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VinschgerWind

Ferien-Anlage mit alpinem Flair

s36 6738Die Familie Roland und Andrea Folie eröffneten Ende Juli 2018 in Reschen die  „Alpines Lake  Mountain Residence“. Die stilvoll eingerichtete Ferienanlage mit sechs modern eingerichteten Appartements für Gäste und einer Privatwohnung bietet einen traumhaften Blick auf den Reschensee und die umliegende Bergwelt.

von Magdalena Dietl Sapelza 

 

Die Architektur der Anlage mit den Giebeldächern verbindet den traditionellen alpinen Baustil mit moderner Bauweise. Das stimmige Ensemble wird so den Anforderungen der  zeitgemäßen Wohnqualität gerecht.

Der Mohrenwirt in Burgeis

s40 1592Der Mohrenwirt in Burgeis ist eines der Traditionsgasthäuser Südtirols. Seit 1665 wird das Gasthaus ununterbrochen von der Familie Theiner geführt. Die Familie Theiner hat es verstanden, gelebte Tradition mit notwendiger Moderne zu verbinden. So ist in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts das Hotel Plavina, benannt nach einem Ortsteil von Burgeis, zum Gasthaus am Dorfplatz dazugekommen. Seit kurzem sind Gasthaus und Hotel mit einem bemerkenswerten und dem Künstler Karl Plattner gewidmeten Verbinungstunnel miteinander verbunden. Mit einem neuen Speisesaal und diversen Umstellungen im Hotelbereich strahlt der Mohrenwirt in neuem Glanz.

von Erwin Bernhart

Der Mohrenwirt in Burgeis ist ein bemerkenswertes Gasthaus. Seit 1665 wird das Gasthaus - ununterbrochen - von der Familie Theiner geführt.

EINLADUNG Bildungsfahrt zur „Arte Sella“ in der Valsugana

artesellaSamstag 15. September  

Abfahrten
7.30 Uhr Kirchplatz Tschengls
7.38 Uhr Eyrs Gasthof Edelweiß
7.45 Uhr Laas Raikaplatz
Rückkehr circa gegen 21 Uhr

Programm
- Führung in der Villa Strobele
- Individuelle Begehung der Anlage (Malga Costa und Arte Natura)
  Gutes Schuhwerk von Vorteil !!!
-  Mittagessen im Ristorante „AL LEGNO“
    
Informationen unter: www.artesella.it

In einem Wald in der Valsugana kommen Natur und Kunst zusammen, ein internationales Kunstprojekt, das 1986 entstanden ist.
Arte Sella è una manifestazione internazionale di arte contemporanea nata nel 1986, che si svolge all‘aperto nei prati e nei boschi della Val di Sella (wikipedia)
 

Bildungsausschuss Laas

Inser Dorf - Banklhuckn

banklhuckn
 

Bildungsausschuss Laas

Hoangart Gsungen Gspielt Tonzt

Hoangart Obere Stilfseralm Plakat
 

Bildungsausschuss Stilfs

Dorfbus

TanasLaas Bahnhof-Allitz-Tanas
Abfahrt: Bahnhof Laas 08.40/13.40/17.40
Abfahrt: Tanas/Bild 09.00/14.00/18.00
Haltestellen: Laas Kirche/Tankstelle,
Allitz/Stift, Allitz/Putz
Täglich auch an Sonn und Feiertagen
Tipp: Rundweg Tanas – St. Peter – Tanas über Panoramastraße

Bildungsausschuss Laas

2. Dialekt-Poetry Slam Hennaschtund

henna plakatAusschreibung zur Teilnahme am
2. Dialekt-Poetry Slam  Hennaschtund
Sonntag, 07.10.2018
Kulturhaus Mals

INFO:    Der Bildungsausschuss Mals organisiert nach der erfolgreichen Ausgabe 2016 gemeinsam mit Lene Morgenstern den 2. Dialekt-Poetry Slam „HennAschtund“ am Sonntag den 07.10.2018 ab 15.00 Uhr in Mals und lädt Interessierte aller Generationen zur Teilnahme ein.

