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VinschgerWind

Landeshauptmann erfreut über konsularischen Schutz für Südtiroler

Kompatscher bewertet den Gesetzentwurf der österreichischen Regierung positiv: "Für Südtiroler bedeutet dies im Ausland eine Anlaufstelle in der Muttersprache."

Die österreichische Regierung hat gestern (17. April) dem Nationalrat den Entwurf für ein Konsulargesetz übermittelt. Mit dem Gesetz setzt Österreich eine EU-Richtlinie um, die einheitliche Standards beim konsularischen Schutz von Unionsbürgern im Ausland vorgibt. So können sich EU-Bürger an Konsulate anderer Mitgliedsstaaten wenden, wenn das eigene Heimatland in diesem Staat keine diplomatische Vertretung hat. Zudem sieht der Gesetzentwurf konsularischen Schutz auch für Personen vor, für die eine "völker- oder unionsrechtliche Verpflichtung oder die Ausübung einer völkerrechtlichen Schutzfunktion" besteht.

"Die Schutzfunktion Österreichs für die deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler ist eine solche und wird in der Gesetzesvorlage auch explizit angeführt", sagt Landeshauptmann Kompatscher, "deutsch- und ladinischsprachigen Südtirolern würde mit der Verabschiedung dieses Gesetzes die Möglichkeit eröffnet, bei Bedarf im Ausland neben dem italienischen Konsulat auch das österreichische aufsuchen zu können." Dies sei von praktischem Nutzen und ermöglicht den Gebrauch der Muttersprache im Ausland.

jw

Europäisch Parlament Straßburg Verordnung biologische Produktion Kennzeichnung Erzeugnissen Rückstände Pflanzenschutzmitteln Defizite

PM 190418 dorfmannHeute hat das Europäische Parlament in Straßburg eine Verordnung über die biologische Produktion und die Kennzeichnung von biologischen Erzeugnissen mehrheitlich angenommen. Leider hat die neue Regelung in Bezug auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln Defizite.

Der Südtiroler Europaabgeordnete Herber Dorfmann sagt dazu: „Der Biomarkt ist in der EU in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gewachsen, die Bio-Umsätze überschreiten die 30 Milliarden Euro Marke. Es war deshalb notwendig die Produktionsvorschriften der einzelnen Mitgliedsstaaten anzugleichen, um den Bauern europaweit möglichst dieselben Wettbewerbsbedingungen zu gewähren und den Konsumenten gleiche Qualität in ganz Europa zu garantieren.“

Die starke Nachfrage nach Bioprodukten in Europa kann derzeit nur durch Einfuhren aus Drittländern gedeckt werden. Es wäre daher wünschenswert, wenn die Produktion in der EU zunehmen würde und der heimische Bedarf besser befriedigt werden könnte. Es ist nämlich auch nicht im Sinne einer nachhaltigen biologischen Landwirtschaft, wenn Waren Tausende von Kilometer transportiert werden müssen.

Ein wichtiges Ziel der neuen Verordnung ist es daher, die Biolandwirtschaft in Europa zu erleichtern. Das sollte beispielsweise durch Gruppenzertifizierungen für kleinere Betriebe möglich werden.

Leider ist es aber mit dieser Verordnung auch nach einer jahrelangen Debatte nicht gelungen, eine einheitliche europäische Regelung bei den Rückständen von Pflanzenschutzmitteln zu finden. Während in Italien wie in wenigen anderen EU Staaten sehr strikte Regeln gelten und die Rückstände unter der Nachweisgrenze bleiben müssen, gibt es in vielen Staaten keinen spezifischen Regeln. Bioprodukte können dort gleich viele Rückstände enthalten wie konventionelle Lebensmittel. Bei uns führen damit oft bereits ungewollte Verunreinigungen durch angrenzende konventionell wirtschaftende Bauern zu Problemen. "Diese verschiedenen Standards sind in Europa eigentlich nicht akzeptabel. Es kann nicht sein, dass beispielsweise ein Südtiroler Bioapfel mit einer minimalen Verunreinigung vom Markt genommen werden muss, während ein deutscher oder französischer Bioapfel mit deutlich höheren Rückständen bei uns als Bioapfel verkauft werden darf" sagt dazu Herbert Dorfmann.

Leider haben vor allem die Bioverbände aus dem Norden Europas jahrelang dafür gekämpft, bei den Rückständen keine strikteren Auflagen zu bekommen und haben sich letztlich durchgesetzt. "Dies ist aber ein kurzsichtiger und hoffentlich auch kurzfristiger Erfolg. Ein Konsument, der ein Bioprodukt kauft, wünscht sich ein Lebensmittel, das möglichst frei ist von Pflanzenschutzmitteln und er soll ein solches bekommen. Mit ein bisschen mehr Weitsicht und Kompromissbereitschaft wäre es möglich gewesen, eine ambitionierte und praxistaugliche Regelung auf den Weg zu bringen." sagt Herbert Dorfmann.

Schullian neuer Vorsitzender der gemischten Fraktion in der Kammer Gebhard Fraktionssprecherin SVP-PATT

PM 190418 4102Die Mitglieder der gemischten Fraktion in der Abgeordnetenkammer haben am heutigen Mittwochnachmittag den SVP-Kammerabgeordneten Manfred Schullian zu ihrem Vorsitzenden gewählt.  

Renate Gebhard hingegen übernimmt das Amt der SVP-Fraktionssprecherin in der römischen Abgeordnetenkammer. „Die Verantwortung für unser Land ist uns bei unseren neuen Aufgaben Richtschnur und Leitfaden“, betonen Manfred Schullian und Renate Gebhard zu ihrem Amtsantritt.

Die gemischte Fraktion in der Abgeordnetenkammer zählt insgesamt 22 Kammerabgeordnete. Am heutigen Mittwochnachmittag haben die Parlamentarier von Europa-Centro Democratico, Civica Popolare-AP-PSI-Area Civica, Noi con l’Italia und der Südtiroler Volkspartei und des Partito Autonomista Trentino Tirolese den SVP-Kammerabgeordneten Manfred Schullian zum Vorsitzenden gewählt. Die Stelle war nach dem Austritt von LEU aus der gemischten Fraktion neu zu besetzen. 

Renate Gebhard ist hingegen die neue SVP/PATT-Fraktionssprecherin in der Abgeordnetenkammer. „Gemeinsam mit unserem Team werden wir Südtirol und seine Menschen, seine autonomie-, familien-, sozial- und wirtschaftspolitischen Anliegen in Rom vertreten“, betonen die beiden zu ihrem heutigen Amtsantritt.

 

Rom, am 18. April 2018

BürgerUnion Aktuell: Postzustellung: Zwischen Lobhudelei und Wirklichkeit - Landeshauptmann muss zugeben, dass sich trotz Postabkommen nur wenig getan hat - Postzustellung mancherorts im Argen

PM 190418 poederErst vor wenigen Tagen hat die Südtiroler Postverwaltung in einem Schreiben unter dem Titel "Hinweis an die Bürger" eine regelrechte Lobeshymne auf das Abkommen zwischen dem Land Südtirol und der Post verbreitet.

