ausführlich schreibt er über den unvergessenen Pfarrer Alfred Rieper, der sich bei der Seestauung für die Bevölkerung eingesetzt hat. Außerdem berichtet er über Ereignisse und Anekdoten rund um den Reschenpass. Er schreibt über Lawinen, die Vivian Alm von Graun, über Ausflüge und Pilgerreisen, Grenzschikanen und andere Geschichten. Beim Kirchenchor hat er seine Frau Cäcilia Ambach kennengelernt. Er singt noch immer beim Kirchenchor mit und seine Frau leitet diesen bereits seit über 40 Jahren. Neun Kinder haben sie aufgezogen. Ludwig war im Jahre 1951 Gründungsmitglied der Musikkapelle Reschen, 20 Jahre war er Obmann und gespielt hat er insgesamt 65 Jahre lang. Musikalisch umrahmt wurde die Buchvorstellung und Lesung von seinem Enkel Marian Wilhalm auf der Ziehharmonika und von seiner Schwiegertochter, der Pianistin Andrijana Radivojevic. Neben der Lesung gab es auch ein köstliches Buffet, etwas zu trinken und die Möglichkeit mit Ludwig Wilhalm über frühere Zeiten zu reden. (hzg)

 

Dorfgeschichte zum Anfassen

s24 4423Latsch Am Freitag, 25. Mai lud der Bildungsausschuss Latsch zum Tag der offenen Denkmäler. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Latscher Kulturtage organisiert.
Eine Zeitreise in die Geschichte der k.u.k. Monarchie, durch alte Gemäuer spazieren und das Dorf einmal aus der Perspektive des Kirchturms sehen. Am Tag der offenen Denkmäler in Latsch war dies möglich. Besucht werden konnten die barocke Anna-Kapelle beim Ansitz Mühlrain, die Habsburger Sammlungen im Pegger-Haus, die Pfarrkirche St. Peter und Paul, der Pfarrturm mit dem neuen Geläute, die neu sanierte Michaelskapelle und der historische Heiligenhof. An den verschiedenen Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher das kulturelle Erbe des Dorfes erleben und hinter die Fassaden blicken, die das Dorfbild gestalten. „Viele von uns gehen täglich an Denkmälern vorbei, aber kaum einer weiß etwas über sie. Alle Objekte sind Zeitzeugen unserer Vergangenheit und unserer Tradition. Viele von uns müssen noch lernen respektvoller mit diesen Denkmälern umzugehen.“, so der Latscher Kulturreferent Mauro Dalla Barba, der am Tag der offenen Denkmäler Interessierte in luftige Höhen zu den neuen Glocken der Pfarrkirche brachte. Ziel der Veranstaltung ist es, nicht nur die Geschichte der Denkmäler, sondern auch ihre Bedeutung zu vermitteln und die Bevölkerung zu sensibilisieren. Die rege Beteiligung von Jung und Alt an der Veranstaltung hat gezeigt, dass von Seiten der Bevölkerung großes Interesse für die Denkmäler des Dorfes besteht. (cg)

 

Musik und Tanz in St. Sisinius

s24sp2 Storchn MusiLaas Sie machen Wirtshausmusik, spielen auf Märkten und zu besonderen Anlässen. Sie sorgen für schwungvolle Musik und laden ein zum Tanz und sind doch keine der üblichen Tanzkapellen. Ihre Musik hat viele Wurzeln und geht auf alte Traditionen zurück. Am ersten Juni traten sie erstmals zusammen in der Pizzeria St. Sisinius in Laas auf. Seit 25 Jahren gibt es die „Paleschtinabuabm“ (benannt nach einem alten Sumpfgebiet zwischen Laas und Tschengls), auch bekannt als „Wilde Musi“ mit Hermann Reissner, Franz Waldner, Wilfried Stimpfl, Erich Fuchsberg und Armin Schönthaler. Früher war auch Norbert Florineth dabei. 2012 wurde die „Storchn Musi“ gegründet. Sie besteht aus den fünf Musikern Viktoria Gögele (Geige), Hannes Ortler (Klarinette),  Gernot Niederfriniger (Harmonika), Michael Reissner (Schlagzeug) und Michaela Schölzhorn  (Kontrabass). Die Gruppe ist benannt nach dem legendären Vinschger  Ziachorgelspieler  und letzten Korrner Alois Federspiel, vulgo „Storchn Lois“. Jahrzehntelang spielte der „Storchn Lois“ mit seiner Ziachorgel bei Bällen und Tanzveranstaltungen von Reschen bis s24sp3 Wilde MusiMeran. Beim Faschingsumzug 1993 trat die Wilde Musi erstmals auf. In den darauffolgenden Jahren waren sie immer ein fester Teil des Faschingsumzuges, jedes Mal anders verkleidet, aber immer mit lebendiger, lebensfroher und schwungvoller Musik. Auch zu weiteren Anlässen in Laas, aber auch in anderen Gemeinden hatte sie ihre legendären Auftritte auf der Straße, bei Festen und in den Wirtshäusern. Bei der Wiedereröffnung der Vinschger Bahn am 05.05.2005 spielten sie in Uniformen von Bahnbediensteten. Hochmusikalisch, lebendig und stimmungsvoll ist auch die Storchn Musi, die mit ihren Tanzmelodien bei Festen, Hochzeiten und besonderen Anlässen auftritt und alle in Stimmung versetzt. In der Pizzeria St. Sisinius wurde deshalb nicht nur gespielt und gesungen, sondern auch ausgiebig und lange getanzt. (hzg)

