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VinschgerWind

Vom Gejagten zum Jäger

s44sp34 spielsz3. Amateurliga - Mit einem Vorsprung von sechs Zählern sicherte sich der ASV Goldrain den Herbstmeistertitel in der 3. Amateurliga. Nach der nahezu perfekten Hinrunde, in der man nur eine Niederlage kassierte, hätte die Ausgangslage für die Rückrunde nicht besser sein können. Doch dieser Vorsprung ist mittlerweile weg und auch die Tabellenführung musste man abtreten. Der Meisterschaftsendspurt scheint sich zu einem echten Krimi zu entwickeln.

Von Sarah Mitterer

Zwei Niederlagen in Folge zum Auftakt der Rückrunde stellten die Fußballwelt für die Goldrainer auf den Kopf.

Waren sie als Gejagte in die Winterpause gegangen, so finden sie sich nun, nach einigen Spieltagen in der zweiten Meisterschaftsphase, plötzlich in der Rolle des Jägers wieder.  Dabei sah noch vor dem Rückrundenstart alles so gut aus. Das Ziel, der Titel und der damit verbundene Aufstieg in die 2. Amateurliga, war mit dem Gewinn der Herbstmeisterschaft bereits zur Hälfte erfüllt. Doch mittlerweile scheint es so, als würde die Aufgabe doch nicht so einfach werden.  Die Truppe von Willi Platzgummer erhielt einen herben Dämpfer zum Start der zweiten Meisterschaftsphase. Die ersten beiden Spiele gingen verloren, darunter das Match gegen den direkten Verfolger Andrian, der die Hinrunde noch auf Platz 3 hinter Goldrain und Morter abschloss. Mittlerweile hat Goldrains ärgster Widersacher, der in der Rückrunde bisher fehlerfrei blieb, den Herbstmeister sogar überholt und  führt nach dem 14. Spieltag mit drei Punkten Vorsprung die Spitze an, wobei Andrian ein Spiel mehr bestritten hat. Der erste Sieg in der zweiten Phase gelang den Fußballern schließlich beim Heimspiel gegen Laugen Tisens, das das Team klar mit 3:1 gewinnen konnte. Die Goldrainer Torjäger müssen einen Zahn zulegen, wenn der Aufstiegstraum erfüllt werden soll. Jedes Spiel wird nun eine Art Endspiel sein und einen weiteren Ausrutscher darf man sich nicht erlauben. Gleichzeitig muss man darauf hoffen, dass auch Andrian das ein oder andere Mal patzt. Dann könnte es doch noch ein Happy End für den ASV Goldrain geben.
Der ASV Morter, zweiter nach der Hinrunde, konnte den Rückstand auf den Lokalrivalen um zwei Punkte verringern und könnte den Goldrainern noch immer die Suppe versalzen, denn das Derby zwischen den beiden Vereinen wird erst gespielt (21. Mai). Die beiden anderen Vinschger Teams, Kortsch und Laas, befinden sich in der zweiten Tabellenhälfte. Platz 6 ist für beide noch immer in Reichweite.

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