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VinschgerWind

Verzeihen

s12 0565Beratung - Im Laufe des Lebens passiert es immer wieder, dass wir Kränkungen erfahren. Besonders schmerzhaft sind sie dann, wenn uns der-, oder diejenige besonders nahesteht. Wir sind verletzt und fühlen uns gedemütigt. „Sou epes konn sie mit miar decht it tian!“ – so versuchen wir das Unrecht, das uns wiederfahren ist, in Worte zu fassen. Verzeihen käme einer Belohnung des Übeltäters gleich und so „suhlen“ wir uns oft über lange Zeit in dem uns zugefügten Leid und sehen uns als Opfer. Wir schweigen uns an und führen kalten Krieg! Das Fatale dabei: Durch unsere Wut und die Rachegelüste nähren wir dauernd die negativen Gefühle und binden uns damit umso mehr. Verzeihen dagegen bedeutet, dass wir unsere Ansprüche aufgeben, von denen wir glauben, sie gegen den Schuldigen zu haben. Echtes Verzeihen ist ein Akt des Willens und erfordert viel Geduld und Energie. Verzeihen ist letztlich ein Geschenk an uns selbst, denn nur so wird unser Kopf frei für die künftige Lebensgestaltung.
Die Qualität einer Beziehung ist ein Indiz dafür ob ein Verzeihen möglich ist. Sind sich beide ohnehin feindlich gestimmt, dann gibt es oftmals kein Pardon mehr. Ist dagegen die Basis gegeben, dass sich beide Parteien grundsätzlich wertschätzend gegenüberstehen, so fällt Verzeihen leichter. Beide sind in der Lage, sich den Scherbenhaufen anzuschauen, wechselseitig Schuld einzuräumen und nach Lösungen zu suchen. Kurz gesagt: Willst du Recht haben oder Beziehung!

“Plitsch & Platsch”

s16 platschKulturhaus Karl Schönherr - Schlanders - Am 7. April wird das mobile Kindertheater THEATERTA aus Berlin in Schlanders zu Gast sein.
Zwei Darsteller tauchen schwungvoll und ideenreich in die eisige Südpolwelt ein, lassen die Schneeflocken tanzen und den frostigen Wind heulen….
Das Thema ist die Freundschaft. Auch unter dicksten Freunden gibt es manchmal Streit. Doch echte Freunde, wie es die Pinguine Plitsch und Platsch sind, bemühen sich immer wieder um eine Lösung und finden diese auch.
Dieses 40-minütige Kindertheater ist für Vorschul- und Grundschulkinder geeignet.

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Theaterkasse eine Stunde vor Beginn erhältlich. Vormerkungen unter der Nummer 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it

Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders und Alperia.

SVP dankt SVP

Presseaussendung - SVP Bezirksleitung Vinschgau erfreut über Umgestaltung der Festung Gomagoi
 
Die SVP Bezirksleitung Vinschgau nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Landesregierung € 3,1 Mio. für die Umgestaltung der Festung Gomagoi zu einem modernen Besucherzentrum bereitgestellt hat.
 
Unser Dank geht vor allem auch an unseren Landesrat Richard Theiner, der die Agenda Stilfser Joch–Straße  und Stilfser Joch-Passhöhe betreut und wie man sieht auch weiterbringt. Das höchst interessante Projekt vom Architekt Gapp aus Sulden kann nun ausgeschrieben werden.
Die Stilfser Joch-Straße, aber auch das „Joch“ selbst gehört zum Vinschgau und soll touristisch wieder zu einer Top Ausflugsdestination werden. Mit Mitteln aus dem Landeshaushalt und auch aus dem Grenzgemeindenfond können die Infrastrukturen und Straßen am Pass wieder erneuert werden, sodass der letzthin bemerkbaren Verwahrlosung entgegengewirkt werden kann.
Auch die „Bormianer“ werden in der nächsten Zeit vermehrt in die Passstraße investieren. Für mehr Aufmerksamkeit hat vor allem auch der schon traditionelle „Rad-Tag“ im September des Nationalparks gesorgt. Der heuer erstmals stattfindende „Stelvio-Marathon“ und vielleicht auch bald wieder einmal eine “Königstappe“ des „Giro d´Italia“ können sicherlich mitbeitragen, die konkrete Umsetzung des Projektes zu beschleunigen.
Für den SVP-Bezirk Vinschgau ist die Aufwertung des Stilfser Joch-Areals und der Straße samt „Eingangstor“ in Gomagoi ein zentrales Anliegen in der Parteiarbeit in dieser Landtagperiode.
Albrecht Plangger,
SVP-Bezirksobmann

