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VinschgerWind

Osterkonzert in memoriam Josef Pircher

s14sp4 TrenkwalderDer Kirchenchor St. Zeno Naturns unter der Leitung von Rosmarie Perkmann, der Kirchenchor Untermais unter der Leitung von Julia Perkmann und das Orchester der Musikfreunde Meran unter der Leitung von Michael Hillebrand, geben gemeinsam in der Pfarrkirche St. Zeno ein geistliches Konzert, unter der Gesamtleitung von Micheal Hillebrand. An diesem Abend hören wir unter anderem Kompositionen von Henry Purcell (1659-1695), F. Joseph Haydn (1732-1809), Anton Diabelli (1781-1858) und Josef Pircher (1938 -6. Januar 2019). Dienstag, 23. April | 19.00 Uhr | Pfarrkirche St. Zeno

EUROPA braucht eine Stimme

s14 kolping42a8f8b820Kolping im Vinschgau - Mit dem Thema Europa, haben sich in letzter Zeit mehrere Gremien Kolpings beschäftigt. Auch wir wollen uns in den nächsten Wochen- bis zur Wahl am 26. Mai- mit dieser Thematik auseinandersetzen.
Die Europawahlen 2019 sind eine Schicksalswahl, da nichts Geringeres auf dem Spiel steht als die Zukunft der europäischen Werte- und Solidargemeinschaft. Herausforderungen und Krisen haben dazu geführt, dass der Zusammenhalt in der Europäischen Union immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Noch verheerender ist es, dass der europäische Einigungsprozess in einigen Mitgliedstaaten- auch in Italien??- von einer zunehmenden Zahl an Populisten und Extremisten in Frage gestellt, zum Teil sogar vehement abgelehnt wird. Dies kann wohl nur mit Sorge betrachtet werden.
Für uns als Kolpinger ist und bleibt die Europäische Union Garant für Freiheit und Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa.
Die katholische christliche Soziallehre gibt Orientierung, wenn es darum geht, für die Zukunft des europäischen Einigungsprozesses zu streiten und an einem Europa zu bauen, das sich am Gemeinwohl orientiert und damit allen Menschen dient. Es gelten in dieser Hinsicht die Prinzipien der katholischen christlichen Soziallehre: Personalität, Subsidiarität, Solidarität und Nachhaltigkeit.
Damit die europäische Union wieder Perspektiven und Vertrauen gewinnt, braucht es ein EUROPA der Personalität, der Subsidiarität, der Solidarität und der Nachhaltigkeit, sowie des Gemeinwohls.
Darüber aber in konkreter Form in den nächsten Ausgaben Näheres.
Otto von Dellemann

Positive Bilanz

s14 5235Vintschger Museum - Das Vintschger Museum verzeichnete im Jahr 2018 einen Besucherzustrom von 5070 Personen. Das sind 838 mehr als 2017. Das Informationsbüro der Ferienregion Obervinschgau, das in Synergie mit dem Museumsbetrieb im Haus arbeitet, nutzten 8.000 bis 10.000 Gäste. Derzeit sind für das Museum ein Leitbild und ein neues Logo in Ausarbeitung.

von Magdalena Dietl Sapelza

Diese Zahlen präsentierte der Präsident des Vintschger Museums Harald Trafoier kürzlich bei der Jahresvollversammlung.

Warnschuss auf den Geschlossenen Hof

Aus dem Gerichtssaal - „Der Bauer hat nur ein Kind“. Auf dieses alte deutsche Rechtssprichwort geht unser Höferecht zurück. Die Bajuwaren haben das Anerbenrecht im 6. Jahrhundert ins Land gebracht, seither hat es unsere bäuerliche Welt geprägt. Im Jahre 2010 entfielen in Südtirol von 20.000 landwirtschaftlichen Betrieben über 13.000 auf geschlossene Höfe! Also ein Erfolgsmodell, entstanden zum Zwecke der Sicherung eines wirtschaftlich gesunden und leistungsfähigen Bauernstandes speziell in Berggebieten. Denn wenn es dort im Zuge jeder Erbfolge zu der vom römischen und italienischen Recht geforderten Realteilung gekommen wäre, hätte das zur Entstehung von Zwergwirtschaften und in der Folge zur Entvölkerung der Bergregionen geführt, wie wir sie, mit allen damit verbundenen negativen Auswirkungen, im benachbarten Trentino, besonders aber in den Bergregionen des Apennin und der italienischen Alpen beobachten können. Die Abweichung vom Grundsatz der Erbengleichbehandlung ist also unter der Voraussetzung gerechtfertigt, dass damit der Bestand von lebensfähigen bäuerlichen Betrieben gefördert wird.
Ein bedeutsamer Fall wurde in diesem Zusammenhang unlängst vor dem Verwaltungsgericht in Bozen verhandelt. Ein Bauer aus St. Christina in Gröden hatte für seinen auf 1.600 M.ü.d.M. gelegenen geschlossenen Hof die Auflösung beantragt: er selbst sei alt und gebrechlich, keines seiner Kinder sei an der Bewirtschaftung des Anwesens interessiert, das Wohn- und Wirtschaftsgebäude baufällig, der Ertrag des Hofes unzureichend. Die Örtliche Höfekommission lehnte das Gesuch ab, ebenso die Landeshöfekommission, und zwar mit der Begründung, der Bauer könnte an der Hofstelle immerhin 8 Ferienwohnungen errichten und daraus ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften. Das Verwaltungsgericht hob die Entscheidung der Landeshöfekommission wegen „Befugnisüberschreitung“ auf: Bei der Berechnung des tatsächlichen Durchschnittsertrages eines Hofes könnten die Einkünfte aus der Tätigkeit „Urlaub auf dem Bauernhof“ nicht berücksichtigt werden, da es sich dabei um eine „nicht-landwirtschaftliche Nebentätigkeit“ handle. Für das Höfegesetz sei einzig und allein der aus der Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen erzielte Ertrag und nicht ein hypothetisches Einkommen aus Nebentätigkeiten heranzuziehen. Diese Entscheidung hat, sollte sie einer Berufung vor dem Staatsrat standhalten, über den Anlassfall hinausreichende Folgen. Sie hat jedenfalls für Aufregung bei den Spitzenvertretern der Landwirtschaft vom LR Schuler abwärts gesorgt. Sollte als Reaktion darauf daran gedacht sein, über eine Novelle des Höferechts die missliebige Entscheidung des Verwaltungsgerichts auszuhebeln, dann möchte ich auf den Art. 42 der Verfassung hinweisen, der ein Abweichen vom Erbengleichbehandlungsgrundsatz nur für sachlich begründete Anliegen erlaubt, also für die Sicherung von bäuerlichen  Betrieben  im  Berggebiet, nicht aber von Beherbergungsbetrieben. Anders und in einfachen Worten ausgedrückt meinen die Verwaltungsrichter: ein Hof, der nur über den künstlichen Sauerstoff einer landwirtschaftsfremden Nebenaktivität am Leben erhalten wird, verliert seine höferechtliche Existenzberechtigung.
Peter Tapppeiner, Rechtsanwalt

Vinschger Chöre suchen Nachwuchs

s7 4990Im Vinschgau wird gerne und begeistert gesungen. Viel Zuspruch erfahren Chorprojekte, die innerhalb kurzer Zeiträume ablaufen und auf einen oder mehrere Auftritte hinzielen. Nachwuchssorgen haben jedoch viele traditionelle Chöre, die das ganze Jahr über im Einsatz sind, darunter vor allem Kirchenchöre.

von Magdalena Dietl Sapelza

Gerne beteiligen sich Sängerinnen und Sänger aller Altersgruppen an zeitlich überschaubaren Chorprojekten, so an Musical-Produktionen, an Gospelchor-Konzerten, oder an  Auftritten zu speziellen Anlässen, wie Erstkommunion oder Firmung.

Gute Idee?

s2 erwin 2854Es gibt wohl keine andere Gemeinde im Vinschgau mit einer derartigen Fülle von Sport- und Freizeitanlagen, wie sie in der Gemeinde Mals anzutreffen ist: die Liftanlagen am Watles, das Nordic Skicenter in Schlinig, das Hallenbad in Mals mit Saunen, Kegelbahnen und Fitnessräumen, die Tennishalle, das Sportstadion mit Fußballplatz und Leichtathletikanlagen. Diese Sportstätten gut zu verwalten, auszulasten, attraktiv zu gestalten und zu halten ist Verantwortung - gegenüber den Steuerzahlern, gegenüber den Nutzern der Sportstätten, gegenüber den Wirtschaftstreibenden und gegenüber den Touristikern. Verantwortung geht einher mit einem bestimmten Maß an Offenheit, an Transparenz. Die Sportanlagen am Watles und im sogenannten SportWell, also die Anlagen im Hallenbad, werden von der Touristik und Freizeit AG geführt und verwaltet. Diese „Touristik&Freizeit“ gehört seit zwei Jahren zu rund 90 Prozent der Ferienregion Obervinschgau. Die Touristik und Freizeit AG hat gut 5 Millionen Euro Schulden. Was wird auf die Mitglieder der Ferienregion Obervinschgau zukommen? Diese Frage wurde bei der Vollversammlung der Ferienregion Obervinschgau  - zu Recht - gestellt. Eine Antwort blieb aus.
Es laufen Bestrebungen, das Sportwell vom Watles abzutrennen. Die Gemeinde Mals soll das SportWell, also das Hallenbad und die dazugehörigen Sportanlagen selbst führen. Die wahrscheinliche Lösung: Die E-AG, also die Gesellschaft, in der die Erlöse aus den Wasserkraftwerken und den Fotovoltaikanlagen fließen, soll das SportWell übernehmen. So könnten die Finanzüberschüsse der E-AG in das SportWell fließen, anstatt Steuern an den Staat zahlen zu müssen. Gute Idee. Hatte Sepp Noggler damals auch schon. Deshalb ist die Idee trotzdem gut.

