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Hans Wielander – Tagesbilder: „Mussolini Paam“

  • Dachzeile: Tagesbild
  • Redakteur: Hans Wielander

Disagio, Anklage als Stundenbild. Zu den Schäden, die der Faschismus gutmachen wollte, gehört das Programm der Aufforstung mit Pappel-Pyramiden, die in unserer Umgangssprache „Alber“ heißen.
Diese „italienischen“ Pappeln wachsen heute zahlreich in den Hainen der Poebene, also in Norditalien. Als schnellwachsende Laubbäume sind sie bei uns als „Mussolini Paam“ bekannt.
Gepflanzt wurden sie an wichtigen Stellen der Siedlungen, in Schlanders auch in der Nähe einer wichtigen Straßenkreuzung. Neben dem von Peppi Wielander geschnitzten Kreuz befindet sich auch der Rest einer alten Mauer. Sie umfasste einst einen „Stainer Anger“. Die Form des Mauerabschlusses teilte dabei mit, ob der Besitzer, der Nachbar oder beide die Spesen für die Errichtung und den Erhalt selbiger bezahlen musste.
Die Besiedlung des Mittelmeerraumes war nur möglich durch die Vernichtung des Waldes. Römer und Griechen waren daran beteiligt. Die einst üppigen Wälder Italiens, der Halbinsel und der alten Götter-Paradiese wurden „verbaut“. Mussolini wollte den Prozess umdrehen und das Land wieder „waldreich“ machen.
Das Bild von Matthias Oberhofer ist eine deutliche Erinnerung und Mahnung. Die beiden „Alber“ der Tuschezeichnung (31x41 cm, Matthias Oberhofer 2011) schreien gegen den Himmel, machen aber auch den Blick frei.
Durch ein kleines Fenster erkennen wir die Umrisse des Nörderberges.

Herbstliche Tradition: Spieletage am OSZ Mals

  • Dachzeile: OSZ Mals

Spieletage Mals 25 deutschDie 4. Klassen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und der Südtiroler Spieleverein dinx laden auch heuer wieder ein zu den Spieletagen am Oberschulzentrum in Mals am 15. und 16. November. Am Samstag ab 14 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr haben die Besucher die Qual der Wahl: Strategiespiele, Familienspiele, Kartenspiele, Spiele für 2 oder für viele sowie Kinderspiele stehen bereit. Die Schülerinnen und Schüler der 4A und 4B SOGYM sorgen für Verpflegung und beraten die Gäste bei der Spielewahl und bei Regelfragen.

Hochwasserschutz in Schnals

  • Dachzeile: Schnals

Im Sommer vergangenen Jahres hat der Bautrupp mit Vorarbeiter Martin Müller mit Sanierungsarbeiten an der Verbauung im Kaserbach – umgangssprachlich Vernagtbach – begonnen, berichtet Bauleiter Martin Eschgfäller vom Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz: „Im mittleren Einzugsgebiet haben wir sechs Konsolidierungssperren errichtet, die schon vorhanden, aber durch den Zahn der Zeit und viele Murgänge zerstört waren. Wir haben sie wieder gleich aus Drahtschotterkörben errichtet und jede Abflusssektion mit Lärchenrundhölzern gegen die Einwirkungen des Wildbaches gesichert.“ Der Bautrupp hat die Arbeiten Mitte Oktober abgeschlossen.
Am selben Bach weiter unten saniert dieselbe Gruppe mit Vorarbeiter Martin Müller oberhalb des Rückhaltebeckens vier Stahlbetonsperren und eine Künette.
Und bevor diese höher gelegenen Baustellen über den Winter geschlossen werden, beginnen die Wildbacharbeiter in Schnals am Mastaunbach noch mit der Sanierung einer Brücke oberhalb von Unser Frau. Eine weitere Brücke wird am Schnalserbach auf der Höhe des Außerbrugghofs saniert.

Ida Thomaseth folgt auf Hannes Gamper

  • Dachzeile: Bildungsausschuss Latsch

Der Bildungsausschuss Latsch war in den letzten zwei Jahrzehnten eng mit dem Namen Hannes Gamper verbunden. 20 Jahre lang war er als Vorsitzender für den Bildungsausschuss Latsch ehrenamtlich tätig. Da er für eine weitere Periode nicht mehr zur Verfügung stand, wurde bei einer außerordentlichen Vollversammlung eine neuer Arbeitsausschuss und Ida Thomaseth als neue Vorsitzende gewählt. Sie und der gesamte Arbeitsausschuss werden weiterhin versuchen, die Leuchturmprojekte der vergangenen Jahre, sprich die Koordination der Latscher Kulturtage im Mai und das „Zomkemmen und helfen“ während der Adventszeit zu koordinieren und gemeinsam mit den Vereinen umzusetzen. Auch einige neue Ideen hat der Arbeitsausschuss bei der ersten Sitzung gesponnen. (lu)

Im Aufstieg

2026 ist der Untersteller-Vertical neu – ein Aufstiegsrennen mit 4,2 Kilometern, welcher am Donnerstag, 9. April ab 18 Uhr das Trail-Wochenende in Naturns einläutet.

Im Gespräch

  • Dachzeile: Bildungszug
  • Redakteur: Ludwig Fabi

Eine von 112 Ehrenamtlichen im Bildungsausschuss

 

BILDUNGSARBEIT

Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein?
Bildung vor Ort, Bildung gemeinsam mit Vereinen, reger Austausch in den Bezirken und auf Landesebne.

Was hat dich motiviert, ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
Damals war ich noch als Lehrerin der Grundschule tätig. Der Bereich Schule war zu dieser Zeit noch der fehlende Baustein für die Gründung eines Bildungsausschusses. Ich wollte es ermöglichen, dass auch in Glurns ein Bildungsausschuss zustande kommt.

Was ist für dich lebenslanges Lernen?
Offen für Neues und ständige Weiterbildung

Welches Bildungsangebot kam gut an?
Besonders gut angekommen sind Workshops für den Garten, Gesundheitsvorträge, Buchvorstellungen und Ausstellungen.

 

GESELLSCHAFT

Was kann man von jüngeren Menschen lernen?
Von den jüngeren Menschen können wir uns den Umgang mit den neuen Medien und die Flexibilität zu Nutze machen

Was kann man von älteren Menschen lernen?
Von der Erfahrung und ihrem Wissen profitieren

Welche Fake-News möchtest du nie mehr hören?
Mich stört generell die Tatsache, dass häufig Nachrichten verbreitet werden, welche nicht auf ihren Wahrheitssinn überprüft wurden und es dadurch häufig zu Missverständnissen kommt.
Was ist schlimmer – nicht schaffen oder nicht probieren?
Nicht probieren – denn wer nicht probiert, kann es auch nicht schaffen

Welche Familientradition würdest du an deine Kinder weitergeben?
Feste gemeinsam feiern.

 

PRIVATES

Letzter Kinobesuch?
Der ist ewig her.

Lieblingsort in der Freizeit?
Mein Garten.

Auswandern – wohin?
Niemals.

Welche Themen regen dich auf?
Ich versuche mich so wenig wie möglich aufzuregen.

Letztes Mal herzhaft gelacht?
Vor ein paar Tagen, als meine Enkelin mir einen Witz erzählte.

Wieviel Zeit am Tag gehört dir?
Eine Stunde am Morgen mit einem guten Kaffee.

Schönste Erinnerung aus der Kindheit?
Das gemeinsame Spielen mit den Nachbarskindern.

Titel deiner Autobiografie?
Ich habe nicht vor eine Autobiografie zu schreiben.

