VinschgerWind

Neuer Webauftritt für die Denkmalpflege

PM150917 webauftrittEinblick in die Erhaltung und Erforschung des architektonischen, kunsthistorischen und archäologischen Erbes Südtirols gibt eine neue Webseite des Landes.

Das neue Webportalwww.provinz.bz.it/denkmalpflege bietet in übersichtlicher Weise und mit vielen Bildern wichtige Informationen zur Tätigkeit derLandesämter für Bau- und Kunstdenkmäler, Bodendenkmälerund demSüdtiroler Landesarchiv. "Die neue Webseite folgt unserem Anspruch, den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zur öffentlichen Verwaltung zu erleichtern und alle Dienste möglichst bürgernah, effizient und einfach abzuwickeln", betont IT-LandesrätinWaltraud Deeg. "Besonders im Bereich Denkmalpflege gibt es viele interessante Angebote, die die Bürger gerne nutzen, vom Monumentbrowser, dem digitalen Verzeichnis aller denkmalgeschützten Bauten Südtirols bis hin zu nützlichen Infos zur Geschichte des Denkmalschutzes in Südtirol. Mit dem neuen Layout wird das Angebot nun für die Bürger noch attraktiver", ergänzt Denkmalpflege-LandesratFlorian Mussner.

"Ich freue mich, dass nun auch die Abteilung Denkmalpflege im neuen Weblayout der Südtiroler Landesverwaltung online ist. Die vollständig überarbeitete, neue Webseite dient als wichtige Schnittstelle für die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern im Zeitalter der Digitalisierung und soll allen einen kompetenten Einblick in die Bemühungen rund um die Erhaltung, Restaurierung und Erforschung unseres reichen architektonischen, kunsthistorischen und archäologischen Erbes ermöglichen", erklärt die geschäftsführende Leiterin der Landesabteilung DenkmalpflegeChristine Roilo.

Der BereichBau- und Kunstdenkmälerbietet wichtige Informationen für Eigentümer von denkmalgeschützten Bauten und Kunstwerken, und zwar von der Genehmigung von Umbauprojekten und Planungsarbeiten, dem Denkmalrecht und den Pflichten der Denkmaleigentümer bis hin zu den Beitragsmöglichkeiten und den steuerlichen Begünstigungen mit den nötigen Vordrucken und Formularen. Informiert wird auch über die fachgerechte Restaurierung und denkmalpflegerische Instandsetzung von Oberflächen, Fenstern, Dächern, Wandmalereien, Wappen und Inschriften, Täfelungen, Holzdecken, Böden, Türen, Stuckdekorationen und Öfen, wobei die spezifischen denkmalpflegerischen Anforderungen charakterisiert werden.

Im Bereich "Denkmal des Monats" wird monatlich ein ausgewähltes Bau- oder Kunstdenkmal näher vorgestellt. Über denMonumentbrowser, dem auf den neuesten Stand gebrachten Verzeichnis aller denkmalgeschützten Bauten in Südtirol, kann schnell und einfach nach Bau- und Kunstdenkmälern in allen Südtiroler Gemeinden gesucht werden. Die Zuständigkeiten der einzelnen Zoneninspektoren sind ebenso zu finden wie Hinweise zur korrekten digitalen Einreichung von Ansuchen sowie interessante Informationen zum Ansitz Rottenbuch, dem Sitz der Abteilung Denkmalpflege.

Der ThemenbereichBodendenkmälerinformiert anschaulich über die Aufgaben und die Tätigkeiten des zuständigen Amtes. Die Bürger erhalten umfassende Informationen beginnend mit der archäologischen Kontrolle bis hin zur systematischen Ausgrabung und Dokumentation archäologischer Schichten und Strukturen. Wesentliche Aufgabe des Landesamtes für Bodendenkmäler ist zudem die Restaurierung, Erhaltung und Archivierung des archäologischen Fundgutes. Des Weiteren werden Informationen zur Unterschutzstellung, archäologischen Zonen (Archaeobrowser,Landschaftspläne) und der Finanzierung von archäologischen Untersuchungen gegeben. Die wissenschaftliche Auswertung und die Vernetzung mit naturwissenschaftlichen Disziplinen bilden die Grundlage für die Vermittlung wichtiger Inhalte an die Bevölkerung in Form von Ausstellungen, Führungen und Vorträgen. Am Monatsbeginn wird jeweils ein Neufund präsentiert, zudem werden neue Veranstaltungen und Veröffentlichungen mitgeteilt.

