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Seit heuer bieten die Besucherzentren des Stilfserjoch-Nationalparks eine Sommerbetreuung für Kinder und Jugendliche an. Heute (10. Juli) hat Landesrätin Kuenzer das Programm in Prad vorgestellt.

Die fünf Besucherzentren des Nationalparks Stilfserjoch haben in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung Vinschgau (GWR) und dem Jugenddienst Lana-Tisens ein vielfältiges Programm ausgearbeitet.

"Durch die Corona-Krise waren viele Kinder und Jugendlichegezwungen, für lange Zeit zu Hause zu bleiben. Durch dieses neue Angebot der Sommerbetreuung können sie die Natur neu entdecken", erklärte Maria Hochgruber Kuenzer, Landesrätin für Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege heute (10. Juli) bei einer Pressekonfernz in Prad. "Es ist wie beim Erlernen eines Musikinstrumentes: Kinder müssen zuerst an die Musik herangeführt werden. Auch beim Kennenlernen der Natur sind Naturerlebnisse und spielerisches Vermitteln von Informationen ein wichtiger Einstieg." Die Sommerbetreuung im Nationalpark Stilfserjoch sei dieses Jahr mit großem Erfolg zum ersten Mal gestartet und werde in den kommenden Jahren, auch in erweiterter Form, organisiert. "Mit diesem Sommerangebot öffnen die Nationalparkhäuser für Bürgerinnen und Bürger ihre Tore. So können nun alle die Natur neu entdecken", ist die Landesrätin überzeugt. 

Natur (wieder)entdecken

Nach dem Lockdown im Frühling hatten viele Vereine ihre Sommerangebote abgesagt. Wie Georg Altstätter, Präsident des Führungsausschusses Stilfserjoch-Nationalpark, berichtet, "ist die Landesrätin im Frühjahr an uns herangetreten und hat uns vorgeschlagen, eine Sommerbetreuung in den Nationalparkhäusern in Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen zu organisieren. Uns hat die Idee sehr gut gefallen". Auf diesem Weg könnten die Besucherzentren den Kindern und Jugendlichen das wichtigste Gut – die Natur – näherbringen.

Betreuungsangebote im Obervinschgau und in Ulten 

Hanspeter Gunsch, Direktor im Amt für den Nationalpark Stilfserjoch , stellte das Programm näher vor: "In den Nationalparkhäusern aquaprad, avimundus, culturamartell, und naturatrafoi im Vinschgau und an der Lahnersäge in Ulten werden Kurse zu verschiedensten Themen angeboten. Kinder können dabei das Element Wasser, den hochalpinen Lebensraum, die bäuerliche Kultur und den Lebensraum Wald entdecken." Im Vinschgau werden insgesamt 38 Gruppen zu je sieben Grundschülern von 7. bis 24. Juli betreut. In Ulten hingegen bietet die Lahnersäge bereits seit 19. Juni ein sechswöchiges Programm für Kindergartenkinder, Grund- und Mittelschüler an. Dort können die Kinder und Jugendlichen beispielsweise an einem Wasserworkshop (Kleine Wasserforscher), einem Waldworkshop (Kleine Walddetektive), einer Nationalparkwanderung oder einer ganztägigen Steinadlerwanderung teilnehmen.

Weitere Angebote in den Südtiroler Naturparkhäusern 

Die Natur erleben und kennenlernen können Kinder und Jugendliche auch in den sieben Südtiroler Naturparkhäusern (Drei Zinnen, Rieserferner-Ahrn, Fanes-Sennes-Prags, Puez-Geisler, Schlern-Rosengarten, Trudnerhorn, Texelgruppe). Wie bereits im Juni berichtet, bieten auch die Naturparkhäuser ein vielfältiges Programm für Kinder und Familien an. Dieses steht auf der Webseite der Südtiroler Naturparke als PDF zum Download zur Verfügung.

LPA/so

Zur Eröffnung des neuen "Almenweges Martell" laden am Sonntag, 19. Juli, die Vertreter der Gemeinde Martell und Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer.

