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VinschgerWind

Schullian neuer Vorsitzender der gemischten Fraktion in der Kammer Gebhard Fraktionssprecherin SVP-PATT

PM 190418 4102Die Mitglieder der gemischten Fraktion in der Abgeordnetenkammer haben am heutigen Mittwochnachmittag den SVP-Kammerabgeordneten Manfred Schullian zu ihrem Vorsitzenden gewählt.  

Renate Gebhard hingegen übernimmt das Amt der SVP-Fraktionssprecherin in der römischen Abgeordnetenkammer. „Die Verantwortung für unser Land ist uns bei unseren neuen Aufgaben Richtschnur und Leitfaden“, betonen Manfred Schullian und Renate Gebhard zu ihrem Amtsantritt.

Die gemischte Fraktion in der Abgeordnetenkammer zählt insgesamt 22 Kammerabgeordnete. Am heutigen Mittwochnachmittag haben die Parlamentarier von Europa-Centro Democratico, Civica Popolare-AP-PSI-Area Civica, Noi con l’Italia und der Südtiroler Volkspartei und des Partito Autonomista Trentino Tirolese den SVP-Kammerabgeordneten Manfred Schullian zum Vorsitzenden gewählt. Die Stelle war nach dem Austritt von LEU aus der gemischten Fraktion neu zu besetzen. 

Renate Gebhard ist hingegen die neue SVP/PATT-Fraktionssprecherin in der Abgeordnetenkammer. „Gemeinsam mit unserem Team werden wir Südtirol und seine Menschen, seine autonomie-, familien-, sozial- und wirtschaftspolitischen Anliegen in Rom vertreten“, betonen die beiden zu ihrem heutigen Amtsantritt.

 

Rom, am 18. April 2018

BürgerUnion Aktuell: Postzustellung: Zwischen Lobhudelei und Wirklichkeit - Landeshauptmann muss zugeben, dass sich trotz Postabkommen nur wenig getan hat - Postzustellung mancherorts im Argen

PM 190418 poederErst vor wenigen Tagen hat die Südtiroler Postverwaltung in einem Schreiben unter dem Titel "Hinweis an die Bürger" eine regelrechte Lobeshymne auf das Abkommen zwischen dem Land Südtirol und der Post verbreitet.

Und auch Landeshauptmann Arno Kompatscher wird öffentlich nicht müde, sich für das Postabkommen zu loben.

"Die Wirklichkeit in der Postzustellung jenseits der Lobhudelei zum Abkommen zwischen dem Land und der Post schaut jedoch mancherorts immer noch traurig aus", so der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion Andreas Pöder.

Landeshauptmann Kompatscher selbst musste jetzt in der Antwort auf eine Landtagsanfrage Pöders zur wochenlang ausgefallenen Postzustellung in Oberolang zugeben, dass trotz dem Postabkommen vor einem Jahr die Situation nach wie vor problematisch ist, weil angeblich der Personalmangel nicht behoben wurde bzw. werden kann.

Pöder hatte in der Landtagsanfrage darauf hingewiesen, dass beispielsweise in Oberolang der Postzustelldienst mehrere Wochen lang ausfiel.

Offenbar wurde trotz Personalausfalls kein Ersatzpersonal eingesetzt, um die Postzustellung und die Zustellung von Abo-Zeitungen zu gewährleisten. Nun will der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion von der Landesregierung Antworten dazu erhalten.

"Mehrere Wochen wurde Haushalten in Oberolang keine Briefe und abonnierte Zeitungen mehr zugestellt.

Die Postverwaltung hat es nicht für nötig empfunden, auf einen zeitweisen Personalausfall durch Ersatzpersonal zu reagieren," so der Landtagsabgeordnete.

Laut Pöder seien solche Zustände in Olang kein Einzelfall. Landesweit habe es schon öfter Vorfälle dieser Art gegeben. Um diesen Missständen entgegenzuwirken hat der Landtagsabgeordnete eine Anfrage im Südtiroler Landtag eingebracht.

