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Gesellschaft

Leserbriefe

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Musikgenuss par excellence
Zu einem Genuss der ganz besonderen Art sind meine Frau und ich am 14. April im Schlanderser Kulturhaus gekommen. „Musica Viva Vinschgau“ hatte zu einem Liederabend geladen. Interpreten würden der Bariton Andrè Schuen aus La Val (Abtei-Tal) und Daniel Heide aus Weimar am Klavier sein. 20 Lieder aus dem Liederzyklus „Die Winterreise“ für eine Singstimme und Klavierbegleitung von Franz Schubert sollten zum Vortrag kommen.
Als ehemaliger Gesangsschüler am Bozner Konservatorium habe ich in der Gesangsklasse von Frau Hedda Helsing Bragato auch die Gattung Kunstlied kennen und besonders lieben gelernt. So durfte ich unter ihrer Leitung auch verschiedene Lieder aus dem Zyklus „Die Winterreise“ einstudieren.
Kunstlied ist höchste Gesangskunst. Gilt es doch für den Sänger, die verschiedensten Stimmungen wiederzugeben. Dazu bedarf es großen Einfühlungsvermögens in die Texte, feinster Nuancierung der Stimme und lupenreiner Aussprache, um nur einige sängerische Voraussetzungen zu nennen. Leider haben wir im Vinschgau eher selten Gelegenheit, diesem Genre der Musik zu lauschen. So war ich sehr gespannt.
Und ich darf sagen: Meine Erwartungen wurden weitaus übertroffen. Ich möchte dem Sänger Herrn Andrè Schuen von Herzen zu seiner vollkommenen Gesangskunst und seiner ausgezeichneten Aussprache gratulieren. Es war Genuss pur. Aber auch sein Partner am Klavier, Herr Daniel Heide hat hervorragende Arbeit geleistet. Unaufdringlich das Begleiten des Sängers und unglaublich seelenvoll seine Zwischenspiele. Beiden ist es gelungen, mein Lauscherherz in andere Sphären zu entführen.  Ich hätte noch lange lauschen wollen.
An dieser Stelle möchte ich auch „Musica Viva“ einmal Danke sagen. Ist es doch so, dass die Damen und Herren sich viel Mühe geben, niveauvolle Musik in den Vinschgau zu holen. Und nehmt es mir nicht übel, vielleicht gelingt es euch, über kurz oder lang diese beiden ausgezeichneten Liedinterpreten wieder in den Vinschgau zu bringen.
Robert Ruepp, Schluderns


Die Landesregierung:
Möchtest du in die neue Landesregierung eintreten? Jeder, welcher dies ohne ein Wimperzucken will, kann das tun! So einfach ist das! Die Grundsatzgedanken kennt jeder, aber niemand traut sich, sie öffentlich auszusprechen. Oder doch? Vielleicht du? Du – ich, wir wollen
1. die Politikergehälter von 50 – 70% kürzen. Der LH bekommt nur mehr 30% , LR. 35% usw. Vom ersten Arbeitstag an wird entsprechende Einsparung in die tief verschuldeten Gemeindekassen eingezahlt. Wir wollen also nicht abwarten bis diese Abänderung als Gesetz vorliegt.
2. Grundlegende Abänderung des Wahlsystems: Jeder muss das gleiche Recht erhalten, gewählt werden zu dürfen, ohne einer Partei oder Band beitreten zu müssen. Die Bereitschaft zu kandidieren ist eingeschrieben im Gemeindeamt zu hinterlegen, und so muss betreffende Person in alphabetischer Reihenfolge in der Wahlliste aufscheinen, wobei es keine Trennung von LH- oder Rätewahl gibt. Der Gewählte hat entsprechend seiner Stimmzahl in Ratsbeschlüssen Stimmgewicht.
3. Anzustreben ist Lösung von Allgemeinheiten, wie Religionen, Traditionen, Bräuche, Moden. Nüchterner, gesunder Verstand, Selbstbewusstsein müssen unbedingt mehr zählen. So z.B. soll das Tragen von kurzen Röcken für Männer und mittellangen für Frauen Freude und Gesundheit erwirken. Ein neuer Ideologismus, oder gar teilneuartiger Religion? Keine Spur! Wohl aber eine durch und durch positive Neuheit in der modernen Welt. Welche ist die Hauptursache, weshalb den meisten Männern der Bauch und den Frauen Unterleib und Busen verfetten, deren Muskulaturen erschlaffen, die Beckenknochen nicht in ihre gesunde Breite wachsen, Wirbelsäulenprobleme entstehen? Das Tragen von engen Hosen, Gürtel, Busenhalter! Die meisten Ärzte wissen das, sagen es aber nicht, weil sie noch mehr Kranke brauchen. Und was lehren die Lehrer?
Also 4. Die halben Lehrer und Ärzte schickt die neue Landesregierung zum Apfelstauden-ausreißen und Abspülen. Was für weitere positive Einsparung und Volkspolitik zugleich
5. Zurückbau der Monokulturen in Mischkulturen. Schaffung von Naturparks, welche als Korridore Talseiten verbinden. Unaufhaltsames Bienensterben? Apfelblüten, welche bereits als Knospe gespritzt, werden in einfältiger und wahnsinnig großer Masse den Bienen aufgedrängt. Grün werden die Äpfel gepflückt. Diese Äpfel sind mehr giftig als gesund. Ähnlich ist es mit dem Honig. Er war in den letzten Jahren voll Medikamenten-Rückständen. Schlimmste Massentierhaltung, Monokultur betreibt der Imker. Benötigt ein Bienenvolk nicht für sich ein Revier? Komme zum Meinungsaustausch in die Goldene Krone Mals am Samstag, 19. Mai, ab 16 Uhr.
Gruber Paul, Mals