Im hinteren Martelltal, inmitten des Stilfserjoch Nationalparks, gibt ein neuer Almenweg Einblick in die jahrhundertealte Tradition der Almwirtschaft. Der Wanderweg verbindet vier Almen (Zufall Alm, Peder Stieralm, Lyfi Alm und Enzian Alm) und führt vorbei an grasenden Kühen, Schafen und Galtvieh (Nicht-Milchkühe).

Zur Eröffnung des Marteller Almenwegs wird Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer gemeinsam mit dem Bürgermeister und den Verantwortlichen den Wanderweg erkunden und die neuen Installationen besichtigen. Die Wanderung beginnt

am Sonntag, 19. Juli 2020

um 9 Uhr

am Infopoint am Parkplatz Hintermartell.

Die offizielle Eröffnungsfeier mit anschließender Marende findet um 15 Uhr auf der Lyfi Alm statt.

Die Medienvertreter haben die Möglichkeit, mit einem Shuttle direkt zur Lyfi Alm gebracht zu werden. Der Shuttle startet um 13.30 vom Parkplatz Enzian Infopoint. Die Medienvertreter werden gebeten sich innerhalb Mittwoch 15. Juli 2020, 12:00 Uhr bei Herrn Leander Regensburger der Gemeinde Martell (Tel. +39 0473 745512, leander.regensburger@gemeinde.martell.bz.it) anzumelden.

Die Landespresseagentur wird anschließend nicht über diese Veranstaltung berichten.

Die offizielle Einladung und der Lageplan des Almenweges befinden sich im Anhang.

LPA/so

Rund 10.000 Anrufe nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge jährlich entgegen. "Wollen Wertschätzung des sozialen Ehrenamtes steigern", betont Landesrätin Deeg.

Um mehr Sichtbarkeit für das soziale Ehrenamt und um die wichtige Arbeit, die bei seelischen Nöten geleistet wird, ging es bei einem Treffen von Landesrätin Waltraud Deeg mit den Verantwortlichen der Telefonseelsorge. "Der Druck der Gesellschaft ist manchmal unglaublich stark. Da ist es gut zu wissen, dass rund um die Uhr jemand da ist, der zuhört und berät", betonte Landesrätin Deeg. Dass diese Arbeit überwiegend von ehrenamtlich Tätigen angeboten werde, sei ein besonders lobenswertes Merkmal unserer Gesellschaft und Grund genug, stolz auf das soziale Ehrenamt zu sein. Zudem werde im Bereich der Telefonseelsorge eine bedeutende Präventionsarbeit geleistet, deren Wert leider oftmals verkannt oder unterschätzt wird. "Ein Gespräch kann helfen eine Eskalation zu vermeiden. Darum sind einfach zugängliche Dienste wie jener der Telefonseelsorge unheimlich wichtig", sagte Deeg.

Wenn es bei der Telefonseelsorge klingelt, ist eine oder einer der 88 ehrenamtlich tätigen Männer und Frauen oder eine der beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen da, hört zu und versucht weiterzuhelfen. "Es geht uns immer um das Gespräch selbst, darum dass man den Anrufer als Mensch sieht. Hier zählt es nicht wer man ist, sondern dass man anruft, weil man mit jemandem reden möchte. Wir bekommen von vielen Anrufern die Rückmeldung, dass sie es sehr schätzen, dass wir 'unsere' Zeit hergeben", hob Monika Steger im Gespräch mit Landesrätin Deeg hervor. Steger leitet seit Anfang Juni die Telefonseelsorge, die von der Caritas und der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft getragen wird. Die größte Herausforderung sei die Vielfalt der Anrufer und ihrer Bedürfnisse, zu den besprochenen Themen zählten die Einsamkeit ebenso wie Trauer, Trennung, Ängste und Suizidgedanken. "Wir bemühen uns um ein gutes Zusammengehen von fachlichem Knowhow und Freiwilligenarbeit. Darum ist die Schulung, die Aus- und Weiterbildung unserer Ehrenamtlichen ein wichtiges Anliegen", sagte der Caritas-Bereichsleiter Guido Osthoff.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge nehmen jährlich rund 10.000 Anrufe entgegen, dazu kommen 1260 Dialoge von 80 ratsuchenden Menschen, die sich online an die Telefonseelsorge gewandt haben. Nachdem in der Akutphase der Coronakrise der Dienst vorübergehend zum Schutz der Ehrenamtlichen zurückgefahren wurde, steht nun seit Mai die Telefonseelsorge wieder 24 Stunden, auch sonntags und an Feiertagen unter der Telefonnummer 0471 052 052 oder online (telefonseelsorge-online.bz.it) zur Verfügung.

