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VinschgerWind

Kolping als VERBAND

s18sp1 kolpKolping im Vinschgau - Die Kolpingsfamilien Südtirols sind zu einem Verband zusammengeschlossen zu: KOLPING SÜDTIROL.
Spontane Hilfe ist gut; sie reicht aber auf Dauer nicht aus. Beständiges Engagement ist in unserer Gesellschaft erforderlich, um überhaupt etwas zu bewegen, um wirksam Einfluss nehmen und damit die Verhältnisse ändern zu können.
Da kommt es auf Erfahrung und „Know-how“ an. Hier kommt Verband- als Zusammenschluss der vielen Kolpingsfamilien und ihrer Mitglieder- ins Spiel: um heute z. B.  in Politik oder in vielen anderen Bereichen mitreden zu können, ist es nötig, sich ständig zu informieren, weiterzubilden, ja präsent zu sein.
Kolping schult Leitungskräfte/Mitglieder, damit sie Verantwortung besser wahrnehmen können. Der Zusammenschluss der Kolpingsfamilien bietet die Möglichkeit vielfältige Anregungen und Hilfestellungen für ihre praktische tägliche Arbeit, z.B. durch Bildungsangebote, Schulungen oder durch Arbeitsmaterialien und sonstige Unterlagen zu erhalten.
Wir reden heute viel von der „Einen Welt“. Die Internationale Solidarität ist gefordert. Kolping International ist in mehr als 40 Ländern der Welt mit Projekten der Entwicklungszusammenarbeit aktiv. Viele Kolpingsfamilien- ja auch einzelne Mitglieder- unterstützen diese Arbeit durch Aktionen verschiedenster Art. Der Verband Kolping Südtirol vermittelt entsprechende Hilfen und Impulse, aber auch konkrete partnerschaftliche Beziehungen. Näheres dazu nächstes Mal!

„Musi und Keschtn“ in Partschins

s18 MusiDie „Zieltol-Böhmische“ ist eine Musikformation junger Musikanten aus der Musikkapelle Partschins. So jung die Formation ist, so neu veranstaltet sie erstmals ein „Keschtnpartie“ in den Gassen von Partschins. In die Hubenstraße beim Schreibmaschinenmuseum und der Bibliothek laden die sympatischen Musikanten Jung und Alt zu gmütlichem Beisammensein mit Wein, Sußer und Keschtn. Dass dabei von der „Zieltol-Böhmischen“ aufgespielt wird, wohnt dem Motto „Musi und Keschtn“ inne.

Lebendige Farbfelder und Farbvariationen

s19sp34 Giorni Felici Italo BressanSchloss Kastelbell/Herbstausstellung - Die farbenfrohen, abstrakten Bilder von Italo Bressan bilden in ihrer Leichtigkeit und Fröhlichkeit einen Kontrast zu den dicken Mauern und den massiven Holzböden und Holzdecken im Schloss Kastelbell. Es sind Seelenbilder, Farbexperimente und Farbspiele, Bilder mit verschiedenen Farbfeldern und Farbvariationen. Viele Bilder tragen den Titel „Anima“, Seele. Einige Bilder sind durch gerade Linien unterteilt und bilden eine helle und eine dunkle Seite, eine fröhliche und eine traurige. Es ist so als wäre eines die Außensicht und das andere die Innensicht, ein Teil die sichtbare und der andere Teil die unsichtbare Seite der Seele. Die hellen Seiten dominieren. Manchmal ist ein Teil des Bildes ein Ölbild auf Holz, der andere Teil eine Hinterglasmalerei. So spielt der Künstler nicht nur mit den verschiedenen Farbtönen und Formen, sondern auch mit dem Material. Dadurch wird Spannung erzeugt und die Phantasie angeregt. Die Farben und Formen fließen ineinander über. Der Vordergrund und Hintergrund ist austauschbar, die Farbfelder bilden Schichten mit sanften Übergängen. Es sind Farbbilder auf Leinwand, Papier, Holz und Glas. Die Bilder sind wie gemalte Erdschichten, wie ein Blick ins Weltall oder in die dunkle Nacht. Viele Bilder haben helle Farben, ein leuchtendes Gelb, ein feuriges Rot, ein sanftes Orange. Es sind Frühlingsbilder, wo alles aufblüht, Farbe annimmt, aber noch nicht zur vollen Entfaltung gekommen ist. Italo Bressan ist 1950 in Vezzano, im Trentino geboren, seit 2002 ist er der Leiter des Instituts für Malerei von Bera bei Mailand. Er lebt und arbeitet in Mailand und Trient. Die Herbstausstellung im Schloss Kastelbell wurde am 15. September unter dem Titel „Die Zeit Die Formen – Il Tempo Le Forme“ eröffnet und bleibt bis am 31. Oktober für alle Interessierten zugänglich. (hzg)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 14:00 bis 18:00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 11:00 bis 18:00 Uhr.

