VinschgerWind

Prader Gesundheitstage

Informationsstand  -  „Equal Pay Day“
Aktionstag für Lohngleichheit von Frau und Mann
Datum:    Freitag, 21.04.2017
Zeit:    ab 10.00 Uhr
Ort:    Hauptplatz
Veranstalter:    Beirat für Chancengleichheit

Vortrag  -  „Was Frau von Pippi Langstrumpf
lernen kann“
Mit Souveränität und Selbstvertrauen zu mehr Erfolg!
Datum:    Freitag, 21.04.2017  
Zeit:    19.30 Uhr
Ort:    Bürgersaal der Gemeinde
Referentin:    Astrid Kuprian
Veranstalter:    Beirat für Chancengleichheit

Kräuterwanderung  
Datum:    Montag, 24.04.2017   
Zeit:    14.00 Uhr
Treffpunkt:    Kirche St. Johann
Referentin:    Brigitte Holzner
Veranstalter:    KVW
Mit anschl. gemütlichen Beisammensein in den Seniorenstuben

Dorfführung   
Am Mühlbach entlang bis zur ehemaligen „Trappischen Schmiede“
Datum:    Samstag, 29.04.2017   
Zeit:    14.00 – 15.00 Uhr
Treffpunkt:    Oberhalb der Pension Astoria
Referent:    Dorfchronist Ludwig Veith
Veranstalter:    Bildungsausschuss

Vortrag  -  „Diabetes bei Kindern und Jugendlichen“
Datum:    Mittwoch, 03.05.2017
Zeit:    14.30 – 17.30 Uhr
Ort:    Mittelschule Prad
Referentin:    Frau Dr. Reinstadler (Krankenhaus Bozen)
Veranstalter:    Schulprengel Prad, Bildungsausschuss
Anschließend praktischer Teil mit Blutzuckermessgerät,...

Workshop  -  „Filzen mit Kindern für Muttertag“
(5-8jährige)
Datum:    Samstag, 06.05.2017  
Zeit:    14.00 – 17.00 Uhr
Ort:    Sprengel unten
Referentin:    Veronika Kofler
Veranstalter:    Bäuerinnen Prad
Mit Kostenbeitrag
Anmeldung    bis 05.05.2017

Lesung  - „Eros & Wein“
Datum:    Freitag, 12.05.2017  
Zeit:    19.30 Uhr
Ort:    Bibliothek
Referenten:    Ingrid Egger und Gabi Mitternöckler
Veranstalter:    Bibliothek

 

Bildungsausschuss Prad

Katharinawoche 2017 - Ankündigung Vorverkauf Konzert Dominik Plangger

schludernsDominikPlangger trans alplantisch by EliasGamperEröffnungskonzert im Rahmen der Katharinawochen 2017
Dominik Plangger mit dem Programm: trans/alplantisch

Wann: Samstag, 18. November 2017 um 20 Uhr
Ort: Schluderns - Kulturhaus
Karten-Vorverkauf ab 01.04.2017 in allen Filialen der Raiffeisenkasse Prad-Taufers möglich
Preis: 23,00 Euro

Bildungsausschuss Schluderns

Buchvorstellung: Taufmappe und Trauermappe

taufeFreitag, 21.04.2017 um 20.00 Uhr, Bibliothek Latsch
Referentin: Christine Vieider

Bildungsausschuss Latsch

Hoangart, Gsungan Gspielt Tonzt

Hoangart Laatsch PlakatFreitag, 21. April 2017, Gasthaus Lamm Laatsch, 20.00 Uhr

Bildungsausschuss Mals

VOM KOMMEN UND GEHEN

europaMigration in Südtirol
Buchvorstellung und Diskussion

Freitag, 28. April 2017
um 20:00 Uhr
Aula Magna der WFO Schlanders
 Plawennpark 3

Kurt Gritsch präsentiert seine neue Publikation, in der er sich mit dem komplexen Phänomen der Migration auseinandersetzt und aufzeigt, dass Südtirol schon immer ein Auswanderungs- und Einwanderungsland war.
Patrycja Pierchala (Co-Autorin) ist 1992 aus Polen nach Südtirol gekommen und wird aus der Sichtweise einer Einwandererin zur Thematik Stellung nehmen.

europa logos

Bildungsausschuss Schlanders

Kreatives Oberland

Kreatives OberlandWir laden alle Bürgerinnen und Bürger
am Freitag, den 28. April um 20 Uhr
in das Vereinshaus in St. Valentin zur Ausstellung Kreatives Oberland
Personen aus dem Obervinschgau zeigen Gebasteltes, Gestricktes, Gemaltes...

