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VinschgerWind

Skilehrer vor dem Saisonende

s49 0968Sulden - Auch wenn die Skisaison in Sulden noch nicht  ganz zu Ende ist (auf Madritsch herrscht noch bis zum 1. Mai Skibetrieb), verabschieden sich die 20 Skilehrerinnen und Skilehrer der Skischule Sulden Gustav Thöni in Gedanken bereits jetzt so langsam in die Sommerpause. Beim Abschluss-Essen am vergangenen Wochenende blickte Skischulleiter Emil Hofer auf die abgelaufene Saison zurück und zog eine positive Bilanz.
Der viele Schnee des Winters 2017/18 sorgte für perfekte Pisten. Das lockte skibegeisterte Gäste nach Sulden und auch in die Skischule.  Vorwiegend waren es Feriengäste, die die Dienste der Skilehrer in Anspruch nahmen. Die Einheimischen ließen sich im vergangenen Winter oft vom schlechten Wetter abschrecken, das meist an den  Wochenenden herrschte.  Mit viel Einsatz und nötigem Durchsetzungsvermögen lenkt Hofer seit fast drei Jahrzehnten die Suldner Skilehrer-Gruppe. Diese ist von unterschiedlichsten Charakterköpfen geprägt, was für Hofer oft eine Herausforderung darstellt. Oberstes Ziel ist ihm die Zufriedenheit der kleinen und großen Skihasen, Freundlichkeit, Zuvorkommenheit, Hilfsbereitschaft und Geduld sind neben dem fachlichen Wissen das A und O während jeder Unterrichtsstunde. Die Schüler auf Skiern haben das Recht bestens betreut zu werden. Das gilt vor allem für die Jüngsten. Wenn  es den Kleinen gefällt, dann strahlen auch deren Eltern. Und dann stehen die Chancen gut, dass alle wieder nach Sulden und zur Skischule kommen. (mds)

10-jährige Partnerschaft Kaunertaler Gletscher - Las Leñas

s48sp34 kgbKaunertaler Gletscher - Bereits seit nunmehr einem Jahrzehnt besteht die Partnerschaft zwischen dem Kaunertaler Gletscher und dem argentinischen Skigebiet Las Leñas – entstanden ist sie durch einen Zufall. Vertreter aus Las Leñas waren kürzlich anlässlich des Jubiläums in Tirol zu Gast.
„Die Partnerschaft haben wir der Schweizer Olympiasiegerin Marie-Theres Nadig zu verdanken“, erzählt Franz Wackernell, Betriebsleiter der Kaunertaler Gletscherbahnen, der unlängst eine argentinische Delegation begrüßen durfte. Während ihrer alpinen Ski-Karriere kam Nadig mehrmals nach Las Leñas. Durch Zufall erfuhr sie, dass die Eigentümer des argentinischen Skigebietes auf der Suche nach einem geeigneten Partner waren, der Las Leñas auf den europäischen Standard bringen sollte – und stellte so die Verbindung zum Kaunertaler Gletscher her.

Schweizer Olympiasiegerin ermöglicht Partnerschaft
Seit der Eröffnung des Skigebietes Kaunertaler Gletscher vor knapp 40 Jahren kamen neben der heute 64-jährigen Marie-Theres Nadig, 1972 in Sapporo Doppel-Olympiasiegerin, auch ihre beiden Brüder Thomas und Theo regelmäßig zum Skifahren und Training mit ihren Athleten nach Tirol – so entstand eine Freundschaft zwischen Familie Nadig und dem Team des Kaunertaler Gletschers.
„Durch die jahrelange Verbundenheit mit den Nadigs können wir nun seit mittlerweile zehn Jahren unser Fachwissen und Know-how in den Bereichen Pistenpräparierung, Liftanlagen, Sicherheit und Marketing auch in Südamerika unter Beweis stellen“, freut sich Franz Wackernell, der regelmäßig nach Las Leñas reist.

Skigebiet Las Leñas
Eröffnet wurde das Skigebiet Las Leñas, zu Deutsch „Feuerholztal“, im Jahr 1983, heute ist es für seine ausgezeichneten Schneeverhältnisse und seine besondere Lage bekannt. Der nächste Ort liegt nämlich 70 Kilometer entfernt. Die gesamte Pistenlänge von 27 Kilometern erstreckt sich von 2.240 m bis hinauf auf 3.430 m über dem Meeresspiegel. Im 2,3 Quadratkilometer großen Skigebiet gibt es Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Der Skibetrieb läuft von Mitte Juni bis Mitte Oktober.

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