VinschgerWind

20 Jahre Seniorentanz

s40 seniorenTaufers i.M. - Die Senioren-Tanzgruppe von Taufers i. M. feierte kürzlich den 20. Geburtstag im Rahmen der Abschlussfeier. Diese findet traditionell jährlich nach dem Ende der Tanzsaison im Mai statt. Mit dabei waren die Tanzgruppen aus Tschengls, Mals Schluderns und aus dem Vinschger Oberland. Die Seniorenleiterin Hanni Reinstadler blickte kurz auf die Geschichte der Tauferer Seniorentanzgruppe zurück. 1997 verpflichtete sie die Seniorentanz-Lehrerin Cilli Trafoier aus Tschengls. Und diese ist der Tauferer Gruppe bis heute treu geblieben. Sie leitet die rund 20- Tänzerinnen einmal wöchentlich und motiviert sie geschickt, synchrone Tanzschritte zu beschwingter Musik zu setzen. Körper und Geist werden dabei gleichermaßen angeregt. Dass tanzende Männer fehlen ist ein kleiner Wermutstropfen. Hanni  Reinstadler, Margherita Dietl und Maria Ofner sind die Tänzerinnen der ersten Stunde. Und ihre Freude am Tanzen ist auch heute noch ungebrochen. Die drei Tänzerinnen wurden mit einer gebastelten „Medaille“, einem Blumenstrauß und kräftigem Applaus geehrt, genauso wie die Tanzleiterin Trafoier. Diese erklärte sich wiederum bereit weiterzumachen. Nach einer Pause von Mai bis November geht es mit dem Seniorentanz weiter. Treffpunkt ist jeden Donnerstag im Seniorenraum. Ein besonderer Dank ging an die rührige Seniorenleiterin Hanni Reinstadler, die neben der Tanzgruppe auch noch eine Turngruppe und eine Kartenspielgruppe betreut.  (mds)

Wiedergutmachung

s12 0565Beratung - Wir haben zwei Jungen (8 und 6 Jahre) und eine Tochter mit zwei. Die beiden Älteren streiten von klein auf sehr oft und werden dabei auch handgreiflich. Wir unternehmen am Wochenende viel miteinander, so dass wir nicht glauben, dass unsere Kinder zu kurz kommen. In letzter Zeit gibt es ständig Geschrei und Tränen; jeder schiebt die Schuld auf den anderen und ich weiß mir keinen Rat. Was sollen wir tun?
Elisabeth Hickmann:
So sehr wir Erwachsene uns auf jedes einzelne Kind in der Familie freuen, so sehr stürzt es das ältere Geschwisterkind in eine Krise. Man spricht sogar vom sogenannten „Entthronungstrauma“. Die Tatsache, dass sich Mama und Papa den Großteil der Zeit mit dem jüngeren Kind beschäftigen, wirkt verunsichernd und kratzt am eigenen Selbstwertgefühl. Das Rad der Zeit lässt sich allerdings nicht zurückdrehen und so schmerzhaft es sein mag, werde ich als Kind Wege finden müssen, mich mit meinen Geschwistern zu arrangieren. Geschwisterrivalitäten gehören dazu und sind ein gutes Lernfeld für das spätere Leben. Wichtig ist, dass Sie als Eltern für beide Streithähne ein offenes Ohr haben für deren Wut und Verärgerung, ohne dabei Schiedsrichter zu spielen. Oft reicht es, wenn ich mir als Kind Luft machen kann und von meinen Eltern ernst genommen werde. Bei Bedarf könnte im Anschluss ein Konfliktlösegespräch in etwa so anfangen: „Da habt ihr beide ein Problem, du möchtest… und du möchtest…“, und dann mit den Kindern nach Lösungen suchen. So lernen ihre Jungen, Verantwortung zu übernehmen und es erübrigt sich, einen Schuldigen zu suchen. Noch ein Tipp: Neben Familienzeiten ist es hilfreich, als Elternteil jeweils alleine mit einem Kind etwas zu machen. So darf ich als Kind für eine bestimmte Zeit Mama oder Papa ganz für mich haben. Dennoch: Konflikte gehören im Leben dazu und sind normal. Für uns Erwachsene ist diese Tatsache, wenn wir ehrlich sind, auch nicht immer leicht!

