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Wind 10-12 zum Blättern

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Lokales

Sommer und Skicross am Watles

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 Mals/Burgeis/Watles

s12_0126Vinschgerwind: Sie sind seit zwei Jahren Präsident der Touristik und Freizeit AG mit neuer Mannschaft. Was hat sich in den vergangenen zwei Jahren alles getan?
Günther Bernhart: Wir müssen mit wenig Geld auskommen. Das geht nur in kleinen Schritten. In der Plantapatschhütte haben wir Panoramafenster eingebaut, die Terrasse vergrößert und mit einer Iglubar bestückt. Den Start des Wanderweges zur Höferalm haben wir auf den oberen Parkplatz verlegt. Der Weg kommt bei Schneeschuhwanderern und Fußgängern gut an. Voriges Jahr ist der 3-D-Bogenparcours errichtet worden.

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Der Vinschgau verbindet Rad und Genuss

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Vinschgau/Laas

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An diesem Samstag, den 19. Mai, ist entlang des Vinschger Radweges allerhand los. Bei der zweiten Auflage des „radgenussvinschgau“ finden an 11 Standorten Radfeste statt - mit einer eigentlich naheliegenden Besonderheit: die Bezirksgrenzen werden überschritten und der geografische Vinschgau wird Schauplatz der Veranstaltungsreihe sein. In Rabland nämlich und in Naturns werden Radfeste angeboten, beim Hotel Winkler in Tschars gibt es einen „Tscharser Genussmarkt“, Radfest in Kastelbell, Latsch, Schlanders, Laas, Prad, Mals und Graun und ein Erfrischungsstand am Radweg in Glurns. „Lokale Besonderheiten sollen herausgestrichen und kulinarische Spezialitäten angeboten werden“, sagt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser. Der hds-Bezirk Vinschgau hat diese Veranstaltung initiiert und mit den Raiffeisenkassen, der Bezirksgemeinschaft und der Landesregierung konnten Partner gewonnen werden, die unterstützend mit von der Partie sind. Als Juniorpartner ist auch „Vinschgau Marketing“ dabei. Dem Direktor Kurt Sagmeister gefällt die Initiative, denn die Ziele, die Zusammenarbeit zwischen dem Handel und dem Tourismus, die Verbindung von Kulturgütern und lokalen Produkten, die Zusammenarbeit zwischen den Tourismusvereinen auch über die Bezirksgrenze hinaus decken sich mit den gesteckten Zielen von Vinschgau Marketing. Die Idee, Rabland und Naturns in den Radgenusstag miteinzubinden kam von Sagmeister und von seiner Mitarbeiterin Verena Niederegger. Über die sektorenübergreifende Zusammenarbeit freut sich auch der Präsident der Bezirksgemeinschaft Vinschgau Andreas Tappeiner. Der Vinschgau gehe voran, sagt Tappeiner.
Die Initiative macht Schule. Denn das Pustertal ziehe heuer mit einer ähnlichen Reihe nach, sagt Spechtenhauser. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde der heurige „radgenussvinschgau“ in Laas mit zu Radl geformten Brezen vom Laatscher Bäcker Peter Schuster vorgestellt. Spielt das Wetter einen Streich, ist als möglicher Ausweichtermin der 26. Mai 2012 vorgesehen. (eb)

Respekt

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 Prad/Bozen

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Kürzlich wurde im Filmclub in Bozen  der „ Ilse Waldthaler Preis für Zivilcourage 2012“ verliehen. Er wird alle zwei Jahre vergeben, heuer zum vierten Mal. Mit dieser Auszeichnung werden nach dem Willen der Stifterin Personen und Personengruppen geehrt, die sich mit besonderer Zivilcourage und durch einen außerordentlichen Einsatz für die Belange der Allgemeinheit, für die Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft und für offene Meinungsbildung und mehr Bürgerbeteiligung und Gerechtigkeit eingesetzt haben, trotz vieler Widerstände und persönlicher Nachteile. In diesem Jahr hat sich die Jury für zwei gleichwertige Preisträger entschieden: Der Preis wird ihnen daher ex aequo verliehen und das Preisgeld von 6000 Euro je zur Hälfte zugeteilt. Es handelt sich um die Aktionsgemeinschaft Reischach im Pustertal und um Rudolf Maurer (Bild) aus Prad.

