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VinschgerWind

30. Goldrainer Dorftage - Februar 2019

Goldrainer Dorftage 2013

Trinkwasser in Goldrain
Welches Wasser tranken die Goldrainer anno dazumal?
von ca. 1900 bis 1950
Datum:         Montag, 25.02.2019
Beginn:                 20.00 Uhr
Ort:                  Graf Hendlsaal auf Schloss Goldrain    Referent:        Heinz Staffler
Organisation:    Bildungsausschuss     

 

Bildungsausschuss Goldrain

Lachyoga

Einladung zum Vortrag 
Lachyoga
mit Margot Regele

am Montag, 25. Februar 2019
um 19.30 Uhr
im J. Maschler Haus in Tschars

„Wer den Tag mit Lachen beginnt hat ihn bereits gewonnen“.

Regelmäßiges intensives Lachen, wie beim Lachyoga, führt zu einem befreienden Gefühl, guter Laune, Entspannung und einer heiteren, positiven Lebenseinstellung. Lach-Yoga zapft unsere Energiequellen an und macht Spaß.

Der Bildungsausschuss Kastelbell –Tschars freut sich auf zahlreiche Beteiligung!

 

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Luis Gurschler

gurschler 1

19.02.-19.03.2019
Luis Gurschler
Fotograf aus Schlanders

gurschler 2Fotoausstellung zum
100. Geburtstag

Öffnungszeiten:
Mo – Fr 9 -12
und 14 – 18 Uhr
Sa 9 -12 Uhr

Ort: Schlanders -
Bibliothek Schlandersburg

 

 

Bildungsausschuss Schlanders

Hoangart, Gsungen, spielt, tonzt

Hongart Plakat

Freitag, 22. Februar 2019

Kulturhaus Mals

19.30 Uhr

Bildungsausschuss Mals

Hans Pircher - Pfarrer Theaterautor Gesellschaftskritiker

bz hanspircher

 

Bildungsausschuss Martell

Marteller Gesundheitstage 2019

martell

 

Bildungsausschuss Martell

Partnerschaft und Familie 31

s12 Hickmann MG 0187Fragen, Tipps und Antworten

Unser neunjähriger Sohn spielt begeistert Fußball im Verein. Bis vor kurzem hat sein bester Kollege mit ihm in einer Mannschaft gespielt. Er hat es allerdings gelassen, da ihm andere Sachen wichtiger waren. Plötzlich findet unser Junge Fußball auch blöd und möchte damit aufhören, was wir sehr schade finden. Sollen wir nachgeben oder hartnäckig bleiben?

Elisabeth Hickmann:
Das erinnert mich an eine Situation, die ich mit meinem Sohn erlebt habe. Er wollte damals im Verein Schwimmen. Seine beste Freundin hatte sich kurzerhand dagegen entschieden und so stand er alleine vor dem Vereinsbus und weigerte sich, ohne seine Freundin einzusteigen. Als Mama war ich bestimmt und habe ihn alleine losgeschickt, obwohl ich seine Angst und Zerrissenheit spürte. Im Rückblick denke ich, dass es genau diese Erfahrungen im Umgang mit Enttäuschungen, Problemen und Konflikten sind, durch die Kinder lernen, an sich selbst zu glauben. Für uns Eltern ist es am Schwierigsten, wenn Kinder ihre eigenen Kämpfe ausfechten und Widrigkeiten erleben. Doch gerade dadurch lernen sie, dass sie etwas bewirken und das gibt ihnen Zutrauen und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit. Manchmal heißt es im Leben einfach, die Zähne zusammenbeißen und sich den Herausforderungen stellen. Und als Mama oder Papa gerade nicht zu Hilfe eilen und alle Steine aus dem Weg räumen. Die Leidenschaft fürs Fußballspielen sollte nicht vom Freund abhängig sein. Verständnis und Solidarität für die unangenehmen Gefühle Ihres Jungen durch das Fernbleiben des Freundes dürfen Sie dagegen durchaus zeigen. Erzählen Sie von eigenen Erfahrungen aus Ihrer Kindheit, bei denen Sie sich geplagt haben. Erst das Durchleben von schmerzvollen Erlebnissen ermöglicht es uns, daran zu wachsen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