LPA/ck

Über die Zukunft der Landwirtschaft will Landesrat Arnold Schuler in vier Webinaren mit den Südtiroler Bäuerinnen und Bauern diskutieren.

Ein klares Konzept für die Landwirtschaft im Zeitraum von 2020 bis 2030: Das ist das Ziel von vier Online-Webinaren zu denen der Landeshauptmannstellvertreter und Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler vor allem die Bäuerinnen und Bauern der vier Sektoren Obstbau, Milchwirtschaft, Zu- und Nebenerwerb sowie Weinbau lädt.

Jedes der vier Webinare ist einem der genannten Themen gewidmet. Dabei wird Landesrat Schuler zunächst seine Überlegungen zur Zukunft der Landwirtschaft in Südtirol vorstellen. Anschließend wird er diese mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren und auf deren Fragen antworten.

Bäuerinnen und Bauern erste Ansprechpartner

Landesrat Schuler ist es wichtig zu entscheiden, in welche Richtung sich die Landwirtschaft entwickeln muss, damit sie auch in Zukunft ihrer Rolle in der Gesellschaft gerecht werden kann: "Hier will ich zunächst mit den Bäuerinnen und Bauern selbst reden. Denn die Betroffenen sollen als erstes ihre Inputs geben." Das daraufhin überarbeitet Konzept will der Landesrat dann in einem zweiten Moment der nicht-bäuerlichen Bevölkerung vorstellen. 

Webinar an vier Donnerstagen über Plattform Zoom

Die von LPA-Chefredakteur Guido Steinegger moderierten Online-Webinare werden über die Plattform Zoom abgehalten. Über die unten angegebenen Links sind alle Interessensvertreter eingeladen an den folgenden Terminen teilzunehmen:

Obstwirtschaft:
Donnerstag, 16. Juli 2020, 20 Uhr 
Link: https://us02web.zoom.us/j/83612601384

Milchwirtschaft:
Donnerstag, 23. Juli 2020, 20 Uhr
Link: https://us02web.zoom.us/j/85031119712

Zu- und Nebenerwerb: 
Donnerstag, 30. Juli 2020, 20 Uhr
Link: https://us02web.zoom.us/j/86716029124

Weinwirtschaft: 
Donnerstag, 6. August 2020, 20 Uhr
Link: https://us02web.zoom.us/j/82581444918

LPA/gst

Der Beirat für Chancengleichheit hat sein Tätigkeitsprogramm 2020 nach der akuten Phase des Corona-Notstandes überarbeitet.

Die coronabedingte Lockdown-Phase hat auch das Tätigkeitsprogramm des des Landesbeirats für Chancengleichheit durcheinandergewirbelt. Einige für das Frühjahr geplante Aktionen konnten nicht stattfinden, darunter auch zu den drei Jubiläumsveranstaltungen zu 30 Jahren Landesbeirat, 10 Jahren Gleichstellungsgesetz und 10 Jahren Equal Pay Day. Nach drei Monaten Videokonferenzen haben sich die 15 Beiratsfrauen vor Kurzem unter dem Vorsitz von Präsidentin Ulrike Oberhammer in Bozen erstmals wieder zu einer Präsenzsitzung getroffen und dabei auch das Tätigkeitsprogramm überarbeitet.

