VinschgerWind

„Lady Sunshine & Mister Moon“

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders - Hinter „Lady Sunshine & Mister Moon“ stehen die Musicaldarsteller Elisabeth Heller und Oliver Timpe, die sich den schönsten, deutschsprachigen Melodien der 20er bis 50er Jahre verschrieben haben. Neben den berühmtesten Schlagern dieser Zeit, wie „Lili Marleen“, „Wochenend & Sonnenschein“ und „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, finden sich auch ein paar stilgetreue Eigenkompositionen im Repertoire wieder.
Das Tourneeprogramm „In einer Nacht im September“ bietet durch aufwändige Choreographien, stilechte Kostüme, Zaubertricks und Publikumsnähe, Unterhaltung auf höchstem Niveau, und spricht dank seiner charmanten, aber frechen Inszenierung nicht nur Menschen an, die mit der Musik aufgewachsen sind, sondern verzaubert auch junges und jung gebliebenes Publikum gleichermaßen.
Freuen Sie sich auf einen besonderen, musikalischen Abend am Freitag, den 22. September um 20 Uhr im Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders.

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse erhältlich. Vormerkungen. Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it
Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Alperia, Stiftung Südtiroler Sparkasse, Rechtsanwaltskanzlei Dr. Pinggera und Hotel & Restaurant „Goldene Rose“

40-Jahr-Feier

s8 2783Vetzan - Die Betriebe in der Industriezone Vetzan haben am 2. September 2017 „40 Jahre Gewerbegebiet Vetzan“ mit einem Tag der offenen Türen und mit einer auf das gesamte Gebiet ausgedehnten schönen Feier begangen.

von Erwin Bernhart

Die Hallen und die Fuhrparke der einzelnen Betriebe waren herausgeputzt, Plakate mit der jeweiligen Firmengeschichte vor den Toren, Musik, Essen und Trinken:

Partnerschaft und Familie 7

s12 0565Fragen, Tipps und Antworten - Unser Sohn (13) verbringt mehrere Stunden am Handy; meist in seinem Zimmer. Auch beim Essen oder am Abend zu Hause muss er ständig erreichbar sein. Wenn wir ihn ansprechen, reagiert er sehr schnell gereizt und genervt. Handyverbote haben bisher nichts bewirkt, im Gegenteil, dann will er noch weniger mit uns zu tun haben. Haben Sie einen Ratschlag?
Elisabeth Hickmann:
Handyentzug scheint zunächst eine logische Konsequenz zu sein. Wie Sie allerdings selber bemerken, stellt eine solche Maßnahme die ohnehin konflikthafte Beziehung zu Ihrem Sohn erneut auf die Probe. Das Smartphone ist für Kinder heute ein ganz wichtiges Kommunikationsmittel. Durch ein Verbot sind sie von der Außenwelt und damit ihren Kollegen abgeschnitten und reagieren verständlicherweise mit Wut und Aggression. Allerdings plädiere ich sehr für handyfreie Zeiten, wie z. B. beim Essen und während der Hausaufgaben. Zudem gibt es für mich Benimmregeln. Das heißt, wenn man zusammensitzt und sich unterhält gehört es sich nicht, ständig auf das Display zu schauen. Dieses Regelwerk gilt natürlich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Denn an das, was wir von unseren Kindern erwarten, haben wir uns selbst zu halten im Sinne eines glaubhaften Vorbildes. Also – Vorleben statt Vorlabern! In Bezug auf Ihren Sohn scheint es mir zudem wichtig, dass Sie mit ihm im Gespräch bleiben. Nehmen Sie sich Zeit und interessieren Sie sich unvoreingenommen für seine Welt und das, was ihn gerade beschäftigt. In der ohnehin schweren Zeit der Pubertät sind wechselseitiges Vertrauen und Eltern als Ansprechpartner zentral. Jugendliche befinden sich in einer Umbruchphase und brauchen umso mehr verbindliche, verständnis- und humorvolle Erwachsene, die ihnen zur Seite stehen..
       Haben Sie auch eine Frage?
Schreiben Sie eine Mail an:
redaktion@vinschgerwind.it
www.beratung-hickmann.it

Transart - ein Abend in zwei Teilen in Schlanders

s18 0104 2 234x100In der Drusus-Kaserne von Schlanders wird es am Samstag, den 16. September 2017 ab 20.00 Uhr spannend: Transart ist zu Gast. Die Künstlerin Ingrid Hora setzt sich mit dem alten Brauch des Scheibenschlagens auseinander. Hora verflicht in ihrer Performance Altes mit Neuem und lässt gemeinsam mit den Frauen von Schlanders ein apotropäisches, surreales Ritual entstehen. Der Medienkünstler Chris Ziegler entwirft im Anschluss mit seinem Stück Corpus eine Neuinterpretation der Metamorphosen von Ovid. Zwei Performances - doppelte Spannung. Eintritt 15 Euro.

