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VinschgerWind

Latscher Standort

s2 erwin 2854Am kommenden Dienstag soll im Latscher Gemeinderat eine Entscheidung über die Stromverteilung fallen. Das Stromnetz gehört dem Sonderbetrieb und der gehört der Gemeinde Latsch. Der Sonderbetrieb macht Defizite und er muss reorganisiert werden. Die Diskussion und möglicherweise eine Entscheidung darüber, wie man mit dem gemeindeeigenen Stromnetz umgehen will, wird auch eine Standortbestimmung für BM Helmut Fischer sein. Vielleicht auch eine Standortbestimmung für die VizeBM Sonja Platzer, die mit dem Gedanken liebäugelt, eine Kandidatur auf der SVP-Liste bei den Landtagswahlen in einem Jahr in Erwägung zu ziehen und die dann natürlich Stimmen aus dem gesamten Vinschgau benötigen wird. Es stehen mehrere Optionen für das Latscher Stromnetz zur Wahl: verpachten an das Vinschgauer Energiekonsortium - oder - verpachten an die landeseigene Edyna - oder - ein gemeindeinternes Weiterführen des Stromnetzes, so wie es derzeit in Schlanders der Fall ist. Klugen Mut wünschen wir den Latscher Gemeinderäten.

Die Gewinner

steiner ramona nussbaumer andreaHerzlichen Glückwunsch dem Hochzeitspaar Ramona Steiner und Andrea Nussbaumer. Mit 862 Stimmen hat das Paar die Vinschgerwind-Abstimmung über das schönste Hochzeitsfoto und damit einen Galaabend im Restaurant Hotel Greif in Mals gewonnen.
Platz zwei haben Romina Tschenett und Paul Aondio (707 Stimmen) und Platz drei Sonja Kaserer und Urban Grüner mit 675 Stimmen erobert.

sonja kaserer urban grunerromina tschenett paul aondioAls Preise sind Bücher bereitgestellt. Die Preise abholen können die Paare in unserer Redaktion, Dantestr. 4 in Schlanders.

Kindergärten

In den nächsten 15 Jahren werden in den Kindergärten etwa 1000 bis 1500 Stellen frei, vor allem aufgrund von Pensionierungen. Den Kindergärten droht ein Notstand.

Anzeige

s4 1826Latsch - Georg Schuster ist ein korrekter Beamter. Auf die Frage, ob es gegen einen mittlerweile ehemaligen Beamten der Gemeinde Latsch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gebe, zitiert der Latscher Gemeindesekretär Schuster kurzerhand den Artikel 331 der Strafprozessordnung. Darin steht sinngemäß, dass jeder öffentliche Beamte Anzeige zu erstatten habe, sollte er eine Straftat beobachten, auch dann, wenn diese Straftat nicht unmittelbar einer Person zuzuordnen sei.
Mehr will Schuster zur Causa nicht sagen, zum Schutz der betroffenen Person und nach dem Prinzip der Unschuldsvermutung, bevor nicht ein Urteil das Gegenteil ausspricht. Schuster hat tatsächlich eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebracht. Ob die Ermittlungen bereits angelaufen sind, darüber gibt Schuster keine Auskunft.
Der Vox populi nach soll es in  einem Amt in Latsch seit längerer Zeit zu Unregelmäßigkeiten  bei der Verrechnung von Stempelmarken oder Ähnlichem gekommen sein. Man sagt, jemand habe seinen Finger ins Marmeladeglas der Gemeinde gesteckt und daraus Geld abgezweigt. Ob das tatsächlich stimmt, dem soll nun die Staatsanwaltschaft nachgehen. Ein Beamter hat - offiziell aus persönlichen Gründen - gekündigt. (eb)

Bewusste Wahl

s5 9195Schlanders/Vinschgau - Kürzlich ist für den Partito Democratico PD mit Alessandro Huber ein neuer Parteisekretär gewählt worden. Auffallend dabei war, wie die Peripherie, wie der Bezirk Vinschgau - vom Reschen bis zur Töll - gewählt hat. Denn von den 80 abgegebenen Stimmen entfiel nur eine Stimme auf Huber. Die Italiener im Vinschgau, darunter auch wahlberechtigte  Nichtmitglieder des PD, wählten mit 79 Stimmen Uwe Staffler. Hatte man im Vinschgau nicht den richtigen Riecher für die Nachfolge von Liliana di Fede?  Nach dem Stimmverhalten im Vinschgau gefragt, sagt die PD-Gemeindereferentin von Schlanders Dunja Tassiello (Bild): „Wir wollten ein bewusstes Zeichen in Richtung Erneuerung setzen. Huber steht für den derzeitigen Machterhalt von Tommasini & Co., der deutschsprachige Uwe Staffler für die Öffnung des PD in alle Richtungen, auch für mehrsprachige Schulen.“ Im Übrigen habe man ein Super-Resultat erzielen können. Denn vor Jahren hätten, so Tassiello, bei ähnlichen Wahlen nicht mehr als 12-13 Leute abgestimmt. (eb)