Rahmenprogramm:
Gedichte und Erzählungen der Tauferer Mundartdichterin Rosina Spiess und dazwischen musikalische Einlagen von jungen Obervinschger Musikern.

Die Ausstellung ist auch am
Sonntag, den 30. April von 14 bis 18 Uhr
bei Café und Kuchen geöffnet. Keine Verkaufs- Ausstellung!

 

Bildungsausschuss Graun

Latscher Kulturtage 2017

latsch kulturtage

Montag, 1. Mai, ab 11.00 Uhr
Festbetrieb am Dorfplatz
BRAUCHTUM: MUSIK &TANZ UM DEN MAIBAUM

latsch maiAb 14.00 Uhr wird der Maibaum aufgestellt. Herzlich laden ein AVS Jugend, Bäuerinnen, Bauernjugend, Jugendcafé Chillout, Heimatpfl egeverein, Latscher Tuifl und Schützenkompanie zum Maienpfeifen Schnitzen, zum Goaßlschnöllen, zu Musik und Tanz mit der Naturnser Böhmischen und der Volkstanzgruppe Burgstall.
(bei Schlechtwetter im CulturForum)

Freitag, 5./6./7. Mai, 19.00 Uhr, CulturForum
THEATER: KRIMIDINNER

latsch krimiDie Volksbühne Latsch wünscht guten Appetit zum Krimidinner mit folgenden Zutaten: ein einsam gelegenes Landhaus, eine erlesene Gesellschaft mit verdächtiger Vergangenheit, ein Unwetter und einen mysteriösen Mord. Man mische das Ganze mit einer Prise Spannung,
man spare nicht an schwarzem Humor, würze
es großzügig mit überraschenden Situationen und
serviere es garniert mit viel Blut. Anmeldung & Infos
Tel. 334 24 49 120 oder volksbuehnelatsch@gmail.com

Donnerstag, 4. Mai Schloss Goldrain,
19.00 Uhr Festakt Einlass ab 18.30 Uhr
60 JAHRE PARTNERSCHAFT ZWISCHEN
DER MARKTGEMEINDE LATSCH &
DER KREISSTADT CALW

latsch calwJosef Sandner, damals Kassier des Fußballvereins und später als Stadtrat der Initiator der Partnerschaft Latsch-Calw, brachte über Jahrzehnte auf jede größere Postsendung einen Aufkleber an:
Im Bild Latscher Fußballer (in Schwarz), die 19 57 im Spiel gegen eine Calwer Auswahl nicht nur den Ball, sondern auch die spätere Partnerschaft anstießen.

Bildungsausschuss Latsch

Kooperation gewinnen

s12 0565Beratung - „Lass das“, „Iss nicht mit den Fingern“, „Hör auf, deinen Bruder zu schlagen“ – jeden Tag verwenden wir viel Energie darauf, unsere Kinder dazu zu bringen, dass sie sich richtig benehmen. Nicht selten geraten wir dabei in einen Teufelskreis aus Fragen „Hast du schon…“, Drohungen „Wenn du nicht, dann…“ und Verboten. Durch das dauernde Antreiben macht sich schlechte Stimmung breit und die anhaltenden Vorwürfe bewirken, dass Kinder auf Durchzug schalten. Kindererziehung fühlt sich dann an wie Sisyphusarbeit - wir rollen sinnbildlich den Stein auf den Berg. Kaum ist der Stein oben, rollt er auch schon wieder herunter und das Ganze beginnt von vorne.
Als Erwachsene haben wir es in der Hand, aus dieser Negativspirale auszusteigen. Hilfreich ist es, ihrem Kind mit einfachen, klaren Worten zu sagen, was Sie von ihm haben wollen. Unser Gehirn denkt in Bildern. Mit Nein-Botschaften beschwören wir fatalerweise das herauf, was wir gerade nicht wollen. Anstatt: „Fall nicht vom Baum!“ sagen Sie dann: „Halt dich an dem Ast fest!“ So hat ihr Kind ein genaues Bild davon, was es tun soll und entwickelt langsam ein positives Selbstbild. Wesentlich ist dabei wiederum bei sich selbst anzufangen und eine wohlwollende, positive Stimme in sich selber zum Klingen zu bringen. Entsprechend der Volksweisheit „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“. Also: Nutzen Sie die Kraft der positiven Bilder und formulieren kurze, klare und vor allem positive Aufforderungen.
www.beratung-hickmann.it