Integrierte Volkshochschule Vinschgau erweitert Projektteam

s37sp23 7068Spondinig/Vinschgau - Die Integrierte Volkshochschule Vinschgau (IVHS) erstellt seit 2008 umfangreiche Bildungsprogramme für Menschen mit und ohne Behinderung.

Hausaufgaben in Holland

s37sp2 GruppenbildSchlanders/Weert - Die Hausaufgaben sind in Holland zu erledigen!“ Mit diesem Arbeitsauftrag wurden unlängst die Schüler der 3. Klasse des Realgymnasiums Schlanders zu ihren Partnerschülern ins südholländische Weert geschickt. Eine Woche lang recherchierten sie vor Ort wirtschaftliche Themen wie Käseherstellung, Bierbrauerei oder Speisepilzzucht und erkundigten sich über Hochwasserschutz und Trinkwasserversorgung. Im Gespräch mit Polizeibeamten und einer Staatsanwältin sowie beim Besuch im Jugendgefängnis und in einem „Coffeeshop“ lernten sie verschiedene Aspekte der holländischen Drogenpolitik kennen.
In einem Zentrum für Asylbewerber trafen sie mit jugendlichen Flüchtlingen aus Myanmar, Syrien und Afghanistan zusammen. Im Nazi-Durchgangslager Vught/Herzogenbusch, im Anne-Frank-Haus in Amsterdam  und im Gespräch mit der 95-jährigen Miriam Honig, die den Holocaust überlebt hat, wurden die Schrecken der Judenverfolgung während des 2. Weltkriegs spürbar. Ausflüge in den Hafen von Rotterdam, nach Amsterdam und ins malerische Roermond rundeten den Schüleraustausch ab. (mt)

Vinschger Malwerkstatt

s36 1 Emilia TappeinerSchlanders/Kulturhaus - Seit vielen Jahren treffen sie sich mehr oder weniger regelmäßig und malen in einem Atelier in Schlanders, seit 10 Jahren nennen sie sich „Vinschger Malwerkstatt“ und zu diesem Anlass zeigen sie im Kulturhaus von Schlanders ihre Bilder. Inge Dietl aus Kortsch, Herbert Rechenmacher aus Morter, Emilia Tappeiner aus Galsaun, sowie Walter Gemassmer und Gertrud Wellenzohn aus Schlanders sind die fünf Freizeitkünstler der Vinschger Malwerkstatt. Sie zeigen Bilder mit unterschiedlichen Stilen. Es gibt Berglandschaften zu sehen, mit Höfen, Burgen, Kirchen und Gewässern, aber auch abstrakte Bilder mit kräftigen Farben und zarten Pinselstrichen, sowie verschiedene Phantasielandschaften, verspielt und geheimnisvoll. Bei der Ausstellungseröffnung am 11. Mai kamen viele Freunde, Verwandte und Bekannte, um mit den Künstlern zu feiern, die Bilder zu betrachten und zu bestaunen. Monika Wunderer, die Präsidentin des Kulturhauses, eröffnete die Ausstellung, Friedrich Haring stellte die einzelnen Künstler und ihre Werke vor. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Ingrid Gemassmer und Markus Horrer. Die Ausstellung kann bis Ende Mai von Montag bis Samstag von 9 – 12 Uhr besichtigt werden. (hzg)

