VinschgerWind

Partnerschaft und Familie 3

s12 0565Fragen, Tipps und Antworten - Mein Sohn (4. Klasse Grundschule) tut sich schwer in Deutsch und soll nach Ansicht seiner Lehrerin bestimmte Inhalte über die Ferien vertiefen. Wenn ich nur davon spreche, geschweige denn etwas einfordere, wird er gleich ungehalten und meint, dass ich ihm nicht auf die Nerven gehen soll. Wie kann ich dieses leidige Thema angehen, ohne ihn gegen mich aufzubringen?

Elisabeth Hickmann:
Ferienzeiten sind zunächst einmal zur Erholung da, da sind sich alle Beteiligten einig. Dennoch macht es Sinn, bestimmte Rückstände in einzelnen Fächern gezielt aufzuholen, um mit mehr Sicherheit ins neue Schuljahr zu starten. Nach einigen Wochen macht sich ohnehin beim einen oder anderen Langeweile breit, die mit Fernsehen oder am Handy vertrieben wird. In ihrem Fall scheint es mir wichtig, ihren Sohn erst einmal dafür zu gewinnen, so dass Deutsch nicht zum Dauerbrenner wird. Wählen Sie einen günstigen Zeitpunkt für ein ruhiges Gespräch zu Zweit. Interessieren Sie sich dafür, wie es ihm mit der anstehenden Ferienaufgabe geht und schildern ihm dann, was ihre eigenen Motive dabei sind. Laden Sie ihn im Anschluss zu einer gemeinsamen Lösungssuche ein: „Lass uns gemeinsam überlegen, wie und wann du Deutsch angehen möchtest?“ Nur so fühlt er sich der Lösung verpflichtet und wird freiwillig seinen Teil dafür tun. Zentral ist ihre eigene Haltung. Seien Sie offen für die Gefühle und Ideen ihres Kindes und ziehen Sie bei der Umsetzung gemeinsam an einem Strang. Kinder im Grundschulalter sind in der Regel überfordert, alleine Aufgaben anzugehen. Es fällt mir als Kind leichter, wenn Mama oder Papa gemeinsam mit mir lesen und schreiben.

Haben Sie auch eine Frage?
Schreiben Sie eine Mail an:
redaktion@vinschgerwind.it
www.beratung-hickmann.it

Flüchtlinge

Angekommen: Am 3. Juli sind drei Flüchtlingsfamilien in Schlanders eingetroffen. Die restlichen Flüchtlinge - 16 junge Männer - kommen in den nächsten Wochen.

Unzuverlässiger Postdienst

Etliche Betriebe und Haushalte im Gemeindegebiet von Prad beschweren sich, dass Mitte Juni die Post entweder gar nicht oder nur sporadisch zugestellt wurde. Der urlaubsbedingten Ausfall von Personal wurde von der Postverwaltung nicht kompensiert. Der Landtagsabgeordnete Walter Blaas fordert den Landeshauptmann Arno Kompatscher auf, bei der Post entsprechenden politischen Druck zu machen, damit derartige Situationen in Zukunft vermieden werden. Ein nicht funktionierender Postdienst bedeutet Unannehmlichkeiten und wirtschaftliche Einbußen.

Ukraine: Binnenflüchtlinge

s18 ukraineKolping im Vinschgau - Drei Vertreter von Kolping Südtirol weilten anlässlich der Versammlung von Kolping Europa für einige Tage in Lemberg/Lviv in der Ukraine. Dort konnten sie sich von der Lage in diesem Land kundig machen.
Anfang 2014 wurde die Krim durch Russland besetzt, ständige Kämpfe zwischen Separatisten und der ukrainischen Armee lassen das Land nicht zur Ruhe kommen. Inzwischen gibt es fast zwei Millionen Flüchtlinge im Land, die alles verloren haben: ihr Zuhause, ihre Familie, Freunde und ihre Arbeit. Ob sie jemals wieder zurück in ihre Heimat können, ist ungewiss. Diese Menschen brauchen dringend Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten.
Kolping hilft hier besonders Familien mit kleinen Kindern und stellt ihnen Sozialarbeiter und Psychologen zur Seite. Außerdem baut Kolping ein Netzwerk auf, in dem sich die Menschen gegenseitig unterstützen können. Zusätzlich werden „kurze“ Ausbildungen angeboten, damit die Familien schnell wieder Arbeit finden. Kinder Ferienzeiten werden angeboten: Abbau von Vorurteilen und Integration wird so vereinfacht. Denn es ist wichtig: diese Binnenflüchtlinge müssen sich wieder schnell ein bisschen heimisch fühlen. Kolping hilft hierbei.
Wir konnten als Südtiroler viel lernen und auch unsere unterstützten Projekte für autistische Kinder besichtigen und dabei feststellen: unser Kolping Geld ist zielgerichtet eingesetzt worden!

