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VinschgerWind

Partnerschaft und Familie 29

s12 Hickmann MG 0187Fragen, Tipps und Antworten

Der sehnlichste Wunsch meiner zwölfjährigen Tochter ist ein Hund als Haustier. Bisher haben mein Mann und ich uns kategorisch dagegen ausgesprochen, einfach aufgrund der Tatsache, dass die Verantwortung letztlich an uns hängen bleibt. Mittlerweile bin ich allerdings nicht mehr so sicher mit meinen Vorbehalten.

Elisabeth Hickmann:
Sie tun gut daran, diese Entscheidung zunächst einmal im Hinblick auf die wechselseitigen Interessen und Bedürfnisse mit Ihrem Partner zu besprechen. Ein Hund ist von der Verantwortung her wie ein zusätzliches Familienmitglied und daher müssen Vereinbarungen so konkret wie möglich getroffen werden, im zweiten Schritt auch mit den Kindern.
Was spricht dafür: Laut aktuellen Studien sind Haustiere tatsächlich die besten Freunde der Kinder. Sie fühlen sich mit Ihnen genauso eng verbunden wie mit Familienangehörigen, und im Gegensatz zu Geschwistern muss ich mit einem Hund nicht streiten. Das Gefühl der Verbundenheit mit einem Tier unterstützt zudem die emotionale Entwicklung der Kinder. Sie lernen, sich auf die Bedürfnisse anderer einzustellen. Selbst das Sozialverhalten und die Schulleistungen werden positiv beeinflusst. Ihre Tochter sehe ich sehr wohl in der Lage, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Dann heißt es eben Gassi gehen anstatt mit dem Handy auf der Couch zu chillen. In kritischen Lebensphasen, wie beispielsweise der Pubertät, können sich Jugendliche Trost und Streicheleinheiten holen und fühlen sich ohne Worte verstanden und aufgehoben. Der Umgang mit Tieren senkt auch bei uns Erwachsenen den Stresspegel, wirkt entspannend und blutdrucksenkend.
Die Frage, ob Sie den zeitlichen und finanziellen Aufwand übernehmen wollen, können letztlich nur Sie als Eltern beantworten.  

      

Haben Sie auch eine Frage?
Schreiben Sie eine Mail an:
beratung@hickmann.it
www.beratung-hickmann.it

 

Nachhaltigkeit bei Kolping III

s18sp1 nachhalt kolpKolping im Vinschgau -Aus der Armut zu einer aktiven Bürgergesellschaft ist ein wichtiges Ziel von Kolping. Der Aufbau von Kolpingsfamilien ist ein zentrales Anliegen. Das bürgerliche, ehrenamtliche Engagement ist weltweit wichtig- ja notwendig. Wer durch die Arbeit von Kolping den nachhaltigen Schritt aus der Armut geschaffen hat, ist dazu aufgerufen, sich selbst zu engagieren und sich – durch Solidarität gestärkt – nun auch für andere einsetzen. Die Kolpingverbände liefern hierfür den Rahmen.
Besonders imponiert es, wenn sich Kolpingmitglieder trotz widriger Rahmenbedingungen für das Wohl der Mitmenschen einsetzen und dabei sogar Repressalien in Kauf nehmen. So ist es kürzlich in Mexiko geschehen, wo sich ein Kolpingpräses gegen ein Drogenkartell stellte und seine Familie daraufhin mit dem Tod bedroht wurde. Und auch im kommunistischen Vietnam ist es beeindruckend zu sehen, wie die Kolpingvorsitzenden den Mitgliedern und ihren Mitmenschen Mut machen, ihren Glauben zu leben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Gesellschaft mitzugestalten.
In über 60 Ländern sind Kolpingsfamilien aktiv. In über 60 Ländern stoßen sie gemeinsam Veränderungen an und versuchen, andere zum Mitmachen zu begeistern Oft sind die Früchte dieser Anstrengungen erst Jahre oder gar Jahrzehnte später erkennbar.
Kolping Südtirol ruft deshalb heuer zu einer Weihnachtsaktion im Zeichen weltweiter Nächstenliebe auf. Motto: Startkapital Ziege- mit Tierhaltung die Armut dauerhaft besiegen. Beteiligen wir uns und zeigen uns großherzig. Besinnlichen Advent!!
Otto von Dellemann

Wenn Kinder und Jugendliche trauern

s14 exerzitienzyklus marienbergAm Dienstag, 29.01.2019 findet von 9.00 – 17.30 Uhr das Seminar „Wenn Kinder und Jugendliche trauern“ statt. Die erfahrene Trauerbegleiterin Martina Gamper Tschenett vermittelt ihr Wissen aus langjähriger Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Kindertrauergruppen, Kindergarten- und Schülergruppen. Sie bietet in diesem Seminar Anleitung zum Umgang mit diesen speziellen Themen, Fragen, Sorgen und Nöten. 60,00 € Kursgebühr, Anmeldeschluss 15.01.2019. Anmeldung und Infos: Tel. +39 0473 843980, info@marienberg.it, www.marienberg.it

