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Freitag, 03 Januar 2020 15:37

Anschluss an die Welt - mit Glasfaser

Graun - Zukunftsweisend: Das Glasfasernetz in der Gemeinde Graun ist flächendeckend ausgebaut. Alle Interessierten, rund 550 Haushalte, sind bereits am Netz angeschlossen. Dazu zählen Weiler und Höfe in Langtaufers, aber auch Rojen, Tenders, Froj, Klopair, Giern, Spin, Kaschon, Padöll, Plagött und das Dörfl. Mit dem Langlaufevent „La Venosta“ hat die Glasfasertechnologie zuletzt ihre Feuerprobe in Langtaufers glänzend bestanden.
Den Grundstein für die Erschließung mit Glasfaser wurde 2012 gelegt. Die Gemeinde Graun hatte damals mit dem Referenten Franz Prieth einen Masterplan für den Ausbau der „letzten Meile“ für das gesamte Gemeindegebiet erarbeitet und ist bei den Vertretern der Energiegenossenschaft Oberland Rojenbach sofort auf Interesse gestoßen. In der mit mehr als 200 km2 flächenmäßig viertgrößten Gemeinde Südtirols und vielen der rund 750 Haushalten auf Weilern und Gehöften verstreut war dies ein sehr ambitioniertes Projekt, das mit einem Kostenvoranschlag von rund 3,2 Millionen Euro in die Wege geleitet wurde. Die drei POP-Punkte stellte dabei die Gemeinde Graun zur Verfügung, das Land hatte schon das Backbone-Netz bis an die Staatsgrenze verlegt.
In Zusammenarbeit mit den Fernheizwerken in Reschen und St. Valentin konnte im Herbst 2013 gestartet werden. Im Winter 2013/2014 wurden dann alle öffentlichen Gebäude, Schulen, Kindergärten, Feuerwehren, das Gemeindegebäude, Arzt, Apotheke und die RAS-Antennen angeschlossen. Die Dorfkerne wurden über die Fernwärmeleitungen erschlossen und bereist 2015 fanden erste Grabungen in Richtung Langtaufers statt. Seit kurzem ist das Datennetz sogar mit Österreich zusammengeschlossen.
Die Finanzierung wurde von der Energiegenossenschaft Oberland Rojenbach übernommen, wodurch die Anschlussgebühren für die Mitglieder sehr moderat ausgefallen sind. Die Arbeiten wurden durch die einheimische Firma 3E-OHG professionell und zügig ausgeführt.
Das Glasfasernetz bedeutet einen großen Fortschritt und einen Wettbewerbsvorteil für die Grenzgemeinde. Weil schnelles Internet auch Voraussetzung für die Durchführung großer Events ist, können der Reschenseelauf, Skirennen und andere Veranstaltungen wie zuletzt „La Venosta“ problemlos über die Bühne gehen.
Glasfaser kann zusätzlich die Basis für mehr qualifizierte Arbeitsplätze, vor allem im Dienstleistungssektor sein. Da immer mehr Beschäftigungen zur Ortsunabhängigkeit tendieren, macht es Sinn in einer naturnahen Gegend zu arbeiten und zu leben.

Freitag, 03 Januar 2020 15:36

Wanderung zur Melager Alm

Winter wie Sommer ist die Wanderung zur Melager Alm eine lohnende. Eine traumhafte Bergwelt ist Kulisse und Begleiter. In der Melager Alm erwartet Wanderer eine zünftige Hüttenkost, schmackhafte Südtiroler Spezialitäten werden kredenzt.

Bereits vom Weiler Melag aus beeindrucken einen die gewaltigen Gletscheriesen der Ötztaler Alpen - eine Traumkulisse in großartiger Umgebung. Es ist eine der schönsten Winterwanderungen, jene die von Melag zur Melager Alm führt. Auf einem einfachen Wanderweg marschiert man auf dieser Wanderung durch eine malerische Winterlandschaft. Ausgangspunkt dieser Winterwanderung ist Melag, der letzte Weiler im Langtauferer Tal. Hier gibt es auch genügend Parkmöglichkeiten. Der Wanderweg ist gut ausgeschildert und nicht zu übersehen. Auf fast ebenem Weg erreicht man in einer knappen Stunde die idyllisch gelegene Melager Alm. Dort erwartet Wanderer eine zünftige Hüttenkost. Bei Südtiroler Köstlichkeiten können sich hungrige Wanderer stärken. Diese schmecken hier besonders gut, nachdem man sich in frischer Winterluft den Hunger dazu geholt hat.