Zivildienst als Einstieg in die Berufswelt

s18 patscheiderOb in Altenheime, beim Weißen Kreuz, bei der Caritas, der Zivildienst bietet jungen Menschen eine gute Gelegenheit, ihr soziales Bewusstsein zu stärken. Sie können Erfahrungen und Kenntnisse sammeln als Orientierung für den persönlichen und beruflichen Lebensweg.

von Magdalena Dietl Sapelza

Seit September 2016 betreut Valentina Patscheider aus Burgeis  (im Bild) als Zivildienerin die Asylbewerber im „Haus Ruben“ in Mals, das von der Caritas geführt wird. Patscheider hat das humanistische Gymnasium abgeschlossen und studiert Katholischen Religionspädagogik in Innsbruck.

Erneute Sichtung eines Schlangenadlers

s14sp1 hansjorg 007Schlanders - Am 24. Juni organisierte Florian Felderer, der Mitarbeiter des Nationalpark-Besucherzentrums Avimundus eine vogelkundliche Wanderung am Vinschger Sonnenberg. Die Exkursion wurde vom Vogelkundler Hansjörg Götsch aus Schlanders geführt. Die Teilnehmer konnten die verschiedensten Vogelstimmen zuordnen lernen und über 30 verschiedene Vogelarten bestimmen. Die größte Überraschung war jedoch, als neben Zippammer, Neuntöter und Co., plötzlich ein seltener Schlangenadler über die Steppenvegetation der Kortscher Leiten seine Kreise drehte. Die Exkursionsteilnehmer konnten beobachten, wie der Adler im Suchflug plötzlich von einem Sperber massiv angegriffen wurde. Solche Scheinangriffe des viel kleineren Sperbers unternimmt dieser als Verteidigung seines Brutrevieres. Bereits im Jahre 1915 wurden Beobachtungen eines Schlangenadlers im Gebiet von Latsch-Vetzan-Laaser Leiten von Vogelkennern und Jagdaufsehern gemacht. Der Schlangenadler ist in Südtirol lediglich als Zugvogel bekannt. Er bewohnt offenes, trockenes Gelände und jagt bevorzugt Reptilien über sonnenerwärmten Hängen. Der Vinschger Sonnenberg bietet diesem Vogel also die besten Voraussetzungen, um vielleicht in Zukunft auch als Brutvogel in Erscheinung zu treten.
Hansjörg Götsch  
AVK Südtirol

Sulden feiert seine 80 Jährigen

s14sp1 767Sulden - Acht rüstige 80-Jährige Suldnerinnen und Suldner fanden sich als Ehrengäste am 2. Juli zur Dankesmesse in der Pfarrkirche von Sulden ein. Altpfarrer Dr. Hurton (selbst 89-jährig), zelebrierte den Gottesdienst für die Jubilare in ganz besonderer Weise. Er erinnerte auch an die drei bereits Verstorbenen des Jahrgangs 1937 und sprach von der Dankbarkeit und den vielen Wendungen in einem langen Leben, welche manchesmal auch als Kreuz erlebt werden. Ein Kreuz aber, welches uns letztendlich stärker, mutiger und gottbejahend macht.
Musikalisch begleitet wurde diese festliche Messe von einem kleinen Suldner Ensemble, welches als Schlusslied passend zum Anlass, das Lied: „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn…“ anstimmte.
Danach ging es zum gemeinsamen Mittagessen ins Hotel Cornelia in Sulden, wo Küchenchef Johannes ein kleines Festessen für alle Geladenen zauberte.
Bei einem Glasl Wein, vorzüglichem Essen und selbstgebackenem Kuchen gab man so manch frühere Erinnerung zum Besten. Über ehemalige Schulerlebnisse im alten Schulhaus, über erste Tanzerfahrungen in der Waldesruh‘ und darüber, wie man früher in dem kleinen Bergdorf lebte.
Es war eine fröhliche Runde an diesem Sonntag, die mit dem Versprechen endete, sich beim nächstmöglichen Jubiläum bald wieder in gemütlicher Runde zu treffen. (ck)