Liebe Brauerei FORST,
mit einigen Millionen, die Umfahrung Ihrer Brauerei mitzufinanzieren, dies ist zu billig! Die Verkehrszunahme ist das Problem, die Verkehrsverlagerung ist nicht die Lösung!
Sollte allerdings die mitten durch die Brauerei gehende Straße für Sie störend sein, dann bietet sich doch die „Dorfer-Lösung in St. Martin / Passeier“ an!
Dies wäre ein Vorteil nur für die Brauerei und die Finanzierung könnte dann logischerweise auch total von der Brauerei übernommen werden.
Kurt Duschek, Dorf Tirol


S Freschl
Mittlt aft Strouss, ban waissa Strich,
huckt a gonz a kloans Freschl unt firchtat sich.
as drait sai Kepfl hin unt häi ,
schaugg, oubs woll an Auto ounilossat?
Oubr dia fourn jo olla asswia rossat.
S Freschl nimmp in gonza Muat zamma unt hupft!
An Auto kimmp zwäig unt s Freschl hots drrupft.
Ma isch holt oft schnellr in dr Äiwikait,
ols dert af dr ondr Stroussasait.
Tiat jou et lochn, wenns dies tiats läisn
Lai wails lai a Freschl isch gwäisn.
Helene Ambach, Reschen

Olte Schprich iebern Heiratn,
heirat nu, heirat nu
norr wearsches schun drfohrn,
girschtas Mehl hosch koans
und s‘rogga muasch schpoorn
(vom Weizenmehl warerst gar nicht die Rede)

Die Scheanheit vergeat
die Liab vergisch
und nocher wos frisch
mit an Kutt Kinder pan Tisch?
(da steht die Sorge ums tägliche Brot groß im Raum)

Die Liab mocht blint
pan Orsch und pan Grint
deis isch olm schun assou gwesn,
hot dr alt Klaas Kloos gsogg
(Ein deftiger aber wahrer Spruch)
Hanna Spiess

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:36 Uhr

Seitenwind

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s12_SalvaheimVinschgau.

Aufruf/Einladung an alle ehemaligen Heimschülerinnen der Salvatorianerinnen in Meran. Vor 100 Jahren sind die ersten Schwestern der Salvatorianerinnen nach Meran gekommen. Gerne möchten wir diese Freude  mit den Menschen teilen, die ein Stück des Weges mit uns gegangen sind oder Anteil an unserem Leben hatten. Darum laden wir alle ehemaligen Heimschülerinnen zu einer Wiedersehensfeier in unser Haus ein.
Samstag, 9. Juni 2012 von 13.30 bis ca. 19.00 Uhr.
Da es uns nicht möglich ist, alle persönlich zu kontaktieren, bitten wir, diese Einladung an alle ehemaligen Schülerinnen weiterzuleiten, die ihr kennt. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 4. Juni 2012: Tel. 0473-498700 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Wir freuen uns auf das Wiedersehen!
Die Gemeinschaft der Salvatorianerinnen

s30_modeschauLapsus/Nachgereicht.