Und auch Landeshauptmann Arno Kompatscher wird öffentlich nicht müde, sich für das Postabkommen zu loben.

"Die Wirklichkeit in der Postzustellung jenseits der Lobhudelei zum Abkommen zwischen dem Land und der Post schaut jedoch mancherorts immer noch traurig aus", so der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion Andreas Pöder.

Landeshauptmann Kompatscher selbst musste jetzt in der Antwort auf eine Landtagsanfrage Pöders zur wochenlang ausgefallenen Postzustellung in Oberolang zugeben, dass trotz dem Postabkommen vor einem Jahr die Situation nach wie vor problematisch ist, weil angeblich der Personalmangel nicht behoben wurde bzw. werden kann.

Pöder hatte in der Landtagsanfrage darauf hingewiesen, dass beispielsweise in Oberolang der Postzustelldienst mehrere Wochen lang ausfiel.

Offenbar wurde trotz Personalausfalls kein Ersatzpersonal eingesetzt, um die Postzustellung und die Zustellung von Abo-Zeitungen zu gewährleisten. Nun will der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion von der Landesregierung Antworten dazu erhalten.

"Mehrere Wochen wurde Haushalten in Oberolang keine Briefe und abonnierte Zeitungen mehr zugestellt.

Die Postverwaltung hat es nicht für nötig empfunden, auf einen zeitweisen Personalausfall durch Ersatzpersonal zu reagieren," so der Landtagsabgeordnete.

Laut Pöder seien solche Zustände in Olang kein Einzelfall. Landesweit habe es schon öfter Vorfälle dieser Art gegeben. Um diesen Missständen entgegenzuwirken hat der Landtagsabgeordnete eine Anfrage im Südtiroler Landtag eingebracht.

Pöder wollte nun von der Landesregierung wissen, warum bei einem seit Wochen andauernden Personalausfall nicht Ersatzpersonal eingesetzt wurde. Zudem sollte die Landesregierung erklären, wie solche Engpässe und Ausfälle kompensiert und damit der Postzustelldienst weiterhin gewährleistet werden können.

"Landeshauptmann Kompatscher gibt eine für viele Bürger enttäuschende Antwort: Das Problem mit der Postzustellung ist noch nicht behoben und kann auch nicht so schnell behoben werden, ist das Fazit der Antwort. Verantwortlich dafür sollen, laut Landeshauptmann, die Beschäftigungslage in Südtirol und die Vertragsbedingungen der Post sein. Die Realität schaut nun so aus: Jenseits der Selbstbeweihräucherung der Landesregierung für das Postabkommen bleiben immer noch viele Briefe und Zeitungen liegen", kritisiert Pöder.

Hinweis Post:

Fragestunde:

Blaas: „SVP von Trentinern übertölpelt“

PM 190418 blaas tinkhauserRegionalrat nimmt Antrag zur Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 an – Freiheitliche strikt dagegen

Der Regionalrat genehmigte heute in geheimer Abstimmung den Antrag des Trientner Abgeordneten Giacomo Bezzi mit dem folgenden Inhalt: „Der Regionalrat verpflichtet die Regionalregierung den von der Region Venetien und deren Präsidenten Luca Zaia formulierten Vorschlag einer Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 in den Dolomiten zu überprüfen und zu vertiefen.“ Die freiheitlichen Regionalratsabgeordneten Walter Blaas und Roland Tinkhauser üben massive Kritik und erinnern an den Dreierlandtag in Meran vom 30.03.2011 als ein entsprechender freiheitlicher Antrag von den Abgeordneten aus dem Trentino abgelehnt wurde.

„Im Jahr 2011 wären die Infrastrukturen (Flughafen Innsbruck, Rodelbahn Igls, Skiort Kitzbühl, usw.) unter Einbeziehung Tirols zur Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 weitestgehend vorhanden und funktionsfähig gewesen, während mit dem neuen Vorschlag Südtirol lediglich zum Zahlmeister der Spiele degradiert würde“, kritisiert die freiheitliche Regionalratsfraktion. „Die SVP, welche ursprünglich ihre ablehnende Haltung gegenüber den Antrag Bezzis ausgesprochen hatte, fiel in der geheimen Abstimmung teilweise um und unterstützte entgegen ihrer Ankündigung den Antrag“, merkt Blaas abschließend an.

 

 

 

An den

Präsidenten des Südtiroler Landtages

Herrn Dr. Dieter Steger

Bozen

Bozen, den 21. Dezember 2010

B E S C H L U S S A N T R A G   Nr.

zur Sitzung des „Dreierlandtages“

(Landtage von Tirol, Trentino und Südtirol)

vom 30.03.2011 in Meran

Olympische Spiele

Bewerbung der Europaregion Tirol um die XXIV. Olympischen und die XIII. Paralympischen Winterspiele 2022.

Die derzeit bei den Olympischen Winterspielen ausgetragenen Disziplinen sind Ski Alpin, Freestyle-Skiing, Skispringen, Nordische Kombination, Langlauf, Snowboard, Biathlon, Eiskunstlauf, Shorttrack, Eisschnelllauf, Rodeln, Bob, Skeleton, Curling und Eishockey.

Die Europaregion Tirol ist eine der führenden Regionen des Wintersports weltweit. Nicht nur, dass die Menschen in Tirol, Südtirol und dem Trentino Wintersport begeistert sind, nein die Region ist die Heimat zahlreicher Spitzensportler von Weltklasseniveau. Sportliche Aushängeschilder gibt es in der Europaregion Tirol zur Genüge.

In der Europaregion gibt es praktisch keine Olympische Disziplin, die nicht bereits heute schon ausgetragen werden könnte. Es ist aber selbstverständlich, dass bestehende Strukturen und Anlagen den Herausforderungen eines Olympischen Wettkampfes und den Zuschauermengen standhalten müssen und dass es dazu

Anpassungen gewisser Sportstätten braucht. Auch Neuerrichtungen von Sportstätten müssen gegebenenfalls gewährleistet werden, was der Region nicht nur kurzfristige sonder nachhaltige Wertschöpfung garantieren kann. Neu gebaute bzw. adaptierte Anlagen würden nach dem Ende der Olympischen Spiele natürlich dem Leistungssport aber auch dem Breitensport zur Verfügung gestellt.

Nachhaltige Wertschöpfung aber auch deswegen, da sich die Europaregion Tirol touristisch in einem weltweit stärker werdenden Wettbewerb besser positionieren könnte. Eine Olympiade brächte einen beachtlichen Marketingeffekt für die gesamte Region mit sich, von dem nicht nur der Tourismus, sondern auch der Dienstleistungssektor, das Handwerk und der Handel profitieren könnten.

Ein Sport- und Regionalentwicklungskonzept ist für eine Teilnahme an Olympischen und Paralympischen Winterspielen Voraussetzung. Die Vorbereitungen für eine Olympische Bewerbung muss einer noch zu schaffenden Bewerbungsgesellschaft übertragen werden, die sich natürlich auch aus den bisherigen Marketinggesellschaften der einzelnen Länder zusammensetzen kann.