„Die Einsiedler“

Schlanders/Laas - Er kommt in den Vinschgau zurück: Der Film „Die Einsiedler- The eremits“, der fast zur Gänze hier gedreht wurde. Am Samstag, den 16. September wird das packende Drama auf dem Werksgelände der Lasa Marmo gezeigt, genau dort, wo sich viele der Szenen im Film abspielen. Am Mittwoch, den 20. und Samstag, den 23. September wird der Film hingegen im Kinosaal des Kulturhauses Schlanders abgespult. „Die Einsiedler“ ist der Erstlingsfilm des Südtiroler Regisseurs Ronny Trocker und feierte heuer beim Bozner Filmfestival Premiere. „Die Einsiedler-The eremits“ sind Marianne und Rudl. Der einzige nach einem Lawinenabgang verbliebene Sohn Albert arbeitet im Tal bei den Marmorwerken. Trocker fasst die Handlung in wenige Worte, kleidet sie stattdessen in starke Bilder: Eine schroffe, karge Landschaft kontrastiert mit dem Tal. Landschaft prägt. Heimat verändert. Einsamkeit lehrt die Dinge mit sich selbst auszumachen... Er habe lange im Vinschgau recherchiert, sagt Trocker zum Vinschgerwind, der Marmorbruch sei ein Beispiel wie verschieden man Berge bearbeiten kann. Die 84-jährige österreichische Schauspielerin Ingrid Burkhard und den ebenfalls bekannten Andreas Lust hat Trocker für sein Drama gewinnen können. Der Kinostart in Österreich ist erst für Jänner, in Deutschland für Oktober geplant. (ap)


TIPP: „Die Einsiedler-The eremits“ - 16. September 2017 um 18 Uhr und 20:30 Uhr in der Lasa Marmo (Kartenvorverkauf im Gasthof Zur Sonne und bei Venustis/Creativ in Laas), ab 17 Uhr bereits gemütliches Zusammensitzen
20. und 23. September 2017 um 20:00 Uhr im Kulturhaus Schlanders

Symbolischer Spatenstich

s18sp34 5889Radweg Via Claudia Augusta - Radwege auf der Ebene zu realisieren, ist im verhältnismäßig einfach. So ist es zustande gekommen, dass das Teilstück zwischen Altfinstermünz und Nauders als letztes drankommt. Kürzlich wurde der symbolische Spatenstich für diese Königsetappe vollzogen.

von Andreas Waldner

Die Realisierung des fehlenden Wegstückes zwischen Altfinstermünz und Nauders (Gesamtkosten drei Mio.) stellt fraglos die größte Herausforderung dar.

Baukollegium trifft Landesrat Arnold Schuler

s15 Schuler Burgraviato VenostaVinschgau/Burggrafenamt - Landesrat Arnold Schuler war kürzlich Gast bei der gemeinsamen Versammlung der beiden Bezirke Burggrafenamt und Vinschgau des Kollegiums der Bauunternehmer. Dabei ging es in erster Linie um die Entwicklung bei der Gemeindefinanzierung sowie um die Errichtung von Wasserschutzbauten unterEinbeziehung der lokalen Wirtschaft.

