VinschgerWind

Die Kolpingsfamilie im Vinschgau

s14sp234 4047Schlanders/Vinschgau - Mit großem Interesse verfolgen die Südtiroler Kolpingsfamilien die Entwicklung der jungen Kolpingsfamilie im Vinschgau. Deutlich wurde dies bei der Mitgliederversammlung im Gamperheim in Schlanders am 26. Jänner 2018.

von Erwin Bernhart

Die jüngste Kolpingsfamilie in Südtirol, jene von Vinschgau/Schlanders, wurde im Jahr 2010 gegründet.

Auch an dieses Datum wurde erinnert, als bei der 9. Jahreshauptversammlung am 26. Jänner 2018 im Gamperheim „Dr. Karl Tinzl“ in Schlanders  der verstorbenen Mitglieder, auch Gründungsmitglieder, gedacht wurde, an Heinrich Kofler, Herbert Fritz und Heinrich Zwick. Die Frau von Heinrich Zwick hatte für die Gründung die Kolpingsfahne genäht.
Die Vorsitzende der Kolpingsfamilie Vinschgau/Schlanders Annerosa Former konnte mit Freude viel Kolpings-Prominenz aus Bozen begrüßen, darunter Kurt Egger den Nationalvorsitzenden, den langjährigen Nationalsekretär Otto von Dellemann und den heutigen Nationalsekretär Giorgio Nesler. Nesler hielt ein Impulsreferat mit dem Titel „Kolping - heute - auf in die Gegenwart“.  Man sei in einem großen gesellschaftliche Prozess, sagte Nesler. Die Welt habe sich seit dem Wirken  Adolf Kolpings stark verändert. „Die Gesellschaft heute kennt nicht mehr die Armut, wie zu zeiten Kolpings“, so Nelser. Deshalb sei es für die Kolping-Mitglieder nicht leicht, den gelegten Spuren Adolf Kolpings zu folgen. Noch in den 60er Jahren seien Vinschger zur praktischen Ausbildung nach Bozen gefahren, erinnerte Nesler. Damals war es die Kolpinggemeinschaft, die einigen davon  Unterkunft und Verpflegung organisieren konnte. Gemeinschaft und die Leidenschaft der Kolpingmitglieder seien auch heute gültige Werte. Die Förderung von Gemeinschaft auch in religiösem Leben von Adolf Kolping interpretierte Nesler in die heutige Zeit als lebensbegleitende Weiterbildung. Bildungsangebote seien vor allem auch im Hinblick auf die Flüchtlingsfrage hochaktuell. „Wir wollen uns für eine bessere Welt einsetzen, im christlichen und im menschlichen Sinne“, rief Nesler den zahlreich erschienen Mitgliedern zu. Thomas Warger, Sekretär der Kolpingsfamilie Vinschgau Schlanders, wies in seinem  Rückblick auf gemeinsame  Ausflüge und Besichtigungen hin und machte auf heuer Geplantes aufmerksam.
Nicht so sehr die Anzahl der Teilnehmer sei entscheidend, sagte Dekan Josef Mair, sondern die Begeisterung für die Sache.
Auf die Kolpingsfamilie Vinschgau/Schlanders, welche von rührigen Sponsoren unterstützt wird, trifft beides zu: Begeisterung und auch eine stattliche Anzahl von Teilnehmern an den Veranstaltungen.

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