VinschgerWind

KAUNERTALER GESCHICHTEN ONLINE FÜR DIE EWIGKEIT

Der Tourismusverband Tiroler Oberland - Kaunertal Tourismus präsentierte am 19. Juli in den historischen Ögg-Höfen das einzigartige digitale, audiovisuelle Zeitzeugen-Archiv. Der bekannte deutsche Filmemacher Thomas Junker interviewt dazu über 200 Menschen mit bemerkenswerten Geschichten aus dem Tal. Darunter auch Persönlichkeiten wie Tobias Moretti und Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Ab sofort ist der Erfahrungsschatz unter www.kaunertaler-zeitzeugen.at online.
 

Der Kaunertaler Hotelier Charly Hafele hatte die zündende Idee: Persönliche Erfahrungen aus dem Tal für die kommende Generation zu archivieren. Durch seine langjährige Freundschaft mit dem Dokumentarfilmer Thomas Junker nahm das Projekt schnell konkrete Formen an. Für den 150-minütigen Film „Ein Jahr im Kaunertal – Nacht & Heint“ wurden 2014 und 2015 bereits über 60 Zeitzeugen interviewt. Bis 2019 befragt der deutsche Filmprofi nun insgesamt über 200 Menschen. 700 bis 800 wertvolle Berichte aus dem Kaunertal entstehen in dieser Zeit. Für den Tourismusverband ein großer Nutzen: „Storytelling wird für die Vermarktung einer Region immer wichtiger. Wir vermitteln unseren Gästen mit dieser Plattform authentische Geschichten aus ihrem Urlaubsort. Das Kaunertal prägt nicht nur die unberührte Naturlandschaft sondern auch die Menschen, die hier seit Generationen leben. Diesen Erfahrungsschatz können wir ab nun unseren Urlaubern online zur Verfügung stellen“, erklärt TVB-Geschäftsführerin Michaela Gasser. Die Sammlung der neuen und schon vorhandenen Zeitzeugeninterviews hält das kulturelle und gesellschaftliche Erbe des gesamten Kaunertales und seiner Menschen lebendig.

WERT DES PROJEKTES UNBEZAHLBAR

Finanziert wird die Erstellung und Befüllung des Online-Archivs mit Hilfe des EU-Leaderprogramms, von Land Tirol, Tourismusverband Tiroler Oberland und den Gemeinden Kaunertal, Kauns und Kaunerberg. Insgesamt budgetierten die Verantwortlichen 54.000 Euro. „Ohne das Entgegenkommen von Thomas Junker wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen. Wer die Arbeiten von ihm kennt, weiß, dass sein Einsatz unbezahlbar für uns ist“, erzählt der Kaunertaler Bürgermeister Pepi Raich. Junker gilt als einer der erfahrensten Journalisten Deutschlands. Für ARD und MDR reist er um die ganze Welt. Dabei porträtiert er das Alltagsleben der Menschen, die er entlang seiner Wege trifft. Die Gespräche im Kaunertal sind etwas ganz Besonderes für ihn: „Die Fülle an vorhandenen Geschichten hat mich überrascht. Ich sehe mich als Werkzeug für die Talbewohner, um ihre Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, berichtet der Filmemacher.

BUNDESPRÄSIDENT WIRD ZEITZEUGE

Schauspieler Tobias Moretti hat seine Eindrücke bereits archiviert und schwärmt dabei vom „Herz der Alpen“. Nun folgt mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein weiterer bekannter Interviewpartner. „Die Zusage des Präsidenten ist eine schöne Aufwertung des Archivs. Seine Erfahrungen und Berichte aus dem Tal sind nämlich äußerst spannend. So viel können wir schon verraten“, informiert Michaela Gasser. Die Initiatoren sind sich einig, dass dieses Projekt weiterleben muss. „Die Geschichten aus dem Tal gehen nie aus“, erklärten alle Beteiligten unisono.

Vinschger Bahn ab Sonntagfrüh wieder in Betrieb

PM 060717 bahnAb Sonntag, 23. Juli, fährt die Vinschger Bahn wieder. Das Schließsystem der Bahnschranken ist nun mit einer doppelten Kontrolle gesichert.

Ab Sonntag verkehrt die Vinschger Bahnwieder mit gewohntem Fahrplan.„Die Techniker der STA und der zuständigen Firmen haben in den vergangenen Tagen intensiv daran gearbeitet, um das Schließsystem der Bahnschranken entlang der ganzen Linie mit einer doppelten Kontrolle zusätzlich zu sichern“, erklärtMobilitätslandesrat Florian Mussner. Seit dem 6. Juli verkehren auf der Vinschger Bahn aus Sicherheitsgründen keine Züge, nachdem bei einer Bahnschranke ein Defekt am Schließsystem aufgetreten war.

Wie derDirektor der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) Joachim Dejacoerläutert, wurde folgende Lösung umgesetzt: „Die Sensoren, die das Schließen der Schranken überprüfen, wurden mit jenen Sensoren gekoppelt, die die Öffnung überwachen - mit dieser doppelten Kontrolle wird künftig im Falle eines Fehlverhaltens eines Bestandteils gänzlich ausgeschlossen, dass ein Zug über die Bahnübergänge fahren kann“.

Dazu wurden in den vergangenen Tagen alle32 Bahnübergänge mit insgesamt 74 Schranken neu verkabelt, jeder einzelne Motor der Schrankenantriebe sowie jeder Bahnübergang als Ganzer wurde von den Technikern der Firmen Wegh, Ansaldo STS und der STA getestet. Der Umbau wurde von Italcertifer, einem unabhängigen Sicherheitsprüfer, im Vorfeld validiert und für sicher befunden. „Ohne diese Bestätigung hätten wir diesen Umbau nicht durchgeführt und ohne diese Bestätigung würden die technischen Änderungen vom Landesamt für Eisenbahnen und Flugverkehr nicht genehmigt werden können“, unterstreicht Dejaco.

Bis morgen, Samstagnachmittag, werden noch die letztenTestsdurchgeführt, die Prüfberichte und das Assessment nochmals geprüft und nach Abschluss aller Umbauten und Tests werden die technischen Änderungen auch formell genehmigt.

„Wir danken den Fahrgästen nochmal für das Verständnis“, betont Landesrat Mussner. Ein Dank gelte laut Mussner auch all jenen, die in dieser völlig unerwarteten Situation schnell und kurzfristig um eine Lösung sowie um eine Behebung des Defekts bemüht waren. Als Ersatz für die Bahn wurden Busse eingesetzt. Täglich waren 30 Fahrer und 20 Busse mit 160 Fahrten im Einsatz. "Der unerwartete Ausfall der Vinschger Bahn hat leider Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste mit sich gebracht, und das bedauern wir. Es ist aber auch einmal mehr deutlich geworden, wie wichtig diese Bahnverbindung mittlerweile ist", sagt Mussner.

 

 SAN

Einseitige SAD-Kündigung von Zusatzverträgen ist Missbrauch von Arbeitnehmern

PM 210717 2617SVP-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der ArbeitnehmerInnen Helmuth Renzler wirft der SAD-Führung Brutalität im Umgang mit ihren Bediensteten und Chauffeuren vor. Konsolidierte betriebliche Zusatzverträge, so wie sie bei der SAD schon seit 1988 gibt, hat das Unternehmen als Arbeitgeber nicht einseitig zu kündigen.

Ein finanzieller Schaden von bis monatlich 400 Euro entsteht den lohnabhängigen SAD-Arbeitnehmern, wenn die SAD ihre konsolidierten betriebliche Zusatzverträge am 5. September 2017 einseitig kündigt. Diese angedrohte Absicht, das Handeln der SAD der letzten Monate und die sich daraus ergebenden notwendigen Streitigkeiten, erinnern an die Arbeitskämpfe der 70iger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Hart erkämpfte grundlegende Rechte von ArbeitnehmerInnen sind nun wieder in Gefahr.

„Ich erwarte mir massive Unterstützung und Verurteilung der SAD durch die Wirtschaftsverbände. Diese Entwicklung in Richtung Vergangenheit ist unmenschlich, unmoralisch und verwerflich. Ohne in die Zuständigkeiten der Sozialpartner eingreifen zu wollen, kommen die SVP-ArbeitnehmerInnen nicht umhin die letzten Ereignisse bei der SAD aufs Schärfste zu verurteilen. Wenn die SAD meint sich auf Kosten der Arbeitnehmer Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, dann irrt sie sich gewaltig. Die gesamte ArbeitnehmerInnen-Bewegung steht voll hinter der SAD-Belegschaft“, erklärt der Vorsitzende Helmuth Renzler.

Sollten die Verbände die Vorgehensweise der SAD stillschweigend hinnehmen und untätig bleiben, so könnte sich dieses Verhalten wie ein Lauffeuer auf viele weitere Bereiche ausdehnen. Arbeitnehmer und Mitarbeiter von Privatbetrieben dürfen niemals Mittel und Zweck für Spekulationen sein oder gar als Faustpfand für die Umsetzung finanzieller Interessen einzelner Personen oder Personengruppen herhalten.