Kulturinstitut bringt Hochkarätiges

s22 3069Vinschgau/Schlanders - Es ist liebgewonnene Tradition: Zum einen, dass das Südtiroler Kulturinstitut mit vier hochkarätigen Aufführungen pro Theatersaison nach Schlanders kommt, zum anderen, dass der Direktor desselben Peter Silbernagl das Programm vor Ort präsentiert. „Mario und der Zauberer“ nach Thomas Mann wird in Schlanders am 11. Oktober den Auftakt geben und „mit Livemusik und Puppenspiel ein neues Genre schaffen“, sagt Silbernagl zum Vinschgerwind. Das Gastspiel der Bühne „Cipolla“ wird in Kooperation mit dem „Metropol-Ensemble“ und der „bremer-shakespeare-company“ auf die Bühne gebracht. „Die letzte Karawanserei“ von Ariane Mnochkine wird am 1. Dezember in Schlanders zu sehen sein und basiert, so Silbernagl, auf 400 Interviews mit Migranten auf der ganzen Welt,.„Es gelingt den Menschen Gesichter zu geben und das gibt den Geschichten Raum.“ Ein intellektuelles Unterfangen auf höchstem Niveau wird mit  dem Gastspiel des Schauspiels Hannover „Madame Bovary“ am 25. Jänner gelingen und „Blue Moon“ schließt am 20. s22 kulturinsApril die Theatersaison ab. Sona MacDonald, die den Nestroypreis für die beste weibliche Darstellerin erhalten hat, schlüpft in die Rolle von Billie Holiday: Diva, Junkie, Callgirl und vor allem legendäre Jazz-Sängerin. Begeistert von der Zusammenarbeit ist nicht nur Kulturhaus-Präsidentin Monika Holzner Wunderer, auch die Zahl der Abos steigt jedes Jahr. Heuer hat der Abo-Verkauf bereits am 12. September begonnen. Neue Abonnements können im Büro des Südtiroler Kulturinstituts telefonisch unter 0471/313800 oder per E-Mail info@kulturinstitut.org bestellt werden. Auch das Kulturhaus Schlanders hilft gerne weiter. (ap)

Wichtig: Zu allen Aufführungen nach Schlanders wird auch heuer der kostenlose „Kulturbus Obervinschgau“ angeboten. Interessierte sollten sich mindestens zwei Tage vor der jeweiligen Aufführung beim Tourismusbüro Mals unter 0473/831190 melden.

 

Palabir – Ab in die Kiste!

s22 PetraGlurns - Anders als viele andere Obstsorten, konnte sich die Palabirne heuer gut gegen die widrigen Wetterverhältnisse behaupten. Gelb leuchten unzählige Birnen seit einiger Zeit von den riesigen Bäumen rund um Glurns und weisen so auf die zehnten Vinschger Palabiratage hin. 2008 wurden diese erstmals abgehalten und was sich seither rund um die „Palabir“ alles entwickelt hat, wurde bei einem Festabend im Glurnser Stadtsaal eindrücklich präsentiert. Im Eingangsbereich hatte Elmar Prieth auf einer „Loan“ alles angebracht, was in den vergangenen zehn Jahren verschriftlich und organisiert wurde. Und dabei kam einiges zusammen, ohne dass große Summen für Beraterhonorare und Konzepte ausgegeben wurde, sondern mit ehrenamtlichen Engagement und Gemeinwohlsinn von Glurnser BürgerInnen rund um den Bildungsausschuss und der Stadtgemeinde. Ein Saal voller Gäste quittierte dies anerkennend mit s22 mannerchors22 Glieshofmusi 1der Anwesenheit beim Festabend. Und sie konnten einen besonderen musikalischen und kulinarischen Abend zu Ehren der Palabirne erleben. Junge musikalische Talente boten Kostproben verschiedener Musikrichtungen und gestandene Mannsbilder sangen und spielten in Chor- und Musikformationen auf. Ein vorzügliches „Palabir-Menü“ wurde von Manfred Ziernheld mit seinem Küchenteam kreiert. „Ab in die Kiste“ – heißt es in Zukunft nicht nur für die Palabirnen, sondern auch für Interessierte an den Palabirnen-Aktionen. Eine übergroße Obstkiste weist nämlich in den kommenden Tagen und Jahren am Hauptplatz auf die Veranstaltungen  rund um diese einzigartige Obstsorte hin. (lu)

 

Julia Weber: Immer ist alles schön

s25 weber julia Ayse YavasFranz-Tumler-Literaturpreis: Die Nominierungen – Teil 4

Limmat Verlag, Zürich, 2017, 256 S., 30 Abb.