Beregnung in Warteschleife

s5 5164Schluderns - Gespannt warteten die Grundbesitzer kürzlich bei der Bonifizierungs-Versammlung auf Informationen zum geplanten Beregnungsprojekt Schludernser Ebene. Konkret wollten sie wissen, wie es mit der öffentlichen Finanzierung ausschaut. Die Antworten, die der Gemeindereferent für Landwirtschaft Andreas Hauser als Vorsitzender der Versammlung geben konnte, waren eher enttäuschend. Das Beregnungsprojekt Schludernser Ebene, das mit einem Gemeinde-E-Werk kombiniert werden soll, liege samt dem Ansuchen um EU-Gelder derzeit in der Warteschleife in Rom. Die EU finanziere Hauptleitungen bis zu 80 Prozent. Von 300 eingereichten Projekten seien 60 angenommenen worden und 20 zum Zuge gekommen, so Hauser. „Das unsere, das wir zusammen mit Laas eingereicht haben, ist derzeit an 26. Stelle“. Man hoffe nun darauf, doch noch berücksichtigt zu werden. Denn Projekte könnten nicht realisiert werden. Es könnten auch noch weitere EU-Gelder flüssig werden. Der Haken an der Sache: Sämtliche Projekte müssen bis zum Jahre 2023 realisiert und abgerechnet sein. Das heißt, die Zeit könnte knapp werden. Denn es braucht in Schluderns auch noch die definitive Entscheidung für oder gegen eine Beregnung. Erfolgen soll diese Abstimmung sobald klar ist, wie viel jeder Besitzer pro Hektar selbst berappen muss. Noch liegt also vieles im Dunkeln. (mds)

Politisch schiefe Optik

s5 9106s5 3720Naturns - Dass die jeweiligen Firmen vom Naturnser  VizeBM Helmut Müller (Bild links) und von der dortigen Wirtschaftsreferentin Barbara Pratzner (Bild rechts) beim Pohl-Bau auf dem umstrittenen Thaler-Areal im Osten von Naturns mit Arbeiten beteiligt sind, sorgt in Naturns für eine „politisch schiefe Optik“. Denn bei der Abstimmung für die entsprechende Bauleitplanänderung der Thaler-Wiese in eine B-Zone sprachen sich die beiden Referenten im Gemeinderat vehement dafür aus. Die Bauleitplanänderung ging mit knappen Dafür-Ergebnis über die Bühne - trotz Bauchweh in Teilen der SVP, trotz Eingaben von Seiten der angrenzenden Nachbarn. Es wäre politisch kluger Stil, so sagt man in Naturns, dass sich Baufirmen von Gemeinderatsmitgliedern bei der Auftragsvergabe von umstrittenen Baumaßnahmen vornehm zurückhielten. Ansonsten fiele die „politisch schiefe Optik“ auch zurück auf das Diskussions- und Abstimmungsverhalten im Vorfeld im Gemeinderat.  (eb)

Teure Veranstaltung

s5 Vandana Shiva DSMals - Rund 20.000 Euro hat die Gemeindeverwaltung von Mals der Malser Bürgergenossenschaft Obervinschgau zuwachsen lassen, um den Auftritt der Trägerin des alternativen Nobelpreises Vandana Shiva aus Indien gebührend organisieren  zu können (Der Vinschgerwind berichtet nächstes Mal über den Auftritt). Laut Kostenvoranschlag soll die Moderation 1.500, die Technik für die Simultanübersetzung durch Hannes Spiess 2.500, die Simultanübersetzung selbst 1.200, die Pressearbeit 2.000, das Buffet 4.000, die Grafik und die Drucksorten 2.300 und die Werbung 2.100 Euro gekostet haben. Trotzdem: Vandana Shiva hat viele Leute nach Mals gelockt - aus Sicht der Pestizidgegner ein großer Erfolg. (eb)

Malser Sportanlagen zur E-AG?

s5 9582Mals/Burgeis - BM Ulrich Veith kündigte bei der Vollversammlung des Tourismusvereines am 12. April in der Fürstenburg eine Grundsatzdiskussion im Gemeinderat an.

„Wir sind Sauerteig“

s4 9374Schlanders - Mit 6 Landtagsmandataren im Rücken geht das Team Köllensperger in die nächste Offensive: die Vorbereitungen auf die Gemeinderatswahlen 2020 laufen an. Der Auftakt dazu fand in Schlanders statt.

von Erwin Bernhart

Auf der einen Seite ein leidenschaftlicher, ungestümer, hoffnungsvoll vorpreschender  Sebastian Felderer, auf der anderen Seite ein mit Bedacht vorgehender Paul Köllensperger:

Zukunftskonzept 2030: Treffen mit Milchwirtschaft und Tierzüchtern

PM 110419 zukunftDen besonderen Herausforderungen der Berglandwirtschaft werde die künftige Landwirtschaftspolitik Rechnung tragen, versprach Landwirtschafslandesrat Schuler.

Seine Vorstellungen für das Zukunftskonzept 2030 zur künftigen Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik in Südtirol hat Landesrat Arnold Schuler den Entscheidungsträgern aus der Berglandwirtschaft, der Milchwirtschaft und den Tierzuchtverbänden, unterbreitet, nachdem er zuvor bereits mit Vertretern von Obst- und Weinwirtschaft zusammengetroffen war. Landesrat Schuler bestärkte dabei die anwesenden Verantwortungsträger in ihrem Vorhaben, die flächenbezogene Milchproduktion konsequent umzusetzen. "Es braucht äußerste Disziplin in der Umsetzung einer solchen Qualitätsstrategie", betonte der Landesrat. "Die Weinwirtschaft hat es uns vor Jahren vorgemacht. Auf Qualität vor Quantität zu setzen, überzeugende Produkte auf den Markt zu bringen, das hat den Südtiroler Weinsektor stark gemacht", sagte Landesrat Schuler. Er verwies darauf, dass die Landesregierung zu einer flächengebundenen Milchproduktion als Ausdruck von praktizierter Nachhaltigkeit und einer optimierten Kreislaufwirtschaft stehe. Die einzigartige Berglandschaft mit den gepflegten Wiesen und Weiden, die offenen und bodenständigen Menschen machten es Südtirol nach den Worten von Landesrat Schuler möglich, "wahre und einzigartige Geschichten zu erzählen und damit Vertrauen beim Kunden zu schaffen". Der Landwrtschaftslandesrat gab aber auch zu bedenken, dass "dazu aber auch die eigentliche landwirtschaftliche Tätigkeit klarer abgegrenzt werden muss". 

Ein zielgerichtetes Entwicklungsprogramm und ein differenziertes Fördersystem, das Berggebiete besonders berücksichtigt, seien neben einem abgestimmten politischen und unternehmerischen Strategiekonzept notwendig, um die Zukunft der Landwirtschaft und ihr wirtschaftliches Potenzial zu sichern, erklärte der Landesrat. Es gelte, den besonderen Herausforderungen, Veränderungen und Stärken der Berglandwirtschaft Rechnung zu tragen. "Gemeinsam mit den verschiedenen Interessensvertretungen wollen wir lokalen Ansatzmöglichkeiten definieren, um den globalen Herausforderungen zu begegnen", betonte Schuler. Dabei rechnet der Landesrat auch mit der Unterstützung durch die Forschungseinrichtungen und Beratungsorganisationen im Land. Denn Klimawandel, invasive Schädlinge und neue Anforderungen an den Pflanzenschutz machten im Bereich von Obst- und Weinbau neue Maßnahmen notwendig. "In der Berglandwirtschaft soll die Forschungsoffensive in den Bereichen der Systemanalysen Milch- und Fleischerzeugung sowie der nachhaltigen Grünlandwirtschaft weitergeführt werden", kündigte Schuler an.  Zusätzlich sollen die Aspekte Tierwohl und Tiergesundheit vertieft werden, um einfache und nachvollziehbare Indikatoren zu entwickeln, die den Bauern Potentiale zur Verbesserung des eigenen Betriebes aufzeigen.

jw

Mitterhofer: „Wölfe sind keine Kuscheltiere!“

PM 100419 mitterhoferChristoph Mitterhofer, Mitglied des Hauptausschusses der Süd-Tiroler Freiheit und Landwirt, reagiert auf die von der Eurac durchgeführte Studie zum Thema Wolf in Süd-Tirol. Dass die diesbezüglichen Positionen kontrovers sind, ist für Mitterhofer nicht überraschend. Dennoch bleibt er bei seiner Forderung nach einem wolffreien Süd-Tirol, weil für ihn die Gefahr durch den Wolf klar auf der Hand liegt.