Liederlust und Gaumenfreuden

s18sp1 Werner BistroVinschgau/Unterengadin - Freude am Singen, Sympathie und Lust am Essen verbindet die fünf  Vinschgerinnen und vier Engadinerinnen der Singgruppe „Vinschgadina“.
Dies wurde am 1. und 2. April im Bahnhofsbistro in Lavin deutlich. Sie verwöhnten die Gäste mit kulinarischen und musikalischen Köstlichkeiten. Werner Kupferschmid und Jeannette Pipoz vom Bistro freuten sich zu ihrem 10-jährigen Jubiläum über dieses besondere Event, über „die ausgelassene Stimmung, gepaart mit exzellentem Essen und super Gesang“. Unter dem Motto „Scherz und Schürze - Liederlust und Gaumenfreuden“ gab es ein buntes Liederprogramm unter der Leitung von Martina Wienchol. Zum Teil vinschgerisch und romanisch, mit spritzig witzigen Kommentaren. Zwischen den Liedern genossen die Gäste Vor-, Haupt- und Nachspeise, zum Kaffee  gab es Vinschger Krapfen mit Witzen zum 1. April. Alles hatten die Sängerinnen gekocht und serviert.
„Vinschgadina“ treffen sich seit vier Jahren einmal im Monat abwechselnd in Ardez oberhalb Schulz und auf dem Lichtenberger Berg. Vor einigen Monaten waren sie im Teesalon in Glurns zu hören, selbst gespannt sind sie, wann sie sich das nächste Mal zeigen werden. (ba)

 

Goldrain feiert Diamantenes Priesterjubiläum

s25sp34 093Goldrain - Zu Ehren des Herrn Pfarrers Franz Eberhöfer wurde am 8. April zu einem Festgottesdienst eingeladen. Am 7. April, also fast auf den Tag genau vor 60 Jahren, wurde Franz Eberhöfer in Gries zum Priester geweiht. Nun wurde in der Sankt Maria Kirche zu Goldrain sein Diamantenes Priesterjubiläum gefeiert. Die Goldrainer erschienen zahlreich und freuten sich sichtlich ihren Herrn Pfarrer zu würdigen. Die Messfeier wurde festlich gestaltet, insbesondere durch das fleißige Mitwirken des Pfarrgemeinderates. Die Bäuerinnen halfen mit, sowie die Lektoren. Es wurde festlich geschmückt, der Goldrainer Männerchor umrahmte klanglich, sodass einer feierlichen Stimmung nichts mehr im Wege stand. Die Ministranten, die dem Herrn Pfarrer Eberhöfer immer besonders am Herzen lagen, erschienen zahlreich. Es kamen die Vertreter der Vereine zur Gratulation, auf deren Mitwirken im kirchlichen und kulturellen Brauchtum er stets großen Wert legte. Die größte Hochachtung erwies dem Jubilaren der Latscher Pfarrer Johann Lanbacher, sowie der Festprediger, Altgeneralvikar Dr. Josef Matzneller aus Bozen. Er dankte dem Pfarrer Franz Eberhöfer insbesondere dafür, stets bemüht gewesen zu sein, alle Bürger der Kirchengemeinde Goldrain und in denen er zuvor wirkte, zu erreichen. Und bekundete, dass dies nicht mehr so einfach sei. In seiner Festrede schilderte er einige Stationen im Leben des Herrn Pfarrers, von der Weihe vor 60 Jahren in Gries, bis hin zum Jahre 1991, in dem er das Amt in Goldrain antrat. Einmal mehr konnten die Goldrainer Bürger ihrem Pfarrer für seine Tätigkeit danken, die weit über Pflichten hinausgeht. Und um ein weiteres wurde festgestellt, dass man von Glück sprechen kann, einen eigenen Pfarrer zu haben und ihn noch nicht teilen zu müssen. 1930 in Kastelbell geboren, feiert Hochwürden Franz Eberhöfer im Mai seinen 87. Geburtstag. (sil)

 