Dieses Programm hatte die Landesregierung zu Jahresbeginn genehmigt. Oberhammer erinnert daran, dass die letzte, noch mögliche Aktion die Sternen-Kampagne zum Tag der Frau am 8. März mit fünf Forderungen zur Chancengleichheit gewesen war: "Danach mussten Initiativen abgesagt oder verschoben werden, beispielsweise die Straßenaktion zum Equal Pay Day oder der Start des neuen Lehrgangs für angehende Verwaltungsrätinnen."

Nun sollen die Schwerpunkte des besonderen Jahres 2020 mit seinen geplanten Jubiläumsveranstaltungen thematisch im Herbst aufgegriffen werden, jedoch in veränderter Form. Seine volle Unterstützung für die Überarbeitung des Tätigkeitsprogramms sicherte der neue Amtsdirektor Peter Höllrigl in seiner Vorstellung zu. Das Frauenbüro als Dienststelle des Landesbeirats für Chancengleichheit wurde kürzlich dem neuen Landesamt für Landessprachen und Bürgerrechte zugeordnet.

Landesbeirat fordert Normalbetrieb in der Schule

Eine zentrale Forderung des Landesbeirats für Chancengleichheit gilt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Frauen haben im Corona-Notstand Unglaubliches für die Familien und zur Sicherung der lebensnotwendigen Dienste für die Gesellschaft geleistet, nun gilt es ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz zu sichern. Unabdingbar ist hierbei der Normalbetrieb in der Schule mit Nachmittagsunterricht und Mensadienst. Es muss in jedem Fall vermieden werden, dass Frauen aufgrund ihrer Familienverpflichtungen auf ihre Arbeit verzichten müssen und somit finanziell nicht mehr auf eigenen Beinen stehen", sagt Päsidentin Oberhammer stellvertretend für die Mitglieder des Landesbeirats.

Gemeinderatswahlen: Mehr Frauen in die Politik

Gerade die Zeit des Corona-Notstandes habe vor Augen geführt, wie wichtig die Lebensbereiche Gesundheit, Bildung, Arbeit und Familie sind. "In diesen Lebensbereichen liegen die Hauptaugenmerke der Frauen. Es ist wichtig, dass sie sich in den politischen Gremien vor Ort zur Sicherung und zum Ausbau der Rahmenbedingungen einbringen, deshalb wird die Ermutigung von Frauen zur Kandidatur für die Gemeinderatswahlen ein Schwerpunkt des Sommerprogramms des Landesbeirats für Chancengleichheit sein," kündigt Präsidentin Ulrike Oberhammer an.

LPA/ck

Der kürzlich erschienene "Agrar- & Forstbericht" liefert die Kennzahlen und Fakten zum Jahr 2019. Laut LR Schuler ist er nicht nur eine Leistungsbilanz, sondern Grundlage für klare Zukunftskonzepte.

Jahr für Jahr bietet der Agrar- & Forstbericht eine umfassende Bestandsaufnahme und Analyse der Südtiroler Land- und Forstwirtschaft sowie der ländlichen Entwicklung. Kürzlich ist die Ausgabe 2019 erschienen: Für das 200 Seiten umfassende Nachschlagwerk haben die zuständigen Landesabteilungen und Ämter die Daten und Zahlen gesammelt.

Grundlage für Zielbestimmung 

Für den Landesrat für Land- und Forstwirtschaft Arnold Schuler liefert der Agrar- & Forstbericht 2019 "nicht bloß einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der einzelnen Sektoren, sondern ist eine wichtige Basis, um zukunftsorientierte Zieledefinieren und klare Konzepte entwickeln zu können." Insofern, so Schuler, sei der Bericht "Leistungsbilanz, aber auch Entscheidungsgrundlage für eine zukunftsfähige Land- und Forstwirtschaft."