Marmorabtransport wird modernisiert

s19 1016279 no name Laas/Göflan/Bozen - Auf dem Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch befinden sich mehrere Marmorbrüche: der Weißwasserbruch, der Tarnellerbrückebruch und der Nesselwandbruch im Gemeindegebiet von Laas auf rund 1567 Metern, wo ganzjährig gearbeitet werden kann. Die hier abgebauten Rohblöcke werden mit einer Materialseilbahn zur Transportbahn Laaser Tal, von dort über die Schrägbahn zur Transportbahn Tal und von dort zum Werksgelände transportiert. Die Transportkapazität dieser 88 Jahre alten, dieselelektrisch betriebenen Technik wurde wegen Materialermüdung und aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen von ehemals 40 Tonnen auf 18 Tonnen pro Fahrt begrenzt. Deshalb müssen derzeit zusätzlich dieselbetriebene Lastwagen für den Abtransport eingesetzt werden. Diese drei Brüche sind Eigentum der Eigenverwaltung Laas, sie wurden bis Ende des Jahres 2033 an die Lasa Marmo GmbH verpachtet.
Im Göflaner Marmorbruch im Gemeindegebiet von Schlanders auf einer Höhe von circa 2220 Metern Meereshöhe kann der Abbau nur in den Sommermonaten erfolgen; der hier gewonnene Marmor wird ausschließlich mit Lastkraftwagen zu Tal gebracht. Der Göflaner Marmorbruch ist Eigentum der Göflaner Alpengenossenschaft und Eigenverwaltung Göflan und bis September 2033 an die Göflaner Marmor GmbH verpachtet.
Der am 27. November von der geschäftsführenden Landesregierung gefasste Beschluss ist der Auftakt dazu, um den Marmorabtransport für alle diese Brüche in eine neue Zukunft zu führen. Dafür haben alle an diesen Marmorbrüchen Beteiligten eine Absichtserklärung ausgearbeitet. „Es ist notwendig“, unterstreicht Forstwirtschaftslandesrat Arnold Schuler, „Maßnahmen zu setzen, um den Abtransport des Marmors zukünftig über ein einziges Unternehmen zu möglichst gleichen Bedingungen für alle Bruchbetreiber zu gewährleisten“. Der Abtransport des Marmors soll in Zukunft nach modernsten Technologien und mittels wasserstoffbetriebener Transportfahrzeuge über die Straße erfolgen, legt Landesrat Schuler dar. Diese Art von Abtransport kann auch als Grundlage für eine nachhaltige und umweltschonende industrielle Tätigkeit im Nationalpark Stilfserjoch und für die mögliche Entwicklung eines emissionsfreien Abbaus des Marmors dienen. Ein weiteres Ziel ist es, die Schrägbahn im Weißwasserbruch auch touristisch zu nutzen, um damit zu einer nachhaltigen touristischen Entwicklung des eher strukturschwachen Gebietes beizutragen.
„Um diese Ziele zu erreichen, wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt“, sagt LR Schuler. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern der öffentlichen Verwaltungen, der beteiligten Unternehmen, des Nationalparks Stilfserjoch und des Instituts für Innovative Technologien Kons. GmbH IIT Bozen und wird vom Ressort Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Bevölkerungsschutz und Gemeinden von Landesrat Schuler und Ressortdirektor Klaus Unterweger koordiniert. (LPA)

Verein Vinschger Bibliotheken seit 25 Jahren

s18 biblioMatsch/Vinschgau - Am 17. November 1993 haben sich in der Bibliothek Laas die 28 Bibliotheken im Vinschgau zum „Verein Vinschger Bibliotheken“ zusammengeschlossen, um gemeinsam Ausflüge, Fortbildungen und Leseaktionen zu planen und durchzuführen. Beim heurigen Matscher Kirchta wurde über die 25-jährige Tätigkeit Rückschau gehalten.

von Heinrich Zoderer

Mehrere Bibliothekarinnen und zwei Bibliothekare trafen sich in der Bibliothek in Matsch, um die vielen Aktionen der letzten 25 Jahre in Erinnerung zu rufen und anschließend auf dem Matscher Kirchtag zu feiern und zu plaudern.

Der spezielle Marteller Weihnachtsmarkt

s20 8435Martell - Den speziellsten Weihnachtsmarkt Südtirols gibt es in Martell. Im Stall der Enzianalm auf mehr als 2000 Metern haben an den drei Tagen des vergangenen Wochenendes 25 Stände ihre Waren feilgeboten. „Kein „Made in China“„, hat BM Georg Altstätter verlauten lassen. Die Besonderheit der 11. Auflage des Marteller Weihnachtsmarktes war heuer die Fülle von Produkten aus der Nationalpark-Region. Die sollen über die IDM gefördert und vestärkt beworben werden und einen Mehrwert für die Region bringen, sagte BM Altstätter bei der Eröffnung des Weihnachsmarktes am Freitag , den 7. Dezember. Der Präsident des Tourismsuvereines Latsch-Martell Roman Schwienbacher hob hervor, dass alle angebotenen Produkte mit viel Liebe und vielen Ideen gemacht seien. Für Martell ist der in Europa höchstgelegene Weihnachtsmarkt ein belebendes Element, auch was die Zusammenarbeit von Tourismusverein, Musikkapelle, Feuerwehr, Carabinieristation, Finanzwache und vielen Vereinen des Tales betrifft.
s20 8433Der Besuch des Marteller Weihnachtsmarktes ist ein Erlebnis, zumal bereits Schnee zur Idylle des Anfahrtsweges beigetragen hat und im Stall eine besonders heimelige Atmophäre herrscht - eine „gute Energie“, wie es die Latscher VizeBM Sonja Platzer bei der Begrüßung ausdrückte. Die Marteller lassen sich bei der Organisation nicht lumpen. So hat die Bläsergruppe Martell den Markt eröffnet, die Alphornbläser der MK Proveis traten am Samstag und der Schianbliamltol Chor am Sonntag auf. (eb)

130 Jahre FF Morter

s20 02591 001Morter - 1888 gründete in Morter eine kleine Gruppe Männer den Verein der freiwilligen Feuerwehr. Aufzeichnungen belegen, dass bereits zuvor ein Feuerwehrdienst bestand und schließlich 1888 ein offizieller Verein eingetragen wurde. 130 Jahre Dienst am Nächsten, in denen die Mitglieder so manches Haus betraten, das andere verließen und so manche Nacht zum Schutz der anderen opferten. „Löschen, helfen, retten und schützen“, sind seit jeher die Leitmotive der Feuerwehr die Pater Mathew Kozhuppakalam in seinem Gottesdienst nannte. Die Chronik der Feuerwehr gibt Einblick in längst vergangene Zeiten, in die vielfältigen Einsätze und die Herausforderungen denen sie sich mit geringen Hilfsmitteln stellten. 1837 als der Verein noch nicht bestand, wurde neun Tage und neun Nächte gegen einen großen Waldbrand im „Montaniger Leger“ gekämpft, 1935 halfen sie bei einem Brandeinsatz in Latsch, den sie zu Fuß erreichen mussten, „da kein Pferd aufzutreiben war“, so nachzulesen in den händischen Notizen. Heute, 2018 sind seit der Gründung Männer in vierter Generation im Verein, 43 aktive Mitglieder zählt die Mannschaft derzeit, die sich mit viel Einsatz und Freude für den Verein und die Kameradschaft weiterhin begeistern. Gebührend gefeiert wurde das Jubiläum am ersten Adventswochenende. Am Samstagabend lud die Feuerwehr zum Galadinner und gemütlichen Beisammensein. Am Sonntag wurde in der Feuerwehrhalle die heilige Messe gefeiert, auf die anschließend zum Jubiläumsfest im Kulturhaus eingeladen wurde. (bw)