 „Wölfe sind keine Kuscheltiere“, betont Mitterhofer mit Nachdruck. Einem angeblich „positiven Nebeneffekt“ der Wölfe für den Tourismus kann er nichts abgewinnen. Er warnt: „Wenn man Raubtiere als Kuscheltiere und den Wald als Streichelzoo vermarktet, wird es früher oder später zu fatalen Zwischenfällen kommen. Erst dann und wenn als Vorbeugemaßnahme unsere traditionsreichen Almen aufgelassen werden müssen, werden die Touristiker aufwachen und den Abschuss des Wolfes fordern.“

Bestimmte Ergebnisse der Eurac-Studie seien durchaus unbedingt ernst zu nehmen, etwa das mangelnde Verständnis der Stadtbevölkerung für die Situation der Nutztierhalter. Entsprechend gelte es, nicht informierte Personen aufzuklären. Mitterhofer warnt vor einer Verharmlosung des Wolfes, denn diese hätte eine Katastrophe zur Folge: „Viele Landwirte und Züchter sind am Rande der Verzweiflung und ihnen droht der wirtschaftliche Niedergang! Noch besteht die Chance, dies zu verhindern. Also nutzen wir sie!“

Christoph Mitterhofer,
Mitglied des Hauptausschusses der Süd-Tiroler Freiheit und Landwirt.

Plenarsitzung – Aktuelle Fragestunde (1) und (2)

Landtag -Fragen und Antworten zu Ötzimuseum, Straßenarbeiten, Schülerstreiks, Zweisprachigkeit, Hausärzten u.a.m.

 

Die Grünen verwiesen auf die Marktstudie zum Ötzimuseum, welche laut Landesregierung nicht bindend sein soll, und fragten, welche Prozedur für eine Entscheidung nötig ist, wie die Gemeinde Bozen mit einbezogen wird und ob eine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist.
Die Landesregierung, die sich heute Vormittag damit befasst habe, habe die zwei Vorschläge zur Kenntnis genommen, erklärte der Landeshauptmann. Es könnten auch noch andere Vorschläge kommen. Sie alle würden von Experten für Museen und für Urbanistik geprüft, und die Gemeinde werde natürlich einbezogen, nicht notwendigerweise ein Referendum. Man wolle es noch offenlassen, ob weitere Formen der Beteiligung vorgesehen würden. Spätestens bis zum Herbst wolle man eine Entscheidung. Die beiden vorliegenden Vorschläge seien weder bindend noch prioritär. Ötzis Standort müsse internationalen Standards entsprechen.

In Zusammenhang mit den Schülerstreiks fürs Klima, die von einigen Schulen gebilligt wurden, fragten die Freiheitlichen: Welche Südtiroler Schulen haben den Schülern die Erlaubnis für den „Schulstreik fürs Klima“ samt Demonstration in Bozen am 15. Februar 2019 und am 15. März 2019 ausgesprochen? Welche jener Schulen, wie sie aus Frage 1 hervorgehen, haben Maßnahmen zum Klimaschutz (Plastikverbot, Abschaffung von Getränkeautomaten, Abgeschaltete Mobiltelefone während der Unterrichtszeit, Verbot von Flugreisen, Reparaturen statt Neuanschaffung von technischen Geräten, usw.) bereits umgesetzt? Welche Schulen im Land wollen sich künftig mit entsprechenden Maßnahmen für den Klimaschutz einsetzen?
Es gebe keine Erhebung zur Beteiligung, antwortete die Landesregierung, das würde auch nicht der Autonomie der Schulen entsprechen.

Die Süd-Tiroler Freiheit erinnerten an einen vom Landtag genehmigten Begehrensantrag, um „die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit das Kontingent für die Hausärzte, das für die Nicht-EU-Bürger zur Verfügung steht, im Bedarfsfall auch für einheimische Patienten bereitgestellt werden kann.“ Sie stellten dazu folgende Fragen an die Landesregierung: Inwieweit wurde der obgenannte Begehrensantrag umgesetzt? Falls noch nichts geschehen ist, gedenkt die Landesregierung ein weiteres Mal zu intervenieren?
Das Anliegen sei bei der staatlichen Stelle vorgebracht worden, antwortete die Landesregierung. Man werde eine weitere Erhöhung der Patientenzahl von derzeit 1.500 fordern, die aber mit den Gewerkschaften vereinbart werden müsse. In Südtirol könnten pro Arzt zusätzlich 282 Nicht-EU-Bürger betreut werden.

Die Demokratische Partei erinnerte an eine Absichtserklärung der Landesregierung, den Bozner Kapuzinergartenaufzuwerten, der derzeit nicht genutzt werde, und fragte, ob das Projekt für eine Verbindung zwischen Trevi-Zentrum und Stadttheater noch aktuell sei und wie die Landesregierung den Park zusammen mit dem Stadttheater kulturell aufwerten wolle.
Gemeinde und Land wollten eine Neugestaltung, auch um die Nähe zum Theater hervorzuheben, antwortete die Landesregierung. Es sei dazu eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden, an der Theaterstiftung, Trevi-Zentrum und Design-Fakultät beteiligt seien. Nach der Erstellung des Kostenvoranschlags werde man zur Ausschreibung schreiten.

Die SVP berichtete von einer Geruchsbelästigung durch eine Asphaltmischanlage in Villnöß, die trotz Verwaltungsstrafen die Grenzwerte immer noch überschreite. Die Fragen an die Landesregierung: Warum wird der Asphaltmischanlage „Vendruscolo GmbH“, auch nach wiederholten Grenzwertüberschreitungen, immer wieder ein Aufschub für die notwendigen Sanierungsarbeiten an der Anlage gewährt? Welche nachhaltigen Maßnahmen gedenkt die Landesregierung zu setzen, um der Geruchsbelästigung durch die Asphaltmischanlage „Vendruscolo GmbH“ endlich ein Ende zu setzen?
Die Landesregierung bestätigte die Missstände, die auch von der Umweltagentur erhoben wurden, zuletzt heuer im März. Die Agentur habe das Ergebnis der Staatsanwaltschaft gemeldet. Allerdings gehe die Geruchsbelästigung nicht einzig auf die Anlage zurück, sondern auf eine Reihe von Quellen auf dem Betriebsgelände, für die es nicht diese Auflagen gebe. Dem Betreiber wurde eine Sanierung auferlegt und eine Frist bis Ende 2020 eingeräumt.

Das Team Köllensperger vermisste eine klare Trennung zwischen Politik und Verwaltung bei der Ernennung von Frank Weber zum Vorsitzenden der Kommission für Natur, Landschaft und Raumentwicklung. Weber ist gleichzeitig Direktor der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung und Direktor des Ressorts „Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege“. Die Fragen an die Südtiroler Landesregierung: Worin besteht die dringende Notwendigkeit, welche die zeitweilige Anvertrauung der Direktion der Abteilung 28 an Frank Weber rechtfertigt? Ist es richtig, dass das Amt eines Ressortdirektors ein politisches Amt ist und dass eine der grundlegenden Voraussetzungen das persönliche Vertrauensverhältnis zum Landesrat ist, welcher ihn ernannt hat? Wird demzufolge Frank Weber in dieser Kommission als Techniker oder im Auftrag der Politik entscheiden? Wie gedenkt die Landesregierung die Benennung Herrn Webers mit dem Raumordnungsgesetz in Einklang zu bringen, in welchem es heißt, dass die Kommission für Natur, Landschaft und Raumentwicklung das technisch-beratende Organ der Landesregierung ist und dass ihr der Erlass von Gutachten und technischen Bewertungen im Rahmen der in die Zuständigkeiten des Landes fallenden Verfahren zur Raumentwicklung und zum Schutz der Landschaft obliegt?
Die vorübergehende Beauftragung fuße auf dem neuen Landesgesetz, antwortete die Landesregierung. Weber sei bei der Erarbeitung des Gesetzes eingebunden gewesen, und man wolle nicht auf seine Kenntnisse verzichten. Die Ernennung sei nur provisorisch, und ein Ressortdirektor sei kein politisches Amt, sondern Teil der Verwaltung. Vorsitzender der Kommission sei er als Abteilungsdirektor. Das Gesetz werde am 1. 1. 2020 in Kraft treten, ansonsten brauche es eine neue politische Entscheidung.

Erneut befinden sich viele Straßen im Land nach der Durchführung des Winterdienstes in einem schlechten Zustand, stellten die Freiheitlichen fest. Aufgrund der Witterungsverhältnisse, der Schneefälle und der Temperaturunterschiede in Kombination mit Straßensalz wurden viele Straßenbeläge in Mitleidenschaft gezogen. Die Landesregierung wurde daher um die Beantwortung folgender Fragen ersucht: Lassen sich die Winterschäden an den Straßen im Land bereits erheben und beziffern? Wenn Ja, in welcher Größenordnung bewegen sich diese? Welche Straßen bzw. welche Straßenabschnitte genießen Priorität bei der Behebung der Winterschäden? Werden betroffene Gemeinden mit außerordentlichen Beiträgen seitens des Landes bei der Straßeninstandhaltung der gemeindeeigenen Straßen unterstützt? Wenn Ja, in welchem Ausmaß? Wenn Nein, aus welchen Gründen nicht?
Die Schäden würden natürlich nach jedem Winter erhoben, der aber noch nicht überall ganz vorbei sei, antwortete die Landesregierung. Man werde zunächst die Prioritätenliste erstellen, dann würden die ersten Aufträge ergehen. Priorität hätten die Abschnitte mit dem größten Verkehrsaufkommen und jene mit der höchsten Geschwindigkeit. Das Kapitel zur Instandhaltung werde erhöht.

