holzius – Natur verbunden

holzius – Natur verbunden

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Für manche ist holzius ein Unternehmen, das die Welt verbessert, für andere visionär. holzius ist beides. Vor allem aber steht das Prader Unternehmen für behagliches, natürliches Wohnen, Nachhaltigkeit, Ökologie und Klimaschutz.

Die Wurzeln. Die Leidenschaft für den Rohstoff Holz war bei Herbert Niederfriniger immer schon da. Genauso wie die Überzeugung, dass Mensch und Natur zusammengehören und miteinander verbunden sind. Doch um etwas weiterzubringen, braucht es oft ein starkes Zeichen. Herbert Niederfriniger hat dieses im Jahr 2007 gesetzt und den sicheren Job als Förster gegen den risikoreichen eines Unternehmers getauscht. Seine Vision war es ein Holzbausystem zu entwickeln, das aus leim- und metallfreien Massivholz-
elementen besteht und zugleich alle technischen Anforderungen erfüllt, die an das moderne Bauen gestellt werden. Eine Vision, die aus einem persönlichen Bedarf geboren wurde: Kein Vollholzhaus auf dem Markt überzeugte Niederfriniger für sein privates Wohnprojekt. Zwei Jahre lang tüftelte er zusammen mit seinem Kollegen Armin Strickner von der Holztechnikerschule, solange bis ein System entwickelt war, dessen Detaillierungsgrad so hoch war, dass es formstabil und setzungsfrei Generationen überdauert. Der Kern dieser holzius-Bauart ist eine Gratleiste mit Kanten in Schwalbenschwanzform. Doch wie ein patentiertes Produkt auf den Markt holzius infobringen ohne Startkapital? Den Start ermöglichte der Einstieg der Rubner Gruppe als Investor, der sich als fairer und interessierter Partner für das Unternehmen zeigte. Die Prämisse für Rubners Engagement lautete: Die Firmengründer müssen die Unternehmensführung behalten. Denn ein Produkt kann nur sein volles Potential entfalten, wenn es seine Erfinder vorantreiben. Eine Philosophie, die holzius wachsen und gedeihen ließ, soweit, dass heute 439 Vollholzhäuser zwischen Süditalien und Norddeutschland stehen, die aus der Produktionsstätte in Prad kommen und mit einer beeindruckenden Ökobilanz aufwarten. Holz wächst laufend nach, verursacht aufgrund seiner Einstofflichkeit keine Entsorgungsprobleme, ermöglicht wohngesunde und behagliche Lebensräume, kann optimal weiterverwendet werden und ist energieeffizient. Welcher Rohstoff kann das schon von sich behaupten?

Ökologie und Nachhaltigkeit. Holz ist das umweltfreundlichste Rohmaterial der Welt und Häuser aus Holz sind nichts anderes als langlebige Kohlenstoffdioxid-Speicher. Durch die bisher gebauten holzius Vollholzhäuser wurden der Atmosphäre durch CO2 Speicherung sowie Einsparung im Vergleich zu anderen Baustoffen knapp 60.000 Tonnen klimaschädliches CO2 erspart. Um die Dimensionen zu verstehen ein Vergleich: Ein Jahr lang Auto fahren (bei 11.500 km/Jahr) verursacht einen CO2-Ausstoß von ca. 1,5 Tonnen. Ein Einfamilienhaus aus Vollholz erspart der Atmosphäre gleich viel CO2 wie 91 Jahre lang Auto fahren im Schnitt verursacht. Im Grunde bedeutet das nichts anderes als dass jeder, der mit Vollholz baut, einen unverzichtbaren Beitrag für den Klimaschutz und vor allem für die Zukunft kommender Generationen leistet. Wohl auch ein starkes Argument für Holz und Holzbau.

Erfolg braucht Platz. In der Produktionsstätte in Prad wird es für holzius langsam zu eng. Die Zeichen stehen gut, dass holzius in Bälde mit der Planung und dem Bau eines neuen Standortes im Vinschgau beginnen kann. Die notwendigen Schritte sind gesetzt, damit das Unternehmen weiterhin wachsen und konsequent ökologische und nachhaltige Gebäude bauen kann. Ohne Leim. Ohne Schadstoffe. Ohne Abfälle. Jederzeit in den natürlichen Kreislauf rückführbar. Einfach naturverbunden.

Weitere Informationen unter: www.holzius.com

 

Interview mit Gründer und Geschäftsführer Herbert Niederfriniger

holzius Herbert Niederfriniger WALdHolz ist für Sie...
...erste Wahl. Holz ist für mich arbeiten und leben mit der Natur.

 

Und holzius?
Bauen mit holzius bedeutet dem Holz die Natürlichkeit und Reinheit zu belassen. In aller Konsequenz. holzius produziert und liefert leim- und metallfreie Vollholz-Bauelemente, baut fertige Vollholz-Gebäudehüllen sowie vermehrt auch mehrgeschossige Wohnobjekte in deutschen Städten.

 

Eine Idee ist nur so gut wie ihre Umsetzung.
Ja, eine Idee muss man mit Begeisterung und Energie verfolgen. Man muss ständig an sich selbst und am Produkt arbeiten. Und es braucht Menschen, die ihre volle Unterstützung geben: Mutmacher, Freunde, Partner und vor allem gute Mitarbeiter.

 

Vom Bergbauernkind zum Geschäftsführer eines der drei Marktführer von Vollholzhäusern. Was freut Sie am meisten?
Die größte Freude bereitet mir, dass gerade junge Leute unsere Firmenphilosophie aufnehmen, transportieren und auch außerhalb unserer Firma leben. Und auch, dass es uns gelungen ist, einen neuen, innovativen holzverarbeitenden Betrieb im Vinschgau zu etablieren und dort Vinschger MitarbeiterInnen zu beschäftigen.

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