Richtigstellung

s5 8718Latsch - Eine Richtigstellung zum Artikel  „Der Wurm sitzt tief“ in der letzten Vinschgerwind-Ausgabe muss sein. Weniger auf Zuruf, mehr aus wie auch immer verstandenem Humor. In besagtem Artikel haben wir, gewichtigen Stimmen aus Latsch folgend, den dortigen Bürgermeister Helmut Fischer (Bild) in einem Lichte dargestellt, das so nicht richtig ist. Es war auf dem Licht zu viel Scheffel drauf. Es heißt ja, man solle das Licht nicht unter den Scheffel stellen. Der richtigzustellende Wortlaut „BH Helmut Fischer, wegen seiner „Budelpolitik in Latsch scherzhaft „Weißwein-Helli“ genannt...“ hat Gegenrede hervorgerufen. Und zwar vom BM Fischer höchstselbst. Fischer hat bei der Bürgerversammlung am Tag nach dem Erscheinen des Vinschgerwind, so erzählen es anwesende Zuhörer unabhängig voneinander, seine „Budelpolitik“ als volksnah und unbürokratisch verteidigt. Also bedarf die „Budelpolitik“ keiner Richtigstellung. Im Gegenteil - am Budel lässt sich’s gut politisieren. Aber unverzeihlich ist der zweite Teil. BM Helmut Fischer hat bei der Bürgerversammlung gesagt, er trinke keinen Weißwein. Wenn schon, dann trinke er Prosecco. Hoppla - also da haben wir also nicht richtig recherchiert. Sei’s drum. Also stellen wir richtig: Die scherzhafte Benennung von BM Helmut Fischer in Latsch (und nur dort!) muss lauten „Prosecco-Helli“. Prost!

Was ist mit der Umfahrung in Tartsch?

s4 298 2Tartsch - Ein dreiseitiger Brief, handgeschrieben, kommt in die Vinschgerwind-Redaktion. Wenn ältere Mitbürger zur Feder greifen, ist das ungewöhnlich und alarmierend. Der Briefschreiber schreibt, „Ich denke, es wäre schon höchste Zeit, was zu unternehmen, es ist nach zwölf.“

von Erwin Bernhart

Aber hallo, was ist hier auf den Bildern zu sehen? Eine Haustür und daneben ein Kruzifix, das ebenso verschmutzt an der Hausecke eines Biobauern steht.

Weißkugelhütte kommt 2021

s5 9544Langtaufers - LH Arno Kompatscher hat den Langtauferern einen durchaus realistischen Zeitplan vorgegeben: Die Ausschreibungen für die neue Weißkugelhütte könnten 2019/20 über die Bühne gehen und der Baubeginn ist für 2021 vorgesehen.

Variante D - basta

s6 3470Rabland - Der SVP-Ortsausschuss von Partschins hat kürzlich den Mobilitätslandesrat Florian Mussner zur Diskussion eingeladen. Bei mäßigem Interesse wurde auch über die Rabander Umfahrung informiert, darüber diskutiert und brennende Fragen hat der Landesrat klar beantwortet: Eine Variante V (eine Untertunnelung unterm Vereinshaus) wird es mit ihm nicht geben.

von Erwin Bernhart


Die Gemeinde Partschins bleibt in Sachen Umfahrung Rabland am Ball. BM Albert Gögele ist, das weiß man nicht nur in Partschins, kein Papiertiger.

ICE Adolph Kolping

s14sp1 csm 2017Kolping im Vinschgau - Die Deutsche Bahn wird einen der neuen ICE Züge Adolph Kolping nennen.
Ende September hatte die Deutsche Bahn, zusammen mit ihren Handelspartnern- Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung – zur Namenssuche für die neue ICE-Generation- den ICE 4 - aufgerufen. Als Namensgeber waren deutsche historische Persönlichkeiten aus den Bereichen  Kultur, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Sport gesucht.
Unter über 3.500 Namensvorschlägen hat es Adolph Kolping unter die ersten 25 geschafft. Damit wird bereits 2018/2019 ein Zug mit diesem Namen getauft.
Zusätzlich hat die Jury weitere 75 Namen ausgewählt, mit denen bis zum Jahre 2030 weitere Schnellzüge benannt werden.
Zu der am 27. Oktober 2017 – dem Gedenktag der Seligsprechung Kolpings – bekanntgewordenen Entscheidung kann gesagt werden: Das Kolpingwerk und seine Mitglieder sind sehr erfreut, dass so viele Menschen für den Namen Kolping gestimmt haben. Damit wird die große Wertschätzung zum Ausdruck gebracht, die unser Seliger Verbandsgründer, der Priester und Sozialreformer Adolph Kolping (1813-1865) in Kirche und Gesellschaft auch heute noch erfährt. Viele Kolpingmitglieder in Deutschland und auch außerhalb- auch in Südtirol- haben sich an dieser für uns so erfolgreichen Aktion beteiligt.