Die Süd-Tiroler Freiheit berichtete von einem ehemaligen Mitarbeiter des Staatsbauamtes in Bozen, der vergeblich auf die Ausstellung seiner Krankenakten in seiner deutschen Muttersprache wartet. Die Akten kommen von seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Übergeordneten Amt (provveditorato interregionale) für öffentliche Arbeiten des Ministeriums für Infrastrukturen und Transportwesen für Venetien, Trentino-Südtirol und Friaul Julisch-Venetien, das den Sitz in Venedig hat. Folgende Fragen wurden an die Landesregierung gerichtet: Besteht für staatliche Ämter, die eine Außenstelle in Südtirol haben, die Verpflichtung, mit ihren Angestellten in deren deutscher Muttersprache zu kommunizieren? Wenn ja: Warum wird diese Verpflichtung missachtet, und was gedenkt die Landesregierung dagegen zu unternehmen? Wenn nein: Handelt es sich nach dem Dafürhalten der Landesregierung nicht um eine Diskriminierung der Süd-Tiroler deutscher Muttersprache?
Die Pflicht zur Verwendung der Muttersprache betreffe die Staatsverwaltung, die in Südtirol Außenstellen habe, antwortete die Landesregierung, der der Fall bekannt war. Die genannte Pflicht gelte in Kontakt mit den Bürgern, nicht aber mit den eigenen Mitarbeitern, die ja zweisprachig sein müssten. Die genannte Verwaltung gehe davon aus, dass es sich um Kontakt mit einem Mitarbeiter handle, da das Anliegen in den Ämtern vorgebracht wurde.

Ein Gebäude in der Bozner Europa-Allee, das den Sozialdiensten vom Land für eine Behindertenwerkstätte überlassen wurde, steht seit drei Jahren leer, weil es erst renoviert werden muss, wird oft von Obdachlosen besetzt und dann von der Polizei wieder geräumt, berichtete die Demokratische Partei und fragte, wann das Projekt zur Restrukturierung umgesetzt wird.
Die Volumenberechnungen für das Projekt seien 2013 erstellt worden, berichtete die Landesregierung, vorgesehen seien zwei Wohnungen für je sechs Menschen mit Behinderung und Tagesdienste für 32 Nutzer für insgesamt 2,7 Mio. Euro. 2017 sei der Auftrag für das Projekt ausgeschrieben worden, der 2020 abgeschlossen sein dürfte. Sobald die Finanzierung gesichert sei, würden die Arbeiten vergeben.

Die Grünen erinnerten an eine Durchführungsbestimmung von 1988, laut welcher der Landtag einen zusätzlichen Richter an der Kontrollsektion des Rechnungshofs benennen kann. Sie wiesen darauf hin, dass die Kontrollsektion eine präventive Aufgabe hat und daher dem Land helfen kann, Fehler zu vermeiden. Da der zusätzliche Richter auf Kosten des Landes eingestellt wird, hänge eine Entscheidung zunächst von der Landesregierung ab. Das Trentino habe jedenfalls bereits einen Richter ernannt. Die Grünen fragten die Landesregierung, warum sie bisher noch nicht in diesem Sinne tätig geworden sei und ob sie in Zukunft diese Möglichkeit nutzen wolle.
DieLandesregierungteilte mit, dass man diese Möglichkeit bald in Anspruch nehmen werde. Man wolle keine politische Besetzung, sondern eine Person mit viel Erfahrung in der Verwaltung, wo man täglich mit der Frage konfrontiert sei, wie der Rechnungshof reagieren werde.

Über die „Connecting Europe Facility“ sieht das Europäische Parlament Förderungen von Lärmreduktionsmaßnahmen beim Rollmaterial von Zügen vor, mit dem Ziel, Lärmemissionen entlang von Schienentrassen zu vermindern und so die negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität zu reduzieren, berichtete die SVP. Dazu stellt die EU von 2014 bis 2020 insgesamt 262 Millionen Euro zur Verfügung. Die italienischen Bahngesellschaften hätten jedoch an der ersten Ausschreibung nicht teilgenommen. Die Landesregierung wurde um die Beantwortung folgender Fragen ersucht: Haben die Bahngesellschaften mittlerweile ihr Ansuchen für die Ausschreibung der „Connecting Europe Facility“ eingereicht, um in den Genuss von EU-Fördermitteln zur Verminderung der Lärmreduktion auf unseren Schienentrassen zu gelangen? Was plant die Landesregierung zu unternehmen, sollte wieder kein Ansuchen erfolgt sein? 2020 wird die Schweiz das Durchfahrtsverbot von lauten Waggons umsetzen. Auch Deutschland und Österreich gehen in diese Richtung. Wann soll endlich in Italien auf leise gerüstet werden?
Auf der Brennerachse gebe es rund 20 Bahnunternehmen mit Güterverkehr, erklärte die Landesregierung, allerdings würden diese vielfach auf Waggons anderer zurückgreifen. Diese seien von der EU zur Erneuerung des Rollmaterials aufgefordert worden, die Landesregierung wende sich an die Unternehmen in Italien. Ein Durchfahrverbot könne man nicht verhängen.

Die Landesregierung hatte Anfang 2018 ein Vergabeverfahren anberaumen lassen, welches die kleinen und mittelständischen lokalen ÖPNV-Dienstleister schützen und ein lokales ÖPNV Monopol verhindern sollte, stellte dasTeam Köllenspergerfest. Mit Entschluss Nr. 1097 vom 23.10.2018, verlängerte die Landesregierung die Konzessionen für die Durchführung der außerstädtischen Linienverkehrsdienste mit Autobussen in der Zuständigkeit des Landes Südtirol. Die Fragen an die Landesregierung: Auf welcher rechtlichen Norm fußt die Verlängerung gemäß Beschluss Nr. 1097? Kann rechtlich von einer „Verlängerung“ gesprochen werden, wenn sich das Vertragsobjekt bzw. der Vertragsnehmer ändern? Wurden im Zuge der Verlängerung neue Konzessionen vergeben? Wenn ja, an wen? Kann in gegenwärtigem Fall überhaupt rechtlich von einer „Konzessionsänderung“ gesprochen werden oder handelt es sich in Wirklichkeit nicht um einen “Dienstleistungsauftrag“? In welcher Form werden die Dienste verlängert falls es bis zum Ende der Vertragsverlängerung Ende 2019 zu keinem öffentlichen Vergabeverfahren kommen wird?
Die Verlängerung an dieselben Konzessionäre sei auf der Grundlage der geltenden Bestimmungen erfolgt, und zwar zu denselben Bedingungen, antwortete die Landesregierung. Es handle sich um eine provisorische Verlängerung, nicht um neue Konzessionen.

Es sei darauf hingewiesen, dass aufgrund der Bestimmungen zur “Par condicio” auf die Nennung von Namen verzichtet wird.

 

Plenarsitzung – Aktuelle Fragestunde (2)

Landtag -Fragen und Antworten zu Krankenhaus, Ötzi-Museum, Hofburggarten, Islam-Broschüre u.a.m.

Laut Ankündigung und Plan der damaligen Landesregierung hätten die Arbeiten zum Bau des neuen Krankenhaustraktes in Bozen bereits im Jahr 2016 abgeschlossen werden sollen, stellten die Freiheitlichen fest. Zwei Jahre nach diesem ursprünglichen Eröffnungstermin hat die Landesregierung kurz vor den Landtagswahlen im Herbst 2018 verkündet, die Arbeiten wären nun „fast abgeschlossen“ und es würde mit der Einrichtung der Räume begonnen. Im Frühjahr 2019 ist der neue Trakt des Krankenhauses Bozen immer noch nicht bezugsfertig. Die Fragen an die Landesregierung: Welche Abteilungen der „Neuen Klinik Bozen“ sind bereits vollständig ausgestattet und seit wann wären sie bezugsfertig? Welche Abteilungen befinden sich noch in der Bauphase, sind noch unzureichend eingerichtet oder noch nicht mit den entsprechenden technischen Geräten ausgestattet? Gibt es technische Probleme oder Fehler in der Bauplanung, welche die Eröffnung des neuen Traktes oder Teile davon verzögern? Gab oder gibt es beim Neubau technische Probleme mit der Stromversorgung, mit der Anbindung an das Stromnetz, der benötigten Leistung oder ähnliche Komplikationen mit der Energieversorgung? Wenn ja, welche? Gab oder gibt es beim Neubau planungs- und verwaltungstechnische Fehler und Versäumnisse, welche die Stromversorgung des Neubaus betreffen? Wenn ja, welche? Sollten technische oder verwaltungstechnische Mängel vorliegen, wer hat diese zu verantworten? Sollten technische oder verwaltungstechnische Mängel vorliegen, war die Landesregierung oder der zuständige Landesrat informiert? Wenn ja, seit wann? Welchen Termin sieht die Landesregierung für die vollständige Inbetriebnahme der neuen Struktur vor?
Die Landesregierung bedauerte, die Antwort auf die erst sehr spät vorliegende Anfrage noch nicht parat zu haben. Man werde sie so bald als möglich nachreichen.