 

Neuer Kapellmeister in Prad

s18 punterMartin Punter (Bild) aus Kortsch tritt als Kapellmeister der Musikkapelle Prad die Nachfolge von Alois Kuntner an. Kuntner hatte die Kapelle im Laufe seiner 10-jährigen Kapellmeister-Zeit auf ein beachtliches Niveau gehoben. Die Musikkapelle Prad bedankt sich bei Kuntner für seinen Einsatz und heißt den 29-jährigen Kortscher herzlich willkommen.Der Neue hat seinen ersten öffentlichen Auftritt am Samstag, 01. April 2017 um 20.00 Uhr beim Frühjahrskonzert im Raiffeisensaal „aquaprad“.

 

Nachlass regeln hilft Streit verhindern

s18 6127Schluderns/Vinschgau - Wenn uns etwas passiert, sollte unser Nachlass geregelt sein, am besten mit einem Testament. Damit lassen sich Rechtsstreitigkeiten verhindern, die sich oft unendlich lange hinziehen und letztendlich alle Erbnehmer zu Verlierern macht.

von Magdalena Dietl Sapelza

Das Thema Erben bewegt.  Rund 300 Interessierte kamen kürzlich zum Informationsabend ins Kulturhaus von Schluderns, organisiert von der Raiffeisenkasse Prad-Taufers zum Thema „Vorsorge treffen, Angehörige richtig absichern, Nachlass regeln, erben und vererben, Steuern sparen“.

Vielfalt erleben

hauswirtschaftSo viele Besucherinnen und Besucher zählte man noch nie am Tag der offenen Tür an der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Kortsch.

Nimmerland

s20 8737Reportage von Angelika Ploner

Noch wenige Tage. Bis zur Premiere fehlen nur noch wenige Tage. Regisseur Daniel Trafoier sitzt mit einer Wasserflasche in der Hand genau in der Mitte im Zuschauerraum und blickt konzentriert auf die Bühne. Eva steht dort am Rand, läuft gerade die Treppen empor, hält inne. In der Hand hält sie ein rot leuchtendes Licht, sieht es hoffnungsvoll an, ein Lächeln huscht übers Gesicht.

Erfolgreiches Winterkonzert der MK Schnals

s21sp34 316Schnals - Seit nunmehr 15 Jahren besteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Musikkapellen Unser Frau und Karthaus. Seit 01/01/2017 haben sich diese zwei Vereine definitiv zu einer Musikkapelle fusioniert und unter dem neuen Namen „Musikkapelle Schnals“ am 12 Februar ihr Winterkonzert abgehalten.
Die Musikkapelle besteht aus 45 aktiven Musikanten und wusste  unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Dietmar Rainer  auch in diesem Jahr das Publikum im vollbesetzten „Haus der Gemeinschaft“ in  Unser  Frau zu begeistern.
Bravourös meisterte dabei der junge Posaunist Simon Oberhofer als Solist den Solopart in „Little Concert“ von Andrè Waignein und dafür erntete  er großen Beifall.
In Schnals wird auf gezielte Jugendarbeit gesetzt, so kam auch beim heurigen Winterkonzert wieder die Jugendkappelle unter der Leitung von Charlotte Rainer zum Einsatz und Konzertsprecherin Monika Gamper s21sp3 309konnte zwei neue Mitglieder vorstellen.
Am Ende des Konzertes wurden die zwei letzten Obmänner, Alois Santer MK Unser Frau und Hermann Tumler MK Karthaus, für ihren  unermüdlichen Einsatz in den letzten Jahrzehnten überrascht.
Aus den Händen von Obmann Otto Rainer nahmen sie ein Bild entgegen,  eine Karikatur erstellt vom Bassklarinetisten und Künstler Hansi Platzgummer die die Tätigkeiten eines Obmannes wiederspiegelt. „Royal Jubilee March“ war die zweite Zugabe mit der sich die Musikkapelle Schnals für den großen Applaus bei den Konzertbesuchern verabschiedete und bedankte.

