VinschgerWind

Zielankunft

Nicht nur die besten Drei erhielten eine Medaille.  Alle, die das Ziel erreichten, erhielten als Anerkennung für ihre starke Leistung die „Finishermedaille“. (sam)

Ötzi Alpin Marathon - Bekannte Gesichter

s54sp4 Platter MuellerHinter den Stimmen des diesjährigen Ötzi Alpin Marathons verbargen sich keine Unbekannten: Josef Platter, der immer wieder bei Sportevents in die Rolle des Speakers schlüpft, und die ehemalige Leichtathletin Monika Müller übernahmen in diesem Jahr diese Aufgabe. (sam)

Vinschger Machtdemonstration

s54 Oswald WeisenhornNaturns/Schnals - Er gilt als einer der härtesten und gleichzeitig faszinierendsten Triathlons im gesamten Alpenraum: der Ötzi Alpin Marathon. Der Triathlon wurde heuer zum 14. Mal ausgetragen, zum ersten Mal kamen beide Einzelsieger aus dem Vinschgau. Dem Malser Oswald Weisenhorn gelang erstmals der Sieg, Anna Pircher aus Morter feierte mit ihrem dritten Triumph in Serie einen Hattrick.

Von Sarah Mitterer

Mountainbike, Laufschuhe und Tourenski- der Ötzi Alpin Marathon ist kein normaler Triathlon, sondern einer der ganz besonderen Art und lockt deshalb auch immer wieder internationale Teilnehmer nach Naturns.

Platz in der goldenen Mitte

s55 hoferOberliga - Während in der Landesliga und in den Amateurligen der Ball noch bis Ende Mai über den Rasen rollt, ist die Saison in der Oberliga bereits beendet. Das einzige Vinschger Team, der SSV Naturns, bestritt sein letztes Oberligamatch auswärts gegen den FC Obermais. Die erhoffte Revanche der Gelb-Blauen blieb jedoch aus. Wie beim Hinspiel Anfang November gelang dem Team auch dieses Mal kein Treffer; am Ende musste sich der SSV mit 0:3 geschlagen geben.  
Trotz der Niederlage zum Saisonabschluss kann man durchaus positiv auf die abgelaufene Spielzeit zurückblicken. In der Hinrunde sammelte das Team 23 Punkte und beendete diese auf dem starken sechsten Platz.  Nach dem Abgang von Peter Mair in der Winterpause starteten die Naturnser verhalten in die Rückrunde. Erst am 11. Spieltag holten sie den ersten Rückrundensieg.  s55 bacherAm Ende gelangen den Kickern in 30 Spielen neun Siege und sieben Unentschieden (davon 5 in der Rückrunde). Aufgrund der schwächeren Rückrunde verlor man den Anschluss an die vordere Tabellenhälfte, dennoch konnte man sich mit dem 7. Tabellenplatz( 34 Punkte, punktgleich mit Brixen) einen Rang in der goldenen Mitte sichern und man kann nun für die neue Oberliga-Saison planen.
Nicht mehr im Kader des SSV steht ab Herbst der Naturnser Kapitän Matthias Bacher. Der Toptorjäger verkündete seinen Wechsel nach St. Georgen. (sam)

Sommercamp für Leichtathleten

s55sp12 Leichtathletik 2017Leichtathletik - Mit dem Ziel junge Leichtathleten zu fördern und die Sportart jungen Menschen zugänglich zu machen, organisieren der ASV Latsch Raiffeisen und der LAC Vinschgau  vom 31. Juli bis 2. August zum fünften Mal ein Leichtathletik-Camp im Latscher SportForum. Das Angebot gilt für Mädchen und Buben zwischen 6 und 14 Jahren.  In erster Linie dienen die Trainingseinheiten, welche von qualifizierten Trainern abgehalten werden,  zur Verbesserung der Grundlagen Laufen, Springen und Werfen.  (sam)
Weitere Informationen sowie die Anmeldung (Anmeldeschluss 30. Juni) per E-Mail an: tobilech@hotmail.de oder im Weltladen Latsch.