 

Ein Fragebogen für das Ehrenamt

Die ehrenamtlichen BildungsarbeiterInnen leisten einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Anläßlich des 25-jährigen Bestehen des Bezirksservice für die Bildungsausschüsse im Vinschgau werden in den nächsten Ausgaben die Vorsitzenden der Bildungsausschüsse über ihre Erfahrungen und Perspektiven in der Bildungsarbeit, über aktuelle gesellschaftliche Themen und Privates befragt.
Ludwig Fabi



Im Gespräch

  • Dachzeile: Eine von 112 Ehrenamtlichen im Bildungsausschuss
  • Redakteur: Ludwig Fabi

Bildungsarbeit

Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein?
Dass es wichtig ist, in die Bildung eines Dorfes zu investieren und dass es dafür
Menschen braucht, die gerne mitplanen, mitgestalten, sich einbringen

Was hat dich motiviert ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
Auch, oder gerade, in einem kleinen Dorf wie Tarsch ist es sehr wichtig, dass Vereine, Verbände, Organisationen, Gruppen oder Einzelpersonen das Dorfleben lebendig halten, Kurse, Feierlichkeiten und Seminare abhalten, zusammenhalten und ihre Veranstaltungen aufeinander abstimmen.

Was ist für dich lebenslanges Lernen?
Lernen ist wie ein Kreis, ohne Anfang, ohne Ende; ohne Lernen könnte ich nicht sein, ich bin ständig auf der Suche nach neuen Lerninhalten auch für mich; als Lehrerin lerne ich jeden Tag aufs Neue und ich habe die besten Lehrmeister – die Kinder!

Welches Bildungsangebot kam gut an?
Einige Bildungsangebote kamen und kommen im Dorf nach wie vor gut an – vor allem im Bereich „Gesundheit - Bewegung – gesunde Ernährung“, aber auch die Lesungen im Gasthof Zum Riesen sind immer wieder eine Bereicherung, so war z. B. die Lesung von Sepp Mall „Ein Hund kam in die Küche“ für mich ein ganz besonders schöner Abend!

Gesellschaft

Was kann man von jüngeren Menschen lernen?
Die Welt mit Kinderaugen zu sehen, weniger misstrauisch und ängstlich auf neue Herausforderungen zuzugehen, positiv zu sein;

Was kann man von älteren Menschen lernen?
Ihren riesengroßen Erfahrungswert als unermesslichen Schatz anzuerkennen und daraus für das eigene Leben zu lernen; anerkennen, was sie geleistet haben;

Welche Fake-News möchtest du nie mehr hören?
Fake – News, die Angst oder Populismus schüren

Was ist schlimmer – nicht schaffen oder nicht probieren?
Nicht probieren! (denn da erfahre ich nie, ob ich es geschafft hätte)

Welche Familientradition würdest du an deine Kinder weitergeben?
Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen, zwei Töchter haben selbst Familie und haben sicherlich einige Familientraditionen übernommen, z.B. dass wir an Weihnachten zusammensitzen und gut essen oder dass wir am 5. Jänner abends das Haus räuchern (= Pflichttermin )

Privates

Letzter Kinobesuch?
Mein letzter Kinobesuch war im letzten Jahr im Filmclub Bozen, es war der Film „Favoriten“, ein Film, der mich fasziniert hat.

Lieblingsort in der Freizeit?
Das Schnalstal; das Meer

Auswandern – wohin?
Werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr, aber wenn, dann wohl nach Island, denn dieses Land hat mich tief beeindruckt

Welche Themen regen dich auf?
Intoleranz, Diskriminierung, Vorurteile; wenn Menschen von oben herab über wichtige Dinge entscheiden, von denen sie keine Ahnung haben

Letztes Mal herzhaft gelacht?
Habe ich über mich selbst und meine Vergesslichkeit, wenn ich z.B. zum x-ten Mal meinen Schlüssel suche

Wieviel Zeit am Tag gehört dir?
Die Nacht (haha) sehr wenig oder alle Zeit, je nachdem wie man es sieht– ich bin als Vollzeitlehrperson, Mutter und Oma, Hausfrau und Vereinsmensch sehr eingespannt, aber es gehört alles zu meinem Lebensinhalt, also zu meiner Zeit irgendwie; ich genieße aber auch Auszeiten („freie“ Tage mit meinem Mann, einen Wellnesstag oder einen Städtetrip mit meinen Freundinnen)

Schönste Erinnerung aus der Kindheit?
Mit meiner Oma „Mutti“ in der Stube zu sitzen und ihr, während sie beim Socken stricken ist, die Haare zu kämmen und zu „zopfen“ und dabei fernzusehen (Denver Clan und Dallas– das hätte ich sonst nie gedurft )

Titel deiner Autobiografie?
„Chaos – Queen oder wie ich in meinem Leben versuchte, alles unter einen Hut zu bringen“

Im Gespräch mit Gudrun Warger

  • Dachzeile: Bildungszug
  • Redakteur: Ludwig Fabi

Eine von 112 Ehrenamtlichen im Bildungsausschuss

 

BILDUNGSARBEIT

Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein?
In kleineren Dörfern ist hauptsächlich der Bildungsausschuss für die Kultur- und Bildungsarbeit zuständig, während in größeren Orten wie Schlanders mehrere Veranstalter agieren. Deshalb konzentrieren wir uns in Schlanders vorwiegend auf sogenannte „Nischen“-Veranstaltungen.

Was hat dich motiviert, ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
Ich wurde von der damaligen Vorsitzenden ersucht und überredet, mitzuarbeiten und ich habe für ein Jahr zugesagt. Daraus sind mittlerweile rund 10 Jahre geworden und inzwischen wurde ich als Vorsitzende gewählt. Was mich heute motiviert: Habe ein tolles Team hinter mir und wir loten gemeinsam aus, welche Angebote für unser Dorf gefragt sind bzw. fehlen. Dann geht es systematisch in die Planung, Organisation und Umsetzung – auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern.

Was ist für dich lebenslanges Lernen?
„Ich weiß, dass ich nichts weiß“: Man hat nie ausgelernt und es gibt so vieles zu entdecken. Ich bin immer zu begeistern für Weiterbildung, Kulturreisen und für Begegnungen mit Menschen, von denen ich etwas lernen kann.

Welches Bildungsangebot kam gut an?
Sprachencafé, Hobbyausstellung, Pflanzentauschmarkt, Märchenherbst, Kulturfahrten, Ahnenforschung … …

 

 

GESELLSCHAFT

Was kann man von jüngeren Menschen lernen?
Spontanität und Direktheit, unbeschwerte Abenteuerlust.

Was kann man von älteren Menschen lernen?
Ruhe und Gelassenheit, Genügsamkeit und Beständigkeit.

Welche Fake-News möchtest du nie mehr hören?
Oje, keine Lust auf Fake-News. Hoffe einfach, seriöse Nachrichtenkanäle zu erwischen.

Was ist schlimmer – nicht schaffen oder nicht probieren?
Nicht probieren: Wer es nicht versucht, wird nie erfahren, ob er es geschafft hätte.

Welche Familientradition würdest du an deine Kinder weitergeben?
In meiner Herkunftsfamilie sind wir oft gereist, daher: Reisen und Abenteuer erleben.

 

 

PRIVATES

Letzter Kinobesuch?
„Der Zopf“ – Film zum Tag der Frau 2025, im Kulturhaus Karl Schönherr.

Lieblingsort in der Freizeit?
Vinschger und Südtiroler Almen und Hütten für Wanderungen; Urlaub lieber am See oder am Meer.

Auswandern – wohin?
In meinen Heimatort Taufers im Münstertal oder nach Südafrika.

Welche Themen regen dich auf?
Ich wundere mich manchmal, wie kompliziert und hochgeschraubt manche Vorgaben für Bürger gestaltet sind, anstatt ihnen etwas einfacheres anzubieten (ein Beispiel von vielen: SPID, wo zahlreiche Menschen sich helfen lassen müssen).

Letztes Mal herzhaft gelacht?
Mit Psairern auf einer Istrien-Reise, die sich im September spontan ergeben hat.

Wieviel Zeit am Tag gehört dir?
Soviel, wie ich mir nehme. Ich achte darauf, dass freie Zeit übrig bleibt für das, was mir wichtig ist.

Schönste Erinnerung aus der Kindheit?
Das Leben in einem historischen Haus in meiner frühen Kindheit, mit spannenden Spielmöglichkeiten. Noch heute träume ich davon, in alten Mauern zu wohnen.