Kammerchor Marienberg auf Südtirol-Tour

s19 kammerchorMarienberg/Vinschgau - Bereits vor mehr als 10 Jahren gab es im oberen Vinschgau musikbegeisterte junge Menschen, welche sich mit ihrem damals blutjungen Dirigenten Marian Polin aus Mals zu einem ersten Vinschger Jugend-Pop-Gospelchor zusammengefunden hatten. Seit damals sind einige Jahre vergangen. Studien und Lehrjahre haben viele der damaligen Chormitglieder in alle Herren Länder verstreut und nun aber wieder Richtung Vinschgau wehen lassen.
Dem großen Wunsch nach einem ganz besonderen Chor, von und für talentierte junge Sänger und Sängerinnen aus dem Vinschgau, welche auf gehobenem Niveau geistlich-klassische Musik einlernen und präsentieren, konnte somit wieder Nahrung gegeben werden.
Zusammen mit einigen früheren Jugendchormitgliedern gründeten Lukas Punter und Marian Polin, inzwischen absolvierter Orgel und Chormusiker der Uni Wien, den Projektchor Marienberg. Dieser wurde bald zu einer musikalischen Institution des Benediktinerklosters Marienberg und gab dort Chorwerke der besonderen Art zum Besten. 2016 hat sich aus dem Projektchor nun der „Kammerchor Marienberg“ gebildet. Ein Chor-Esemble aus 18 jungen und junggebliebenen Sängerinnen und Sängern, welcher nun in regelmäßigen Chorproben verschiedenste sakrale Werke einstudiert und diese in regelmäßigen Konzerten und Aufführungen dem Publikum nahe bringt. So auch kürzlich am Palmsonntag, im Rahmen der Veranstaltung  „ST.PAULS SAKRAL“ in der Pfarrkirche von St. Pauls-Eppan. Dort - und am Tage zuvor in der Markuskirche in Laas - lauschten zahlreiche Zuhörer den Klängen der dargebrachten „Johannes-Passion von Heinrich Schütz“. Dazu erklangen Orgelwerke von Jan Pieterszoon Sweelinck, gespielt von Marian Polin, sowie Motetten alter Meister („Führwahr er trug unsre Krankheit“, „Also hat Gott die Welt geliebt“ von Melchior Franck und „So fahr ich hin zu Jesu Christ“ von Heinrich Schütz), welche der Chor mehrstimmig in perfekt ineinanderfließenden Klängen zum Leben erweckte.
Die ausgezeichneten Gesangssolisten der Johannespassion: Benedikt Heggemann als Evangelist, Hannes Tschurtschentaler als Jesus, Rafael Franzelin als Pilatus, sowie die ausdruckstarken Sänger/innen des Chor-Esembles Marienberg, ließen diese Konzerte, geleitet von Marian Polin, zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.
„Es war mir als würde ich in eine ganz eigene Welt der Musik entführt werden“, erzählte einer der Konzertbesucher „So als würden diese wunderschönen Klänge meine Seele wie Seide umweben und mich ganz werden lassen“. (ck)

 

Mit großer Freude

s18 0356Plaus - Seine Exzellenz Bischof Ivo Muser weiht am 6. April 2017 den Grundstein für die neue Kirche in Plaus. Viele Plauser, die Planer, Techniker und Baumeister nehmen an der Zeremonie teil.

Mit großer Anteilnahme der Dorfbevölkerung, vieler Kinder und mit Prominenz weihte Bischof Ivo Muser im Rahmen einer schönen Zeremonie den Grundstein der neuen Kirche in Plaus.

„Wie im Himmel“ - Premiere am 19. Mai 2017

s18 gruppenfoto fbDas Ensemble für das Stück „Wie im Himmel“ (von Kay Pollack) steht fest. Kunterbunt könnte man die Besetzung von Christoph Brück für das neue Stück des Theaters „Der Kreis-Theater im Vinschgau“ wohl bezeichnen.  16 Akteure von Mals bis Naturns proben nun fleißig, nicht nur mit Regisseur Christoph Brück, sondern auch mit der Regieassistentin Heidi Plagg und dem Spielleiter Konrad Lechthaler. Musikalisch geleitet werden Sänger und Chöre von Karlheinz Vater. Premiere wird am 19. Mai im Kulturhaus Schlanders gefeiert. Weitere Infos: www.derkreis.it