Elki-Waldzwerge entdecken den Sonnenberg

s27 SAM 7535 2Schlanders - Ritzen, schnitzen, auf der Wurzel sitzen, Erde auf den Händen und im Haar.  1,2,3, Matschebrei, das, ja das ist wunderbar!“ - Nach diesem Motto verbrachten mehrere Familien gemeinsam mit den beiden Waldpädagoginnen Andrea Bernhart und Miriam Schaiter einen  wunderschönen Samstag im Elki-Wald am Schlanderser Sonnenberg. Bei stahlendem Sonnenschein gingen sie auf die Suche nach den Geheimnissen des Waldes: Es brauchte Adleraugen, um jene Dinge zu entdecken, die eigentlich nicht in den Wald gehören und später viel Fingerspitzengefühl, um den Wald nach harten, weichen, spitzen... Gegenständen zu durchforsten. Großen Spaß hatten die Kinder auch beim Spielen am Waal, beim Schnitzen von Schwertern und Lanzen und beim Bau eines Waldsofas.
Dieser Aktionstag war Auftakt für die neue Waldzwerge-Saison, gleichzeitig aber auch eine Einladung für Familien, gemeinsam den wunderbaren Platz zu nutzen, den die Gemeinde Schlanders dem Elki zur Verfügung gestellt hat.
Warum aber immer derselbe Platz? Warum nicht eine Reihe von gemeinsamen Ausflügen? Ein fixer Platz schafft die Möglichkeit, ganz einzutauchen ins Geschehen und große Projekte entstehen zu lassen. So wird aus dem einfachen Strauchhaus, das sich 2 Mädchen mit Hilfe einer Rebschere zurechtgeschnitten haben, mit der Zeit ein magisches Superheldinnen-Geheimquartier. Dort lassen sich die tollsten Abenteuer erleben, und das ganz ohne Computer oder Spielanleitung! Mit der Zeit fühlen sich die Kinder mit dem Platz verbunden und erleben ihn in all seinen Facetten im Lauf des Jahres.
Das sind Erinnerungen, die uns zurückversetzen in unsere eigene Kindheit und zugleich Erlebnisse, die sich viele Eltern auch für ihre Kinder wünschen. Nicht alle Kinder haben oft die Gelegenheit dazu, denn auch wenn sie viel draußen sind, dann sind sie meist auf Kinderspielplätzen. Diese sind für die Kinder schon bald nicht mehr interessant, weil sie schlicht und einfach alles schon zig mal durchgespielt haben und die meisten Spielplätze nur wenig Raum für Kreativität lassen. Der Wald ist anders. Er bietet unzählige Möglichkeiten, selbst wirksam zu werden und der eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen.
Das Elki Schlanders lädt darum alle interessierten Familien herzlich dazu ein, einmal hineinzuschnuppern bei den Waldzwergen. Die Treffen sind offen und unverbindlich und werden über eine WhatsApp-Gruppe organisiert. (Anmeldung unter der Nr. 339/7967061)

Straßentheater

s24 034Leistungskurs TheaterSchlanders - Die Theaterwerkstatt des Gymnasiums Schlanders zeigte „Ein Vinschger im Himmel oder Szenen aus dem Vinschgau“ als Straßentheater in der Fußgängerzone Schlanders.
Unverhofft kommt ein Vinschger in den Himmel und trifft dort auf einen Urbayern; gemeinsam sitzen sie nun auf ihrer Wolke und blicken hinunter auf den Vinschgau. Auf witzig ironische Weise nimmt die Eigenproduktion der Theaterwerkstatt am Gymnasium Schlanders die Vinschger und ihre Eigenarten in den Blick. Was mit viel Lust durch Improvisation im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts erarbeitet worden war, wurde beim Tag der offenen Tür im Februar einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt und dann in einem Leistungskurs ergänzt und vertieft. Dieses „Endergebnis“ wurde schließlich dem mitunter überraschten Passanten am 16. März, einem Markttag, im Rahmen einer Straßentheatervorführung auf schwung- und humorvolle Weise präsentiert. Der begeisterte Applaus am Schlanderser Hauptplatz hat bewiesen, dass die jungen Schauspieler unter der Leitung von Helga Karner und Christof Anstein bei ihren Vinschgau-Betrachtungen wohl ins „Schwarze“ getroffen hatten.