Titel deiner Autobiografie?
Was nicht ist, kann noch werden

 

 

Im Gespräch mit Michael Pinggera

  • Dachzeile: Bildungszug
  • Redakteur: Ludwig Fabi

Einer von 112 Ehrenamtlichen im Bildungsausschuss

 

BILDUNGSARBEIT

Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein?
Malser Bildungsherbst/Malettes und Gabriel Grüner Preisverleihung. Das Team des BA Mals versucht jedes Jahr ein attraktives, abwechslungsreiches und spannendes Bildungsangebot zu schaffen - v.a. im Herbst. Der BA Mals ist sehr stolz darauf, alljährlich den Gabriel-Grüner-Schülerpreis und das Gabriel-Grüner-Stipendium in Mals abhalten zu können. Alle zwei Jahre findet bei uns auch die Jury Sitzung zu diesen Preisen und auch zum Hansel-Mieth-Preis statt.

Was hat dich motiviert ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
Ehrlich gesagt, wurde ich überredet dem BA Mals beizutreten. Damals wusste ich selbst noch nicht genau, was der BA alles organisiert, plant und durchführt. Da ich an Kultur, Bildung und Gesellschaft interessiert bin, habe ich mir gedacht: „Ich schaue mir das mal an“. Und seitdem bin ich dabei. Wir haben ein tolles, motiviertes und kreatives Team, mit denen die Arbeit eine Menge Spaß macht und sie nehmen mir auch sehr viel Arbeit ab.

Wie oft wurdest du gefragt: Was ist oder tut eigentlich ein Bildungsausschuss?
Eigentlich weniger, wie ich es mir gedacht habe, mehr von jüngeren Personen und Personen meines Altes. Zu Beginn wusste ich auch nicht genau, was ein BA alles macht und war anschließend überrascht wieviel Arbeit und Organisation dahinter steckt.

Welches Bildungsangebot kam gut an?
Ich habe den Eindruck, dass alle Angebote gut ankamen, vor allem, wenn es um geschichtliche und gesellschaftliche Themen geht, welche die Bevölkerung der Gemeinde Mals direkt betreffen. Ich glaube die beste Rückmeldung haben wir bei der 30-Jahr-Feier bekommen. Dabei haben wir die verschiedenen Angebote und Veranstaltungen in allen umliegenden Dörfern/Fraktionen der Gemeinde abgehalten und eine sehr positive Resonanz erhalten.

 

 

GESELLSCHAFT

Was ist wichtiger im Leben: der Weg oder das Ziel
Ist schwierig zu beantworten, weil Beides wichtig ist. Den Weg finde ich jedoch wichtiger, denn es passiert oft, dass man in eine Sackgasse gerät und anschließend kehrt machen oder sich einen anderen Weg suchen muss. Der Prozess und die Erfahrungen, welche auf dem Weg gesammelt werden, sind essenziell für das ganze Leben. Man wächst und lernt auf dem Weg zum Ziel.

Ist das Ehrenamt in Südtirol noch zu retten?
Ich hoffe es. Das Ehrenamt in Südtirol ist etwas ganz Besonderes, ich würde sogar sagen ein besonderes Kulturgut. Ohne Ehrenamt sind wir in so vielen Bereichen aufgeschmissen. Sei es Sport, Kultur, Musik, Feuerwehr, Weißes Kreuz, … es ist ein unverzichtbarer Teil unserer Südtiroler Gesellschaft. Wir brauchen es, damit unsere Gemeinschaft, Bräuche, Dörfer lebendig bleiben und gleichzeitig ist es auch ein soziales und integratives Auffangbecken.

Macht dir die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz Angst?
Nein, überhaupt nicht – da bin ich optimistisch. Jede Technologie ist nur ein Werkzeug und birgt Risiken aber auch Chancen. Es kommt darauf an, wie wir damit umgehen. Mehr Angst machen mir die Menschen, welche diese Technologie missbrauchen. Wir müssen die KI reflektiert und bewusst nutzen und einsetzen. Vorteile sehe ich z.B. in Bereichen wie Medizin, Forschung, Technik, Datenanalyse und Effizienzsteigerung in Unternehmen. Nachteile gibt es in den Gebieten wie: Datenschutz, Bilder und Videos. Auf jeden Fall dürfen wir uns aber nicht abhängig von dieser Technologie machen und sollen immer noch unseren „Hausverstand“ benutzen.

Welche Apps sind auf deinem Handy am Startbildschirm platziert?
Viel zu viele - Die wichtigsten: Wecker, Wallet, WhatsApp und der Browser

Wieviel Zeit am Tag ist handyfrei?
Leider zu wenig, da heutzutage arbeits- und freizeitmäßig viel über das Handy läuft. Meine Tochter muss mich sehr oft ermahnen mein Handy wegzulegen. Deshalb bemühe ich mich, es wenigstens beim gemeinsamen Essen und Filmabend wegzulegen.

 

 

PRIVATES

Lieblingsort?
Egal, Hauptsache mit und bei meiner Familie.

Lieblingsbuch?
Der Herr der Ringe

Was nimmst du auf eine einsame Insel mit?
Schweizer Taschenmesser, Panzertape, Seil, eine Portion Humor und einen Volleyball von Wilson.

Was regt dich auf?
Ungerechtigkeiten jeglicher Natur

Letztes Mal herzhaft gelacht?
Zu Hause, aber das kann ich in der Zeitung öffentlich nicht erzählen Ansonsten beim Theater in Laatsch „A setta Thiattr af Lootsch“, da haben wir Tränen gelacht

Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
Mit dem Elektroauto und 4 % Akku schweißgebadet in Meran umhergefahren, um eine günstige Schnellladesäule zu finden

Schönste Erinnerung aus der Kindheit?
Fußball spielen auf dem „Mala-Peppi-Plotz“ in Laatsch – quer über die Straße. An Weihnachten zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder Prinzessin Fantaghirò schauen

Titel deiner Autobiografie?
Warum einfach, wenn`s auch kompliziert geht



Im Gespräch mit Sonja Abart

  • Dachzeile: Bildungsausschuss Schluderns
  • Redakteur: Ludwig Fabi
  • Redakteur Bild:

Bildungsarbeit

Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein?
Wohnortnahe Bildungsangebote. Durch die Bildungsausschüsse ist es möglich, relevante Themen oder interessante Angebote und Menschen in die Dörfer zu bringen.

Was hat dich motiviert ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
Ich arbeite gern mit Menschen im Team, die neugierig sind, die Ideen für ihr Dorf haben bzw. etwas bewirken und gestalten wollen.

Was ist für dich lebenslanges Lernen?
Lebenslanges Lernen steht für mich in engem Zusammenhang mit dem Vertrauen und der Zuversicht, dass man den Herausforderungen und Veränderungen der Zukunft nicht ausgeliefert ist, sondern dass man aktiv mitgestalten und immer wieder Neues lernen darf.

Welches Bildungsangebot kam gut an?
Sehr guten Anklang fanden die Filme von Franz Lutt zur Eröffnung der Katharinawoche. Hier konnte man gelebte Schluderneser Geschichte miterleben und wie sich das Dorf entwickelt hat bzw. den Fortschritt/die Modernisierung/den Wohlstand der heutigen Zeit.

 

Gesellschaft

Was kann man von jüngeren Menschen lernen?
Wie sie sich von einer Idee begeistern und sich von ihren Gefühlen leiten lassen und dabei nicht Angst oder Bedenken in den Vordergrund stellen.

Was kann man von älteren Menschen lernen?
Ihre Ruhe und Gelassenheit durch ihren Erfahrungsschatz und das aktive Zuhören.

Welche Fake-News möchtest du nie mehr hören?
Grundsätzlich fällt mir die zunehmend negative Berichterstattung auf. Wir Menschen brauchen auch positive Nachrichten, deshalb bevorzuge ich konstruktive Berichte. Bei der Berichterstattung rund um die Ukraine und Russland muss man wachsam sein, um zu unterscheiden zwischen Desinformation und Wirklichkeit. Ein unvoreingenommenes Bild zu bekommen, fällt schwer.