 

Die Vespa – Kult wird gepflegt

s25 1616Schluderns/Vinschgau Eine Vespa war schöner herausgeputzt als die andere. Beim Vespatreffen am Sonntag 26. Mai in Schluderns wurde deutlich, dass es sehr viele zweirädrige Kostbarkeiten im Tal gibt. Rund 170 Stück standen im Park in Konfall. Und die meisten Besitzer haben eine fast liebevolle Beziehung zu ihren Zweirädern, die meist ihre ganz eigene Geschichte haben. Die Vespa Piaggo Rally 200 von Georg Lechner aus Lichtenberg hatte der Tanaser Pfarrer Peter Stieger im Jahre 1973 als Wertanlage für 800.000 Lire gekauft. Der Geistliche hatte damals Sorge, dass Lire „tschari“ gehen könnte. 2007 kaufte ihm Lechner die Vespa für 1.500 Euro ab. Nach einer vollständigen Restaurierung hat er nun ein historisches Fahrzeug, dekoriert mit entsprechender Plakette. In Imola haben die Brüder Elias und Max Gruber aus Prad 2017 eine  Vespa G S aus dem Jahre 1959 – ein Sammlerstück - für 7.500 Euro erstanden. Vom Vespa-Fieber infiziert fahren sie nun regelmäßig zu Vespatreffen. Nun möchten sie die Gruppe „Vespa Kollegen Prad“ gründen. Othmar Maschler ebenfalls aus Prad hat mehrere Vespas in seiner Garage stehen, darunter eine Rally 200 Baujahr 1972. Dabei handelt es sich um die  Vespa, die Skilegende Gustav Thöni nach einem seiner großen Erfolge einst geschenkt bekommen hatte. Neben Vespas waren auch zehn Dreirad-Fahrzeuge zu sehen. Organisator des Vespatreffens ist Benni Tragust mit seinem Team. Der eingefleischte Vespa-Liebhaber pflegt den Kult mit Passion. (mds)

 

Intensive Sprachwoche für WFO-Schüler

s32 Orbetello School 7351Schlanders/Vinschgau - Vom 6. bis zum 12. Mai unternahmen die 34 Schüler/innen der beiden dritten Klassen der WFO Schlanders eine Sprachreise nach Orbetello in der Toskana.
Vormittags wurde an der Sprachschule „OrbitLingua“ Italienisch unterrichtet. Der Fokus lag dabei vor allem auf der Kommunikation, deshalb wurden die Lernenden in drei Leistungsgruppen unterteilte. Gleichzeitig waren die Schüler/innen bei Gasteltern untergebracht, mit denen sie sich ebenfalls nur in italienischer Sprache unterhalten konnten.
Nachmittags standen täglich Aktivitäten und Ausflüge an. Neben dem Besuch von Porto Ercole sowie einer Radtour durch ein Naturschutzgebiet mit anschließendem Besuch am Strand gab es auch kulinarische Hochgenüsse: Pasta, Sugo all‘ Amatriciana und Tiramisú selbst zubereitet und verkostet.  Das Highlight der Woche war auf jeden Fall der Ganztagesausflug mit der Fähre auf die Isola del Giglio. Nach einem Rundgang durch Giglio Castello, dem mittelalterlichen Schloss und der engen, oft von Bögen überspannten Gässchen – typische toskanisch eben - fand der Tag seinen Ausklang erneut am Strand.
Für die Schüler/innen der WFO war die Sprachreise eine gute Gelegenheit ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und neu kulturelle Eindrücke zu sammeln.  Begleitet wurden die beiden Klassen von den Lehrpersonen Martha Pobitzer, Melanie Platzer und Martin Platter.