Elf Filme – elf Geschichten

s20 Kiem Gufler Lanthaler Steinkeller Losch Klotz GurschlerLatsch - 25. Filmvorstellung - Das CulturForum Latsch war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Josef Gufler am 8. April die 25. Filmvorstellung des Amateurfilmer Vereins Vinschgau (AVV) eröffnete und Daniela Lösch wiederum gekonnt durch den Abend führte. Nicht nur aus dem Vinschgau, sondern auch aus Bozen, aus dem Sarntal und aus Landeck waren Hobbyfilmer und Filmfreunde gekommen, um die neuen Filme zu sehen. 11 Filme mit 11 ganz unterschiedlichen Geschichten erzeugten Stimmung und Spannung. Dorfereignisse wurden dokumentiert, Naturfilme gedreht, Emotionen geweckt und Überraschendes geboten. Nur eine Minute lang dauerte der Film „Alkohol am Steuer“ von Siegfried Schnitzer. Von den Straßenkünstlern in Meran erzählte der Film „Asfaltart 2016“ von Alois Winkler. Über die fünf neuen Glocken und das ganze Glockenprojekt in Latsch berichtete der Film von Oswald Gerstl. Walter Raffeiner hat den 1. Schnolser Krampuslauf in Kurzras in Bild und Ton festgehalten, Ulrich Schwienbacher stellte die Kampfsportart Taekwando vor und Josef Gufler, der Präsident des AVV, stellte in seinem Film „Nostalgie 1914“ die 100jährige Seilbahn von Schlanders auf den Sonnenberg vor. Einen stimmungsvollen Tierfilm über eine Wachtelmutter und ihre Küken präsentierte Maria Egger. Rudi Martin zeigte in seinem Kurzfilm „Zeit“ beeindruckende Nahaufnahmen von einer Raupe und einer Schnecke. Abenteuerlich und rasant war der Film „Reborn“ über eine Talfahrt mit dem Fahrrad von Michael Tscholl. Über das „Gwölbmschliefen“ erzählte Leo Lanthaler in seinem Film. Jugendliche haben dabei die Kanäle der Wasserwaale, die durch Felsen führen, durch besondere Techniken gesäubert.  Zum Schluss wurde der Spielfilm „Das Amulett“ von Christian Lintner vorgeführt. Die Geschichte erzählt von Wettschulden, Streit und zwei Hälften eines Amuletts, das zur Versöhnung führt. Die 25. Filmvorstellung war auch Gelegenheit, um an die Vereinsgründung im Jahre 1990 zu erinnern und den ersten Präsidenten Adolf Josef Steinkeller aus Goldrain zu ehren. Ebenfalls geehrt wurden die beiden Gründungsmitglieder Norbert Gurschler und Josef Klotz, sowie Herbert Kiem, das älteste noch aktive Mitglied. (hzg)

Im Vinschgau gefilmt: Die Einsiedler

s24 einsiedler still 1 h 2016Vinschgau/Bozen - Film ab: Ein kleiner Beerdigungszug schlängelt sich den steilen Sonnenberg entlang. Die Gesichter blicken ehrfürchtig zu Boden, während gebetsmühlenartig das „Gegreseischt du Maria voll der Gnaden“ hinuntergebetet wird. Im Kinosaal des Capitol 1 in Bozen herrscht am 7. April gespannte Stille, als der Film „Die Einsiedler-The eremits“ anläuft. Fast voll ist der Saal, viele der Crewmitglieder sitzen im Publikum, auch Komparsen aus dem Vinschgau sind dabei.  Später drängt sich der alte, verlassene Falegghof ins Bild, die steilen Hänge des Sonnenbergs oberhalb Allitz, der Laaser Marmorbruch und das -werk. Ein packendes Drama ist der Erstlingsfilm vom Kastelruther Regisseur Ronny Trocker, der - bis auf die Schlussszene - zur Gänze im Vinschgau gedreht worden ist und beim Bozner Filmfestival Premiere gefeiert hat. „Die Einsiedler-The eremits“ sind Marianne und Rudl, bald nur mehr Marianne allein. Der einzige nach einem Lawinenabgang verbliebene Sohn Albert arbeitet im Tal bei den Marmorwerke. Trocker fasste die Handlung in wenige Worte, kleidete sie stattdessen in starke Bilder. Eine schroffe, karge Landschaft kontrastiert mit dem Tal. Landschaft prägt. Heimat verändert. Einsamkeit lehrt die Dinge mit sich selbst auszumachen...
Trocker ist für die Premiere von Berlin nach Bozen gereist. „Es freut mich, dass der Film dorthin zurückkehrt, wo er gemacht wurde“, sagt er beim Filmfestival. Er habe lange im Vinschgau recherchiert, der Marmorbruch sei ein Beispiel wie verschieden man Berge bearbeiten kann. Einfach war es nicht im Bruch filmen zu dürfen, die Dreharbeiten dauerten insgesamt genau 29 Tage, aufgeteilt auf zwei Drehblöcke im Herbst 2015 und Jänner vergangenen Jahres. Die 84-jährige österreichische Schauspielerin Ingrid Burkhard und den ebenfalls bekannten Andreas Lust hat Trocker für sein Drama gewinnen können. Im Vinschgau wird der Film spätestens im Herbst zu sehen sein: Ein Muss, denn soviel Vinschgau gab es noch nie in einem erfolgreichen Film. (ap)

