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VinschgerWind

Ausstellung: „Strahl in Strahl, verliebte Farben“

s14 UnknownZum Anlass des 80. Geburtstags von Anna Wielander-Platzgummer präsentiert der Bildungsausschuss Schlanders von 6. bis 20. April im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders eine Ausstellung der Künstlerin unter den Titel „Strahl in Strahl, verliebte Farben“. Die Ausstellung wird am 6. April um 19 Uhr eröffnet und ist täglich von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 20 Uhr geöffnet. In den künstlerischen Arbeiten steckt eine intensive Auseinandersetzung mit volkskundlichen Themen. Ihre Werke schöpfen aus alten Symbolen und Riten unsere Region, aber auch anderer Völker.

Sozialprinzip Nachhaltigkeit

s14 Sozialprinzip BildKolping im Vinschgau - Wie bereits mehrfach berichtet, beschäftigt sich Kolping International und somit auch Kolping Südtirol, im Jahre 2017 mit dem Sozialprinzip Nachhaltigkeit.
Papst Franziskus hat mit seiner Enzyklika/Lehrschreiben „Laudato Si“ weltweit für große Aufmerksamkeit gesorgt. In diesem Lehrschreiben betont er das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Sorge für das gemeinsame Haus – sprich Erde. Der Papst gibt zu bedenken, dass die Menschheit in ihrer Verantwortung für das würdige Leben aller Menschen – der heutigen wie auch der zukünftigen  - einen fehlenden Respekt vor den Grenzen der Erde zeigt. Er beschreibt den Kurs der Menschheit als so „selbstmörderisch“ , dass sie Gefahr läuft , das Geschenk der Schöpfung zu verspielen.
Für Adolph Kolping war es ein wesentliches Ziel, dass die jungen Menschen , um die er sich stets besonders kümmerte , alle Potentiale , die in ihnen steckten , nutzten, um ihr eigenes Leben positiv zu gestalten und damit auch das Leben von Kirche , Staat und Gesellschaft. In seiner Nachfolge stehen wir heute als Kolpinger und darüber hinaus in der Mitverantwortung , uns der internationalen Diskussion über die multiplen Krisen – siehe Flüchtlingsthema – und die Lösungsoptionen, die Papst Franziskus mit seinen Thesen angestoßen hat ,zu stellen und schließlich unseren Teil zur Lösung tatkräftig beizutragen. Tun wir es mit Mut und Selbstvertrauen! Stellen wir uns den Herausforderungen .Gerade wir als Kolpinger müssen/ sollten uns um nachhaltige Strukturen kümmern. Darüber mehr in der nächsten Ausgabe.

Migration, Flüchtlinge und Asyl

s15sp23 8816Marienberg - Der Freundeskreis Marienberg hat zum traditionellen Einkehrtag heuer am 11. März 2017 den Caritas Direktor Franz Kripp zu einem Vortrag über Migration und Flüchtlinge ins Kloster geladen. Die Mitglieder des Freundeskreises wurden von Pater Philipp Kuschmann begrüßt, der darauf hinwies, dass das Kloster eine Flüchtlingsfamilie und auch eine weitere Familie in Meran aufgenommen habe.
Kripp gab einen Überblick über die Geschichte von Migrationen. Die gebe es seit es die Menschheit gebe. Heute seien rund 244 Millionen Menschen auf Wanderschaft, davon sind 65 Millionen weltweit auf der Flucht und davon wiederum 3,6 Millionen in Europa. Die Frage, warum in Europa eine dermaßen breite Diskussion über Flüchtlinge vorhanden ist, beantwortete Kripp mit einem Vergleich: „Vielleicht teilt der arme Mensch leichter als der reiche.“ Der Vergleich: Auf eine Bevölkerung von 743 Mio. Menschen in Europa entfallen 3,6 Mio. Flüchtlinge. Der Libanon habe rund 4,6 Mio. Einwohner und dort gebe es 1 Mio. Flüchtlinge.
Kripp regte zum Nachdenken darüber an, was wir tun können. Informationen seien wichtig. Südtirol habe, so ist es staatlich verfügt, 0,9 Prozent der nach Italien kommenden Asylwerber aufzunehmen. Derzeit sind das 1060 Leute. 450 davon werden von der Caritas und 610 vom Verein Volontarius betreut. 450 seien zudem obdachlos, diese sollen in die Quote des Landes aufgenommen werden. Die Asylsuchenden kommen überwiegend aus afrikanischen Ländern nach Italien. Kripp erklärte das langwierige Verfahren nach dem Asylantrag, welches bis zur Behandlung bis zu eineinhalb Jahren dauern kann. Bei Ablehnung des Asylantrages tauchen die meisten betroffenen Personen in die Illegalität unter. Eine Rückkehr in ihr Heimatland ist vielfach mit der Scham des Scheiterns verbunden. Kripp wünschte sich, dass die Kompetenzen zwischen Staat und Land besser geklärt werden.  „Die Zahlen sprechen eine andere Sprache, als die Wahrnehmung“, bemerkte der Präsident des Freundeskreises Andreas Folie in der Diskussion. Die Anregung vom Freundeskreis-Vorstandsmitglied Gerhard Kapeller, 500 Euro an die Hintergrundakteure, an die HelferInnen im Haus Ruben von Mals zu spenden, fand bei den Anwesenden volle Unterstützung.
Nach dem Vortrag wurde mit den Patres die Vesper gefeiert und anschließend gemeinsam marendet. (eb)

60 Jahre Fraktion Laas

s14sp123 8780Laas - Eine schlichte Feier im Josefshaus von Laas am 9. März bildet den Auftakt für „60 Jahre Eingenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte Laas“. Mit Matthias „Mohler Hias“ Oberhofer und Sepp Noggler hat Fraktionspräsident Oswald Angerer zwei Verfechtern der Fraktionsverwaltungen geladen.

von Erwin Bernhart

Ich kämpfe für die Eigenständigkeit und für den Fortbestand der Fraktionen.“ Sepp Noggler, im Regionalrat auch zuständig für die Eigenverwaltungen, positioniert sich im Laaser Josefssaal klar.

Organspende

s14 organspMartell - Zu einem hochkarätig besetzten Informationsabend lädt die Vereinigung Freiwilliger für die Organspende (aido) nach Martell. Am 7. April werden ab 20.00 Uhr im Vereinshaus von Martell Stephan Eschertzhuber (Transplantationschirurgie Innsbruck), Bruno Giacon (Primar der Nephrologie am KH Bozen und Landeskoordinator für Transplantationen), Peter Zanon (Primar der Intensivmedizin am KH Bozen), der Vorsitzende von aido Vinschgau Gustav Kofler, Pfarrer Paul Schwienbacher  und betroffene Transplantierte Impulsreferate halten.

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