Texte:    Jede/r kann in seinem Dialekt in zwei Texten sagen, was er/sie schon immer einmal sagen wollte und das auf
unterhaltsame Weise!. Das Thema ist FREI - aber im ersten Text müssen folgende drei Worte vorkommen:
KORRNR – KUNTRAWANT – KNAPPERLE

Regeln:    Die vorgetragenen Texte wurden von dem/der Slammer*in selber verfasst.
    Requisiten, Kostüme, Musikinstrumente und technischer Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Kurze Textpassagen dürfen gesungen werden.
    Die maximale Textlänge beträgt 4 Minuten in Runde 1 und 5 Minuten in Runde 2 (Einen dritten Text für die Zugabe als evtl. Sieger/in bereithaben.

hennaschtundJury:    Der Poetry Slam lebt von seinen Teilnehmer*innen, deren Texten und von der Bewertung derselben, welche meist durch das Publikum erfolgt, allerdings, und so auch bei der Hennaschtund in Mals, nicht immer und ausschließlich. Die Teilnehmenden werden zu 1/3 von einer Fachjury und zu 2/3 vom Publikum bewertet. Die Noten werden für den Text selber und die Performance wertschätzend nach den Kriterien vergeben, wie Text und Performance insgesamt eben gefallen haben.

Moderation:     Lene Morgenstern

Anmeldung:     Innerhalb 30.08.2018 via mail an: bezirksservice.vinschgau@gwr.it – Tel. 346 0098494

Bildungsausschuss Mals

Dr. Schael

184.000 Euro für die vorzeitige Auflösung des Arbeitsvertrages für Generaldirektor Dr. Schael:  Die Süd-Tiroler Freiheit prüft eine rechtliche Eingabe beim Rechnungshof.

Klassisches Konzert in Naturns

s14 PlakatAm 15.08.2018 findet um 21.00 Uhr ein Klassisches Konzert unter freiem Himmel im Kirchhof der St. Prokulus Kirche statt: „Ogni nota un’emozione“ mit dem “Kreative Ensemble”.
Die Musiker des namhaften „Kreativ Ensemble“ konnten auch dieses Jahr wieder für ein Freiluftkonzert im Kirchhof der St. Prokulus Kirche gewonnen werden. Das Streichquartett wird unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Tommaso Albinoni und Antonio Vivaldi zum Besten geben und den Sommerabend für Sie zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Freier Eintritt.

Besondere Wässer

s14 1006709 no name Bozen/Vinschgau - Alle „natürlichen Mineralwässer“, die abgefüllt oder für therapeutische Zwecke genutzt werden, sind im Verzeichnis der Südtiroler Mineral- und Thermalwässer sowie der Quell- und Grundwasservorkommen mit besonderen chemischen Merkmalen enthalten, wie im Landesgesetz 2005 zur Nutzung öffentlicher Gewässer vorgeschrieben. Außerdem enthält das Verzeichnis eine Reihe von Quellen und Grundwasser mit besonderer Mineralisation. Die Landesregierung hat kürzlich das überprüfte Verzeichnis gutgeheißen.
Die Anerkennung als „natürliches Mineralwasser“ erfolgt mit Dekret des Gesundheitsministeriums. Auch für die Berechtigung zum Abfüllen oder für das Anwenden der Wässer für therapeutisches Zwecke braucht es ein solches Dekret.
Die Kriterien für die Auswahl der „Quell- und Grundwasservorkommen mit besonderen chemischen Merkmalen“ legt hingegen die Landesumweltagentur fest.
Derzeit enthält das Verzeichnis 36 Wässer, unter anderem in den Gemeinden Martell, Naturns, Partschins und  Schlanders. Zwei, der bisher eingetragenen Wässer in den Gemeinden Kastelruth und Partschins sind versiegt.

Neue Kapelle auf Gemassenhof

s18 2226Tartsch - Unaufdringlich und in schlicht zeigt sich die „Kapelle zum guten Hirten“ mitten in der Hofstelle auf „Gemassen“ oberhalb von Tartsch. Die Innengestaltung trägt die Handschrift des Kortscher Künstlers Karl Grasser. Am Samstag, 21. Juli 2018 wurde die Kapelle feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

von Magdalena Dietl Sapelza

Der ehemalige Malser Kooperator Markus Moling - heute Regens im Priesterseminar in Brixen - segnete die Kapelle und weihte die Glocke im Rahmen einer festlichen Messe.