Diese Schweizer Romannominierung hat mich an das Märchen von Hänsel und Gretel erinnert: Zwei Kinder sind auf sich alleine gestellt. Ihre Väter kennen sie nicht, die Mutter lieben sie, fühlen sich stark mit ihr verbunden, haben aber allen Grund zur Unruhe und Sorge. Mutter tanzt in einem Nachtlokal, trinkt, schläft viel, bringt fremde Männer nach Hause oder lässt die Kinder alleine. Dann wendet sie sich aber auch wieder den Kindern zu. Anais, die große Schwester von Bruno, gibt den Ton an, ihre Erzählstimme dominiert den Roman und sie ist es auch, die den Bruder führt, ihm Wärme und Schutz bietet. „Mutter war aufgeweicht“, heißt es im Roman. Sie verflüchtigt sich mehr und mehr und die Kinder bauen sich ihre eigene Phantasiewelt, die ihnen Halt und Familie ist. Der Wald wird zu ihrem Rückzugsort und sie holen ihn in die verdreckte Wohnung, dort s25 Weberkann ihnen niemand etwas anhaben, auch der Riese vom Jugendamt nicht. Die Geschwister halten ihrer tristen Welt eine phantasievolle Gegenwelt vor, um zu bestehen, verwachsen sie mit der Natur. Anais spricht als scharfsinnige Beobachterin häufig von Gerüchen und Geräuschen, von Tieren und Pflanzen, manchmal sind es Platzhalter für die Gefühle, für Angst und Scham. Auch die Mutter kommt in einigen Kapiteln zu Wort, schaut zurück, erklärt, wie es so weit kommen konnte und wie sie mal glücklich und voller Energie, dann wieder niedergeschlagen und ohne Perspektive war. Ich glaube, über dieses Buch werden Sie nachdenken, wenn Sie es zugeklappt haben. Es bringt einerseits die Kraft der Liebe zur Sprache und zeigt andererseits, wie tief sich Verzweiflung anfühlen kann.
Maria Raffeiner

Kathy Zarnegin: Chaya

s25sp23 Zarnegin Heiner GriederFranz-Tumler-Literaturpreis: Die Nominierungen – Teil 4

Weissbooks Verlag, Frankfurt am Main, 2017, 243 S.

Der Roman versprüht orientalischen Charme, denn Chaya erzählt von ihrer Kindheit im Iran, genauer in Teheran. Gezeugt auf einer Europareise, ist ihr der Traum des Westens von Beginn an steter Begleiter – und sie arbeitet hart daran, ihn zu verwirklichen. Früh lernt sie Englisch und entdeckt eine „Geheimsprache“, die sie mit keinem Familienmitglied teilen kann. In der pulsierenden, persischen Stadt, in der keiner freiwillig alleine ist und Kinder die Feste der Erwachsenen begleiten, zieht sie sich in die Welt der Literatur zurück, toleriert von ihren jüdischen Eltern. Am liebsten schreibt sie Gedichte und liest sich quer durch die Weltliteratur: „Wir lasen viel, denn Lesen bedeutete, träumen zu dürfen, und dies kam uns wie Freiheit vor.“ Die Ölkrise der späten 70er und erste Vorboten der Revolution gegen die Monarchie des Schahs markieren s25 Zarnegin Buchcovereine Wende im jungen Leben von Chaya, eine Auswanderungswelle beginnt und als 14-Jährige wird sie alleine zu Verwandten in die Schweiz geschickt. Sicherheitshalber. „Und weg war die Kindheit“ und gleichzeitig ging der Traum in Erfüllung. Ohne ein Wort Deutsch schlägt sie sich durch, arbeitet sich hoch und sucht Halt in der neuen Sprache, ohne die Muttersprache. Wie sie es schafft, sich in der neuen Sprache zu entfalten und irgendwann frei zu fühlen, ist besonders schön erzählt. Welch kreative Ideen sie beruflich in der Schweiz entwickelt und wie sie sie mit ihrer Leidenschaft für Sprache(n) und Dichtung verbindet, teilt Chaya dem Leser wortgewandt, manchmal in etwas üppigen Formulierungen mit.
Ein Debüt über eine starke Frauenfigur, die nicht lockerlässt und als Freigeist mutig das macht, wofür sie brennt.
Maria Raffeiner

Franz-Tumler-Literaturpreis

Eröffnung: Do, 14.9.17, 19.00 Uhr im Gasthaus Krone am Laaser Hauptplatz

Lesungen mit anschließender Jurydebatte: Fr, 15.9.17, 09.00 – 12.00 Uhr und 14.30 bis 16.30 Uhr im Josefshaus von Laas

Preis: 8.000 Euro (gestiftet von der Autonomen Provinz Bozen – Abteilung Deutsche Kultur) und ein Schreibaufenthalt in Laas, die Jury entscheidet, wer den Preis erhält
Publikumspreis: Schreibaufenthalt auf dem Rimpfhof, Saalpublikum und LeserInnen der Bibliotheken stimmen per Stimmzettel ab und können durch ihre Teilnahme Büchergutscheine gewinnen

Preisverleihung: Fr, 15.9.2017, 19.00 Uhr in der Markus Kirche in Laas
Freier Eintritt!