Was 2019 besonders hervorsticht

Beispiele dafür gibt es im Jahr 2019 genug: So hat laut Direktor Martin Pazeller die Landesabteilung Landwirtschaft bei der Verteilung der Fördermittel für Landwirtschaftsbetriebe gezielt einen stärkeren Schwerpunkt auf Ökologisierunggesetzt: "Die entsprechenden Richtlinien haben wir zuvor gemeinsam mit den Interessenvertretern ausgearbeitet." So müssen Viehhaltungsbetriebe bei Neubau einen Laufstall errichten, um Anspruch auf Förderung zu haben. Für biologisch, umweltgerecht und intensiv wirtschaftende Betriebe gelten unterschiedlich hohe Fördersätze. Und seit 1. Jänner 2020 müssen die Bauern auf ihren Sprühgeräten luftansaugende Injektor-Flachstrahldüsen anbringen: Damit werden die Pflanzenschutzmittel weniger weit durch die Luft getragen und landen zielgenauer auf jenen Flächen, für die sie auch gedacht sind.

Bei der Forstwirtschaft sticht laut dem Direktor der Landesabteilung Forstwirtschaft Mario Broll der November 2019 hervor: 900.000 Festmeter Schadholz ist aufgrund von Schneedruck entstanden. "Das sind immerhin rund zwei Drittel der Schäden, die im Jahr zuvor Sturm Vaia angerichtet hatte; sie wurden in der Öffentlichkeit aber weit weniger wahrgenommen." Zumindest waren bis dahin die Vaia-Schäden bereits zu 75 Prozent aufgearbeitet, stellt Broll erfreut fest.

Auch aus der Agentur Landesdomäne vermeldet Direktor Albert Wurzer eine Entscheidung im Sinne der ökologischen Ausrichtung: So war es ein Schwerpunkt des AquatischenArtenschutzzentrums, die autochthone Fischfauna zu erhalten und zu fördern.

Neue Lehrgänge

Erfreut über die im Jahr 2019 genehmigten Ausbildungslehrgänge für die soziale Landwirtschaft sind der Direktor des Versuchszentrums Laimburg Michael Oberhuber und Bildungsdirektor Gustav Tschenett: Der geplante Ausbildungsberuf Winzer und die neu eingeführte berufliche Qualifikation für den Kräuteranbau weisen in die Richtung einer zukunftsorientierten, breit gefächerten und nachhaltigen Landwirtschaft Südtirols.

Laut Landesrat Schuler zeigt der Agrar- und Forstbericht deutlich: "Unsere Landwirtschaft ist ein stabiles, leistungsfähiges und anpassungsfähiges System." Die Gesellschaft erwarte immer mehr, der Markt verändere sich. Besonders aber habe der Lockdown aufgrund von Covid-19 gezeigt, das Südtirol die Landwirtschaft braucht, auch mit Blick auf die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln. "Aus all diesen Gründen arbeiten wir nun - auch mit den Daten des Agrar- und Forstberichts - gemeinsam mit den Interessensvertretern an einem Strategieplan für die Zukunft der Südtiroler Land- und Forstwirtschaft", sagt Schuler.

Der Agrar- & Forstbericht 2019 ist in den Landhäusern 6 (Brennerstraße 6) und 1 (Silvius-Magnago-Platz 1) in Bozen erhältlich. In Kürze wird er auch online im Portal Land- und Forstwirschaft auf der Internetseite des Landes Südtirol verfügbar sein. 

LPA/np/gst

Bei virtuellen Info-Veranstaltungen können sich Gemeinden ab Juli über neue Förderungen im Bereich von Energieeffizienz und thermischer Energieerzeugung informieren.

Um die Gemeinden über die finanziellen Anreize des Staates und des Landes und die Kumulierbarkeit der Förderungen mit jenen des staatlichen Wärmekontos (Conto Termico) zu informieren, veranstaltet das Land gemeinsam mit dem staatlichen Energiedienstleister GSE (Gestore dei Servizi Energetici) ab Mitte Juli eine Reihe von Live-Seminaren im Intenet, sogenannte Webinare.

Bekannntlich können der Wärmehaushalt und die Energiebilanzeines Gebäudes durch die energetische Sanierung wesentlich verbessert werden. Auch die Nutzung erneuerbarer Quellen zur Wärmeerzeugung wirkt sich positiv auf die Umwelt aus. Daher bezuschussen sowohl der Staat als auch das Land Südtirol Maßnahmen zur energetischen Sanierung privater und öffentlicher Gebäude sowie zur Erzeugung von Wärme aus erneuerbaren Quellen.