 

Ausflugtipp:
Dauer: Insgesamt 1,5 – 2 Stunden
Länge: 2,3 km pro Richtung

Einkehrtipp:
Melager Alm

Freitag, 03 Januar 2020 15:33

Erster Kalender der Seelsorgeeinheit

Mals - Kurz vor Weihnachten stellte Dekan Stefan Hainz den ersten Kalender der Seelsorgeeinheit Mals vor. Das Format ist einem Heft nachempfunden mit praktischer Aufhänge-Öse. Unter dem Monats-Foto mit Motiven aus den 11 Pfarreien des Dekanats auf der jeweils oberen Hälfte der „Heftseite“ sind auf dem eigentlichen Kalenderblatt darunter die wichtigsten kirchlichen Termine vermerkt. „Der Kalender ist ein wichtiger Schritt zum Zusammenwachsen der Seelsorgeeinheit. Denn den Gläubigen wird erstmals auf einen Blick ersichtlich, was in den einzelnen Pfarreien passiert und wer dort Verantwortung trägt“, erklärte Gebhard Schöpf, der Präsident des Pfarreienrates. Den Gremien der Seelsorgeeinheit sind die ersten zwei Einführungsseiten gewidmet. Dort sind die Mitglieder der jeweiligen Pfarrgemeinderäte und des Pfarreienrates aufgelistet.
s32 504Einen besonderen Dank richtete Hainz an Franz Josef Paulmichl, der zusammen mit seiner Frau Valeria die Planung und Koordination des Kalenderprojektes übernommen hatte. Paulmichl kreierte ein Logo in Anlehnung an die Form des Bischofsstabes von Ivo Muser und suchte die passenden Fotos. Die meisten stammen von ihm selbst. Mühevoll gestaltete sich das Zusammentragen der Informationen aus den einzelnen Pfarreien. Und eine große Herausforderung war es, die vielen Termine auf dem begrenzten Platz der Tages-Zeilen im Kalender zu platzieren. „Wir mussten uns auf die wichtigsten Termine beschränken und konnten deshalb nicht jeden Bittgang anführen“, erklärt Paulmichl.
Unterstützt wurde das Kalenderprojekt von der Raiffeisenkasse Oberland, der Raiffeisenkasse Prad-Taufers und der Volksbank. Die Kalender, gedruckt in einer Stückzahl von 2.000, sind gegen eine freiwillige Spende in den Pfarrkirchen erhältlich. (mds)

Dienstag, 07 Januar 2020 13:32

WFO - Tag der offenen Tür

Schlanders/Vinschgau - Die WFO ist aktiv. Im wörtlichen Sinne. WFO-Aktiv nennt sich das Konzept, das seit gut einem Jahr die beiden Schulschwerpunkte „Wirtschaft & Tourismus“ und „Wirtschaft & Sport“ fitter macht. Aktivtage und Förderangebote stehen konkret hinter WFO Aktiv: Die Geografie und die Biologie des Vinschgaus werden in der 1. Klasse entdeckt, one week „English in action“ steht in der 2. Klasse an. In der 3. Klasse sorgt Italiano 3x3 für einen facettenreichen Sprachgebrauch. In der 4. Klasse beschäftigt sich Kul|tour|ismus mit Kultur- und Marketinginhalten und die 5. Klasse erlebt BWL praxisnah. Im Schulschwerpunkt „Wirtschaft & Sport“ ist WFO Aktiv inhaltlich naturgemäß anders gelagert. In der 1. Klasse füllen Trend- und Outdoorsport-Angebote die Aktivtage. In der 2. Klasse stehen Sicherheit und Prävention ganz oben, bevor in der 3. Klasse das Thema Wohlbefinden die Aufmerksamkeit auf Entspannung, Kneipp oder Sauna legt. Das Thema Fitness und touristische Angebote füllt in der 4. Klasse die Aktivtage. In der 5. Klasse liegt der Fokus auf der Gesundheitsprophylaxe. Über das Konzept WFO Aktiv und die Ausbildung an der WFO insgesamt, darüber informierten die Schülerinnen und Schüler am Tag der offenen Tür am 30. November. Auch heuer herrschte großer Andrang und die WFOler gaben sich große Mühe den Interessierten einen möglichst breitgefächerten Eindruck und Einblick in den Schulalltag und die Ausbildung zu geben. Dafür wurden die Klassenräume geöffnet und dort verschiedene Info-Stationen eingerichtet. Die fiktive Übungsfirma in der 4. Klasse - Höhepunkt in der Ausbildung - war etwa eine der Stationen beim Tag der offenen Tür. (ap)