Finanzielle Unterstützung:  Raiffeisenkasse und Eigenverwaltung Laas, Betrieb Lasa Marmo, Region Trentino-Südtirol
Organisation: Gemeinde und Bildungsausschuss Laas, Literatur im Südtiroler Künstlerbund, Verein der Vinschger Bibliotheken und Bibliothek Franz Tumler, Laas

Sommerschule, Activity und Projektwochen für Kinder und Jugendliche im Vinschgau

s28 sommerNeben dem bewährten Angeboten im Rahmen der Sommerschule unter dem Motto „Spielend lernen“ organisierte die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig in Zusammenarbeit mit den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, den Schulsprengeln und den Gemeindeverwaltungen im heurigen Sommer wieder eine Vielzahl von Projektwochen für Musik, Sprachen-, Sport-, Kreativitäts- und Naturinteressierte Kinder und Jugendliche.

„Der Wald ruft“

s29sp2 2367Naturns - Bereits zum zweiten Mal fand am Samstag, 22. Juli 2017 auf dem Waldfestplatz von Naturns das Musifest der Musikkapelle Naturns unter dem Motto „Der Wald ruft!“ statt.
Bei sommerlichen Temperaturen marschierte die Musikkapelle Burgeis um 17 Uhr, ausgehend vom Rathausplatz, zum Waldfestplatz und konzertierte dort unter der musikalischen Leitung von Hermann Brunner. Ab 20.30 Uhr heizte die österreichische Gruppe „Die Elchos“ so richtig ein. Die super Stimmung zeigte sich, trotz der hohen Temperaturen, rasch an der vollen Tanzfläche.
Neben guter Musik und Stimmung, bot die Musikkapelle Naturns den vielen Festbesuchern zahlreiche weitere Angebote. Von einem Eisstand, einem Schnaps-, Bier- und Weinbudl mit großer Auswahl, bis hin zur eigenen Cocktailbar mit Chillout-Lounge war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die neue „Würstelbude“ mit Currywurst und Hot-Dogs fand großen Anklang.
Die Musikkapelle Naturns freut sich über die zahlreichen Besucher und kann wieder auf ein gelungenes Musifest zurückblicken. Ein besonderer Dank geht an alle fleißigen Helfer, sowie unsere Unterstützer, die Raiffeisenkasse Naturns, Seilbahn Unterstell, Möbelhaus Wallnöfer, Innenarchitektur Wellenzohn und Südtirol 1.
Stefanie Pföstl

Planen, Bauen, Basta

s29 5958Langtaufers - Diesen Eindruck vermittelte die Baugeschichte der „Schafrhitt“, welche Fraktionsvorsteher Toni Zanini anlässlich der Einweihung am Samstag (26.08) live passieren ließ. Baubeginn des von Architektin Michaela Wunderer entworfenen Holzgebäudes auf 2.160 Meter über dem Meeresspiegel war heuer im Juni. Das Holzhaus wurde an das Stromnetz angeschlossen, verfügt über eine Wasserzuleitung vom Melagtal her und ist mit einer Kläranlage ausgerüstet. Ebenerdig sind untergebracht: eine Wohnküche, zwei Schlafräume, ein Sanitärraum und ein Hausgang mit Falltür zum Keller. Unterdach bietet ein Bettenlager Übernachtungsmöglichkeiten für 20 Personen. Für den Bau der Hütte und der Möbel wurde hochkarätiges, fraktionseigenes Lärchen- und Zirbelholz verwendet. Der Fraktionsvorsteher zollte seinen Dank allen Firmen und Handwerkern, dem Fraktionsausschuss, dem Bergmeister des Schafberges Leo Eller und allen, die an der Verwirklichung dieses Projektes beigetragen haben. Beglückwünschungen für den gelungenen Hüttenbau gab es vom Regionalassessor Sepp Noggler und dem Gemeindereferenten Josef Thöni. Die Absicht, die „Schafrhitt“ an s29 5936einem neuen Standort zu bauen, war nicht nur die Schaffung einer zeitgerechten Unterkunft des Schäfers, sondern auch die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus. So kann die Nutzung der neuen Infrasturktur optimiert und das Potential konstruktiv ausgeschöpft werden. Eine nahezu ganzjährige Bewirtschaftung des Aufschankes wäre möglich. Die Zufahrt verläuft über den Melager Trai zum Murgraben Innerfallatsch, biegt dort rechts ab und führt recht steil zu einer Sitzbank mit Wegkreuz (2.107m) und über „Auf Melag“ hinein in das Melagtal. Auf einer Höhe von 2.136 m biegt der Weg links ab und führt über steilem Grasboden ca. 40 Meter oberhalb einer uralten Gangl zur „Schaferhitt“. An der Sonnenseite des Langtauferertales ist mit diesem Bau ein neuer Ort entstanden, lawinensicher, am orografisch rechten Grat von Innervallatsch. Dieser Ort ist sozusagen der Balkon von Langtaufers. Hier sieht man das ganze Tal, die ganze Gegend, von der Langtauferer- bis zur Elfer-Spitze. Und der Ort hat nun auch einen Namen: SCHAFERHITT. (aw)