Stilfserjochstraße geht in den Winterschlaf

s14 4725 V3Seit Montag, 13. November, 16 Uhr, ist die Wintersperre auf das Stilfser Joch in Kraft getreten, und zwar von der Ortschaft Trafoi bis zum Stilfser Joch. Der Gebirgspass ist mit einer Passhöhe von 2757 Meter der höchste Gebirgspass Italiens und verbindet Prad im Vinschgau mit der Ortschaft Bormio in der Lombardei. Faktisch ist die Stilfser-Joch-Straße aus Sicherheitsgründen bereits seit längerem gesperrt.

Tag der Romanik in Marienberg

s15sp1 3666Marienberg - Zum alljährlichen Tag der Romanik bot das Museum „Ora et Labora“ im Kloster Marienberg wieder ein spezielles Programm. Neu waren mehrmalige Einführungen in die Welt der Romanik durch die Kunsthistorikerin Helene Dietl. Die Besucher erfuhren Interessantes über das mittelalterliche Menschen- und Weltbild, die Bedeutung der Himmelsrichtungen und die Symbolkraft des romanischen Kirchenbaus, über die Architektur und die Malerei zwischen dem Jahr 1000 und 1250. Konsequent ist es im symbolischen Denken, dass die Romanik, die bereits in früher Zeit begonnene Ostung der Kirchen fortsetzt. Im Osten geht die Sonne auf, dort ist es hell. Dort erscheint die neue Sonne der Gerechtigkeit. Der romanische Kirchenbau ist die erste Baukunst seit der Antike, in der das christliche Abendland architektonisch als Einheit erscheint. Nach dem Vortrag wurden die Besucher in die Krypta geführt, wo sich Ihnen die einmaligen Fresken nun ganz neu erschlossen. Heuer hatten die Besucher auch die Möglichkeit, die neue Gebetskapelle der Patres mit dem restaurierten romanischen Kreuz zu besuchen. Diese Kapelle wurde außerhalb der Klausur eingerichtet, damit die Gäste des Hauses die Möglichkeit haben, an den Gebetszeiten der Mönche teilzunehmen. Großes Interesse zeigten die Besucher an den Neuheiten im Museum. s15sp234 3664Darunter sind: in erster Linie der romanische Manipel (am linken Unterarm getragenes, gesticktes Band als Teil des katholischen Messgewandes), der bei Bauarbeiten gefunden wurde; Seidenstreifen, hebräisch beschriftet, welche an der Uta-Kasel (seidenes Messgewand, das der Priester über anderen Gewändern trägt) aufgenäht waren; 6 Werke von Bernhard Strigel (1460-1528) an der Gemäldewand und im ersten Stock die Sonderausstellung „Corvus Corax - Tiere vom Kloster Marienberg“. Kunstvoll inszeniert scheint es als würden der Rabe und alle anderen Tiere der Ausstellung, wie auf einer Bühne, ihr eigenes Stück erzählen. Im Zentrum dieses Audio-Licht-Essays: Der Rabe. Erhaben ist der Corvus Corax, mit welchem der Hl. Benedikt von Nursia häufig dargestellt wird. Der Romaniktag wurde mit der Einladung der Klostergemeinschaft zur gemeinsamen Vesper in die Krypta um 17,30 abgeschlossen. (aw).

Erfolgreiche Gemüse- und Kirschenernte

s14sp23 042be16 8Der Vinschgau ist nicht nur ein bekanntes Apfelanbaugebiet, zahlreiche Bauern widmen sich auch dem Anbau von verschiedenen Gemüsesorten und Kirschen.

Dabei tragen sowohl das Klima wie die Bodenbeschaffenheit des Tales dazu bei, dass das Gemüse und Obst von höchster Qualität ist und dementsprechend auf dem Markt geschätzt wird“, erläutert Rainhard Ladurner, Verkaufsleiter Gemüse und Kirschen der VI.P, dem Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse.