 

Luci ed ombre del legno

s22 Tassiello Meister Pinggera Tomasetti DemetzSchlanders/Holzskulpturenausstellung - Bis 2. April kann im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders eine Wanderausstellung von Holzskulpturen besichtigt werden. Die drei Gewinner des Holzbildhauersymposiums „Luci ed ombre del legno“ in Tesino in der Provinz Trient, sowie zwei weitere Künstler zeigen ihre Werke. Seit dem Jahre 2002 organisiert das „Centro Documentazione sul Lavoro nei Boschi“ in der Gemeinde Castello Tesino und den umliegenden Gemeinden in der Valsugana ein internationales Symposium für Holzbildhauer. Seit 2007 wird ein Katalog mit den Arbeiten der Gewinner herausgegeben und diese Arbeiten in einer Wanderausstellung in Oberitalien gezeigt. Nachdem im letzten Jahr die Gemeinde Schlanders in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum in Tesino auch in Schlanders ein Holzbildhauersymposium und eine Ausstellung organisiert hat, wurde nun auch die Wanderausstellung nach Schlanders gebracht, um der Öffentlichkeit diese interessanten Kunstwerke zu zeigen. Wie der BM von Schlanders, Dieter Pinggera bei der Ausstellungseröffnung anmerkte, geht es darum, Schlanders als Kulturort auszubauen und zu festigen. s22 Pastori Hirten von Martin DemetzAuch Remo Tomasetti, der Organisator und Präsident des Holzbildhauersymposiums in Tesino erinnerte an alte Beziehungen zwischen dem Trentino und dem Vinschgau, die nun wieder neu belebt werden sollen. Die Gemeindereferentin Dunja Tassiello stellte die Künstler vor. Neben den drei Erstplatzierten des Symposiums 2016, Ionel Alexandrescu aus Rumänien, Gianangelo Longhini und Matthias Sieff aus s22 Matthias Sieff Remember of DavidItalien, stellt auch Mario Iral aus Belluno, der Preisträger des „Premio PEFC“ eine Skulptur aus, sowie der bereits 2007 verstorbene Grödner Bildhauer Martin Demetz, der als Pate die ganze Wanderausstellung mit seinen Arbeiten begleitet. Die Eröffnung wurde musikalisch umrahmt von der Gruppe Lania mit Klaus Telfser und Stefanie Fettner. (hzg)

Die Ausstellung ist geöffnet: Mo – Fr: von 8:30 bis 12:30 und am Dienstag und Donnerstag zusätzlich von 14:30 bis 17:00 Uhr


 