Sommerkino in Schlanders

s20 FreilichtkinoSchlanders - Freilichtkino auf dem Kulturhausplatz am 1. Juli und 1. August gehört seit mehreren Jahren zum fixen Sommerprogramm der Kulturhausverwaltung von Schlanders. Wenn es das Wetter zulässt, sind diese Filmabende immer schöne Erlebnisse. Bei schlechtem Wetter muss man auf den Kinosaal ausweichen. Am 1. Juli war das der Fall. Nach den heißen Tagen in der ersten Monatshälfte im Juni kam am Monatsende der lang ersehnte Regen. Was gut für die Landwirtschaft war, war schlecht für das Freilichtkino. Gezeigt wurde der Film „Plötzlich Papa“. Samuel, ein junger Mann, genießt sein Leben als Single. Am Strand in Südfrankreich sucht er vor allem den Spaß und lebt ein Leben ohne Verpflichtungen, bis eines Tages eine junge Frau Samuel seine drei Monate alte Tochter Gloria, von deren Existenz er nichts wusste, übergibt und mit dem Taxi verschwindet. Gloria verändert das Leben von Samuel, er lernt Verantwortung zu übernehmen und trotzdem glücklich zu sein. Am Ende des recht witzigen Films meint Samuel: Mein Vater hat mich gelehrt, mich den Ängsten zu stellen und Gloria hat mich gelehrt, mich dem Leben zu stellen. Beim nächsten Film am 1. August geht es wieder um einen jungen Mann, der Schwierigkeiten hat sich im Leben zurecht zu finden. „Bob, der Streuner“ erzählt von James, der drogenabhängig ist und als Straßenmusiker in London lebt. Eines Tages findet er einen abgemagerten und verletzten Kater vor seiner Tür. Er füttert ihn und wird ihn nicht mehr los. Bob, der Kater, begleitet James beim Musizieren und sie werden unzertrennliche Freunde. Wenn das Wetter es zulässt, wird dieser Film am 1. August um 21:15 Uhr im Freien gezeigt. (hzg)

Kirchenchor und Holzbläserquartett

s21sp2 06131Naturns - geistliches Konzert Einmal mehr konnten die Zuhörer die Klangfülle des Kirchenchores St. Zeno in der schönen gotischen Pfarrkirche erleben. Mit dem Streichquartett des Kreativ-Ensembles und einem Holzbläserquartett aus Naturns gestaltete der Chor, unter der Leitung von Josef Pircher, einen musikalisch reichen Abend.
Einleitend wies Eberhard Daum, der gekonnt durchs Programm führte, auf die Bedeutung und Botschaft der Musik für den Menschen hin. Der Chor begann mit einem eindrucksvollen „Salve Regina“ von Charles M. King, sowie dem wohlklingenden „Ave Maria“ des Romantikers, Nikolaus Fux. Diese Einführung durch den Chor in die geistliche Sphäre des Abends folgte das Kreativ-Ensemble mit auserlesenen Werken des Barock und der Klassik. Nach der berühmten Arie von J. S. Bach und einem berührenden Largo von A. Vivaldi ließen die Streicher, Menuette von F. Schubert erklingen. Drei Kirchensonaten von W. A. Mozart, erstklassig interpretiert, rundeten schließlich den Instrumentalteil ab. Sonia Domuscieva, künstlerische Leiterin des Ensembles, gebührt ein Extralob als Sologeigerin. Doch auch die anderen Musiker verfügen über eine außerordentliche Spielkunst. Schon seit einigen Jahren gibt es mit dem Kreativ-Ensemble und dem Kirchenchor eine fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit bei gemeinsamen Konzerten.
Kyrie, Sanctus und Agnus Dei aus der Missa brevis in C (KV 259) von W. A. Mozart bildeten den Abschluss dieses gelungenen Kirchenkonzertes. Dazu vereinigten sich Solisten, Chor, Streicher und Bläser zu einem einzigen Klangkörper. Dank des großen Engagements der Ausführenden und der einmaligen Akustik des Kirchenraumes wurde die Musik zum Regenten an diesem Abend und zu einem Höhepunkt für Naturns.

ZUG-LOS

s21 0278Vinschgau Der Vinschgerzug steht still - voraussichtlich bis Ende der nächsten Woche - wegen eines technischen Defekts am Schrankensystem. Pendler empfinden das als „kleinere Katastrophe.“ Eine „große Katastrophe“ war das für die vielen Jugendlichen, die am vergangenen Wochenende zur  Beach-Fete nach Schluderns fahren wollten. Und da sind noch verärgerte Feriengäste. Der HGV Präsident Manfred Pinzger rechnet mit einem großen Schaden für den Tourismus. Die Lamentos unterstreichen die Bedeutung des Vinschgerzuges. Und sie zeigen, wie  auch im Fall des HGV-Präsidenten, die Wandlung vom einstigen Zuggegner zum Zugbefürworter. Ein  Wandel vom Saulus zum Paulus. (mds)