47. Grenzpendlertagung

s24 9868Vinschgau/Schluderns - Am  Samstag, den 5. Jänner 2019 findet im Kulturhaus von Schluderns mit Beginn um 9.30 Uhr die 47. Grenzpendlertagung statt. Auf der Tagesordnung  stehen folgende Themen: Neuerung bei der Krankenversicherung für Grenzpendler, Mutterschaftsansprüche in der Schweiz sowie in Italien. Die Zusammenarbeit mit der größten Schweizer Gewerkschaft UINA in der Beratungsstelle in Mals, sowie der Bericht der „Amici frontalieri“ aus Rom. Neben Vertretern des Patronats KVW referieren unter anderen der Schweizer Gewerkschaftsvertreter Arno Russi, der Verantwortliche der Grenzpendler aus der Lombardei Sergio Aureli und der Parlamentarier in Rom Albrecht Plangger. Zu Gast ist auch der neu gekürte Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Florian Zerzer. „Ich rufe alle Grenzpendler auf, an der Tagung teilzunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, sich über die Neuerungen zu informieren und Fragen zu stellen“, sagt der Sprecher der Grenzpendler Josef Trafoier. (mds)

Prad in alten Filmen

s22 Prad Filmen 2Prad am Stilfserjoch/Filmabend - Das Naturparkhaus „aquaprad“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Filmfreunde am 24.11. den 80-minütigen Film „Bewegtes Leben – Prad in alten Filmen“ vorführten. Im Jahre 2011 starteten die Filmfreunde mit dem ersten Filmabend. Wie Karl Bernhart, einer der Initiatoren ausführte, gab es bisher bereits 27 Abende. Immer wieder brachten Amateurfilmer alte Aufnahmen, die im Amt für Film und Medien digitalisiert und für Filmvorführungen aufgearbeitet wurden. In Prad gibt es außergewöhnlich viele Amateurfilmer. Bereits in den 70er Jahren begann eine Gruppe Jugendlicher Spielfilme mit viel Action zu produzieren. Im Rahmen eines Interreg IV Projektes werden vom Amt für Film und Medien unter dem Projekttitel „bewegtes Leben“ alte Filme gesichert und öffentlich zugänglich gemacht. So wurde im Landesamt von Oscar La Rosa und Christoph Mumelter das ganze Filmmaterial von 13 Amateurfilmern aus Prad digitalisiert und zu einem Film zusammengeschnitten, der gegen eine freiwillige s22 Prad Filmen 1Spende verteilt wurde. Entstanden ist ein wichtiges Zeitdokument mit Filmausschnitten aus den 60er Jahren bis zum Beginn des neuen Jahrtausends. Die Muren von Pfingsten 1983, der Kirchenbrand in Agums 1971, die 100-Jahrfeier der Musikkapelle 1966, die 150-Jahrfeier der Stilfserjochstraße 1976 und die 25-Jahrfeier der Pfarrkirche im Jahre 1983, die Fahnenweihe der Bauernjugend 1978 sind im Film enthalten, genauso wie das Zusslrennen, die Maschgr, das Scheibenschlagen, Prozessionen und Hochzeiten. Sehr interessant sind drei Ausschnitte von Spielfilmen von Ludwig Veith (Schatten der Freiheit, 1974), Roland Rieder (Virus Der Feind im Körper, 1989) und Paul Thöni (Dilirium, 1994). Am Ende der Filmvorführung überreichten Werner Egger und Annegret Rück im Namen der Gemeindeverwaltung an die Amateurfilmer, die Gruppe Emissione, die Musikkapelle, sowie an Sponsoren, Moderatoren und Vertreter vom Amt für Film und Medien als Anerkennung und Dank für ihre Mitarbeit die „Rostige Kamera mit Ächer“.   (hzg)

Musikalischer und kulinarischer Jahresabschluss

s25 Einmarsch FlorianifeierLaatsch - Die diesjährige Cäcilienfeier der Musikkapelle Laatsch fand am Sonntag, 18. November statt. Die Musikantinnen und Musikanten gestalteten unter der Leitung von Kapellmeister Werner Brunner den Pfarrgottesdienst, den P. Pius Rabensteiner OSB vom Kloster Marienberg zelebrierte, mit Werken barocker Komponisten wie Johann S. Bach, Georg F. Händel und Jeremiah Clarke. Einige Teile der Messe wurden von der Klarinettengruppe gestaltet. Der Einladung zum Festgottesdienst waren nicht nur die Musikanten und Musikantinnen, Familienangehörige, Ehrengäste und zahlreiche Gläubige gefolgt, auch die Jubelpaare der Pfarrgemeinde standen an diesem Sonntag im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. P. Pius gelang es, beide Festanlässe in der Predigt miteinander zu vergleichen. Egal ob in einer Ehe oder in einem Verein, ausschlaggebend seien die Harmonie und der gegenseitige Respekt, die zum Gelingen beitragen. In besonderer Weise wurde der Gottesdienst auch für den im März verstorbenen Musikanten Willi Lingg gefeiert, der seit 2010 bis zu seinem Tod Mitglied der Laatscher s25 Max TeresaMusikkapelle war. Nach der kirchlichen Feier lud die Musikkapelle in den kleinen Saal des Mehrzweckgebäudes zum gemeinsamen Mittagessen ein. Der Einladung waren auch Dekan Stefan Hainz und Hildegard Spiess von der Raiffeisenkasse Prad-Taufers gefolgt. Vor dem Essen, von Koch Erwin Folie aus Mals zubereitet, dankte Obmann Andreas Paulmichl allen Musikantinnen und Musikanten, für das vergangene musikalische Jahr. Besonders hervorzuheben waren dabei das Muttertagskonzert in der Pfarrkirche, das Sommerkonzert und das Platzkonzert anlässlich des Almabtriebes. Neben den Einmärschen zur Erstkommunion und Florianifeier waren auch noch sieben kirchliche Ausrückungen von Bedeutung. Gruß- und Dankensworte richtete er auch an die Fraktionsverwaltung Laatsch, an die Raiffeisenkasse Prad-Taufers und an die Mitsponsorin des Jahreskalenders Hilde van den dries vom Weinhof „Calvenschlössl“. Die Jungmusikanten Teresa Blaas (Klarinette) und Max Rufinatscha (Horn) wurden im Rahmen der Cäcilienfeier offiziell in die Kapelle aufgenommen.