Kunst und Erinnerung in Laas

s22 0801Laas - Eine Berufsfachschule der ganz besonderen Art gibt es in dem Vinschger Marmordorf Laas. Dort wird in mehrjährigen Lehrgängen eine umfassende Ausbildung im Bereich Steinmetz-Steinbildhauer geboten. Schüler aus Nah und Fern können hier aus einem großen Topf kreativer schulischer Möglichkeiten schöpfen und verschiedenste Fachrichtungen in ihren Unterricht integrieren.
Ein Einblick in diese bunte Vielfalt der Ausbildung wurde am 18. Februar zum Tag der offenen Tür ermöglicht und den Besuchern der alltägliche Schulalltag eines zukünftigen Steinbildhauers nahe gebracht:
Großes Interesse an diesem Tag fand die Präsentation eines noch in Schaffung stehenden künstlerischen Projektes.
“ZEICHENSETZEN,METTERE SEGNI“, “Kunst und Erinnerung“ So nennt sich die Ausstellung dieses Projektes ,welche vom 08.04-12.04.2017 in Laas, St. Markus Kirche stattfinden wird.
 9 Studenten der Berufsfachschule Laas, werden dort ihre Werke ausstellen. Werke, welche s22 0795Lebenserinnerungen ,der ihnen an die Seite gestellten 10 Senioren aus Laas zum Ausdruck bringen. Es ist ein generationsübergreifender, in der zeitgenössischen Kunst verankerter Prozess, dessen Gelingen erst durch die Zusammenarbeit von Student und dem älteren, erzählenden Menschen ermöglicht wird. Lang vergessene Emotionen der älteren Menschen werden so materialisiert und in Kunst ausgedrückt.
Da gibt es unter anderem das Werk der aus Marmor gefertigten Zahnräder, die ineinandergreifend das Leben einer Uhrmacherfamilie erzählen. Ein weiteres Werk zeigt mehrere, in Ton verewigten Hand-Abdrücke einer Seniorin, die den Fluss ihres Lebens durch ein Bachbett darstellen.
Es ist ein höchst spannendes und berührendes Konzept, dessen Initiator der Verein ASAA (Alzheimer Südtirol ,Alto Adige) ist .Für die künstlerischen Leitung konnte Benno Simma ,gewonnen werden; die Betreuung vor Ort ist durch die Fachlehrerin der Berufsfachschule Laas, Frau Evelyn Kuppelwieser gesichert.
Momentan wird in Laas noch fleißig an diesem interessantem Projekt geschliffen und“sich erinnert“, um pünktlich zur Vernissage am 07.April 2017 um 18.00 Uhr in Laas Markuskirche ,den gemeinsamen Schaffungsprozess dem Publikum nahe bringen zu dürfen.
Am 1. Tag der Ausstellung: Samstag 08. April, 18 Uhr, wird dieses besondere Kunst-Event musikalisch durch den Kammerchor Marienberg mit der Johannes Passion von Heinrich Schütz umrahmt. (ck)

 

25 Jahre Kapellmeister

s26 Horrer Manfred Elisa Georg Horrer Julia Dieter PinggeraSchlanders/Festkonzert - Am zweiten Sonntag im März findet in Schlanders immer das Frühjahrskonzert der Bürgerkapelle statt. Dieses Jahr war das 34. Festkonzert am 12. März auch ein Jubiläumskonzert für Georg Horrer, der seit 25 Jahren als Kapellmeister die Bürgerkapelle Schlanders leitet. Manfred Horrer, der Obmann der Bürgerkapelle, dankte dem Kapellmeister für seinen Einsatz, BM Dieter Pinggera, der Obmannstellvertreter und Konzertsprecher der Bürgerkapelle, hielt die Laudatio und der Landeskapellmeister Sigismund Mutschlechner überreichte Georg Horrer eine Urkunde. Das Festkonzert ist ein musikalisches Großereignis in Schlanders. Bis auf den letzten Platz war das Kulturhaus besetzt. Das Konzert begann mit dem schwungvollen Marsch Slaidburn des englischen Komponisten William Rimmer und der offizielle Programmteil endete nach über zwei Stunden mit Swing und Blues. Besonders das vorletzte Stück „Kings of Swing“, ein Solo für Percussion und Band von Dick Ravenal wurde mit sehr großem Applaus aufgenommen. Das ganze Konzert war eine stimmungsvolle, abwechslungsreiche musikalische Reise mit vielen Überraschungen. „Colonial Song“ des in Australien geborenen US-amerikanischen Komponisten Percy Aldridge Grainger war eine Hymne auf Australien. Der englische Starkomponist Philip Sparke schuf mit seiner Komposition „Moving Heaven and Earth“ mit den vier Variationen einen vielfältigen Spannungsbogen. Schottische Seemannslieder verarbeitete Haydn Wood in der Rhapsodie „The Seafarer“. Der zweite Teil des Festkonzertes begann mit dem Bravour-Marsch „Per Aspera ad Astra“ des deutschen Komponisten Ernst Urbach. Musikalisch ganz verschieden waren die vier Sätze des Stücks „Sixth Suite for Band“ des Amerikaners Alfred Reed. Das letzte Stück war „Marching Blues“ des erst 1974 in Tokio geborenen Komponisten und Dirigenten Hayato Hirose. Die erste Zugabe, ein Stück von Glenn Miller, widmete der Kapellmeister seiner Frau Petra, die zweite Zugabe spielte die Bürgerkapelle für Dekan Josef Mair anlässlich seines bevorstehenden Namenstages. Manfred Horrer dankte den Sponsoren und konnte beim Frühjahrskonzert auch fünf neue Mitglieder vorstellen: Annalena Telfser, Raffael Tappeiner, Anna Maria Fleischmann, Sophia Wieser und Johannes Ziernhöld. (hzg)