Infos über Energieförderung von Staat und Land

Da das Land Südtirol seit diesem Jahr die staatliche Förderung des Wärmekontos zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden um bis zu 20 Prozent ergänzt, ergab sich die Notwendigkeit, Gemeinden zu informieren, damit diese die neuen, integrierten Förderungen in Anspruch nehmen können.

Infoveranstaltungen in vier Bezirken

Der Energiedienstleister GSE (Gestore Servizi Energetici), die Agentur für Energie Südtirol–KlimaHaus und die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz haben daher eine Reihe von Informationsveranstaltungen in italienischer Sprache auf Bezirksebene organisiert. Die insgesamt vier Informationsnachmittage finden jeweils an Dienstagen von 14 bis 16 Uhr statt. Den Auftakt macht am Dienstag, 14. Juli 2020, die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt. Es folgen weitere Veranstaltungen am 8. September für die Gemeinden der Bezirksgemeinschaften Bozen-Überetsch-Unterland und Salten-Schlern, am 22. September für die Gemeinden der Bezirksgemeinschaften Eisacktal, Wipptal und Vinschgau sowie am 6. Oktober für die Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Pustertal.

Anmeldungen bei der KlimaHaus-Agentur

Die Informationsnachmittage werden im Web-Modus für kleine Gruppen organisiert, so dass genügend Zeit für die Fragen der Teilnehmenden bleibt. Sie werden nur in italienischer Sprache abgehalten, da der GSE bei diesen Treffen eine grundlegende Rolle spielt. Interessierte Gemeinden können sich auf der Webseiteder Agentur für Energie Südtirol–KlimaHaus zu den Webinaren anmelden.

LPA/sa/jw

"Aufg‘spielt!" ist das Motto des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbs, der in diesem Jahr in einer besonderen Form über die Bühne geht. Anmeldungen sind noch bis 22. Juli 2020 möglich.

Der Alpenländische Volksmusikwettbewerb/Herma-Haselsteiner-Preis ist der größte Wettbewerb dieser Art im Alpenraum. Alle zwei Jahre treffen sich junge Musikanten, Sängerinnen und Sänger aus vier Ländern – Österreich, Bayern, Südtirol und Ostschweiz – in Innsbruck, um ihr Können zu präsentieren. In diesem Jahr findet er von 23. bis 25. Oktober statt.

Größter Wettbewerb dieser Art im Alpenraum

Wegen der geltenden coronabdingten Einschränkungen für Veranstaltungen ist es heuer nicht möglich, die Wertungsspiele und Wertungssingen in traditioneller Form durchzuführen. Darum bietet der Veranstalter ein etwas anderes Format an, damit die musizierende und singende Jugend des Alpenraumes trotzdem eine ansprechendes Volksmusikwochenende erleben kann.

Das Programm umfasst folgende Schwerpunkte: "Aufg’horcht – Volksmusik erobert die Stadt!" am 24. und 25. Oktober, "Auf a Stund‘" – persönliche Beratung und Coaching mit ausgewählten Juroren des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbes, "Aufg’stöbert – vergessene Volksmusikstückln entdecken und präsentieren", "Aufg’schrieben und aufg‘führt – eigene Volksmusikstückln vor den Vorhang!" sowie Alpenländische Festkonzerte mit Höhepunkten aus rund 50 Jahren AVMW/Herma-Haselsteiner-Preisam 23. und 24. Oktober. Am Abbschlusstag, dem 25. Oktober, wird zudem der festliche Radiogottesdienst aus dem Innsbrucker Dom übertragen.

Anmeldungen bis 22. Juli

Hauptveranstalter ist der Tiroler Volksmusikverein. Die Mitveranstalter aus Südtirol sind der Südtiroler Volksmusikkreis und das Referat Volksmusik an der Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule.

Anmeldungen sind noch bis zum 22. Juli ausschließlich online möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

LPA/jw

Einblick in die Sommerangebote für Kinder und Jugendliche in den vier Südtiroler Besucherzentren des Nationalparks Stilfserjoch gibt Landesrätin Hochgruber Kuenzer.