Was ist schlimmer – nicht schaffen oder nicht probieren?
Nicht probieren

Welche Familientradition würdest du an deine Kinder weitergeben?
Das gemeinsame Kochen und dann zusammensitzen, das Feiern der Geburtstage und die Feste im Jahreskreis im Kreise der Großfamilie.

 

PRIVATES

Letzter Kinobesuch?
Die Konklave.

Lieblingsort in der Freizeit?
Die Natur, die Langlaufloipe, zuhause mit einem guten Buch.

Auswandern – wohin?
Wo es warm ist und das Meer rauscht.

Welche Themen regen dich auf?
Spott, ignorante Menschen, sich lustig machen auf Kosten anderer oder diese bloßstellen.

Letztes Mal herzhaft gelacht?
Im Lehrerzimmer mit meinen Kolleginnen.

Wieviel Zeit am Tag gehört dir?
Die Abendstunden, wenn keine Sitzungen stattfinden.

Schönste Erinnerung aus der Kindheit?
Die Geschichte vom Schellen-Ursli im Kindergarten.

Titel deiner Autobiografie?
Mit positiver Kraft & Humor das Leben meistern.

Im Gespräch: Heinrich Lechthaler

  • Dachzeile: Bildungsausschuss Kortsch

Einer von 112 Ehrenamtlichen im Bildungsausschuss

Bildungsarbeit

Wenn du Bildungsausschuss hörst, was fällt dir spontan ein?
Interessante Themen aufgreifen, die meinen Heimatort betreffen und gemeinsam mit anderen Vereinen helfen diese aufzuarbeiten.

Was hat dich motiviert ehrenamtlich im Bildungsausschuss tätig zu sein?
Die Einsicht, dass Wissen über unsere Vergangenheit, uns hilft die Zukunft zu gestalten. Dafür liefert ein Bildungsausschuss optimale Rahmenbedingungen.

Wie oft wurdest du gefragt: Was ist oder tut eigentlich ein Bildungsausschuss?
Nicht so oft. Anfangs Jahren haben wir das zugewiesene Geld zum größten Teil an unsere örtlichen Vereine weitergegeben und selbst nur vereinzelt Initiativen gestartet. Allmählich sind wir vom Gießkannenprinzip abgekommen und haben inhaltlich mit den Vereinen zusammen Themen umgesetzt und Aktionen unterstützt.

Welches Bildungsangebot kam gut an?
Vorträge und Bilddokumentationen (Dias, Filme und Fotos) über Ereignisse, die unser Dorf betreffen. (Meliorierungsarbeiten Kortscher Wiesen als Beispiel).

 

Gesellschaft

Was ist wichtiger im Leben: der Weg oder das Ziel?
Es geht sich auf einen Weg leichter, wenn man ein Ziel hat.

Ist das Ehrenamt in Südtirol noch zu retten?
Der ehrenamtliche Einsatz für eine Gemeinschaft und das Gemeinwohl speist sich leider aus Quellen die zunehmend versiegen.

Macht dir die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz Angst?
Ja. Wir lebten vor 5000 Jahren noch in der Steinzeit! Ob unser Gehirn diesen Quantensprung meistern kann, ist mehr als fraglich.

Welche Apps sind auf deinem Handy am Startbildschirm platziert?
Google-Suche, Wetter-App, Anrufe und die Galerie

Wieviel Zeit am Tag ist handyfrei?
Ich weigere mich das Handy mehr als eine halbe Stunde wöchentlich zu nutzen.

 

PRIVATES

Lieblingsort?
Vinschger Sonnenberg

Lieblingsbuch?
„Die Reise unserer Gene“ von Johannes Krause

Was nimmst du auf eine einsame Insel mit?
Ein Messer, ein Beil, Streichhölzer und ein gutes Buch

Was regt dich auf?
Die Umwandlung der USA in ein faschistisches Gebilde

Letztes Mal herzhaft gelacht?
Mit meiner Enkelin

Wann hast du zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
Diesen Sommer, eine Sängerwanderung im Trentino

Schönste Erinnerung aus der Kindheit?
Vieh hüten mit anderen Kindern

Titel deiner Autobiografie?
Geschichte lebt im Menschen weiter

Informiert oder manipuliert?

  • Dachzeile: Schloss Goldrain

Auf dem Weg zur kritischen Medienkompetenz: Im Schloss Goldrain findet eine interessante Veranstaltung statt. Ein Dialog zwischen und Diskussion mit Elisa Tappeiner, Radio/TV/Web-Redakteurin bei RAI Südtirol, und Patrick Rina, freischaffender Journalist
Freitag, 08. Mai 2026 um 20.00 Uhr im Bildungshaus Schloss Goldrain
Was ist Journalismus und wo liegen seine Grenzen?
Wo und wie beschafft man sich wahre Informationen?
Wie steht es um die Medien- und Meinungsvielfalt in Europa, Italien und Südtirol?
u.v.m.

Jahrgangstreffen 1947

  • Dachzeile: Mals/Tartsch

Wenn der Punter Sepp und der Paulmichl Hias zum Jahrgangstreffen für die 1947er in der Gemeinde Mals einladen, dann kommen viele der Aufforderung nach. Es könnten zwar mehr sein, aber dafür hatten die Anwesenden einen herrlichen Tag. Heuer war am 10. Oktober das Treffen bei der Pizzeria Remo in Tartsch und 25 Rüstige und Kommunikationsfreudige sind der Einladung gefolgt. Bei Pizza und einem guten Glas Wein und am Nachmittag mit fein gebratenen Kastanien ließen es sich die 1947er bei schönstem Wetter beim Remo gut gehen. Das Hoangerten war Mittelpunkt des Treffens und der Stoff für’s Ratschen ging nicht aus. Dem Punter Sepp und dem Paulmichl Hias wurde für die Organisation gedankt, verbunden mit der Bitte auf ein nächstes Mal. (r)

Jugend: „Inzer perfekts Dinner“

  • Dachzeile: Im Jugendraum Tarsch
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  • Weitere Fotos - 2:

Bei uns im Jugendraum Tarsch wird’s lecker! Wir starten gemeinsam mit den Jugendlichen unser eigenes „Perfektes Dinner“. Weil wir alle mega gern kochen, und noch lieber essen, wird in Teams ein cooles Menü geplant, geschnippelt, probiert und natürlich auch gemeinsam gegessen.
Es wird bestimmt ein toller Abend voller guter Laune, Teamwork und richtig gutem Essen – wir freuen uns schon drauf!
Falls du Fragen hast, melde dich gerne bei uns im Jugendtreff Tarsch bei Myri unter 328 5588131

Jugend: „Maske drauf, Tuifl raus!“

  • Dachzeile: Ein Projekt voller Tradition und Kreativität

Im Herbst wurde es wieder spannend im Jugendtreff All In in Kastelbell. Die Tage wurden kürzer, die Nächte länger – und mit dem nahenden Dezember tauchten auch die Krampusse wieder auf. Passend zur dunklen Jahreszeit hatten Jugendliche die Möglichkeit, ihre eigene Krampusmaske zu schnitzen.
Das Projekt fand in Zusammenarbeit mit den Pfoffagonder Tuifl, dem Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars und dem Holzschnitzer Josef Stricker aus Martell statt. In sechs Treffen von Ende September bis Mitte November lernten die Teilnehmer*innen Schritt für Schritt, wie man aus einem Holzrohling eine gruselige und einzigartige Maske macht.
Zuerst wurde das Design auf den Rohling gezeichnet – dabei waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Danach ging es ans Schnitzen: Mit Schnitzeisen, Schleifpapier, Dremel und anderen Werkzeugen wurde die Maske geformt. Sobald sie die gewünschte Gestalt hatte, wurde sie ausgehöhlt, mit Hörnern versehen und mit Acrylfarben bemalt. Zum Schluss bekam jede Maske eine passende Bindung auf der Rückseite, damit sie gut sitzt – und ein Fell als coolen Abschluss.
Neben dem Schnitzen wurden auch die „Tuifflfellr“ mit Schafwolle erneuert und bereits vorhandene Masken restauriert. So wurde nicht nur Neues geschaffen, sondern auch Altes gepflegt.
Das Projekt war ein voller Erfolg: Die Jugendlichen waren mit Begeisterung dabei, lernten viel über das Handwerk und konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Am Ende entstanden beeindruckende Masken, die sich sehen lassen können – und die sicher für ordentlich Schrecken sorgen werden!