Die Kraft des Wassers spüren

s22sp4 KneippenLaas Im Wasser liegt Heil, es ist das einfachste und - richtig angewandt - das sicherste Heilmittel“, so Sebastian Kneipp. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung des Bildungsausschusses Laas im Rahmen des Projektes „Weißwasser“ zum Fohlenhof in Laas. Cornelia Hölzl Gamper, Vorsitzende des Südtiroler Kneippverbandes, gestaltete einen sehr anschaulichen und mit vielen praktischen Anwendungen unterhaltsamen Nachmittag. Mit einem Rote-Beete-Saftreinigungsgetränk nach dem Motto von S. Kneipp „Alle Krankheiten haben ihren Keim in den Störungen des Blutes“, genossen die TeilnehmerInnen einen Kneipp Cappuccino, ein kaltes Armbad, welches alle Sinne anregt. Es folgten Waschungen mit nassem kalten Leinentüchern in Gesicht und Nacken, Wassertreten, Kneippsche Güsse am warmen Körper und Barfuß gehen im Barfußweg von Hausherrin Maria Haidler Gartner. Bei den Wechselbädern, so Frau Hölzl, solle man vorsichtig sein, denn kleine Reize fördern, große Reize hemmen und zu starke Reize lähmen. Rita Tischler, eine Teilnehmerin aus dem Ultental informierte darüber, dass zurzeit das alte Ultner Bauernbadl „Überwasser“ renoviert und 2018 der Badebetrieb mit Gasthaus wieder eröffnet wird. (lu)

Mascha Dabić: Reibungsverluste

s22sp2 dabicEdition Atelier, Wien, 2017, 151 S.

Franz-Tumler-Literaturpreis: Die Nominierungen - Teil 1 Dabić erzählt einen Arbeitstag im Leben von Nora Kant, einer 30jährigen Dolmetscherin. Morgens - sympathisch chaotisch - zwingt sie sich ins Büro: Aus dem Russischen überträgt sie Texte und Gespräche ins Deutsche oder Englische. Sie arbeitet für einen Verein in Wien, der sich um Asylsuchende kümmert. In Therapiesitzungen nimmt sich Noras Kollegin Roswitha, eine Psychotherapeutin, jener an, die sich im „Aggregatzustand des Wartens“ befinden, sie hilft mit Worten, hakt nach, lässt schweigen und weinen. Nora sitzt daneben und dolmetscht – gibt wieder, was sie aufgenommen und blitzschnell in die deutsche Sprache gedreht hat. Phrasen werden angepasst, sinngemäß vermittelt. Ohne Reibung, ohne Verluste soll dieser Vorgang sein, auch weil Reibung Wärme erzeugt und diese zur neutralen Rolle Noras nicht passt. Die Folterberichte, Kriegserfahrungen, Fluchttraumata, Schwierigkeiten im Heim, Emotionen der Klienten und schriftlichen Fallstudien sind aufreibend für Nora. Die Schicksale von Herrn Achmadow, Frau Magomadowa, Herrn Basajew und anderen lassen sie nicht kalt. Nora ist zwar nur die Zwischenfrau, aber als „Erstverstehende“ auch Mitwisserin. „Mit Staunen hatte sie zur Kenntnis genommen, dass ein Kopf, der soeben Zeuge einer derart s20 Dabicpervertierten Szenerie geworden war, wenn auch nur aus zweiter Hand, imstande war, weiterhin seine übliche Visage zur Schau zu tragen. Das also musste die sprichwörtliche Sprachgewalt sein, im eigentlichen Sinne des Wortes.“
Nora kommt mit Menschen und ihren Geschichten in Kontakt, trägt aber auch ihre persönlichen Geschichten in sich, nach all dem Hören, Sprechen und Wahrnehmen wird sie zur Erzählenden und lässt aufplatzen, was sie noch niemandem anvertraut hat. Während ihres Aufenthaltes in St. Petersburg hat sie einiges erlebt, Vladimir, Marina, Olga und Timothy haben Spuren in ihr hinterlassen. Absurde, schmerzhafte, schöne und solche, über die Nora lieber schweigt.
Ein Debütroman, der den NErvder Zeit trifft. Mascha Dabić erzählt ungekünstelt, lässt Russisches wie Englisches einfließen und verleiht dem Grauen Sprache und Pausen. Sehr lesenswert, auch weil uns unaufdringlich nähergebracht wird, was wir nicht wahrhaben wollen.
Maria Raffeiner

