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Es geht zügig voran

s8 0254Schluderns - Die SVP mit BM Peter Trafoier und dem Referenten Heiko Hauser sowie die Dorfliste mit Andreas Hauser und Brigitte Stecher Parth ziehen im Gemeindeausschuss von Schluderns an einem Strang. Alle sind gleichermaßen in Entscheidungsprozesse eingebunden, und Bauprojekte kommen zügig voran.

von Magdalena Dietl Sapelza

Zu Ende geht die unendliche Geschichte rund um den Kindergartenneubau. Bis Mitte des Jahres 2018 soll der Holzbau fertig gestellt sein.

Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Einrichtung. Spätestens 2019 soll eröffnet werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro (davon 500.000 Euro für die Einrichtung. „Wenn es uns rechtlich möglich ist, vergeben wir die Aufträge an einheimische Firmen. Beim Kindergarten kamen beispielsweise Bau Reinalter und Mayr Josef zum Zuge“, sagt Referent Heiko Hauser. In Planung befindet sich der Bau des Altenheimes mit 50 Einzelzimmern. Die technische Unterkommission des Landes hat das Vorprojekt genehmigt. „Innerhalb 2018 wird das Einreichprojekt erstellt und 2019 sollen das Ausführungsprojekt und die Umbauarbeiten der leer stehenden Pension Alpen folgen, wo die Bewohner ein Ausweichquartier während der Bauphase voraussichtlich  in den Jahren 2020 - 2021 finden“, erklärt BM Peter Trafoier. Die Kosten des Altenheimes werden mit 10 Millionen Euro beziffert. 4 Millionen Euro sind vom Land bereits zugesichert. Mittlerweile ist auch der Gefahrenzonenplan der Gemeinde Schluderns genehmigt. Es braucht nur noch das Landesgutachten, dann kann mit den Hangsicherungsarbeiten und den Entschärfungen des Saldurbaches an Staatsstraße und Bahnübergang begonnen werden. Ein heißes Thema in Schluderns ist die Nutzung des einstigen Flugplatzes. Die rund 40 Quadratkilometer große Fläche wurde den Bauern einst enteignet und später an das Land zurückgegeben. Dieses errichtete ein Obst-Versuchsfeld und verpachtete eine Grünlandfläche an Bauern. Diese gaben die Fläche einmal im Jahr für die Südtiroler Ritterspiele frei, die eine beachtliche Wertschöpfung für das gesamten Tal herbeischaffen. 2020 läuft der Pachtvertrag aus. Nun stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Der Druck der Obstbauern wächst. „Wir von der Gemeindeverwaltung setzen uns dafür ein, dass die Fläche Grünland bleibt und führen entsprechende Gespräche in Bozen“, sagt VizeBM Andreas Hauser. „Wir haben das moralische Recht auf diese Fläche“, sagt Brigitte Stecher Parth. Tatsache ist: Es gibt in der ganzen Gegend keine vergleichbare freie Grünfläche für Großveranstaltungen mehr.

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