Natürlich findet die 7. Modeschau in Schlanders nicht ohne die Schlanderser Boutique Magic statt. Ein Lapsus ist bei der Ankündigung in der jüngsten Ausgabe des Vinschgerwind passiert: Die Boutique Magic wurde als teilnehmendes Geschäft vergessen anzuführen. Bei Michi Theiner von der Boutique Magic, eine jener, die sich für die Modenschau in Schlanders mit Herzblut einsetzen, möchten wir uns aufrichtig entschuldigen.

s16_0206Laas/Glurns.

Misses Südtirol 2012: Sonja Eberhöfer aus Laas wurde bei der Schönheitskür für Frauen über 30 zur neuen Misses Südtirol gekürt. Die 37-jährige Krankenschwester siegte vor Angelika Waschgler, 36, Gemeindeassistentin aus Glurns. Auf den dritten Platz modelte Marianne Ainhauser, 63, Serviererin aus Meran. Der Siegerin winkt jetzt eine Traumreise ans Rote Meer.


Schluderns/Vinschgau.
s19_5328Unter dem Motto „Spuren der Vergangenheit-Zeugen der Gegenwart“ zeigen die Vinschger Chronisten im Vintschger Museum in Schluderns ausgewählte Exponate aus ihren umfangreichen Sammlungen. „Die vielen ehrenamtlich tätigen Chronistinnen und Chronisten geben einen Einblick in ihre Tätigkeit. Sie wollen für ihre Arbeit werben und neue Kräfte gewinnen“, sagt Bezirkschronist Erwin Altstätter. Die Eröffnung der  Chronisten-Ausstellung findet im Rahmen einer kleinen Feier am Donnerstag, den 17. Mai, mit Beginn  um 19.30 Uhr statt. Die Chronisten-Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, den 20 Mai, zugänglich.
Ausstellungszeiten: 10.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr  (mds)

 

Spielplatz in Planeil.
s14_5951Letztes Jahr im Frühling war es beschlossene Sache. Auf Eigeninitiative der Eltern sollte der Planeiler Spielplatz verschönert werden.
Das Projekt ist gelungen und für deren Verwirklichung möchten wir uns recht herzlich bei der Gemeinde und der Forststation Mals, bei der Firma System-Bau aus Mals sowie bei den Vätern und Müttern bedanken, die uns  tatkräftig unterstützt haben.
Die Eltern

Matsch.

Rund um den von der UNO ausgerufenen Internationalen Tag der Artenvielfalt am 22. Mai steht in vielen Ländern vom 19. bis 28. Mai 2012 eine Woche der Artenvielfalt im Kalender - auch in jenem der EURAC. Vorgestellt werden in Matsch  am 22. Mai 2012 laufende Forschungsprojekte, allen voran das Freilandlabor auf Muntatschinig und die Analysen im Saldurbach. Dort untersucht die EURAC die Vielfalt des Lebens im Ökosystem Gebirgsbach. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben im Wasser zur Zeit der Schneeschmelze. Nun können die Forscher – soviel sei jetzt schon verraten – mit einer kleinen Sensation aufwarten, mit der Entdeckung eines Wassertierchens, das man bisher nirgends im Lande je gefunden und beschrieben hat – mehr noch, das niemand hier vermutet hätte. Im Saldurbach war es zu finden.

s22_Meran

Partschins.
Der Bezirk Meran/Vinschgau der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) hat vor Kurzem Neuwahlen abgehalten. Als Bezirksobmann wurde Philip Ganthaler vom Gasthof „Sonne“ in Partschins bestätigt.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:51 Uhr

Schlanderser Theater-Tage

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Theaterverein Schlanders

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Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Theatervereins Schlanders hat sich der Ausschuss des TVS unter der Leitung von Obfrau Nadja Senoner so einiges einfallen lassen. Das Jubiläum wird vom Dienstag, 22.05.12 bis Samstag, 26.05.12 gefeiert. Dazu gibt es an verschiedenen Orten in Schlanders Aufführungen der unterschiedlichen Gruppen des TVS. Erwachsene, Senioren, Jugendliche, Schüler der MS Schlanders …. – das Angebot ist breit gefächert. Auch ein Kindertheater zum Mitmachen und Zuschauen wird angeboten und ein Workshop für Improvisationsfreudige trägt ebenfalls zur Unterhaltung bei. Die vielen Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist eine freiwillige Spende...