Einblick in eine jahrhundertealte Lebensform

s15 6744Marienberg - Benediktiner haben die Treue zur Benedikts-Regel immer wieder verbunden mit dem wachen Blick für die Zeichen der jeweiligen Zeit. So konnten sie ihre spirituelle und intellektuelle Kraft und Ausstrahlung über Jahrhunderte bewahren. Eine der Vorzüge des amtierenden Abtes Markus von Marienberg ist eben dieser wache Blick. In kürzester Zeit hat er viele Architektur-Projekte ohne wesentliche äußere Veränderungen durchführen lassen und ist dabei für die Klostergemeinschaft und für neu Eintretende ein bestelltes Haus zu schaffen. Mit dem Angebot „Kloster auf Zeit“ haben Interessierte die Möglichkeit, den benediktinischen, bis ins Detail geordneten Tagesablauf hautnah mit zu erleben. „Das wird vielleicht nicht alle ansprechen. Die Aktivitäten sind keine Garantie für neue Eintritte, aber man soll nichts unversucht lassen“ sagte Abt Markus. In diesem Sinne plante man auch das Buchprojekt „Kloster Erleben“. In der Klostergemeinschaft und im Museumsteam wären eigene Autoren und Fotografen zu finden gewesen. Man hat aber bewusst einen jungen, außenstehenden Journalisten und eine ebenso junge, freischaffende Fotografin gesucht. Das 900 Jahre alte Kloster sollte mit einem neuen Blick, aus dem heutigen Standpunkt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. So hat der Autor Matthias Mayr einige Zeit auf Marienberg verbracht. Mit ihm durfte die Fotografin Maria Gapp in diese verschlossene Welt eintauchen und für den Leser nun mit ihren Fotos in die Zimmer der Mönche, ins Refektorium (Speisesaal), in den Kapitelsaal (Parlament), ins Fratermuseum (Gemeinschaftsraum) und in die Bibliothek. Die treibende Kraft für das Buchprojekt war die Museumsleiterin Annemarie Schwarz. „Die Museumsbesucher wollen nicht nur Kunstschätze, Geschichte und Ausstellungen erleben, sie erkundigen sich mit Nachdruck über die Menschen hinter den Klostermauern und ihrer Lebensgestaltung“ sagte Schwarz bei der Buchvorstellung. Der bei Edition Raetia erschienene 168 Seiten starke Bildband gewährt nun einen Blick in das vielseitige Benediktinerstift Marienberg und auf seine Bewohner. Es lässt den Leser das Kloster erleben, wie es heute von der Klostergemeinschaft gelebt wird: Beten, Arbeiten, Lesen; das aktive Schaffen in Garten und Haushalt sowie die Betreuung von Museum und Gästen. (aw)

Kloster erleben - Das Benediktinerstift Marienberg (Hrsg) - Hardcover mit Halbleinen,  168 Seiten
ISBN: 978-88-7283-588-3 Ladenpreis: Euro 19,90