Freitag, 03 Januar 2020 15:30

So war das Vinschger-Bahn-Jahr 2019

pr-info STA - 2 Millionen Gäste pro Jahr, rund 1 Million zurückgelegte Kilometer pro Jahr bei insgesamt 50 Fahrten pro Tag: so schaut die durchschnittliche Jahresbilanz der Vinschger Bahn aus. „Aus der Regionalbahn Vinschger Bahn ist längst ein Erfolgsprojekt geworden, das weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Mittlerweile ist die Bahn nicht mehr aus dem täglichen Leben der Vinschgerinnen und Vinschger wegzudenken“, ist Landeshauptmann-Stellvertreter und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider überzeugt. „Vor allem Schüler, Pendler und Touristen fahren regelmäßig mit der Bahn durch das Tal und verzichten dabei auf das eigene Auto“, so der Landesrat. Damit das auch in Zukunft so bleibt und Zugfahren noch bequemer und attraktiver wird, wird seit 2016 an der Elektrifizierung der Vinschger Bahnlinie gearbeitet.

Was bisher erreicht wurde
In den letzten 3 Jahren wurden alle Bahnsteige entlang der Strecke auf 125 Meter verlängert und damit den Erfordernissen der sechsteiligen Züge angepasst, die nach den Elektrifizierungsarbeiten im Vinschgau verkehren. In Laas, Spondinig und am Marlinger Bahnhof wurden Fußgängerunterführungen gebaut, um einen sicheren und bequemen Zugang zu den Bahnsteigen zu ermöglichen. 2019 herrschte gleich auf mehreren Baustellen Hochbetrieb und mit der Beauftragung von Bombardier für die Lieferung von 7 neuen Zügen wurde ein wichtiger Schritt in Richtung grenzüberschreitendem Verkehr gemacht.

März 2019: Vom 2. Bis zum 4. März wurde an mehreren Baustellen gearbeitet:
• Bahnhof Staben: die neue Fußgängerunterführung wird als Ganzes unter die Bahntrasse geschoben;
• Bahnhof Marling: die Gehwege werden fertiggestellt;
• Plaus und Algund: die gleisnahen Bahnsteigkanten werden errichtet, sodass jetzt alle Bahnsteige längs der Vinschger Bahnlinie angepasst sind. Eine Ausnahme bildet nur noch der Bahnhof Mals, wo im Sommer größere Umbauarbeiten anstehen.

Mai 2019: Im Mai sichert sich der kanadische Schienenfahrzeughersteller Bombardier den Auftrag zur Lieferung von sieben neuen Mehrsystemfahrzeugen. Die Züge können dies- und jenseits des Brenners fahren und machen eine direkte Durchbindungen von Innsbruck bis nach Mals möglich. Die Züge werden vom Land Südtirol um 64.165.717 Euro angekauft.

Juni 2019: In den Sommermonaten wurde bei Laas die Bahnstrecke auf einer Länge von rund zwei Kilometern begradigt. Damit kann die Vinschger Bahn in diesem Abschnitt bis zu 100 Stundenkilometer schnell. In Mals wird die Sperrpause genutzt und die Bahnsteige werden verlängert.

