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VinschgerWind

Rom-Info ins Tal

s8 017von Albrecht Plangger - Das neue Wahlgesetz ist über die Bühne. Südtirol wird auch in der nächsten Legislaturperiode wieder gut vertreten sein. Die Oppositionsparteien haben alles daran gesetzt, das sog. „Mattarellum“ zu kippen, mit welchem seit 1994 schon öfters gewählt wurde und welches auch alle Anfechtungen vor dem Verfassungsgerichtshof überstanden hat. Das haben sie zwar geschafft, aber zu eigenem Ungunsten: im neuen „Rosatellum“ werden die Stimmen, die es für den Sieg in einem „Einer-Wahlkreis“ braucht, bei der Verteilung der Sitze über das Verhältniswahlrecht  nicht mehr abgezogen und den 7. Senator erhält nicht mehr der beste Verlierer(das war in der jetzigen Legislatur der Trentiner Lega Mann Divina) sondern die erfolgreichste Partei in der Region. Und den Italienern hat man den einzigen Wahlkreis Bozen-Leifers genommen, welchen sie eigenständig hätten gewinnen können.

Nun hoffen wir noch auf eine gute Diskussion rund um das Bilanzgesetz 2018, welches den positiven Wirtschaftstrend des Landes festigen und noch ausbauen soll. Die Mehrheitsparteien sollen darum bemüht sein, ein Bilanzgesetz zu erarbeiten, mit welchem man im Frühjahr auch die Wahlen gewinnen kann. Es braucht nachhaltige Reformen und nicht so sehr „Wahlzuckerln“, die man nach gewonnener Wahl wieder streichen muß, weil längerfristig nicht sinnvoll oder finanzierbar. Ministerpräsident Gentiloni möchte dem Land noch einige gute Gesetze zukommen lassen. Hoffen wir, daß ihm dies gelingen möge.

Bürgercafé in Naturns

Der Bürgerrat von Naturns (sh. Vinschgerwind Nr. 21 Seite 16) gibt bekannt, dass das Bürgercafé in Naturns, zu dem alle Naturnser Bürger eingeladen sind, am 12.12.2017 um 19.30 Uhr im Bürgersaal der Gemeinde Naturns stattfinden wird.

hds-Ortsobfrau bleibt Doris Gstrein

s8sp4 Gstrein Doris 1 2017Im Rahmen der diesjährigen Ortsversammlung des hds -Handels- und Dienstleistungsverbandes Südtirol von Kastelbell/Tschars wurde vor kurzem Doris Gstrein als Ortsobfrau bestätigt. Sie wird für die nächsten fünf Jahre die wirtschaftlichen Geschicke der Handelstreibenden und Dienstleister vor Ort begleiten. Dem neuen Ortsausschuss gehören weiters Daniel Raffeiner, Waltraud Pichler, Johann Forcher und Sonja Raffeiner an.

Großes Interesse für Kraftwerk in Naturns

s9sp23 3265Naturns - Alperia hat das E-Werk in Naturns am 21. Oktober 2017 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Viele Interessierte aus  Naturns, aus dem Schnalstal, wo sich in Vernagt der das Kraftwerk mit Wasser versorgende Stausee befindet, und aus den umliegenden Gemeinden haben von diesem Tag der offenen Tür regen Gebrauch gemacht. Das Kraftwerkspersonal hat viele Führungen durch das Krafthaus absolviert, mit technisch interessiertem und durchaus neugierigem Publikum. Vor dem Kraftwerk warteten die Organisatoren mit vielen Spielen für die Kinder auf. Viele Kinder nahmen die Spiele mit Genuss in Beschlag. Mit Essen und Trinken versorgte der Sportverein Naturns die Besucher.
Am Rande der Veranstaltung führte Erich Vill vom Bio-Hotel Anna aus Schlanders mit Elektro-Rollern in die Welt der Zukunft. Viele wollten sich Testfahrten mit den E-Scootern nicht entgehen lassen.
So eine Veranstaltung sei gut für die Identifizierung mit dem lokalen Energieerzeuger Alperia, sagte der Naturnser BM Andreas Heidegger in seiner Begrüßung. Man hoffe auf ein offenes Ohr von Seiten der s9sp23 3257Betreiber für die Bevölkerung. Wolfram Sparber, Alperia-Präsident begrüßte es sehr, dass mit dieser Initiative der Kontakt mit der Bevölkerung hergestellt werden könne. Man sei an guter Nachbarschaft interessiert. Alperia liefere mit einem Investitionsvolumen von 400 Millionen Euro innerhalb von 5 Jahren wichtige Zahlen für die Südtiroler Wirtschaft. Andreas Bordonetti, bei Alperia verantwortlich für den Kraftwerksbetrieb, wies auf beachtliche Zahlen des Kraftwerkes in Naturns:  Mit dem Speicher von 43 Millionen Kubikmeter Wasser in Vernagt werden mit einem Gefälle von 1.200 Metern in den drei Maschinengruppen im Kraftwerk Naturns Strom erzeugt. Mit 200 Megawatt Leistung sei das Krafwerk eines der größten im Lande.
Am Rande der Veranstaltung brachte der Gast aus Dänemark Peter Glunz den Betreibern und dem BM eine Idee nahe: Man könnte in den Auslaufgraben ein größeres Rad, ähnlich dem eines Mississippidampfers , einbauen - damit wäre eine Attraktion und eine weitere Stromquelle geschaffen. Schließlich rinne das Wasser als Abfall - bei der Spitzenproduktion sind das 18 Kubikmeter pro Sekunde - ungenutzt in die Etsch. Ein offenes Ohr für eine derartige Idee zeigte Andreas Bordonetti.  (eb)

Wilder Westen

s8 3164Meran Ost-West-Club - G’steckt voll der kleine Saal in der Meraner Altstadt des Ost-West-Clubs, dampfend die Stimmung, Applaus für beide Seiten, kein Zentimeter Bodengewinn. Schuler gegen Schiebel, Alexander gegen Arnold. Monologe statt Dialog.

von Erwin Bernhart

8.000 Familien leben in Südtirol von der Landwirtschaft, 680 Millionen Euro Umsatz macht dies aus, im Vinschgau ist die Landwirtschaft wichtiger Arbeitgeber. Bodenzerstörung?

„Die Jugend bringt sich immer mehr ein“

s10sp12 Samuel Marseiler Stocker WaldnerVinschgerwind - Interview

Gastinterview des Jugenddienstes Obervinschgau unter der Koordination von Tobias Stecher

Wie stark interessiert sich die Jugend für Politik? Diese Leitfrage ließ uns einen Blick in die Gemeindestuben werfen. Dabei fiel eines sofort auf: Junge GemeinderätInnen unter 25 Jahren gibt es im Obervinschgau nicht viele. Fündig wurden wir nur in den Gemeinden Mals, Glurns und in Stilfs gleich dreimal. Wir haben sie kontaktiert und nachgefragt, was sich in der Obervinschger Politik ändern muss, um junge Menschen besser zu beteiligen.

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