      

Haben Sie auch eine Frage?
Schreiben Sie eine Mail an:
beratung@hickmann.it
www.beratung-hickmann.it

 

Gault Millau auf der Höfer Alm

s18 hoeferWatles - 2016, 2017 und letzte Wintersaison 2017/18 erhielt die Höfer Alm die Auszeichnung Gault Millau, dem Restaurant-Kritiker nach Guide Michelin.
Zu verdanken ist dies dem gesamten Höferalm-Team (im Bild), das durch Qualität, schnellem Service und vor allem durch Freundlichkeit gegenüber den Gästen überzeugen konnte.
Unter den anspruchsvoll angerichteten Tellern haben besonders die kulinarischen Bestseller wie Gulaschsuppe, Nudel aus dem Pfanndl, Rippelen auf dem Brettl und der Klassiker Tiroler Speckknödel in Begleitung von köstlichen Rot- oder Weißweinen gepunktet. Selbst die Dessertkreationen machten auf sich aufmerksam und schlossen ein Mittagessen modern und im wahrsten Sinne des Wortes ‚geschmackvoll zubereitet‘ ab. Doch auch die Abgeschiedenheit der Höfer Alm ist ein Merkmal, das die Besucher des Ski- und Wandergebietes Watles, im oberen Vinschgau, immer wieder sehr schätzen: Abseits des Trubels der Pisten, idyllisch am Winterwanderweg gelegen, genießen Groß und Klein bei unbegrenzter Aussicht auf den Ortler und die umliegenden Bergregionen ihre Speisen auf der großzügigen Sonnenterrasse.
Bei kalten Temperaturen empfiehlt es sich im Stübele und rund um den Tresen, bei gemütlicher und heimischer Atmosphäre, denn – man kennt sich!

Infos: www.watles.net

Glacier Wine Rallye 2019

s19 0407Schnalstaler Gletscher und alpine Spitzenweine - Am Donnerstag, 07. Februar fand im Glacier Hotel Grawand auf 3.212 Metern ü.d.M. am Schnalstaler Gletscher die Auftakt-Veranstaltung der diesjährigen Glacier Wine Rallye statt. Der Präsident des Tourismusverein Schnalstal Benjamin Raffeiner, eröffnete begeistert die Veranstaltung an der die geladenen Winzer, die Produzenten der typischen Schnalstaler Produkte und weitere Weinkenner, Sommeliers und Hüttenwirte anwesend waren.

Fasnachtsbräuche in Prad und Stilfs

s18 pradIn Prad gibt es zwei Fasnachtsbräuche: das „Zusslrennen“ und die „Proder Maschger“. Alle zwei Jahre wird das „Stilzer Pfluagziachn“ durchgeführt, das nächste Mal 2020. Beendet wird die Fasnachtszeit mit dem „Scheibnschlogn“ am ersten Fastensonntag.

von Heinrich Zoderer

Die Prader Kulturreferentin Annegret Rück konnte am 9. Februar im Nationalparkhaus „aquaprad“ viele Jugendliche und Erwachsene Prader und Stilfser zu einem besonderen Brauchtumsabend begrüßen.

Handwerk und Gastgewerbe informieren Vinschger Mittelschüler

s18 X7034Die lvh-Junghandwerker und die HGJ waren im Rahmen der Berufsinformationskampagne in den Mittelschulen Mals und St. Valentin auf der Haide zu Gast. Dabei erfuhren die Schüler von den vielfältigen Möglichkeiten im Handwerk und im Gastgewerbe und konnten bei den Betriebsbesichtigungen selbst Hand anlegen.

Tag der offenen Tür in der Fürstenburg

s20 fuerstenburgFürstenburg - Alles war für den Tag der offenen Tür in der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg am 9. Februar minuziös vorbereitet worden.