Melanie Platzer

GRILLZEIT 2

grill entrecGrilliertes Entrecôte

Zubereiten: ca. 30 Min.
Marinieren: ca. 60 Min.
Für 4 Personen

Treffs für Bewegungskompetenz in Mals

s34 trainerMals - Im Rahmen des ersten Bürgerhaushaltes der Gemeinde Mals im Jahr 2016 erhielt das Gesundheitsprojekt „Bewegungswerkstatt Kinaesthetics“ eingereicht von Marion Grass und Gabriel Wunderer, am meisten Punkte. Derzeit wird es mit Unterstützung der GWR in Spondinig und dem Kinaestetics-Netzwerk-Vinschgau im Gemeindegebiet von Mals umgesetzt. Die Kinaesthetics-Konzepte werden bereits erfolgreich in der Pflege eingesetzt, können aber auch im normalen Alltag präventiv eine Verbesserung der Bewegungskompetenz bewirken und somit zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. Neben Grundkursen und Workshops für professionelle Zielgruppen, sieht das Projekt besonders auch Vermittlungsmodule für die breite Bevölkerung vor. Daher ist es seit Juni in Mals möglich, das „Bewegungs-Standl“ und das „Bewegungs-Cafe“ aufzusuchen und die Kinaesthetics-Methode dort praktisch kennenzulernen. Dabei wird allen Interessierten eine ungezwungene Lernumgebung zum Weiterentwickeln und Erforschen der alltäglichen Bewegungsaktivitäten - wie z.B. sich auf den Boden setzen und wieder aufstehen - angeboten. Es geht dabei nicht um „Können“ oder „nicht Können“, sondern um Entwicklung und Lernen im gemeinsamen Tun. Am „Bewegungs-Standl“ beim Bauernmarkt im Zentrum und im „Bewegungs-Cafe“ im Seniorenraum/Dorfanger sind daher ausgebildete Kinaesthetics-TrainerInnen vor Ort, welche praktische Übungen zeigen und sich Zeit und Raum für Fragen und Themen rund um die Bewegungskompetenz im Alltag nehmen. (lu)

Auswandererkomödie von Selma Mahlknecht

s34sp3 Trio DakapoNaturns/Theater der Volksbühne Naturns - Mit dem Theaterstück „Gruß und Kuss vom Pluralus“ ist es der Schriftstellerin, Theaterautorin und Dramaturgin Selma Mahlknecht und der Volksbühne Naturns wieder gelungen ein hochaktuelles und brisantes Thema auf unterhaltsame Weise darzubieten und die Besuchern zum Lachen und Nachdenken zu bringen. Durch Perspektivenwechsel und Sprachwitz gelingt es Mahlknecht die Umwelt- und Migrationsthematik anders aufzurollen und verschiedene Aspekte darzulegen. Über ein Zeit-Raum-Portal gelangt man in eine ferne Zukunft und auf einen anderen Planeten. Misswirtschaft, Naturkatastrophen und Umweltzerstörung zwingen die Erdbewohner sich nach einem neuen Planeten umzusehen. Auf dem Planeten Pluralus hat sich bereits eine Menschenkolonie angesiedelt. Dort soll alles viel besser sein. Harald (gespielt von Theo Mair) und Magdalena (gespielt von Frieda Gorfer) wollen für ihre Tochter Rebekka (gespielt von Ruth Kofler) ein besseres Leben und investieren ihre ganzen Ersparnisse s34sp2 Theater Naturns Pluralus 1und ihren Besitz, um auf Pluralus ein neues Leben zu beginnen. Dort angekommen, trifft sie die harte Realität in der neuen Welt. Sie sind nicht willkommen, ihre beruflichen Erfahrungen haben keinen Wert, die Sprache bereitet Schwierigkeiten, sie verlieren ihre Namen und ihre Identität als Mann und Frau. Sie müssen sich anpassen und mit den neuen Gesetzen, Regeln und Essgewohnheiten zurechtkommen. Es kommt zu Konflikten und es bildet sich eine Widerstandsgruppe. Der Umbau der einzelnen Szenen wird ausgefüllt durch schwungvolle Musik und passende Lieder vom Trio Dakapo. So wird die ganze Thematik im Wechsel von Musik und Gesang und dem Spiel auf der Bühne präsentiert.  Auch die Liedtexte stammen von Selma Mahlknecht, die Vertonung lag in den Händen von Gernot Niederfriniger. Schlicht und einfallsreich war das Bühnenbild, passend die Kostüme der Erdlinge und der Pluralier. Interessante Spezialeffekte haben den futuristischen Rahmen dieser Ausländerkomödie betont. (hzg)

