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VinschgerWind

Wiederholungstriumph und Seriensiegerin

s46sp1234 hoffmannNaturns/Schnals - Ein Olympiasieger, der den Streckenrekord in eine neue Sphäre katapultierte und eine Frau, die seit vier Jahren nicht zu schlagen ist. Bei einem der wohl härtesten Triathlons im gesamten Alpenraum, dem Ötzi Alpin Marathon, holte sich der Österreicher Christian Hoffmann zum zweiten Mal den Sieg. Bei den Damen feierte die Vinschgerin Anna Pircher den vierten Ötzi-Triumph in Folge.

Von Sarah Mitterer

Vom Naturnser Dorfzentrum hinauf zum Schnalser Gletscher – und das in drei verschiedenen Disziplinen.

Wer beim Ötzi Alpin Marathon mitmachen will, der muss ein echter Allrounder sein.  Denn es handelt sich nicht um einen klassischen Triathlon. Man muss vielseitig sein, denn die 42,2 Kilometer lange Strecke und 3.266 Höhenmeter muss man mit dem Mountainbike, mit Laufschuhen und auf Tourenskiern absolvieren.
Um Punkt 9 Uhr fiel am 28. April  in Naturns der Startschuss zur 15. Auflage des Extremmarathons. Vom Zentrum aus mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrem Mountainbike eine Strecke von 24,2 Kilometern und 1.570 Höhenmeter zurücklegen. Gleich von Beginn an griff der ehemalige Weltcup-Langläufer Christian Hoffmann, der 2002 in Salt Lake City Olympiagold über 30 Kilometer holte, voll an und setzte sich schon bald von der Konkurrenz ab. Als er in Unser Frau das Mountainbike gegen die Laufschuhe eintauschte, hatte er sich schon einige Minuten Vorsprung herausgeholt. Auch beim letzten Wechsel, jenem auf Tourenskiern, war er der Konkurrenz um einiges voraus und überquerte schließlich nach 3:18,27 Stunden das Ziel. Damit schraubte er den Streckenrekord von Philip Götsch, aufgestellt im Jahr 2011, um fast acht Minuten herunter. Für Hoffmann war es bereits der 2. Ötzi Sieg. Bereits 2013, allerdings auf verkürzter Strecke, konnte er den Triathlon für sich entscheiden. Vorjahressieger Ossi Weisenhorn aus Mals schaffte als Dritter erneut den Sprung aufs Podest.
Bei den Damen war ein Mal mehr Anna Pircher das Maß aller Dinge. Die 44-Jährige aus Morter, die sich erst einen Monat vor der Veranstaltung zu einer Teilnahme entschied, stellte bereits auf der Mountainbike-Strecke die Weichen auf Sieg. Am Ende erreichte sie das Ziel nach 4:19,10 Stunden und gewann damit zum vierten Mal in Serie den Ötzi Alpin Marathon.
Neben den Einzelrennen wurden auch wieder Staffelläufe ausgetragen. 60 Teams gingen an den Start. Bei den Herren siegte das Team crazy idea bestehend aus Hans Peter Obwaller, Luca Cagnati und Philip Götsch in einer Zeit von 2:57,40 Stunden, bei den Damen sicherten sich Lisa Rabensteiner, Maria Rabensteiner und Alba De Silvestro vom Team Intercom den Sieg. Die Mixed-Staffel ging in  3:41.23 Stunden an das Team Dorfmanns-Mair.

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