Über 460 Arbeiten bewertet

s25sp2 0422Mals-Graun - Freundschaft ist bunt!“ war in diesem Jahr das Motto beim 47. Internationalen Jugendmalwettbewerb, der von den Genossenschaftsbanken aus sieben europäischen Ländern ausgetragen wurde. Der Jugendwettbewerb greift alljährlich wichtige Themen und Ereignisse unserer Zeit auf.  Er konfrontiert mit ihnen nicht nur die Jugend, sondern über die Jugend auch die Gesellschaft. Die Heranwachsenden werden zu kreativen Leistungen angespornt und die Schule wird dabei auch in ihrer Erziehungsaufgabe unterstützt. 427 Bilder von Grundschülern und die Gemeinschaftsarbeit (Videoproduktionen, Präsentationen und Malarbeiten) von 38 Mittelschülern konnte Marketingleiter Gerhard Stecher entgegennehmen. Für die interne Jury der Raiffeisenkasse Obervinschgau, zusammengesetzt aus vier lokalen Künstlern und zwei Schulvertretern, war es nicht leicht aus den 427 eingereichten Mal-arbeiten zum Thema eine Vorauswahl für die Weiterleitung der Siegerarbeiten nach Bozen zu treffen.  In einer Feierstunde in der Aula Magna im Oberschulzentrum in Mals erhielten die Sieger in Anwesenheit aller Grundschüler der Schulsprengel von Mals und Graun ihre Preise. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit dem musikalischen Märchen „Die kleine Prinzessin“, in Szene gesetzt von Peter Waldner - Cembalist, Organist und Alte-Musik-Spezialist aus Mals - und Verena Wolf als Erzählerin.  Die Preisverteilung für die Mittelschüler fand jeweils in der Mittelschule in Mals und in St. Valentin statt. Der Jugendwettbewerb dient nicht zuletzt einem wohltätigen Zweck. Jedes Jahr werden pro eingereichtem Bild vom Raiffeisen-Hilfsfonds 50 Cent an eine wohltätige Einrichtung zugewandt. Dies ergibt auf Landesebene bei 13.000 eingereichten Arbeiten einen Spendenbeitrag von 6.500 Euro. Dieser Betrag wurde bereits an die Südtiroler Vereinigung Kinderherz übergeben. Dieser Verein kümmert sich um herzkranke Kinder in Südtirol. (aw)

Bergfotos auf Grawand

s20 ausstellungKurzras - Das Schnalser Gletscher-Hotel „Grawand“ auf 3.212 m ist das höchstgelegene Hotel Europas. In nur sechs Minuten überwindet man mit der höchsten Seilbahn Südtirols einen Höhenunterschied von 1.200 Metern und landet inmitten einer herrlichen Bergwelt mit mehreren Dreitausendern. Mit der Eröffnung dieser Seilbahn im Juli 1975, dem Erschließen des Hochjochferners als Skigebiet und der Errichtung des Sportdorfes 1977 in Kurzras hat sich das Schnalstal vom Bauerntal zu einem modernen Tourismuszentrum entwickelt. Vielen ist diese Entwicklung zu schnell gegangen und viele haben diese Verbauungen auf dieser Höhe kritisiert. Aber es hat einen Aufschwung ausgelöst, Arbeitsplätze wurden geschaffen und Abwanderung wurde verhindert. Bis 2013 gab es den Sommerskilauf. Heute ist das Glacier Hotel „Grawand“ ein beliebtes Ausflugsziel und Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Elmar Pichler-Rolle, der Direktor der Gletscherbahnen, hat sich dieses Jahr zur Eröffnung der Sommersaison etwas Neues einfallen lassen. Zusammen mit dem Kuratorium für Technische Kulturgüter wurde ein „Gipfeltreffen“ der besonderen Art organisiert. Unter dem Titel „Altitude“  zeigt der Bozner Hobbyfotograf Gottlieb Kaserer auf Schautafeln Bilder von den höchsten Bergen der Welt. Die großformatigen Schautafeln baumeln von der Decke im großen Saal des Hotels. Die Besucher können zwischen diesen Aufnahmen von Berggipfeln und Hochebenen, Landschaften und Städten aus Asien, Afrika und Amerika herumspazieren, ins Freie blicken und sie mit den Dreitausendern der Ötztaler Alpen in einen Dialog bringen. Seit 20 Jahren macht Kaserer zusammen mit seiner Partnerin Monika Mayer Fernreisen und hochalpine Touren, um fremde Landschaften und Völker kennen zu lernen und zu fotografieren. Regelmäßig zeigt er seine vielen Fotos in Bozen und Partschins, im letzten Jahr auch in Schlanders und erzählt ausführlich über die Begegnungen mit den Landschaften und den Menschen. Erfreut und beeindruckt von den Bildern und der Bergwelt zeigten sich die Besucher bei der Ausstellungseröffnung am 6. Juli. Die Ausstellung ist den ganzen Sommer bis am 10. September zugänglich. (hzg)

Jugendtreff All in Kastelbell-Tschars Jugendcafe ChillOut Latsch Baden

3Bild1Nachdem es die letzten Wochen kalt und unfreundlich war, ging es Anfang Juli zur „blauen Woche“ mit Sonnenschein und guter Laune auf zu verschiedenen Schwimmbädern landein, landaus. Auf dem Programm standen die Schwimmbäder Latsch, Montiggl und Schlums sowie der Badesee Issinger Weiher und als Wochenabschluss die Wasserwelt Wörgl! Ausgestattet mit Sonnencreme, Bikini und Badehose gab es die ganze Woche Spaß vom Allerfeinsten! Gerne wiederholen wir diese Aktionen im nächsten Jahr wieder, wenn es wieder heißt: „Packt die Badehose ein“.

