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Öffentliche Bauvorhaben

s4 Ratssitzung Schlanders 2Bei der Gemeinderatsitzung am 29. Juni in Schlanders wurde der wichtigste Tagesordnungspunkt vertagt. So stand dann nicht das Ausführungsprojekt über ein Gründerzentrum im Kasernenareal, sondern die öffentlichen Bauvorhaben im Mittelpunkt der Sitzung.

von Heinrich Zoderer

Altbürgermeister Johann Wallnöfer, der langjährige Rechnungsrevisor der Gemeinde Schlanders, Heinrich Müller und das ehemalige Gemeinderatsmitglied Erwin Dilitz erschienen zur Gemeinderatsitzung, um die Diskussionen über den Tagesordnungspunkt „Vorstellung und Genehmigung des Ausführungsprojektes für die Errichtung des Zentrums für Innovationsdienstleistung und Kreativwirtschaft im Kasernenareal“ anzuhören.

BM Dieter Pinggera beantragte die Verschiebung dieses Punktes, da das Dekret über die zugesicherten Geldmittel noch nicht eingetroffen war. Er kündigte eine Sondersitzung des Gemeinderates am 28. August an und teilte mit, dass am 25. Oktober ein Bürgerinformationsabend zu diesem Thema abgehalten wird. Nach Bilanzänderungen, einer Abänderung zum Bauleitplan und der Verlängerung der Vereinbarung über die Gemeindepolizeidienste mit der Bezirksgemeinschaft berichteten die Referenten über die öffentlichen Bauvorhaben. Reinhard Schwalt, der Vizebürgermeister und Referent für öffentliche Arbeiten ist für die meisten Bauvorhaben verantwortlich. Neben dem weiteren Ausbau des Glasfasernetzes mit Gesamtkosten von 6,8 Millionen geht es um die Potenzierung der Trinkwasserleitung und Stromversorgung im Gewerbegebiet von Vetzan und um die Sanierung der Trinkwasserleitung Brugg-Laas und Brugg-Kortsch, die Errichtung von Schutzdämmen und Schutzzäunen im Ausmaß von 3,7 Millionen, eine Erweiterung beim Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch (rund 1 Mill.),  die Erweiterung der Feuerwehrhalle von Kortsch (1,3 Mill.), die Sanierung des Mittel- und Niederspannungsnetzes in Kortsch (1,7 Mill.) die Dorfplatzgestaltung in Göflan (2,6 Mill.) und die Dorfplatzgestaltung in Vetzan (0,5 Mill.) Weitere größere Vorhaben sind der Bau von Infrastrukturen in der Erweiterungszone Maneid, die Sanierung des Bezirksgerichtes, der Bau der Tiefgarage Grübl und die Asphaltierung und Sanierung mehrerer Bergstraßen. Manuel Trojer, der Sportreferent, berichtete, dass die Umgestaltung des Schulsportplatzes rund 1 Million gekostet hat,s und die Referentin Monika Wielander informierte, dass der Bau der Seniorenwohnungen 1,95 Millionen kosten wird. Die Gestaltung der beiden Spielplätze in den Melaunen und im Feldweg wird 22.800 bzw. 57.000 Euro kosten, erläuterte die zuständige Referentin Dunja Tassiello.

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