Dies vorausgeschickt

beschließt

der Dreierlandtag von Tirol, Südtirol und dem Trentino,

-          sich für eine Bewerbung um die XXIV. Olympischen und die XIII. Paralympischen Winterspiele 2022 auszusprechen;

-          die Bewerbung einer Bewerbungsgesellschaft, zusammengesetzt aus Marketingfachleuten aller drei Länder zu übertragen und diese konsequent zu verfolgen.

L. Abg. Roland Tinkhauser                                                         L. Abg. Pius Leitner

L. Abg. Ulli Mair                                                                            L. Abg. Sigmar Stocker

L. Abg. Dr. Thomas Egger

Eine „Azzurrina“ aus Burgeis

s7 melly 8Burgeis-München - Vier Sterne - jeder für einen WM-Titel der italienischen Herren-Fußballnationalmannschaft - und die italienische Flagge prangen auf dem Trikot von Melanie Kuenrath. Die Burgeiserin wurde vor kurzem in die italienische Damen-Nationalmannschaft der U19 einberufen und hat sich mit ihren „Azzurrine“ für die Endrunde der U19-Europameisterschaft in der Schweiz qualifiziert. Für das Vinschger Fußballtalent war dies ein weiterer großer Schritt in ihrer jungen Fußballkarriere.

Von Sarah Mitterer

Dribbeln, passen, schießen – Melanie Kuenrath schaut nicht bloß Fußball und bejubelt die Tore ihrer Lieblingsmannschaft.

Aktion „Freiwilliger Verzicht auf Herbizide“ der VI.P erfolgreich gestartet

PM 170418 verzichtIm Januar 2018 startete der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) das Projekt „Freiwilliger Verzicht auf Herbizide“. Drei Monate später zeigen sich erste Erfolge.

Die über 1.700 Mitglieder des Verbandes der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) sowie der Verband selbst sind bemüht, die Vinschger Produkte so natürlich und nachhaltig wie möglich anzubauen: „Durch diverse Initiativen entlang des gesamten Produktionsprozesses vom Anbau bis hin zum Verkauf sorgen wir dafür, dass wir möglichst naturnah arbeiten und somit unseren Kunden hochwertige Produkte garantieren können“, erläutert Thomas Oberhofer, Obmann der VI.P.

Der Einsatz von ökologischen Maßnahmen wie Pheromonfallen oder das Anbringen von Nistkästen, die kontinuierliche Forschung nach resistenten Apfelsorten oder die Verwendung von umweltfreundlichen Energieträgern: Zahlreiche Maßnahmen wurden bereits in Vergangenheit ergriffen, um den umweltgerechten Anbau zu stärken und zu optimieren. „Wir sind stets bestrebt, noch naturnaher zu produzieren und damit Mensch und Umwelt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen“, sagt Thomas Oberhofer.

PM 170418 oberhoferSo startete die VI.P zu Beginn des Jahres 2018 die Aktion „Freiwilliger Verzicht auf Herbizide“. Dabei werden jene Bauern mit einer Umweltprämie belohnt, die auf ihren Anbauflächen gänzlich auf den Einsatz von Herbiziden verzichten. Auf einer Fläche von 1.600 Hektar, von denen 800 Hektar im biologischen Anbau und weitere 800 Hektar nach den Richtlinien der integrierten Produktion bewirtschaftet werden, werden keine Herbizide mehr ausgebracht. Dies entspricht insgesamt 30 Prozent der Anbauflächen im Vinschgau.

„Durch die freiwillige Teilnahme an diesem Projekt und den Verzicht auf Herbiziden setzen unsere Mitgliedsbauern ein starkes Zeichen, dass sie den naturnahen Anbau unterstützen und vorantreiben wollen. Wir freuen uns sehr, dass diese Initiative einen so großen Anklang findet“, so Thomas Oberhofer, „selbstverständlich gilt es dabei zu berücksichtigen, dass Veränderungen ihre Zeit benötigen. Wir sind davon überzeugt, dass in einigen Jahren sämtliche Anbauflächen unserer Vinschger Bauern ohne den Einsatz von Herbiziden bewirtschaftet werden.“

 

Kaninchenausstellung in Prad

s14 zwergwidder chinchillaDer Kaninchenzuchtverein Vinschgau wurde 1990 gegründet und besteht derzeit aus 22 Mitgliedern. Die Mitglieder züchten große und kleine Rassekaninchen, zur Zeit sind es insgesamt um die 15 verschiedene Rassen und Farbschläge. Am 5. und 6. Mai 2018 findet die jährliche Kaninchenausstellung bzw. Vereinsschau in der Handwerkerzone inPrad am Stilfserjoch statt. Verschiedene Spiele rund um das Kaninchen werden angeboten und für Speis und Trank ist ebenfalls bestens gesorgt.

Desertation und Kriegsdienstverweigerer

s15sp23 Rechenmacher Lechthaler Verdorfer SteurerSchlanders/Kortsch - Der 21-jährige Gadertaler Deserteur Marco Dapunt wurde am 29. August 1944 am damaligen Militärschießstand in Kortsch von einem Militärkommando der Militärkaserne Schlanders erschossen. Alle Soldaten der Drususkaserne mussten der Erschießung beiwohnen. Wie eine Fracht wurde der tote Körper anschließend in die Militärkaserne zurückgebracht. Um an dieses Ereignis zu erinnern und die Geschichte der Desertation und der rund 400 Südtiroler Kriegsdienstverweigerer nicht zu vergessen, lud der Bildungsausschuss Kortsch Leopold Steurer und Martha Verdorfer in das Haus der Dorfgemeinschaft Kortsch. Die beiden Historiker haben 1993 zusammen mit Walter Pichler das Buch „Verfolgt, Verfemt, Vergessen“, eine lebensgeschichtliche Erinnerung an den Widerstand gegen Nationalsozialismus und Krieg, herausgegeben. In Südtirol gab es keinen organisierten Widerstand, es waren Einzelpersonen, besonders aus den ländlichen Gebieten, die nach 1943 nicht mehr einrücken wollten bzw. den Heimaturlaub dazu nutzten um zu desertieren. Es waren meist Außenseiter, einfache Arbeiter, Pächter und Knechte. Oft waren es Dableiber und einfache Personen, motiviert durch einen christlichen Pazifismus, die den Kriegsdienst verweigerten. Schlüsselerlebnisse an der Front, Grausamkeiten gegen Juden und gegen die Zivilbevölkerung waren die Motive. In einem vorgeführten Filmbericht erzählten Personen über die Desertation, wie sie von den Angehörigen mit Nahrungsmitteln versorgt wurden und wie sie sich verstecken mussten. In vielen Fällen wurde die sogenannte Sippenhaft durchgeführt. Bei einer Großrazzia in mehreren Gemeinden wurden einige Hundert Personen ins Durchgangslager nach Bozen gebracht. Heinrich Lechthaler, der Vorsitzende des Bildungsausschusses Kortsch, teilte mit, dass er eine Gedenktafel aufstellen möchte, damit das Schicksal von Marco Dapunt nicht vergessen wird. (hzg)

Museum aufwerten

s14 0869Schluderns - Eine neue inhaltliche, langfristig und strategische Ausrichtung soll dem Vintschger Museum in Schluderns zugrunde gelegt werden: Ein neues Leitbild soll das weitum bekannte kleine Museum aufwerten.

von Magdalena Dietl Sapelza

Eine solide Tätigkeit, eine positive Bilanz und einige finanzielle Reserven konnte der Vorstand des Vintschger Museums in Schluderns unter Präsident Harald Trafoier bei der Jahreshauptversammlung am 7. April präsentieren.