Alkoholfreier Sommercocktail in der Platzlbar

jugendJugendtreff „Time Out“ Schnals - Der Workshop fand am 24. Juni in der Platzlbar in Kurzras statt. Der Barkeeper Patrick gab den Jugendlichen einen kurzen Einblick zu der Entstehungsgeschichte und dem Mischen von Cocktails. Anschließend hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, selbst aus verschiedenen Zutaten einen Cocktail zu kreieren. Es wurden neue Rezepte probiert, Cocktails gemischt, verfeinert und dekoriert. Am meisten Punkte holte sich Emely und durfte sich somit über einen Eisbecher freuen. Außerdem wurde ihr Cocktail in die Platzbar-Getränkekarte aufgenommen und kann  dort probiert werden. Mit diesem Cocktailworkshop ging der Jugendtreff in die Sommerpause und öffnet im September wieder seine Tore.

JAV - JUNGES AKTIVE VINSCHGAU

2 Bild 1 1… ist ein Projekt der Bezirksgemeinschaft Vinschgau in enger Zusammenarbeit mit den Jugenddiensten Mittel- und Obervinschgau, dessen primäres Ziel die Förderung des sozialen und freiwilligen Engagement von Jugendlichen aus dem Vinschgau im Alter von 13 bis 19 Jahren ist.

Mittelschüler feiern Schulschluss

s18 2017 Diplomverleihung1Latsch - Im Rahmen einer Feier mit Schülern, Eltern, Lehrpersonen und Freunden wurden an der Mittelschule Latsch kürzlich den 68 Absolventen der vier Abschlussklassen die Diplome übergeben.

Zeugnisse und Diplome übergeben

s27 5476Fürstenburg - An der Diplomfeier vom Samstag, 24. Juni erhielten 36 Schülerinnen und Schüler der Fachschule Fürstenburg genauso 18 der Fachschule Kortsch nach 3-jähriger Ausbildung ihre Berufsbefähigungszeugnisse. 20 Schülerinnen und Schüler der Fürstenburg und 18 der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch haben das 4. Ausbildungsjahr abgeschlossen. Sie konnten ihre Berufsdiplome in Empfang nehmen. Zur Maturaprüfung konnten neun Schüler der Fürstenburg und 27 aus Kortsch antreten. Beglückwünscht wurden sie in der Aula in der Fachschule in der Fürstenburg.
Zu Beginn begrüßte Direktorin Monika Aondio Absolventinnen und Absolventen, Familienangehörige, Freunde und Gäste. Sie bedankte sich bei den Fachschulabsolventen über den großen Einsatz und gratulierte ihnen herzlich. Prior P. Philipp Kuschmann gestaltete einen kurzen Wortgottesdienst. Regionalassessor Sepp Noggler gratulierte den Absolventen und wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft. Bauernbundbezirksobmann Raimund Prugger schloss sich den Glückwünschen an und empfahl den Diplomierten, „neigierig“ zu bleiben, also gierig auf Neues, sei es in Bezug auf Wissen als auch auf Können. Bezirksbäuerin Ingeborg Rechenmacher und die Bezirksleiterin der Bauernjugend Tamara Kaserer erwähnten lobend die Schulführungskräfte Monika Aondio und Martin Ungerer mit ihrem Lehrpersonal. Beide Fachschulen haben einen guten Ruf und zeichnen sich durch ein hohes Bildungsniveau aus. Die besten Abschlüsse der 3-jährigen Ausbildung erzielten Laura Stecher von der Fachschule Kortsch und Sophia Kienzl von der Fachschule Fürstenburg. Als Höhepunkt erhielten die zwei Geehrten je einen Förderpreis aus den Händen von Raimund Prugger, gestiftet vom Bauernbundbezirk Vinschgau. Im Rahmen der heurigen Diplomfeier fand auch die Ehrung und Verabschiedung der geschätzten Sekretärin Ruth Sagmeister Fabi statt. Sie geht Ende Juli in Pension. Am Schluss der Feier durften sich die Absolventen beim Mittagessen im Schlosshof mit Freunden und Familien austauschen und feiern lassen. (aw)

