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„Be open - offen denken“ Unternehmer und Schüler begegnen sich

s9 6561s9 6564Begegnungen zwischen Schülern und Unternehmern haben Tradition. Kürzlich fand ein Treffen im Oberschulzentrum Claudia von Medici in Mals statt. Das Thema: „Be open - offen denken - aprirsi al mondo“. Und es wurde die Frage gestellt: Wie offen ist Südtirol? Dazu hatten sich  Schülerinnen und Schüler des Oberschulzentrums Mals, der Fachschule für Land und Forstwirtschaft Fürstenburg und der Landesberufsschule Schlanders im Vorfeld Gedanken gemacht und Präsentationen vorbereitet.


Der Direktor der Malser Oberschule Werner Oberthaler sprach einleitend von einer wertvollen und nachhaltigen Veranstaltung, die der Kommunikation dient und die Offenheit zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen wie Schule, Wirtschaft, Soziales, Kulturelles fördert.  Lisa Gius, zuständig für die Personalabteilung in der  Firma Schweitzer,  gab Einblicke in die Philosophie des weltweit im Ladenbau führenden Unternehmens, das unterschiedlicher Berufsqualifikationen bedarf. „Ohne Sprachen geht es nicht“, betonte sie. Der Bezirksvertreter im Unternehmerverband und Chef der Firma Systems GmbH Gustav Rechenmacher plädierte für den Mut zur Veränderung.  „Persönliche Veränderung ist das Grundprinzip des Lebens. Wer dagegen ankämpft, verliert den s9 6573Krieg. Wichtig ist das Tun.“  Man müsse sich immer bewusst sein, dass man einzig und allein selbst für sein Leben verantwortlich ist, so Rechenmacher.  Entscheidend sei eine positive Grundhaltung. „Erfolgreich ist nicht, wer Ziele formuliert, sondern wer diese Ziele auch umsetzt und durchhält nach dem Motto: Jetzt erst recht. Wer mutig ist, hat seine Chance.“  Themen der Schüler-Präsentationen waren die Globalisierung, die Wirtschafts- und Sozialpolitik, offene Grenzen, Mobilität und speziell die aktuelle Flüchtlingsproblematik. Genannt wurden  dazu Zahlen: In Italien sind 0,2 % der Bevölkerung Flüchtlinge, in Deutschland 0,3 %, in Schweden 1,5 %. In Libanon sind es 25 %. Südtirol nimmt 0,9 % der Flüchtlinge Italiens auf. Grundsätzlich sprachen sich die Schüler/Innen für mehr Offenheit gegenüber den Flüchtlingen aus . (mds)

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