Tanzen und Gutes tun

s26 1142Latsch/Vinschgau - Seit nunmehr 5 Jahren lädt der Tanzclub Latsch Vinschgau TCLV zum regelmäßigen Tanzen und zum fröhlichen Beisammensein im Cultur Forum Latsch ein. Dieses, auch mit dem Zug leicht erreichbare Kulturhaus, eignet sich hervorragend zum gepflegten Tanzen. Tänzerinnen und Tänzer genießen die großzügige Tanzfläche als besonderen Luxus. Neben dem Tanzen wird auch das herzliche Miteinander gepflegt. Interessierte Tanzbegeisterte kommen aus dem ganzen Vinschgau und Burggrafenamt , erleben in vertrauter Atmosphäre Begegnung und Austausch und wachsen als fröhliche Gemeinschaft zusammen. Besonders geschätzt sind seit Jahresbeginn die Line-Dance-Abende, die einmal im Monat unter Leitung von DJ Gunar stattfinden.
Der Vorstand unter der Führung des engagierten Präsidenten Franz Nagl setzt immer wieder neue Akzente im Jahreslauf. Unter dem Motto: „Mache dir selbst ein Geschenk, gehe tanzen“ oder „Tanze deine Sehnsucht“ werden Tanzkurse und regelmäßige Tanzabende angeboten. Im März sind das folgende Termine: immer samstags am 11. März, am 18.März und am 25. März jeweils um 20.00 Uhr. Vor den Tanzabenden findet immer eine Lehrstunde mit Franz Nagl statt.  
Ein Glanzlicht zum Jahresende 2016 war der Silvester-Galatanzabend mit Buffet und besonderen Überraschungen, wie zum Beispiel eine Tombola mit tollen Preisen, gesponsert von der VIP(Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse), der Tanzschule Lunika Algund, Schweizer Getränke, Latscher Hof, Kaffee Greta Laas, Goldrainer Backstube, Metzgerei Rinner Latsch, Despar Latsch und Metzgerei Gruber Prad a.Stj.. Alle Einnahmen vom Verkauf dieser Lose gehen als Spende an den ehrenamtlichen Verein „Südtiroler Ärzte für die Welt“. Diese zertifizierte Organisation wurde 2001 gegründet mit dem Ziel, eine Hilfsorganisation mit Ärzten, Krankenpflegern und freiwilligen Helfern aufzubauen, um in Notstands-und Armutsgebieten konkrete Hilfe zu leisten. Insgesamt 1000€ wurden als Spende dem Präsidenten dieser Hilfsorganisation  Dr.Toni  Pizzecco übergeben, ganz nach dem Motto: „ Das Leben beim Tanzen genießen und Gutes tun.“
 Waltraud Klotz

Neue Radverbindung

s28sp1 9440klKajetansbrücke - Im Rahmen des grenzüberschreitenden Interreg-Projekts Terra Raetica Mobil erfolgte der Baustart eines Radübergangs bei der Kajetansbrücke in Pfunds. Dadurch wird das Radwegenetz zwischen Nord- und Südtirol weiter ausgebaut und verbessert.
„Terra Raetica Mobil“ – dahinter verbirgt sich ein länderverbindendes Interreg-Projekt des TVB Tiroler Oberland gemeinsam mit der italienischen Partnergemeinde Mals in Südtirol. Ziel des Projekts ist es, sowohl im Bereich der Kajetansbrücke im Tiroler Oberland als auch in der Südtiroler Ortschaft die Infrastruktur der Radwege zu verbessern. Sie sollen für Biker auf Sicherheit, Qualität, Attraktivität und Streckenführung hin optimiert werden. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem der Bau der neuen Brücke in Pfunds. Die Errichtung des Inn-Übergangs stellt einen weiteren Schritt dar, um den Fernradweg Via Claudia Augusta noch attraktiver für Radfahrer zu gestalten. Zusätzlich wird ein neuer Fahrradanhänger zur Verfügung gestellt. Ein Radshuttle sorgt für die sichere und bequeme Überquerung des Reschenpasses, schont die Umwelt und macht gleichzeitig die Befahrung der alten römischen Handelsstraße Via Claudia Augusta auch für Familien möglich. Mit dem geplanten Lückenschluss des international bekannten Fernradweges am Reschenpass sowie der Verbindung ins Münstertal soll auf lange Sicht eine Terra Raetica Rundreise (Pfunds-Nauders-Mals-Münstertal-Zernez-Scuol-Pfunds) entstehen.