Gegensätze im Spauregg-Garten

s20sp234 6616Partschins - Einen vergnüglichen Abend der Gegensätze verbrachte eine stattliche Anzahl von Zuhörern am 26. Juli im Garten des Ansitzes Spauregg in Partschins. Der Rahmen des Jahresprojektes „Partschins spielt“, vom Bildungsausschuss Partschins ausgerufen, ermöglichte der Jugendkapelle Partschins (JUPA) ein Abendkonzert im Garten und der Volksbühne Partschins die Aufführung eines Theaters aus dem Archiv der Baronin Alexandra von Goldegg. Alexandra von Goldegg begrüßte denn auch das Publikum mit Begeisterung mit dem Hinweis, dass ein langes Warten für die Aufführung des Lustspieles „Die vom Todt erweckte Frau“ ein Ende habe. Das Stück, unter mehreren Stücken aus dem Goldegg’schen Archiv gemeinsam mit den Chronisten von Partschins herausgesucht, und sprachlich so gut es ging adaptiert, wurde damals zum Zeitvertreib der Adeligen auf Spauregg aufgeführt und hat einen - aus heutiger Sicht - etwas s20sp234 6662staubigen Inhalt, „political nicht korrect“ nannte es Alexandra von Goldegg und deshalb sei es auch lustig: Die Hausherrin ist gestorben, zum Wohlgefallen der Bediensteten und des Hausherren. Allerings geistert die Hausherrin durch das Haus und schließlich kommt sie tatsächlich und lebendig zurück. Sehr zum Missfallen der Hausbewohner, die die Hausherrin nicht mehr aufnehmen wollen. Erst nach feierlichem Versprechen der völligen Unterordnung wird die Hausherrin wiederum aufgenommen. Die Schauspieler Paul Tappeiner, Silke Gorfer, Manuel Rederlechner, Wally Pföstl, Georg Tappeiner und Daniela Tappeiner kämpfen sich tapfer durch Inhalt und Sprache und erhielten anerkennenden Applaus. Der Star des Abends bliebt die Kulisse des Schlosses und des Gartens.
Lebendig und wohlgelaunt brachten die Jungmusikanten unter der Leitung von Andrea Pircher und der behutsamen Obhut von Albert Zerzer vor und nach der Theateraufführung mehrere Stücke zum Besten, von traditionellen Marschen bis zu rockigen Tönen. Mit viel Applaus und mit lobenden Worten von der Präsidentin des Bildungsausschusses Partschins Wally Nardelli wurde die Arbeit und die Darbietung der Jugendlichen bedacht.
Bei einem Glas Wein klang der Abend der Gegensätze im schönen Ambiente des Spauregg-Gartens aus. (eb)

Beim Familienfest schlugen Kinderherzen höher

s20 103759Schluderns - Nicht nur beim Anblick des Karussells, das der Verein Südtiroler Ritterspiele zur Verfügung gestellt hatte, begannen Kinderherzen höher zu schlagen sondern auch bei den vielen tollen Spielen, die im Schatten der Bäume bereit standen. Das Familienfest im Schludernser Park hat Tradition und zog am 22. Juli 2018 wiederum unzählige große und kleine Gäste aus nah und fern an. Die Organisatoren vom Familienverband unter Obmann Andreas Oberhofer hatte sich – wie schon in den Jahren zuvor - alle Mühe gegeben und ein buntes ansprechendes Programm gestaltet. Tatkräftig unterstützt wurden die Organisatoren von Mitgliedern der Katholischen Frauenbewegung und des Bildungsausschusses Schluderns. Das Fest begann mit einem Wortgottesdienst von Diakon Norbert Punter, musikalisch umrahmt vom „Schludernser Familienchor“, der sich unter der Leitung von Michaela Lingg formiert hatte. Anschließend sorgte die Böhmische der Schludernser Musikkapelle für beschwingte Unterhaltung. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit köstlichen Speisen vom Grill, vegetarischen Gerichten sowie Kaffee und Kuchen vergnügten sich die Kleinen den ganzen Nachmittag über nach Herzenslust. Ein besonderer Anziehungspunkt war das Kistenklettern. Die aufgestapelten Kisten waren von Vertretern des Alpenvereins Schluderns fachmännisch gesichert worden. Und die Männer sorgten dafür, dass nichts passiert und die Kinder und Jugendlichen gefahrlos ihre Kräfte messen konnten.
Die Schludernser Imker luden interessierte große und kleine Gäste in den neu eröffneten Erlebnislehrbienenstand ein, der direkt neben dem Festgelände steht, und erklärten ihnen die einzelnen Vorgänge bei der Honiggewinnung.
Insgesamt rund 50 freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten für das gute Gelingen der Veranstaltung. Und Oberhofer dankte ihnen herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz. (mds)

Süße Früchte, weiße Steine, Kobolde und Waldgeister

s20 skulpturenLaas/Marmor&Marillen - Das 19. Genuss- und Kulturfest „Marmor & Marillen“ am 4. und 5. August in Laas war wieder Treffpunkt von vielen Einheimischen und Gästen aus nah und fern.