Maria und Kolping

s18sp1 Schwarze MadonnaKolping im Vinschgau - Wonnemonat wird der Mai genannt! Und das mit Recht. Er zieht uns hinaus in die Natur, um uns an ihr satt zu sehen, um uns an Seele und Leib zu erfreuen und zu beglücken. Nicht von ungefähr hat die Kirche diesen Monat der „Rosa mystica  -  Maria“  der geheimnisvollen Rose gewidmet und geweiht. Als Maienkönigin wird sie verehrt. Überall auf der Welt machen sich Menschen auf den Weg zu Kapellen, Kirchen und Wallfahrtsorten, die der Gottesmutter geweht sind; Maiandachten werden abgehalten.
Auch Adolph Kolping war ein großer Marienverehrer. Während seiner Gesellenzeit in Köln, oder später  und um so mehr als Präses/Priester hatte er immer wieder vor der „Schwarzen Mutter Gottes“ in der Kupfergasse in Köln gebetet und bei Maria Kraft gesucht. Er hat in ihr, so versicherte er immer, eine gütige und liebe Schwester gefunden. Die Worte der Mutter Jesu, die sie auf der Hochzeit zu Kana gesagt hat, hat er beherzigt: „Was er (Jesus) euch sagt, das tut.“ Adolph   Kolping vernahm den Ruf Jesu und folgte ihm als Priester konsequent nach.
Als Kolpinger, aber auch als Christen ganz allgemein, tun wir gut daran, Maria als die Mutter Jesu zu verehren und von ihr zu lernen, an der Seite Jesu zu stehen, in guten und schlechten Zeiten. Kolping drückt dies so aus: „Beten wir nur fleißig, dann wird schon das Rechte geschehen; die liebe Gottesmutter hilft!“

Tanzshow in Schlanders

s18 JukeboxDie Sektion Tanzen des ASV Goldrain Raiffeisen präsentiert die zweite Auflage der  Tanzshow zum Abschluss des Tanzjahres. Unsere Tanzshow „Jukebox“ findet am Samstag, 27. Mai 2017 um 18 Uhr und am Sonntag, 28. Mai 2017 um 15 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders statt. Kinder und Jugendliche tanzen quer durch verschiedene Musikrichtungen, zeigen ihr Können und präsentieren Choreographien, die sie im Tanzjahr 2016/2017 einstudiert haben. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Tickets: 5 Euro. Sitzplatzreservierung unter 342 8503506 (SMS oder Whats App)

Daum beruhigt Hitzköpfe bei Bürgerversammlung

s8 6900Glurns - Der Gemeinderat hat die Pflicht zu verwalten und zu entscheiden, was für die Bürgerinnen und Bürger gut geht. Und er hat auch die Pflicht, diese zu informieren, ihre Meinung ist uns wichtig.

von Magdalena Dietl Sapelza

Mit diesen Worten begrüßte BM Luis Frank die Anwesenden zur Bürgerversammlung. Am Podium saß neben den Gemeinderäten auch Moderator Eberhard Daum.