Susanne Resch Vilardo

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 12:12 Uhr

Vinschger Urpaarl im Regiokorn

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Vinschau/Bozen/Pustertal

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Das „Vinschger Urpaarl“ steht heuer im 20. Jahr. 1993 im Zuge der LEADER-Programme ist das Projekt mit 14 Bäckern und 15 Bauern und im ersten Jahr mit 330 Zentnern Korn gestartet worden. Seit 15 Jahren besteht das Urpaarl ohne fremde Hilfe. Das Mehl wurde bis vor 6 Jahren in der Fuchs-Mühle in Latsch und seither in der Meraner Mühle aufbereitet. „Der harte Kern von 7 Bäckern ist noch beim Urpaarl dabei“, sagte der Laatscher Bäcker Peter Schuster bei der Bezirksversammlung der Bäckerinnung des Bezirks Vinschgau am Mittwoch vor einer Woche in Latsch.
An diesem Tag wurde das Vinschger Urpaarl in das ESF-Projekt „Regiokorn“ eingegliedert. Mit diesem Schritt erhoffen sich die Vinschger Bäcker Aufschwung. Der regionale Kreislauf, so Schuster, sei mit dem Vorhandensein von Dinkel, Weizen, Roggen, Trockenfrüchten und Marmeladen zu bearbeiten.
Über „Regiokorn“, bei dem der Bauernbund, das Versuchszentrum Laimburg und der TIS Innovationspark seit April 2011 vor allem im Pustertal mitarbeiten, sollen die Koordination und die Qualitätsstandards gemacht werden. Korn zur Gänze aus Südtirol ist die Devise, Roggen und Dinkel sind derzeit im Programm. „Eine solche Koordinationsstelle hat uns bisher gefehlt“, sagte Peter Schuster. Als Schnittstelle für die Qualitätsprüfung des Kornes fungiert die Meraner Mühle. Den Bauern wird ein Preis von 75 Cent beim Roggen und 60 Cent beim Dinkel ausbezahlt. 20 Prozent mehr gibt es für den biologischen Anbau. (eb)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 12:28 Uhr

Chronisten geben Einblick in ihre Arbeit

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Glurns

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Die Glurnser Chronisten sind sehr rührig und arbeiten mit Begeisterung. Kürzlich  gaben sie mit einer Ausstellung im Erdgeschoss des Rathauses einen Sonntag lang Einblick in ihre Tätigkeit. Zu sehen waren beispielsweise die Jahreschroniken der vergangenen 10 Jahre von Christl Valentin. Sie sammelt alle Berichte, die sie in den verschiedensten Medien über Glurns findet. Der Historiker Christoph Anstein hatte eine Auswahl an geschichtlichen Dokumenten bereitgestellt. Altbürgermeister Alois Riedl zeigte fast rund um die Uhr mit Hilfe eines Diaprojektors einige seiner vielen alten Fotos, die er im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zusammengetragen hat. Neuere Fotos in der Ausstellung stammten von Philipp Niederholzer. Es ist ihm ein Bedürfnis, so viele Momentaufnahmen wie möglich fotografisch festzuhalten. Wenn in und um der kleinen Stadt Veränderungen an Gebäuden anstehen, ist er mit seiner Kamera zur Stelle. „Der Philipp ist unser Neuzugang und wir freuen uns über diese jugendliche Verstärkung“, sagt Valentin. „Wir vier ergänzen uns und kommen gut miteinander aus.“  Unterstützung erfahren die Chronisten vom Bildungsausschuss und von der Stadtgemeinde, die sich beide sehr aufgeschlossen zeigen. „Wir haben die von der Chronistenvereinigung angestrebte so genannte Mustervereinbarung mit der Stadtgemeinde bereits unter Dach und Fach“, so Valentin. Das heißt, die Gemeinde stellte Räume zur Verfügung, schafft Mappen  an, hilft beim Digitalisieren von Dokumenten usw.. Die Rahmenbedingungen stimmen und das ist die beste Voraussetzung, dass Wertvolles erhalten bleibt. (mds)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 12:30 Uhr

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