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Die Immobilienmakler

s4sp123 3366Mals - Der Gemeinderat hat BM Ulrich Veith per Beschluss mehrheitlich das Mandat gegeben, den „Stampferstadel“ anzukaufen und beim Verkauf des großen Enel-Hauses am Kinoplatz mitzubieten.

von Erwin Bernhart

Für die Wiedergewinnung leerer Bausubstanz hat der Gemeinderat von Mals am 26. Oktober 2017 mehrheitlich den Grundsatzbeschluss gefasst, den „Stampeferstadel“ in der Fußgängerzone ankaufen zu wollen.

BM Ulrich Veith ist damit beauftragt, den Kaufvorvertrag mit den Eigentümern herzurichten. Zwei Familien seien, so Veth, bereits an dieser Form des geförderten Wohnbaues interessiert und man möchte, solange dies noch möglich ist, die Beiträge bzw. die Sonderfinanzierungen des Landes für den Ankauf leerstehender Bausubstanz anzapfen. Peppi Stecher von der Offenen Gemeindeliste Mals warf die Frage auf, wie viel geförderter Wohnbau in der von der Gemeinde bereits angekauften alten Bausubstanz denn in Mals noch frei sei. In der Parkgasse sei eine Wohneinheit frei und den Umbau des Schiechtlhauses wolle man ab Februar 2018 in Angriff nehmen, sagte BM Veith. Warum man nicht zuerst diese vorhandene Bausubstanz mit Interessierten belegen wolle, hakte Stecher nach. Der Ankauf des „Stampferstadels“ sei für die Gemeinde sinnvoll, für die Belebung der Fußgängerzone, auch dass Leute wieder im Zentrum wohnen. E s sei positiv, wenn Leute „die alten Buden“ hergeben wollen.
Mehrheitlich wurde im Gemeinderat auch beschlossen, dass sich die Gemeinde Mals am Kauf der Bauparzellen 276 und 321 beteiligen soll. Es handelt sich um das stattliche Enelhaus am Kinoplatz samt den dazugehörigen Gründen. Im Zuge der Stromnetzübernahme von Enel zur SEL wurde damals das zentrale Enelhaus nicht in die Kaufmasse einbezogen. Das Haus steht seit Jahren leer und ist mittlerweile ungenutzt. Enel bietet das Haus schon lange zum Verkauf an, bisher allerdings viel zu teuer. Nun nähere sich das Verhältnis Preis zum Wert allmählich an, so BM Veith und deshalb solle sich die Gemeinde am Kauf beteiligen. Die Frist für die Ausschreibung sei eröffnet.
Sibille Tschenett sieht in der Aktion des Ankaufes keinen öffentlichen Nutzen bzw. es sei keine öffentliche Nutzung des Gebäudes geplant. Es sei nicht Aufgabe der Gemeinde, Makler zu spielen. Das Gebäude sei, entgegnete dem Veith, heute als Zone für öffentliche Einrichtung eingetragen. Man würde es in Zukunft in die A-Zone eingliedern und dann weiterverkaufen. Sollte es interessierte Betriebe selbst kaufen, umso besser. Es sei allemal hilfreich, wenn an diesem Gebäude etwas passiere.

 

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