Kindergartenkinder singen im Krankenhaus

s20 welttagSchlanders/Welttag der Kranken - Am 11. Februar feierte Bischof Ivo Muser eine heilige Messe in Martinsbrunn bei Meran. Weltweit, auch in den Krankenhäusern von Bozen, Meran, Brixen und Bruneck wurden an dem Tag Messen gefeiert und verschiedene Aktionen durchgeführt. In Schlanders besuchten die Kindergartenkindern mit den pädagogischen Fachkräften Verena Grasser und Christine Mair das Krankenhaus und sangen auf den verschiedenen Stationen einige Lieder. Der 11. Februar wird seit 1993 als „Welttag der Kranken“ gefeiert. Dieser Gedenk- und Aktionstag wurde 1993 anlässlich des Gedenkens an alle von Krankheiten heimgesuchten und gezeichneten Menschen von Papst Johannes Paul II. eingeführt. Der Tag soll Gelegenheit bieten, sich mit Kranken und Krankheiten, auch mit selteneren Erkrankungen auseinanderzusetzen. Wer Kranke pflegt, egal ob privat oder beruflich, soll gewürdigt werden. Die Kindergartenkinder haben diese Aktion bereits in den letzten beiden Jahren durchgeführt. Für die Ärzte und das Pflegepersonal ist es eine wertvolle Aktion. Das Lachen und Leuchten der Kinderaugen ist bekanntlich die beste Medizin. So haben auch die Patienten diese Initiative freudig und dankbar aufgenommen. (hzg)

Schulklassen befassen sich mit Europa

s21 4605OSZ Mals - Die Europäische Union ist ein Friedensprojekt, das derzeit durch aufkeimenden Nationalismus und stärker werdenden Populismus unter Druck gerät. Die Fragen stellen sich: Kehren nach Großbritannien auch andere Staaten der EU den Rücken? Was sind die Folgen? Könnten die Nationalstaaten irgendwann wieder Kriege gegeneinander führen so wie es im 20. Jahrhundert zweimal der Fall war? Gefordert ist die Jugend um deren Zukunft es geht.  In einem fächerübergreifenden Projekt im Oberschulzentrum Claudia von Medici in Mals wurde die EU in ihren unterschiedlichen Facetten mit den positiven und negativen Seiten beleuchtet. Die Klassen 4A und 4B des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums hatten sich mit folgenden Themen auseinander gesetzt: Die Zukunft Europas – exemplarisches Stimmungsbild zu den Bereichen s21 4593Migration und Urheberrecht, Nord-Süd-Gefälle in der EU, EU-Förderungen in der Landwirtschaft, UN-Behindertenrechtskonvention und die EU, rechtspopulistischer Angriff auf die EU, die EU und die Entwicklungsländer, Szenarien zum Brexit. „Man muss sich kritisch mit den Themen auseinander setzen, um Veränderungen in Bewegung zu bringen“, betonten Direktor Werner Oberthaler kürzlich bei der Projektvorstellung. Geladen waren auch die Klassen 3A,3B, 5A und 5B mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. An sieben Projektständen gab es Informationen zu den einzelnen Bereichen. Im Plenum wurde abschließend  miteinander diskutiert und Bilanz gezogen. Projektleiter war Martin Daniel.  (mds)