 

Mitanond musizieren und singen

s19 180827 Pro Music V6 1GWR Spondinig - Am 13. Oktober mit Beginn um 18.00 Uhr findet im Gasthof Lamm in Laatsch ein Informationstreffen statt, bei dem man sich über das neue Kursangebot „Mitanond musizieren und singen“ der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung informieren kann. Dieses richtet sich an Erwachsene, die gerne musizieren und singen. Wer in der Jugend ein Instrument spielen gelernt oder schon lange den Wunsch hat, zu musizieren oder zu singen, aber nie richtig Zeit dazu gefunden hat, ist in diesem Kursangebot genau richtig. „Mitanond musizieren und singen/proMusicante Vinschgau“ bietet die Möglichkeit, altes Wissen aufzufrischen oder das musikalische Talent neu zu entdecken. Darüber hinaus wird eine Plattform für Instrumentalisten und Vocalisten angeboten, um unter professioneler Begleitung und in inspirierender Atmosphäre gemeinsam zu musizieren und zu singen. Alter und Vorkenntnisse sind nicht relevant. (lu)

Weitere Informationen gibt es unter www.promusicante.it

 

„Licht für die Welt“

s18 benefizBibliothek Schlandersburg - Der KVW lud am 25. September zu einer Benefizveranstaltung für den Verein „Licht für die Welt“. Außerdem war es eine Aktion zur Unterstützung des Krankenhauses unter dem Motto „Ein Herz für die Peripherie“ und auch eine Wahlveranstaltung für zwei Kandidaten.

von Heinrich Zoderer

Star des Abends war die Schauspielerin, ORF-Moderatorin, Kabarettistin und Buchautorin Chris Lohner, die im Gespräch mit Josef Bernhart, dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des KVW, auf lebendige Weise über ihr Leben erzählte, aber vor allem über ihr langjähriges Engagement für „Licht für eine Welt“ berichtete.

Projekt „Schule und Region“

s20 3263Mals - Vor fünf Jahren wurde im Oberschulzentrum von Mals – angeregt vom damaligen Direktor Gustav Tschenett -  das Projekt „Schule und Region – neue Zeiten neue Lernformen“ gestartet. Erklärtes Ziel war und ist es, Schülerinnen und Schülern im Laufe eines begrenzten Zeitraumes (ca. 30 Stunden) neben dem theoretischen Unterricht auch die Türen zur Praxis, sprich zu den Unternehmen zu öffnen. Die Schüler erhalten dort die Möglichkeit, unterstützt von Ansprechpartnern, an konkreten Aufgabenstellungen zu arbeiten, Analysen zu erstellen und innovative Visionen zu entwickeln. 24 Projekte wurden in den vergangenen fünf Jahren erarbeitet. Das fünfjährige Jubiläum war zum Auftakt der neuen Projekt-Reihe der Anlass zurück zu blicken, aber auch nach vorne zu schauen. Als „Lernen mit Mehrwert“ bezeichneten Direktor Werner Oberthaler und Projekt-Koordinator Klaus Wallnöfer die Projekt-Reihe unisono. „Wir können von einer Erfolgsgeschichte sprechen, denn mehrere erarbeitete Projekte sind auf großes Interesse s20 3264gestoßen, so zum Beispiel im vergangenen Jahr die Vorschläge rund um einen Studienkredit“, unterstreicht Oberthaler. Außerdem eigne sich das Projekt gut, die Teamarbeit zu üben. Bei der Auswahl der Themen stand meist die Regionalität im Vordergrund. Das ist auch diesmal nicht anders. Heuer beschäftigen sich sechs Schülergruppen der zwei IV. Klassen der Fachoberschule für Wirtschaft und Tourismus  mit den Themen Cyber-Risiken (mit der HOPPE AG Müstair), mit Risiken und Chancen zur Aufwertung der Stilfserjochstraße (mit der Raiffeisenkasse Prad-Taufers), mit Wohnraum im Obervinschgau (mit der Raiffeisenkasse Obervinschgau) und mit drei Sportthemen (mit dem FC-Südtirol).
Betreut werden die Schülergruppen neben dem Koordinator Wallnöfer  auch von den Lehrern Heiko Hauser, Mirko Stocker, Karl Schwabl und Heinrich Noggler. (mds)  