Oktober 2019: Am Montag, 14. Oktober wurde der neue Bahnhof Staben in Betrieb genommen. Dabei sorgt eine neue Fußgängerunterführung samt Aufzug, die unter die Gleise geschoben wurde, s34 remisefür ein sicheres und barrierefreies Ein- und Aussteigen. Vom Bahnsteig 1 ist ein direkter Zugang zum Publikumsmagneten „Erlebnisbahnhof“ entstanden. Außerdem wurden 125 Meter lange Bahnsteige errichtet, die den Erfordernissen der sechsteiligen Züge entsprechen, die nach der Elektrifizierung auf der Vinschger Bahnlinie verkehren. Radfahrer können künftig über den Fahrradweg direkt zum Bahnhof fahren und dort das Fahrrad abstellen. Fußgänger erreichen den neuen Bahnhof Staben hingegen auf dem neu errichteten Gehsteig bzw. direkt über den Radweg, ohne einen Bahn-übergang nutzen zu müssen.
Oktober 2019: Im Oktober wurde mit den Arbeiten an der Remise am Bahnhof Mals begonnen. Die Remise wird künftig 125 Meter lang sein und damit die Möglichkeit bieten, längere Züge geschützt abzustellen. Nach Abschluss der Arbeiten zur Elektrifizierung der Strecke werden am Bahnhof Mals nachts sechs 106 Meter lange Züge stehen.

Was 2020/2021 noch zu tun ist
„2020 wird es - was die Elektrifizierung der Strecke betrifft - aller Voraussicht nach keine baulichen Eingriffe entlang der Bahnstrecke geben“, erklärt Joachim Dejaco, Generaldirektor der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG. Das kommende Jahr werde aber genutzt, um die aufwändigen Genehmigungsverfahren (Baugenehmigung, Sicherheitsprüfung) abzuschließen und die Ausschreibungen zu starten.
Die nächsten bauliche Eingriffe sind dann ab dem Jahr 2021 geplant:
• Elektrifizierungsanlage Meran-Mals
• Signaltechnik
• Tieferlegung des Tunnels Josefsberg
• Setzen der 1.500 Oberleitungsmasten

„Unser Ziel war es, die Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahnlinie Ende 2021 abzuschließen. Umfangreiche Bauarbeiten - etwa Tunnelanpassungen und Trassenbegradigungen - aber auch komplexe Ausschreibungen und Auftragsverfahren haben den ursprünglichen Zeitplan jedoch durcheinandergebracht. Wir rechnen nun damit, dass voraussichtlich Ende 2022 der erste Zug elektrisch durch das Vinschgau rollt und vertrauen auf die Geduld und das Verständnis unserer Fahrgäste“, so Dejaco. „Wir arbeiten hart daran, die Qualität des Angebotes kontinuierlich zu steigern und dafür zu sorgen, dass nach dem Abschluss der Elektrifizierungsarbeiten eine moderne und bequeme Bahn im Halbstundentakt bis nach Bozen und auch weiter nach Innsbruck und Lienz fahren wird“.