Felix Mitterer gewinnt in Wien

s29 4746Schlanders/Tirol/Wien

Vinschgerwind: Glückwunsch: Du hast den österreichischen Fremdsprachenwettbewerb in Französisch gewonnen. Wie fühlt sich das an?
Felix Mitterer: Zum Teil war es eine Überraschung, weil die Konkurrenz groß war. Auf der anderen Seite ist es eine große Freude und in gewisser Weise auch eine Ehre, dass man so etwas für die Schule machen kann und am Ende auch gewonnen hat. Ich freue mich extrem. Vor allem weil ich Sprachen gerne habe, so ist das eine enorme Befriedigung.
Vinschgerwind: Du hast in Französisch gewonnen. Andere Sprachen gehen dir genauso leicht über die Zunge?
Felix: Ich haben im Allgemeinen in den Sprachen keine großen Probleme. In Italienisch habe ich das C-1 gemacht, also Plida, ich war ein Jahr lang in England und Französisch ist die dritte Fremdsprache. Und damit habe ich beim Wettbewerb mittun können, zuerst die Vorausscheidung auf Bundeslandebene in Tirol und dann auf nationaler Ebene in Wien.
Vinschgerwind: Wie wichtig ist die Unterstützung von Seiten der Schule?
Felix: Wirklich wichtig und auf keinen Fall zu unterschätzen. Vor allem auf die Wettbewerbe hin hat mich meine Französischlehrerin, die Frau Federer, gut vorbereitet und viele Stunden auch an den Nachmittagen investiert. Sie hat mir zusätzliche Unterlagen bereitgestellt und wir haben miteinander geredet. Ich kann ja nicht mit mir Dialoge führen. Die Vorbereitung von Seiten der Schule war enorm und wichtig und man kann nicht von einer Einzelleistung sprechen.
Vinschgerwind: Beim Wettbewerb kam zu deiner sprachlichen Gewandtheit noch etwas dazu: Du musstest vor Publikum eine Diskussion führen.
Felix: Die Aufgabenstellung war so, dass ich einen fiktiven Onkel, der ein Spielwarengeschäft hat, überzeugen musste, von der Herstellung mit Plastik auf eine ökologische Linie umzustellen. Das alles auf Französisch, vor einer neunköpfigen Fachjury bestehend aus Französischlehrern und vor rund 400 Leuten im Publikum.
Vinschgerwind: Warst du aufgeregt?
Felix: Eine gewisse Nervosität war vorhanden. Mir hat aber geholfen, dass ich jahrelang im Theater gespielt habe. So war das Lampenfieber etwas weniger. Vor Publikum zu reden und sich in eine Rolle hineinzufügen, da hat mir diese Erfahrung des Theaters geholfen.
Vinschgerwind: Du machst heuer Matura. Welche Pläne stehen danach an?
Felix: Ich möchte gern Wirtschaft studieren und das mit Sprachen kombinieren. Ich kann mir vorstellen, im internationalen Vertrieb tätig zu sein. Ich bin ein mathematisch-analytischer Mensch.
Vinschgerwind: Alles Gute für die Matura und für deinen weiteren Weg.
Felix: Danke.
Interview: Erwin Bernhart

 

Marthas Abschied

Martha Stocker, Landesrätin für Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit, tritt nach 20 Jahren im Landtag bei den kommenden Landtagswahlen im Herbst nicht mehr an.

Big Manni

s4 0526Morter/Vetzan - Manfred „Manni“ Pinzger (Bild), Vetzaner Hotelier und Präsident des Hotel- und Gastwirteverbandes auf Landesebene, kauft das seit längerer Zeit brachliegendende Hotel Adler in Morter. Den Morterern ist’s recht, wenn das Hotel wachgeküsst wird, denn das verlassene und heruntergekommene Hotel Adler hat dem Dorfnamen in jüngster Vergangenheit alle Ehre gemacht. Pinzger sagt dem Vinschgerwind dasselbe, das er schon medial verbreitet hat: Er hat mit der Hypo Vorarlberg einen Kaufvorvertrag abgeschlossen. Zum Hotel gehört ein ansehnlicher Grund von rund 1,4 Hektar. Derzeit führt eine Straße durch diesen Grund, die aber durchaus verlegt werden kann. Über Preis, Finanzierung und Zielrichtung scheigt sich der ehemalige Senator Pinzger bislang öffentlich aus. Dem Vinschgerwind gegenünber entkräftet er zwei Gerüchte, die im Vinschgau kursieren. Er habe nie mit Athesiadirektor Michl Ebener über eine Mitfinanzierung von Seiten Ebners gesprochen. Michl Ebner bestätigt dies dem Vinschgerwind gegenüber. Und zum zweiten: Es sei vieles möglich, auch ein Gesundheitszentrum.  Es gehe nun darum, den Kaufvertrag abzuschließen und dann werde man mit der Gemeinde Latsch und der Fraktion Morter die weiteren Schritte absprechen.   (eb)

Hilfe für die Bewohner der Höfegruppe Marzon

Martell - Zu einer raschen und unkomplizierten Hilfe rufen die Gemeinde  Martell und die bäuerlichen Ortsgruppen von Martell, Bauernbund, Bäuerinnen und Bauernjugend sowie die Südtiroler Vinzenzgemeinschaft Konferenz Martell gemeinsam mit dem Bäuerlichen Notstandsfonds auf. Ein Großbrand hat in der Nacht die Bewohner der Höfegruppe Marzon in Martell aus dem Schlaf gerissen. Sie konnten sich glücklicherweise ins Freie retten und alle sind mit dem Leben davongekommen. Ihr Heim brannte bis auf die Grundmauern nieder. Sie mussten fassungslos zuschauen wie sämtliches Hab und Gut, alle persönlichen Sachen und Erinnerungen zerstört wurden. Die Solidarität im Dorf ist sehr groß und Hilfe wird von allen Seiten angeboten. So wurde auch gleich vorübergehend eine Wohnmöglichkeit für alle gefunden.
Helfen wir den Familien gemeinsam und schenken ihnen in dieser schwierigen Zeit unsere Solidarität. Spenden können über die Spendenkonten des Bäuerlichen Notstandsfonds eingezahlt werden, die zur Gänze den Betroffenen zugutekommen. Herzlichen Dank für jede noch so kleine Spende.