 

Randreihen

Vinschgau - In einem kleinen Land wie Südtirol müssen die Landwirte auf engstem Raum ihr Obst produzieren, deshalb ist ein gutes Mit- und Nebeneinander der Anbauweisen ganz besonders wichtig.
Das Verhältnis zwischen biologisch und integriert wirtschaftenden Landwirten ist aber viel besser, als es in der Öffentlichkeit oft dargestellt wird. Die Bauern bemühen sich seit Jahren, die Abdrift mit geeigneten Maßnahmen zu reduzieren. „Bei dem integrierten und biologischen Obstbau haben wir mittlerweile ein sehr hohes Qualitäts- und Sicherheitsniveau erreicht“, so Landesrat Arnold Schuler. Im Vinschgau wird bereits seit vielen Jahren ein Randreihenmanagement durchgeführt. Hier sind wir europaweit führend. So sind im Vinschgau selbst die Randreihen biologisch bewirtschafteter Anlagen, die an integriert bewirtschaftete Obstanlagen angrenzen zu über 90 Prozent biokonform. „Das ist ein klares Zeichen, dass unseren Bauern das Thema Abdrift ein großes Anliegen ist und wir das Problem im Griff haben“, so Landesrat Arnold Schuler.
Für Aufregung hat kürzlich der Fall Ägidius Wellenzohn gesorgt. Wobei jetzt bekannt wurde, dass die gezogenen Fruchtproben des Biobauern Ägidius Wellenzohn biokonform sind, weil alle Proben unter der Nachweisgrenze liegen.

Volles Haus beim Wirtschaftstreffen

s22 4069St. Valentin - Bereits zum 14. Male lud die Raika Obervinschgau am Dienstag (25.09) zum Wirtschaftsbeiratstreffen im Kulturhaus St.Valentin ein.

Wanderung zu den Hochlandrindern

s23 3015Graun - Christian und Matthias Eberhart begleiteten kürzlich eine größere Wandergruppe aus Prad und Umgebung zu ihren Hochlandrindern auf der Sommerweide, dem „Muttl“ oberhalb der Grauner Alm „Vivana“. Ins Auge stachen die netten Kälber, die wie kleine Kuschelbären anmuten. Bei einem „Halbmittag“ informierten die  beiden Brüder über das Wesen der Tiere und deren Haltung. Wertvolle Tipps gaben sie zum richtigen Verhalten bei der Begegnung mit Mutterkühen. Diese behüten ihre Kälber und verteidigen sie.  Wenn Jungkälber da sind, solle man Abstand halten, ganz besonders, wenn man einen Hund mitführt.
Für Rührung sorgte die Geschichte einer Mutterkuh und deren Zwillinge. Von den Hirten unbeobachtet kamen die zwei kleinen Stierkälber im Frühsommer auf einem abseits liegenden Weidegebiet auf die Welt. Eines der Kleinen blieb kurz darauf beim Zusammentreiben in einer Mulde liegen. Beim Zählen wurde zwar die Mutterkuh mit einem frisch geborenen Kalb registriert, aber niemand dachte daran, dass noch ein zweites Kalb da sein könnte. Denn Zwillinge kommen bei Hochlandrindern äußerst selten vor. Das verloren gegangene Kalb machte sich immer wieder durch Schreie bemerkbar. Erst nach fast einer Woche wurden diese gehört, und das Kalb konnte unversehrt aber hungrig zur Mutterkuh gebracht werden. Diese heulte beim Anblick des Kalbes freudig auf und nahm es wie durch ein Wunder sofort an. Denn auch das kommt sehr selten vor. „Deis Kolb hot zwoamol Glück gkopp, oamol dass es in Hoatern überhaupt überlebt hot unt oamol, dass es di Muatr obr oungnummen hot“, sagt Christian. Mit ihm und seinem Bruder freute sich auch die Wandergruppe über das Happy End. Die zwei Kälber sind quicklebendig - eines ist größer, eines kleiner. Abends servierte die Chefköchin vom Hotel Muchele in Burgstall, Evelin Frank, Grillspezialitäten vom Hochlandrind. Und der Diplomsommelier und Weinakademiker von WeinPlus in Prad, Bernd Zischg, führte durch die Welt edler Weine. Die Hochlandrinder bleiben noch einige Zeit auf der Alm. Dann geht`s auf die Winterweide ins Tal. (mds)