Die 16 Dreitausender der Texelgruppe

s24 000002Partschins - In der Texelgruppe gibt es 16 und nicht 13 Dreitausender, wie im Urlaubskatalog des Tourismusvereins berichtet.

Atomforschung und Friedenssicherung

s24 0919Schlanders/Schweiz - Real- und Sprachengymnasium auf Projektfahrt in der Schweiz:
Unmittelbar vor Schulschluss konnten die Schüler der 4. Klasse des Realgymnasiums Schlanders und weitere 30 Schüler, die Leistungskurse in Physik, Englisch und Französisch besucht hatten, Winterthur, Genf und Bern kennen zu lernen. Im Mittelpunkt des Programms standen naturwissenschaftliches Forschen und die Beschäftigung mit Menschenrechten und Friedenssicherung.
Im Technorama in Winterthur staunten die Schüler u. a. über optische Täuschungen und konnten verschiedene naturwissenschaftliche Experimente durchführen. Bei der Führung durch das Atomkraftwerk in Leibstadt erfuhr die Gruppe viel über Funktionen und Abläufe eines AKWs, und im Genfer CERN, dem europäischen Kernforschungszentrum, wurden die Schüler in die faszinierende Welt der Elementarteilchen eingeführt. Auch die Schifffahrt zu den Rheinwasserfällen in Schaffhausen war ein unvergessliches Erlebnis.
Bei Führungen durch das Rote-Kreuz-Museum und die UNO in Genf ging es um Politik, Menschenrechte und Zukunftsfragen. Die Arbeit des Roten Kreuzes in den Krisenzonen der Welt und die Bemühungen der Vereinten Nationen, Frieden zu stiften und Frieden zu sichern, beeindruckten die Jugendlichen.  Die Projektfahrt, die von der Raiffeisenkasse Schlanders gefördert wurde, endete mit einem Stadtbummel durch Bern.

Zwei Agumser treffen sich in Dublin

s25 1231Irland/Agums - In vielen Städten der Welt leben und arbeiten VinschgerInnen. Edith Pfeifer hat Dublin zu ihrer zweiten Heimat gemacht. Während ihrer Städtereise traf sich die Reisegruppe um Martin Trafoier kürzlich mit der jungen Frau in der irischen Hauptstadt. Seit zehn Jahren arbeitet sie dort als Versicherungsangestellte. Den Kontakt hatte der Schludernser Schludernser Pfarrer Paul Schwienbacher hergestellt. Trafoier war einst Ediths Englischlehrer am Realgymnasium in Schlanders. Otto Wunderer, der aus ihrem Heimatort Agums stammt und ebenfalls dort Lehrer war, kannte sie nur vom Sehen. In Dublin kam es dann zum ersten Gespräch zwischen den zwei Agumsern. In einem typischen irischen mehrstöckigen Pup bei gutem Essen und bei Guiness-Bier tauschten die Vinschgerinnen und Vinschger Erinnerungen aus - abwechslungsweise im Vinschger Dialekt und in Englisch. Denn mit dabei war auch Ediths englischsprachiger Partner Dermot Hughes, mit dem Edith seit kurzem zusammenlebt. Die Vinschgerin hatte während ihrer Schulzeit einige Zeit als Praktikantin in einem Versicherungshaus in Dublin gearbeitet. Nach der Matura und einem Studium hielt sie sich einige Zeit in den USA auf. Anschließend suchte sie vergeblich Arbeit im Vinschgau und bewarb sich erneut in Dublin. Sie erhielt wiederum eine Anstellung bei der Versicherungsgesellschaft. Seither betreut sie dort die deutschen Kunden.
Edith wohnt in Greystones zirka 60 Kilometer von Dublin entfernt. Täglich fährt sie 50 Minuten mit der Bahn zur Arbeit. „Eine 60 bis 80 Quadratmeter große Wohnung in Dublin kostet heute bis zu 2.000 Euro, und das kann ich mir nicht leisten“, erklärt sie. Denn die Lebenshaltungskosten seien in jüngster Zeit enorm gestiegen, die Löhne jedoch nicht. Dennoch, das Pendeln macht ihr nichts aus, flexible Arbeitszeiten kommen ihr entgegen, und die Arbeit gefällt ihr. Ihre Familie im Vinschgau besucht sie nur selten, denn die Entfernung ist zu groß. Oft hat sie ein klein wenig Heimweh. Das Treffen mit der Vinschger Reisegruppe hat sie sichtlich genossen. (mds)            