Jugend: Abenteuer, Eis & Europapark

  • Dachzeile: Sommerpower im Juze Hoad und fResch Reschen
  • Weitere Fotos - 1:

Was für ein Sommer in den Jugendtreffs Juze Hoad und fResch Reschen! An insgesamt vier Dienstagen wurde beim „Offenen Dienstag“ gemeinsam geplant, gelacht und erlebt. Von 9 bis 16 Uhr hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihren Tag selbst zu gestalten – vom Menüvorschlag über den Einkauf bis zum Kochen, Spielen oder sogar Wände bemalen.
In weiteren Öffnungszeiten außerhalb des „Offenen Dienstags“ wurden kulinarische Sommerfreuden zubereitet: kreative Snacks wie Bueno Eis Cups, After Eight Erfrischung, Stockbrot, Wassermelonen-Granita, selbstgemachte Pasta mit Pesto, Cookies und Cookie Dough Eis. Auch die DIY-Abteilung kam nicht zu kurz – mit selbstgemachten Hug-Shirts und den beliebten „Motchis“ nach fResch-Art.
Das absolute Highlight: die Fahrt in den Europapark mit dem fResch-Team! Voller Action, Adrenalin und unvergesslicher Momente – ein Tag, der für viele zur schönsten Erinnerung des Sommers wurde. Ein herzliches Dankeschön geht an den ACV Vinschger Oberland für den Verleih des Sportclubbusses!
Mit dem Start in den Herbst geht es weiter in den Treffs – viele spannende und kreative Ideen sind bereits in Planung. Es bleibt also aufregend...

Jugend: Alltag im Jugendtreff Chillhouse

  • Dachzeile: Stilfs

Der Jugendtreff Chillhouse Stilz ist für viele Jugendliche im Dorf ein fester Bestandteil ihres Alltags. Nach der Schule kommen sie hier zusammen, um abzuschalten, Freunde zu treffen und ihre Freizeit nach ihren Bedürnissen zu gestalten. Das Chillhouse bietet einen geschützten Raum, in dem junge Menschen sie selbst sein können – ohne Leistungsdruck und mit viel Platz für eigene Ideen.
Ein typischer Nachmittag beginnt entspannt. Einige Jugendliche sitzen auf den Sofas, hören Musik oder tauschen sich über ihren Tag aus, während andere Calcetto spielen. Auch der obere Raum wo sich Fernseher und Konsole befinden ist sehr beliebt. Wer es ruhiger mag, zieht sich in eine gemütliche Ecke oder auch auf die großzügige Terrasse zurück.
Neben dem offenen Betrieb finden regelmäßig besondere Aktionen und Veranstaltungen statt. Am 19.11.25 nahmen einige Jugendliche an einem Jugendstammtisch zusammen mit Vertretern der Gemeinde Stilfs und des Projekts „Stilfs – Resilienz erzählen” teil. Dabei hatten sie die Möglichkeit, ihre Meinungen und Anliegen einzubringen und aktiv an jugendrelevanten Themen mitzuwirken. In der Klosn-Zeit war der Treff wieder ein willkommener Rückzugsort um sich zu erholen und aufzuwärmen. Am 20.12.25 gab es einen relativ spontanen Ausflug nach Meran, um dort die Weihnachtszeit ein wenig zu genießen. Am 10.01.26 fand zudem ein Spaß-Calcettoturnier im Chillhouse statt, bei dem Teamgeist, Fairness und Spaß im Mittelpunkt standen. Mittels Losverfahren wurden jede Runde neue Teams und verschiedene Schwierigkeitsgrade zugewiesen. Am Samstag 11.04.26 findet wieder die alljährliche Gardalandfahrt mit Jugendlichen aus weiteren Treffs statt.
Der Jugendtreff Chillhouse Stilz ist somit weit mehr als nur ein Aufenthaltsort. Er ist ein Ort der Begegnung, der Unterstützung und der Gemeinschaft, an dem Jugendliche Freundschaften knüpfen, Verantwortung übernehmen und wertvolle Erfahrungen für ihren weiteren Lebensweg sammeln können.

Jugend: Chance für Mitgestaltung und Engagement

  • Dachzeile: Neuwahlen im Ausschuss Laas:

Laas – Im Treff von Laas stehen bedeutende Veränderungen bevor: Die Neuwahlen des Ausschusses bieten allen Interessierten eine wertvolle Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und die Zukunft des Treffgeschehens mitzugestalten. Dabei richtet sich der Aufruf ausdrücklich an alle, die Motivation, Ideen und Interesse daran haben, Verantwortung zu übernehmen und das gemeinschaftliche Leben vor Ort weiterzuentwickeln.
Der Ausschuss spielt eine zentrale Rolle in der Organisation und Weiterentwicklung des Treffs. Hier werden Entscheidungen getroffen, Veranstaltungen geplant und neue Impulse gesetzt. Jede und jeder kann kandidieren – unabhängig von bisherigen Erfahrungen – entscheidend sind vor allem Einsatzbereitschaft, Teamgeist und der Wunsch, etwas zu bewegen. Wer in den Vorstand gewählt wird, übernimmt ein Ehrenamt, das mit bestimmten Rechten, aber auch mit Pflichten verbunden ist. Dazu gehört unter anderem die aktive Teilnahme an Sitzungen, die Mitgestaltung von Projekten sowie die Verantwortung, die Interessen der Treffgemeinschaft zu vertreten. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, wodurch eine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit im Ausschuss gewährleistet wird.
Um potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten einen Überblick über die Aufgaben und Rahmenbedingungen zu geben, steht Andy als Ansprechpartner zur Verfügung. Er informiert ausführlich über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, erklärt die Rechte und Pflichten eines Ausschussmitglieds und beantwortet offene Fragen.
Die offizielle Kandidaturphase beginnt am 27. April und endet am 9. Mai. In diesem Zeitraum haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich in eine Kandidatenliste einzutragen und damit ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Wahl zu erklären. Transparenz und Offenheit stehen dabei im Vordergrund, sodass sich die Gemeinschaft ein Bild von den Bewerberinnen und Bewerbern machen kann.
Nach Abschluss der Kandidaturphase folgt die eigentliche Wahl, bei der die Mitglieder des neuen Ausschusses bestimmt werden. Dieser Prozess stellt sicher, dass die zukünftige Ausrichtung des Treffs demokratisch legitimiert ist und von der Gemeinschaft getragen wird.
Der Appell an die Bevölkerung ist eindeutig: Nutzt die Gelegenheit, bringt eure Ideen ein und gestaltet den Treff aktiv mit.

Jugend: Chillhouse Stilfs

  • Weitere Fotos - 1:
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Nach einer längeren verletzungsbedingten Pause ist das Chillhouse seit 7. Juni wieder geöffnet. Die Jugendlichen waren sichtlich erfreut, den Treff wieder besuchen zu können. Wie schon vor der Pause ist der “Zockerraum“ weiterhin ein willkommener Rückzugsort. Aber auch auf der Terrasse, die immer mal wieder umgestaltet wird lässt es sich bei einer Runde Imposter oder Werwolf gut aushalten. Und sollte es in Stilfs mal zu heiß sein, so verschafft uns eine spontane Wasserschlacht Abkühlung.
An Samstagen wird regelmäßig gekocht und je nach Lust und Laune auch mal gerne gesungen und getanzt. Auch das Calcetto und der alte Computer mit ein paar Retro-Games werden gerne bespielt.
Beim Stilz-Festival vom 25.-27. Juli haben wir unsere Räumlichkeiten zur Vorführung von Filmen bereitgestellt, um auch der Öffentlichkeit den Jugendtreff vorzustellen, außerdem haben wir Getränke und kleinere Snacks zur Verfügung gestellt.
Auf das Kommen neuer und altbekannter Gäste im neuen Schuljahr freut sich der Jugendarbeiter David.