Am 18. März 2019 wurden mehrere Vorschläge für die künftige Unterbringung des Archäologiemuseums von der Technischen Kommission begutachtet, berichteten die Grünen. In der öffentlichen Debatte überwiegen stets die wirtschaftlichen Überlegungen rund um die kommerziellen Nebeneffekte der Attraktion "Ötzi". Was dabei bisher zu kurz kommt, sind die museologischen Überlegungen. Nichts ist bekannt davon, was die Sachverständigen im Lande zu den Standorterwägungen sagen. Daher richteten die Grünen folgende Fragen an die Landesregierung: Wurden die Fachleute der Abteilung Museen für ein Gutachten herangezogen? Wie hat sich die Landesabteilung zur Standortfrage des Archäologiemuseums, insbesondere zum Standort Virgl, geäußert? Wie hat sich der Museumsbeirat, laut Artikel 11 des Landesgesetzes vom 16. Juni 2017, Nr. 6 zuständig für die museumspolitische Ausrichtung, in der Standortfrage des Archäologiemuseums geäußert? Wie hat sich der Museumsbeirat in der Standortfrage des Bozner Stadtmuseums geäußert? Wann wird die Stelle der Abteilungsdirektion Museen definitiv besetzt?
Zunächst gehe es um eine Standortbestimmung, bei der natürlich museale Kriterien eine Rolle spielten, dazu würden auch Experten konsultiert, antwortete dieLandesregierung. Der Museumsbeirat habe sich in der Frage nicht ausgesprochen, da auch ein konkreter Vorschlag fehle.

Während der letzten Legislaturperiode wurde der GD Schael des SABES häufig dafür kritisiert, millionenschwere Aufträge zur Beratung zu vergeben, die doch auch von internen Ressourcen erledigt werden könnten, oder besser gesagt müssten, stellte das Team Köllensperger fest. Diese Frage stellt sich auch bei der soeben ausgeschriebenen Vergabe in „Definition der Aufbauorganisation des gesamten OP-Bereiches des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Definition des betriebsweiten Reorganisationsprojektes der Organisation der sieben OP- Dienste des Südtiroler Sanitätsbetriebs und Managementberatung und Umsetzungsbegleitung“. Gesamtkosten betragen nicht weniger als 495.808 Euro. Eine Analyse durch Experten kann noch nachvollzogen werden, aber muss auch die Umsetzung von organisatorischen Aufgaben ausgelagert werden? Das Team Köllensperger richtete dazu folgende Fragen an die Landesregierung: Wer hat die technische Spezifikation geschrieben, auf deren Basis das offene Verfahren für die Vergabe des Auftrages vergeben wird? Fußt diese auf der Beratung der B.I.K. Beratung im Krankenhaus aus Frankfurt? Liegt eine schriftliche Begründung vor, die besagt, dass es das nötige Knowhow zur Organisation der OP Säle im SABES intern nicht gibt?
Die Landesregierung wies darauf hin, dass auf so komplexe und vielfache Fragen nicht geantwortet werden könne, wenn sie erst am Freitag vor der Landtagssitzung eingelangt seien. Einiges könne aber bereits beantwortet werden. Ein gutes OP-Management mache Sinn. Dies sollten Experten durchführen, die schon anderswo Erfahrung gesammelt hätten.

Der Zugang zur Elektronischen Gesundheitsakte sollte laut Landesregierung seit 31. Oktober 2018 möglich sein, aber viele Bürger fänden immer noch eine leere Akte vor, kritisierte die Süd-Tiroler Freiheit und fragte: Wurde die elektronische Gesundheitsakte mittlerweile eingeführt? Falls Nein, warum nicht? Falls Nein, bis wann wird die elektronische Gesundheitsakte eingeführt? Wie hoch waren bzw. werden die Kosten für die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte sein?
Die EGA sei seit 31. Oktober 2018 aktiv, antwortete die Landesregierung. Seitdem könnten alle volljährigen Bürger auf ihre Daten zugreifen. Voraussetzung sei aber die vorherige Einwilligung des Bürgers, damit die Akte mit Daten gespeist werden dürfe. Leider hätten erst wenige die Bürgerkarte SPID aktiviert.

Die Grünen berichteten, dass der ehemalige Landtagsabgeordnete Christian Tschurtschenthaler offenbar für das Projekt des Hofburggartens in Brixen tätig ist. Noch 2018 hatte er erklärt, dass seine Funktion als „Mittler zwischen dem Land, der Gemeinde und Heller“ mit seinem Landtagsmandat zusammenhänge. Dazu stellten sie folgende Fragen: Stimmt es, dass der ehemalige Kollege Tschurtschenthaler auch heute noch in der "Mission Hofburggarten" unterwegs bzw. tätig ist? Wenn ja, in welcher Funktion? Wer hat ihn damit beauftragt? Was ist die Zielsetzung eines solchen Auftrags? Gibt es dafür eine Vergütung für Christian Tschurtschenthaler und wenn ja, in welchem Ausmaß?
Es gebe weder einen Auftrag noch eine Vergütung für Tschurtschenthaler, erklärte die Landesregierung. Er setze sich als engagierter Bürger ein, und das sollte nicht schlechtgeredet werden.

Aus einem Interview mit Landesrat Achammer in der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“ vom 3. April 2019 geht hervor, dass die Vorgänge rund um die Veröffentlichung der Skandalbroschüre „Muslimische Kinder und Jugendliche in der Schule“ intern aufgearbeitet werden sollen, erklärten die Freiheitlichen und fragten: Aus welchen Gründen werden die Vorgänge über das Entstehen und die Veröffentlichung der Broschüre „Muslimische Kinder und Jugendliche in der Schule“ hinter verschlossenen Türen aufgearbeitet? Weshalb wird eine derartige Broschüre ohne Weisung und selbständig erstellt sowie im Anschluss ohne Freigabe an die Schulen im Land verschickt? Welche Rolle spielte die Landesschuldirektorin Falkensteiner bei der Ausarbeitung und der Freigabe der besagten Broschüre? Wer kommt für die Schäden auf, welche durch die Rücknahme der Broschüre und das Einstampfen derselben entstehen? Entspricht es den Tatsachen, dass Christian Alber seine Anstellung als Schulinspektor für den Religionsunterricht verliert? Wer wird beauftragt eine entsprechend neue Broschüre zu erstellen und wer wird die Inhalte vorab überprüfen?
Die Vorgänge seien nicht hinter verschlossenen Türen aufgearbeitet worden, betonte dieLandesregierung, sie seien allseits bekannt. Es handle sich um eine Information und keine Weisung, die Verteilung sei aber dennoch nicht korrekt gewesen, da man weder den Bildungsdirektor noch den Landesrat informiert habe. Kosten seien keine entstanden, da die Broschüre online verteilt werde. Der Inspektor habe seinen Auftrag zurückgelegt.

Das Team Köllensperger kritisierte, dass man für die Digitale Patientenakte nicht ein kostenloses System übernommen habe wie die Trentiner und stattdessen eine teure Lösung eingekauft habe, die aber noch immer nicht fertig umgesetzt sei. Die Fragen an die Landesregierung: Wie ist der Stand der Implementierung der Digitalen Patientenakte? Entspricht es der Wahrheit, dass der Auftrag bzw. Folgeaufträge oder Ausschreibungen zur Realisierung, Implementierung und/oder zum Betrieb der Digitalen Patientenakte jetzt widerrufen werden sollen? Wenn ja, warum? Mit welchen Pönalen?
Die Landesregierung zählte die Abteilungen auf, an denen die digitale Patientenakte bereits aktiv sei, sowie jene, an denen sie derzeit implementiert wird. Es sei nicht beabsichtigt, den Auftrag zu widerrufen.

Laborbefunde können seit Oktober 2018 online „abgeholt“ werden, erklärte die Süd-Tiroler Freiheit. Die Befunde der Röntgenabteilungen, so hieß es damals in einer Pressemitteilung des Sanitätsbetriebes, sollten in Kürze folgen. Die Fragen dazu: Gibt es für die Patienten nun auch die Möglichkeit, die Befunde der Röntgenabteilungen digital einzusehen? Wie viele Bürger haben seit Oktober ihre Laborbefunde online „abgeholt“? Für Blutspender ist es bereits seit Oktober 2017 möglich, die nach der Blutspende erstellten Laborbefunde online abzurufen. Wie viele Bürger haben bisher ihre Laborbefunde online abgerufen? Sind weitere digitale Abwicklungsmöglichkeiten für die Patienten geplant und falls ja, welche?
Blutspenderzugänge seien von Bürgerzugängen zu Blutbefunden nicht unterscheidbar, antwortete die Landesregierung und teilte die Zahl der Abrufe zu den Befunden mit.

Gemäß Art. 21, Abs. 1 des Bereichskollektivvertrages vom 07.04.2005 steht dem Südtiroler Sanitätsbetrieb jährlich ein Produktivitätsfond zur Verfügung, stellte das Team Köllensperger fest. Diese finanziellen Mittel stehen für die Bezahlung von Produktivitätsprämien zur Verfügung und sind an folgende Leistungen gebunden: a) die Leistung von Mehrstunden, b) die Verwirklichung von Zielen und Programmen, die auf der Grundlage des Betriebsplans vereinbart wurden, c) die Verwirklichung von zusätzlichen von den Bezirksdirektionen vereinbarten Zielen und Programmen. Daraus ergaben sich folgende Fragen an die Landesregierung: Wie viele Mehrstunden wurden im Jahr 2018 im Südtiroler Sanitätsbetrieb (aufgeteilt nach Gesundheitsbezirken) geleistet? Wie viele dieser Mehrstunden wurden vom sozio-sanitären Personal geleistet? Wie vielen MitarbeiterInnen (Vollzeit) entspricht die Anzahl der geleisteten Mehrstunden? Wie vielen MitarbeiterInnen (Vollzeit) entspricht die Anzahl der vom sozio-sanitären Personal geleisteten Mehrstunden?
Die Landesregierung wies auf die zu kurze Antwortfrist für komplexe Fragen hin, die erst am Freitag vorlagen. Man werde die Antwort schriftlich nachreichen.