GRILLZEIT 6

grill backgRinderfilet mit Szechuan Pfeffer

Für 4 Portionen
Zeit 11 - 15 Minuten

 

13. Südtiroler Ritterspiele in Schluderns mit 1.400 Darstellern aus zwölf Ländern und neuen Attraktionen

s33 2319Von Freitag, den 24. August  bis zum Sonntag, 26. August 2018 finden in Schluderns die 13. Südtiroler Ritterspiele statt.  Wiederum wurde ein umfangreiches und spektakuläres Programm zusammengestellt - mit vielen neuen Attraktionen, Musikgruppen, Workshops - und alles zu moderaten Preisen, was vor allem den Familien mit Kindern entgegen kommt.

von Magdalena Dietl Sapelza

Eine Familie mit drei Kindern kann beispielsweise im Vorverkauf eine Familienkarte für 75 Euro erwerben. Das heißt: zwei Erwachsene und drei Kinder können einen Tag lang unzählige Attraktionen kostenlos erleben.

Theaterleute und Sänger gratulieren

s34 2270Schluderns - Mitglieder der Heimatbühne und des Männerchores Schluderns überraschten den langjährigen Theaterspieler und Sänger Otto Donner kürzlich zu seinem 80. Geburtstag und würdigten seinen Einsatz für die beiden Vereine.  
Mit einem bunten Gemisch an Liedern machten sie ihm und seinen Gästen ihre Aufwartung. Die Regisseurin der Heimatbühne Christl Stocker hatte sogar die zwei Kabarettisten „Ludwig und Margarethe“ (Herbert Lamprecht und Waltraud Moser) aus Meran verpflichtet, um dem Jubilar eine besondere Freude zu machen. Das Ehepaar sorgte mit mehreren herzhaften und schrulligen Szenen aus dem Alltag für Lachen.
Otto Donner war als Theaterspieler über Schluderns hinaus bekannt. Gespielt hat  er beispielsweise im Film „Verkaufte Heimat“ von Drehbuchautor Felx Mitterer und unter der Regie von Karin Brandauer. Er glänzte in den ebenfalls verfilmten Stücken der Heimatbühne Schluderns „Tag des Zorns“ und  „Verrat von Novarra“. Auch unzählige andere Stücke prägte Otto Donner als Charakterdarsteller jahrzehntelang unter der Regie von Karl Wieser und später unter Christl Stocker Perkmann.
Gern gesehen war er auch auf der Kortscher Theaterbühne, wo er oft aushalf, und bei mehreren Bezirkssspielen
Jahrzehntelang war Otto Donner eifriges Mitglied des Männerchores Schluderns, geleitet von Robert Ruepp. Ein Schlaganfall bremste seine schauspielerischen und sängerischen Aktivitäten. Er ist halbseitig gelähmt, aber rüstig im Kopf. Gestikulierend verständigt er sich. Den Gratulantinnen und Gratulanten nickte er eifrig zu und zeigte ihnen so seine Freude. Aufmerksam folgte er den Worten von Heimatbühne-Obmann Josef Trafoier, der theatralisch den Inhalt des Geschenk-Korbes präsentierte. Diesen hatten  Theaterleute und Sänger gemeinsam spendiert. Der Korb war mit regionalen österreichischen Produkten gefüllt, von denen Otto nach den Filmarbeiten „Verkaufte Heimat“ in Niederösterreich  immer geschwärmt hatte. Zum Geburtstag konnte sich der Jubilar also wiederum über eine „Plunzen“ (Blutwurst), über Grammelschmalz, Kürbiskernöl, Grünen Veltliner und einiges mehr freuen. (mds)