Bischof Hermann Glettler über „Heimat“

s22sp3 4645Latsch - Richard Theiner, der ehemalige Landesrat, der sich seit Jahren für den Weltladen in Latsch engagiert und Mitinitiator der Vortragsreihe „Anders leben - anders reisen“ ist, stellte Hermann Glettler mit einem Zitat aus dem aktuellen Eintrag in Wikipedia vor: „Hermann Glettler  ist ein österreichischer Künstler und Geistlicher.“ Glettler, vor gut einem Jahr zum Bischof der Diözese Innsbruck geweiht, hielt am 8. Februar im CulturForum von Latsch einen vielbesuchten Vortrag mit dem Titel „Entfremdete Heimat“. Glettler, im ersten Teil Wortkünstler,  modellierte und facettierte den Begriff  und das Gefühl „Heimat“ im Laufe der Zeit, wies auch auf den Missbrauch des Begriffes „Heimat“ hin, gerade für Südtirol von Bedeutung in der Zeit der Option 1939. Eine neue und tiefere Bedeutung bekomme der Begriff „Heimat“ in Zeiten der Unsicherheit, in Zeiten der Globalisierung und zwar in Richtung Geborgenheit, in Richtung Identität, in Richtung Dazugehörigkeit, in Richtung Vereine und in Richtung Brauchtsumspflege. Glettler warnte vor Missbrauch des Heimatbegriffes auch heute - in Form von Grenzen, in Form von Ausgrenzung, in Form  eines Ausverkaufes der Heimat gerade im Hinblick auf den Tourismus. Glettler streute in seinen Vortrag eigene Erfahrungen ein, etwa jene Erfahrungen in der Flüchtlingsbetreuung als Kooperator in Graz, bewies Humor und Herz (Glettler hatte kürzlich einen Gastauftritt bei der Heimatbühne See in Tirol - als Bischof). Im zweiten Teil des Vortages betonte Glettler, dass der christliche Glaube auch Heimat bieten könne, und zwar gegenüber Flüchtlingen nicht als Ausgrenzung sondern als Eingliederung.
In der Diskussion mit den Zuhörern war vom Begriff Heimat, höchstens Kritik an der schwindenden Heimat in der Sammelpartei, wenig zu hören, viel mehr von der Problematik der Migration.
Ein zweiter Bischof schaltete sich in die Diskussion ein und zwar Ivo Muser, der Glettlers Worte, vor allem jene des christlichen Glaubens betreffend, in anderen Nuancen wiedergab.
Am Tag des abendlichen Vortrages zeigte Richard Theiner den Bischöfen das Arbeiten und Leben in der Gemeinde Latsch, unter anderem standen St. Martin im Kofel und die Obstgenossenschaft Mivor auf dem Programm.
Bischof Glettler, der den Vortrag unentgeltlich hielt, wurde mit lokalen Spezialitäten beschenkt. (eb)

Aktionen für Kinder und Jugendliche

s22sp23 vkeSchlanders/Vollversammlung VKE - Vor rund 40 Jahren wurde der VKE (Verein für Kinderspielplätze und Erholung) in Bozen gegründet. Heute gibt es 23 Sektionen im ganzen Land. Im Vinschgau gibt es neben Schlanders auch in Mals, Kastelbell-Tschars und in Naturns VKE-Sektionen. Bei der Vollversammlung am 5. Februar beim Schupferwirt wurde über die Tätigkeiten im letzten Jahr berichtet und eine Vorschau auf das diesjährige Jahr gegeben. Viele Aktionen werden in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen organisiert. Deshalb waren neben den Ausschussmitgliedern des VKE auch Vertreterinnen anderer Vereine anwesend: Monika Rechenmacher vom AVS, Kunhilde von Marsoner vom Elki, Monika Wunderer, die Präsidentin vom Kulturhaus und Rosmarie Götsch vom Bildungsausschuss. Anwesend waren auch die zuständige Gemeindereferentin Dunja Tassiello, sowie Günter Dichgans und Steffi Rottensteiner von der VKE-Zentrale aus Bozen. Ivan Runggatscher, der Sektionsleiter berichtete von der traditionellen Faschingsfeier am Rosenmontag im Bürgerheim, vom Kinderdance für Minis (3 bis 5 Jahre) und Kids (6 bis 9 Jahre) im Februar und dem Spielfest am 11. Mai auf dem Plawennplatz. Am 6. Mai konnten die Kinder mit den Eltern bzw. Großeltern die Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr besichtigen. Gut angenommen wurde wiederum das Projekt „Haare flechten leicht gemacht“ für Mütter und Töchter ab 4 Jahre im VKE Raum. Zusammen mit dem Elki und Spielideen wurde ein „Schul-Ende-Fest“ organisiert und in Zusammenarbeit mit dem AVS ein Klettersommer in der Kletterhalle in Martell. Sehr gut besucht wurden auch im letzten Jahr die fünf Kinderkinos im Kulturhaus. Am 5. Oktober gab es bei schönem Wetter in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen auf dem Plawennplatz das Kastanienfest. Das Kinderfest „Radau in der Matscher Au“ und auch die geplante Spielgruppe für Kleinkinder konnten nicht durchgeführt werden. Sehr ausführlich berichtete die Gemeindereferentin Dunja Tassiello über den Zustand der einzelnen Kinderspielplätze, sowie die Neugestaltung des Spielplatzes im Feldweg und in der Grüblstraße. (hzg)