Kennwort: „Großbrand Höfegruppe Marzon“
Raiffeisenkasse Bozen
IBAN IT14 I 08081 11600 000300039101
SWIFT-BIC RZSBIT21003
Südtiroler Volksbank
IBAN IT15 U 05856 11601 050570004004
SWIFT-BIC BPAAIT2B050
Südtiroler Sparkasse
IBAN IT67 D 06045 11600 000000034500
SWIFT-BIC CRBZIT21100
Raiffeisen Landesbank
IBAN IT30 D 03493 11600 000300011231
SWIFT-BIC RZSBIT2B

Meisterhaft

Schlanders/Bozen - Karin Meister verlässt zum 30. April und nach 5 Jahren Schlanders Marketing und begeht Landflucht. Meister ist offenbar zu Höherem berufen und wird im Mai in der Zentrale von Athesia-Direktor Michl Ebner als Direktionsassisstentin und Projektbetreuerin im Tourismusbereich anheuern. Das Angebot aus Bozen sei verlockend gewesen und sie habe bereits seit längerem eine persönliche Veränderung angestrebt, sagt Meister. Spötter sagen in Schlanders, dass man ihre Arbeit kaum vermissen wird. Bleibendes sei nämlich nicht zu erkennen. Die Stelle als Schlanders Marketing-Direktorin ist eine beim Bürgermeister angesiedelte Stabsstelle und damit an das politische Mandat zeitlich gebunden. (eb)

Der Nachfolger

s4 1287Latsch/Vinschgau - Martin Pinzger ist der Nachfolger von Sepp Wielander. Der Verwaltungsrat der VI.P, die Obmänner der Obst-Genossenschaften im Vinschgau, hat am vergangenen Montag beschlossen, dass Pinzger der neue VI.P Direktor sein wird. Damit beginnt eine Übergangszeit.

von Erwin Bernhart

Die VI.P mit Sitz in Latsch ist das Kommandozentrum des Obst- und Gemüseanbaues im Vinschgau. Unter dem Dach des genossenschaftlichen Verbandes VI.P vereinen sich 7 Genossenschaften und die Bio-Vinschgau.

Pflastersteine vibrieren in Bozen

s4 0371Taufers i.M./Bozen - Die gepflasterten Übergänge, die Lärm und Vibrationen verursachen (sh. Vinschgerwind Nr 6/18), waren bei der Fragestunde im Landtag Thema in Bozen. Der Freiheitliche Walter Blaas befasste Plenum und Landesregierung mit dem Thema.

Italienische Aufkleber

Glosse - Die Ritter-Sport, diese quadratischen Schokoladeriegel, sind kaum aufzukriegen - alles verpickt und verklebt. Ärgerlich. Das nervaufreibende Öffnungsgeplänkel wird von lästigen Aufklebern verursacht: In mühevoller Kleinarbeit haben die Ladenbesitzer oder deren Angestellte die Aufkleber angebracht. Sorgsam sind Texte in deutscher Sprache von italienischen überklebt und die von den Herstellern ausgetüftelten Öffnungsstrategien futsch. Der italienische Gesetzgeber sieht vor, dass sämtliche Inhaltsstoffe von Fressalien und anderen im Geschäft angebotenen Dinge in italienischer Sprache auf den Verpackungen aufgeklebt sein müssen. Siamo in Italia. Sonst hagelt es Strafen für die Landenbesitzer. Deshalb muss man sich in den Geschäften alle Mühe geben, damit die Ritter-Sport nicht so leicht aufzukriegen sind.
Bei vielen Pestiziden ist das anders. Ist die italienische Sprache auf der Verpackung drauf, reicht das. Eine deutsche Übersetzung drüberkleben? Na, na. Die Bauern, ohne den Bauern nahe treten zu wollen, sind nun wirklich nicht jene Bevölkerungsschicht, die im Verdacht steht, das eher erbärmliche Niveau der Zweitsprache auf dem Lande entscheidend zu heben, haben Kulturtechniken entwickelt, die italienischen Texte, die Risiko-Sätze usw., zu entziffern. Dazu bedienen sie sich des Internets. Dort finden sie die deutschen Texte zu den Pestiziden. Problem gelöst. Nicht bei Ritter-Sport: Die Packung geht über’s Internet gar nicht auf. Im übrigen gilt: Die Dosis macht das Gift. Zuviel Ritter-Sport macht dick. (eb)

Vinschger Bahn bedient ab heute wieder die gesamte Strecke

PM 160418 zugÜber die Vollendung dreier Bauvorhaben haben sich in Marling die Landesräte Mussner und Theiner in Begleitung der STA-Führungskräfte informiert.

Seit heute (14. April) morgen fährt die Vinschger Bahn wieder auf der gesamten Strecke. Der Teilabschnitt Meran-Töll war seit Jahresbeginn wegen Bauarbeiten an den Bahnhöfen Algund, Marling und im Marlinger Tunnel für den Bahnbetrieb gesperrt gewesen. Bei einem Lokalaugenschein am Marlinger Bahnhof haben sich gestern (13. April) die Landesräte Florian Mussner und Richard Theiner sowie Techniker der mit der Führung der Vinschger Bahn betrauten STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) über den Stand der Dinge informiert.

"In den vergangenen Wochen und Monaten wurden gleich drei Bauvorhaben umgesetzt: Die Bahnsteige am Bahnhof Marling wurden verlängert, der Marlinger Tunnel abgesenkt und eine Unterführung in Algund gebaut", erklärt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. Die Arbeiten seien Teil der Elektrifizierung der Vinschger Bahn und damit "Schritte hin zur Verwirklichung dieses für ganz Südtirol wichtigen Mobilitätsvorhabens".

Umweltlandesrat Richard Theiner hob die Bedeutung der Vinschger Bahn für das Tal hervor: "Für Pendler und für die lokale Bevölkerung stellt die Bahn eine nachhaltige Möglichkeit der Mobilität dar. Genauso wichtig ist die Vinschger Bahn aber auch für die Gäste, die damit umweltfreundlich unterwegs sein können."

Während der Bauzeit der letzten Monate haben sich die Arbeiten am Marlinger Tunnel zeitaufwändiger gestaltet, als vorgesehen. "Es hat einige technische Probleme bei den Bauarbeiten gegeben, die zu Verzögerungen geführt haben. Deshalb hat die Teilsperre länger gedauert, als ursprünglich geplant. Wir konnten diese Zeit jedoch nutzen, um am Marlinger Bahnhof sämtliche Arbeiten fertigzustellen. So sind nun auch die Aufzüge in Betrieb, die etwa Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen den Zugang zu den Bahngleisen ermöglichen", erklärt STA-Generaldirektor Joachim Dejaco.

Die Bauarbeiten wurden in engem Austausch mit den lokalen Tourismus- und Wirtschaftstreibenden geplant und umgesetzt. "Auch war es uns ein Anliegen, die Belastungen für die betroffenen Anrainer auf ein Minimum zu reduzieren", so Dejaco. Die nächsten Schritte zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn folgen dann im Sommer, wenn die Strecke bei Laas begradigt wird. Im Herbst 2019 wird dann mit der Errichtung der Mastenfundamente für die Oberleitung begonnen.    