Freitag, 03 Januar 2020 15:29

Musik und Montessori an der MS Schlanders

Schlanders/Weihnachtskonzert - Am Goldenen Sonntag lud die Mittelschule Schlanders, gemeinsam mit der Musikschule, zum traditionellen Weihnachtskonzert ein. Die Pfarrkirche von Schlanders war bis auf den letzten Platz gefüllt, als das Blechbläserensemble mit dem ersten Musikstück das Konzert eröffnete. Anschließend sang der Schulchor, bestehend aus den drei Mittelschulklassen der musikalischen Ausrichtung, unter der Leitung von Dietmar Rainer und Benjamin Blaas. Abwechselnd bzw. gemeinsam wurde Instrumentalmusik und Chorgesang dargeboten. Neben dem Blechbläserensemble, spielte auch das Holzbläserensemble, das Blockflötenconsort, das Klarinettenensemble, sowie einzelne Schüler auf der Steirischen, mit dem Vibraphon, dem Horn, auf der Orgel und Oboe. Auch der Musikschuldirektor Stefan Gstrein spielte ein Stück auf der Orgel. Neben dem Weihnachtskonzert bereiten sich die Klassen mit musikalischer Ausrichtung im Laufe des Schuljahres auch noch auf weitere Auftritte, wie das Abschlusskonzert zu Schulende vor. Als Besonderheit der Mittelschule Schlanders, gibt es neben dem Musikzug auch noch den Montessorizug. In diesem Klassenzug wird großer Wert auf das eigenständige Arbeiten bei der Freiarbeit gelegt. Am 13. Dezember konnten sich viele Schüler und Eltern über die Arbeitsweise und die verschiedenen Projekte der Montessoriklassen beim Tag der offenen Tür informieren. In diesen beiden Klassenzügen werden nicht nur Schüler aus der Gemeinde Schlanders und Martell aufgenommen, sondern Schüler und Schülerinnen aus dem ganzen Vinschgau. Die Schüler, welche Freude an der Musik haben, ihre musikalischen Fähigkeiten ausbauen und den Musikzug besuchen wollen, müssen eine Aufnahmeprüfung machen und sich dafür bis zum 16. Jänner in der Schule anmelden. (hzg)

Schlanders/Kulturhaus/Jingle Bells reloaded - Die Weihnachtszeit, die angeblich stillste Zeit im Jahr, die Zeit der Liebe und der Familie, ist auch die Zeit der Geschenke, von Glühwein und Tannenbäumen, von Weihnachtsliedern und Vanillekipferln. Es ist eine Zeit, in der ganz existentielle Fragen auftauchen: Wem muss ich was schenken, wen muss ich besuchen und was mache ich eigentlich in dieser Zeit? Für all jene, die allergisch auf Christkindlmärkte, Punschstandeln und den ganzen Weihnachtswahnsinn sind, hat das Südtiroler Kulturinstitut am 10. Dezember zu einem literarisch-musikalischen und geistreich-unterhaltsamen Abend mit dem bekannte österreichischen Schauspieler und Kabarettisten Erwin Steinhauer ins Kulturhaus von Schlanders geladen. Es gab viel zu hören und viel zu lachen. Amüsantes, Bizarres und Witziges wurde vorgetragen. Abwechselnd dazu gab es Musik aus aller Welt, gespielt von Peter Rosmanith auf verschiedenen Schlaginstrumenten und von Georg Graf auf mehreren Blasinstrumenten. Vorgetragen wurden u.a. Texte von Daniel Glattauer, Friedrich Torberg, Groucho Marx, Gerhard Polt, Helmut Qualtinger, Erich Kästner und Ephraim Kishon. Die Kernfragen: was muss man schenken und was soll man essen, wurden behandelt, genauso wie viele andere Fragen rund um die Weihnachtszeit. Am einfachsten wäre es nichts zu schenken oder den Beschenkten zu fragen, was er will. Aber wenn er antwortet, dass er nichts braucht, heißt das noch lange nicht, dass er nichts will. Erzählt wurde die Geschichte von den heiligen drei Königen, die eigentlich aus vier Königen bestanden und von den verschiedenen Menschentypen, die es gibt, je nachdem wie sie die Vanillekipferln verspeisen. Es ging um das Fasten als Vorbereitung bzw. als Nachbereitung auf das große Essen und das richtige Vortragen der Weihnachtslieder. Es ging um den unvermeidlichen Weihnachtsstreit, um Verwandtenbesuche, eine Schallplatte als besonderes Weihnachtsgeschenk und die tieferen Probleme beim ständigen Verwenden des Superlativs. (hzg)

Partschins - Ungewöhnlichen Besuch erhielt das Schreibmaschinenmuseum in Partschins am 3. Adventsonntag. Die Vorstandsmitglieder und Rechnungsrevisoren des Maschinenrings Burggrafenamt hatten dieses Jahr beschlossen, ihr Weihnachtsessen mit einem Ausflug nach Partschins zu verbinden. So begab man sich gleich am Vormittag ins Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer, wo Museumsleiterin Maria Mayr die aus dem Raum Burggrafenamt/Passeirtal stammende Gruppe durch die 4 Etagen der Ausstellung führte. Das Interesse war sehr groß, sodass sich die Führung in die Länge zog und das mittägliche Weihnachtsessen noch etwas warten musste.