Schnee-Erlebnistag der MS Latsch

s23 GruppenfotoLatsch - Einen Schnee-Erlebnistag im wahrsten Sinne des Wortes durften die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Mittelschule Latsch am 1. Februar erfahren. Das Wetter schaffte dazu die besten Voraussetzungen, denn es schneite den ganzen Tag. Bereits auf der Fahrt ins Martelltal, wo dieser besondere Unterricht stattfinden sollte, konnten die Teilnehmer die Tücken des Winters erleben, da der Busfahrer notgedrungen die Schneeketten montieren musste. Danach erreichten alle wohlbehalten das Ziel, wo bereits vier Mitglieder der Bergrettung warteten.
Wie schon in den vergangenen Jahren hatte sich auch heuer wieder die Bergrettung Latsch bereit erklärt, den Schülern das richtige Verhalten im Schnee zu vermitteln. An vier Stationen wurden den Schülern Grundlagen zu verschiedenen Themen vermittelt. Andreas Tappeiner klärte die Teilnehmer über die Entstehung von Lawinen und über die Verschütteten-Suche mit den Suchgeräten auf. Richard Martin informierte die Schüler über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Unfällen im Winter in den Bergen und den Abtransport von verletzten Personen. Matthias Pircher führte beim Bau eines Iglus vor, wie man sich im Notfall vor widrigen Wetterverhältnissen in Eis und Schnee schützen kann und Yannick Raffeiner führte die Gruppen mit Schnee-Schuhen durch das Gelände. Natürlich durften die Schüler alles Gelernte selbst ausprobieren und konnten so den Schnee hautnah erleben! Auch heuer ist es an diesem besonderen Tag den Freiwilligen der Bergrettung wieder gelungen, den Schülern überlebenswichtiges Wissen für den Notfall auf abwechslungsreiche und unterhaltsame Art und Weise näher zu bringen.
Die Schulgemeinschaft Latsch bedankt sich herzlich bei der Bergrettung Latsch für die Organisation und die Durchführung dieses spannenden Tages und bei Alexander Mair vom Hotel Waldheim für das kostenlose Bereitstellen der Schnee-Schuhe.

Feine Krimi-Kost

s23sp12 8934Schlanders/Kulturhaus - Feine Theaterkost in Form eines Krimis bekamen die Besucher im Kulturhaus von Schlanders am 7. Februar serviert. „Ein brillanter Mord“, ein Thriller in zwei Akten von James Cawood, inszeniert von Stefan Zimmermann und gespielt von a-gon Theater München begann zäh, behäbig und trotzdem mit Aufbau von Spannung im ersten Akt. Mit einer Leiche auf den Brettern und einer auf zwei Schauspielern gerichteten Pistole wurden die Zuschauer irritiert in die Pause geschickt. Billanz dann im zweiten Akt: Die Emotionen des Publikums gehörten der in die Enge gedrängten und von Beginn an überzeugend spielenden Ursula Buschhorn (bekannt als Fernsehstar). Die zwei Männer, gespielt von TV-Star Michel Guillaume als Sam und von Stefan Rehberg als Robert, so schien es, hatten Olivia (Buschhorn) durch lang geplante Intrigen im Griff. In mehreren  Wendungen, im Englischen würde man von Twists sprechen, wurde die Spannung bis zum alles auflösenden Schluss gesteigert: drei männliche Leichen und eine triumphierende Frau. Erleichterung beim Publikum und großer Applaus. (eb)