Jugend: Der „Safe Space“ beim Prader Faschingsumzug

  • Dachzeile: Konfetti, Gurken & durchatmen
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Der legendäre Faschingsumzug in Prad ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Doch wo große Menschenmengen, laute Musik und ausgelassene Stimmung zusammentreffen, kann es auch zu Momenten der Überforderung kommen. Deshalb hat der Jugendtreff Prad heuer ein besonderes Projekt umgesetzt: einen „Safe Space“ als geschützten Rückzugsort direkt vor dem Treffpunkt.
Dieses Angebot war Teil des Sicherheitskonzepts der Gemeinde. Ziel war eine niederschwellige Anlaufstelle für Jugendliche, die Unterstützung brauchten oder eine kurze Pause vom Trubel suchten. Besonders die eisigen Temperaturen machten unseren warmen Rückzugsort wertvoll: Viele nutzten die Gelegenheit, sich aufzuwärmen oder die sanitären Anlagen zu nutzen. Für Stärkung war gesorgt: Wasser, Obst, Snacks und der bewährte „Hausmittel-Klassiker“ – saure Gurken und Gurkenwasser. Ob bei Erschöpfung, Reizüberflutung oder einfach zum Durchatmen – die Jugendarbeiterinnen standen bereit, um verantwortungsvoll zu begleiten.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Eure kreativen Kostüme haben uns begeistert, und der Besuch des Weihnachtsmanns war ein besonderes Highlight.
Die Resonanz war durchwegs positiv: Nicht nur die einheimische Jugend, sondern auch Jugendliche aus dem ganzen Vinschgau fanden den Weg zu uns. Es entstanden viele gute Gespräche und neue Kontakte. Wir danken der Gemeinde Prad für die Einbindung ins Sicherheitskonzept und allen Jugendlichen für ihr Vertrauen. Die Aktion hat erneut gezeigt, wie wichtig sichere Rückzugsorte bei Großveranstaltungen sind.
Die Jugendarbeiterinnen Isabel und Lisa

Jugend: Die Jugendarbeit

Du bist der Ort, an dem junge Menschen
nicht perfekt sein müssen.
Wo niemand Leistung misst,
sondern wir fragen, wie es ihnen wirklich geht.

Bei dir bekommt all das Raum,
was in ihnen arbeitet:
Zukunftsfreude und Zukunftsangst,
Alltagschaos und stille Sorgen,
Neugier, die sich ihren Weg sucht.

In deinen Räumen dürfen sie ausprobieren,
umplanen, lachen, scheitern, neu beginnen.
Wir begleiten sie – manchmal im Gespräch,
manchmal einfach im stillen Dabeisein.

Hier entstehen Begegnungen,
Ideen, die größer werden,
und Momente, in denen ein junger Mensch
über sich hinauswächst.

Im Vinschgau,
zwischen verstreuten Dörfern und weiten Horizonten,
bist du das Netz, das trägt,
und der Raum, der verbindet.

Für uns bist du kein Zusatzangebot.
Du bist ein Stück Zukunftssicherung,
Tag für Tag.

Und jedes Mal, wenn ein junger Mensch
ein Stück sicherer, freier oder mutiger wird,
wissen wir:
Wir stehen am richtigen Ort.

Mariana, Jugendarbeiterin in Glurns und Taufers

Jugend: Ein Hoch auf Mut und Tatendrang!

  • Dachzeile: Mals

Das junge Ehrenamt im JuMa floriert und wächst, den hier übernehmen engagierte unter 23-Jährige den Sitzungstisch und bringen frischen Wind und neue Perspektiven für die Jugendarbeit im JuMa mit. Damals als Besucher*innen ins JuMa gekommen, sitzen sie nun an ihrem freien Samstagvormittag (oder mussten extra frei nehmen) alle um 8:30 Uhr in JuMa, um 4 Stunden lang mit den Mitarbeitenden, Mission und Vision des JuMas zu evaluieren und eventuell zu korrigieren.
Liebe*r Michael, Nora, Yanic, David, Matias und Aalyha, ihr macht einen super Job, ihr seid engagiert, furchtlos und motiviert, dafür und für alles was ihr dem JuMa und somit den Jugendlichen der Gemeinde Mals und darüber hinaus noch an Feten, Aktionen, und Workshops beschert, fettes Danke!

Jugend: Ein Märchen. Erzählt von der verbannten Jugendarbeiterin

  • Dachzeile: Das Jugendhaus Schluderns im Herbst
  • Weitere Fotos - 1:

Es war einmal vor langer Zeit, als es um neun Uhr abends noch hell war… Da saßen sie an einem Tisch, Vorständler und Jugendarbeiterin und im Hintergrund, da gab es noch viel mehr Leute, die auch daran beteiligt waren Pläne zu schmieden. Pläne für den Herbst, denn man konnte ihn schon spüren, schon riechen – er näherte sich. Und so begannen alle fleißig zu arbeiten.
Der Rosenkranzmarkt, einer der vielen traditionellen Märkte in Schluderns, stand an und es müsste sich um Speis und Trank gekümmert werden.
Das Laufwunder, eine Aktion der Young Caritas, bei der Spendengelder für Projekte in aller Welt für den Klimaschutz durch, ganz einfach, gelaufene Kilometer, gesammelt werden, wurde für den Oktober organisiert.
Dann, bald darauf, war auch Coira Rock geplant. Ein Event, das Jugendlichen Live-Musik wieder schmackhaft machen und näherbringen soll.
Die Planungen verliefen gut. Alle waren motiviert und mit ihren Aufgaben beschäftigt, als ein Unglück geschah und die Jugendarbeiterin in ihr zuhause verbannte, für lange, lange Zeit.
Nun waren die Vorständler, besonders engagierte Vorständler (das muss hier festgehalten werden) auf sich alleine gestellt und mussten nun auch die Aufgaben der Jugendarbeiterin übernehmen.
Was passierte mit all den Plänen? Natürlich wurde alles erledigt, alles organisiert und veranstaltet. Die Vorständler und ihre fleißigen Kooperationspartner*innen wuppten die Events und nebenbei alles Anstehende das Jugendhaus direkt betreffend. Und siehe da, mit Anfang des Winters, als schon einige Schneeflocken den kalten Boden berührt hatten, kam auch die Jugendarbeiterin zurück aus ihrer Verbannung und alle lebten glücklich und selig bis zum Ende der Öffnungszeit zusammen.

Jugend: Familienmitglied Smartphone

  • Dachzeile: Vortrag

Chancen und Risiken digitaler Medien im Familienalltag. Digitale Medien sind aus dem Familienalltag nicht mehr wegzudenken. Smartphones, soziale Netzwerke und Streaming-Angebote bieten zahlreiche Chancen – von schneller Information bis hin zu neuen Formen der Kommunikation. Gleichzeitig stellen sie Familien vor Herausforderungen, etwa im Umgang mit Bildschirmzeiten, Datenschutz oder emotionaler Überforderung. Wie ein gesunder und bewusster Umgang gelingen kann, steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Dr. Markus Gröber, Sozialpädagoge, Mentaltrainer und Psychologe.
In seinem praxisnahen Vortrag beleuchtet Dr. Gröber die Chancen und Risiken digitaler Medien im Familienleben und zeigt auf, warum digitale Erziehung keine Einzelaufgabe ist, sondern nur gemeinsam von Eltern, Kindern und Jugendlichen gelingen kann. Statt pauschaler Verbote setzt er auf Verständnis, Aufklärung und alltagstaugliche Lösungsansätze. Der Vortrag macht deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist. Dabei geht es nicht nur um Zeitbegrenzungen, sondern auch um Inhalte, Vorbilder und klare Absprachen innerhalb der Familie. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Social-Media-Plattformen funktionieren. Dr. Gröber erklärt verständlich, nach welchen Prinzipien diese Plattformen aufgebaut sind und warum sie eine so große Anziehungskraft ausüben. Besonderes Augenmerk legt der Referent auf die psychologischen Mechanismen, die hinter Likes, Endlos-Feeds und Benachrichtigungen stecken. Diese sind gezielt darauf ausgerichtet, Aufmerksamkeit zu binden und können gerade für Kinder und Jugendliche schwer zu durchschauen sein. Wissen darüber hilft Familien, Risiken besser einzuordnen und bewusste Entscheidungen zu treffen.
Abschließend zeigt der Vortrag konkrete Strategien, die Familien im Alltag stärken: offene Gespräche, klare Regeln, gegenseitiges Vertrauen und ein respektvoller Umgang mit digitalen Medien. Ziel ist es, digitale Kompetenz zu fördern und Medien als das zu nutzen, was sie sein können – eine Bereicherung, nicht eine Belastung.