„Die SAD führt einen öffentlichen Dienst durch, dessen Qualität sich in letzter Zeit sehr verschlechtert hat. Ganz augenscheinlich ist dies nur auf die katastrophale Personalpolitik der SAD zurückzuführen. Sicherheit der Passagiere, Zweisprachigkeit, Ortskundigkeit der Chauffeure, geregelte Dienstzeiten und sichere Entlohnungen sind Mindeststandards, welche einzuhalten sind. Scheinbar ist die SAD aber nicht bereit diese zu garantieren. Deshalb ist ernsthaft darüber nachzudenken, ob der öffentliche Verkehrsdienst in Zukunft nicht ausschließlich von der öffentlichen Hand betrieben werden sollte. Die SAD-Missstände sind schnellstens zu beseitigen und die SAD-Belegschaft braucht Schutz“, fordert der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler.

Landwirtschaft ist keine Selbstverständlichkeit

PM 200717 lw1Beim jährlichen Sommergespräch der Südtiroler Bäuerinnenorganisation mit den bäuerlichen Vertretern zog sich ein Thema wie ein roter Faden durch die Diskussion: Wie geht es weiter mit der Südtiroler Landwirtschaft, deren Besonderheit die kleinstrukturierten Familienbetriebe sind?

Es wird nicht einfach: Stalltüren schließen ihre Tore für immer, zu viele Auflagen und zu hohe Bürokratie, wenig Wertschätzung für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern, fehlende Weichenstellung in der Agrarpolitik ab 2020, niedere Rentenabsicherung. Beim Sommergespräch des Landesbäuerinnenrates mit Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler und den bäuerlichen Landtagsabgeordneten Maria Kuenzer, Albert Wurzer und Sepp Noggler diskutierten die Bäuerinnen in Neustift über die Themen der Zukunft. Landesrat Arnold Schuler: „Leider sind auf EU-Ebene die Weichen für das Förderprogramm 2020 immer noch nicht gestellt. Die Verhandlungen werden nicht einfach. Wir hoffen aber, dass wir als Berggebiet mit unserer kleinstrukturierten Landwirtschaft punkten können.“ Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer forderte ganz klar: „Die Frauen am Land müssen bei den Fördermaßnahmen besonders berücksichtigt werden, denn von ihnen hängt es ab, ob der ländliche Raum auch in Zukunft als Lebensraum wahr- und angenommen wird.“

Ein zentrales Thema in diesem Zusammenhang war auch die Rentenabsicherung. „Wie müssen den Bäuerinnen die Möglichkeit schaffen, sich innerhalb der Bauernversicherung besser abzusichern, denn ansonsten ist der „Vollzeit Beruf Bäuerin“ mit ein Grund für die Altersarmut der Frauen.

Bezirksbäuerin Anna Jocher stellte fest: „Leider ist in vielen Schichten der Bevölkerung der Wert der Berglandwirtschaft in Südtirol nicht bewusst. Die gemähten Wiesen, bewirtschafteten Almen und das schöne Landschaftsbild werden als Selbstverständlichkeit genommen.“ Dass das von Bäuerinnen und Bauern geprägte Landschaftsbild Südtirols aber in keinster Weise eine Selbstverständlichkeit ist, waren sich alle einige.

Auch die Soziale Landwirtschaft war Thema beim Treffen. „Vor allem Bäuerinnen übernehmen hier einen wichtigen sozialen Aspekt für die Gesellschaft und sichern so das Überleben der Höfe,“ so L.-Abg. Maria Kuenzer. L.-Abg. Wurzer und L.-Abg. Noggler informierten u.a. über das neue Schulprojekt in den Oberschulen, das den Studierenden auch hauswirtschaftliche Kenntnisse mit auf den Weg geben soll. „Egal ob für den eigenen Haushalt oder ein weiterführendes Studium, diese Fähigkeiten braucht es für das ganze Leben.“

PM 200717 lw2Durchaus kritische Töne kamen von den Bezirksbäuerinnen zum Thema Bär und Wolf. „Wie kann ich den Schafen und den Bienen erklären, wie sie sich in Zukunft verhalten sollen, wenn sie dem Bär begegnen?“, fragte Bezirksbäuerin Waldtraud Ladurner.

Landesbäuerin Erschbamer bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den politischen Standesvertretern und hob hervor, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen und Zukunftsvisionen zu arbeiten. Und sie unterstrich abschließend den Stellenwert der Arbeit der Bäuerinnen und Bauern und mahnte: „Dinge als selbstverständlich zu nehmen sind der beste Weg, sie zu verlieren. Schätzen und fördern wir unsere bäuerlichen Familien.“

 

L'agricoltura non è qualcosa di scontato

 

Durante uno dei colloqui estivi dell'Associazione delle Donne Coltivatrici Sudtirolesi con i rappresentanti della politica agricola è stato trattato un tema particolare: Quale contributo possono avere le piccole aziende agricole a gestione familiare per lo sviluppo dell’agricoltura in Sudtirolo?

Non sarà facile: le porte delle stalle rischiano di chiudere per sempre. Troppe condizioni e troppa burocrazia, poco apprezzamento per il lavoro dei contadini, poca svolta in materia di politica agricola a partire da 2020, una bassa protezione pensionistica. Durante i colloqui estivi del consiglio provinciale delle contadine a Varna con l’assessore provinciale all’agricoltura Arnold Schuler e i consiglieri provinciali Maria Kuenzer, Albert Wurzer e Sepp Noggler le contadine hanno affrontato i temi del futuro riguardanti l’agricoltura in Sudtirolo.

L’assessore Arnold Schuler dice: "Purtroppo a livello europeo non è stato ancora stabilito un programma di sostegno a partire dal 2020. Le negoziazioni non sono facili. Speriamo però di puntare con le nostre piccole aziende agricole a gestione familiare". Presidente dell’Associazione delle Donne Coltivatrici Sudtirolesi Hiltraud Erschbamer richiede in modo chiaro:" Le contadine hanno bisogno di un particolare sostegno, perché sono loro a determinare se le aree rurali saranno considerate un habitat anche in futuro”. Un tema chiave in questo contesto è stata la protezione pensionistica.

"Devono essere create le giuste condizioni, in forma di un’assicurazione, per garantire alle contadine che lavorano a tempo pieno di non cadere nella povertà in età avanzata. La contadina distrettuale Anna Jocher ha detto: "Purtroppo, non tutti i gruppi sociali conoscono il vero valore dell'agricoltura in Sudtirolo. Prati ben curati, pascoli coltivati e un bellissimo paesaggio sono spesso dati per scontati". Un grande contributo dei contadini nel processo della creazione dell’immagine della regione non è un dato di fatto.

L'agricoltura sociale è stato anche un tema dei discorsi estivi. “Sono le contadine a dare un importante contributo alla società, garantendo la sopravvivenza delle aziende agricole", ha detto il consigliere provinciale Maria Kuenzer. I consiglieri Wurzer e Noggler hanno riferito, tra l'altro, su un nuovo progetto scolastico nelle scuole superiori durante il quale i studenti sviluppano le competenze gestionali. "Sono le competenze necessarie per tutta la vita che possono essere utilizzate in diversi contesti, a casa oppure durante lo studio."

Le voci piuttosto critiche provenivano dalle contadine sul tema dei orsi e dei lupi. "Come posso spiegare alle pecore o alle api come dovrebbero comportarsi quando incontrano un orso?", ha chiesto contadina distrettuale Waltraud Ladurner.

Il presidente dell’Associazione Hiltraud Erschbamer ha ringraziato i rappresentanti della politica per una buona cooperazione, sottolineando quanto sia importante lavorare insieme sulle soluzioni e visioni future. Infine, la Erschbamer ha dato risalto ad un importante contributo delle contadine nello sviluppo regionale aggiungendo: "Il migliore modo per perdere le cose è darle per scontate. Dobbiamo apprezzare e incoraggiare le nostre famiglie contadine".

Senat: Impfdekret mit breiter Mehrheit genehmigt, Großteil der Änderungswünsche des Südtiroler Landtags berücksichtigt.