Lange Nacht der Kirchen

s35sp34 Joyful SingersSchlanders/Südtirol - Am Freitag, den 25. Mai gab es in 71 Kirchen, Klöstern und Kapellen in Südtirol Kirchenführungen, Turmbesichtigungen, Konzerte, Meditationen und Vorträge. Unter dem Motto „Lange Nacht der Kirchen“ gab es aber nicht nur in Südtirol, sondern auch in Österreich, Tschechien, Estland, der Slowakai und in der Schweiz verschiedene Angebote, um Kirche einmal anders zu erleben. Im Vinschgau beteiligte sich dieses Jahr der Pfarrgemeinderat von Naturns, Plaus und Schlanders mit verschiedenen Angeboten an dieser Aktion. Sehr umfangreich und vielfältig waren die Angebote in Schlanders. In der Kapuzinerkirche wurde eine Geschichte aus der Bibel für Familien mit Kleinkindern präsentiert. Von 17:00 bis 19:00 Uhr konnten Kleingruppen mit Hubert Piccolruaz eine Kirchturmbegehung und Besichtigung machen. Im Pfarrsaal informierte Joachim Tonezzer über Bestattungsformen und Beerdigungsrituale. Für die Ministranten und Ministrantinnen wurde auf dem Plawennplatz ein Lagerfeuer entzündet. Dabei wurde gesungen, gespielt und Stockbrot gebacken. Um 20:30 Uhr gab es in der Pfarrkirche von Schlanders ein Chor- und Orgelkonzert mit den „Joyful Singers“ unter dem Titel „Jesus Christ, you are my life“. Der Italienischlehrer Pasquale Bonfitto spielte nicht nur hervorragend auf der Orgel Werke aus der Romantik, Klassik und aus der Moderne, er leitete auch den Chor und konnte durch seine Begeisterung auch die interessierten Zuhörer mitreißen und erfreuen. Die Joyful Singers präsentierten bei ihrem Konzert Pop und Gospel Songs, Spirituals und Ausschnitte aus Musicals, aus der Filmmusik und dem geistlichem Liedgut. Abgeschlossen wurde die lange Nacht der Kirchen in Schlanders mit dem Jugendfilm „Gott ist nicht tot“. Recht viele Personen aus Schlanders und der Umgebung besuchten die verschiedenen Veranstaltungen. (hzg)

Mädchen gewinnen Matheolympiade

s36 0703Schlanders/Vinschgau - Am 13. April fand zum 14. Mal die Matheolympiade statt. Dieses Jahr mit einer kleinen Überraschung: Zum ersten Mal in der Geschichte der Matheolympiade waren es mehr Mädchen als Buben die die Vorrunde meisterten und es zum Wettbewerb schafften. Unter den insgesamt 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die von ihren Lehrpersonen auf den Wettbewerb vorbereitet wurden, befanden sich im heurigen Jahr 34 Mädchen und 28 Buben. Unter den drei Erstplatzierten waren dieses Jahr ebenfalls nur Mädchen zu finden. Carmen Unterweger, Miriam Schwienbacher und Anna Pichler schafften es sich gegen ihre 59 Konkurrentinnen und Konkurrenten durchzusetzen. Dass ein Mädchen gewinnt kam in der Geschichte der Matheolympiade noch nicht allzu oft vor; erst drei Mal gelang es einem Mädchen sich gegenüber den Buben zu beweisen und den Sieg zu holen.
Was die Gewinnerschule betrifft gab es dieses Mal keine Überraschung. Wie schon einige Male zuvor war die Mittelschule Naturns auch in diesem Jahr wieder stark im Rennen und belegte zum sechsten Mal in 14 Jahren den ersten Platz. Die Siegerin aus Naturns und die weiteren 14 darauffolgenden Plätze wurden am ersten Juni in Schlanders ausgezeichnet und mit Preisen belohnt. Doch auch die restlichen Teilnehmer gingen nicht leer aus: einen Taschenrechner als s36 0708Anerkennungspreis gab es für jeden Einzelnen. Neben den Schülern wurden auch Ehrengäste, Lehrpersonen und Eltern eingeladen, die mit Grußworten von Bildungsdirektor Gustav Tschenett, Schulamtsleiterin Sigrun Falkensteiner und RAIKA-Direktor Michael Groner willkommen geheißen wurden. Die Stühle im Saal waren voll besetzt, was Direktor Christian Köllemann sehr freute: „Eine Veranstaltung lebt von jenen, die kommen“. Köllemann selbst übernahm nach zehn Jahren heuer zum letzten Mal die Organisation der Matheolympiade.
Neben den Mathetalenten kamen auch musikalisch begabte Schüler zum Zug und zeigten was sie können. Musikalische Einlagen von Julia Schönthaler, Lilli Punter, Jana Holzer und Raffael Tappeiner gestalteten die Feier bunt und lebendig.  
Anna Schwienbacher