Drei Malser im Landtag

s24 8967Bozen/Mals - Es gibt selten Tage, an denen glückliche Zufälle zusammen treffen. Der 13. Februar war so ein Tag. Seit 1955 schmückt des Fresko des Künstlers Karl Plattner (1919 -1986) aus Mals den Sitzungssaal des Landtages. Das große Landhausfresko (Höhe: 4,80m, Breite: 15,30m) ist immer im Blickfeld der Landtagsabgeordneten bei ihren Arbeiten für die Stadt und für das Land. Das Fresko zeigt in der Bildmitte geometrisch durchstrukturiert die Bozner Altstadt mit dem Dom und dem Walterplatz. Im Hintergrund sind Vinschger und Eisacktaler Landschaften. Ganz links pflügen ein Bauer und sein Knecht mit einem Ochsen das Feld, auf der rechten Seite sind Bauersleute bei der Obsternte. Am 13. Februar 2019 gedachte der neu gewählte Landtagspräsident Josef Noggler, ehemaliger Bürgermeister von Mals, zum Auftakt der Landtagssitzung an Karl Plattner, der genau vor 100 Jahren in Mals geboren wurde. Für Noggler war es die erste Sitzung, die er als Landtagspräsident nach seiner Wahl am 25. Jänner geleitet hat. Diese beiden Umstände und die Tatsache, dass mit Josef Noggler und Hanspeter Staffler erstmals zwei Malser im Landtag sitzen, war für die Redaktion der Bezirkszeitung „Vinschgerwind“ Grund genug einen „Ausflug“ nach Bozen zu machen, um dem neuen Landtagspräsidenten zu seinem Amt zu gratulieren und gemeinsam mit ihm und Hanspeter Staffler an den Malser Künstler Karl Plattner zu gedenken. Damit sind nun drei Malser im Südtiroler Landtag. Karl Plattner als stiller Beobachter, Josef Noggler als Hausherr und Landtagspräsident und Hanspeter Staffler als kritischer Abgeordneter. (hzg)

Viel Applaus für die Winterkinder

s24 6368Schlanders - Starker Schneefall draußen, Watteflocken drinnen: Die Winterkulisse war perfekt für das Theaterstück „Winterkinder“ der Klasse 5C der Grundschule Schlanders anfangs Februar. Mit der Rodel ging’s auf die  Bühne, wo die Kinder Schneebella, den Professor und Fifty Cent - zwei Schneemänner und eine Schneefrau - bauten. Zufrieden kehrten sie nach Hause und sahen nicht, wie Schneebella, der Professor und Fifty Cent plötzlich lebendig wurden, wovon sich das Publikum auch musikalisch überzeugen konnte. Nur Lisa entdeckte die drei singenden Schneegestalten, doch die anderen Kinder schenkten den Erzählungen Lisas keinen Glauben. Am Ende aber sangen Winterkinder und Schneemänner und -frau, Tannenbäume, Eichhörnchen, Fuchs, Schrank und Uhr gemeinsam auf der Bühne in der Aula der Grundschule Schlanders, denn schließlich „lieben Winterkinder den Winter“.
Applaus und Begeisterungspfiffe kamen vom Publikum für ein unterhaltsames und flott gespieltes Theater, das von den Lehrpersonen der 5C und den Schülern in vielen Stunden intensiv einstudiert wurde. Der Text des Theaterstücks stammt übrigens von Grundschullehrerin Barbara Plattner. (ap)