Am heutigen 20. Juli hat der Senat den Gesetzentwurf zur Umwandlung des  Impfdekrets der Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin mit einer breiten Mehrheit (171 dafür, 63 dagegen, 19 Enthaltungen) genehmigt.
"Es ist uns im Rahmen der Behandlung des Senats gelungen, gemeinsam mit den Kollegen anderer Parteien, wesentliche Verbesserungen am Dekret zu erreichen, wie die Reduzierung der Pflichtimpfungen von 12 auf 10, die Streichung der Meldepflicht an die Staatsanwaltschaft beim Jugendgericht, die Reduzierung der Verwaltungsstrafe von ursprünglich 500 bis 7.500 Euro auf 100 bis 500 Euro, die Einführung eines Informationsgespräch vor Verhängung von Sanktionen und die Schutzklausel für die Autonomie. Letztere erlaubt zwar keine Reduzierung der Zahl der Pflichtimpfungen, da dieser Punkt als Mindeststandard zum Schutz der öffentlichen Gesundheit gemäß Autonomiestatut (Grenzen der autonomen Gesetzgebung) bindend ist, doch bleibt dem Land Handlungsspielraum z.B. für organisatorische Fragen, Verwaltungsabläufe usw.“, erklären die Südtiroler Senatoren Karl Zeller, Hans Berger und Francesco Palermo.
Damit seien  die meisten der vom Südtiroler Landtag am 7.6.2017 geforderten Forderungen berücksichtigt worden. Der Südtiroler Landtag habe sich nämlichnicht- anders als vielfach behauptet - gegen die Impfpflicht und gegen jede Art von Sanktionen ausgesprochen, sondern lediglich die Streichung des„Zulassungsverbots in Kinderhorten und Kindergärten, der drastische Erhöhung der Bußgelder und der Einschaltung des Jugendgerichts samt eventueller Folgemaßnahmen bis hin zum Entzug der elterlichen Sorgerechte" verlangt. Diese Punkte sollten laut Südtiroler Landtag durch andere geeignete Maßnahmen ersetzt werden, "welche die Einhaltung der Impfvorgaben der WHO für einen effizienten Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten gewährleisten"(siehe auch Stellungnahme der WHO gegenüber Italien in den Medien von heute).
Wie oben angeführt, sind all diese Punkte, mit Ausnahme des Zulassungsverbots in Kinderhorten und Kindergärten, das aufrecht bleibt, im Senat angenommen worden, insbesondere wurde auch  von einerdrastischenErhöhung der Bußgelder Abstand genommen und auf ein ähnliches Ausmaß festgelegt, wie es für die Pflichtimpfungen seit den 60-er Jahren vorgesehen war (wenngleich diese Strafen vielfach nicht mehr verhängt wurden).
"Es gibt hier zweifelsohne ein Spannungsfeld zwischen individuellen Rechten (Elternrecht) und dem kollektiven Grundrecht auf Gesundheitsschutz. Leider kann hier das individuelle Recht nicht uneingeschränkt geschützt werden, ohne das Recht auf Gesundheitsschutz der anderen Mitbürger in Mitleidenschaft zu ziehen. Wir können die Bedenken einiger Mitbürger gegenüber der Impfpflicht verstehen, sind aber der Meinung, dass dem Schutz vor Gesundheitsrisiken der gesamten Bevölkerung Vorrang zu gewähren ist. Niemand von uns ist Mediziner oder Impfexperte, aber wir vertrauen den Aussagen der herrschenden medizinischen Lehre, der Weltgesundheitsorganisation und der zuständigen medizinischen Dienste des Landes Südtirol, die unisono der Meinung sind, dass die Impfquote angehoben werden muss, um weiterhin den Schutz der Bevölkerung vor vielen, bereits ausgerottet geglaubten Krankheiten zu garantieren. In letzter Zeit sind in Italien z.B. wieder viele Fälle von Masern (mehrere Tausend) aufgetreten, die für einige Erkrankte, die nicht geimpft waren oder nicht geimpft werden konnten, schwerwiegende Folgen nach sich gezogen haben. Nicht zuletzt deshalb planen auch andere europäische Staaten wie Frankreich und Deutschland die Wiedereinführung der Impfpflicht, um die Durchimpfungsrate anzuheben“, erklären Zeller, Berger und Palermo.

Vinschger Bahn: Fehlerquelle analysiert, Behebung startet

PM 060717 bahnNach Überprüfung startet am 17. Juli die Neuverkabelung der Schließsysteme, um den Bahnverkehr auf der Vinschger Linie baldmöglichst wieder aufzunehmen.

Zusammen mit den Herstellerfirmen Ansaldo STS und Wegh arbeitet der Betreiber der Bahnlinie, die STA - Südtiroler Transportstrukturen AG, intensiv an der Behebung der Fehlerquelle, wegen der die Vinschger Bahn seit dem 6. Juli aus Sicherheitsgründen außer Betrieb ist. Die Fehlerquelle am Schließsystem der Bahnübergänge wurde gefunden und analysiert. Nach genauer Überprüfung wurde eine Lösung erarbeitet, die eine doppelte Prüfung des Schließsystems der Schranken vorsieht. „Dabei werden die Sensoren, die das Schließen der Schranke überprüfen, mit jenen, die die Öffnung überwachen, gekoppelt, sodass bei einem Fehlverhalten eines Bestandteils im Schließsystems die Züge nicht über die Bahnübergänge fahren werden“, erklärt STA-Direktor Joachim Dejaco. „Diese Lösung wird von einem unabhängigen Sicherheitsprüfer validiert, bevor der Zug wieder in Betrieb geht“, betont Dejaco.

Um dieses System der doppelten Kontrolle der Bahnübergänge so rasch wie möglich umzusetzen, sei eine Neu-Verkabelung in den Schrankenantrieben eines jeden Bahnübergangs notwendig, die von den spezialisierten Technikern des Herstellers durchgeführt werden, erklärt der STA-Direktor. „Die Arbeiten werden zügig durchgeführt, sobald das System funktionstüchtig ist, wird der Bahnverkehr umgehend aufgenommen und die Bürger werden sofort informiert“, sagt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. „Ich bedaure die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste und Touristen und bitte um Verständnis, aber die Sicherheit hat absoluten Vorrang. Die Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn hat für alle Verantwortlichen höchste Priorität“, unterstreicht Mussner.

In der Zwischenzeit haben das Landesmobilitätsressort, die SAD Nahverkehr AG und die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) einenBusersatzdienst, einenTransport für Menschen mit Behinderung, sowie einenseparaten Fahrraddienstorganisiert.

 SAN

Deutsches Bildungsressort erhält neue Struktur

PM 170717 bildungDie Reorganisation des Deutschen Bildungsressorts bringt eine einheitliche Unterteilung und bessere Übersicht mit sich. Das Konzept wurde heute vorgestellt.

Nur mehr zwei Abteilungen und vier Landesdirektionen werden künftig die Grundstruktur des Deutschen Bildungsressorts bilden. Die derzeit nebeneinander existierenden Organisationseinheiten (Inspektorate, Bereiche, Abteilungen, Fachstellen) werden nämlich neu geordnet und einheitlicher strukturiert – so sieht es das Reformkonzept vor, das Bildungslandesrat Philipp Achammer und Schulamtsleiter sowie Ressortdirektor Peter Höllrigl heute (14. Juli) vorgestellt haben. Die Voraussetzungen dafür sollen durch die im Nachtragshaushalt enthaltene Abänderung des Gesetzes zur Führungsstruktur der Landesverwaltung geschaffen werden. Der Landtag wird sich noch im Juli dieses Jahres damit befassen, um zu gewährleisten, dass die Reorganisation so bald wie möglich angegangen werden kann.

Landesrat Achammer erinnerte daran, dass das Bildungsressort in seiner heutigen Form im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte gewachsen ist, was dazu geführt hat, dass die heutige Struktur sehr uneinheitlich ist. Die Zielsetzung der geplanten Reorganisation sei es, die vielfältigen Zuständigkeiten und Kompetenzen zu bündeln und zusammenzuführen sowie analoge Abläufe zusammenzufassen, zugleich aber die Besonderheiten und Erfordernisse der unterschiedenen Bildungsstufen zu bewahren und berücksichtigen, erklärte der Landesrat. "Was eine gute Schulverwaltung leistet, misst sich an dem, was bei den Schülerinnen und Schülern schließlich ankommt", räumte Achammer ein und wies darauf hin, dass zwar die Komplexität der Grundstruktur reduziert werde, nicht aber die zur Verfügung stehenden Mittel. So werden etwa alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin im Bildungsressort beschäftigt bleiben, Abteilungen und Ämter hingegen werden reduziert.

Schulamtsleiter und Ressortdirektor Höllrigl zeigte kurz die chronologische Entwicklung des Bildungsressorts auf, die zu einer Vielzahl an Strukturen mit teils unterschiedlichen Bezeichnungen geführt hat. "Vorgängerorganisationen wurden teilweise umgewandelt, und aus Körperschaften wurden Bereiche", stellte Höllrigl fest, dadurch sei ein "Gewirr" an verschiedenen Organisationseinheiten entstanden. "Bildung darf man aber nicht parzelliert betrachten", gab er zu bedenken, daher gelte es, Synergien zu schaffen und Gemeinsames zusammenzuführen.

Vom Bildungsressort zur Bildungsdirektion

Derzeit gehören dem Deutschen Bildungsressort das Kindergarteninspektorat, die Abteilung 16 (Deutsches Schulamt), die Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung, der Bereich Berufsbildung mit zwei Ämtern, die Abteilung 22 (Land-, forst- und hauswirtschaftliche Berufsbildung), der Bereich Innovation und Beratung mit sechs Fachreferaten sowie den Pädagogischen Beratungszentren und schließlich die Evaluationsstelle für die deutsche Schule als getrennte Organisationseinheiten an.

An die Stelle des heutigen Bildungsressorts tritt künftig die Bildungsdirektion. Dieser gehören nur mehr zwei Abteilungen (die Abteilung Bildungsverwaltung und die Pädagogische Abteilung) sowie vier Landesdirektionen an: Die Landesdirektion Kindergarten wird für die Kindergärten aller acht Kindergartensprengel zuständig sein, die Landesdirektion Grund-, Mittel-, Oberschule für die Schulen staatlicher Art aller 78 Direktionen, die Landesdirektion Berufsbildung für die Berufs- und Fachschulen aller 15 Direktionen und die Landesdirektion Musikschulen für die Musikschulen aller 17 Direktionen. Daneben ist noch die Evaluationsstelle der Bildungsdirektion zugeordnet und verfolgt das Ziel der Qualitätssicherung im deutschen Bildungswesens.

Aufgabe derBildungsdirektionals übergeordnete Verwaltungseinheit wird die Abstimmung mit den bildungspolitischen Vorgaben sein. Außerdem sichert und koordiniert sie die Gesamtentwicklung des Bildungssystems.

Die Abteilung Bildungsverwaltung bündelt und verarbeitet alle Verwaltungsprozesse der vier Landesdirektionen und der Pädagogischen Abteilung, aber auch die zentral abzuwickelnden Verwaltungsprozesse für alle Kindergärten und Schulen. Sie bietet zudem spezifische Beratung in Verwaltungsfragen an. DiePädagogische Abteilungberät und unterstützt alle Kindergärten und Schulen in Fragen der Integration und Inklusion sowie der Bildungsarbeit und des Unterrichts.