Ausstellung über Norbert C. Kaser

s36sp23 Ausstellung Mals NC KaserMals/Oberschulzentrum - Vor 40 Jahren starb in Bruneck mit 31 Jahren ein junger, hoffnungsvoller Dichter und Schriftsteller. Er ist einer der Begründer der Neuen Südtiroler Literatur und war ein heftiger Kritiker der alten Heimatliteratur. Um diesen Tiroler Dissidenten näher kennenzulernen, hat Thomas Strobl, Deutschlehrer am Oberschulzentrum Mals, eine Wanderausstellung des Brennerinstituts in den Vinschgau geholt und sich mit seinen Maturanten intensiv mit dem Leben und Werk von Norbert Conrad Kaser auseinandergesetzt. Bei der Ausstellungseröffnung zeigte Benedikt Sauer, der Journalist, Mitgestalter der Ausstellung und Kaser-Biograph ein Filmporträt des Dichters. Renate Tappeiner erzählte über ihre Erinnerungen als damalige Schülerin und sprach von der Bedeutung, die Kaser für sie als Lehrer und Dichter auch heute noch hat. Kaser führte ein unruhiges Leben. Er fiel zweimal bei der Matura durch, unterrichtete ein Jahr in der Mittelschule Laas, trat bei den Kapuziner in Bruneck ein und später von der Kirche aus und wurde kurz vor seinem Tod Mitglied der Kommunistischen Partei. Er studierte in Wien, brach das Studium ab und unterrichtete in Vernuer bei Riffian und in Flaas bei Jenesien. In den letzten Jahren seines Lebens war er schwer alkoholsüchtig und starb 1978 an den Folgen einer Leberzirrhose. Berühmt wurde er 1969 durch seine „Brixner Rede“ bei einer Tagung der Südtiroler Hochschülerschaft. Es war eine Generalabrechnung mit dem Kulturbetrieb, dem Verlagswesen und der Literatur in Südtirol. Die Gegenreaktionen waren heftig. Er wurde beschimpft und bedroht. Kaser schrieb Gedichte, Briefe, Stadtstiche, Essays und zeitkritische Kolumnen. Erst nach seinem Tod wurden seine Werke in Buchform veröffentlicht und Kaser auch von offizieller Seite als bedeutender Dichter in Südtirol anerkannt und geehrt. Im Herbst wird die Wanderausstellung in der Bibliothek in Laas gezeigt. Dabei wird an den Dichter und seine Zeit als Lehrer in der Mittelschule Laas erinnert. (hzg)

Marmor in seiner leichtesten Form

s37 7921 kLaas - Vor kurzem überreichte die Fachschule für Steinbearbeitung Laas dem Wohn- und Pflegeheim in Laas eine Marmor-Stele. Sie wurde im lichtdurchfluteten Innenhof des Gebäudes aufgestellt.

Jugendtreff "Time Out" Schnals goes Gardasee

jugend 4Bild4Schon lange hatten die Schnalser Jugendlichen geplant gemeinsam ein paar Tage am Gardasee zu verbringen und Anfang Juni war es soweit:

BUBertätswerkstatt im Chillout Latsch

2Bild1Am 18.05. organisierte das Jugendcafé Chillout in Latsch in Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss eine BUBertätswerkstatt für Jungs von 11 bis 13 Jahren. Ein paar Tage zuvor fand dazu auch ein Elternabend statt, indem Eltern der Workshop näher gebracht wurde und sie alle Fragen stellen konnten die sie zur Entwicklung ihrer Jungs hatten. Dabei lernten auch die Eltern einiges neues dazu und das Fachwissen des Referenten Heinrich Lanthaler ließ keine Fragen offen. Der Workshop selbst fand ohne Eltern nur mit den Jungs, dem Jugendarbeiter und dem Referenten statt. Im Workshop spielten und werkelten wir mit den Jungs rund um Pubertätsthemen. Themengebiete der BUBertätswerkstatt waren die Erklärung der männlichen Geschlechtsorgane, der Ablauf der Pubertät, der Zyklus der Frau, Verhütungsmittel und Diskussionen zu gängigen Klischees in Bezug auf männlicher und weiblicher Sexualität. Die Jugendlichen arbeiteten aufmerksam mit und waren sichtlich interessiert an der Thematik. Das Chillout freut sich schon auf tolle weitere Workshops mit den Jugendlichen.

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