Geheimtipp für Wintersportler

s27 MinschunsMinschuns - Das Skigebiet Minschuns im Val Müstair gilt dank seiner Höhe von 2100 – 2700 Meter über Meer als Geheimtipp für sichere Schneeverhältnisse, weite Pisten und keine Wartezeiten an den vier Liften. Zudem befindet es sich im Naturpark Biosfera Val Müstair mit seiner wilden Naturlandschaft. Gelegentlich zieht der Bartgeier seine Kreise über dem Wintersportgebiet. Skifahrer, Winterwanderer, Lang- und Schneeschuhläufer   können vom Weg- und Pistenrand aus Gämsen und Steinböcke beobachten. Für Abwechslung von der sportlichen Betätigung sorgen Besuche im UNESCO Welterbe Kloster St. Johann in Müstair, dem Whisky Museum mit der kleinsten Whisky-Bar der Welt in Sta. Maria, in der Antica Distilleria Beretta in Tschierv oder einer der vielen gemütlichen Münstertaler Gaststuben. Das „Minschuns Val Müstair Skipass inklusive-Angebot“ bietet während der gesamten Wintersaison preiswertes Skivergnügen für Kindern, Eltern und Großeltern bereits ab der 2. Übernachtung: www.valmuestair.ch und
www.minschuns.ch.

Mit Patientenverfügung eigenen Willen kundtun

s24sp34 000Prad am Stilfserjoch - Im Rahmen der Prader Bildungstage wurde vom KVW und Südtiroler Krebshilfe am 20.11.2018, um 1930 Uhr, der Vortrag „Patientenverfügung“ angesetzt. In Prad und umliegenden Gemeinden fand man überall Plakate, die auf diese Veranstaltung hinwiesen. Primar Dr. Heidegger am Krankenhaus Meran und Präsident des Landesethikkomitees konnte als Referent gewonnen werden. Doch leider musste er aus familiären Gründen absagen. Der Prader Gemeinde- und Amtsarzt Dr. Wallnöfer Wunibald übernahm dann die Aufgabe von Dr. Heidegger.
Über 100 Personen konnte Erich Saurer, der stellvertretende Vorsitzende der KVW Ortsgruppe Prad, im Bürgersaal der Gemeinde Prad begrüßen. Für die Südtiroler Krebshilfe Bezirk Vinschgau wurden die Vorsitzende Frau Helga Schönthaler und deren Stellvertreterin Frau Margareth Telser begrüßt. Weiteres galt dem Referenten Dr. Wallnöfer ein Grußwort. Anschließend zum Vortrag gab es einen Umtrunk, den der Bildungsausschuss der Gemeinde, unter der Ägide von Gemeinde-referentin für Kultur Frau Dr. Annegret Rück, organisierte und spendierte. Allen sei herzlich gedankt.  
Beim Instrument Patientenverfügung (PV) geht es grundsätzlich um Mitentscheidung über medizinische Maßnahmen, wenn der Betreffende keine Kommunikations- und Urteilsfähigkeit mehr besitzt. Solange jeder selber bestimmen kann, gilt die Entscheidung des Betreffenden. Ist man im Koma oder im Sterben und kann den eigenen Willen nicht mehr äußern, dann greift die Patientenverfügung, Diese kann jeder Volljährige unterzeichnen und zu jeder Zeit ändern. Vor einem zu viel oder zu wenig an Behandlungen ängstigen sich die Menschen zunehmend. Prinzipiell gibt es keine Eingriffe ohne Einwilligung des Patienten. Auch die wichtigsten Punkte der Art. 2, 13 und 32 der ital. Verfassung und Gesetz Nr. 219/2017 über die Patientenverfügung streifte Dr. Wallnöfer, denn bei der Patientenverfügung geht es um sehr heikle und persönliche Fragen. Neben der gesetzlichen Regelung bräuchte es auf jeden Fall eine intensive Auseinandersetzung und Diskussion in der Familie und mit dem Hausarzt über eigene Wertvorstellungen und medizinischen Möglichkeiten. Der Meinungsbildungsprozess sollte wahrlich genau genommen werden. Die Diagnose und Therapeutik der modernen Medizin unterliegen einer Entwicklung, die einerseits für Zuversicht und Hoffnung sorgen und anderseits auch Angst vor Übertherapie erzeugen.
Die Wiederbelebung, künstliche Ernährung, Bluttransfusionen, Organspenden, hochwirksame Schmerzmedikamente und Wiederbelebung usw. waren weitere Punkte, die Dr. Wallnöfer zur Sprache brachte. Ablehnen kann man in der PV einzelne Maßnahmen, das will aber nicht heißen, dass der Patient vernachlässigt wird. Die Pflege wird weiterhin garantiert. Der Tod muss als Teil des Lebens begriffen werden. Dazu konsultiert man einen Theologen oder den Ortspfarrer, um wichtigen Fragen der Religion zu beantworten. Die Patientenverfügungen können in den Gemeinden hinterlegt werden.
Erich Saurer