Die vier Landesdirektionen legen die strategischen Ziele und Entwicklungsschwerpunkte für den jeweiligen Bereich fest, regeln Entwicklungen an, entscheiden über Ausbildungsschwerpunkte und Fachrichtungen und erarbeiten Rahmenrichtlinien und Lehrpläne. Außerdem legen sie die Verteilung und Errichtung von Kindergärten bzw. Schulstandorten fest und definieren die Kriterien für die Zuweisung von Ressourcen.

Laut Landesrat Achammer soll die neue Grundstruktur bereits ab dem Schuljahr 2017/18 Schritt für Schritt umgesetzt werden, daher war es nötig, dass die hierfür vorgesehenen gesetzlichen Bestimmungen so bald wie möglich verabschiedet werden.

me

Italienischer Flüchtlingsrat will Zehntausende Migranten nach Süd-Tirol schicken.

PM 170717 knollDer Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Androhung des italienischen Flüchtlingsrates, alle Häfen öffnen zu wollen und Zehntausende Migranten nach Süd-Tirol zu schicken, um damit Österreich und die EU am Brenner unter Druck zu setzen, als ernstzunehmende Bedrohung, die umgehend und mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Süd-Tirol darf sich so etwas nicht gefallen lassen!

Es ist empörend, dass italienische „Hilfsorganisationen“ inzwischen schon offen ankündigen, als Schlepperorganisation tätig werden zu wollen. Wenn Zehntausende Migranten an den Brenner gebracht werden, bricht in Süd-Tirol das totale Chaos aus.

Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll fordert Landehauptmann Kompatscher und die Landesregierung daher auf, umgehend in Rom zu intervenieren, um sicherzustellen, dass kein einziger illegaler Migrant bis zum Brenner gebracht wird.

In Italien gerät die Situation immer mehr außer Kontrolle. Auch Österreich nimmt die Androhung des italienischen Flüchtlingsrates sehr ernst.

Wie der Süd-Tiroler Freiheit zugetragen wurde, befindet sich heute anscheinend bereits der österreichische Verteidigungsminister zu einem Lokalaugenschein am Brenner. Wenn Österreich die Grenze sperrt, wird Süd-Tirol zu spüren bekommen, was es heißt zu Italien zu gehören, denn dann steht Süd-Tirol auf der falschen Seite des Zauns.

L.-Abg. Sven Knoll.

Südtirols Gemeinden lehnen externe Kontrolle der konventionierten Wohnungen vielfach ab

PM 140717 gemeindenL. Abg. Walter Blaas: „Missstand muss behoben werden“

Seit geraumer Zeit stand der Wunsch im Raum, die konventionierten Wohnungen in Südtirol einer Kontrolle zu unterwerfen. Mit der Vereinbarung gemäß Art. 62-ter, Abs. 5, LG. Nr. 13/98 können diese nun auf Kosten des Landes und der Gemeinden überprüft werden. Dennoch sind etliche Gemeinden nicht gewillt mit der Agentur für Wohnbauaufsicht eine entsprechende Vereinbarung zur Durchführung der Kontrollen abzuschließen. Gemeinden wie Brixen, Schlanders oder Wolkenstein haben der Agentur sogar explizit mitgeteilt, dass sie den Dienst zur Kontrolle nicht in Anspruch nehmen möchten. Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas sieht in der Situation einen gravierenden Missstand, der behoben werden muss, denn durch unzureichende Kontrollen entstehen den Steuerzahlern große Schäden.

„Die Selbstkontrollen der Gemeinden mittels Mausklick sind wenig zielführend“, hält der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas in einer Aussendung einleitend fest. „Nur mit der externen Kontrolle der konventionierten Wohnungen durch die Agentur für Wohnbauaufsicht können Missstände offengelegt und geahndet werden. Lokalaugenscheine sind nach wie vor das einzige zuverlässige Mittel, um einen möglichen Missbrauch von konventionieren Wohnungen aufzudecken. Daneben ist die Einbeziehung von externen Körperschaften wie dem Kataster, Grundbuch und den Agenturen unerlässlich“, betont Walter Blaas und verweist auf die massive Problematik des Missbrauchs von konventionierten Wohnungen.

„Frühere Recherchen haben gravierende Missbrauchsfälle von konventionierten Wohnungen ans Tageslicht gebracht“, erinnert Blaas und verweist auf die entsprechenden Pressekonferenzen, wo die Ergebnisse präsentiert worden sind. „Umso bedenklicher ist die Tatsache, dass knapp die Hälfte der Südtiroler Gemeinden – 56 von 116 – mit dem Stichdatum 3. Juli 2017 noch keine Vereinbarungen mit der Agentur zur Kontrolle der besagten Wohnungen abgeschlossen haben. Besonders seltsam mutete es an, wenn Gemeinden wie Brixen, Schlanders oder Wolkenstein ausdrücklich auf die Dienste der Agentur für Wohnbauaufsicht verzichten“, kritisiert Blaas und sieht dringenden Handlungsbedarf.

„Dem Missbrauch von konventionierten Wohnungen ist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu begegnen. Schlussendlich entstehen durch mangelnde Kontrollen und Ordnung dem Steuerzahler Schäden“, gibt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete zu bedenken und appelliert an das Pflichtbewusstsein der noch ausständigen Gemeindeverwaltungen. „Es muss von laschen Kontrollen und der fehlenden Bereitschaft der betroffenen Gemeinden mit der zuständigen Landesagentur für Wohnbauaufsicht zu kooperieren ausgegangen werden“, hält Blaas fest.

„Die Aufteilung dieser Vergütung erfolgt in Funktion der Anzahl der konventionierten Wohnungen aufgrund der vom Grundbuch übermittelten Daten (Stand 27.10.2014). Die Gesamtanzahl der in der Provinz Bozen befindlichen konventionierten Wohnungen beträgt 39.429. Die Gemeinden beteiligen sich somit an der Pauschalvergütung mit rund 5,07 Euro pro konventionierter Wohnung, die sich auf ihrem Gemeindegebiet befindet“, zitiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete aus der vorliegenden Antwort des zuständigen Landesrates Tommasini.

„Jede Gemeinde bezahlt diesen Beitrag an die Landesagentur unabhängig ob sie deren Dienste in Anspruch nimmt oder nicht. Daher würden den Gemeinden keine zusätzlichen Kosten entstehen. Es besteht deshalb kein objektiver Grund seitens der Gemeinden sich gegen diese Kontrollen zu stemmen, zumal die Kontrollen im Sinne der steuerzahlenden Bürger notwendig sind“, hält Walter Blaas abschließend fest und kündigt weitere Interventionen an.

EVTZ-Sitzung: Gemeinsame Polizeikontrollen statt Panzer am Brenner.

PM 140717 knollIn Sankt Sinnen (Sanzeno) am Nonsberg fand heute die Versammlung des EVTZ der Europaregion Tirol statt. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, sprach dabei die angedrohte Schließung der Brennergrenze an und forderte die Landeshauptleute von Tirol, Süd-Tirol und Welsch-Tirol auf, angesichts der aktuellen Migrationskrise gemeinsam aufzutreten und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass es zu keiner Schließung der Brennergrenze kommt.

Die Bevölkerung in Nord-Tirol hat ein Recht darauf zu wissen, wer nach Österreich einreist, um sich vor illegaler Einwanderung zu schützen. Dies kann aber nicht mit Panzern am Brenner erreicht werden. Vielmehr muss die Politik nördlich und südlich des Brenners endlich dafür sorgen, dass keine illegalen Migranten mehr bis zum Brenner gelangen.Ohne illegale Migranten am Brenner braucht es nämlich auch keine Schließung der Brennergrenze.

Gemeinsame Personenkontrollen der österreichischen und italienischen Polizei in ganz Süd-Tirol sowie ein verpflichtender Austausch der Registrierungsdaten sind dafür unabdingbar. Die Europaregion Tirol kann dadurch die Funktion einer mitteleuropäischen Kontrollregion übernehmen, damit es erst gar nicht zu einer Migrationsbewegung über den Brenner kommt.

Das Ziel der Politik muss es sein ganz Tirol zu schützen!

L.-Abg. Sven Knoll.

Möchtegern-Kanzler Kurz im „italienischen“ Südtirol

PM 140717 mairL. Abg. Ulli Mair: „Volksparteienpolitik gleicht einer Showsendung im Privatfernsehn“

Die Freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, kritisiert das mangelnde Feingefühl der Volksparteien diesseits und jenseits des Brenners für Südtirol. Anscheinend geben sich Kurz in Wien und Achammer in Bozen mit dem Stand der Dinge zufrieden und stellen die Weichen für die endgültige Aushöhlung der Autonomie.

„Möchtegern-Kanzler Kurz will ein paar erholsame Tage im „italienischen“ Südtirol verbringen, bevor der Brenner seine Tore aufgrund der illegalen Masseneinwanderung dicht macht. Vier Jahre Kompatscher und Achammer haben offenbar ausgereicht, um aus unserem Südtiroler Heimatland eine italienische Provinz zu machen. Das politische Vermächtnis der beiden Herren Achammer und Kompatscher nach ihrer ersten Legislaturperiode: weniger Unabhängigkeit für Südtirol, weniger Autonomie, weniger Kompetenzen, keine eigene Sportmannschaft und keine Landeshymne - dafür aber die italienische Nationalhymne bei Staatsanlässen und italienische Verhältnisse in Südtirol. Achammer und Kompatscher werden wohl weder den Herrn Kurz über Südtirol aufklären und sich wohl auch nicht eine vernünftige Einwanderungspolitik vermitteln lassen“, kritisiert die Freiheitliche Fraktionssprecherin Ulli Mair in einer Aussendung einleitend.