Außerdem informiert die Webseite der LandesabteilungDenkmalpflegeüber aktuelle Veranstaltungen und Publikationen sowie über die gesetzlichen Grundlagen im Denkmalschutz, über Unterschutzstellungen, Eigentumsübertragungen und die Ein- und Ausfuhr von Kulturgütern. Alle Vordrucke und Gesuchsformulare sowie die Kontaktinformationen zu allen Mitarbeitern können schnell abgerufen werden. Von der Startseite gelangt man auch zur neuen Webseite des Südtiroler Landesarchivs, die bereits im August 2016 freigeschaltet wurde.

Die neue Webseite der Abteilung Denkmalpflege verfügt über einen starken Suchmotor und ist optimiert für die Darstellung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

LPA

Berglandwirtschaft Landesrat Schuler international Konferenz Südtirol

PM150917 berglwAlmen und Tiergesundheit, Bär und Wolf sprach Agrarlandesrat Schuler bei einem Symposium in St. Johann im Pongau im österreichischen Bundesland Salzburg an.

Die Entwicklung der Landschaftsstrukturen und Landnutzung im Alpenraum, die Auswirkungen der Gemeinsamen Agrarpolitik auf die Berglandwirtschaft und die Erwartungen der Gesellschaft an die Berglandwirtschaft: Diese Themen standen gestern und heute (14. September) im Mittelpunkt einer international besetzten Konferenz zur Zukunft der Berglandwirtschaft im Alpenraum.

Im Anschluss an den wissenschaftlichen Teil der Konferenz war ein politischer Teil mit Vertreterinnen und Vertretern der Alpenregionen angesetzt. In seinem Eröffnungsstatement ging AgrarlandesratArnold Schulerdabei auf die großen Herausforderungen für die Berglandwirtschaft in den kommenden Jahren ein. Neben den Verhandlungen der kommendenFörderperiode der EUsprach er auch die Bewirtschaftung derAlmen, die Herausforderungen im BereichTiergesundheitund die Bedrohung durch die GroßraubtiereBär und Wolfan. "Viele Schwierigkeiten und Entscheidungen können wir als politische Vertreter den Bäuerinnen und Bauern abnehmen, und es gibt immer noch Herausforderungen, die unseren Landwirten unter den Nägeln brennen. Unsere Aufgabe ist es, sie dabei zu unterstützen", erklärte Landesrat Schuler.

In der anschließenden Podiumsdiskussion ging es vor allem um die verschiedenen Ziele, die in den Ländern des Alpenbogens für eine positive Zukunft der Landwirte des Berggebietes erreicht werden müssen. "Wir müssen unsere Landwirtschaft besser und auf Augenhöhe kommunizieren", betonte Landesrat Schuler. Aufgabe der Politik sei es, die besten Entscheidungen für die Bevölkerung zu treffen und sich dabei nicht von Emotionen leiten zu lassen.

Landesrat Schuler nutzte diese Tage auch, umNetzwerkezu pflegen und zu knüpfen und neue Mitstreiter im Alpenraum - von Frankreich über die Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien bis nach Slowenien - für die Belange der Bäuerinnen und Bauern im Alpenraum im Allgemeinen und für Südtirol im Besonderen zu finden. "Südtirol", unterstrich Landesrat Schuler, "ist abhängig von den Entwicklungen, die rund um unser Land geschehen. Wir können durch unsere Autonomie Vieles verbessern. Wir brauchen jedoch Verbündete in der gesamten EU, um auch großräumige Herausforderungen zu meistern."