Die Süd-Tiroler Freiheit erinnerte an den Beschlussantrag Nr. 724/16-XV der vergangenen Legislaturperiode, welcher einstimmig genehmigt wurde und vorsah, dass die Landesregierung sich dafür einsetzen wird, dass eine Internetseite sowie eine Smartphone-App eingerichtet wird, auf der alle Medikamenten-Beipackzettel in deutscher Sprache abgerufen bzw. ausgedruckt werden können. Dazu wurden folgende Fragen an die Landesregierung gerichtet: Inwieweit wurde der obgenannte Beschlussantrag umgesetzt? Apotheker greifen für den Ausdruck deutscher Medikamenten-Beipackzettel auf eine Online-Datenbank zu. Wäre es demnach möglich, diese für die Öffentlichkeit freizuschalten oder als Basis für eine künftige Internetseite bzw. Smartphone-App herzunehmen?
Hier sei man einen Schritt weitergekommen, berichtete die Landesregierung. Die Unifarm habe sich zur Einrichtung der beiden Hilfsmittel bereit erklärt. Sobald alle Medikamentenhersteller ihr Einverständnis erklärt hätten, würden die Daten zur Verfügung stehen.

Die Süd-Tiroler Freiheit erinnerte an eine Aussage des Landeshauptmanns zur Beschilderung der Wanderwege: „Die Hinweise müssen zweisprachig sein, es können aber auch Piktogramme verwendet werden. Bei den Ortsnamen hingegen müssen nur jene Namen angeführt werden, die auch im jeweiligen Sprachgebrauch sind.“ Sie stellten dazu folgende Fragen: Welche geltenden Bestimmungen sind im Zusammenhang mit der Beschilderung der Wanderwege gemeint? Wurde zur Ausarbeitung besagter Bestimmungen auch ein Linguist beigezogen? Wenn ja, wer? Wenn nein, warum nicht? Was konkret meint die Landesregierung mit „Hinweise“, und worin unterscheiden sich diese von den Ortsnamen? Wer entscheidet letztendlich, ob ein Ortsname effektiv verwendet wird, und kann diese Entscheidung auch angefochten werden?
Wer Regierungsverantwortungen habe, müsse manchmal auch Anweisungen geben, auch wenn es noch keine gesetzliche Regelung gebe, antwortete dieLandesregierung. Die Abkommen Fitto-Durnwalder und Delrio-Durnwalder würden einstweilen als Handlungsanleitung dienen. Demnach gelte für technische Angaben die Zweisprachigkeit, bei Ortsnamen sollten die historischen bzw. die gemeinhin verwendeten italienischen Namen gebraucht werden. Das Landesgesetz zur Toponomastik gelte nicht, da es angefochten wurde. Außerdem liege dem Landtag ein Vorschlag vor, es abzuschaffen.

(Autor: AM)

Taufers im Münstertal: Staatsstraße wegen Arbeiten gesperrt

Die Ortsdurchfahrt von Taufers im Münstertal wird neugestaltet. Wegen Asphaltierungen ist die Straße immer wieder gesperrt oder nur einspurig befahrbar.

 

Seit rund einem Jahr läuft die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Taufers im Münstertal auf der Grundlage eines eigens erstellten Verkehrskonzepts. Dabei wurde ein rund halber Kilometer langer Abschnitt der Staatstraße (SS 41) zwischen östlichem Ortseingang und Ortszentrum neu angelegt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Ortsdurchfahrt zu verbessern.

Dieser Tage laufen laut Verfahrensverantwortlichem Augustin Hueber Asphaltierungsarbeiten. Wegen Platzmangels muss die Staatsstraße durch das Dorf, beginnend bei der Örtlichkeit Tuberis bis zur Kreuzung Pradatsch, bis zum Freitag, 12. April, zeitweise vollständig gesperrt werden. Sperren und Einbahnregelungen gibt es auch am Montag, 15. April und Dienstag, 16. April.

Während der Sperren können die Verkehrsteilnehmenden auf die Straßen außerhalb des Münstertals ausweichen. Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen können auch die Gemeindestraße Strades als Ausweichstrecke mit abwechselndem Einbahnverkehr zu nutzen.

san

 

Kaunertal, am 08. April 2019. Beim dritten „modernen“ Soalrennen am Kaunertaler Gletscher galt es am 07. April erneut, einen Riesentorlauf mit leichten Hindernissen in einer aus drei Personen bestehenden Seilschaft zu bewältigen. Insgesamt 13 Teams und somit 39 Teilnehmer machten das dritte Gletscher-Soalrennen mit ihren kreativen Outfits und Verkleidungen zu einem bunten Spektakel. Obwohl es nicht nur um Geschwindigkeit ging, war der Ehrgeiz groß.

Kauner Gauner und Schiklub Kaunertal als Gewinner

Auf dem ersten Platz in der Kategorie „Die schnellsten Gruppen“ landete das Team „Kauner Gauner“ vor der „Skischule Kaunertal Fendels“ und den „Jungbauern Kaunertal“. Die „Mittelwertgruppe“ wurde angeführt von den „Kaunertaler Wildereren“ und ihrer charmanten Begleitung. Eine Jury, die unter anderem aus dem Kaunertaler Bürgermeister Josef Raich und Eugen Larcher (GF Kaunertaler Gletscherbahnen) bestand, bewertete zudem die Gruppen mit den originellsten Kostümen: Vor den Teams „Free Heel“ und den „Wilderern vom Kaunergrat“ konnte sich der „Schiklub Kaunertal“ hier den ersten Platz erkämpfen. Immerhin waren die Teilnehmer auf rund 100 Jahre alten Holzskiern unterwegs – und infolgedessen auch die langsamste Seilschaft, die mit der traditionellen „Schröpferwurst“ geehrt wurde.

Drittes Soalrennen seit 1930ern

PM 080419 KTG Soalrennen 03Mit dem außergewöhnlichen Rennen greifen die Bergbahnen einen alten Kaunertaler Brauch aus den 1930er-Jahren auf: das Überqueren von Gletschern in einer Seilschaft. Weil es zu jener Zeit noch keine Lifte gab, sorgte die Seilschaft bei Gletscherüberquerungen für Sicherheit –irgendwann entstand daraus ein Rennen.

An einem Strang zum Sieg

PM 080419 KTG Soalrennen 01Die „Kauner Gauner“ und der „Schiklub Kaunertal“ haben am Sonntag das alljährliche „Gletscher-Soalrennen“ im Kaunertal für sich entschieden. Das Skirennen geht auf eine alte Kaunertaler Bergführertradition der 1930er-Jahre zurück und wurde bereits zum dritten Mal „neu“ am Kaunertaler Gletscher ausgetragen.

Kaunertal, am 08. April 2019. Beim dritten „modernen“ Soalrennen am Kaunertaler Gletscher galt es am 07. April erneut, einen Riesentorlauf mit leichten Hindernissen in einer aus drei Personen bestehenden Seilschaft zu bewältigen. Insgesamt 13 Teams und somit 39 Teilnehmer machten das dritte Gletscher-Soalrennen mit ihren kreativen Outfits und Verkleidungen zu einem bunten Spektakel. Obwohl es nicht nur um Geschwindigkeit ging, war der Ehrgeiz groß.

Kauner Gauner und Schiklub Kaunertal als Gewinner

Auf dem ersten Platz in der Kategorie „Die schnellsten Gruppen“ landete das Team „Kauner Gauner“ vor der „Skischule Kaunertal Fendels“ und den „Jungbauern Kaunertal“. Die „Mittelwertgruppe“ wurde angeführt von den „Kaunertaler Wildereren“ und ihrer charmanten Begleitung. Eine Jury, die unter anderem aus dem Kaunertaler Bürgermeister Josef Raich und Eugen Larcher (GF Kaunertaler Gletscherbahnen) bestand, bewertete zudem die Gruppen mit den originellsten Kostümen: Vor den Teams „Free Heel“ und den „Wilderern vom Kaunergrat“ konnte sich der „Schiklub Kaunertal“ hier den ersten Platz erkämpfen. Immerhin waren die Teilnehmer auf rund 100 Jahre alten Holzskiern unterwegs – und infolgedessen auch die langsamste Seilschaft, die mit der traditionellen „Schröpferwurst“ geehrt wurde.

Drittes Soalrennen seit 1930ern

PM 080419 KTG Soalrennen 03Mit dem außergewöhnlichen Rennen greifen die Bergbahnen einen alten Kaunertaler Brauch aus den 1930er-Jahren auf: das Überqueren von Gletschern in einer Seilschaft. Weil es zu jener Zeit noch keine Lifte gab, sorgte die Seilschaft bei Gletscherüberquerungen für Sicherheit –irgendwann entstand daraus ein Rennen.