Feuerwehr Töll bei der Feuerwehrstaffel „Red Bull 400“

s29 toellTöll/Bischofshofen - Zum ersten Mal nahm die Feuerwehr Töll am „Red Bull 400“ Schanzenlauf, mit einem Team am Staffellauf der Feuerwehren teil. Am Samstag, 26. August 2017 fand dieses Event in Bischofshofen mit Teilnehmern aus 3 Ländern und mehreren Topläufern der Weltspitze statt. Unter anderem als normaler Starter war der Europameister im Berglauf Ahmet Arslan im Läuferfeld zu finden.
Zur Vorbereitung auf den Lauf an der Schanze wurde natürlich auch trainiert. So traf man sich von Anfang Mai an regelmäßig zum Training im Wandergebiet Vigiljoch-Quadrat-Aschbach.
Der Start befindet sich anders als beim Skispringen unten am Auslauf der Schanze und geht 400 Meter nach oben zum Anlaufpunkt der Springer. Die Feuerwehrwertung ist in einen Staffellauf über 4 x 100 Meter mit der Übergabe des Staffelstabes teilweise mitten im Hang gegliedert. Zudem s29 7803muss mit einer Feuerwehrhose und mit dem Feuerwehrhelm gelaufen werden. In drei Läufen mit 26 Teams aus 3 Ländern wurden 25 Staffeln für den Finallauf nach oben gesucht. Die Staffel der Feuerwehr Töll schaffte es nicht in den Endlauf, konnte sich jedoch gut im Mittelfeld positionieren und war das Beste nicht-österreichische Team.   
Die Teilnehmer der Feuerwehr Töll bedanken sich für die Unterstützung und großartigen Anfeuerungsrufe an der Strecke durch die mitgereisten Fans und Angehörigen sowie bei den Sponsoren: Brauerei Forst, Torggler Group, Tecnokraft srls, Gufler Roland, Gutshof Isser, Druckerei Union, Mitterhof-Quadrat, Imkerei Gilli,

Instrumente bauen, spielen und feiern

s35 8299Mals/Vinschgau - Alle waren sie eifrig und konzentriert am Werk, ob beim Anfertigen von Harfen und Raffelen, oder beim Musizieren. Beim Bauen half der Vater seiner Tochter, der Bruder seiner Schwester. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die diesjährigen Klangwerkstatt vom 31.August bis 3. September 2017 in der Mittelschule von Mals. Diese findet alle zwei Jahre statt. Organisiert wurde das Seminar vom Obmann des Südtiroler Volksmusikkreises, Gernot Niederfriniger, in Zusammenarbeit mit der Klangwerkstatt Markt Wald in Deutschland. Deren Fachreferenten Andre`Schubert und Eva Füger betreuten die Instrumentenbauer. Vier Kurseinheiten wurden angeboten: 1.Harfe bauen, 2. Harfe spielen, 3. Raffele s35 8307bauen; 4. Raffele bauen und spielen. Annemarie Fritz aus Nordtirol leitete das Harfenspiel. Einen Raffele-Spielschnupperkurs für Interessierte bot auch Niederfriniger an. Abwechslung und eine kleine Auszeit brachte die Führung in der Malser Benedikskirche am Samstag Nachmittag. Untergebracht waren die Seminarteilnehmer von auswärts im nahen Gasthof Iris. Dort pflegten Instrumentenbauer und Musikanten gemeinsam mit den Referenten den Feierabend. Das Credo von Andre`Schubert: Man soll gleich lange feiern, wie arbeiten und schlafen (also 8 Stunden arbeiten, 8 Stunden feiern und 8 Stunden schlafen). Niederfriniger freut sich über den Erfolg der Klangwerkstatt und über die herzliche Aufnahme in der Mittelschule, die ihre Werkräume seit Jahren zur Verfügung stellt. (mds)  