LPA

„Reschenbahn ist Investition in die Zukunft“ – Tiroler Radtour in Landeck

PM 060917 reschenbahnIn Landeck war heute Dienstag die Süd-Tiroler Freiheit im Zuge der Tiroler Radtour zu Gast. Mit dem Vizebürgermeister von Landeck, Peter Vöhl (ÖVP), diskutierte man vor allem über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Tourismus und den öffentlichen Verkehr über den Reschenpass. Man war sich schnell einig: „Die Realisierung der Reschenbahn wäre eine einmalige Gelegenheit für die gesamte Region!“

 Am Treffen nahmen die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Bernhard Zimmerhofer, sowie das Landesleitungsmitglied Stefan Zelger teil.
 

Zimmerhofer betonte beim Treffen, dass die Süd-Tiroler Freiheit bereits einen Antrag im Landtag eingereicht hat, um dietouristische Zusammenarbeitüber die Unrechtsgrenze hinweg zu stärken. Konkret wurde vorgeschlagen, die Skigebiete Langtaufers und Kaunertal zu verbinden. Ein Ansinnen, dass nun private Interessenten umsetzen wollen. Vizebürgermeister Pöhl war ebenso wie die Süd-Tiroler Freiheit davon überzeugt, dass dies eine große Chance für diese eher strukturschwache Gegend sei. Man war einhellig der Meinung, dass man zwar keine neuen Skigebiete aus dem Boden stampfen, Verbindungen und vertretbare Eingriffe in die Natur aber nicht von vorne herein ausschließen sollte.

 

Knoll ging beim Gespräch in Landeck vor allem auf dieReschenbahnein, mit welcher er sich intensiv beschäftigt. „Die Weiterführung der Bahnlinie von Mals nach Landeck wäre eine historische Chance. Diese Bahnverbindung würde das Inntal und den Vinschgau verbinden und brächte — gemessen an den Einwohnerzahlen und der Bedeutung für die Tourismuszentren entlang der Strecke, aber auch im Hinblick auf die internationalen Anschlussmöglichkeiten in Landeck — einen großen Nutzen“, zeigte sich Knoll überzeugt. „Neben der Bedeutung als öffentliches Nahverkehrsmittel, wäre die Reschenbahn auch von großem touristischen Nutzen. Zwischen Mals und Landeck befinden sich die Skigebiete Haideralm, Schöneben, Nauders, Serfaus-Fiss-Ladis und Fendels, die direkt an die Bahn angeschlossen werden könnten. Auch der Rad- und Wandertourismus würde im Sommer davon profitieren“, betonte Knoll.

 

Diese Meinung teilte auch Vöhl. Für Landeck sei die Reschenbahn ein großes und hochinteressantes Thema. Man müsse das Thema weiterverfolgen und intensivieren, allerdings fehle hier oftmals der Rückhalt von höherer Stelle. Für den gesamten Westen Tirols wäre die Fortführung der Bahn bis nach Landeck aber ein großer Gewinn, betonte Vöhl. Hier möchte die Süd-Tiroler Freiheit weiter ansetzen und vor allem Aufklärung und Willensbildung leisten.

 

Nachdem die Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit gestern rund 80 Kilometer von Innsbruck nach Landeck mit dem Rad zurücklegten, ging es heute weiterüber den Reschenpass nach Meran, wo morgen ein Treffen mit Bürgermeister Paul Rösch auf dem Programm steht. Die Süd-Tiroler Freiheit radelt dieser Tage durch ganz Tirol, um sich mit Kommunal- und Landespolitikern und Bürgern aus allen Landesteilen zu treffen.

 

Von der Tiroler Radtour 2017,

Stefan Zelger, Mitglied der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit.

Pariser Vertrag: Autonomie ist Übergangslösung zur Selbstbestimmung.

