VinschgerWind

Titelträume im Viertel- und Halbfinale ausgelöscht

s45sp34 pircher presti mittererEishockey - Sie starteten voller Enthusiasmus in die neue Eishockeysaison.  Jeder träumte vom Titel, doch am Ende blieb es für die Vinschger Hockeycracks, die in unterschiedlichen Ligen das Eis betraten,  ein Traum.
Hannes Oberdörfer bestritt seine 4. Saison in der Profiliga EBEL, der Ersten Bank Eishockeyliga. Stets stand er im Kader des HC Bozen, wo der mittlerweile 28- Jährige zu den Stammkräften in der Verteidigung gehört und vor drei Jahren mit dem Titelgewinn seinen bisher größten sportlichen Triumph feierte. Nach zwei Jahren in Serie, in denen man im Viertelfinale scheiterte, zog „Obi“ mit seinem Team heuer ins Halbfinale ein, wo der HCB  auf die Vienna Capitals traf. In der Best of 7 Serie mussten die Bozner sich am Ende mit 0:4 geschlagen geben.
Auf Mission Titelverteidigung waren die Vinschger Eishockeycracks beim HC Meran. Manuel Lo Presti, Thomas Mitterer, Stefan Kobler, Kristian Schwienbacher und Roland Pircher, der in dieser Saison in die Passerstadt wechselte, wollten den Titel der Adler in der Serie B verteidigen. In einer spannenden Halbfinalserie gegen Mailand fiel erst im alles entscheidenden Spiel vor über 2500 Zuschauern im Mailänder Eisstadion die Entscheidung, wer ins Endspiel einzieht. Die Hausherren behielten knapp die Oberhand und somit war der Traum von der Titelverteidigung für den HCM und die Vinschger Hockeycracks ausgeträumt.
Das Aus im Viertelfinale musste der bekannteste Vinschger Torhüter Thomas Tragust hinnehmen. Der Goalie streifte sich in diesem Jahr das Trikot des HC Pustertals über und nahm mit den Wölfen an der neu gegründeten AlpsHL (Alps Hockey Liga) teil, einer grenzüberschreitenden Meisterschaft. Nachdem die Pusterer den Grunddurchgang auf Platz zwei beendeten, hatte „Tschomby“ mit seinem Team allen Grund dazu vom Titel zu träumen. Doch am Ende machte Cortina den Pusterern einen Strich durch die Rechnung und die Meisterschaft war frühzeitig zu Ende. (sam)

Ein Vinschger ist „Deutscher Meister“

s45sp4 Fabian PlatzerEishockey - Nicht selten versuchen Eishockey-Nachwuchsspieler ihr Glück im Ausland. Einer davon ist auch der Tartscher Fabian Platzer (Bild), der vor drei Jahren die Entscheidung traf, nach Deutschland zu gehen. Die ersten Schritte auf dem Eis machte der mittlerweile 19-Jährige beim  ASV Prad, wo er von der U8 bis zu der U13 im Kader der Geier stand. Von 2009 bis 2012 streifte sich der Stürmer das Trikot der Junioren vom  AHC Vinschgau über. Im Anschluss folgte die Entscheidung, nach Meran zu gehen, um dort mit den Meraner Adlern an den Italienmeisterschaften der U16 und U18 teilzunehmen. Die Meisterschaft im Jahr 2014 schloss das junge Talent als Team-Topscorer ab. Aufgrund dessen entschied sich Fabian, nach Deutschland zu gehen. Nach einem Probetraining beim EV Füssen wurde er in den Kader der bayrischen Mannschaft  aufgenommen und geht seit nunmehr drei Jahren auf Torjagd in der DNL 2 (Deutsche Nachwuchsliga 2). Sein Mut, in frühen Jahren bereits den Schritt ins Ausland zu wagen, wurde nun mit dem Deutschen Meistertitel in der 2. Nachwuchsliga belohnt. Im Endspiel gegen Gastgeber Bietigheim Bissingen, das ein wahrer Krimi war und erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit entschieden wurde, sicherte sich der Vinschger mit seinen Füssner Teamkollegen dank eines 2:1 Sieges den Meisterschaftsgewinn und feierte damit seinen bisher größten Triumph. (sam)

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