Tourismus und Landwirtschaft vernetzen: Neuer IDM-Chef bei LR Schuler

PM 080419 tourismus lwÜber innovative Formen der Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Tourismus hat IDM-Generaldirektor Hinteregger mit Landesrat Schuler gesprochen.

Seit April steht Erwin Hinteregger an der Spitze des Südtiroler Wirtschaftsdienstleisters IDM. Gestern (5. April) ist er mit dem für Landwirtschaft und Tourismus zuständigen Landesrat Arnold Schuler zusammengetroffen.

"Tourismus und Landwirtschaft noch mehr zu vernetzen, sehe ich als große Chance für beide Wirtschaftssektoren. Beide und auch Südtirol insgesamt könnte dadurch noch eine bessere Positionierung am Markt erreichen", sagte Landesrat Schuler. IDM-Generaldirektor Hinteregger bezeichnete es als gemeinsames Ziel, das Image Südtirols zu schärfen. Dies gelinge nur im steten Austausch, durch lösungsorientiertes Arbeiten und mutiges Vorausdenken. "Wir möchten die landwirtschaftlichen Produkte in Verbindung mit unseren Marketingtätigkeiten den Gäste und der einheimischen Bevölkerung noch näher bringen, um starke Markenkontaktpunkte zu ermöglichen", erklärte Hinteregger.

"Um die Weichen richtig zu stellen, werden derzeit in Zusammenarbeit mit allen Partnern an einem Zukunftskonzept für die Landwirtschaft gearbeitet", berichtete Landesrat Schuler, dasselbe geschehe für den Bereich des Tourismus. Dabei seien Synergien zu beachten oder neu zu schaffen. "Gerade zwischen der Landwirtschaft und dem Tourismus gibt es viele innovative Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Politik kann hierfür ihren Beitrag leisten und die richtigen Rahmenbedingungen setzen", betonte Landesrat Schuler gegenüber dem neuen Generaldirektor Hinteregger.

jw

Naturparkhäuser Trudner Horn und Texelgruppe starten in Sommersaison

PM 080419 parkVom Rothirsch bis zu alpinen Gift- und Heilpflanzen: Die Naturparkhäuser Trudner Horn und Texelgruppe öffnen am 9. April mit interessanten Sonderausstellungen.

Zwei der sieben Südtiroler Naturparkhäuser - das Naturparkhaus Trudner Horn in Truden und das Naturparkhaus Texelgruppe in Naturns - starten am kommenden Dienstag, 9. April, in die Sommersaison.

Das Naturparkhaus Texelgruppe in Naturns (Tel. 0473 668201) zeigt bis 20. September die Sonderausstellung "Eisenhut und Edelweiß – Gift- und Heilpflanzen unserer Berge", die am 13. April um 11 Uhr eröffnet wird. Arnold Achmüller, Apotheker und Experte für Heilkräuter, wird Einblick in die Welt der "Alpenmedizin" und Tipps zur Herstellung und Anwendung von Heilmitteln aus Alpenpflanzen geben.Weitere Veranstaltungen zum Thema Kräuter folgen in den Sommermonaten: Am 18. Mai und 8. Juni finden Kräuterwanderungen, am 14. August das traditionelle Kräuterstraußbinden und im Juli und August jeweils am Mittwoch Kreativnachmittage für Kinder statt.

Vom 27. September bis 30. November beherbergt das Naturparkhaus Texelgruppe die Fotoausstellung "Der Rückzug der Gletscher", die vor dem Hintergrund des Klimawandels auf die tiefgreifende Veränderung der Gletscher Südtirols und Tirols in den vergangenen 150 Jahren aufmerksam macht. Verschiedene Geräte informieren die Besucher zudem über alte und neue Methoden der Gletschermessung. Die Ausstellung wird am 27. September um 17 Uhr mit einem Vortrag der Kuratoren Roberto Dinale und Stefano Benetton von der Agentur für Bevölkerungsschutz eröffnet. Am 5. Oktober begleiten die beiden Experten Interessierte bei der geführten Wanderung "Auf den Spuren der Gletscher".

Im Naturparkhaus Trudner Horn in Truden (Tel. 0471 869247) wird vom 9. April bis 1. August und vom 10. September bis 31. Oktoberdie Sonderausstellung "Der Rothirsch – Langstreckenläufer aus Gewohnheit" zu sehen sein. Sie erklärt die Verhaltensweisen, den Lebensraum und die Gewohnheiten eines der imposantesten und bekanntesten Bewohner der Südtiroler Wälder.
Unter dem Titel"Russische Träume"präsentiert vom 6. August bis zum 7. September die russische Künstlerin und Malerin Olga Liutova, die in Truden lebt, eine Auswahl ihrer neuesten Stillleben sowie Ikonen.

Eine Attraktion im Naturparkhaus bleibt die restaurierte und voll funktionstüchtige, drei Stockwerke hohe Elevatormühle, mit der mehrmals im Monat Getreide gemahlen und an bestimmten Tagen auch Brot gebacken wird. Sehenswert ist auch die Dauerausstellung "Eine sichtbare und eine verborgene Zeit", die den Naturpark Trudner Horn präsentiert und jene über die "Trudner Dorfgeschichte". Besonders beliebt bei Kindern sind der lebende Ameisenhaufen und die Daksy Kreativwerkstatt mit Spielen, Präparaten und vielen anderen Angeboten.

Die Naturparkhäuser Drei Zinnen, Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geislerund Rieserferner-Ahrn sind ab 2. Mai wieder für Besucher zugänglich, das Naturparkhaus Schlern-Rosengarten ab 4. Juni.

Die Naturparkhäuser sind an folgenden Tagen geöffnet: Dienstag bis Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr. In den Monaten Juli und August ist auch an Sonntagen geöffnet. An Feiertagen bleiben die Naturparkhäuser geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Informationen:
www.provinz.bz.it/natur-raum/themen/naturparks.asp.

 

mpi

 

 

Megastar Roland Kaiser begeisterte beim Open Air in Nauderns

PM 080419 kaiser1Nicht nur seine Karriere befindet sich derzeit auf einem absoluten Höhepunkt – auch der Sänger selbst hat sich in luftige Höhe in das Skigebiet von Nauders begeben. In der einzigartigen Location auf 2.200 Metern startete er seine Open-Air-Konzertsaison. Dort wo sich sonst Skifahrer genussvoll über die Pisten bewegen, feierten rund 4.000 Besucher zu den großen Hits aus der Welt des Schlagers.

Am 6. April trat der Gentlemen des deutschen Schlagers auf der Schneebühne in Nauders am Reschenpass vor eindrucksvoller Bergkulisse auf und begeisterte tausende Fans. Ein Open Air der Superklasse war angekündigt und von der einmaligen alpinen Landschaft bis zum zündenden Hitfeuerwerk, haben sich die Erwartungen hoch erfüllt. Der sympathische Sänger verstand es perfekt sein Publikum musikalisch und menschlich zu berühren.

UNVERGESSLICHE HITS AUS VIER JAHRZEHNTEN

Ab 13.00 Uhr beeindruckte Roland Kaiser auf der spektakuläre Bühne am Bergkastel mit fantastischer 9-köpfiger Band in einer 90-minütigen Live-Show. Der Megastar tauschte Anzug gegen Anorak und Konzerthalle gegen Alpenpanorama. Eine Reise durch die letzten vier Jahrzehnte erinnerte an die enormen Erfolge, die den Ausnahmekünstler zurecht zum Giganten der Schlagerszene machten. Begeistert stimmte das Publikum in die heißersehnten Ohrwürmer ein und begleitete den Star durch unvergessliche Hits, die sich über all die Jahre frisch und zeitlos hielten. Mit den Nummern aus seiner neuen CD „Alles oder Dich“, die im März erschien, eroberte sich der Star die Zuhörer erneut mit einem kraftvollen, authentischen und anspruchsvollen Statement. Zahlreiche Schlagerfreunde aus den Nachbarländern waren nach Nauders angereist, um ihr Idol hautnah zu erleben und das entspannte Open-Air-Feeling inmitten der schneebedeckten Gipfel zu genießen.

STARKER AUFTRITT VOR EINDRUCKSVOLLER KULISSE

Die Bedingungen hätten für Schlagerliebhaber und Freunde des gepflegten Frühlingsskilaufs kaum besser sein können. Die Landschaft rund um die Bühne zeigte sich winterlich, die Pisten bestens präpariert und Roland Kaiser und seine Musiker boten eine atmosphärisch und musikalisch starke Show. Faszinierend sympathisch und publikumsnah bewies der Sänger, in Nauders von zahlreichen Fans umjubelt, was seine Live-Auftritte seit Jahrzehnten zum einzigartigen, stimmungsvollen Erlebnis macht. Roland Kaiser schätzt Nauders spürbar als persönliches Urlaubsziel und die Verbundenheit zum Ort wurde durch das Konzert gekrönt. Vor 24 Jahren hat die Schlagerlegende Nauders entdeckt: „Es war Liebe auf den ersten Blick." Der Ort und die Menschen sind ihm ans Herz gewachsen, enge Freundschaften haben sich gebildet und Nauders ist zum geliebten und vertrauten Winterquartier geworden, das regelmäßig besucht wird. „Wir werden immer wieder nach Nauders kommen!" betonte der Star. Mit dem Auftritt am Bergkastel ist für ihn ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.

