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Wirtschaft

„Umbau Bettentrakt für Herbst geplant“

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Schlanders/Vinschgau

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Der ambulante Teil im Zubau des Schlanderser Krankenhauses ist bereits seit einigen Jahren ein Schmuckstück: Weithin durch die glänzende Außenfassade sichtbar, ist der moderne Zubau mit allem ausgestattet, was ein zeitgemäßes Krankenhaus der Grundversorgung braucht. Einziger Wermutstropfen: Die stationäre Betreuung findet zurzeit noch im alten Bettentrakt statt, der vor 50 Jahren erbaut worden ist. Doch auch hier bricht eine neue Ära an: LR Florian Mussner sagte kürzlich den Vinschger Bürgermeistern zu, dass noch diesen Herbst der Umbau angegangen wird.
Damit sich die Bürgerinnen und Bürger im Krankenhaus wohl fühlen, muss neben der optimalen medizinischen und pflegerischen Versorgung auch die Umgebung stimmen: Moderne und helle Patientenzimmer mit Dusche und WC sind heute Standard und tragen sicher auch dazu bei, dass sich Kranke schneller erholen. Diese Ausstattung kann zurzeit im Krankenhaus Schlanders noch nicht geboten werden. Für den Umbau des  alten Bettentraktes gibt LR Florian Mussner nun die Marschroute vor: „Es ist geplant, dass der Umbau ab Herbst 2012 angegangen wird.“ Für ca. 17 Millionen Euro wird ein moderner Zubau entstehen; als Bauzeit sind rund 1000 Arbeitstage vorgesehen – es handelt sich um das derzeit größte Bauvorhaben des Landes im Vinschgau.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:29 Uhr

Fleckvieh bringt Mehrwert

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Vinschgau

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D­ie Fleckviehzucht im Vinschgau erfreut sich immer größerer Beliebtheit. „Das Fleckvieh ist zurzeit die modernste Rasse in Europa“, sagt der Obmann des Fleckvieh-Landesverbandes, Emmerich Silbernagl. Lukrativ ist die Doppelnutzung. Die robusten Tiere überzeugen durch gute Milchleistung und sind andererseits hervorragende Fleischlieferanten. Die bekannten Gsieser Osterochsen  bringen im Alter von zweieinhalb Jahren rund 750 Kilogramm auf die Waage und erreichen Preise bis zu 4.50 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht. Alle diese Vorteile steigern die Wertschöpfung für die Bauern. „Das Fleckvieh braucht weniger oft den Tierarzt und ein Fleckvieh-Stierkalb ist im Gegensatz zu anderen Rassen noch etwas wert“, sagt der Vinschger Verbandsobmann Walter Klotz aus Schluderns. Die Vorteile überzeugen und deshalb legt der Fleckviehzuchtverband Vinschgau ständig an Mitgliedern zu.  Die neuesten Zahlen wurden kürzlich bei der Jahresversammlung in Schluderns auf den Tisch gelegt. Derzeit sind es 200 Mitglieder (27 Neuzugänge 2011). Diese halten 646 Kontrollkühe, dazu kommen noch rund 150 Jungtiere. Eine Fleckviehkuh liefert durchschnittlich 7.026 kg Milch. Bei den einzelnen Fleckviehzüchtern schaut regelmäßig der Zuchtwart Wilfried Kritzinger vorbei. Er punktiert und berät. Auch der Geschäftsführer des Landesverbandes Dieter Herbst hält sich gerne im Vinschgau auf, genauso wie Silbernagl. An drei Abenden werden sie über Zucht, Stierkälber, Milchleistung, Vermarktung und geplante Neuerungen im Verband informieren: Am Donnerstag, 24. Mai in der „Bar Gerda“, Burgeis; am Freitag, 25. Mai im „Kaffee Claudia“ in Graun und am Mittwoch, 30. Mai in der „Waldschenke“ Naturns. Beginn ist jeweils 20.30 Uhr. (mds)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:31 Uhr

Auf Erfolgskurs

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Laas/Eyrs

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Die LEEG, die Laaser und Eyrser Energie Genossenschaft, ist auf Erfolgskurs. Und dies trotz schwacher Heizperiode im Jahr 2011. Ein milder Winter ist für ein Fernheizwerk immer problematisch. Mit einem positiven Bilanzergebnis konnten die Verantwortlichen kürzlich bei der Vollversammlung ihren Genossenschaftsmitgliedern gegenübertreten. Gegenüber dem aktuellen Heizölpreis zahlen die Mitglieder rund 30 Prozent weniger. Mit 245.000 Euro im Plus, als Ergebnis des Geschäftsjahres 2011 nach Steuern, kann die LEEG, nach einigen schwierigen Jahren gelassen in die Zukunft blicken. Möglich gemacht hat dies zum einen der Zuwachs an Mitgliedern, derzeit sind 518 Abnehmer am Fernheizwerk angeschlossen (2010 waren es 506), zum anderen die Arbeit der Photovoltaikanlage und es kam 2011 die Auszahlung der „weißen Zertifikate“ hinzu. Aufgrund der CO2-neutralen Verwertung von Biomasse kann nämlich die Einsparung von Kohlendioxid an der Börse gehandelt werden. Dies brachte der LEEG einen Ertrag von 154.000 Euro in die Kasse. „Mit dem Gewinn werden die Defizite der vergangenen Jahre abgedeckt“, sagt der Präsident der Genossenschaft Andreas Tappeiner. Das ursprüngliche Gesellschaftskapital von rund 2,1 Millionen Euro musste aufgrund der Defizite angeknabbert werden und beträgt derzeit 1,7 Millionen Euro. „Damit sind rund 20 Prozent der Verbindlichkeiten mit Eigenkapital gedeckt“, sagt Tappeiner.
Der Erfolgskurs soll in einen Konsolidierungskurs münden: Dazu zählen die Netzverdichtung in Laas und in Eyrs, dazu zählt die Photovoltaikanlage, dazu zählt der große und Spitzen abfedernde  Pufferspeicher und hinzukommen soll noch heuer die Stromproduktion mittels Holzvergasung. Man sei kurz vor der Vertragsunterzeichnung. (eb)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 09:26 Uhr

Die Verteilung des Reingewinnes bei der EGO

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Oberland

s9_704Sechzig anwesende Mitglieder der Energiegenossenschaft m.b.H. Oberland-Rojenbach genehmigten in der 13. ordentlichen Generalversammlung am 18.04.2012 im Vereinssaal in Graun den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die konsolidierte Bilanz 2011.
Der Reingewinn in Höhe von 667.685 Euro wurde auf Vorschlag des Obmannes Johann Josef Stecher, der gekonnt und zügig die Versammlung leitete, wie folgt verteilt: 200.305,53 Euro müssen den gesetzlichen Rücklagen zugewiesen werden, 447.349,02 Euro werden als freiwillige Rücklagen verbucht und 20.030,55 wandern in den Mutualitätsfonds des Raiffeisenverbandes.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 13:27 Uhr

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