Jugend: Gaffiti Workshop

  • Dachzeile: JULO und JUBU beim Laatscher Markt
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Am Samstag, 15.11.25 fand im Jugendzentrum Freiraum Schlanders ein Graffiti Workshop statt.Die Teilnehmer erhielten am Vormittag eine kurze Einführung in die Welt der Graffitis und konnten sich anschließend am Zeichnen eigener Entwürfe erproben. Zu Mittag wurden in der JuZe Küche gemeinsam Spaghetti gekocht und gegessen und dann ging es mit dem richtigen Sprayen los. Die Jugendlichen konnten endlich ihre Entwürfe auf den Trennwänden des Jugendzentrums in die Realität umsetzen. Dabei entstanden kreative und farbenfrohe Bilder, die nun das JuZe schmücken. Danke an alle Mitwirkenden!

Jugend: Gemeinsam kreativ und mittendrin

  • Dachzeile: JULO und JUBU beim Laatscher Markt
  • Weitere Fotos - 1:

Beim diesjährigen traditionellen Laatscher Markt waren auch die beiden Jugendtreffs JULO (Jugendtreff Laatsch) und JUBU (Jugendtreff Burgeis) mit viel Begeisterung dabei. Nach rund zwei Monaten Vorbereitung konnten die Jugendlichen endlich zeigen, was in ihnen steckt: An ihrem liebevoll gestalteten Stand boten sie dekorative Ringe mit Trockenblumen zum Aufhängen an – jedes Stück ein echtes Unikat. Die gemeinsame Arbeit an den Vorbereitungen und am Marktstand hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch den Teamgeist gestärkt. Alle packten mit an, übernahmen Verantwortung und erlebten, wie schön es ist, Teil der Dorfgemeinschaft zu sein.
Ein gelungenes Projekt, das zeigt, wie viel Kreativität und Engagement in der Jugend von Laatsch und Burgeis steckt!

Jugend: Girlsday

  • Dachzeile: ein cooler Tag für coole Mädels im JuZe Naturns

Von den Mädels gewünscht und endlich wieder Wirklichkeit – in den Ferien gabs unseren Girls‘ Day! Einen ganzen Tag konnten die angemeldeten Mädels das JuZe ausschließlich für sich genießen. Zu Beginn entschieden wir gemeinsam, was wir kochen wollten: Es gab asiatische Nudeln mit Gemüse – würzig, frisch und richtig lecker. Nach dem gemeinsamen Einkaufen wurde geschnippelt, gewürzt und als alles zubereitet war, gemeinsam gegessen- Zum Nachtisch wurden süße Cookies und ein saftiger Bananenkuchen gebacken.
Anschließend wurde es kreativ: Eine Gruppe gestaltete tolle Gipsmasken im Halloween-Stil – jede Maske ein echtes Unikat!
Währenddessen schauten andere einen Film, chillten und spielten Billard.
Es war ein richtig cooler Tag mit viel Spaß, Kreativität und auch der Gelegenheit, einfach mal zu entspannen.

Jugend: Griaßt Enk!

  • Dachzeile: Jugendzentrum Green Turtle Latsch

Im Jugendzentrum Green Turtle Latsch sei willkommen hier, mit Jana und Magda, das sind wir. Der Dackel Rudi begrüßt dich auch, er legt sich gleich auf den Bauch.

Junge Leute von zehn bis fünfundzwanzig geschwind, kommen vorbei, gemeinsam – wie schön es klingt.
Der Treff wird von Euch gestaltet Tag für Tag, Kochen, Zocken, Kartenspiel – viel auf einem Schlag. Kommt vorbei, fühlt euch wohl, habt Spaß und Mut, denn hier zählt Gemeinschaft, Freundschaft und Gut.
Scannt den QR-Code, um Einblick zu gewinnen, in den Treff-Alltag, der sich dort beginnt zu spinnen.
Da sind unsere Kontaktdaten, merk sie dir geschwind, melde dich bei Fragen – das kannst
du gerne wagen.

Jana: +39 371 430 5448
Magda: +39 380 182 8380

Jugend: Herbstliche Aktionen

  • Dachzeile: Jugendtreffs fResch Reschen und Juze Hoad
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Der Herbst war in diesem Jahr ganz schön lebhaft in unseren beiden Jugendtreffs, fResch Reschen und Juze Hoad. Eine Vielzahl an kreativen und schmackhaften Aktionen brachten die Kids zusammen und sorgte für jede Menge Spaß!
Es wurde fleißig an Herbstdekorationen für Zuhause gebastelt. Auch in der Küche gab es einiges zu tun: Die Jugendlichen bereiteten gemeinsam selbstgemachten Glibbischleim zu – ein Hit bei allen! Außerdem gab es leckere Speisen wie Kürbissuppe, Currywurst und das beliebte Sushi Juze Style. Die süßen Crêpes, Waffeln und die Tanghuku Spieße ließen sich die Naschkatzen unter den Kids schmecken und sorgten für strahlende Gesichter.
Im fResch Reschen fand zudem eine Halloweenparty statt, die von den fResch Sprecher*innen perfekt vorbereitet wurde. Mit abgehackten Finger Hot Dogs, Würmerbowle, einem grusligen Halloweenparcours im Dunkeln und ausgefallenen Preisen für die besten Verkleidungen kamen Halloweenfans voll auf ihre Kosten.
Die Teams in beiden Treffs haben sich ebenfalls verändert: Das Ausscheiden einiger aktiver Mitglieder brachte frischen Wind ins Juze Hoad. Zwei Buben und zwei Mädchen der ersten Klasse Mittelschule sind nach einer Bewerbungsrunde ins Juze Team hinzugekommen. Wir heißen sie herzlich willkommen. Ein großes Dankeschön geht auch an die bisherigen Teammitglieder, die im fResch und Juze ausgeschieden sind. Eure langjährige Tätigkeit wird von uns sehr geschätzt.
Ebenso möchten wir uns bei Veronika Thaler und Christian Kofler, beides Sexualpädagogen, bedanken, die einen interessanten Workshop im Juze Hoad mit dem Thema „Mein Körper, meine Entscheidung“ leiteten. Die Mittelschülter*innen lernten dort mehr über eigene Grenzen, Körperwahrnehmung und sich selbst.
Ein herzlicher Dank gilt schließlich auch dem Netz - Offene Jugendarbeit und dem Bildungsausschuss Graun, die uns bei dieser großartigen Aktion unterstützt haben. Wir freuen uns auf viele weitere spannende Erlebnisse und Aktionen!

Jugend: Hoi an olle!

  • Dachzeile: Green Turtle Latsch

I bin di Marion und terf mi do als nuie Jugendorbeiterin in Green Turtle Latsch vorstellen. Mir liegt dr Austausch und di Begegnungen mit Jugendlichen bsunders am Herzen und deswegn frei i mi Toal va der Gemeinschoft zu werden – Um an Ort mitzugestolten an den men sich af Augenhöhe begegnet, wo Jugendliche sich frei entfolten kennen und selbst in Mittelpunkt stiahn. Kemmps gern vorbei, i frei mi schun enk kennenzulernen!