MUSIKALISCHE IMPULSE IM SKIGEBIET

PM 080419 kaiser2Die Verantwortlichen der Veranstaltung, die von den Bergbahnen Nauders in Kooperation mit dem TVB Tiroler Oberland organisiert wurde, hießen Roland Kaiser herzlich willkommen. Manfred Wolf, Vorstand Nauderer Bergbahnen, sieht das Skigebiet als perfekte Location für musikalische Events. „Wir haben in den letzten Jahren wichtige Erfahrungen gesammelt und mit stimmungsvollen Veranstaltungen gepunktet. Mit einer Legende wie Roland Kaiser toppen wir das und setzen ein absolutes Konzerthighlight im Zeitraum des Frühjahrsskilaufes. Mit der imposanten Bergwelt im Hintergrund und einer Schneebühne auf 2.200 Metern Höhe bieten wir einen beeindruckenden Rahmen für einen besonderen Star. Wir vermitteln dem Publikum vor Ort und weit über Nauders hinaus Bilder, die einen Eindruck von der Schönheit und den vielen Möglichkeiten unseres Skigebietes geben.“ Helmut Wolf, Vorstand TVB Tiroler Oberland, misst dem Open Air große touristische Bedeutung bei. „Wir präsentieren Nauders sportlich und modern. Dazu gehören neben den landschaftlichen Vorzügen, den sportlichen Optionen auch Freizeitmöglichkeiten im Unterhaltungssektor. Musikalische und kulturelle Impulse liegen uns am Herzen und mit der Kooperation mit Roland Kaiser erreichen wir die Aufmerksamkeit einer breitgefächerten Zielgruppe. Schlagermusik erlebt derzeit ein Hoch und ist beliebt bei einem Publikum, das sich über den gesamten deutschsprachigen Raum verteilt. Roland Kaiser ist einer der stärksten Vertreter dieses Genres. Mit diesem Mega-Konzert erzielen wir eine Vielzahl positiver Effekte, die sich auf Tourismus und Wirtschaft auswirken und unsere Bekanntheit steigern. Bürgermeister Helmut Spöttl sieht in den musikalischen Akzenten, die Nauders seit Jahren auch im Bereich der Musikevents setzt, eine Belebung für die Region. „Der Bezug, den Roland Kaiser zum Ort hat, ist natürlich ein Umstand, den wir gerne für uns als besonderen Status einnehmen,“ ergänzt der Bürgermeister. Die enorme Bekanntheit des Sängers trägt maßgeblich dazu bei, dass Nauders als einzigartiger Schauplatz für das Open Air, facettenreich und bestmöglich wahrgenommen wird. 

Veranstalter und Bürgermeister überreichten Roland Kaiser vor dem Konzert einen Rucksack, der die Einladung für eine „Bergtournee in Nauders“ enthielt. Da sich der Sänger im Jahr 2020 auf großer Tournee befindet und seine Karriere von Höhepunkt zu Höhepunkt steuert, schenkten ihm die Veranstalter für seinen nächsten Naudersbesuch einen Tourabstecher in alpine Höhen und eine entspannte und genussvolle „Tournee“ durch die herrliche Berglandschaft rund um Nauders am Reschenpass.

 

Wettbewerb Politische Bildung: Politiknachmittag am 9. April

Sechs Südtiroler Schulklassen wurden beim Wettbewerb Politische Bildung für ihre Projektarbeiten ausgezeichnet, letztere werden nun vorgestellt.

Südtirols Schulen beteiligen sich seit Jahren am Schülerwettbewerb Politische Bildung, den die Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb) in Bonn jedes Jahr organisiert. Bei diesem Wettbewerb setzen Klasse oder Schülergruppe ein Unterrichtsprojekt zu einem der Projektthemen um, die von der Bundeszentrale vorgegeben werden. Die Schüler und Schülerinnen recherchieren und befassen sich intensiv mit dem Thema, beziehen Stellung und bereiten ihre Ergebnisse für Gleichaltrige interessant auf. Lehrpersonen stehen bei der Durchführung des Projekts beratend zur Seite.

In diesem Jahr wurden sechs Projekte von Südtiroler Schulklassen von einer Jury der Bundeszentrale prämiert. Diese Klassen werden ihre Projekte an einem Politiknachmittag vorzustellen.

Abgerundet wird der Politiknachmittag durch Interviews mit Ehrengästen. Landesrat Philipp Achammer, Bildungsdirektor Gustav Tschenett, Landesdirektorin Sigrun Falkensteiner und die Direktorin der Pädagogischen Abteilung, Gertrud Verdorfer, sowie beteiligte Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler werden anwesend sein. Musikalisch garniert wird der Nachmittag von der Schulband des Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasiums "Walther von der Vogelweide" Bozen. 

Der Politiknachmittag findet am

Dienstag, den 9. April 2019

um 14 Uhr

in der Aula des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums

in Bozen

statt.

jw

Freiheitliche: „Baukosten senken - überteuerte Baustandards zurückfahren!“

Die Freiheitlichen machen sich mittels Beschlussantrag im Landtag für die Senkung der Baukosten im privaten Wohnbausektor stark, welche mitunter durch „überhöhte Baustandards“ zustande kämen. Die Blauen fordern die Landesregierung dazu auf, den derzeitigen „Vorschrifts-Dschnungel“ im Bausektor zu prüfen und zu lichten.

„Der Traum vom Eigenheim oder von einer Eigentums- oder Mietwohnung ist für immer mehr Südtiroler aufgrund der viel zu hohen Immobilienpreise kaum noch aus eigener Kraft zu verwirklichen. Neben den hohen Grundstückspreisen sind kostspielige Baustandards ein weiterer Grund für den überteuerten Wohnraum im Land. Mittlerweile zählen die Baustandards in Südtirol zu den höchsten im gesamten Alpenraum“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber in einer Aussendung.

„Teuer muss aber nicht zwingend besser bedeuten. Die Entwicklung am Bausektor hat in den letzten Jahren viele neue Materialien und Techniken hervorgebracht, welche die derzeitigen Regelungen und Baustandards auch kostengünstiger erfüllen. Besonders im privaten Wohnbau müssen die verpflichtenden Bestimmungen zu den Baustoffen und der Energieeffizienz, auch an ihrer Kosteneffizienz gemessen, an neue Techniken angepasst oder aufgrund gewonnener Erkenntnisse überdacht werden“, so Leiter Reber.

„Mithilfe eines Beschlussantrags wollen wir die Landesregierung dazu verpflichten, die gültigen Bestimmungen zu den Baustandards einer technisch-fachlichen Überprüfung zu unterziehen. In jenen Bereichen, in welchen die Kosten-Nutzen-Analyse zu einem negativen Ergebnis kommt, gehören die Vorschriften schnellstens angepasst. Ziel muss es sein, die Baukosten im privaten Wohnbau zu senken, um Wohnraum in Südtirol wieder leistbar zu machen“, so Leiter Reber abschließend.

Land tritt an mehrere Gemeinden Liegenschaften ab

Den Gemeinden Kastelbell, Graun, Malls, Bruneck und Percha überträgt das Land Liegenschaften oder stellt sie ihnen unentgeltlich zur Verfügung.

Die Landesregierung hat am 2. April auf Antrag von Vermögenslandesrat Massimo Bessone der Übertragung oder zur Verfügungstellung von Liegenschaften im Landesbesitz an mehrere Gemeinden im Vinschgau und im Pustertal zugestimmt. „Indem wir den Gemeinden Flächen kostenlos abtreten oder Gebäude zur Nutzung bereitstellen, wollen wir sie bei ihren Vorhaben unterstützen und zugleich die Eigentumsverhältnisse klären“, unterstreicht Landesrat Bessone.

Für die Gemeinde Kastelbell-Tschars wurde die Konzession zur kostenlosen Nutzung des Schlosses Kastelbell für weitere neun Jahre verlängert. In diesem historischen Gebäude, das zum Vermögen des Landes gehört, werden ausschließlich öffentliche kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen, Kongresse und Konferenzen veranstaltet. Die Führung des Schlosses kann weitervergeben werden, allerdings nur an gemeinnützige Kulturorganisationen.

Der Gemeinde Graun im Vinschgau wurden vom Land nicht mehr gebrauchte Flächen in der Nähe des Reschenstausees kostenlos für institutionelle Zwecke übertragen. Dort möchte die Gemeinde einen neuen Sitz für die neue Rettungsstelle des Weißen Kreuzes bauen. Die dazugehörigen Grundstücke bilden einen öffentlichen Parkplatz sowie eine öffentliche Grünfläche und eine Staats- bzw. Gemeindestraße.

Damit die Gemeinde die Remise am Bahnhof in Mals weitere drei Jahre nutzen kann, schließt das Land mit der Gemeinde einen unentgeltlichen Konzessionsvertrag. In der Remise hat die Gemeinde aktuell ein Bike- Center untergebracht. Auch künftighin kann die Remise, so die Vorgabe des Landes, nur für Dienste im Bereich Mobilität genutzt werden.

Ein kleines Grundstück, das einen Teil des Kreuzungsbereichs im Ortsgebiet von Reischach bildet und das die Gemeinde in den vergangenen Jahren instandgehalten hat, wurde nun der Gemeinde Bruneck kostenlos übertragen.

Auch die Gemeinde Percha bekommt vom Land zwei kleine Grundstücke übertragen. Die beiden Parzellen gehören zu einem Fußweg im Gemeindegebiet.

san

 

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