„Das unzertrennliche SVPD-Duo schafft es nach 25 Jahren der Streitbeilegung die Autonomie immer weiter auszuhöhlen. Der politische Klimawandel scheint nun auch endgültig in Südtirol angekommen zu sein. Während die autonomen Errungenschaften auf dem römischen Altar bereitwillig geopfert werden, nimmt die Überfremdung unseres Landes dank der untätigen SVPD-Politik immer weiter zu. In der Kurz-ÖVP hat die SVP einen guten Lehrmeister für leere Worte und Ankündigungen gefunden. Politik versteht sich als „Unterhaltungsshow im Privatfernsehnformat“. Den großen Worten folgen keine Taten. Es zählt nur die Selbstinszenierung“, unterstreicht Mair.

„Während sich viele Gutgläubige von dieser Politshow blenden lassen, schwindet die Freiheit des Bürgers, zerfließt die Autonomie wie der Schnee auf den Gletschern und die illegale Masseneinwanderung aus kulturfremden Gegenden geht im gleichen Maße weiter. So wird Südtirol schon bald – wahrscheinlich mit dem Segen der Kurz-ÖVP – eine normale italienische Provinz sein“, so Mair.

„Anstatt konsequent die Schließung der Mittelmeerroute voranzutreiben, die Interessen des gesamten Tirols zu schützen und durchzusetzen und für Südtirol mehr Eigenstaatlichkeit zu fordern, wird der Kurz-Besuch vom billigen Wahlkampfgeplänkel und von Belanglosigkeiten geprägt sein“, hält Ulli Mair abschließend fest.

Ulli Mair
Abgeordnete zum Südtiroler Landtag

BürgerUnion Aktuell: 80.000 Impfungen in Südtirol durch neues Impfdekret - LR Stocker bestätigt Zahlen in Antwort auf Landtagsanfrage Pöders - Pöder: Charakter einer Massenimpfung mit Risiken

PM 140717 impfen1Jetzt ist es offiziell, was bislang nur hinter vorgehaltener Hand vermutet wurde: Um das neue Impfdekret umzusetzen, rechnet man in Südtirol im restlichen Jahr 2017 und im Jahr 2018 mit rund 80.000 Impfsitzungen an Kindern zwischen 0 und 16 Jahre!", so Andreas Pöder von der BürgerUnion. Diese  Zahl bestätigt Landesrätin Martha Stocker in der Antwort auf eine Landtagsanfrage von Andreas Pöder.

"Damit ist auch klar, dass neuen Impfdekret regelrechte Massenimpfungen zur Folge haben wird, mit allen Risiken und Belastungen die daraus erwachsen", so Pöder.

PM 140717 impfen2"Ebenfalls klar wird aus der Antwort der Landesrätin, dass man noch nicht genau weiß, wie die Herausforderung personell zu bewältigen sein wird."

 

Ab Mitte August wird der Sanitätsbetrieb allen Eltern mit Kindern im Alter von 0-16 Jahren mitteilen, welche Impfungen ihre Kinder aufgrund des neuen Impfzwangs machen müssen und es wird auch ein Termin festgesetzt.

 

Kosten wird allein der Ankauf der zusätzlich benötigten Impfstoffe rund eine Million Euro, die Gesamtkosten für den enormen Aufwand von 80.000 Impfungen gibt die Landesrätin nicht an.

 

Das Land trägt alle Kosten selbst.

Pöder kritisiert erneut den Umfang der neuen Impfpflicht mit 10 statt bislang 4 Pflichtimpfungen.

 

Die Umsetzung von 80.000 zusätzlichen Impfsitzungen in nicht einmal eineinhalb Jahren wird zwangsläufig zu Fehlern und mangelhafter Kontrolle führen, was die Risiken erhöht.

Die Mittelmeerroute schließen? Außenminister Kurz weckt Illusionen auch in Südtirol.

PM 140717 grueneÖsterreichs Außenminister Sebastian Kurz, bei den künftigen NR-Wahlen aussichtsreich platzierter ÖVP-Spitzenmann, hat mit Charme, Härte und einfachen Rezepten heute auch in Südtirol geworben: Zwar hat er die weitere Öffnung des Brenners vorerst zugesichert und damit in Bozen und Rom gepunktet, aber weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen.
Dann hat Kurz neben dem flüchtigen Lob für die Autonomie und Entwicklung Südtirols auch sein Generalrezept zum Umgang mit Flüchtlingen werbewirksam wiederholt:
„Retten - versorgen – retournieren“, dabei insgesamt die Mittelmeerroute schließen - lautet die Therapie für die Elendsflüchtlinge des afrikanischen Kontinents.
So gut dieses Rezept in Österreich und in Südtirol ankommt, so gleicht es doch dem Versuch, ein Spaghetti-Sieb als Wasserbehälter zu nutzen. Denn anders als bei der Westbalkanroute gibt es im Norden Afrikas keine handlungsfähigen Staaten, sondern zerfallene Stammesgebiete wie in Libyen ohne staatliche Autorität, dafür aber mit einer Küste von knapp 1800 km Länge, von wo aus Schlepper problemlos ihr übles Geschäft betreiben. Die Regierungen in Ägypten und Algerien dagegen werden sich hüten, Aufnahmelager einzurichten, da sie diese als soziale und politische Zeitbomben betrachten.
Nicht die Hoffnung auf Wohlstand und ein „Ticket nach Mitteleuropa“ (S. Kurz), sondern Verzweiflung, Verfolgung, Armut und Kriege in rund 12 afrikanischen Staaten treiben Millionen Migranten durch die Sahara in die Hölle von Libyen, wo sie in Lagern eingepfercht auf eine Chance hoffen. Die Überbevölkerung des afrikanischen Kontinents und die Wucht der Migrationsbewegung lassen sich nicht einfach stoppen, sondern nur mit einem abgestimmten Paket von Maßnahmen eindämmen, auf die wir Grüne mit humanitären Organisationen gebetsmühlenartig verweisen:
1.   International:Fluchtursachen bekämpfen und Flüchtlingshilfe erhöhen, damit Flüchtende in der Nähe ihrer vertrauten Sprach- und Kulturräume bleiben können. Entwicklungszusammenarbeit gezielt und projektorientiert ausbauen, Handelsbarrieren abbauen und Absatzmärkte stärken.
2.   Europäisch:Ein faires Verteilsystem für Asylsuchende in der EU endlich umsetzen; Menschen auf der Flucht in gut ausgebauten Erstaufnahmezentren in EU-Grenzländern aufnehmen, betreuen und dann direkt auf EU-Staaten verteilen. Keine Zentren in Nordafrika, da niemand eine humanitäre Führung garantieren kann.
3.   National:Menschen auf der Flucht sind in menschenwürdigen, überschaubaren Unterkünften unterzubringen, wie dies auch in Südtirols kleineren Gemeinden vor Ort bereits erfolgreich praktiziert wird. Spracherwerb, Aus- und Weiterbildung, Berufseinstieg ist nach Kräften zu unterstützen.
Bis ein „Marshallplan für Afrika“ (LH Kompatscher) greift, wird noch viel Zeit vergehen, da es aktuell weder einen Staatsmann vom Format G. C. Marshalls gibt, noch Afrika mit dem Westeuropa der Nachkriegszeit vergleichbar ist. Bis dahin lassen sich Migrations- und Flucht-Bewegungen eindämmen und humanitär gestalten, die Schließung des Mittelmeers aber bleibt eine kurzlebige Illusion.

Hans Heiss
Riccardo Dello Sbarba
Brigitte Foppa                                        12. 07. 2016

SVP-Obmann trifft neuen ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz

PM 140717 achammer kurzSVP-Obmann Philipp Achammer ist am heutigen Donnerstagvormittag in Bozen mit dem neuen ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Aussprache standen autonomiepolitische Entwicklungen sowie die Zusammenarbeit zwischen der Südtiroler Volkspartei und der Österreichischen Volkspartei. „Wir werden auch auf Parteiebene den laufenden, engen Austausch über die jeweils aktuellen Südtirol-Themen fortführen“, so Achammer.

„Sebastian Kurz hat als Außenminister bereits mehrfach bewiesen, ein verlässlicher Ansprechpartner für Südtirol zu sein“, so SVP-Obmann Achammer. Als „wesentliche Initiative“ sei das jüngste Schreiben von Kurz an die italienische Regierung zu werten, mit welchem diese aufgefordert werde, aufgrund einer Vergleichsstudie der Universität Innsbruck autonome Zuständigkeiten Südtirols, welche seit der Streitbeilegung von 1992 eingeschränkt worden seien, wiederherzustellen. „Sämtliche Schritte zur Sicherung und zum Ausbau der Autonomie werden auch in Zukunft in Abstimmung mit der österreichischen Regierung erfolgen“, betont Achammer.