Penaud lockt Geschichtsinteressierte

s35sp12 archeoParc Schnalstal 02Schnalstal/Kastelbell - Ein interessantes Angebot führte kürzlich 25 EskursionsteilnehmerInnen im Rahmen des Projektes „Zwischen den Schlössern“ des Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars in Form einer archäologischen Wanderung ins Schnalstaler Penaudtal sogar über das Gemeindegebiet hinaus. Als kompetente Begleiter konnten der Archäologe Andreas Putzer und Johanna Niederkofler vom archeoParc gewonnen werden. Beide führten Jung und Alt durchs Penaudtal, wo im Jahre 2014 zehn archäologische Fundstellen mit interessanten Gebäuden und Feuerstellen entdeckt wurden. Unweit einer bronzezeitlichen Grabung entdeckten Putzer und Team die bislang älteste datierte Fundstelle in Schnals. Ein Feuersteinsplitter aus einer 10.200 Jahre alten Feuerstelle, welche seit der Neueröffnung und Umgestaltung im archeoParc ausgestellt ist. Nach einer informativen Einkehr auf der Penaudalm, bereichert von historischen Aufnahmen und Geschichten von Dorfchronist Robert Kaserer, besichtigte die Exkursionsgruppe noch die Penauder Funde im archeoParc. (lu)

Schlüsselübergabe

s35sp4 Zangerle KuppelwieserSchlanders - Zu einer Übergabefeier  lud der Schuldirektor Reinhard Zangerle vom Schulsprengel Schlanders am 28. September, um symbolisch an die neue Schuldirektorin Karolina Kuppelwieser die Schlüssel zu überreichen. Neben den Schulleitern und verschiedenen Lehrpersonen, den Mitarbeitern in der Verwaltung und dem nicht unterrichtenden Personal waren alle Netzpartner eingeladen: die Gemeindevertreter von Schlanders und Martell, der Dekan, der Kindergarten, die Schulen von Schlanders, das Vinzenzheim und die Sozialgenossenschaft SOVI, die Raiffeisenkasse, die Fraktionen, das Pädagogische Beratungszentrum, die Sozialdienste, der Psychologische Dienst, der Rehadienst, der Bildungsausschuss sowie die Mitglieder des Schulrates und des Kernelternrates, die Jugenddienste und die Partnerschulen. Zangerle bedankte sich bei allen Personen und zeigte durch die Anwesenheit der verschiedenen Dienste auf in welchem Netz die Schule agiert. BM Dieter Pinggera bedankte sich bei Zangerle und hieß die neue Direktorin willkommen. Karolina Kuppelieser versprach das Bewährte zu erhalten und offen für das Neue zu sein. (hzg)

Adel Tawil singt für Sepp Lösch

s36 8215Laas/Meran - Sepp lachte und strahlte als der Sänger Adel Tawil nach dem Konzert in den Garten von Trautmannsdorf in Meran auf ihn zuging und mit ihm sprach. Auf die Frage des Sängers, ob ihm seine Texte gefallen, nickte Sepp voller Freude, denn er kann sich seit dem verhängnisvollen Sturz mit dem Rad im Juni 2008 bei Latsch nur noch mit Kopfbewegungen mitteilen.

Zweite bei Südtirols Fotomodel-Wettbewerb

s36 8012Schlanders - Die Zweitplatzierte von „Südtirols Fotomodel 2017“ heißt Sophia Wieser und kommt aus Schlanders. Die 14-Jährige reihte sich vor Sabrina Zeilhofer aus Meran. So weit nach vorne zu kommen, damit hatten weder Sophia noch die Eltern Monika und Markus Wieser vom Schupferwirt in Schlanders gerechnet. Ein ganzer Fanclub war am Mittwoch, den 30. August nach Schenna gereist, um mit Sophia mitzufiebern und ihr die Daumen zu drücken. Tausende begeisterte Zuschauer hatten sich auf dem Raiffeisenplatz eingefunden, um die Kür von „Südtirols Fotomodel 2017“ live mitzuverfolgen. Von den 15 Finalistinnen blieben schließlich - nach Onlinevoting und Stimmen der Fachjury - die drei Erstplatzierten Sabrina Zeilhofer, Sophia Wieser und Nikolett Hajdu - übrig. (ap)