Jeder stirbt für sich allein

s24sp34 sterbenSchlanders/Theaterabend - Hans Fallada hat kurz vor seinem Tod 1947 in rund vier Wochen den Roman „Jeder stirbt für sich allein“ geschrieben. Aus einem realen Fall über ein Arbeiterehepaar, das Postkarten, kleine Zettelchen mit Texten gegen Hitler und den Krieg ausgelegt hat und denunziert wurde, hat Fallada einen fast 700 Seiten dicken Roman gemacht. Das Werk wurde mehrfach verfilmt und 2002 mit großem Erfolg neu herausgegeben. Volkmar Kamm hat für die Schauspielbühne Stuttgart eine Bühnenfassung erstellt, welche Ende März im Kulturhaus Schlanders aufgeführt wurde. Der Roman gilt als das erste Buch eines deutschen, nicht-emigrierten Schriftstellers über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Otto und Anna Quangel, die Hauptpersonen, führen ein ruhiges und angepasstes Leben. Sie sind Mitglieder bei der Partei, interessieren sich aber nicht für Politik. Alles ändert sich, als ihr einziger Sohn im Krieg ums Leben kommt. Sie wissen, dass er nicht den Heldentot gestorben ist, sondern dass der Führer ihren Sohn ermordet hat. Nun werden sie aktiv gegen Hitler und den sinnlosen Krieg. Denn anständige Menschen müssen kämpfen, um nicht die eigene Würde zu verlieren, sie müssen handeln, damit der Samen aufgeht, in einem Garten voller Unkraut.
Im Theater wird die private Welt des Ehepaares dargestellt, die Nachbarschaft im Mietshaus mit den unterschiedlichen Menschen und andererseits das Verhör, die Verhandlung vor dem Volksgerichtshof. Die Angst, der Existenzkampf der einzelnen Figuren ist das bestimmende Element. Jeder muss sich behaupten, Misstrauen beherrscht ihr Dasein, sie erleben Macht und Ohnmacht. Täter werden schnell zu Opfern. Das Stück zeigt auf beeindruckende Weise den Alltag einfacher Bürger, umgeben von Karrieristen, Opportunisten und Kleinkriminellen während der Nazizeit und ist auch heute noch so aktuell wie damals. Jeder wird für sich alleine sterben müssen, aber wir sterben nicht umsonst. Wenn wir für das Recht kämpfen, werden wir am Ende die Sieger sein, meint Fallada. (hzg)

Rojenbach - Mündung revitalisiert - Seeforelle erreicht wieder Laichplätze

s19 fischerGraun/Reschen - Die im Reschensee heimischen Seeforellen haben nach der Revitalisierung des Rojenbach-Mündungsgebietes gute Chancen sich zu entwickeln.  Problemlos können die Fische nun ihre angestammten Laichplätze erreichen.  Der Fischbestand kann sich  nun auf natürliche Weise  vermehren.

Konzert mit neuem Kapellmeister

s31sp3 Theiner Bernhart Horrer Veith Koellemann PunterPrad/Frühjahrskonzert - Am 1. April lud die Musikkapelle Prad mit Obmann Fabian Theiner und der Konzertsprecherin Barbara Gatta zum Frühjahrskonzert in den Raiffeisensaal „aquaprad“. Das Konzert stand dieses Jahr unter der Führung des neuen Kapellmeisters Martin Punter aus Kortsch. In den letzten sechs Jahren war Punter Kapellmeister in Katharinaberg, im Herbst übernahm er den Dirigentenstab von Alois Kuntner, der die Musikkapelle Prad 10 Jahre führte. Eröffnet wurde das Frühjahrskonzert mit der Blechbläserfanfare „Fanfare for a friend“ des belgischen Komponisten Bert Appermont. Weiter ging es mit „Black river overture“ des österreichischen Komponisten und Dirigenten Thomas Doss und anschließend mit dem schwungvollen und variantenreichen Stück „All glory told“ des amerikanischen Komponisten James Swearingen. Im letzten Stück vor der Pause entführte die Musikkapelle die zahlreichen Zuhörer nach Schottland. Der Schweizer Komponist Mario Bürki erzählt in seinem Werk „Schottische Sketches“ von Dudelsackspielern, von hüpfenden und springenden Kindern und Geschichtenerzählern. Nach der Pause wurde der Konzertmarsch „Vivat Athesis“ von Hans Finatzer aus St. Pauls gespielt. Die Etsch als Lebensader Südtirols wird dabei musikalisch beschrieben. Das 4-teilige Werk „Poseidon“ des jungen niederländischen Komponisten Harry Richards erzählt vom Meeresgott Poseidon und den Weiten des Meeres. Anschließend wurde „Rejoice“ des japanischen Komponisten Naoya Wada gespielt, der dieses Werk zum 50. Jahresjubiläum seiner Heimatstadt geschrieben hat. Mit dem Hit „99 Luftballons“, sowie weiteren Hits der deutschen Schlagersängerin Nena aus den 80er Jahren beendete die Musikkapelle das Frühjahrskonzert. Als Zugabe gab es noch einen Marsch und eine Polka. Die zweite Zugabe widmete die Musikkapelle Stefan Tschenett, der im letzten Jahr beim 150-Jahrjubiläum der Musikkapelle einen Kalender, eine umfangreiche Festschrift und ein neues Logo gestaltet hat. Im Rahmen des Frühjahrskonzertes konnte der Obmann der Musikkapelle, der Bezirksobmann Manfred Horrer und der BM von Prad, Karl Bernhart eine außergewöhnliche Ehrung vornehmen. Seit 60 Jahren ist Hermann Veith aktives und sehr fleißiges Mitglied der Musikkapelle. (hzg)