Auch auf parteipolitischer Ebene wollen SVP und ÖVP die bestehende Zusammenarbeit weiterführen und stärken. Die Österreichische Volkspartei habe ihrerseits im Zuge ihrer letzten Programmreform 2015 bewiesen, dass Südtirol laufend auch auf der Agenda stehe: Im ÖVP-Programm ist unter anderem festgehalten worden, dass „die Österreichische Volksgruppe in Südtirol und die Autonomie Südtirols weiterhin unter besonderem Schutz Österreichs“ stehen. „Wir haben heute vereinbart, uns auch auf Parteiebene weiter regelmäßig thematisch abzustimmen, für die Südtiroler Volkspartei ist dieser enge Austausch wesentlich“, so der SVP-Obmann abschließend.

Bozen, 13. Juli 2017

SVP-Mediendienst

Leiter Reber: Kurz-Besuch ist „inszenierte K.u.K.-Seligkeit“

PM 140717 leiter reberBozen – Der freiheitliche Parteiobmann Andreas Leiter Reber sieht die Befürchtungen seiner Parteikollegin Ulli Mair zum Besuch von Sebastian Kurz in Bozen voll bestätigt. „Vorderhand wird für die Presse von den Herren K(urz) und K(ompatscher) „größtmögliche Übereinstimmung“, „größtmögliche Freundschaft“ und „größtmögliche, gegenseitige Bewunderung“ inszeniert. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses K.u.K.-Traumpaar noch vor wenigen Tagen (!) meilenweit auseinander lag. Während Österreich nachvollziehbare Maßnahmen zum Schutze seiner Bürger und seiner Grenzen vorbereitete, um dem illegalen Massenzustrom auf Afrika Herr zu werden, kritisierte das Landeshauptmann Kompatscher noch als „Wahlkampfmanöver“ und fabulierte noch von „gemeinsamer europäischer Herausforderung“, die man nur „gemeinsam“, aber niemals, niemals mit Grenzen lösen könne. Der selbe Kompatscher war es, der in der Vergangenheit stets Österreich an den Pranger stellte, wenn sich dort der Unmut über das offene Scheunentor im Süden Bahn brach. Nun steht Landeshauptmann Kompatscher neben Herrn Kurz, nickt andächtig zu dessen Plänen für eine strikte Ausländerpolitik, wie sie unsere freiheitlichen Freunde in Österreich schon seit Jahren fordern, und gesteht damit das völlige Versagen seiner bisherigen Politik in diesem Bereich ein. Ja selbst die noch bis vor kurzem in der Brennerstraße arg gescholtene „australische Lösung“, also das konsequente Unterbringen von illegalen Migranten in Auffangzentren außerhalb der Grenzen, entlockte dem Herrn Landeshauptmann zustimmend-wohlwollendes Nicken. Galt nicht eine konsequente Grenzsicherung bisher für Kompatscher & Co. als „unrealistisch“? Als „inhuman“? Nun plötzlich scheint man selbst bei der SVP den gesunden Menschenverstand wieder gefunden zu haben. Aber man darf gewarnt sein: wer so schnell seine selbstgewählten Grundsätze, seien diese auch noch so falsch, über Bord wirft, wechselt nach der Wahl wieder ganz flugs ins Lager der Gutmenschen. Je nachdem, wie grade die Meinungsumfragen stehen. Diese Umfallerqualitäten sind leider das einzige, auf das man sich bei den Herren K.u.K. verlassen kann. Wir Freiheitliche werden hingegen stets der verlässliche Ansprechpartner für unsere Bürger bleiben, sei es beim SPRAR-Programm und der massenhaften Ansiedlung von Migranten bis in die kleineste Gemeinde, sei es bei der konsequenten Forderung nach einer effektiven Grenzsicherung im Süden!“ so Leiter Reber abschließend.

Schuljahr 2016/17: Bildungslandesräte ziehen Bilanz

PM 140717 schuleDie Bildungslandesräte haben die Daten zum Schuljahr 2016/17 vorgestellt: 4.034 Schüler haben die deutsche Mittelschule und 2.786 die Oberschule abgeschlossen.

Die Bildungslandesräte Philipp Achammer, Christian Tommasini und Florian Mussner sowie die Schulamtsleiter Peter Höllrigl, Nicoletta Minnei und Roland Verra haben heute (13. Juli) im Rahmen einer Pressekonferenz die wichtigsten Daten und Fakten zum Schuljahr 2016/2017 und insbesondere zu den Abschlussprüfungen an den Mittel- und Oberschulen vorgestellt.

"Südtirols Schule baut soziale Ungleichheit ab. Dies hat das PISA-Ergebnis deutlich gemacht, und das ist der wohl größte Erfolg unseres Bildungssystems", betonte Landesrat Achammer einleitend und wies damit darauf hin, dass Südtirol allen Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Chancengerechtigkeit biete. "Genauso gelingt es uns, den Schulabbruch niedrig zu halten und möglichst viele junge Menschen zu einer Qualifikation hinzuführen", erklärte der Landesrat.

Bei denstaatlichen Abschlussprüfungen der Mittelschulen mit deutscher Unterrichtssprache hat sich der Prozentsatz der Schüler, welche die Abschlussprüfung bestanden haben, im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht erhöht und liegt nun bei 98,99 Prozent (98,82 % im Schuljahr 2015/2016 und 98,61 % im Schuljahr 2014/2015). Nicht zur Prüfung zugelassen wurden 0,93 Prozent, was unter dem Prozentsatz der Vorjahre liegt (1,13 % im Schuljahr 2015/2016 und 1,39 % im Schuljahr 2014/2015). Insgesamt 4.034 Schüler haben die Abschlussprüfung bestanden (3.922 waren es im Schuljahr 2015/16 und 4.113 im Schuljahr 2014/15). Die Höchstnote 10 haben 106 Schüler erreicht, 46 haben die Prüfung sogar mit Auszeichnung bestanden.

Bei den staatlichen Abschlussprüfungen der Oberschulen (Matura) mit deutscher Unterrichtssprache liegt der Prozentsatz der Kandidaten, die nicht zur Abschlussprüfung zugelassen wurde mit 2,13 Prozent etwas höher als im Schuljahr 2015/16 (1,75 %) und im Schuljahr 2014/15 (1,69 %). Insgesamt haben 2.786 (97,34 %) die Prüfung bestanden (2.795 Schüler bzw. 97,86 % waren es im Schuljahr 2015/16). Die Höchstnote 100 haben 68 Schüler erreicht, und 10 haben die Prüfung mit Auszeichnung bestanden.

Zum dritten Mal haben auch an den deutschen Berufs- und Fachschulen maturaführende Lehrgänge stattgefunden. Daran haben insgesamt 404 Kandidaten teilgenommen (377 waren es im Vorjahr und 334 Schüler im Schuljahr 2014/15). Zur Prüfung nicht zugelassen wurden 18 Kandidaten (4,46 %). Bestanden haben die Abschlussprüfung 381 Kandidaten bzw. 94,31 Prozent (im Vorjahr waren es 359 Kandidaten bzw. 95,23 % und 317 Kandidaten bzw. 94,91 % im Schuljahr 2014/15).

Landesrat Achammer betonte, dass sich der Bildungserfolg nicht allein an der Bewertung messen lasse. "Bildungserfolg heißt vielmehr zu einer persönlichen Weiterentwicklung beizutragen, die ganz individuellen Talente zu fördern und weiterzuentwickeln", sagte der Landesrat. Eine Nichtversetzung sei daher nicht als Scheitern zu verstehen, stellte Achammer fest. "Bildungswege sind vielfältig und vielfach nicht 'linear'. Dem muss Schule heute gerecht werden", so Achammer.

Auf die gesellschaftliche Bedeutung der Schule machte der italienische Bildungslandesrat Christian Tommasini aufmerksam. "Bildung und Kultur sind Ressourcen für unsere Gesellschaft und tragen dazu bei, eine bessere Gesellschaft aufzubauen", sagte Tommasini und bescheinigte der Schule in Südtirol eine "gute Gesundheit". "Die italienische Schule ist im Wachstum begriffen – sowohl numerisch als auch bei den Bildungsangeboten", stellte er fest. Als eines der zentralen Themen des italienischen Bildungssystems nannte er die Förderung der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kompetenzen. Zudem gebe es eine Vielzahl an Projekten, etwa zur Verminderung des Schulabbruchs oder im Bereich des Austausches zwischen der Schule und der Arbeitswelt, berichtete Tommasini. 

Das Zusammentreffen der drei Sprachen bezeichnete Landesrat Florian Mussner als die herausragende Besonderheit des ladinischen Schulsystems. "Damit ist die ladinische Schule offen für die Mehrsprachigkeit", erklärte Mussner, trotzdem spiele das Ladinische eine besondere Rolle und helfe, die anderen Landessprachen leichter zu lernen. "Die Schule bereitet die Kinder und Jugendlichen darauf vor, Mitglieder in der Gesellschaft zu sein, in der sie leben", betonte Mussner.

"Der Bildungserfolg ist unser Bildungsauftrag", stellte Schulamtsleiter und Ressortdirektor Peter Höllrigl fest, "dafür braucht es engagiertes Lehrpersonal und pädagogische Fachkräfte." In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass es dank der engen Zusammenarbeit mit der Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Bozen gelungen sei, neue Akzente zu setzen.

Links zum Downloaden:

Pressekonferenz zum Schuljahr 2016/17
https://we.tl/HVxPh69XZn

Interview mit LR Philipp Achammer (deutsch)
https://we.tl/rJAZ8icarF

Interview mit LR Christian Tommasini (italienisch)
https://we.tl/tO0zwl7Hrr

Interview mit LR Florian Mussner (deutsch)
https://we.tl/1WblUIiLDV

Audiodateien (LR Achammer, Tommasini, Mussner)
https://we.tl/QSd4O1Ypxm

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Minister Kurz in Bozen: Gespräch über Autonomie, Migration, Europa

PM 140717 kurzDie EU-Außengrenze besser schützen, um offene Binnengrenzen zu gewährleisten, darin stimmten heute Österreichs Außenminister Kurz und LH Kompatscher überein.