Baugeschichte der Stilfserjoch Straße

s27 Arthur GfreiSchlanders/Schlandersburg - Arthur Gfrei war lange Hotelier auf dem Stilfserjoch. Seit Jahren durchstöbert er die Archive zwischen Mailand und Wien, um Pläne und Informationen über den Bau und die Geschichte der Stilfserjochstraße zu finden. Er hat Unterlagen fotokopiert, fotografiert und transkribiert und die bisher gesammelten Informationen in fünf Bänden gebunden. Weitere Unterlagen befinden sich noch im Stadtarchiv in Bozen, in den Archiven in Innsbruck, Sondrio, Mailand und Wien. Allein in Mailand liegen 8.000 Seiten. Rund die Hälfte hat er durchgeschaut. Die Stilfserjochstraße mit den 48 Kehren auf Südtiroler Seite und 34 bis Bormio und einer Gesamtlänge von rund 50 km, ist eine der wichtigsten und schönsten Passstraßen Europas. Lange war sie mit den 2.757 Höhenmetern auch die höchste Straße in den Alpen. Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 1809 zurück und wurden von der Lombardei aus betrieben. Die Österreicher haben diese Pläne später aufgegriffen und eine Militärstraße über das Stilfserjoch geplant, um in die Lombardei zu gelangen, die damals zum Habsburgerreich gehörte. Bevor es dazu kam, plante man eine Straßenverbindung über den 2.503 m hohen Umbrailpass bzw. über den 1934 m hohen Morapass und den 1955 m hohen Fraelepass. Um dies zu realisieren war ein Gebietstausch zwischen dem Münstertal und dem Livignotal geplant. Die Graubündner haben dies abgelehnt. Der aus Brescia stammende Straßenbauingenieur Carlo Donegani (1775 – 1845) hat dann die Straße über das Stilfserjoch geplant und gebaut. Donegani hat zuvor beim Bau der Splügenstraße wertvolle Erfahrungen gesammelt. 1820 begann der Straßenbau in Bormio. Nach fünf Jahren Bauzeit konnte die Straße befahren werden, sieben Monate früher als geplant. Da in den Wintermonaten nicht gearbeitet wurde, war die effektive Bauzeit nur rund 2 Jahre, teilweise mit 3.000 italienischen Arbeitern. Interessant ist, dass die Baufirma für neun Jahre die Straße auch erhalten musste. Beim Bau mussten mehrere Planänderungen vorgenommen werden (Donegani plante 61 Kehren auf Südtiroler Seite), es gab auch Tote und viele Streitigkeiten bei der Besitzablöse. Da auch mehrere Frauen beschäftigt waren, gab es von den Pfarrern Eingaben über unsittliches Verhalten. (hzg)

Älterwerden aus der Sicht des Orthopäden

s26sp4 200233868 HDR 1Schluderns - Der Orthopäde Michael Raffl sprach in seinem Vortrag im Rahmen der Katharinawoche  in Schluderns über die Gründe des Alterns: Die Veranlagung, also die Gene bestimmen nur zu 30 Prozent das Altern des Menschen.

Monika Hauser im Filmporträt

s28sp4 Monika HauserSchlanders - Monika Hauser ist Frauenärztin, Feministin und Frauenrechtsaktivistin. Als Gründerin der internationalen Hilfsorganisation „medica mondiale“, unterstützt sie weltweit Frauen- und Mädchen in Kriegsgebieten. Zum 25. Bestehen der Organisation haben die beiden Filmemacherinnen Edith Eisenstecken und Evi Oberkofler ein Filmporträt über Monika Hauser erstellt. Dieser Film wurde am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, im Kulturhaus Schlanders in Zusammenarbeit mit dem Chancenbeirat der Gemeinde Schlanders vorgeführt. In Interwies erzählt Monika Hauser, die in der Schweiz aufgewachsen ist, aber Vinschger Wurzeln hat, von den Massenvergewaltigungen im Bosnienkrieg und ihrer Betroffenheit. Sie fuhr nach Bosnien und gründete ein Frauenhilfsprojekt, um die traumatisierten Frauen allgemeinmedizinisch, gynäkologisch und psychisch zu betreut. Sexuelle Gewalt wird als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Die vergewaltigten Frauen treiben in ihrer Verzweiflung das Kind ab, geben es zur Adoption frei, viele machen auch Selbstmord. Hauser geht es darum, die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Frauen bewusst zu machen und die Strukturen zu verändern. Heute betreut die Organisation verschiedene Frauenprojekte. Im Film erzählt Hauser auch von ihrer Großmutter, die Gewalt durch den Großvater erlebt hat. Sie berichtet von den patriarchalen Strukturen im Krankenhaus Schlanders, wo sie als junge Ärztin gearbeitet hat und von Frauen, die ihr erzählt haben, dass sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von Soldaten der Besatzungsmächte vergewaltigt wurden. In diesem berührenden Film kommen neben Monika Hauser auch viele andere Frauen zu Wort. Hauser erzählt auch von den Männern, ihren Ängsten und dem Gruppendruck, dem sie ausgesetzt sind, aber auch von der Seelenkälte, die sie zu Tätern macht. Es ist ein Porträt über eine starke Frau, die seit 25 Jahren gegen jede Form von Gewalt gegenüber Frauen kämpft. 2008 erhielt sie dafür den Alternativen Nobelpreis. (hzg)

Manfred-Fuchs-Platz in Bremen eingeweiht

s28sp4 1998Latsch/Bremen - In Bremen erinnert seit kurzem ein Platz an das Leben und Wirken des 2014 verstorbenen Latscher Ehrenbürgers und Unternehmers Manfred Fuchs. Der Ingenieur hat gemeinsam mit seiner Frau Christa und seinem Sohn Marco das Raumfahrt- und Satellitenunternehmens OHB aufgebaut und international mit seinen 2700 Mitarbeitern und beinahe 1 Mrd. Euro Umsatzes bekannt gemacht. Das Straßenschild wurde von Christa Fuchs und ihrer ganzen Familie gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Bundeslandes Bremen, Carsten Sieling, in Anwesenheit des Freundes der Familie, Alexander von Egen, enthüllt. Der Manfred-Fuchs-Platz befindet sich direkt von der OHB Firmenzentrale am Technologiepark Universität. Dort wurde in unmittelbarer Nähe an der Lise-Meitner-Straße der feierliche Spatenstich für eine weitere OHB-Produktionsstätte für Raumfahrtprojekte vorgenommen.