LPA

Höfegesetz: Schutz der kleinstrukturierten Landwirtschaft

PM 130418 hoefegesetzDer Landesgesetzentwurf mit Änderungen zum Landeshöfegesetz, vorgelegt von Landesrat Schuler, wurde heute (12. April) Nachmittag vom Landtag verabschiedet.

"Die Verabschiedung desHöfegesetzes kann als Erfolg der Landwirtschaft und Raumordnung gegenüber dem Einzelinteresse gewertet werden", unterstreicht Agrarlandesrat Arnold Schuler. Das Höfegesetz sei eine Erfolgsgeschichte und "ein wichtiges Instrument, um Südtirols kleinstrukturierte Landwirtschaft zu schützen." Kurzfristig erweise sich eine Aufteilung der landwirtschaftlichen Betriebe mit der Schaffung neuer Geschlossener Höfe ohne Hofstelle vielleicht als Vorteil – langfristig sei es aber ein Nachteil für die Landwirtschaft in Südtirol insgesamt. Dies sei mit dem verabschiedeten Gesetz nun nicht mehr so einfach möglich.

Das Höfegesetz nimmt keinen Einfluss auf die Übertragung des Geschlossenen Hofes bzw. auf die Hofübergabe - hier ändert sich nichts.

Geschlossener Hof als Schutz vor Zerstückelung

Als Geschlossener Hof gelten die Kulturgründe mit Hofstelle, die der Unteilbarkeit unterliegen. Der Geschlossene Hof soll als Einheit den Unterhalt einer bäuerlichen Familie sichern. Über die Unteilbarkeit der Liegenschaftseinheit wacht die Höfekommission; etwaige Veränderungen am Bestand müssen daher von dieser genehmigt werden.Das Höfegesetz zum Geschlossenen Hof sorgt demnach dafür, dass die Höfe in der Erbfolge nicht aufgeteilt und zerstückelt werden. Die Wahrung der bäuerlichen Familienbetriebe in Südtirol ist auch dem Geschlossenen Hof zu verdanken. Auch kleine landwirtschaftliche Betriebe können in Zukunft weiterhin unter den gegebenen Voraussetzungen einen Hof schließen.

"Wir haben in die Erarbeitung des neuen Gesetzes mit dem Südtiroler Bauernbund sehr viel Zeit und Mühe investiert", berichtet Landesrat Schuler: "Wir haben ausgehend vom neuen Gesetz für Raum und Landschaft, das in Zukunft im Geschlossenen Hof 1500 Kubikmeter Wohnkubatur zulässt, die Situation analysiert und gesehen, dass in den vergangenen 15 Jahren in Südtirol viele neue Höfe ohne Hofstelle geschlossen worden waren, mit wenigen Ausnahmen alle im Obst- und Weinbaugebiet, bevorzugt im Überetsch, Etschtal und Unterland."

Weniger Grundverbrauch im landwirtschaftlichen Grün

Hofschließungen ohne bestehende Gebäude sind auch mit dem neuen Gesetz nach wie vor zulässig und möglich, und zwar dort, wo eine Notwendigkeit besteht, solche Gebäude zu errichten, um Landwirtschaft zu betreiben. Nicht mehr möglich wird die Hofschließung in Fällen sein, in denen nur mehr Baurechte geschaffen werden, noch dazu für Personen, bei denen die Landwirtschaft keine Rolle oder nur eine Nebenrolle spielt.

Mit der Gesetzesänderung wird verhindert, dass Höfeschließungen in Fällen erfolgen, bei denen bestehende funktionierende Höfe aufgeteilt werden. Dies steht im Widerspruch zum Höfegesetz, das sich zum Ziel setzt, landwirtschaftliche Betriebe in ihrer bestehenden Größe zu erhalten.

Mit dem neuen Gesetz ist eine Neuschließung ohne Gebäude nur mehr dann möglich, wenn der Antragsteller und dessen Eltern nicht schon über geeignete Gebäude verfügen, außer der Hof wird mit mindestens vier Hektar Obst-/Weinbau bzw. sechs Hektar Grünland geschlossen. Auf diese Weise soll der Grundverbrauch im landwirtschaftlichen Grün eingeschränkt werden. Wenn jemand einen Hof schließen will, müssen künftig nicht nur alle landwirtschaftlichen Nutzflächen jener Person einbezogen werden, die den Antrag stellt, sondern es wird auch der familiäre Kontext berücksichtigt. Im Falle der landwirtschaftlichen Nutzflächen gilt dies nun auch für die Eltern. Zudem dürfen keine Flächen herangezogen werden, die zuvor von anderen geschlossenen Höfen abgetrennt wurden.

Im Sinne der Transparenz und Bürgerfreundlichkeit werden nun die Voraussetzungen für eine Digitalisierung der Verwaltungsverfahren der Schließungen von Höfen geschaffen.

In Südtirol gibt es derzeit rund 13.400 Geschlossene Höfe, davon sind 1166 Erbhöfe, also seit mindestens 200 Jahre innerhalb derselben Familie in gerade Linie oder in der Seitenlinie bis zum zweiten Grad übertragen.

mac

 

Jahrestag Zugunglück Vinschgau: Gedenken an die Unfallopfer

PM 120418 zugAm morgigen 12. April jährt sich der Tag des Vinschger Zugunglücks zum achten Mal. Die Landesregierung gedenkt der Opfer.

Am Montag, 12. April 2010, um 9 Uhr früh, war ein Zug der Vinschger Bahn zwischen Kastelbell und Latsch im Bereich der "Latschander" teilweise unter einer Schlammmure begraben worden - neun Todesopfer und 28 Verletzte waren die traurige Bilanz. Ein Gedenkstein vor Ort erinnert an das Unglück.

Am morgigen Donnerstag, 12. April, um 9 Uhr, ist Südtirol daher aufgerufen, kurz innezuhalten, um in Verbundenheit und Mitgefühl mit den betroffenen Familien den Unfallopfern zu gedenken. Zum Unglückszeitpunkt um 9 Uhr wird ein akustisches Signal ertönen. Der an der Unglücksstelle vorbeifahrende SAD-Zug der Vinschger Bahn hingegen wird um 9 Uhr die Fahrt verlangsamen und drei akustische Signale von sich geben.

"Auch acht Jahre nach dem Unglück ist das Geschehen unvergessen - unsere Gedanken sind bei den Unfallopfern und unser Mitgefühl bei deren Familien", so die Mitglieder der Landesregierung, "der 12. April wird stets ein trauriger Tag für Südtirol sein."

SAN

Problem Wolf: Auf der Suche nach Lösungen

PM 110418 wolfVertreter von Politik, Landwirtschaft und Jagd haben gestern (9. April) im Landhaus der Land- und Forstwirtschaftsabteilung in Bozen das Thema Wolf vertieft.

Vertreter der Politik, der Landwirtschaft und der Jagd haben auf Einladung von Landesrat Schuler zum wiederholten Mal das Problemfeld Wolf diskutiert und mögliche Maßnahmen angesprochen. "Pilotprojekte mit Präventionsmaßnahmen sind geplant", berichtete Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler, "zum Beispiel im oberen Vinschgau".