English in Action an der WFO

s25 Unknown 1Schlanders - Die Woche vom 14. bis zum 18. Januar war für die Klassen 2 A und 2 B sehr aufregend, denn es fand „English in Action“, ein europäisches Sprachenprojekt, statt. In dieser Woche besuchten Jennie, Johanna und Ommar, drei Lehrer aus Großbritannien, die WFO und behandelten mit den Schülern das Thema „Tourism and Leisure“.
In dieser Woche sprachen die Schüler mit den Muttersprachlern ausschließlich Englisch. Sie lernten spielerisch und großteils mündlich viele englische Ausdrücke, welche man in der Tourismuswelt und in der Freizeit braucht und zudem hatten sie viel Spaß.
Dadurch, dass die drei jungen Lehrpersonen in drei Gruppen abwechselnd mit den Schülern arbeiteten, entstand eine gewisse Bindung. Über diese „Brücke“ zu den Lehrern entwickelte sich ein hervorragendes Lernklima. Die ganze Woche bereiteten sich die Schüler aber auch täglich jeweils zwei Stunden lang auf das Highlight der Woche vor, auf eine Präsentation. Am Freitag wurden die Produkte dann vorgestellt und wegen der einfallsreichen Erfindungen wurde viel diskutiert und gelacht.
s25 Unknown 2Jeder Schüler bekam abschließend eine individuelle Bewertung, bei der die Sprache und allgemein die Leistungen berücksichtigt wurden.
Für die Schüler war diese Woche mit „English in Action“ sehr lehrreich, aber zudem auch sehr lustig und auf garkeinen Fall langweilig.                                   

Noemi Boneccher

Das Chillout Latsch besuchte die Trampolinhalle Neumarkt!

s25 Unknown 1Schlanders -

Unternehmen und Mittelschulen im Dialog

s25sp23 schule firmaLatsch/Vinschgau - Letztes Jahr lud der Unternehmerverband im Bezirk Vinschgau Direktoren und Lehrpersonen des Vinschgaus von Partschins bis Graun in die Firma Hoppe nach Laas ein. Dieses Jahr fand das zweite Treffen am 8. Februar bei der Firma „Karl Pedross AG“ in Latsch statt. Die rund 30 Lehrpersonen und Direktoren machten einen Betriebsrundgang und trafen sich dann zu einem Gespräch über die Herausforderungen und die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten in der Industrie. Beim Betriebsrundgang wurden die Arbeitsabläufe vom Kundenwunsch bis zur fertigen Produktion sichtbar. Die Vielfalt der Produkte von furnierten und massiven Holzleisten, Laminat MDF-Leisten bis zum technisch aufwändigen Digitaldruck wurde anschaulich präsentiert. Im anschließenden Gespräch stellte Martin Pedross, der Firmeninhaber, den Betrieb mit den insgesamt 200 Angestellten vor und gab einen Überblick über die 60-jährige Geschichte vom kleinen Familienunternehmen bis zum heutigen international agierenden Industrieunternehmen. Gustav Rechenmacher, der Bezirksvertreter im Unternehmerverband, erläuterte die Bedeutung der 500 industriell organisierten Unternehmen in Südtirol. Sowohl Rechenmacher als auch Pedross betonten die Vielfalt der Arbeitsmöglichkeiten und bekräftigten, dass es an qualifizierten Fachkräften fehlt. Irene Kustatscher vom Unternehmerverband meinte, dass die Südtiroler Industriebetriebe auch für Frauen Arbeitsplätze anbieten und jeder Betrieb darum bemüht ist, seine Mitarbeiter weiterzubilden. Martin Pedross sprach von der Digitalisierung, Optimierung und Automatisierung in seinem Betrieb, er meinte aber auch, dass es ohne Menschen nicht geht. Wichtig sind eine technisch-praktische Ausbildung, aber auch Sprach- und EDV-Kenntnisse. In der Diskussion mit den Lehrpersonen wurde über die Werte und die Wichtigkeit der Zusammenarbeit gesprochen und darauf hingewiesen, dass es im Herbst wiederum einen Tag der offenen Tür geben wird. (hzg)

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