Freitag, 03 Januar 2020 15:24

Zeitenwende im Bergdorf Stilfs

Stilfs/Gomagoi/Buchvorstellung - Ein neues Dorfbuch unter dem Titel „Stilfs Zeitenwende im Bergdorf“ wurde Ende Dezember im E-Werksaal in Gomagoi präsentiert. BM Hartwig Tschenett konnte den Autor Gert Klaus Pinggera, den Verleger Ludwig Paulmichl vom Folio Verlag, Werner Platzer von der Raiffeisenkasse Prad/Taufers, Roland Angerer vom Bildungsausschuss, Ernst Thoma, den Komponisten und Volksmusiker, mehrere Mitarbeiterinnen der Bibliothek Stilfs, sowie viele interessierte Personen aus dem gesamten Gemeindegebiet von Stilfs zu dieser Buchvorstellung begrüßen. Entstanden ist ein umfangreiches Lesebuch mit über 300 alten Fotografien, einer Alltagschronik, kurzen Zeitungsmeldungen, Interviews mit Zeitzeugen und kurzen Berichten zu ausgewählten Themenbereichen. Im neue Dorfbuch, das nach einer 5-jährigen Vorarbeit nun im Buchhandel erhältlich ist, geht es vor allem um den Wandel, die großen s29 buchtitelVeränderungen in wirtschaftlicher, sozialer, technischer und kultureller Hinsicht in den letzten 200 Jahren. Stilfs, das alte Knappendorf, ist geprägt durch die Lebensweise am Berg. Der Umgang mit der Natur, den Steinen, dem Holz und dem Wasser sicherte die Existenz, zwang die Menschen aber auch zu einem Leben in Armut. Nach der Einstellung des Bergbaus, mussten viele abwandern und ein Leben als Wanderhändler fristen. Durch die Erstbesteigung des Ortlers 1804 und dem Bau der Stilfserjochstraße 1825, wurde der Fremdenverkehr zum Motor der Wirtschaft. Die Tiroler Freiheitskriege 1809, die Gefechte im Zuge der italienischen Befreiungskriege 1848 und 1866, der Erste Weltkrieg mit der Ortlerfront und der Zweite Weltkrieg, haben das Dorf und seine Menschen geprägt. Im Buch wird von Dorfgeschichten, über das Alltagsleben und Alltagsleiden der Menschen erzählt, über das Zusammenleben der Generationen, über Stall und Stadel, Heirat, Geburt und Tot, über Machtinteressen und Grenzen, das Leben der Soldaten und die Schritte in die Moderne. (hzg)

Freitag, 03 Januar 2020 15:22

Kinder bereichern „Laaser Licht“

Laas - Der vorweihnachtlich Abend in Laas berührte die vielen Besucherinnen und Besucher: Die Laaser Grundschulkinder der 3. Klassen zogen begleitet von ihren Lehrpersonen mit Lichtern zum Dorfplatz und sangen Advent- und Weihnachtslieder. Die Kinder der 2. Klasse und der Klassen 3b und 4b verkauften an ihrem Stand selbst gebastelte Weihnachtskarten, Sterne und Engel. Kleine Kreationen aus Ton hatten die Kinder der Klasse 4a gemeinsam mit den Schülern/Innen der Marmorfachschule bei einem Projekt kreiert. Die Kinder der 5. Klassen führten das Theaterstück „Olafs Traum“ auf.
s30 0048Das Programm für das „Laaser Licht“ am 19. Dezember 2019 war in Zusammenarbeit mit der Grundschule und der Marmorfachschule vorbereitet und gestaltet worden. Für Süßes, Saures, Tee und Getränke sorgten die Eltern der Viertklässler. Der Erlös der Aktion geht an die Vinschger Krebshilfe. Das Theaterstück aus der Feder von Annalena Alber und unter der Regie von Daniel Trafoier gab es im Rahmen des „Laaser Lichts“ viermal zu sehen. (mds)

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