Scheibenschlagen im Dörfl

s28sp34 5042St. Valentin - Der Scheibenschlagsonntag ist der erste Sonntag in der Fastenzeit. Es wird dunkel. Im Dörfl weiß es Groß und Klein, heute ist Scheibenschlagen. Am Scheibenegg auf dem Plon brennt das Scheibenfeuer. Bald wird die erste Scheibe ins Tal fliegen. Die Scheiben sind aus Zirmholz. In der Mitte jeder Scheibe ist ein Loch. Mit einem zwei Meter langen Haselstecken wird jede Scheibe im Feuer gedreht, bis sie glüht. Dann wird sie mit dem Stock in der Luft geschwungen. Es ist ein herrlicher Anblick, wenn die Scheibenschlager große Feuerkreise in die Luft zeichnen. Anschließend wird die Scheibe auf dem „Scheibastock“ so aufgeschlagen, dass sie vom Stock loskommt und wie eine Sternschnuppe in das nachtdunkle Tal hinausfliegt. Laut hört man dabei in psalmodierendem Ton rufen: O Reim Reim, fir weim weart eppr dia Schaib sein? Die Scheib keart …..(die Scheiben werden wichtigen Personen, dem eigenen Schatz, den Liebespärchen und den Dörfler Familien gewidmet). Schmolz in der Pfonn, Kiachl in der Wonn, Pfluag int Eard, dass dia Scheib weit außi geaht! So fliegt eine Scheibe nach der anderen ins Tal. Will die eine oder die andere nicht weit hinausfliegen, dann ruft der Schreier: „diea keart dem Arzloch!“ Dann kommt eine Pause. Die Hex wird angezündet und lodert lichterloh in den Nachthimmel. Das Scheibenschlagen dauert bis gegen 10 Uhr. Dann treffen sich Scheibenschläger und Zaungäste in einer Stube und lassen den uralten Brauchtumstag bei Kiachl und Krapfen fröhlich ausklingen. (aw)

Megastimmung auf Bergkastel

s30 5100Nauders - Bereits zum siebten Mal gastierte das Erfolgsformat „Schlager im Schnee“ am Sonntag (12.03.) im Skigebiet Nauders - Bergkastel. Vor rund 6.000 begeisterten Besuchern, darunter auffallend viele Südtiroler, ging bei strahlendem Sonnenschein das diesjährige Schlagerevent über die Bühne. Das Konzertgelände befindet sich direkt neben dem Panoramarestaurant Bergkastel und war somit auch für Fußgänger bequem per Seilbahn erreichbar. Auf einer eigens für diesen Event errichteten Naturschneebühne mit Schneeskulpturen - umringt von einer traumhaften Bergkulisse - erlebten die Fans die TOP Stars der Schlagerszene hautnah. Mit Stargast Matthias Reim, Hannah mit Band, Gilbert und Christin Stark wurde den Fans ein Musikprogramm der Spitzenklasse geboten. Durch die Veranstaltung führte traditionell der beliebte Tiroler Radiomoderator Ingo Rotter. „Wir freuen uns jedes Jahr auf Schlager im Schnee in Nauders und planen dafür extra unseren Familienurlaub!“ lässt uns die Schlagerfansfamilie Espa wissen.
Höchst angetan vom stimmungsvollen Event unter der Nauderer Frühlingssonne waren unter anderem die Gastgeber und Vorstände der Nauderer Bergbahnen AG Karl Stecher und Manfred Wolf gemeinsam mit Bürgermeister Helmut Spöttl. Vielfaches Lob für die perfekte kulinarische Begleitung seiner Gäste erhielt Gastro-Leiter Michael Schediwey, unter anderem von Vize-Bürgermeister Karl Ploner, den Hoteliers Kurt Kleinhans und s30 5085Hartmann Ploner, den Touristikern Manuel Baldauf und Helmut Wolf sowie Stiegl-Repräsentanten Herbert File. „Schlager im Schnee gibt dem Skigebiet Nauders neue Impulse. Ein Highlight welches aus unserer Region nicht mehr wegzudenken ist“ sagt der Vorstand Manfred Wolf. Zum Abschluss des Nachmittages bedankte sich der vom Ambiente begeisterte Matthias Reim bei seinen Fans mit einer Zugabe nach dem obligatorischen „Verdammt ich lieb‘ dich“-Höhepunkt. Und gab allen Skiläufern einen augenzwinkernden Rat mit auf die Piste: „Kommt alle wieder heil ins Tal.“  (aw)