Pöder wollte nun von der Landesregierung wissen, warum bei einem seit Wochen andauernden Personalausfall nicht Ersatzpersonal eingesetzt wurde. Zudem sollte die Landesregierung erklären, wie solche Engpässe und Ausfälle kompensiert und damit der Postzustelldienst weiterhin gewährleistet werden können.

"Landeshauptmann Kompatscher gibt eine für viele Bürger enttäuschende Antwort: Das Problem mit der Postzustellung ist noch nicht behoben und kann auch nicht so schnell behoben werden, ist das Fazit der Antwort. Verantwortlich dafür sollen, laut Landeshauptmann, die Beschäftigungslage in Südtirol und die Vertragsbedingungen der Post sein. Die Realität schaut nun so aus: Jenseits der Selbstbeweihräucherung der Landesregierung für das Postabkommen bleiben immer noch viele Briefe und Zeitungen liegen", kritisiert Pöder.

Hinweis Post:

Fragestunde:

Blaas: „SVP von Trentinern übertölpelt“

PM 190418 blaas tinkhauserRegionalrat nimmt Antrag zur Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 an – Freiheitliche strikt dagegen

Der Regionalrat genehmigte heute in geheimer Abstimmung den Antrag des Trientner Abgeordneten Giacomo Bezzi mit dem folgenden Inhalt: „Der Regionalrat verpflichtet die Regionalregierung den von der Region Venetien und deren Präsidenten Luca Zaia formulierten Vorschlag einer Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 in den Dolomiten zu überprüfen und zu vertiefen.“ Die freiheitlichen Regionalratsabgeordneten Walter Blaas und Roland Tinkhauser üben massive Kritik und erinnern an den Dreierlandtag in Meran vom 30.03.2011 als ein entsprechender freiheitlicher Antrag von den Abgeordneten aus dem Trentino abgelehnt wurde.

„Im Jahr 2011 wären die Infrastrukturen (Flughafen Innsbruck, Rodelbahn Igls, Skiort Kitzbühl, usw.) unter Einbeziehung Tirols zur Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 weitestgehend vorhanden und funktionsfähig gewesen, während mit dem neuen Vorschlag Südtirol lediglich zum Zahlmeister der Spiele degradiert würde“, kritisiert die freiheitliche Regionalratsfraktion. „Die SVP, welche ursprünglich ihre ablehnende Haltung gegenüber den Antrag Bezzis ausgesprochen hatte, fiel in der geheimen Abstimmung teilweise um und unterstützte entgegen ihrer Ankündigung den Antrag“, merkt Blaas abschließend an.

 

 

 

An den

Präsidenten des Südtiroler Landtages

Herrn Dr. Dieter Steger

Bozen

Bozen, den 21. Dezember 2010

B E S C H L U S S A N T R A G   Nr.

zur Sitzung des „Dreierlandtages“

(Landtage von Tirol, Trentino und Südtirol)

vom 30.03.2011 in Meran

Olympische Spiele

Bewerbung der Europaregion Tirol um die XXIV. Olympischen und die XIII. Paralympischen Winterspiele 2022.

Die derzeit bei den Olympischen Winterspielen ausgetragenen Disziplinen sind Ski Alpin, Freestyle-Skiing, Skispringen, Nordische Kombination, Langlauf, Snowboard, Biathlon, Eiskunstlauf, Shorttrack, Eisschnelllauf, Rodeln, Bob, Skeleton, Curling und Eishockey.

Die Europaregion Tirol ist eine der führenden Regionen des Wintersports weltweit. Nicht nur, dass die Menschen in Tirol, Südtirol und dem Trentino Wintersport begeistert sind, nein die Region ist die Heimat zahlreicher Spitzensportler von Weltklasseniveau. Sportliche Aushängeschilder gibt es in der Europaregion Tirol zur Genüge.