Schaf- und Ziegenzuchtverein feiert

s20 6737Schluderns - Mit der Bezirkskörung (Punktierung der Schafe) begann das Jubiläumsfest „30 Jahre Schaf- und Ziegenzuchtverein Schluderns am Sonntag, 23. April 2017. Auf dem Festplatz im Park waren rund 130 Schafe der Rassen „Weißes Tiroler Bergschaf“, „Schwarz-braunes Tiroler Bergschaf“, und „Jura“ ausgestellt sowie rund hundert Ziegen. Zahlreiche große und kleine Besucherinnen und Besucher scharten sich um die Tiere. Eine kleine Attraktion stellten die Schauboxen, mit „Tscheggen“, den Zwergziegen und dem Esel dar. Im Rahmen eines kleinen Festaktes begrüßte der Obmann Oswald Mair die Gäste, und Pfarrer Paul Schweinbacher segnete die Tiere. Bei Speis und Trank tauschten sich die Schaf-und Ziegenbauern über Zucht und Vermarktung aus. Auch alle übrigen Gäste pflegten die Geselligkeit bis in den späten Abend. „Das Jubiläumsfest ist im Schulterschluss zwischen dem Schaf- und Ziegenzuchtverein, der Schützenkompanie, der Bäuerinnen-Organisation, zahlreichen s20 6757freiwilligen Helferinnen und Helfern und Sponsoren erfolgreich über die Bühne gegangen“, freut sich Mair. „Und ich danke allen recht herzlich“. Zu den Hauptsponsoren zählten die Gemeinde Schluderns und die Raiffeisenkasse Prad-Taufers. Der Schaf- und Ziegenzuchtverein Schluderns zählt 45 Mitglieder (davon 16 A- Mitglieder). Diese halten rund 600 Schafe und 350 Ziegen. Geschoren und im Räude-und Klauenbad behandelt, werden die Tiere den Sommer auf den Hochweiden von Langtaufers, Planeil, Matsch, Burgeis und Stilfs verbringen. Die Wolle  der Schafe wird im Vinschger Oberland gesammelt und zum Waschen nach Tirol gebracht. Pro Kilogramm gibt es einen Euro, der in die Vereinskasse fließt. (mds)

Chemie war gestern...

s20 1705Schlanders/Vinschgau - Chemie war gestern - damit bewirbt der Maschinenring-Service eine neue Möglichkeit in der Unkrautbekämpfung, die vor allem für Gemeinden interessant sein dürfte: Ein Fahrzeug, das mit heißem Wasserdampf gegen Unkraut vorgeht. Das Kommunalfahrzeug ist mit zwei leistungsstarken Brennern und mit einem Wassertank von 1800 Liter ausgestattet und kann eine Breite von bis zu 2 m bearbeiten.  Das Prinzip ist einfach: Herkömmliches Wasser wird mit einem Heißdampferzeuger zu einem heißen Wasserdampfgemisch erhitzt. Mit einer Dampfhaube wird in der Pflanze ein Eiweißschock ausgelöst, wodurch die Zellwand der betreffenden Pflanze zerstört wird.  „Wie beim Kochen eines Ei’s flocken die Eiweiße aus und zerstören die Zellen“, erklärte Christian Hofer vom Maschinenring Südtirol im April vor rund zwei Dutzend Gemeindebauhof-Bediensteten. Diese Art von Unkrautbekämpfung wirkt auf allen Untergründen, Randsteinkanten und Straßenrändern, ohne diese zu beschädigen. Gleichzeitig werden somit sämtliche Gräser und dergleichen unschädlich gemacht. Für einen bestmöglichen Einsatz war uns „ein Fahrzeug mit Vierradlenkung sehr wichtig“, erklärt Hofer. (ap)