Unterwegs sein - mit dem Raiffeisenkalender 2019

s31 7235Mals/Obervinschgau - Am Montag (03.12.) wurde im Kulturhaus von Mals der traditionelle Raiffeisenwandkalender 2019 vom Kalenderteam Raika Obervinschgau vorgestellt.  Unter dem Titel „Wanderungen und Bergtouren im Obervinschgau“   werden darin  zwölf der schönsten Touren von heimischen Insidern mit Bild und Text präsentiert. Schon das Titelbild mit einem magischen Bergsee macht Lust auf eine Tour. Auf dem Juli-Blatt ist die 8. Etappe des Rundwanderweges 360° festgehalten und treffend mit einem Zitat von Bischof Reinhold Stecher beschrieben: „Was willst du, aufgeregter, wichtigtuerischer Mensch des 21. Jahrhunderts?“ fragt der Berg. „Der Bach, an dem du vorbeigehst, hat seine Schlucht in Jahrmillionen gegraben. Der Stein, über den du stolperst, hat Eiszeit und Kreidemeere gesehen. Die Wand, die über dir aufragt, ist tausendmal älter als die Menschheit ….“ Und den Kalenderauftakt macht im Januar Wanderleiter Georg Piffrader mit seiner Schneeschuhwanderung zur Reschner Alm.  Weitere vorgestellte Touren-Highlights auf den restlichen Monatsblättern sind z. B. die Winterwanderung am Watles, die Schneeschuhwanderung zur Berghütte Maseben, die Skitour Piz Sesvenna, die Gletschertour Weißkugel, der Gletscherlehrpfad Langtaufers, der Höhenweg von Schöneben zur Haider Alm, eine Wanderung im Bergsteigerdorf Matsch und zu guter Letzt eine Schneeschuhwanderung im Schliniger Tal. Der Wandkalender ist aber auch eine Informationsquelle, denn auf der Rückseite findet man recht ausführliche Informationen zu der jeweiligen Tour. Außerdem gibt es persönliche Tipps auf Besonderheiten am Wegesrand. Das dezente Kalendarium umfasst die Mondphasen, Horoskopsymbole und alle nationalen Fest- und Feiertage sowie die Veranstaltungshinweise für den entsprechenden Monat. Zusätzlich bietet der Kalender Seiten zum Thema Sicherheit und Verhaltensweisen am Berg. Auch die 360° Wanderweg in der Ferienregion Obervinschgau und die Etappen des Vinschger Höhenweges werden im Anhang näher vorgestellt. Ergänzend enthält der Kalender einen A3 Jahresplaner als Beilage. Der Kalender entstand in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Bergführer, den Wanderleitern, der Sektion Obervinschgau des Alpenvereins Südtirol, den Bergrettungsorganisationen des AVS und des CAI sowie den Ferienregionen Reschenpass und Obervinschgau. Der stimmungsvolle Jahresbegleiter im Format 47 x 30 cm überzeugt durch seine exzellenten Farbfotos und die Informationstexte. Er ist ab sofort an den Schaltern der Raiffeisenkasse Obervinschgau erhältlich. (aw)

Der 4. Partschinser Adventsmorkt

s32 1449Partschins - Im Rahmen des „Partschinser Advent“ und unter der Regie der Musikkapelle und der Freiwilligen Feuerwehr Partschins ist der Partschinser Adventsmarkt eine von mehreren Veranstaltungen. Aber eine besondere. Zumal an 20 Ständen das eingehalten worden ist, was versprochen wurde. Nämlich, dass die 20 Stände zu Handgemachtem, Hausgemachtem und Kreativem eingeladen haben. Die bunte Palette der angebotenen Waren, von selbstgemachten Würsten, Speck, Schliniger Almkäse, Cremes, Teemischungen bis hin zu selbstgemachtem Schmuck - auch höchster Qualität, Kreatives aus Ton und Porzellan, Holzwaren, Malereien, Selbstgebranntes, Selbstgenähtes und Bedrucktes... waren echte Handarbeit und abseits vom „Bling-Bling“ der großen Weihnachtsmärkte. Vielleicht deshalb auch gewöhnungsbedürftig. Jedenfalls war der Markt für das Dorf belebend und viele Gäste von Außen haben zudem den Tag der s32 1495offenen Tür im Schreibmaschinenmuseum genutzt, um in die Welt des Schreibmaschinenerfinders Peter Mitterhofer hineinzuschnuppern und in die Geschichte der Schreibmaschine einzutauchen. An der Frontscheibe des Museum gab es heuer einen zaghaften dafür wunderbaren Versuch einer Fensterbebilderung durch Karl Hofer. Am Abend gab es als krönenden Abschluss eine vom Musikkapllenobmann Andreas Österreicher moderierte und von BM Albert Gögele eingeleitete Preisverlosung, an der alle Käufer, die eine entsprechende Losnummer erhalten hatten, teilnehmen konnten.
Ein nächster Höhepunt im „Partschinser Advent“ wird das „Märchenmusical Freude“ sein, welches am Samstag, den 15. Dezember 2018 ab 19.00 Uhr in der Pfarrkirche aufgeführt wird. Mit einem Sologesang von Evamaria Österreicher und David Thaler. Aufgeführt wird das Musical von der Musikkapelle Partschins in Zusammenarbeit mit der Grundschule Partschins unter der Leitung von Monika Kaserer. (eb)