In der Europaregion gibt es praktisch keine Olympische Disziplin, die nicht bereits heute schon ausgetragen werden könnte. Es ist aber selbstverständlich, dass bestehende Strukturen und Anlagen den Herausforderungen eines Olympischen Wettkampfes und den Zuschauermengen standhalten müssen und dass es dazu

Anpassungen gewisser Sportstätten braucht. Auch Neuerrichtungen von Sportstätten müssen gegebenenfalls gewährleistet werden, was der Region nicht nur kurzfristige sonder nachhaltige Wertschöpfung garantieren kann. Neu gebaute bzw. adaptierte Anlagen würden nach dem Ende der Olympischen Spiele natürlich dem Leistungssport aber auch dem Breitensport zur Verfügung gestellt.

Nachhaltige Wertschöpfung aber auch deswegen, da sich die Europaregion Tirol touristisch in einem weltweit stärker werdenden Wettbewerb besser positionieren könnte. Eine Olympiade brächte einen beachtlichen Marketingeffekt für die gesamte Region mit sich, von dem nicht nur der Tourismus, sondern auch der Dienstleistungssektor, das Handwerk und der Handel profitieren könnten.

Ein Sport- und Regionalentwicklungskonzept ist für eine Teilnahme an Olympischen und Paralympischen Winterspielen Voraussetzung. Die Vorbereitungen für eine Olympische Bewerbung muss einer noch zu schaffenden Bewerbungsgesellschaft übertragen werden, die sich natürlich auch aus den bisherigen Marketinggesellschaften der einzelnen Länder zusammensetzen kann.

Dies vorausgeschickt

beschließt

der Dreierlandtag von Tirol, Südtirol und dem Trentino,

-          sich für eine Bewerbung um die XXIV. Olympischen und die XIII. Paralympischen Winterspiele 2022 auszusprechen;

-          die Bewerbung einer Bewerbungsgesellschaft, zusammengesetzt aus Marketingfachleuten aller drei Länder zu übertragen und diese konsequent zu verfolgen.

L. Abg. Roland Tinkhauser                                                         L. Abg. Pius Leitner

L. Abg. Ulli Mair                                                                            L. Abg. Sigmar Stocker

L. Abg. Dr. Thomas Egger

Aktion „Freiwilliger Verzicht auf Herbizide“ der VI.P erfolgreich gestartet

PM 170418 verzichtIm Januar 2018 startete der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) das Projekt „Freiwilliger Verzicht auf Herbizide“. Drei Monate später zeigen sich erste Erfolge.

Die über 1.700 Mitglieder des Verbandes der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) sowie der Verband selbst sind bemüht, die Vinschger Produkte so natürlich und nachhaltig wie möglich anzubauen: „Durch diverse Initiativen entlang des gesamten Produktionsprozesses vom Anbau bis hin zum Verkauf sorgen wir dafür, dass wir möglichst naturnah arbeiten und somit unseren Kunden hochwertige Produkte garantieren können“, erläutert Thomas Oberhofer, Obmann der VI.P.

Der Einsatz von ökologischen Maßnahmen wie Pheromonfallen oder das Anbringen von Nistkästen, die kontinuierliche Forschung nach resistenten Apfelsorten oder die Verwendung von umweltfreundlichen Energieträgern: Zahlreiche Maßnahmen wurden bereits in Vergangenheit ergriffen, um den umweltgerechten Anbau zu stärken und zu optimieren. „Wir sind stets bestrebt, noch naturnaher zu produzieren und damit Mensch und Umwelt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen“, sagt Thomas Oberhofer.

