VinschgerWind

Wahlkampf

s2 erwin 2854Der Geruch von Wahlkampf ist zu vernehmen. In Österreich sowieso, auch in Südtirol. Die SVP hat ihren „Bullen“, den Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, im Meraner Kursaal das große, goldene Ehrenzeichen verliehen und glaubt damit, den Luis in ihren Reihen als Wahlkampfmotor nutzen zu können. Jedenfalls als möglichen Störfaktor stillgelegt zu haben. Fakt ist, dass der Landesrat für so ziemlich alles, der Richard Theiner, 2018 nicht mehr als Landesrat in Frage kommen wird. Mit 15 Jahren als Landesrat hat er, so will es die Parteilogik, ausgedient. Antreten könnte er zwar nochmals, bliebe dann aber einfacher Abgeordneter. Wer Theiner kennt, weiß, dass er als Hinterbänkler nicht taugt. Deshalb werden im Vinschgau für die Landtagswahl 2018 die Karten neu gemischt. Um den Sepp Noggler wird man bei der Kandidatenerstellung in den SVP-Reihen nicht herumkommen. Noggler gilt als gesetzt. Wer die Lücke von Theiner schließen soll, darüber gibt es bereits mehr als Stammtischgerüchte. Der Andreas Tappeiner wird genannt - die Tage seines Bürgermeisterdaseins sind gezählt. Als BM von Laas kommt er nicht mehr in Frage - mandatsbeschränkt. Tappeiner ist - wie Noggler - Bauer. Zudem nicht weit genug im Untervinschgau verortet. Die lokale Parteilogik widerspricht also einer Kandidatur von Tappeiner. Eine Frau, womöglich Arbeitnehmerin, in jener Gegend, aus der Theiner kommt? Die VizeBM von Latsch Sonja Platzer? Viele Attribute würden passen, alle nicht. Da kommt einer ins Spiel, der gern BM ist und der das auch allen zeigt und der sich zu Höherem berufen fühlen würde, würde man ihn fragen: der BM von Schlanders Dieter Pinggera. Pinggera fühlt seit längerem vor, ob er denn geliebt werden würde, wenn er sich ins Spiel brächte.

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