Bildergalerie:

Ein besonderes Filmkonzert

s30sp2 1000full koyaanisqatsi posterKulturhaus Karl Schönherr - Schlanders - Koyaanisqatsi ist ein Experimentalfilm aus dem Jahre 1982 und der erste Teil der Qatsi-Trilogie von Godfrey Reggio, der weltweit positive Kritik erhielt und als wahres Kunstwerk bezeichnet wird. Das Thema ist“ Die Natur und das moderne Leben”.
Der Film nimmt die Zuschauer/innen mit auf eine spannende Reise, die in der unberührten Natur beginnt, immer frenetischer wird und schließlich im Tumult der modernen Welt endet.
“Koyaanisqatsi” bedeutet in der Sprache der Hopi-Indianer “Leben im Wahnsinn”, wobei sich der moderne Mensch immer weiter von seiner eigentlichen Bestimmung entfernt und so sein Gleichgewicht verliert.
Dieser besondere Film kommt ganz ohne Text aus. Er beeindruckt mit mitreißender Musik von Philipp Glass, die live von den 9 Musikern und Musikerinnen des  Amarida-Ensembles gespielt wird.

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse erhältlich. Vormerkungen unter der Nummer 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it

Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Alperia, Fa. Schönthaler A. & Söhne und Hotel & Restaurant „Goldene Rose“

Neue Orgel für die Pfarrkirche Laatsch

s31 52Laatsch - Das Fest des Kirchenpatrons St. Luzius, das immer am 2. Dezember mit einem feierlichen Gottesdienst begangen wird, soll heuer ein ganz besonderes werden. Denn an diesem Tag wird die restaurierte Reinisch-Orgel, die zuvor in der Pfarrkirche von Taufers im Pustertal stand, ihrer Bestimmung übergeben und eingeweiht. Das Instrument stammt aus dem Jahr 1886, besitzt 1338 Pfeifen und 22 Register. Diese Orgel wurde 2004 durch eine Neuanschaffung der Pfarre Taufers ersetzt. Ein neuer Standplatz musste also gefunden werden. Aufgrund der Größe der Orgel kam in Südtirol nur die Laatscher Pfarrkirche in Frage, denn sie verfügt über genügend Platz für das mächtige Werk. Die derzeitige Laatscher Orgel stammt vom Südtiroler Orgelbauer Josef Aigner und wurde von der alten Kirche in die neu erbaute Pfarrkirche im 20. Jahrhundert übertragen und ist für das imposante Gotteshaus zu klein. Zurzeit wird die Reinisch-Orgel in der Werkstatt der Orgelbaufirma Kaufmann in Welschnofen für ihren zukünftigen Bestimmungsort restauriert. Die Koordination des gesamten Orgelprojektes hat der Vorsitzende der Südtiroler Orgelkommission P. Urban Stillhard übernommen. Kürzlich konnten sich die Pfarrverantwortlichen und der Organist ein Bild von den laufenden Arbeiten machen und ihre zukünftige Orgel bestaunen. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 300.000 Euro. Im Rahmen der Orgelweihe im Dezember wird die „Königin der Instrumente“ während des feierlichen Festgottesdienstes und bei einem abendlichen Konzert in ihrer vollen Klangespracht erklingen.