Marteller Handwerk investiert in Jugend

s31sp23 OV MartellMartell - Den Jugendlichen das Handwerk wieder schmackhaft zu machen ist eines der großen Ziele der Junghandwerker und der Ortsgruppe Martell. Im Rahmen der Ortsversammlung stand dieses Thema im Fokus.
Geprägt von Frauenpower war die diesjährige Jahresversammlung der Handwerker in Martell. Sowohl Ortsobfrau Hildegard Spechtenhauser als auch die Vorsitzende der Junghandwerker im LVH, Jasmin Fischnaller, begeisterten die männlich dominierte Handwerkergemeinde. „Langsam verbessert sich die wirtschaftliche Situation, und die Betriebe können sich wieder mutig und ideenreich auf die Zukunft konzentrieren. Große Aufmerksamkeit möchten wir dabei der Jugendarbeit widmen“, erklärte Spechtenhauser. Welche Aktivitäten es bereits für die Jugend gibt und für welche Themen sich die Landesgruppe der Junghandwerker einsetzt, erläuterte deren Vorsitzende Jasmin Fischnaller: „Junge Menschen im Handwerk auszubilden, gehört seit jeher zu den großen Stärken des Handwerks. In Zukunft werde man noch viel mehr die Attraktivität einer praktischen Ausbildung und die damit verbundenen vielseitigen Karrierechancen aufzeigen müssen. Welche schönere Genugtuung gibt es, als am Abend zu sehen, was man mit seinen Händen produziert und geleistet hat?“ Die Notwendigkeit für dieses Thema zu sensibilisieren unterstrich auch LVH-Bezirksobmann Andreas Nagl, der in diesem Zusammenhang auf die Aktion „Mein Leistungsversprechen als Handwerker des Vertrauens“ verwies und die Handwerker dazu ermutigte, sich Gedanken über ihre Leistungen und Werte als Unternehmen zu machen. Erfreut zeigten sich die Marteller Handwerker über die Anwesenheit des Bürgermeisters Altstätter Georg und des Gemeindereferenten Roland Schwienbacher. Beide lobten die Zusammenarbeit und Erreichbarkeit der Handwerker vor Ort. Einige Herausforderungen stellten aber nach wie vor die öffentlichen Ausschreibungen dar. Einen Einblick in die steuerlichen Neuheiten des Jahres gab der Büroleiter von Schlanders Peter Hofer.

Schaffa, schaffa Häusle baue

s32 1730Schlanders - Ein Bauplatz muss wohl überlegt sein, ja. Der darf nicht leichtsinnig gewählt werden, nein. Und bei den Eltern bauen geht ja gar nicht. Aber wenn man auf der ganzen Welt bauen könnte und dann zufällig das Grundstück neben den Eltern als Traumgrundstück übrig bleibt, dann ist das freilich etwas ganz anderes. Denn dann hat man die Wahl... Einfach köstlich: Thomas Hochkofler als Günther und Karin Verdorfer als Irene im Kabarett von Stefan Vögel „Schaffa Schaffa Häusle bauen“. Volles Kulturhaus Schlanders am Gründonnerstag,  herzlich lachende Zuschauer. Doch zurück zum Bauen. Natürlich muss man  Kompromisse machen beim Bauen, aber etwas soll man sich auch gönnen und zukommen lassen.... so wie einen offenen Kamin. Da kann man dann sogar grillen, nicht geraden an „gonzen Fock“, aber a Frankfurterle ja, das schon. Und dann  die Garage: Ja so eine große Garage ist schon was praktisches. Aber froh ist man am Ende schon, wenn es fertig ist, das Haus. Denn irgendwann kann man sie einfach nicht mehr sehen die Handwerker. Und sie dich auch nicht mehr..... Man muss schon sagen: Niemand karikiert Südtirol  besser als Thomas Hochkofler. Ein Schelm mit Verstand ist da am Werk. Ein charmanter Schelm, und eigentlich muss man Südtirol ja gern haben, um die Menschen so wunderbar aufs Korn nehmen zu können.  (ap)