Lehrgang „Brain Gym® und kinesiologische Lernberatung“

s38sp1 7730Spondinig - Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode der Energiebalance und verbindet Elemente der traditionellen chinesischen Medizin mit Erkenntnissen westlicher Forschung. Der kinesiologische Muskeltest dient als Biofeedback des Körpers und gibt Aufschlüsse über Blockaden und Störungen im Energiefeld des menschlichen Körpers. Eine der bekanntesten Methode in der Kinesiologie ist „Brain Gym®. Brain Gym bringt die Gehirnfunktionen ins Gleichgewicht und integriert die Sinne, die zum Lernen gebraucht werden. Dadurch können Lernschwierigkeiten, -probleme aufgelöst und brachliegende Talente geweckt werden. Bei einem kostenlosen Informationsabend in Mals werden die Grundlagen der Kinesiologie vorgestellt. Es wird der Muskeltest und einfache Balancemöglichkeiten gezeigt, sowie ein umfassender Ausbildungslehrgang in Zusammenarbeit mit der GWR in Spondinig vorgestellt. Brain Gym-Bewegungsübungen sind für Interessierte jeden Alters geeignet, ob beruflich, in der Schule und/oder im privaten Bereich, die wieder mehr Freude an der Bewegung entwickeln möchten. (lu)

„Schlanders rockt“

s40 2484Schlanders - Quietschende Reifen und dröhnende Motoren: Gegen 19:30 Uhr am 25. August rollten zwischen 50 und 60 Motorräder durch die Fußgängerzone in Schlanders. Bikerinnen und Biker aus dem Vinschgau und dem Meraner Raum hatten sich zum 3. Motorradtreffen eingefunden und fuhren eine Parade, die an lautstarkem Auftritt nichts vermissen ließ. „Schlanders rockt“, lachte die Frontfrau Heidi Altstätter, die zusammen mit Martin Schuster und Markus Walder das Treffen initiiert hatte. Verein sei keiner dahinter, vielmehr seien die Bikerinnen und Biker eine große s40 2504Familie. Altstätter zum Vinschgerwind: „Wir wollten nicht immer nur groß reden, sondern endlich ein Treffen organisieren. Die legendären Harley-Davidson-Treffen in Kitzbühel und Saalbach-Hinterglemm haben genau so klein angefangen.“ Gefeiert wurde dann bis 23 Uhr in der Fußgängerzone, bis dahin durften die Bikes bewundert und von den bummelnden Gästen aus der Nähe begutachtet werden. Wunsch wäre im kommenden Jahr das Motorrad-Treffen an einem Samstag zu organisieren. (ap)

Sänger und Musikanten auf Wallfahrt

s40 844Taufers im Münstertal - Ein Tag lang wurde gewandert, gebetet, gesungen und musiziert. Rund 50 Sängerinnen, Sänger und Musikanten aus dem Vinschgau folgten am Sonntag, den 27. August 2017 der Einladung des Südtiroler Volksmusikkreises Bezirk Vinschgau zur Sänger- und Musikantenwallfahrt. Diese führte von Taufers über den Wanderweg nach Müstair.
Treffpunkt war die altehrwürdige St. Johann Kirche am Dorfeingang von Taufers i. M.  Dort warteten die Weisenbläser Siegfried Warger und Luis Dietl mit einem Ständchen auf. In der Pfarrkirche zum Hl. Blasius begrüßte Ortspfarrer Pater Albert die Gruppe mit besinnlichen Worten und Wallfahrtsgebeten. Dazu spielte Gernot Niederfriniger auf der Harfe.  Gemächlich ging‘s dann weiter zum Kirchlein St. Anton in Richtung Schweizer Grenze und dann nach Müstair. Immer wieder legten die Sänger/Innen und Musikanten auf ihrer Wanderung  Pausen ein. Die Chorleiter Ernst Thoma, Martin Moriggl, Gernot Niederfriniger und andere stimmten spontan Lieder an, und Musikanten ließen ihre Instrumente klingen.
Im Benediktinerkloster St. Johann lud Pater Gregor zur festlichen Andacht mit Gebeten, Fürbitten und Psalmen umrahmt von Marienliedern und Instrumentalstücken. Die singenden und musizierenden Wallfahrer stärkten sich nach dem kirchlich besinnlichen Teil bei einem heiteren weltlichen „Hoangort“ im Gasthof Avinga in Taufers i. M. Sie ließen den  Tag in geselliger fröhlicher Runde ausklingen. (mds)

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