Ehrenobmann

s41sp2 musikSchlanders - Am Sonntag, den 25. November 2018 feierte die Bürgerkapelle Schlanders traditionsgemäß das Fest der hl. Cäcilia. Der 10-Uhr-Gottesdienst wurde mit abwechselnd musikalischen Beiträgen der Bürgerkapelle und des Chores der Pfarrkirche Schlanders feierlich gestaltet.
Das vergangene Vereinsjahr war erneut intensiv. Ein ganz besonderer Höhepunkt dieses Vereinsjahres waren wieder die Ehrungen verdienter Mitglieder. Katja Schönthaler erhielt das Verbandsehrenzeichen in Bronze für ihre 15-jährige Vereinsmitgliedschaft. Mair Luis und Martin Pobitzer wurden für ihre 25 Jahre Vereinstreue als Zeichen des Dankes mit dem Verbandsehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Die Verleihung des Verbandsehrenzeichens in Großgold für 50-jährige aktive Mitgliedschaft ist heutzutage eher eine Seltenheit; daher freute man sich ganz besonders mit dem Musikkameraden Josef Holzner über diese Verleihung.
Dem aus dem aktiven Dienst ausgetretenen Musikkameraden Erwin Steiner wurde für seine Treue zur Bürgerkapelle die Urkunde der Ernennung zum Ehrenmitglied überreicht.
Krönender Abschluss der Ehrungen war die Verleihung der Urkunde über die Ernennung zum Ehrenobmann von Manfred Horrer.

Bautechnik-Fachausbildung als gutes Fundament

s44 joerg eliaLandesberufsschule Schlanders/Vinschgau - Der 18-jährige Maurergeselle  Hannes Pircher aus Vetzan erroberte im September 2018 bei den Berufslandesmeisterschaften (zählt auch als Italienmeisterschaften) in Bozen mit seiner Maurerarbeit eine Goldmedaille.

Reinhold Messner hat jetzt eine eigene Messer-Serie

s40 ReinholdJuval/Tirol - Die junge Marke monte coltello kooperiert mit der Südtiroler Bergsteigerlegende Reinhold Messer. Sie entwickelten zusammen zwei höchst funktionale und überaus emotionale, neue Taschenmesser.

Weihnachtliche Spuren in der Gärtnerei Schöpf in Vetzan

s41 schoepfVetzan - Alle Jahre wieder, wenn in der Auffahrt der Gärtnerei Schöpf die beleuchteten Weihnachtsbäumchen stehen, ist die Weihnachtszeit nicht mehr weit. Am letzten Sonntag vor dem ersten Advent, wurde die weihnachtliche Ausstellungen eröffnet.

Eröffnung Tagespflegeheim im „Bürgerheim St. Nikolaus von der Flüe“

s42 0022Schlanders - Der Öffentliche Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste „Bürgerheim St. Nikolaus von der Flüe“ beabsichtigt, in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau das Tagespflegeheim im Bürgerheim Schlanders für pflegebedürftige Senioren so bald als möglich zu eröffnen.

Brauchtumsbuch und Soziale Landwirtschaft

s43 Helene Dietl Jutta TappeinerKortsch - Auf Einladung der Bezirksbäuerinnen gab es in der Fachschule für Hauswirtschaft in Kortsch die Vorstellung des neuen Buches „Lebendige Bräuche in Südtirol“ und eine Einführung über das Gesetz zur Sozialen Landwirtschaft. Die Bezirksbäuerin Ingeborg Rainalter Rechenmacher konnte neben der L.Abg. Maria Kuenzer auch die Autorin des Brauchtumsbuches Jutta Tappeiner und mehrere Personen begrüßen, die am Zustandekommen des Buches mitgewirkt haben. Jutta Tappeiner berichtete auf lebendige und humorvolle Weise wie das Buch entstanden ist und was es alles enthält. Bräuche sind ein Teil unserer Tradition, sie geben Halt, begleiten uns bei Festen, Feiern und Lebensübergängen, sie regeln das Leben in der Gemeinschaft und prägen das Jahr. Im Buch werden Bräuche im Jahreskreis und Bräuche im Lebenskreis beschrieben. Es sind lebendige Bräuche, welche im ganzen Land bzw. in einzelnen Ortschaften oder Talschaften gepflegt werden. Die Bräuche wiederspiegeln Grundbedürfnisse des glaubenden, spielenden und arbeitenden Menschen. Entstanden ist ein umfangreiches Nachschlagewerk und Bilderbuch, ergänzt mit Bauernregeln, Reimen, Rezepten und Liedern. Die Landtagsabgeordnete Maria Kuenzer und Verena Niederkofler von der Bäuerinnenorganisation erläuterten das Gesetz zur Sozialen Landwirtschaft. Nachdem der Staat ein Rahmengesetz verabschiedet hat, konnte das Land ein eigenes Gesetz ausarbeiten. Das im Juli verabschiedete Landesgesetz bietet für Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit verschiedene Dienstleistungen anzubieten: Kinderbetreuung, Arbeitsintegration, Seniorenbetreuung, tiergestützte Therapie, Wissensvermittlung, Seniorentafeln, Schule am Bauernhof und Gartentherapie. Einige Tätigkeiten werden bereits seit Jahren ausgeübt. So gibt es landesweit 110 Tagesmütter, welche auf Bauernhöfen Kleinkinder betreuen. In Zukunft sollen interessierte Bäuerinnen und Bauern zu folgenden Schwerpunkten eine Ausbildung erhalten: Umgang mit Menschen ohne Schulabschluss, Urlaubs- und Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigung und tiergestützte Intervention. (hzg)

 