Nachgedacht Juli 2017

s10sp1 098von Don Maro Pinggera

Es wird intensiv darüber nachgedacht, das Stilfserjoch ‚winterfest‘ zu machen, so dass ein ganzjähriger Betrieb möglich ist. Eine gute Idee! Schon als Kind habe ich mich immer gefragt, wieso das nicht möglich ist. So sind die derzeitigen Überlegungen gut. Allerdings ist es fragwürdig, die dafür nötige Bahn erst von Trafoi aus aufsteigen zu lassen. Hunderte Parkplätze müssten in diesem engen Tal geschaffen werden. Möglicherweise wäre es dann mit der Idylle von den Heiligen Drei Brunnen vorbei!
Eher sollte darüber nachgedacht werden, die Umlaufbahn in Spondinig starten zu lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand. Eine Anbindung an den Zug ist so möglich und die Parkplatzfrage ist dort sicher auch besser zu lösen als im engen Trafoi. Die Umlaufbahn könnte über Stilfs geführt werden, mit einer Ein- und Aussteige Station. Von dort weiter via Trafoi (ebenfalls mit der Möglichkeit aus-, oder zuzusteigen) auf das Joch. Wenn dann noch Sulden angebunden wird, ist das Ganze perfekt!
Phantasien? Wer dieser Meinung ist, fahre zum Arlberg und schaue sich die neue Flexenbahn an! So sind seit kurzem alle Orte um den Arlberg mit der Bahn erreichbar.
Also mutig voran!

Derzeit gibt es auch im Vinschgau Veränderungen in der Seelsorge. Die vielgepriesenen Seelsorgeeinheiten werden Realität. Schneller, als gedacht. Was dabei auf der Hand liegt: die Anzahl der Gottesdienste ist so nicht mehr haltbar. Was völlig logisch ist: Wenn ein Hotelier mit seinen Bediensteten für ein Haus mit 100 Betten verantwortlich ist, innert kürzester Zeit jedoch noch drei weitere Hotels übernehmen muss (mit dem gleichen Personalstand!), dann ist der bisherige Service einfach nicht mehr möglich. Das gilt für Pfarreien ganz genauso. Hier ist Besonnenheit gefragt, wo welche Gottesdienste oder weitere Angebote am effizientesten eingesetzt werden können und müssen. Es ist auch höchste Zeit, die ständigen Diakone (es sind Kleriker!) noch viel stärker in Leitung und Seelsorge einzubinden. Es ist ein absoluter Unsinn, dass diese noch nicht einmal eine Wortgottesfeier MIT Kommunion feiern dürfen. Die verantwortlichen Oberen sollten endlich aufwachen!
Wenn sich in den Pfarreien genügend willige und fähige Menschen finden, die sich einbringen, wenn die Diakone besser wirken dürfen, dann ist nicht nur den Priestern, sondern auch den Gläubigen gedient. Und dann könnten die Seelsorgeeinheiten eine echte Chance für die Zukunft der Kirche Südtirol sein.

Leserbriefe Ausgabe 14-17

Neuentstehender Lift, der keinen Sinn macht.
Die Fusion Haider Alm AG und Schöneben AG scheint soviel wie fix zu sein. Dass das Land dann für die Zubringerbahn einen größeren Beitrag bezahlt, ist schon merkwürdig, zumal diese Bahn total unwirtschaftlich sein wird. Von 6 – 7 Betriebsstunden im Winter pro Tag, sind 2 Stunden ausgelastet, aber 4 – 5 Stunden Leerlauf. Denn ohne Abfahrtspiste fährt niemand ein zweites Mal mit der Bahn. Einen Ziehweg benützen keine handvoll Skifahrer. Also ist die Bahn ein Negativsaldo Sonderklasse. Manche Leute glauben an Wunder. Es wird immer von einer Liftverbindung Haider Alm –Schöneben gesprochen bzw. berichtet, was total falsch ist. Denn es ist ein Zubringerlift zu Schöneben. Das ist ganz was anderes. Dass das Land kaum naturschonend reagiert, ist bekannt. Auch der Herr Theiner „Landesrat für Raumordnung – Naturschutz – Energie“ schein nichts übrig zu haben und für Naturschutz eine andere Vorstellung zu haben. Beschämend!! Dieser Zubringerlift ist eine totale Naturkatastrophe und ohne Wirtschaftlichkeit. Dies müsste dem Land wohl klar sein.
Stecher Walter