Oberländer Tourismusjahr 2016

s35 5202Reschen/Graun/St. Valentin/Langtaufers - Am Donnerstag (27.04) lud der Tourismusverein Reschenpass zu seiner diesjährigen Vollversammlung, welche im Sitzungssaal der Gemeinde Graun abgehalten wurde. In Anwesenheit von Ehrengästen, wie Bürgermeister Heinrich Noggler, Raika Direktor Markus Moriggl und Vinschgau-Marketing-Direktor Kurt Sagmeister, zog die Führungsspitze des Tourismusvereins Reschenpass einleitend eine zufriedenstellende Bilanz über das Tourismusjahr 2016. Mit 351.219 Übernachtungen im Jahr 2016 (+5,57 % gegenüber 2015) wurde hier die Bestmarke für die Ferienregion Reschenpass erzielt. Die Zahl der Ankünfte lag 2016 bei insgesamt 85.217, was einem Zuwachs von 10,25 % gegenüber 2015 gleichkam. Die Auslastung konnte von 124 Tage 2015 auf 132 Tage 2016 gesteigert werden. „Diese Daten sprechen für die Qualität unseres vielfältigen Angebotes für die Gäste unserer Ferienregion“, betonte Präsidentin Deborah Zanzotti. Die Herkunftsländer der Gäste sind: Deutschland (59%), Italien (23%), Schweiz (7%), Niederlande (5%), Österreich (2%), Tschechien (2%), Belgien (1%) und Polen (1%). Den Gesamtausgaben in Höhe von 754.333,81 Euro standen Einnahmen von 754.679,39 Euro gegenüber. Dem Antrag des Aufsichtsrates, den Haushaltsabschluss 2016 zu genehmigen, wurde einstimmig stattgegeben. Zu den im Jahr 2016 von der Ferienregion Reschenpass – in Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren – abgehaltenen Highlights zählen: Int. Snowkite Open am Reschensee (26.-28.02.); Projekt Balance im Mai /Juni; Ortler Bike Marathon (06.06); Unterstützung Reschen -See - Lauf (16.07); Women`s Bike Camp (28.-31.07.); Ritterspiele (24.-26.08); 3-Länder Enduro Series (28.08.); Suzuki Nine Knights (05.-10.09). Im Rahmen der Vollversammlung wurde aber nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch ein Ausblick auf das 2017 gewagt. Zu den diesjährigen Highlights, an denen sich die Ferienregion maßgeblich beteiligen wird, zählt: ION Camp Bike and Water; Ortler Bike Marathon; Green days; Women´s Bike Camp; Reschenseelauf; Ritterspiel in Schluderns; 3-Länder Enduro Race; Suzuki Nine; Knights MTB; Oldtimer Bergrennen Reschenpass. Um den vorgesehenen vollen Landesbeitrag auch weiterhin zu erhalten, ist es laut Stampfer notwendig, 0,5 Euro pro Nächtigung als Eigenfinanzierung aufzubringen. Das bedeutet eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um 30% (von derzeit 96.000 Euro auf nötige 175.000 Euro). Würden alle Tourismusbetriebe und Firmen, die direkt oder indirekt von den Früchten der Vereinstätigkeit profitieren, den freiwilligen Beitrag bezahlen, wäre die erpresste Erhöhung finanziert. Deshalb appelliert die Vollversammlung an die „Trittbrettfahrer“, ab nun Fairness walten zu lassen und den entsprechenden Anteil, wenn schon nicht als Mitgliedsbeitrag so doch als Spende oder freiwilligen solidarischen Spesenbeitrag zu überweisen. Im kleinen Tätigkeitsgebiet des Vereines sitzen alle im gleichen Boot und keiner kann von den Vereinseinrichtungen und Leistungen nicht „nicht“profitieren. (aw)

Der Vinzibus im Schulhof

s27 6954Laas - Sie hatten die Reportage „Heimat in zwei Nylontaschen“ über die Essensausgabe an Obdachlose durch den Vinzibus in Bozen gelesen und daraufhin eine Spendenaktion gestartet. Die Laaser Grundschüler/Innen der Klasse 5 B rührten kräftig die Werbetrommel, verkauften Kuchen, selbst kreierte Bastelarbeiten und vieles mehr. Unterstützt wurden sie von ihrer Religionslehrerin Waltraud Telser, ihren Familienmitgliedern, der Schulgemeinschaft…So kam die stattliche Summe von 900 Euro zusammen, die sie kürzlich an die Mitarbeiter des Vinzibus übergaben. Diese waren nach Laas gekommen und informierten über ihre tägliche Arbeit im Dienste der vielen Hungrigen. „Tagtäglich, auch zu Weihnachten und Ostern, versorgt das Vinzibus-Team die Menschen am Abend mit Suppe, Broten, Tee, Joghurt...und auch gelegentlich mit Decken“, erzählt Paul Tschigg. Jahrelang fand die Essensaugabe aus dem Vinzibus im Bahnhofspark statt. Seit kurzem steht die Halle der Ex-Tankstelle am Verdiplatz bereit und die Menschen können im geschützten Raum an den Tischen essen. Der Dienst der Menschlichkeit kann nur mit Hilfe vieler Spenderinnen und Spender geleistet werden. Zum Vinzibus kommen allabendlich Obdachlose aus Südtirol und in jüngster Zeit viele Flüchtlinge. 80 bis 100 Personen aller Altersgruppen und Hautfarben sind es täglich. Alle haben sie ihre Geschichte. Die Vinzibus Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fragen nicht nach, sie wahren die Würde eines jeden einzelnen. Die Klasse 5 A sammelte Geld für die Schmetterlingskinder und die Organisation „Debra“. (mds)

