Renate Holzeisen, Paul Köllensperger und Unterstützer im Schupferwirt von Schlanders
Renate Holzeisen, Paul Köllensperger und Unterstützer im  Schupferwirt von Schlanders

Renate Holzeisen in Schlanders

Renate Holzeisen, die taffe Bozner Rechtsanwältin, kandidiert für das Team Köllensperger auf der Liste +Europa (der Vinschgerwind hat in seinem jüngsten Kommentar die Liste „+Italia“ genannt, ein Faux-pas, für den sich der Vinschgerwind bei Holzeisen und dem Team Köllensperger entschuldigt). Am Dienstag den 14. Mai war Holzeisen mit dem Team Köllensperger beim Schupferwirt in Schlanders und hat dort ihre Ideen für die Kandidatur einem interessierten Publikum vorgestellt. Holzeisen, von den Ebner-Brüdern totgeschwiegen, möchte beweisen, dass sie auch ohne „Dolomiten“ eine Wahl zum Europäischen Parlament gewinnen kann. Sie sagte, dass ihrer Meinung nach  Wirtschaft und Umweltschutz nicht getrennt voneinander denkbar sein werden. Umweltbewusstes Wirtschaften wird die Zukunft sein müssen. Nicht zuletzt das Bienensterben habe dies gezeigt. Die Anregung aus dem Publikum, dass man in Brüssel bzw. Strassburg eine starke Vertretung für die Klimapolitik brauche, griff Holzeisen mit den Argumenten auf, dass sie für eine Carbontax, vor allem im Flugverkehr, sei, dass sie entsetzt darüber sei, dass es in Europa keine Bahnstrategie gebe. Der Gütertransport sei auf die Schiene zu verlagern, die Schweiz kann durchaus Vorbild in diesem Sektor sein. Gerade in Südtirol sei die LKW-Lawine über den Brenner untragbar geworden. Es werde darauf ankommen, wie man sich in Brüssel bzw. Strassburg einbringe. Dort entsprechende Kontakte zu suchen, sei entscheidend. Denn man werde vorweisen müssen, was man in Sachen Klimapolitik und in Sachen Sozialpolitik agiert habe. Letztlich entscheide aber in einer Demokratie die Mehrheit. Aufgegriffen wurde auch das Thema EU-Gelder. Die Landwirtschaft sei in diesem Bereich gut aufgestellt. Allerdings gebe es noch viel Luft nach oben in anderen Sektoren. Südtirol schöpfe die möglichen Gelder aus Brüssel bei weitem nicht ab. Der Aufbau eines Kompetenzzentrums sei vonnöten.

 

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