Dement, aber nicht bescheuert

s30 demenzMals/Vinschgau - Dement, aber nicht bescheuert. So titelt das Buch von Michael Schmieder und Co-Autorin Uschi Entenmann. Es ist ein Plädoyer für die Würde der Demenzkranken. Die Autoren stellten das Buch kürzlich im Rahmen eines Fachvortrages auf Einladung des Bildungsausschusses von Mals vor. Anwesend waren vorwiegend Pflegekräfte aus den Vinschger Altenheimen. Schmieder hat seine Erfahrungen mit Demenzkranken niedergeschrieben, die er als Leiter des Pflegeheimes Sonnweid in Wetzikon bei Zürich gemacht hat. Die wichtigsten Botschaften:Die Würde der Demenzkranken ist unantastbar. Demenzkranke sollen als Menschen in ihrem So-Sein angenommen werden. Es ist alles gut so, wie sie sich verhalten, die Hauptsache ist, es geht ihnen gut. Denn Demenzkranke haben immer recht, sie sind immer echt und bestimmen die Bedingungen. Sie leben im Jetzt, wenn das auch 40 Jahre zurück liegen kann. Damit umzugehen ist die Herausforderung für die Angehörigen und Pflegenden. Sie sollten den Kranken auf Augenhöhe begegnen und nicht mit einer „Weichspülerstimme“ . Denn die Menschen spüren, wenn sie nicht ernst genommen werden. Für Demenzkranke ist es schlimm, wenn sie beispielsweise allein in einem Einzelzimmer leben müssen. Es gilt, Gemeinschaft zu schaffen und den Menschen in ihrer Eigenheit helfen, Mensch zu sein. (mds)

Kulturelle Kooperationen im Dreiländereck

s37sp34 003Landeck/Imst/Scuol/Vinschgau - Der Arbeitskreis „Cultura Raetica“ ist ein Instrument des INTERREG-Rates Terra Raetica, um die gesetzten grenzüberschreitenden Strategien der INTERREG-Förderperiode 2014-2020 umzusetzen. Er dient zum Informationsaustausch, zum Kennenlernen und der Besprechung und Koordinierung gemeinsamer grenzüberschreitender Projektideen und Initiativen. Dreißig VertreterInnen von Museen, Naturparkeinrichtungen und Regionalmanagements im Dreiländereck Italien, Schweiz und Österreich waren der Einladung von Arbeitskreis-Koordinator Ludwig Fabi zu einem Treffen ins Archäologiemuseum nach Fließ gefolgt. Waltraud Handle (RegioL Landeck) informierte, dass der nächste Call des INTERREG Förderprogrammes ITA-AUT von April bis Juni 2017 offen ist. Zwei Großprojekte (Terra Raetica Mobil - Hereditär Via Claudia Augusta), zehn Kleinprojekte und zwei Mittelprojekte sind derzeit in Umsetzung. Mit einer Konzeptpräsentation des Projektes „Alpine Straße der Romanik/Stiegen zum Himmel“ durch Lukas Stecher (Produktentwicklung Vinschgau Marketing) wurden die Vorstellung von neuen Projektideen eingeleitet. Ludwig Fabi stellte die Projektidee „Garteln an der Stadtmauer/Gemeinschaftsgarten mit künstlerischen Anspruch“ der Stadtgemeinde Glurns in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Sigmundsried vor. Des Weiteren „Wunderwelt Menhir“, ein Vermittlungsprojekt des Latscher Menhirs in Zusammenarbeit mit dem Ötzi-Dorfes Umhausen und das Pilotprojekt „Digitaler Kultur- und Wanderführer rund um den Reschen Pass“. Mittels Ibeacon-Technologie werden dabei Einheimische wie Touristen auf die kulturellen Besonderheiten der Gegend via Smartphone hingewiesen und die Inhalte multimedial vermittelt. Projektpartner sind die Ferienregion Reschenpass und der Verein Altfinstermünz. Neu aufgelegt wird die Übersichtskarte „Kulturelle Kooperationen der Regionen - Museen und Naturparkhäuser im rätischen Dreieck“. Diese praktische und bewährte Informations- und Übersichtskarte wird grafisch überarbeitet und erstmals zweisprachig (deutsch/italienisch) und teils auch auf Rätoromanisch ab Sommer mit über fünfzig teilnehmen Einrichtungen aus dem Dreiländereck aufliegen. (lu)

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