„Hobm miar a Gaudi!“

s34 GruppenbildSchlanders/Latsch - Erfolgreiches Sommerprogramm des Jugenddienstes Mittelvinschgau
Lama-Trekking, Schwimmen, Bogenschießen, Basteln, ein Besuch im Klettergarten, beim Imker oder der Feuerwehr. Das sind nur einige Programmpunkte, die die Grundschüler der ersten bis fünften Klasse beim Projekt „Mittelvinschger Sommer“ des Jugenddienstes Mittelvinschgau erleben dürfen.
In Schlanders erfreuen sich 48 Kinder am „Kindersommer“ und in Latsch 30 Kinder an den „Erlebniswochen Latsch“. Die beiden Projekte finden vom 25. Juni bis 10. August statt und nehmen an Beliebtheit zu. „Am besten gefällt mir spielen in der Matscher Au und schwimmen“, zeigt sich eine teilnehmende Grundschülerin aus Schlanders begeistert.
In den sieben Wochen werden die Grundschüler ganztägig betreut: einerseits eine spannende Freizeitbeschäftigung und andererseits eine Entlastung für berufstätige Eltern. Dabei wird das Sommerprogramm sehr abwechslungsreich gestaltet. In jeder Woche wird am Montag und Mittwoch in der Matscher Au gebastelt und gespielt. Dienstag ist Grilltag und am Donnerstag folgt das Highlight der Woche, zum Beispiel Klettern oder ähnliches. Am Freitag finden zum Abschluss der Woche diverse Schwimmbadbesuche statt.
Die Finanzierung des umfangreichen Sommerprogramms übernimmt die Familienagentur und die entsprechende Gemeinde.

Schlossfestspiele – ein Sommernachtstraum

s35 Schlossfestspiele 2Dorf Tirol/Freilichttheater - Bei der zweiten Aufführung der diesjährigen Schlossfestspiele beim Schloss Tirol sollte am 27. Juli ein besonderes Ereignis am Sternenhimmel sichtbar werden: die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Wolken und leichter Regen ließen es nicht zu, den „Blutmond“ zu beobachten. Die rund 500 Besucher des Freilichttheaters „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare mussten kurze Zeit einen Regenschutz bzw. Regenponcho überziehen. Die Schauspieler spielten tapfer weiter und machten aus dem Komödienklassiker der Weltliteratur ein grandioses Schauspiel über Liebe, Macht, Wahrheit und Traum. Die schlichte Bühne vor der grandiosen Schlossmauer bildete mit den bunten Lichteffekten eine einmalige Kulisse. Aber bereits der 20-minütige Fußmarsch  zum Schloss und ein Erfrischungsgetränk im Vorhof des Schlosses mit Ausblicken auf die Kurstadt Meran machten den Theaterabend zu einem besonderen Erlebnis. Die 1598 erstmals aufgeführte Komödie erzählt von den Hochzeitsvorbereitungen in Athen und von Handwerkern, die dafür ein Theaterstück einstudieren. Es geht um die Liebeswirren von vier jungen Athenern und Intrigen in der Feenwelt. Hermia liebt Lysander, soll aber nach dem Willen ihres Vaters Demetrius heiraten. Helena liebt Demetrius, dieser hat aber kein Interesse an ihr. Im nahen Wald herrscht in der Nacht der Elfenkönig mit der Elfenkönigin und dem Hofnarren. Der Wald wird zu einem Zauberwald und in der Nacht brechen Leidenschaften und Begierden durch. Eine Zauberblume ändert die Gefühle, aus Hass entsteht Zuneigung. Helena, die vorher verachtet und zurückgewiesen wurde, wird nun von zwei Männern begehrt, während Hermia von ihrem Liebhaber verschmäht wird. Am Ende erreichen die Frauen ihr Ziel, es gibt drei Hochzeiten, eine Theatervorstellung der Handwerker und eine offene Frage: ist das Theater nur Zeitvertreib, eine Täuschung, ein Produkt der Phantasie, eine Scheinwelt, ein Traum oder doch ein Abbild des Lebens, unserer Gefühle, unserer Hoffnungen und Wünsche? (hzg)

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