Alte Fotos zum Staunen

s20 6665Glurns - Die Fotos stammen aus Glurnser Familienarchiven und sind in den ersten drei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts entstanden. Der Vinschgau-Liebhaber Dulio Avezzu‘ aus Cavarzere (VE) hat die Fotos zusammengetragen, datiert, professionell bearbeitet, vergrößert und für die Ausstellung im Schludernser Torturm bereitgestellt. Die zahlreichen Gäste bestaunten bei der Ausstellungseröffnung am 8. April die ausgezeichnete Qualität der Momentaufnahmen. Anhand der Fotos begaben sie sich auf eine Reise in die  Vergangenheit der Stadt. Sie erzählten Geschichten, tauschten Erinnerungen aus. Passende Musik servierte das Duo Hannes Ortler aus Glurns und Heinrich Stecher aus Schlanders. Die Austellung war  vom Bildungsausschuss mit Obfrau Rosa Pichler Prieth, vom Archteikten Jürgen Wallnöfer als Koordinator und  unterstützt von der Stadtverwaltung Glurns mit BM Alois Frank organisiert worden.  „Wer in die Vergangenheit schaut, kann die Gegenwart verstehen“, so der Grundtenor der Eröffnungsredner. Die Foto-Ausstellung bleibt  bis zum 31. Oktober 2017 geöffnet. (mds)

Besondere Art des Kirchengesanges

s32sp23 530Schlanders - Mein ganzes Herz erhebet sich, vor dir will ich ein Loblied singen“…. Diese Worte stammen aus dem Eingangslied, welche Teilnehmer des Seminars „Kennenlernen von Chorsätzen zu Gotteslobliedern“ in der Pfarrkirche von Schlanders gemeinsam zur Abendmesse sangen.
Knapp 30 SängerInnen aus dem ganzen Land waren der Einladung des Kirchenchorverbandes Südtirol gefolgt, um am Samstag den 25. März verschiedenstes Liedgut des neuen Kirchengesangbuches “Gotteslob“ einzulernen.
Wolfgang Niederbacher, langjähriger Geschäftsführer des FKS begrüßte die Seminarteilnehmer im Probelokal des Kirchenchores Schlanders.Er betonte wie wichtig es sei, neben den gewohnten großen Sing-Messen auch “Lieder des Volkes“ in den Kirchenchören einzustudieren und zur Aufführung zu bringen. Dafür wurden in der neuesten Auflage des 2013 erschienenen.“Gotteslob“ auch mehrstimmige Chorsätze zu Gotteslobliedern aufgelistet, welche nun den Chören zur Verfügung stehen.
Als Leiter dieses interessanten und lehrreichen Tages-Seminars konnte Marian Polin aus Mals gewonnen werden. Der junge aufstrebende Kirchenmusiker der Jesuitenkirche in Innsbruck, Leiter des Kammerchores Marienberg und des Esembles “VokalArt“ in Brixen, entführte die Singbegeisterten in eine ganz besondere Art des Kirchengesanges.
Klangvolle Choräle aus dem 16.Jh. wurden in ein neues Kleid der Mehrstimmigkeit gekleidet, einfache altbekannte Kirchenlieder als Basis für neue Variationen desselben Liedes genutzt, sowie Rhythmus und Phrasierung als Mittel des Ausdruckes erlernt.
Nach intensiven Stunden der Stimmbildung und des Einstudierens der Gesänge durfte das Erlernte schlussendlich unter der Leitung von Marian Polin zur hl. Abendmesse in Schlanders dargebracht werden. Karlheinz Vater begleitete den Chor an der Orgel
Es war ein Tag voller neuer Eindrücke und Einblicke in eine alte und doch so neue Welt des Kirchengesanges, welche nun durch die Teilnehmer des Seminars in die verschiedensten Chöre des Landes hinausgetragen, dort sicher auch Früchte bringen wird. (ck)

Im Zeichen der Erinnerung

s33sp23 812Laas - Es ist wirklich beeindruckend, wie zwei Generationen von Menschen hier so Großes haben entstehe lassen“, sagte Bürgermeister Andreas Tappeiner bei seiner Rede anlässlich der Eröffnung der Ausstellung“ Zeichen setzen“ am 7. April 2017.

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