Glaziologiecamp

Sulden - Eine geführte Gletscherwanderung auf die Suldenspitze stand beim diesjährigen Glaziologiecamp im Nationalpark Stilfserjoch unter anderem auf dem Programm. Insgesamt nahmen 22 naturinteressierte Oberschülerinnen und Oberschüler aus sieben italienischsprachigen und sechs deutschsprachigen Oberschulen des Landes an diesem einzigartigen Projekt teil. Die Initiative fand in der vergangenen Woche (11. bis 15. September) statt und wurde zum achten Mal von der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion und der „Area Pedagogica“ des Italienischen Bildungsressorts gemeinsam organisiert.
Die Jugendlichen unternahmen Exkursionen, verfolgten Vorträge, erforschten selbstständig das Gletschervorfeld und bekamen dadurch, mit Unterstützung von Experten und Expertinnen, Einblick in das Ökosystem Hochgebirge. Neben der Geologie standen auch wissenschaftliches Arbeiten sowie das höchst aktuelle Thema Wolf und Bär in den Alpen im Mittelpunkt.
Projektkoordinatorin Susanne Hellrigl von der Pädagogischen Abteilung: „Die fachlichen Anregungen aus den verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen können den Maturanten und Maturantinnen Orientierung für ihre angehende Studien- oder Berufswahl bieten.“

Klangerlebnis zur Weinlese zum 10. Mal

s24 klangPartschins Begeistert über die zwischen  Verve und Gefühl und immer mit Bravour vorgetragenen Stücke waren die rund 80 Zuhörer, begeistert und angetan waren auch die Musiker. Am 21. September 2018 konnten der Heimatpflegeverein Partschins um Präsidentin Hanni Laimer Schönweger und die Hausherrin der Stachlburg Ludmilla Kalnoky Kripp ein Jubiläum verkünden.

Musikalischer Aufstand der Insekten

s29sp23 8744Trafoi Seit 2007 gibt es im Naturparkhaus Naturatrafoi großes Theater von kleinen Menschen, welches sich mit den Themen der jährlichen Sonderausstellungen befasst. Unter der Leitung von Katharina Blasl kamen dabei Stücke wie „Peter und der Wolf“, „Die Moorhexe“, „Das Wunderei“ oder „Hänsel und Gretel“ zur Aufführung. Die Theatergruppe nennt sich „Spumpernudl“ und setzt sich aus Kindern zwischen 3 und 14 Jahren, vorwiegend aus Trafoi und den umliegenden Dörfer zusammen. Texte, Bühnenbild, Kostüme und Musik werden von Kindern, Eltern und HelferInnen gemeinsam erarbeitet. Die heurige Sonderausstellung zum Thema „Blumen-Wiesen-Leben“ inspirierte die Theatergruppe zum Stück „Aufstand der Insekten“. Eine Blumenwiese steht dabei im Mittelpunkt, s28 8766welche nach den Plänen des Bürgermeisters einem Wellnesshotel weichen soll. Die Insekten wissen sich aber zu wehren, nicht aber wie der Titel andeuten würde, mit einem Aufstand, sondern mit unerträglichem Schweigen. Schließlich gibt der Bürgermeister nach und die Blumenwiese ist gerettet. Die Lieder zum Stück werden in Stimmworkshops erarbeitet und chorisch einstudiert und die „Spumpernudl Band“ sorgt für die musikalische Umsetzung. Dieser ganzheitliche Einbezug und umfassende Förderung der Kinder in Form einer Theaterarbeit bot über die Sommermonate eine sinnvolle und nachhaltige Art der Freizeitgestaltung, welche den Kindern aktuelle Themen näherbringt, ihr Selbstbewusstsein stärkt und mit viel Applaus der Besucher belohnt wurde. (lu)