Europa-Parlamentarier Herbert Dorfmann kündigte eine Konferenz in Brüssel am 15. Mai zum Thema Wolf an. "Wo der Wolf auftaucht, gibt es massive Probleme", unterstrich er, "deshalb gilt es, auf Europa-Ebene dahingehend einzuwirken, dass in Bezug auf den Wolf mehr Flexibilität auf lokaler Ebene ermöglicht wird". Er verwies auf die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, deren wesentliches Ziel die Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt ist. Die Wolfspopulation sei jedoch nicht gefährdet. Der Direktor im Amt für Jagd und Fischerei, Luigi Spagnolli, nannte die drei Voraussetzungen für die Entnahme einzelner Tiere: Die Population muss in einem guten Erhaltungszustand sein, was beim Wolf der Fall ist. Vor einer Entnahme müssen Vorbeugemaßnahmen getroffen werden. Und: Einzelne gefährliche Tiere können entnommen werden. Die Habitat-Richtlinie, erklärte er, werde auch dann eingehalten, wenn einzelne Tiere entnommen werden, da die Erhaltung der Tierart deswegen nicht gefährdet sei. Was die Verbreitung des Wolfes weltweit angeht, legte er dar, gehöre dieser mit dem Menschen und dem Raben zu den drei Lebewesen, die überall anzutreffen sind. Was den Begriff "Erhaltungszustand" betrifft, gebe es keine eindeutige wissenschaftliche Definition.

Ein guter Erhaltungszustand, führten Jagdverband-Geschäftsführer Heinrich Auckenthaler und Direktionsassistent Benedikt Terzer aus, sei immer in einem größeren Rahmen zu sehen, und nicht regional oder lokal: Der Erhaltungszustand des Wolfes sei seit 2001 nicht gefährdet. Dass der Schutzstatus des Wolfes derzeit so hoch sei, seideshalbwissenschaftlich nicht zu rechtfertigen.

Umweltlandesrat Richard Theiner hob hervor, dass es eine Illusion sei, Südtirol zur wolfsfreien Zone zu erklären, denn das würde bedeuten, den Boden der Gesetzmäßigkeit zu verlassen. Wichtig sei jedoch zu versuchen, den Schutzstatus des Wolfs zu senken. "Von Seiten der Landwirtschaft fordern wir immer das Maximum: ein wolf- und bärenfreies Gebiet", sagte Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler, "die Politik ist dazu da, sinnvolle Kompromisse zu finden". Damit die Almwirtschaft im Alpenraum weiterhin funktioniere, sei eine Lösung im Hinblick auf den Wolf wichtig.

Diese Gesprächsrunde, die das Thema Wolf im Besonderen und Großraubwild im Allgemeinen bereits mehrfach besprochen hat, wird sich in absehbarer Zeit wieder mit der Problematik befassen.

mac

Zuschüsse für Kleinbetriebe: Wettbewerb startbereit

PM 110418 zuschuesseFür ihre Investitionen in ihre Digitalisierung erhalten Kleinunternehmen auch in diesem Jahr Zuschüsse vom Land Südtirol im Gesamtwert von sechs Millionen Euro.

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung (10. April) die erneute Auflage der Zuschüsse für Investitionen zugunsten von Kleinst- und Kleinunternehmen beschlossen. Dafür hat sie, wie auch 2017, sechs Millionen Euro bereitgestellt und die entsprechenden Richtlinien für den Wettbewerb genehmigt.

"Wir wollen mit diesem Wettbewerb insbesondere für Kleinstbetriebe einen Anreiz schaffen, um ganz bestimmte Investitionen zu tätigen, mit denen definierte Zielsetzungen erreicht werden können", erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung. Absicht der Förderreform sei es ja auch, dass die Zuschüsse zielgerichteter würden. Den Schwerpunkt der Reform der Wirtschaftsförderung stellten hingegen die vielfältigen Steuersenkungen und die zinsbegünstigten Darlehen über den Rotationsfonds dar, wie Kompatscher betonte.

Im vergangenen Jahr war der Schwerpunkt des Punktesystems (30 Punkte) zur Bewertung der Ansuchen zugunsten Unternehmen in strukturell benachteiligten Gebieten, den sogenannten "Gebieten mit Vorrang" gelegt worden. "In diesem Jahr haben wir den Schwerpunkt hingegen auf die Digitalisierung und die Automatisierung gelegt", erklärte Kompatscher. Die diesjährige Gewichtung der Kriterien ist in enger Absprache mit den Vertretern der Wirtschaft festgelegt worden.

Eigener Wettbewerb für Handel und Dienstleistungen

Der Wettbewerb für 2018 sieht erstmals eine eigene Rangliste für die Bereiche Handel und Dienstleistungen vor. Diesen stehen eine Million Euro zur Verfügung. Wie 2017 werden zudem zwei Ranglisten zugunsten von Handwerk und Industrie erstellt. Je 2,5 Millionen Euro stehen in den beiden Ranglisten für Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten und solche mit mehr als 9 bis 49 Beschäftigten zur Verfügung.

Der Wettbewerb sieht eine Bezuschussung im Ausmaß von 20 Prozent für Investitionen in bewegliche Güter, beispielsweise in Maschinen, Anlagen, Einrichtung aber auch in Hard- und Basissoftware vor. "Auf diese Weise werden insgesamt 30 Millionen Euro Investitionen angeschoben", sagte der Landeshauptmann. Nicht gefördert werden Ersatzinvestitionen oder Fahrzeuge, mit Ausnahme von Sonderfahrzeugen und solchen für Vertreter oder Wanderhändler. Der Rahmen der Investitionen ist auf mindestens 20.000 und höchstens 500.000 Euro begrenzt. Daraus resultiert ein maximaler Förderhöchstbeitrag von 100.000 Euro. Die Investitionen sollten innerhalb 2018 durchgeführt oder zumindest bis Jahresende angezahlt worden sein.

Rangordnung nach Punkten

Damit möglichst wenig Bürokratie entsteht und dennoch eine sinnvolle Selektion der Ansuchen möglich ist, erhalten die Investitionsprojekte nach klar definierten Kriterien Punkte. Die meisten Punkte, nämlich 30, erhalten Antragsstellende beispielsweise dann, wenn ihr Betrieb Investitionen tätigt, die zur Automatisierung der Prozesse und Digitalisierung der Abläufe beitragen, auch Unternehmen 4.0 genannt. Nur jene Unternehmen erhalten die 30 Punkte, die für ihre Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung nicht in den Genuss der vom Staat vorgesehenen Abschreibungen (Neue Sabatini-Förderung) kommen. Ein weiteres Kriterium ist die Nutzung bestehender Baukubatur für die Investition. Punkte gibt es zudem, wenn das Unternehmen in den letzten fünf Jahren Förderungen für Forschung und Entwicklung erhalten hat. Der Handel erhält hingegen Punkte, wenn er Einzelhandelstätigkeit in peripheren Stadtvierteln betreibt oder als Nahversorger gilt.