Großer Erfolg für Erlebnisbahnhof

s16sp3 144504Staben - Der große Erfolg des Erlebnisbahnhofes Naturns konnte auch im zwölften Betriebsjahr fortgesetzt werden. Mehr als 2600 Besuche kamen, davon 900 Erwachsene und 1700 Kinder.
Sie legten viele hundert Kilometer mit der kleinen Dampf- oder Diesellok und mit den beiden Draisinen zurück. 20 freiwillige Helfer des Vereins Freunde der Eisenbahn haben dies mit mehreren Hundert geleisteten Stunden möglich gemacht. Ihnen gebührt ein aufrichtiger Dank. So war es auch richtig, dass am Ende der Saison mit dem Vorstand gebührend gefeiert wurde.
Ach in diesem Jahr hielt die Vinschger Bahn während der Öffnungszeiten direkt am Erlebnisbahnhof. Es wurden zudem 26 verschiedene Eisenbahnfilme gezeigt und Ausstellungen über die Schrägbahn und die Rhätische Bahn mit Orginal Führerstand.
Auch 2018 wird der Erlebnisbahnhof an allen Sonntagen von 14 bis 18 Uhr von Mai bis Ende Oktober geöffnet sein. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 6. Mai mit den Pattinen. Gruppen (Schullassen) können sich bereits vorher bei Frau Susanne Thurner unter  der Telefonnummer 0473/664004 anmelden.

Vom Brandstifter zum Feuerwehrmann

Staben - Er war einer der politischen Hoffnungsträger für die Zeit nach der Ära Durnwalder: Arnold Schuler. Unter dem früheren Landeshauptmann profilierte er sich durch seine unkonventionelle Haltung, seine Aufmüpfigkeit und seine Bereitschaft, auch gegen den Strom anzuschwimmen. Er verpasste keine Gelegenheit, sich am „Patriarchen“ zu reiben und ihm ans Bein zu pinkeln. Die Wähler wussten diese seine forsche Haltung zu honorieren und katapultierten ihn bei der Landtagswahl 2013 auf Rang zwei der Vorzugsstimmen, mit 32.000 sogar noch vor dem „alten Hasen“ Richard Theiner. Dieses Ergebnis konnte auch Kompatscher bei der Bildung der neuen Landesregierung nicht ignorieren, und obwohl Schuler über keine eigene Hausmacht oder einen ihn stützenden Verband verfügte, betraute er ihn mit der Landwirtschaft. Dieser Mangel an „Stallgeruch“ führte zu ständigen Friktionen mit dem Bauernbund und gipfelte schließlich im Ausschluss des amtierenden Landesrates von der offiziellen Kandidatenliste der Bauern für die Landtagswahl 2018.
Auch im Umgang mit der erstarkten ökologischen Landwirtschaft hatte Schuler keine glückliche Hand. Anstatt den „Malser Weg“ zu unterstützen, warf er dem Bürgermeister ständig Prügel zwischen die Beine, der, das mehrheitliche Votum seiner Bevölkerung beachtend, in seiner Gemeinde eine ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft umzusetzen versucht. Der Streit skalierte schließlich, als Alexander Schiebel in seinem Buch „Das Wunder von Mals“ die heimische Obstwirtschaft, deren Monokulturen und den Einsatz von Chemie einer Fundamentalkritik unterzog. Anstatt die Gelegenheit zu benutzen und den „Malser Weg“ als mögliches zweites Standbein für die heimische Landwirtschaft zu fördern, entschloss sich Schuler zur Flucht nach vorne. Er schoss sich auf den Autor des Buches und dessen Verlag in der Weise ein, dass er gegen beide bei der Staatsanwaltschaft in Bozen eine Strafanzeige wegen Rufschädigung einbrachte. Damit dürfte er allerdings zur untauglichsten Waffe gegriffen haben. Denn mit strafrechtlichen Mitteln ist Schiebels Kritik nicht beizukommen! Der kann sich nämlich gelassen zurücklehnen und die Dinge auf sich zukommen lassen, schützt ihn doch ein gewichtiger juristischer Rechtfertigungsgrund: Selbst wenn einige seiner Formulierungen überspitzt, übertrieben oder gar verletzend sein sollten, so bewegt er sich immer im Rahmen des von der Verfassung (Art. 21) und der Europäischen Menschenrechtskonvention (Art. 10) garantierten Grundrechts auf Meinungsfreiheit, ohne die eine pluralistische demokratische Gesellschaft nicht denkbar ist. Bei der strafrechtlichen Verfolgung von kritischen Ansichten wird nämlich nach dem Grundsatz verfahren „in dubio pro libertate“, also im Zweifel tritt der Ehrenschutz hinter der Meinungsfreiheit zurück.
Ich biete hiemit dem Landesrat Schuler und seinen Mitstreitern eine Wette an, deren Einsatz sie bestimmen können. Ich behaupte, das Verfahren gegen Alexander Schiebel endet wie das Hornberger Schießen, nämlich mit „molto fumo e poco arrosto!“
Peter Tappeiner,
Rechtsanwalt

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