Umfahrung Rabland – Quo Vadis?
Unser Bürgermeister Albert Gögele und sein Referent Hartmann Nischler haben in der Juni-Ausgabe unserer Dorfzeitung einen über 3-seitigen  „Alibi-Bericht“ veröffentlicht, um der Bevölkerung ihre Entscheidung in Sachen Umfahrung Rabland darzustellen. Insgesamt 12 von 18 Gemeinderäten haben sich für die Variante durchs Unterdorf (Teiluntertunnelung) ausgesprochen, obwohl der Großteil dieser 12 Räte sich noch vor 3 Jahren für die Variante Vereinsheim (Gesamtuntertunnelung) ausgesprochen hat (14 Ja + 1 Nein). In diesem Bericht kann man lesen, dass bei der  Variante durchs Unterdorf für die Tunnelausfahrt 150 Meter zwischen Cutraunstrasse „soweit technisch möglich“ gefordert werden. Man kann nicht etwas fordern, wenn man nicht weiß, ob es technisch durchsetzbar ist. Denn sollte  sich  herausstellen, dass nur die Hälfte möglich ist, wie von den Planern (Technikern) angedeutet,  was dann? Eine Tunnel- Auf-bzw. Abfahrt in unmittelbarer Nähe einer Wohnsiedlung ist  keine Lösung des Straßenproblems in Rabland. Unabhängig davon, dass zwischen zwei Häuserreihen (30 Familien) in einem Abstand von 11-12 Metern ein Tunnel entstehen soll, führt  anschließend eine zweite  offene Straße durchs Dorf. Dass die Landesverwaltung einem solchen Schildbürgerstreich aufsitzt, kann der Großteil der Rablander Bürger nicht glauben. Um Geld zu sparen, darf man nicht auf eine angemessene Umfahrung für diese Hauptverkehrsader verzichten. Die Gemeindeverwalter von Kastelbell/Tschars, sowie andere Gemeinden haben sich bei der Landesregierung mit Erfolg für ihre Bürger eingesetzt und eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Herr Achammer möchte im Herbst 2018  die absolute Mehrheit seiner Partei anpeilen, da wird er, sollte sich die Landesregierung für diese vorgeschlagene  „Variante D„ durchs Unterdorf entscheiden, in Partschins/Rabland und den umliegenden Gemeinden sicher keinen Grundstein dafür legen.
Heinz Tappeiner, Rabland

Falsche Zitate und ihre Folgen
 „Verkehrslösung im Dorf Laas eingefordert“
Im Artikel „Verkehrslösung im Dorf Laas eingefordert“ (Dolomiten, 29.06.17) wurde ich nicht nur falsch zitiert, sondern meine Aussagen wurden auch aus dem Zusammenhang gerissen. Eine entsprechende Richtigstellung ist bereits erschienen, worüber ich sehr dankbar bin. Allerdings blieben die E-Mails unerwähnt, die ich unmittelbar nach dem Erscheinen des Artikels erhalten habe und die nicht mit direkten und indirekten persönlichen Angriffen und Beleidigungen mir und meiner Familie gegenüber sparen. Wenn dann noch zu guter Letzt von Unkorrektheit und Objektivität geschrieben wird, sind solche Beleidigungen alles andere als korrekt und objektiv.
Priska Lechner
Gemeinderätin der Bürgerliste Laas

Wirtschaft-spezial Partschins

s26 980810 Betriebe im Portrait  ////  von Angelika Ploner

Zweifelsohne: Die Gemeinde Partschins mit Rabland und der Töll ist ein beeindruckender Wirtschaft- und Lebensraum mit Menschen, die Unternehmergeist und Mut beweisen. Innovationsfreudige Unternehmen sind hier angesiedelt, Unternehmen, die international - auf dem Weltmarkt - agieren und solche, die ihre Stärken vor Ort einsetzen.

Seltene Erden - seltene Krankheiten

Vom wind gefunden - „Seltene Erden“ zählen zu den wichtigsten Rohstoffen der Welt. Kein iPod, kein Handy, kein PC, kein Hybridfahrzeug, kein Flachbildschirm und kein Windrad kann ohne Seltene Erden hergestellt werden. Deshalb zählen sie zu den begehrtesten Rohstoffen der Welt. Seltene Erden werden derzeit hauptsächlich in China abgebaut, über 90%. Die Seltene-Erden-Metalle kommen in der Natur nicht rein, sondern immer als Mischung mit anderen Seltene-Erden-Metallen vor. Die Gewinnung ist deshalb aufwendig und kann zu großen Umweltproblemen führen. Ganz etwas anderes sind „Seltene Krankheiten“: bekannt sind rund 8.000. In Europa gilt eine Krankheit als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Einwohnern von dieser Erkrankung betroffen sind. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund 4 Millionen, in Europa 30 Millionen Menschen an einer seltenen Krankheit. 80 Prozent der seltenen Krankheiten sind genetischer Natur. Seltene Erkrankungen manifestieren sich in nahezu allen Organen und betreffen vielfach mehrere Organe gleichzeitig. Sämtliche Bereiche der Medizin sind betroffen. In München gibt es ein Zentrum für seltene Erkrankungen. Der Tag der seltenen Krankheiten ist am 29. Februar, in Nicht-Schaltjahren am 28. Februar. (hzg)

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