PM 170418 oberhoferSo startete die VI.P zu Beginn des Jahres 2018 die Aktion „Freiwilliger Verzicht auf Herbizide“. Dabei werden jene Bauern mit einer Umweltprämie belohnt, die auf ihren Anbauflächen gänzlich auf den Einsatz von Herbiziden verzichten. Auf einer Fläche von 1.600 Hektar, von denen 800 Hektar im biologischen Anbau und weitere 800 Hektar nach den Richtlinien der integrierten Produktion bewirtschaftet werden, werden keine Herbizide mehr ausgebracht. Dies entspricht insgesamt 30 Prozent der Anbauflächen im Vinschgau.

„Durch die freiwillige Teilnahme an diesem Projekt und den Verzicht auf Herbiziden setzen unsere Mitgliedsbauern ein starkes Zeichen, dass sie den naturnahen Anbau unterstützen und vorantreiben wollen. Wir freuen uns sehr, dass diese Initiative einen so großen Anklang findet“, so Thomas Oberhofer, „selbstverständlich gilt es dabei zu berücksichtigen, dass Veränderungen ihre Zeit benötigen. Wir sind davon überzeugt, dass in einigen Jahren sämtliche Anbauflächen unserer Vinschger Bauern ohne den Einsatz von Herbiziden bewirtschaftet werden.“

 

Vinschger Bahn bedient ab heute wieder die gesamte Strecke

PM 160418 zugÜber die Vollendung dreier Bauvorhaben haben sich in Marling die Landesräte Mussner und Theiner in Begleitung der STA-Führungskräfte informiert.

Seit heute (14. April) morgen fährt die Vinschger Bahn wieder auf der gesamten Strecke. Der Teilabschnitt Meran-Töll war seit Jahresbeginn wegen Bauarbeiten an den Bahnhöfen Algund, Marling und im Marlinger Tunnel für den Bahnbetrieb gesperrt gewesen. Bei einem Lokalaugenschein am Marlinger Bahnhof haben sich gestern (13. April) die Landesräte Florian Mussner und Richard Theiner sowie Techniker der mit der Führung der Vinschger Bahn betrauten STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) über den Stand der Dinge informiert.

"In den vergangenen Wochen und Monaten wurden gleich drei Bauvorhaben umgesetzt: Die Bahnsteige am Bahnhof Marling wurden verlängert, der Marlinger Tunnel abgesenkt und eine Unterführung in Algund gebaut", erklärt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. Die Arbeiten seien Teil der Elektrifizierung der Vinschger Bahn und damit "Schritte hin zur Verwirklichung dieses für ganz Südtirol wichtigen Mobilitätsvorhabens".

Umweltlandesrat Richard Theiner hob die Bedeutung der Vinschger Bahn für das Tal hervor: "Für Pendler und für die lokale Bevölkerung stellt die Bahn eine nachhaltige Möglichkeit der Mobilität dar. Genauso wichtig ist die Vinschger Bahn aber auch für die Gäste, die damit umweltfreundlich unterwegs sein können."

Während der Bauzeit der letzten Monate haben sich die Arbeiten am Marlinger Tunnel zeitaufwändiger gestaltet, als vorgesehen. "Es hat einige technische Probleme bei den Bauarbeiten gegeben, die zu Verzögerungen geführt haben. Deshalb hat die Teilsperre länger gedauert, als ursprünglich geplant. Wir konnten diese Zeit jedoch nutzen, um am Marlinger Bahnhof sämtliche Arbeiten fertigzustellen. So sind nun auch die Aufzüge in Betrieb, die etwa Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen den Zugang zu den Bahngleisen ermöglichen", erklärt STA-Generaldirektor Joachim Dejaco.

Die Bauarbeiten wurden in engem Austausch mit den lokalen Tourismus- und Wirtschaftstreibenden geplant und umgesetzt. "Auch war es uns ein Anliegen, die Belastungen für die betroffenen Anrainer auf ein Minimum zu reduzieren", so Dejaco. Die nächsten Schritte zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn folgen dann im Sommer, wenn die Strecke bei Laas begradigt wird. Im Herbst 2019 wird dann mit der Errichtung der Mastenfundamente für die Oberleitung begonnen.    

LPA

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