PM 310817 knollDer Jahrestag des Pariser Vertrages, der von der SVP am 5. September gerne als Tag der Autonomie zelebriert wird, ist gewiss kein Freudentag, da er den unfreiwilligen Verbleib Süd-Tirols bei Italien markiert. Vielmehr ist er ein Tag des Erinnerns, dem die klare Botschaft erwächst, dass die Autonomie nicht das Ende der Süd-Tiroler Geschichte bedeutet und die Zugehörigkeit zu Italien lediglich ein vorübergehende Albtraum ist, der früher oder später überwunden wird.

Der Pariser Vertrag steht nicht für Freiheit und Selbstverwaltung, sondern für die Verhinderung der Selbstbestimmung. Die Süd-Tiroler wurden 1946 mit einem Vertrag abgespeist, der lediglich minimale Schutzbestimmungen vorsah und selbst diese geringen Zugeständnisse wurden von Italien nicht eingehalten. Auch heute noch zeigt sich, dass die Autonomie auf tönernen Füßen steht und nicht von Bestand ist. Auf Italien kann man sich nicht verlassen, was eben erst vereinbart wurde, hat hat kurz darauf schon keine Gültigkeit mehr.

Genauso gefährlich wie die permanenten Angriffe Italiens auf die Autonomie, ist aber auch der fortschreitende Identitätsverlust der SVP. Grundsäulen der Autonomie, wie der muttersprachliche Unterricht, das Recht auf Gebrauch der Muttersprache und der ethnisch Proporz, werden immer öfter von der SVP untergraben und in Frage gestellt. Selbst die Umwandlung in eine Territorialautonomie ist kein Tabu mehr.

Umso wichtiger ist es daher, bei jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass die Süd-Tiroler nur deswegen eine Autonomie haben, weil sie keine Italiener sind. Die Autonomie ist somit nur eine Übergangslösung zur Selbstbestimmung.

Süd-Tiroler Freiheit,

Freies Bündnis für Tirol.

Wolf und Bär zerstören das Süd-Tiroler Landschaftsbild

PM 310817 kleintierzuechterLangfristig wird sich das Süd-Tiroler Landschaftsbild verändern, sollte Bär und Wolf nicht gestoppt werden, so das Ergebnis eines Treffens zwischen der Süd-Tiroler Freiheit und dem Kleintierzuchtverband.

Die Funktionäre der Süd-Tiroler Freiheit trafen sich zu einem Austausch mit dem Obmann des Kleintierzüchterverbandes Lorenz Müller und der Geschäftsführerin Barbara Mock, um die Zukunft der Berglandwirtschaft und der Kleintierzucht zu diskutieren.„Die Schafe, Ziegen usw. sind schon seit 2004 in Gefahr, damals kam der Bär wieder nach Süd-Tirol. Die Schäden durch Bär wurden finanziell zwar vergütet, aber die Folgeschäden durch Tiere, welche aus Angst verschwunden oder verunglückt sind, werden nicht vergütet. Zudem vergütet niemand einem die züchterische Tätigkeit sowie die moralischen Schäden“ so Christoph Mitterhofer, Landwirt und Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Meran.„Ohne Einzäunung soll es nun in Zukunft keine Vergütungen geben, dies sei ein Hirngespinst, nur in den allerwenigsten Fällen ist das Abzäunen einer Alm möglich, abgesehen von den Problemen die für Wanderer, Radfahrer usw. entstehen,“ resümiert Dietmar Weithaler, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im BurggrafenamtDie Züchter und Landwirte werden in Zukunft die Weiden und Almen aus Angst um ihre Tiere meiden. Dies wird unsere Landschaft einschneidend prägen. Die Almen werden wieder zuwachsen und nur noch Gunstlagen werden weiterhin bewirtschaftet. Die Tiere werden dann auf Mähwiesen weiden und im Winter wird man Futter zukaufen müssen, was wiederum die Rentabilität schmälert für den Eigentümer wurde im Gespräch erörtert.Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit Bernhard Zimmerhofer sichert der Berglandwirtschaft Rückhalt im Landtag zu: „Wir werden, wo nötig und so gut als möglich, die Berglandwirtschaft unterstützen und auch weiterhin uns für den Erhalt des Landschaftsbildes einsetzten.“

 

Süd-Tiroler Freiheit

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