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Marmor in seiner leichtesten Form

s37 7921 kLaas - Vor kurzem überreichte die Fachschule für Steinbearbeitung Laas dem Wohn- und Pflegeheim in Laas eine Marmor-Stele. Sie wurde im lichtdurchfluteten Innenhof des Gebäudes aufgestellt.


Die Direktorin der Landesberufsschule Schlanders Virginia Tanzer bedankte sich bei der Gemeindeverwaltung und der Direktorin des Pflegeheims Sibille Tschenett für die unkomplizierte Unterstützung und das großzügige Entgegenkommen bei Projekten der Fachschule. „Unsere Gast- und Austauschstudenten werden hier während ihres Aufenthalts an der Schule verpflegt, ansonsten wären diese Projekte kaum finanzierbar für die Schüler bzw. die Schule“, betonte Direktorin Virginia Tanzer. Das Austauschprogramm Vice Versa, das im vergangenen Dezember 14 jungen Bildhauern aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz ein einwöchiges Praktikum an der Fachschule ermöglichte, sei organisatorisch auch deswegen so gut gelaufen, weil die Verköstigung im Pflegeheim von der Gemeinde zugesichert worden war und reibungslos funktionierte. „Die Idee sich in Form einer Marmor-Skulptur zu bedanken, wurde von Schülern wie Lehrern begeistert aufgenommen“, freute sich Direktorin Virginia Tanzer.
Bürgermeister Andreas Tappeiner lobte die Fachschule für ihre Projekte: „Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Wohn- und Pflegeheim und Gemeindeverwaltung ist für alle bereichernd.“ Es sei immer wieder erstaunlich, was sich aus Laaser Marmor alles Schönes machen lasse.
Auch die Direktorin des Wohn- und Pflegeheims Sibille Tschenett bedankte sich herzlich bei der Schule für diese einzigartige Stele: „Wir sind gerne ein offenes Haus.“ Die Stele erinnere sie an die 4 Säulen der Betreuung, die Vögel an die Bewohner und Mitarbeiter, die sich zwischen diesen Säulen bewegten.
Für die Schöpferin der Skulptur, Meret Gerber aus der Schweiz, stellt die eckige Konstruktion die physische feste Welt dar. Die Vögel seien das bewegliche Element, Sinnbild für die Freiheit, für ein stetes Kommen und Gehen. Die Pfeiler wurden als Ganzes aus einem einzigen Block geschnitten. Noch herausfordernder sei es jedoch gewesen, den Vögeln ihren anmutigen leichten Charakter zu geben, fand Meret Gerber. Die Schülerin der Meisterklasse bedankte sich bei den Lehrern, die für individuelle Ideen immer ein offenes Ohr haben und bei ihrem Mitschüler David Schütz, der ihr bei der Umsetzung ihres Entwurfs zur Seite stand. Die Marmor-Stele erfreut nun als „ewige Leihgabe“ Bewohner, Mitarbeiter und Besucher des Wohn- und Pflegeheims.

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