BM halten am Knoflacher-Verkehrskonzept fest

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Vinschgau

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Die Bilanz, die der Verkehrsexperte Hermann Knoflacher am vergangenen Freitag in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau über die Umsetzung des Verkehrskonzptes gezogen hat, hat zwischen Zufriedenheit und Mahnung geschwankt. Es sei einiges umgesetzt worden: Tempo 30 in vielen Ortschaften, die Vinschgerbahn, für Radfahrer und Fußgänger sei vieles gemacht worden. Allerdings mahnte Knoflacher einiges an, was noch auf Umsetzung warte: ein LKW-Nachtfahrverbot, die Elektrifizierung der Vinschgerbahn, eine permanente Geschwindigkeitsüberwachung, noch mindestens acht Kreisverkehre, eine bessere Anbindung nach Nauders, die Ortskerne sollen reaktiviert werden. Knoflacher schlug
darüberhinaus vor, Martell für den Autoverkehr zu sperren und das  Tal von einem Auffangparkplatz aus mit Shuttlebussen zu erschließen. Glurns solle für den Verkehr gesperrt werden. Graun soll das „Tor zum Vinschgau“ werden. Aufgrund des Vergleiches der Verkehrsdaten zwischen Reschen und Töll, hat Knoflacher nachgewiesen, dass der Durchzugsverkehr durch den Vinschgau nicht zugenommen hat. Trotzdem seien die Kreisverkehre im Vinschgau umszusetzen, um nach einem Ausbau der Forst-Töll gerüstet zu sein. Klar zum Ausdruck ist bei der anschließenden Diskussion gekommen, dass die große Umfahrung zwsichen Prad und Mals keine Chance hat. Es herrsche darüber kein Konsens, sagte etwa Bezirkspräsident Andreas Tappeiner. Der Prader BM Hubert Pinggera: „Die große Umfahrung ist kein Thema.“ Der Malser BM Ulrich Veith: „Aus heutiger Sicht ist die große Umfahrung gestorben. Diese bringt nur Nachteile. Ich weiß keinen einzigen Betrieb, der von einer großen Umfahrung profitieren würde.“ Der Schludernser BM Erwin Wegmann sprach sich für die große Umfahrung aus. Wenn der Verkehr zunehme, sei diese die einzig vernünftige Lösung. Wegmann ist von den für Schluderns vorgeschlagenen Maßnahmen - Lärmschutzwände, Kreisverkehr bei der Glurnser Kreuzung - nicht überzeugt.
Evi Prantl, die Vorsitzende der Umweltschutzgruppe Vinschgau, forderte eine Bürgerversammlung, in der die Leute über die Maßnahmen informiert werden. Sie forderte die BM auf, sich gegen einen Ausbau von Forst-Töll einzusetzen, so wie es 2005 von der Bezirksgemeinschaft und von der SVP-Bezirksleitung beschlossen worden ist. Man wolle den Ausbau im eigenen Tal forcieren, aber sich nicht in die Angelegenheit des Nachbarbezirkes einmischen, sagte Pinggera. Es sei noch einiges zu tun, gelobte Tappeiner den Schritt zur Tat. (eb)

„Das Maß ist voll“

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Laatsch/Mals

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Albert Hutter ist von seinem Amt als Gemeinderat in der Gemeinde Mals zurückgetreten. Vor vierzehn Tagen hat Hutter seinen Rücktritt schriftlich hinterlegt und persönliche Gründe für diesen Schritt angegeben. Wer den Voll- und Herzblutpolitiker Albert Hutter kennt, muss hinter den persönlichen Gründen anderes vermuten. Schließlich war Hutter mehr als 15 Jahre in der Gemeindeverwaltung tätig, hat sich unter anderem in den Watles reingehängt. Hutter, im Grunde um Worte nie verlegen, gibt sich gegenüber dem Vinschgerwind eher wortkarg. Nur soviel: Das Fass zum Überlaufen haben die Arbeiten am Radweg gbracht. Die Fraktion Laatsch habe an einem Morgen in der Nähe des Laatscher Sportplatzes Zäune angebracht, damit die Bauern das Vieh auf die Weiden treiben konnten und am Nachmittag habe die mit dem Bau des Radweges beaufgtragte Baufirma mit ihren Arbeiten begonnen und die Latten des Zaunes wieder abmontiert. Erste Anlaufstelle für Beschwerden ist in Laatsch Albert Hutter. Schließlich ist er Gemeinderat und somit, so nehmen es die Laatscher an, über die Vorhaben der Gemeindeverwalter - zumindest in Laatsch - informiert. Hutter wusste von nichts und wurde zum Prellbock. Entnervt hat Hutter dann das Handtuch geworfen. Andere Vorkommnisse aus der Vergangenheit, die das Fass allmählich gefüllt hätten, wollte Hutter nicht preisgeben. (eb)

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