Nachhaltigkeit als Schulprojekt

s34 Nachhaltigkeit SchuelerSchlanders/Oberschulzentrum - Gemeinsam bewegen wir nachhaltig“, unter diesem Motto will das Oberschulzentrum Schlanders mehrere Aktionen durchführen. Zum Auftakt dieses Schulprojektes erzählte Magdalena Gschnitzer über ihr Engagement zum Schutz der Meere und der Meerestiere. Aufmerksam verfolgten die über 500 Schüler und Schülerinnen am 21. November im Kulturhaus den Ausführungen von Gschnitzer. Die Wipptaler Umweltaktivistin und Filmemacherin zeigte kurze Videos und berichtete von der Grindwaljagd auf den Färöerinseln, vom Walfang in der Antarktis, von Delfinen, Schildkröten, Seebären, Haien und Robben, von der Verschmutzung der Meere, der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd und von ihrem Filmprojekt. Bei einer Tauchlehrerausbildung sah sie Fische in einem Geisternetz gefangen. Später musste sie zusehen, wie Walfische getötet wurden. Gschnitzer wurde sogar zusammen mit anderen Umweltaktivisten verhaftet, weil sie sich gegen dieses sinnlose Töten gewehrt haben. Diese Erlebnisse machten sie zur Umweltaktivistin. Mit Sea Shepherd beteiligt sie sich an den weltweiten Aktionen gegen die Zerstörung von Lebensräumen und das Abschlachten der Tiere in den Weltmeeren. Haie halten die Meere sauber, sie spielen eine zentrale s34 Nachhaltigkeit Tarneller GschnitzerRolle in der Nahrungskette. Wenn sie sterben, stirbt das Meer, meinte Gschnitzer. Acht Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer. Viele Tiere sterben durch den Verzehr von Plastik. Mikroplastik gelangt in die Nahrungskette und irgendwann auch auf unserem Teller. Gschnitzer appellierte an die Schüler, ihre Träume zu leben und sich für die Rettung der Welt einzusetzen. Sie selber erstellt derzeit einen Dokumentarfilm über Organisationen, die sich weltweit engagieren und Hoffnung geben. Nach dem Vortrag berichtete Simone Tarneller vom Terra Institute Brixen über die weiteren Vorhaben, die eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Lehrpersonen und Schülern erarbeitet hat. Geplant sind ein Umwelttag, ein Flohmarkt, ein plastikfreier Tag, ein Radtag und mehrere fächerübergreifende Projekte. (hzg)

Unser schönster Tag

Holzer Karin Maria Kofler ThomasDas Siegerpaar steht fest: Karin Maria Holzer aus Morter und Thomas Kofler aus Marling sind von der dreiköpfigen Jury ermittelt worden. Viele Paare haben dem Vinschgerwind das schönste Foto vom schönsten Tag ihres Lebens zugesandt. Alle Hochzeitsbilder waren – jedes auf seine Art - besonders und haben die Jury vor eine Herausforderung gestellt. Ein Dank geht an alle, die der Vinschgerwind-Redaktion ihre Fotos geschickt haben.
Dem Siegerpaar gratulieren wir von ganzem Herzen.
Den Preis – gesponsert von Wandastisch.com – können Karin Maria Holzer und Thomas Kofler in der Vinschgerwind-Redaktion in der Dantestraße in Schlanders ab sofort abholen.

Neujahrskonzert 2019 mit der Französischen Kammerphilharmonie

s40sp1 Penny MasonKulturhaus Karl Schönherr - Schlanders - Unter dem Motto „Vom Eifelturm zum Moulin Rouge“ eröffnen die 40 Musiker und Musikerinnen zusammen mit zwei Solisten mit einem glanzvollen Konzert im Kulturhaus Karl Schönherr von Schlanders das neue Jahr. Unter der bewährten Leitung von Philip van der Buren spielen sie Werke von französischen und deutschen Komponisten und erfreuen das Publikum mit Walzern und Polkas, mit Ouvertüren und Arien aus bekannten Operetten und Opern, gesungen von der Sopranistin Penelope Mason (Bild) und dem Bariton Tobias Scharfenberger. Natürlich darf bei einem richtigen Neujahrskonzert der Radetzky-Marsch nicht fehlen.
Freuen Sie sich auf die Französische Kammerphilharmonie, ein Orchester, das überall, wo es auftritt, von der Presse gelobt und vom Publikum gefeiert wird!

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr erhältlich. Vormerkungen: Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it

Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders und der Raiffeisenkasse Schlanders.

Die Vinschger Bahn

s47 Remise Mals Rendering STAVinschgau - die STA informiert - Die Vinschger Bahn befördert rund 2 Millionen Gäste pro Jahr. Bei 50 Fahrten am Tag legt die Vinschger Bahn rund 2.900 Kilometer täglich zurück. 1 Million gefahrene Kilometer sind das im Jahr. Vor allem Schüler, Pendler und Touristen fahren regelmäßig mit der Bahn.

Grogg Alm wieder geöffnet

s46 433w MG 4189 8Martell - Die Groggalm, im Herzen des Biathlozentrums Martell, ist ein beliebter Treffpunkt für Langläufer und vor allem für Familien mit Kindern. Der Zauberteppich am Sonnenhang ist in der Weihnachtszeit wieder geöffnet. Am Zauberteppich werden Rodeln und Skier verliehen. Die Skischule Martell organisiert für Gäste und Firmen- und Gaudibiathlon-Schnupperkurse (0473 744545).
Die Bar und die Pizzeria sind in den Weihnachtsferien täglich geöffnet und laden zum Verweilen und Genießen nach sportlicher Betätigung ein. Nach den Weihnachtsferien ist die Groggalm (Bar und Pizzeria) nur an den Wochenenden geöffnet.
An der Bar sind Tages- und Saisonskarten für die Benutzung der Langlaufloipen erhältlich.

Urzeitjägerin

s55 urzeitjagerinLana/Vinschgau - Nach ihrem Roman  „Sie wollte nicht Mama sagen“, in dem es um das beklemmende Thema Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung geht, erschienen 2017, führt die junge Autorin Sylvia Maria Zöschg (geb. 1980) aus Lana ihre Leserinnen und Leser in das Südtirol der Kupferzeit vor zirka 5.000 Jahren. Der Abenteuerroman „Die Reise der Urzeitjägerin“ (erschienen im Verlag DeBehr) spielt an prähistorischen Plätzen im Vinschgau und im Burggrafenamt.
Zum Inhalt:
Die junge Brigga  lebt ursprünglich im oberen Vinschgau zusammen mit ihrer Familie und friedlichen Urzeitsiedlern. Die Gemeinschaft  glaubt an Geister und übersinnliche Kräfte.
Ein furchtbares Unglück treibt Brigga, inzwischen Jägerin geworden, dann allein auf die Wanderschaft  durch die gefahrvolle Wildnis der Jungsteinzeit, vom Vinschgau ins Martelltal und ins Ultental. Sie trifft schließlich auf einen Wanderer aus einem fremden Land, der sie begleitet.

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