Die Srukturschwäche eines Gebietes als Kriterium wurde eingeschränkt auf eine Arbeitslosigkeit von mehr als zwei Prozent oder mehr als zwei Prozent Unternehmen, die aufgelöst wurden. Auch kommt dieses Kriterium nur im  Bereich Handwerk und handwerkähnliche Dienstleistungen zum Tragen.

Je zehn Punkte erhalten Unternehmen, die neu gegründet wurden oder einer Frau gehören. Für ihre Wachstumsorientierung erhalten Unternehmen 15 Punkte; dazu zählen Kooperationen mit anderen Unternehmen, die Teilnahme an Messen oder das Engagieren eines Export-Coaches.

Die Möglichkeit, mit der Investition weiter zu wachsen, beispielsweise infolge einer Kooperation oder der stärkeren Internationalisierung, ergibt ebenso Pluspunkte. Dasselbe gilt für die Qualifizierung des Betriebs, beispielweise weil der Betrieb ISO-zertifiziert ist oder Lehrlinge beschäftigt, oder der Inhaber oder seine Mitarbeiter über besondere berufliche oder akademische Qualifikationen verfügen. Pluspunkte gibt es ebenso für das Zertifikat "audit familieundberuf". Die Details zur Punktevergabe sind in den Bestimmungen des Wettbewerbs nachzulesen.

Sollten in einer Rangliste nicht die gesamten Mittel aufgebraucht werden, können diese auf andere Ranglisten verschoben werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die eingeplanten Mittel zur Gänze von der Wirtschaft abgeholt werden. Daher ist auch keine Mindestpunktezahl vorgesehen. 

Bei Punktgleichstand erhalten jene Unternehmen den Vorzug, die beispielsweise 2017 noch keine Förderung erhalten haben oder 30 Punkte für einen der Schwerpunkte erhalten haben.

Unternehmen können ihre Ansuchen bis 30. Juni 2018 mit wenig Aufwand, wie der Landeshauptmann unterstrich, online einreichen. Die Landesabteilung Wirtschaft wird anschließend die Rangordnung erstellen und bis Mitte September genehmigen lassen.

2017 kamen 178 Unternehmen zum Zug

Beim Wettbewerb 2017 waren 571 Ansuchen eingereicht worden. In der Kategorie Unternehmen mit eins bis neun Mitarbeitern förderte das Land 120 Unternehmen. In der Kategorie 10 bis 49 Mitarbeiter konnten 58 Unternehmen bezuschusst werden. Ein solches Unternehmen ist beispielsweise ein Backbetrieb in Ulten: Es erhielt 38.000 Euro Zuschuss für den Kauf einer Anlage zur Zutatenautomatisierung.

mgp

Heizanlagen: Emissionsgrenzwerte angepasst

PM 110418 heizenDie Landesregierung hat beschlossen, die Emissionsgrenzwerte für Heizanlagen herabzusetzen und die Anforderungen für Feuerungskontrolleure anzupassen.

Mit dem heutigen (10. April) Beschluss folgt die Landesregierung den europäischen und staatlichen Bestimmungen im Bereich derEmissionsgrenzwertefürHeizanlagen: Nachdem diese per EU-Richtlinie herabgesetzt wurden und Italien diese Regelung im vergangenen Dezember übernommen hat, hat die Landesregierung nun auf Vorschlag von UmweltlandesratRichard Theinerbeschlossen, die geltenden Landesbestimmungen über die Emissionen von Heizanlagen abzuändern. Wie Landesrat Theiner erinnert, werden "in Südtirol die Emissionen der Heizanlagen bereits seit 1993 regelmäßig durch die Kaminkehrer gemessen". Grundlage dafür war eine eigene Landesbestimmung, die auch in der Vergangenheit immer wieder mal an die neuen wissenschaftlichen und gesetzlichen Neuerungen angepasst wurde. "Mit dem heutigen Beschluss passen wir die Bestimmungen in drei Punkten an, der Großteil der bestehenden Regelung bleibt jedoch erhalten", so Theiner.  

Neuerungen

Die von der Landesumweltagentur ausgearbeiteten Bestimmungen legen die Emissionsgrenzwerte, die Häufigkeit und die Art und Weise der Kontrollen für Heizanlagen fest und gelten für alle Öl- und Holzheizanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung zwischen 35 und 1000 Kilowatt sowie für alle Gasheizanlagen mit einer Feuerungswärmeleistung zwischen 35 und 3000 Kilowatt. Neu ist, dass für Gasanlagen zwischen 1000 und 3000 Kilowatt der Grenzwert fürStickoxide (NOx)von 250 auf 100 Milligramm pro Kubikmeter und für Holzheizungen zwischen 500 und 1000 Kilowatt der Grenzwert fürKohlenmonoxid (CO)von 350 auf 250 Milligramm pro Kubikmeter herabgesetzt wird. Die restlichen Grenzwerte blieben unangetastet.

Eine weitere Änderung betrifft die Befähigung zur Eintragung alsFeuerungskontrolleur. Diese soll in Zukunft an jene erteilt werden, die mindestens zwei Jahre bei einem ermächtigten Feuerungskontrolleur gearbeitet und den spezifischen Vorbereitungskurs der Berufsgruppe Kaminkehrer zum Thema Heizanlagen und Emissionskontrolle positiv abgeschlossen haben. Bisher war eine Eignungsprüfung in der Landesberufschule vorgesehen, nachdem aber in Südtirol keine Ausbildung zum Kaminkehrer mehr angeboten wird (die Lehrlinge gehen nach Innsbruck) wird dieser Passus angepasst.

Nicht zuletzt sind die Bestimmungen über die Emissionen der Heizanlagen nunmehr Teil desLandesgesetzes zur LuftreinhaltungNr. 8/2000, und nicht mehr wie bisher des Brandschutzgesetzes Nr. 18/1992. 

mpi

 

ASTAT: 60 Prozent der Südtiroler treiben Sport

PM 060418 astat57,9 Prozent der Südtiroler Bevölkerung treibt regelmäßig Sport. Besonders sportlich sind die Jugendlichen.

Anlässlich des Welttages des Sports für Entwicklung und Frieden am 6. April hat das Landesinstitut für Statistik ASTAT einige Daten über die sportliche Betätigung der Südtirolerinnen und Südtiroler veröffentlicht. Der "Mehrzweckerhebung - Aspekte des täglichen Lebens - 2017" zufolge treiben 57,9 Prozent der Südtiroler Bevölkerung im Alter von drei Jahren und mehr regelmäßig (41,7%) oder gelegentlich (16,2%) Sport. Weitere 19,7 Prozent treiben zwar keinen Sport, betätigen sich aber einmal oder mehrmals in der Woche körperlich bei Spaziergängen, beim Schwimmen oder Radfahren. Die Analyse nach Altersklasse ergibt, dass sich die jüngsten Bevölkerungsgruppen am meisten sportlich betätigen: 57,6 Prozent der 3- bis 17-Jährigen üben regelmäßig Sport aus, während dieser Anteil bei den über 64-Jährigen auf 20,6 Prozent sinkt. Die Erhebung wurde vom ASTAT gemeinsam mit dem ISTAT durchgeführt.

LPA

 
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