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Politik

Sommer und Skicross am Watles

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 Mals/Burgeis/Watles

s12_0126Vinschgerwind: Sie sind seit zwei Jahren Präsident der Touristik und Freizeit AG mit neuer Mannschaft. Was hat sich in den vergangenen zwei Jahren alles getan?
Günther Bernhart: Wir müssen mit wenig Geld auskommen. Das geht nur in kleinen Schritten. In der Plantapatschhütte haben wir Panoramafenster eingebaut, die Terrasse vergrößert und mit einer Iglubar bestückt. Den Start des Wanderweges zur Höferalm haben wir auf den oberen Parkplatz verlegt. Der Weg kommt bei Schneeschuhwanderern und Fußgängern gut an. Voriges Jahr ist der 3-D-Bogenparcours errichtet worden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 13:27 Uhr

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Der Vinschgau verbindet Rad und Genuss

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Vinschgau/Laas

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An diesem Samstag, den 19. Mai, ist entlang des Vinschger Radweges allerhand los. Bei der zweiten Auflage des „radgenussvinschgau“ finden an 11 Standorten Radfeste statt - mit einer eigentlich naheliegenden Besonderheit: die Bezirksgrenzen werden überschritten und der geografische Vinschgau wird Schauplatz der Veranstaltungsreihe sein. In Rabland nämlich und in Naturns werden Radfeste angeboten, beim Hotel Winkler in Tschars gibt es einen „Tscharser Genussmarkt“, Radfest in Kastelbell, Latsch, Schlanders, Laas, Prad, Mals und Graun und ein Erfrischungsstand am Radweg in Glurns. „Lokale Besonderheiten sollen herausgestrichen und kulinarische Spezialitäten angeboten werden“, sagt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser. Der hds-Bezirk Vinschgau hat diese Veranstaltung initiiert und mit den Raiffeisenkassen, der Bezirksgemeinschaft und der Landesregierung konnten Partner gewonnen werden, die unterstützend mit von der Partie sind. Als Juniorpartner ist auch „Vinschgau Marketing“ dabei. Dem Direktor Kurt Sagmeister gefällt die Initiative, denn die Ziele, die Zusammenarbeit zwischen dem Handel und dem Tourismus, die Verbindung von Kulturgütern und lokalen Produkten, die Zusammenarbeit zwischen den Tourismusvereinen auch über die Bezirksgrenze hinaus decken sich mit den gesteckten Zielen von Vinschgau Marketing. Die Idee, Rabland und Naturns in den Radgenusstag miteinzubinden kam von Sagmeister und von seiner Mitarbeiterin Verena Niederegger. Über die sektorenübergreifende Zusammenarbeit freut sich auch der Präsident der Bezirksgemeinschaft Vinschgau Andreas Tappeiner. Der Vinschgau gehe voran, sagt Tappeiner.
Die Initiative macht Schule. Denn das Pustertal ziehe heuer mit einer ähnlichen Reihe nach, sagt Spechtenhauser. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde der heurige „radgenussvinschgau“ in Laas mit zu Radl geformten Brezen vom Laatscher Bäcker Peter Schuster vorgestellt. Spielt das Wetter einen Streich, ist als möglicher Ausweichtermin der 26. Mai 2012 vorgesehen. (eb)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:58 Uhr

Respekt

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 Prad/Bozen

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Kürzlich wurde im Filmclub in Bozen  der „ Ilse Waldthaler Preis für Zivilcourage 2012“ verliehen. Er wird alle zwei Jahre vergeben, heuer zum vierten Mal. Mit dieser Auszeichnung werden nach dem Willen der Stifterin Personen und Personengruppen geehrt, die sich mit besonderer Zivilcourage und durch einen außerordentlichen Einsatz für die Belange der Allgemeinheit, für die Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft und für offene Meinungsbildung und mehr Bürgerbeteiligung und Gerechtigkeit eingesetzt haben, trotz vieler Widerstände und persönlicher Nachteile. In diesem Jahr hat sich die Jury für zwei gleichwertige Preisträger entschieden: Der Preis wird ihnen daher ex aequo verliehen und das Preisgeld von 6000 Euro je zur Hälfte zugeteilt. Es handelt sich um die Aktionsgemeinschaft Reischach im Pustertal und um Rudolf Maurer (Bild) aus Prad.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:59 Uhr