"2017 ist ein besonderes Jahr. Wir hatten in den vergangenen Monaten mehrere Gelegenheiten, uns zu treffen", sagten Landeshauptmann Arno Kompatscher und der österreichische Außenminister Sebastian Kurz, als sie nach ihrem Vier-Augen-Gespräch am heutigen Donnerstag vor die Presse traten. Kompatscher blickte noch einmal zurück auf die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Streitbeilegungserklärung in Meran und in Wien. "Es ist eine Genugtuung, feststellen zu können, wie sich die Erfolgsgeschichte Autonomie entwickelt hat", zeigte er sich erfreut. Auch dass Südtirol für Italien und Österreich immer noch eine wichtige Frage der bilateralen Zusammenarbeit ist, unterstrich der Landeshauptmann. Kompatscher erinnerte zudem daran, dass die Autonomie im veränderten europäischen und internationalen Kontext immer weiterentwickelt werden müsse und betonte die gute Zusammenarbeit mit der österreichischen Bundesregierung.

Bundesminister Kurz zeigte sich beeindruckt von der positiven Entwicklung Südtirols in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten und berichtete davon, dass die Autonomie in vielen Teilen der Welt als Vorbild gesehen werde. "Südtirol ist ein Herzensanliegen", betonte er - und die Südtiroler Landesregierung ein wichtiger und verlässlicher Partner. Im Gespräch zwischen Kurz und Kompatscher ging es auch um die europäischen Strukturfonds, die Programme Interreg und Eusalp, und um die Kooperation im Rahmen der Euregio. Beide betonten die gute Zusammenarbeit, Kompatscher berichtete von der gestrigen Sitzung der Euregio im Trentino, Kurz zeigte sich davon überzeugt, dass alle Beteiligten von diesem regen Austausch profitieren würden.

Ein wichtiges Thema des Treffens von Landeshauptmann Kompatscher mit Minister Kurz war auch die Migration. "Ich habe dem Minister die Position der Europaregion erklärt", sagte Kompatscher und forderte erneut eine europäische Lösung der Flüchtlingsfrage. "Wir müssen das Problem an der Wurzel packen, es reicht nicht, die Symptome zu behandeln", sagte er. Was den Brenner betrifft, so sei die Lage unter Kontrolle. Auch dank einer hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich. "Es ist auch absolut nachvollziehbar, dass ein Land die Kontrolle über seine eigenen Grenzen haben möchte", sagte Kompatscher mit Blick auf die Debatte über den militärischen Einsatz am Brenner.

"Österreich ist bereit, die eigenen Grenzen zu schützen", bekräftigte auch Kurz, "so wie es ist, kann es nicht bleiben", sagte er und forderte einmal mehr einen Systemwechsel. "Ich war von Anfang an gegen ein Weiterwinken. Wer das unterstützt, gefährdet das Europa der offenen Grenzen nach innen. Es kann nicht sein, dass Schlepper darüber entscheiden, wer nach Europa zuwandern darf und wer nicht", so Kurz. Ein grenzenloses Reisen durch Europa sei nur dann möglich, wenn die Außengrenzen gesichert sind, stimmte Kompatscher ihm zu.

Solange eine Rettung im Mittelmeer mit einem Ticket nach Mitteleuropa verbunden sei, würden sich immer mehr Menschen auf den Weg machen, fuhr Kurz fort. Um die gefährliche Flucht weniger attraktiv zu machen, müssten die aufgegriffenen Menschen umgehend zurückgeschickt werden, forderte Kurz. "Ziel muss es sein, die Mittelmeerroute zu schließen", bekräftigte er. Dass das möglich sei, habe die Schließung der Balkanroute vor gut einem Jahr bewiesen. Schon nach drei Tagen seien nicht mehr 15.000 Menschen in Griechenland angekommen, sondern nur mehr rund 1.000. In Italien sind nach UN-Angaben im ersten Halbjahr 2017 fast 20 Prozent mehr Flüchtlinge angekommen als im Vorjahreszeitraum. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass seit Jahresbeginn mehr als 83.000 Bootsflüchtlinge in Italien an Land gegangen sind. Den Vorstoß von Innenminister Marco Minniti, der angekündigt hatte, NGO-Schiffe zu beschlagnahmen, wenn die Hilfsorganisationen sich nicht an die Regeln halten, begrüßte der österreichische Außenminister. "Ich halte es für wichtig, dass NGOs ihre Finanzen offenlegen müssen, dass sie in libyschen Gewässern nicht verkehren dürfen und dass sie nicht mit Schleppern zusammenarbeiten", sagte Kurz und erinnerte daran, dass er wegen seiner Forderung nach stärkerer Kontrolle der NGOs vor wenigen Monaten heftig kritisiert worden war.

Links zum Herunterladen der Video- und Audiodateien

Video Kompatscher - Kurz

Stellungnahme Kurz 

Stellungnahme Kompatscher

Fragen 1

Fragen 2 

Audio

ep

Zusammenraufen

Initiativen zur Verkehrsentlastung im oberen Vinschgau gab es einige. Nun hat  die Bezirksgemeinschaft eine Zählung der Fahrzeug-Bewegungen in den Gewerbe-Zonen von Mals, Schluderns, Glurns und Prad in Auftrag gegeben. Das Ziel: Varianten im Hinblick auf ein Umfahrungskonzept zu entwickeln. Ein Schritt in die richtige Richtung. Denn bisher hat jeder sein eigenes Süppchen gekocht: Die Tartscher forderten ein Tunnel, die Glurnser bastelten an einer Stadtumfahrung, und die Schludernser gaben eine Umfahrungs-Studie in Auftrag. Alles mit Steuergeld bezahlt und für die Schubladen. Dabei ist aus Bozen seit jeher unmissvertändlich zu hören: Wenn ihr euch einig seid und wisst was ihr wollt, dann können wir planen. Nun scheint sich in Sachen „große Umfahrung“ wieder etwas zu bewegen. Nicht zuletzt weil in Prad, Glurns und Schluderns neue Bürgermeister am Ruder sind. Ein positives Signal wurde mit der Freigabe des Verkehrsschildes an der Spondiniger Brücke gesetzt, das den Verkehr  durch  die Prader Gewerbezone  und  über die Lichtenberger Gerade in die Schweiz lockt. Eine Entlastung für Schluderns und Glurns, aber nur eine Lösung auf Zeit.
Es braucht dringend ein Gemeinden übergreifendes Verkehrskonzept. Denn der Druck steigt mit dem zunehmenden Verkehr.
Tatsache ist:  Die bisherigen Intiativen haben außer Spesen nichts gebracht. Es wird Zeit, dass sich die Gemeindepolitiker zusammenraufen und endlich „Nägel mit Köpfen“  machen.

Dezember 2017: Aus für Haider AG

s4 5530Graun - Über einen brisanten historischen Tagesordnungspunkt hatte am Montag (03.07) der Gemeinderat von Graun abzustimmen. Dabei ging es um die Genehmigung des Fusionsprojektes der Schöneben AG mit der Haider AG durch Inkorporation. Die Gemeinde Graun ist Mehrheitsinhaberin der seit Jahren Verlust bringenden Haider AG und hätte laut Gesetz die Anteile mit größtem Verlust abstoßen müssen. Das konnte durch eine erfolgreiche Vermittlung durch den Gemeindereferenten Franz Prieth dadurch verhindert werden, dass er im Stande war, beide Gesellschaften durch außerordentliche Vollversammlungsbeschlüsse dazu zu bringen, die Fusionsverhandlungen einzuleiten. Prieth vertritt die Gemeinde in den Liftgesellschaften und ist für die Koordinierung der Skigebiete im Oberland zuständig. Die Fusionsverhandlungen sind abgeschlossen. Für die Bewertung der Liftgesellschaften wurden die Bilanzdaten per 31.03.2017 verwendet. Für 27 Haider AG – Aktien gibt es eine neue Schöneben AG – Aktie. Die Haider AG wird mit 1. Dezember 2017 erlöschen. Die Schulden übernimmt die Schöneben AG. Für die Haideralmbahn wird eine 15-Jahres-Betriebsgarantie zugesichert. Der Gemeinderat war einmütig der Meinung, dass die Haider AG nicht mehr zu retten gewesen wäre und dass das Erholungs- und Skigebiet nur durch die Verschmelzung mit der Schöneben AG längerfristig eine Überlebenschange hat. Deshalb stimmten von 14 anwesende Ratsmitglieder 13 für die Inkorporation der Haider AG in die Schöneben AG. (aw)