Es grünt und blüht in den Lauben

s27 6915Glurns - Der bereits zur Tradition gewordene Blumen- und Gartenmarkt in Glurns ist ein beliebter Treffpunkt für alle Liebhaber der Garten- und Balkonpflanzen.
Am Samstag, 6. Mai 2017 war es wieder soweit: Es grünte und blühte vor der historischen Kulisse der malerischen Laubengasse. Gärtnereien hatten ihre Planzen bereits am frühen Morgen sorgfältig ins richtige Licht gestellt, die Direktvermarkter hatten ihre hochwertigen landwirtschaftlichen Produkte bereitgestellt, die Nationalpark Mitarbeiter waren am Infostand für die Fragen der Besucherinnen und Besucher gerüstet, genauso wie die „Freunde der Orchideen“, die gekommen waren, um Züchtern wertvolle Tipps zu geben. Position bezogen hatten auch die Austeller von Blumenaquarellen und Freizeitkünstler mit ihren kunsthandwerklichen Besonderheiten.
Kurz nachdem die ersten Marktbesucher am Morgen angekommen waren, öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete einmal mehr, einmal weniger. Das trübte die Marktstimmung. Doch nichts desto Trotz ließen sich viele Besucherinnen und Besucher auch von der Nässe nicht davon abbringen, die bunte Vielfalt des Marktes zu genießen. (mds)

40 Jahre Osterkonzert

s27sp23 UnbenanntTaufers i.M. - Auch heuer lud die Tauferer Musi wieder zum traditionellen Osterkonzert ein. Bereits seit 1977 gab es jedes Jahr am Ostersonntag ein Konzert in Taufers. Das erste Konzert unter der Leitung von Josef Rufinatscha fand noch im Freien statt, beim zweiten wechselte man bereits in den Vereinssaal, in den ersten Jahren noch mit anschließendem Festbetrieb. Damals war die Tauferer Musi eine der ersten Kapellen, die jährlich ein Saalkonzert veranstaltete. Fünf Musikanten, die damals schon dabei waren, sind heute noch einige der fleißigsten Musikanten der Kapelle, es sind dies Josef Joos, Josef Rufinatscha, Raimund Kapeller , Luis Dietl und Dietrich Spiess. Als Dank und Anerkennung erhielten sie eine große Flasche Wein. Doch der Höhepunkt des Abends war die Ehrung des ältesten Vereinsmitgliedes Sepp Joos. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft erhielt er aus den Händen des Bezirksobmannes Lukas Obwegeser und des Obmannes der Musikkapelle Taufers Hanspeter Joos das Verdienstabzeichen in Großgold. Zudem wurde ihm ein vom heimischen Künstler Tobias Wiesler gefertigtes Porträt auf Holz überreicht. Auch heuer hat sich der Kapellmeister Michael Rufinatscha wieder bemüht, ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammenzustellen, das wieder großen Applaus vom Publikum erntete. Im Anschluss an das Konzert gab es einen kleinen Umtrunk, mit welchem der Abend in gemütlicher Runde ausklang.                        Steffi Dietl

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