Marmor-Vase für Greta Pinggera

s55sp4 UnknownLaas - Greta Pinggera die Naturbahnrodlerin aus Laas kann auf eine erfolgreiche Wintersport-Saison 2016/2017 zurückblicken. Zusätzlich zum Weltmeistertitel konnte Greta auch noch den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Seit Jahren unterstützt die Lasa Marmo GmbH als Hauptsponsor die Weltklasserodlerin. Der Betriebsdirektor Erich Tscholl überreichte ihr kürzlich im Firmengelände eine schöne Marmor-Vase. Voller Stolz waren auch Vertreter der Gemeinde, der Eigenverwaltung bürgerlicher Nutzungsrechte und Sportfunktionäre zugegen. Da Greta im Naturbahnrodeln bereits alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt, hofft der Präsident der Eigenverwaltung Oswald Angerer, dass Naturbahnrodeln bald als olympische Disziplin anerkannt wird. Denn eine olympische Medaille fehlt noch.

Rekorde pulverisiert

s56 6467Venosta Run - Gleich zwei neue Bestzeiten gab es beim zweiten Venosta Run, 17,8 km und 280 Hm entlang des Radweges von Kastelbell bis nach Laas. Die Ausnahmeläuferin aus Laas Petra Pircher setzte die neue Marke auf 1:17`48 Stunden.

Mehrkämpfer für einen Tag, am Limit gescheitert

s56 lacLAC Vinschgau - Die drei Sprint- Hoffnungsträger des Vereins Lac Vinschgau Raiffeisen nutzten die Gelegenheit des ersten Mehrkampftages, um einen Test über die 100m zu absolvieren. Mit dem 100m Lauf beginnt der Männerzehnkampf. Dazu kommen am ersten Tag noch weitere vier Disziplinen, die einem Sprinter gut liegen: Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung und 400m. Zu den drei schnellen Burschen gesellte sich der Zehnkämpfer Tobias Lechthaler aus Kortsch. Er versuchte das Limit von 6000 Punkte für die Italienmeisterschaft zu erreichen. Leider spielte das Wetter nicht sonderlich unterstützend mit. Kalte Temperaturen und Wind erschwerten während des ca. 13 Stunden dauernden Wettkampfes die Leistungen. So mussten sich die Sprinter Gabriel Mair Buono mit 11,66 Sekunden, Mirko Lepir mit 11,67 und David Traut mit 11,81 zufrieden geben. Die kurze Freude über die Stadiondurchsage von den 11,90 Sekunden für Tobias dauerte nicht lange. Seine Zeit wurde später auf 12,19 Sekunden korrigiert. Dafür erzielte der Kortscher, der schon bei den Zwanzigkampf Weltmeisterschaften in Holland dabei war, anschließend drei neue persönliche s56 Tobias LechthalerBestleistungen: 6,23m Weit, Kugel 9,74m und 1,71m im Hochsprung. Die anschließenden 400m waren vom Gegenwind stark ausgebremst. 53,69 Sekunden bedeuten einen guten Abschluss des ersten Tages mit 2925 Punkten und Hoffnung auf das Limit. Mit der Stadionrunde beendeten auch die Sprinter ihre erste Mehrkampferfahrung: 53,61 Sekunden für Mirko und 55,45 für Gabriel. Der zweite Tag verlief dann nicht mehr nach Wunsch des 26 Jahre alten Sportlehrers. Obwohl er eigentlich der Mann des zweiten Tages ist, gelang ihm nach dem noch guten Hürdenlauf in 16,77 Sekunden eine inakzeptable Leistung von 30,80m im Diskus und nicht gerade berauschende 3,90m im Stabhochsprung. Auch im Speerwurf gelang ihm der Ausreiser nach oben nicht: 36,16m. Zum Schluss kam er über die 1500m auf 4.49,72 Minuten. Insgesamt sammelte der Kortscher 5650 Punkte und muss, um an den Italienmeisterschaften teilzunehmen, wohl noch ein Jahr nachsitzen. Trotzdem dürfte sein Wiedereinstieg in den Mehrkampf als sehr positiv gewertet werden. (Mt)

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