Zukunftsweisendes Projekt vor Entscheidung

s5 5509Obervinschgau - Vor rund einem Jahr wurde das Projekt zum Zusammenschluss der beiden Skizonen Langtaufers und Kaunertal bei den Behörden eingereicht. Im Juli 2017 möchte die Südtiroler Landesregierung eine Entscheidung treffen. Einstweilen liegen ein verneinendes Umweltgutachten vom Februar 2017 und ein ungünstiges Vorgutachten der Raumordnung vor, welches sich vorwiegend auf das verneinende Umweltgutachten stützt. Die Oberländer Gletscherbahn AG hat nun bis 8. Juli 2017 Zeit, zu den ungünstig bewerteten Punkten Stellung zu nehmen. „Wir können alle missbillig bewerteten Punkte entkräften und werden dies auch mit  Gewissenhaftigkeit tun“, erklärt Paul Jakomet, Geschäftsführer der Gletscherbahn AG. In der Hauptsache geht es bei den Ablehnungen um drei Bereiche: Umwelt, Landesplanung und Wertschöpfung. Das Umweltgutachten vom Februar 2017 und das Vorgutachten der Raumordnung bewerten die Skipistenvariante vom Karlesjoch durch das Melagtal verneinend. Diese Variante wurde bereits im Dezember 2016 von der Gletscherbahn AG zurückgezogen und mit jener vom Weißseejoch nach Langtaufers ersetzt. Die Weißseejochvariante wird von den prüfenden Ämtern nur nebenbei erwähnt. Die entscheidend ablehnenden Bewertungen beziehen sich auf die zurückgezogene Karlesjoch-Melagtal-Variante. Die Weißseejochvariante unterscheidet sich wesentlich von der zurückgezogenen Karlesjoch-Variante und wird auch vom Umweltbeirat als eindeutig umweltschonender bewertet. Der dritte beanstandete Bereich, die Wertschöpfung, befürchtet ungünstige Auswirkungen auf die anderen Skigebiete im Obervinschgau. „Das ist nicht wahr – das Gegenteil ist der Fall“ meint Jakomet. Alle Präzedenzfälle zeigen, dass es zu gegenseitigen Befruchtungen gekommen sei. Die Oberländer Gletscherbahn wird nun zu den Punkten Stellung nehmen, Unterlagen nachreichen und ein Gespräch mit den Entscheidungsträgern beantragen, um die offenen Themen zu klären. Befürworter und Gegner warten nun gespannt auf eine Entscheidung der Landesregierung. (aw)

Öffentliche Bauvorhaben

s4 Ratssitzung Schlanders 2Bei der Gemeinderatsitzung am 29. Juni in Schlanders wurde der wichtigste Tagesordnungspunkt vertagt. So stand dann nicht das Ausführungsprojekt über ein Gründerzentrum im Kasernenareal, sondern die öffentlichen Bauvorhaben im Mittelpunkt der Sitzung.

von Heinrich Zoderer

Altbürgermeister Johann Wallnöfer, der langjährige Rechnungsrevisor der Gemeinde Schlanders, Heinrich Müller und das ehemalige Gemeinderatsmitglied Erwin Dilitz erschienen zur Gemeinderatsitzung, um die Diskussionen über den Tagesordnungspunkt „Vorstellung und Genehmigung des Ausführungsprojektes für die Errichtung des Zentrums für Innovationsdienstleistung und Kreativwirtschaft im Kasernenareal“ anzuhören.

Protest der Vinschger Amtsärzte wirkt

s4 impfVinschgau - Der geharnischte Brief der Vinschger Amtsärzte zur Impfpflicht hat Wirkung gezeigt. Der Brief ging an den Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Landesrätin Martha Stocker, den Generaldirektor des Sanitätsbetriebes Thomas Schäl, die Direktorin des Gesundheitsbezirkes Meran Irene Pechlaner, den Verantwortlichen des Dienstes für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Bezirkes Meran Simone Schmorak.

Matsch schreibt Alpingeschichte

s7 saldurrundeMatsch wird erstes Südtiroler Bergsteigerdorf. Gemunkelt wird das schon einige Zeit.
Doch was ist das, ein Bergsteigerdorf? Und was bedeutet es für Matsch und seine Bewohner?

von Karin Thöni 

Es wird wohl eine große Sache. Matsch wird am 23. Juli 2017 im Rahmen des Dorffestes zum ersten Bergsteigerdorf Südtirols gekürt. Die Matscher nehmen’s mit der üblichen Gelassenheit.

Für die Sicherheit

Die Arbeiten am Lawinendamm  in Reschen werden fortgesetzt. Bis Ende September sollte auch das vierte Baulos (250.000 Euro) realisiert. Insgesamt wurden 590.000 Euro investiert.

Ökologiepreis Vinschgau 2017

im Spätherbst 2017 wird zum 8. Mal die Verleihung des Ökologiepreises stattfinden. Es ist eine Veranstaltung von besonderer Bedeutung, einzigartig in Südtirol und mittlerweile traditioneller Bestandteil der Vinschger Umwelt-Kultur.
Die sieben Trägervereine, welche den Preis stiften und organisieren, haben es sich zum Ziel gesetzt,
besonders umweltschonende, ökologisch kluge Praxisbeispiele bekannt zu machen und entsprechend zu würdigen.

Spiele im Schlossgarten

s15 1854Partschins - Partschins spielt“ ist das heurige Motto des Bildungsausschusses Partschins. Eine Reihe von Veranstaltungen gemeinsam mit verschiedenen Vereinen sind geplant, der Parloggerkurs ist bereits gut angekommen. Wo die Leute spielen, wird kommuniziert, wird Gemeinschaft gelebt und gepflegt. Für einen Spieletag der besonderen Art hat kürzlich die Baronesse Alexandra von Goldegg ihren Garten von Schloss Spauregg auf Anfrage des Bildungsausschusses Partschins zur Verfügung gestellt. In dieser besonderen Umgebung waren auch besondere Spiele ausgestellt, Brettspiele aus der Sammlung der Schlossherrin, etwa „Von Bozen nach Partschins“, ein Würfelspiel, vor langer Zeit im Schloss erdacht, gezeichnet und mit Spielanleitung versehen. Auch andere Spiele, von denen die Spielanleitung abhanden gekommen ist, lagen zur Ansicht auf. Die Chronisten von Partschins haben gemeinsam mit den Mitgliedern des Bildungsausschusses die alten Spiele kopiert und mit Schutzfolie neu verpackt und neben herkömmlichen und auch nicht alltäglichen Brettspielen auf einzelne Tische zum Spielen s15 1863hergerichtet. Von diesen Spielgelegenheiten wurde dann auch im Schatten mächtiger Bäume zwanglos reger Gebrauch gemacht. Die ehrwürdige Kegelbahn, deren Unebenheiten für Heiterkeit und zusätzliche Spielfreude sorgen, wurde von den Kindern rasch in Beschlag genommen und ins Herz geschlossen. Wally Nardelli, die Präsidentin des Bildungsausschusses Partschins, hieß die Besucherschar herzlich willkommen, bedankte sich für das Gastrecht bei der Familie von Goldegg ebenso bei den Schützen von Partschins und bei den Musikanten. Die Jungmusikanten Benjamin Gorfer und Elias Prantl haben den Spieltag musikalisch bespielt und die Schützenkompanie Partschins unter Kommandant Benedikt Hueber hat mit Weißwürst’ und Kuchen für das leibliche Wohl und mit einem eigenen Spielbeitrag für Lacher  gesorgt.
Mit einem eigens zum Spieltag verfassten Kasperltheater, überraschte Alexandra von Goldegg nicht nur die kleinen Besucher sondern brachte mit ihren HelferInnen auch die Erwachsenen zum Schmunzeln. (eb)

Jazz am Fischerteich

s12 Jazz fischerteich MusikerSchlanders/Glurns/Sulden/Jazzfestival - Das Jazzfestival zählt mit den insgesamt 70 Konzerten zu den Höhepunkten im Südtiroler Kultursommer. Drei Konzerte fanden im Vinschgau statt: in Schlanders, Glurns und Sulden.

von Heinrich Zoderer

Beim Südtiroler Jazzfestival traten insgesamt 180 Musiker innerhalb von 10 Tagen an 60 Schauplätzen auf. Vom 30. Juni bis 9. Juli gab es im Land der Chor- und Blasmusik 70 Jazzkonzerte.

Fahrt ins Stubaital

s14 Stubai 4Raiffeisenkassa- Obervinschgau - Die Fahrt der Mitglieder der Raiffeisenkasse Obervinschgau ging heuer ins Stubeital. Bekannt ist das Tal als Tourismusdestination im Sommer (z. B. Stubaier Höhenweg) und Winter (Stubaier Gletscherbahn, Schlick 2000, Elferlifte und Serlesbahnen) und wegen der Produktion hochwertiger Metallwerkzeuge der Marke STUBAI. Die gestreckte Tal-Linie erlaubt fast von jeder Stelle aus den freien Blick auf den vergletscherten Talabschluss. Insgesamt leben hier 13.400 Bewohner, davon jeweils mehr als 4000 in Neustift und Fulpmes. Stefan Gietl von den Stubaier Gletscherbahnen gewährte den Teilnehmern einen interessanten Einblick in die touristische Entwicklung des Gletscherskigebietes und der damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Entwicklung für das Stubaital. Der Weitsicht und dem wirtschaftlichen Gespür für die touristische Entwicklung von Heinrich Klier sei es zu verdanken, dass stetig in neue Aufstiegsanlagen aber auch in andere Wirtschaftszweige investiert wurde. Pro geschaffenem Arbeitsplatz am Berg entstehen, laut Gietl, 3 neue Arbeitsplätze. Nach seinen interessanten Ausführungen wurde im Skigebiet auf 2.600 Metern im Gletscherrestaurant das Mittagessen serviert. Am Nachmittag stand dann die Wanderung auf dem „Wilde Wasser Weg“ auf dem Programm. Begeistert von der Fahrt kehrten die Mitglieder am frühen Abend nach Hause zurück. (aw)

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