BM halten am Knoflacher-Verkehrskonzept fest

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Vinschgau

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Die Bilanz, die der Verkehrsexperte Hermann Knoflacher am vergangenen Freitag in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau über die Umsetzung des Verkehrskonzptes gezogen hat, hat zwischen Zufriedenheit und Mahnung geschwankt. Es sei einiges umgesetzt worden: Tempo 30 in vielen Ortschaften, die Vinschgerbahn, für Radfahrer und Fußgänger sei vieles gemacht worden. Allerdings mahnte Knoflacher einiges an, was noch auf Umsetzung warte: ein LKW-Nachtfahrverbot, die Elektrifizierung der Vinschgerbahn, eine permanente Geschwindigkeitsüberwachung, noch mindestens acht Kreisverkehre, eine bessere Anbindung nach Nauders, die Ortskerne sollen reaktiviert werden. Knoflacher schlug
darüberhinaus vor, Martell für den Autoverkehr zu sperren und das  Tal von einem Auffangparkplatz aus mit Shuttlebussen zu erschließen. Glurns solle für den Verkehr gesperrt werden. Graun soll das „Tor zum Vinschgau“ werden. Aufgrund des Vergleiches der Verkehrsdaten zwischen Reschen und Töll, hat Knoflacher nachgewiesen, dass der Durchzugsverkehr durch den Vinschgau nicht zugenommen hat. Trotzdem seien die Kreisverkehre im Vinschgau umszusetzen, um nach einem Ausbau der Forst-Töll gerüstet zu sein. Klar zum Ausdruck ist bei der anschließenden Diskussion gekommen, dass die große Umfahrung zwsichen Prad und Mals keine Chance hat. Es herrsche darüber kein Konsens, sagte etwa Bezirkspräsident Andreas Tappeiner. Der Prader BM Hubert Pinggera: „Die große Umfahrung ist kein Thema.“ Der Malser BM Ulrich Veith: „Aus heutiger Sicht ist die große Umfahrung gestorben. Diese bringt nur Nachteile. Ich weiß keinen einzigen Betrieb, der von einer großen Umfahrung profitieren würde.“ Der Schludernser BM Erwin Wegmann sprach sich für die große Umfahrung aus. Wenn der Verkehr zunehme, sei diese die einzig vernünftige Lösung. Wegmann ist von den für Schluderns vorgeschlagenen Maßnahmen - Lärmschutzwände, Kreisverkehr bei der Glurnser Kreuzung - nicht überzeugt.
Evi Prantl, die Vorsitzende der Umweltschutzgruppe Vinschgau, forderte eine Bürgerversammlung, in der die Leute über die Maßnahmen informiert werden. Sie forderte die BM auf, sich gegen einen Ausbau von Forst-Töll einzusetzen, so wie es 2005 von der Bezirksgemeinschaft und von der SVP-Bezirksleitung beschlossen worden ist. Man wolle den Ausbau im eigenen Tal forcieren, aber sich nicht in die Angelegenheit des Nachbarbezirkes einmischen, sagte Pinggera. Es sei noch einiges zu tun, gelobte Tappeiner den Schritt zur Tat. (eb)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 12:08 Uhr

Armer Laimer

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Das hat es in der Geschichte des jungen Südtirol noch nicht gegeben: Gegen einen amtierenden Landesrat wird Anklage erhoben und Landesrat Michl Laimer ist zurückgetreten. Der Staatsanwalt Guido Rispoli wirft Laimer unter anderem Amtsmissbrauch und Erpressung vor. Die Vorwürfe hängen mit dem Bereich Energie zusammen, mit der Vorgangsweise bei der Vergabe von Wasser-Konzessionen. Laimer wehrt sich damit, dass er in seinen Entscheidungen ausschließlich das Gemeinwohl im Auge hatte. Im Bozen-zentrierten medialen Alpini-Rausch  ist Laimers Rücktritt beinahe zur Fußnote verkommen. Laimer als Bauernopfer eines Systems? Eines Durnwalder-Systems? Sicher nicht. Die Verhedderung in der Energiepolitik ist in der Ausrichtung der SEL vorgegeben. Das Land bzw. die Landesregierung als Konzessionsgeber und in Form der landeseigenen SEL als Konzessionsnehmer. Das konnte und kann nicht gut gehen. Im Grunde musste Laimer aufgrund dieses - politischen - Interessenskonfliktes gehen. Interessant ist die Verarbeitung von Laimers Rücktritt. Ein kurzes rückblickend aufmunterndes Statement von Durnwalder. A bissl Bedauern. Damit hat sich’s. Die Grundausrichtung der SEL steht nicht zur Debatte. Eine verstärkte Gemeinden-Beteiligung, so wie es das Bersani-Dekret von 1998 vorsieht und wie sie die Vinschger Gemeinden seitdem gefordert haben? Pustekuchen. Und schon geht’s zurück in den politschen Alltag. Wer soll Laimers Erbe werden? Durnwalder will Umwelt und Energie selbst übernehmen. Karl Zeller fordert, dass ein Burggräfler auf Laimer folgen soll. Arnold Schuler etwa. Der wär’ auch ein Vinschger. Würden dann die Forderungen aus dem Vinschgau in die SEL vermehrt Einzug halten?

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 08:04 Uhr

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