Neue Kirchenorgel für Schluderns

s28 0516Schluderns Die Schludernser Pfarrkirche erhält eine neue Orgel. Diese wird derzeit in Elsass (Frankreich) vom Familienunternehmen Yves Koenig gebaut. Die Einzelelemente werden vorgefertigt und dann in Schluderns zusammengebaut. Liefertermin ist Ende Juli 2019.
Nach langer Vorarbeit hatten sich das  Schludernser Orgelkomitee, der Pfarrgemeinderat mit Präsidentin Karin Klotz, die Orgelkommission des Landes um P. Urban Stillhard und der Vermögensverwaltungsrat der Pfarrei mit Pfarrer Paul Schwienbacher für das neue Instrument entschieden. Das Orgel-Projekt wird weiterhin vom Orgelkomitee begleitet. Diesem gehören an: P. Urban Stillhard,  Pfarrer Paul Schwienbacher, Karin Klotz, Robert Ruepp, Martin Rainalter, Peter Marseiler, Arthur Pfeifer und Marian Polin. Die Entscheidung für eine neue Orgel hatte der Orgelfachmann Prof. Alfred Reichling mit seiner Expertise gestützt. Die alte Orgel sei zu Tode restauriert worden (zweimal in der ersten Hälfte der 1990er Jahre).
Die neue Orgel wird zirka 350.000 Euro kosten. 300.000 Euro sind abgedeckt, durch Eigenmittel der Pfarrei, Beiträgendes Landes, der Gemeinde, der Raiffeisenkasse Prad-Taufers und der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Der Fehlbetrag von 50.000 Euro soll mit Spenden gedeckt werden. Geplant sind auch Konzerte bei der Orgel-Einweihung 2019. (mds)
Infos: 339 354 07 56,
karinthoeni.klotz@gmail.com

Würdige Festfeier zum Kirchtag

s27sp34 maria namenUnsere Liebe Frau in Staben - Das kleine Dorf Staben (Naturns) am Fuße des Vinschger Sonnenberges beging kürzlich seinen Kirchtag, das Fest Maria Geburt.
Die Patroziniumsfeier wurde morgens in der blumengeschmückten Liebfrauenkirche mit großer Beteiligung der Bevölkerung würdig eröffnet. Der Kirchenchor Tabland-Staben unter der Leitung von Josef Pircher sang dazu die St. Nikolaus – Jubiläumsmesse des Vinschger Komponisten Ernst Thoma, der zu diesem Anlass eigens gekommen war und sich als Organist ganz ins Zeug legte.
Weiters wurde der festliche Gesang von Flöte, Klarinette und Gitarre sehr dezent begleitet.
Der Zelebrant, Dekan Rudolf Hilbold, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die kleine, fast vergessene Wallfahrtskirche mit dem wunderschönen barocken Gnadenbild wieder zu entdecken wäre. Nicht nur die Einheimischen, sondern auch die vielen Wanderer und Radfahrer, die hier täglich unterwegs sind, könnten im kleinen Gotteshaus am Wege eine stille, meditative Rast einlegen.
Nach dem Festgottesdienst strömte alles zum Schulplatz, wo bei den Klängen der Naturnser „Tanzlmusig“ und fleißigen Bewirtung durch die Feuerwehr und andere freiwillige Helfer echte Dorfgemeinschaft erlebt werden konnte.
Alles in allem: ein Fest, wo Leib und Seele nicht zu kurz kamen. (J. P.)

Klostergarten Müstair

s10sp34 Mueller Dethomas MuellerGlurns/Buchvorstellung - Ein Kloster soll nach den Regeln des Heiligen Benedikt so angelegt sein, dass sich alles Notwendige innerhalb der Kostermauern befindet, auch ein Garten. Deshalb haben die Benediktinerklöster nicht nur schöne Kirchen, prächtige Bibliotheken und landwirtschaftliche Güter, sondern auch vorbildhafte Gartenanlagen mit einem Gemüsegarten, Kräutergarten und Blumengarten. Dort werden Nutzpflanzen für den täglichen Bedarf, Heilpflanzen für Tees, Salben und Tinkturen und Blumen zur Zierde der Kirche angepflanzt. Im Rahmen eines Interreg Projektes hat die Künstlerin und Hobbygärtnerin Carmen Müller auf einem öffentlichen Grundstück außerhalb der Stadtmauer von Glurns einen Gemeinschaftsgarten mit künstlerischem Anspruch angelegt. Bei diesem Projekt gab es eine grenzüberschreitende Kooperation im Dreiländereck Österreich, Schweiz und Italien, der sogenannten Terra Raetica und zwar sowohl mit dem Klostergarten der Benediktinerinnen in Müstair, als auch mit dem Kulturverein SigmundsRied im Oberinntal. Im Rahmen der Palabira Tage in Glurns konnte Carmen Müller im historischen Gasthof Grüner Baum das von ihr gestaltete Buch „Aus dem Klostergarten St. Johann, Müstair“ präsentieren. Zur Buchvorstellung kamen auch die Priorin Domenica Dethomas, die Klostergärtnerin Iris Müller und Elke Larcher, die Museumsdirektorin des Klosters St. Johann. Carmen Müller zeigte bei der Buchpräsentation nicht nur Bilder über die verschiedenen Gärten im Kloster, sondern auch über die vielfältigen Tätigkeiten der 9 Klosterfrauen. Die Schwestern haben nicht nur eigene Verarbeitungstechniken der Gartenprodukte entwickelt, sondern machen auch wunderschöne Seidenstickereien. Das 52 Seiten umfassende Buch wurde im A. Weger Verlag herausgegeben. (hzg)