Die Südtiroler Besucherzentren des Nationalparks Stilfserjoch arbeiten in diesem Sommer erstmals eng mit den Anbietern von Sommerbetreuung zusammen und haben ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt.

Einblick in die Sommerangebote gibt die für Schutzgebiete und den Stilfserjoch Nationalpark zuständige Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer gemeinsam mit den Verantwortlichen für den Nationalpark und für die Sommerbetreuung

am Freitag, 10. Juli 2020

um 10 Uhr

im Besucherzentrum Aquaprad

in Prad am Stilfserjoch, Kreuzweg 4c.

Die Landesrätin wird darüber berichten, welche Aufgabe die Besucherzentren für die Kinder und Jugendlichen von einheimischen Familien in Zukunft übernehmen werden. Nach ihren Worten ist es "wie beim Erlernen eines Musikinstrumen: Kinder müssen zuerst an die Musik herangeführt werden. Auch beim Kennenlernen der Natur sind Naturerlebnisse und spielerisches Vermitteln von Informationen ein Einstieg".

Zudem werden der Präsident des Führungsausschusses Stilfserjoch Nationalpark, Georg Altstätter, der Geschäftsführer der GWR (Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung) Friedl Sapelza, der Direktor im Amt für den Stilfserjoch Nationalpark, Hanspeter Gunsch, und dessen Stellvertreter Lukas Hofer über die neue Zusammenarbeit und die Angebote informieren.

NB für die Medien:

Die Pressekonferenz wird in Echtzeit auf dem Facebook-Kanal "Land Südtirol" übertragen. 

In Aquaprad ist zum Zeitpunkt der Pressekonferenz eine Gruppe an Kindern aktiv. Fotografen und Kameraleute sind angehalten, die Privacy der Minderjährigen zu beachten.

In Aquaprad sind die geltenden Covid-19-Bestimmungen einzuhalten. 

LPA/jk

Akademiker und Akademikerinnen könne sich bis 27. Juli um Teilnahme am Auswahlverfahren für eine zeitbegrenzte Aufnahme in den Landesdienst bewerben.

Akademiker und Akademikerinnen, die ein mindestens vierjähriges Hochschulstudium abgeschlossen haben und über den Zweisprachigkeitsnachweis C1 (ehemals A) - sofern Ladiner auch die Ladinischprüfug C1 - verfügen, können an einem Auswahlverfahren teilnehmen, das die Landespersonalabteilung ausgeschrieben hat.

Über das Auswahlverfahren sollen mehrere Stellen als Verwaltungsinspektor beziehungsweise als Verwaltungsinspektorin zeitbefristet besetzt werden. Bei den Stellen handelt es sich sowohl um Vollzeit- als auch um Teilzeitstellen der achten Funktionsebene im Sinne des bereichsübergreifenden Kollektivvertrags. Dienstsitz ist vorwiegend Bozen. Am Auswahlverfahren können auch Bewerber und Bewerberinnen mit einem Hochschulstudium ersten Grades teilnehmen. Diese werden in die siebente Funktionsebene eingestuft.

Um Teilnahme am Auswahlverfahren können sich Interessierte aller drei Sprachgruppen bis zum 27. Juli 2020 bewerben. Die Anträge sind bis 12 Uhr im Landesamt für Personalaufnahmeeinzureichen, und zwar entweder über die zertifizierte Mail-Adresse personalaufnahme.assunzionipersonale@pec.prov.bz.itoder mittels normaler E-Mail an Personalaufnahme@provinz.bz.it.

Auf der Grundlage des Auswahlverfahrens wird eine Ranglisteder geeigneten Kandidaten erstellt. Diese ist bis Jahresende 2022 gültig, das heißt, die gelisteten Geeigneten können bis zu diesem Zeitpunkt vermittelt werden.

Weitere Informationen finden sich auf den Webseiten des Landes zum Personal unter "Wettbewerbe" oder sind im Landesamt für Personalaufnahme (0471 412112 - Francesca.Valenti@provinz.bz.it) erhältlich.

LPA/jw

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