„Quer durch den Farbengarten“

s31 8419Prad - Bilderausstellung - Eröffnung der Bilderausstellung: „Quer durch den Farbengarten“ von Annegret Polin Joos im Nationalparkhaus aquaprad
Sie hält, was sie verspricht: Annegret Polin aus Taufers im Münstertal, die am Samstag, 15. September um 19 Uhr ihre Bilderausstellung im Obergeschoss des aquaprad eröffnete.
Die Laudatio hielt Karl Perfler. Er verglich Annegret mit ihren bildnerischen Werken: so bunt und lebhaft, wie sie selbst.
Und so vielfältig wie der „Farbengarten“ ist auch unsere Bevölkerung, die miteinander in Einklang leben sollte; und auf der Reise vom Me(h)r zum Ursprung – auf der wir wohl alle sind – hat Annegret ihn und uns mit ihrem Humor und ihrem Frohsinn ein Stück des Weges begleitet.
Ihr gelingt es, eine weiße Leinwand aus ihrem Innersten heraus in ein vielsagendes Kunstwerk zu verwandeln. Genauso wünscht uns Karl, dass es jedem von uns – denn jeder sei in gewisser Weise Künstler – gelinge, sein Innerstes nach außen zu bringen und zu einer Kreation werden zu lassen.
Annegret bedankte sich herzlich bei der Nationalparkverwaltung, die diesen Raum zur Verfügung stellt, bei den Tischlern des Nationalparks, bei Karl, ihrem Mann Robert sowie ihren Söhnen und bei allen übrigen Helfern.
Sie freute sich über die zahlreichen Gäste und überraschte diese noch mit einem kulinarischen Farbengarten.
Die Bilderausstellung wird noch bis 31. Oktober 2018 zu den Öffnungszeiten des Nationalparkhauses aquaprad zu sehen sein:
Di – Fr: 9.30 - 12.30 und
14.30 – 18.00 Uhr
Sa + So: 14.30 – 18.00 Uhr

25 Jahre Schreibmaschinenmuseum

s29sp3 6517Partschins - Am 7. Oktober feiert das Schreibmaschinenmuseum seinen 25. Geburtstag
Heuer jährt sich der Todestag von Peter Mitterhofer, Schreibmaschinenerfinder aus Partschins, zum 125. mal. Zu seinem 100. Todestag, im Jahre 1993 wurde ihm zu Ehren von der Gemeinde Partschins ein eigenes Museum eröffnet, bestückt mit der umfangreichen Sammlung des Südtirolers und Wahlmünchners Kurt Ryba. Ein langjähriger Traum des ehemaligen Kulturreferenten Ewald Lassnig ging damals in Erfüllung.
Über 2000 Schreibmaschinen sind es mittlerweile, mit denen Kurt Ryba und so mancher Museumsbesucher und auch Freund des Museums die Sammlung bereichert haben. Besucher sind stets erstaunt über die Vielfalt und die große Anzahl der ausgestellten Modelle. Sehr geschätzt werden nicht nur die umfangreiche Sammlung und der zeitgemäße, sehr gelungene – von Georg Mitterhofer und Luciano Delugan geplante – Bau, sondern auch die vielen Veranstaltungen, mit denen Museumsleiterin Maria Mayr die Räumlichkeiten mit Leben füllt.
Am Sonntag, 7. Oktober  feiert das Museum seinen 25. Geburtstag. Mit einem Konzert der Musikkapelle Partschins am Vormittag beginnend, enden die Feierlichkeiten, die Mittags zu einem Buffet ins Museum laden, Abends mit einem Konzert des bekannten Streichquartetts Kreativ Ensemble. Das Museum ist den gesamten Tag für alle Interessierten frei zugänglich. Museumstifter Kurt Ryba, der während der Feierlichkeiten für seine Schenkung geehrt wird, wird am Montag Abend, den 8. Oktober um 20.30 Uhr durch das Museum führen.

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