Jugend: Jugendliche übernehmen das Ruder

Das JuTsche Tschengls ist ein Treffpunkt für Jugendliche. Hier können junge Menschen ihre Freizeit verbringen, Projekte umsetzen und eigene Ideen einbringen. Besonders wichtig ist hierbei der Ausschuss, der das Herzstück des JuTsche bildet. Der Ausschuss besteht aus fünf engagierten Jugendlichen, die gemeinsam Verantwortung übernehmen und das Geschehen im Treff aktiv mitgestalten. Sie entscheiden über Veranstaltungen und neue Angebote. Dabei vertreten sie die Interessen der Besucher*innen und sorgen dafür, dass das JuTsche ein Ort bleibt, an dem sich alle wohlfühlen und mitbestimmen können.
Hier stellen sich die Vorstandsmitglieder gegenseitig vor und sagen, was sie aneinander schätzen:
Hanna beschreibt Amelie als ein bisschen schüchtern, dennoch passt sie aber sehr gut in den Ausschuss, da sie mit ihrer Art Ruhe hineinbringt. Sie hat immer gute Ideen und bringt sich bei allem gut ein. Bei den Treffen bringt sie sich immer ein, horcht zu und respektiert jede Meinung. Besonders toll an ihr ist ihre positive und fröhliche Art und sie ist immer für Gespräche zu haben. Kurz gesagt ist laut Hannah Amelie der Ruhepol im JuTsche
André findet, dass David gut in den Ausschuss passt, da er sich stark für die Wünsche und Ideen der Treffbesucher*innen einsetzt. Er hatte z.B. die Idee jeden zweiten Freitag einen Kochabend zu veranstalten, der mit großer Begeisterung von allen herzlich begrüßt wurde.
Florin beschreibt Hannah als sehr offene und gut gelaunte Person, mit der man leicht ins Gespräch kommt. Sie sorgt oft für eine lockere Stimmung und bringt Schwung in die Gruppe. Sie hat eine sehr positive Art, die sie für ein gutes Miteinander im Treff einsetzt. Durch ihre positive Art passt sie einfach gut in den Ausschuss.
David beschreibt André als sehr vertrauenswürdige und hilfsbereite Person und eine Person, mit der man immer gut sprechen kann. Bei den Sitzungen bringt er immer gute Vorschläge und Ideen.
Amelie findet, dass Florin gut in den Ausschuss passt, da er sehr hilfsbereit und nett ist. Man kann sich auf ihn verlassen und es ist immer sehr lustig mit ihm.
Vor kurzem haben zwei Mitglieder, Eva und Samuel, den Ausschuss verlassen. Für ihr Engagement und ihre Zeit im JuTsche sagen wir ein großes Dankeschön. Ihre Plätze wurden durch Wahlen an Florin und David vergeben, die nun frische Ideen und neue Perspektiven ins Team bringen.
Durch die Arbeit im Ausschuss lernen die Jugendlichen nicht nur, wie man im Team arbeitet und Entscheidungen trifft, sondern auch wie wichtig Engagement und Eigeninitiative sind. Sie übernehmen Aufgaben, die sonst oft Erwachsene machen und zeigen damit, dass Jugendbeteiligung etwas bewirken kann.
Das JuTsche Tschengls steht damit für ein gelebtes Beispiel von Mitbestimmung, Verantwortung und Gemeinschaft - gestaltet von fünf jungen Menschen, die zeigen wie viel Power in ihnen steckt.

Jugend: Jugendraum Citytreff

  • Dachzeile: Glurns
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Es gibt große Neuigkeiten für den Jugendraum Citytreff in Glurns: Zukünftig unterstützt uns ein neues Teammitglied, Kathrin Fliri.
Der Obere Bereich des Jugendtreffs ist ab sofort wieder geöffnet. Wir haben einen neuen Fernseher bekommen, der Gelegenheit bietet gemeinsam zu zocken oder einen Film zu schauen. Zudem könnt ihr mit uns gemeinsam eine neue Chillout-Area gestalten. Schaffen wir einen Platz um Musik zu hören und zusammen abzuhängen - ob Wände bemalen, Ideen Sammeln für die Einrichtung und basteln: Wir wollen einen Raum schaffen der zu euch passt. Im großen Aufenthaltsraum haben wir außerdem einen neuen PC und große Boxen für fette Beats bekommen.
Wenn ihr Lust habt euch kreativ auszuleben oder einfach einen Freiraum braucht kommt vorbei:
Di 15:00 – 19:00 Uhr
Mi 16:00 – 20:00 Uhr
Fr 16:00 – 22:00 Uhr
Wir freuen uns auf euch!

Jugend: Jugendraum Lichtenberg wiedereröffnet!

  • Dachzeile: Lichtenberg

Der Jugendraum Lichtenberg (JuRaLi) hat nun ein neues Zuhause in den Räumlichkeiten der ehemaligen Feuerwehrhalle gefunden. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten öffnete er dort am 21. Oktober erstmals seine Tore. Jetzt wartet der frisch renovierte Treffpunkt darauf, von den Jugendlichen aus Lichtenberg und Umgebung mit Leben gefüllt zu werden.
Begleitet werden die Öffnungszeiten (Dienstag 17:00–19:00 Uhr und Freitag 17:00–22:00 Uhr) von den Jugendarbeiterinnen Lisa, Juliane und Isabel. Schon bei der Planung des neuen Jugendraums waren die Jugendlichen aktiv eingebunden: Der Jugenddienst Obervinschgau organisierte mehrere Workshops, bei denen zahlreiche junge Leute ihre Ideen einbringen konnten. Die rege Beteiligung zeigte, wie wichtig den Jugendlichen ihr Treff ist.
Kommt vorbei und füllt die neuen Räume mit Leben! Bringt eure Ideen ein und gestaltet die Angebote im Jugendraum aktiv mit.

Jugend: Jugendtreff Tarsch

  • Dachzeile: Tarsch
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Des wos inz wichtig isch...

Jugend: Jugendtreffs Mittelvinschgau gemeinsam unterwegs

  • Dachzeile: Das Jugendhaus Schluderns im Herbst
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Am 13.12.2025 machten sich die Jugendlichen der Jugendtreffs Tarsch, Latsch, Tschengls und Laas gemeinsam auf den Weg nach Imst, um dort einen Kinobesuch zu erleben und bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Der Ausflug bot die Möglichkeit, Jugendtreff-übergreifend Kontakte zu knüpfen und neue Freundschaften entstehen zu lassen.
Nach der Ankunft in Imst konnten die Jugendlichen in kleinen Gruppen selbstbestimmt die Gegend erkunden. Am Nachmittag ging es weiter ins Kino. Auch hier konnten die Jugendlichen wählen, welchen Film sie sehen wollten. Bei Popcorn und guter Stimmung gab es Anlass für Gespräche, gemeinsames Lachen und Austausch über Erlebnisse und Interessen.
Der Tag endete mit der Rückfahrt nach Vinschgau, während im Bus noch lange über die besten Filmszenen und die coolsten Momente diskutiert wurde. Der gemeinsame Trip nach Imst bot nicht nur Abwechslung vom Alltag, sondern stärkte auch die Gemeinschaft und schafft Erlebnisse die verbinden. Ein gelungener Ausflug, der sicher in Erinnerung bleibt – und vielleicht im nächsten Jahr eine Wiederholung findet.

Jugend: Liebe Jugendliche

  • Dachzeile: Green Turtle Latsch

Liebe Jugendliche,
wir wünschen euch frohe
und erholsame Weihnachtstage!
Mögt ihr Zeit finden, zur Ruhe zu kommen,
Kraft zu tanken und die Tage mit Menschen
zu verbringen, die euch guttun.

Danke, dass ihr dieses Jahr mit
euren Ideen, eurer Energie
und eurem Humor bereichert habt.
Ihr seid einzigartig –
jeder und jede von euch.

Eure Jugendarbeiter:innen

Jugend: LiebeLove & the Sexperts

  • Dachzeile: Jugendclub Taifun in Martell

Am 28. März war die Theatergruppe „theaterspiel“ aus Nordrhein-Westfalen bereits zum zweiten Mal mit ihrem Stück LiebeLove & the Sexperts im Jugendclub Taifun in Martell zu Gast. Die Vorfreude und Spannung waren groß, vor allem auch aufgrund der Erzählungen derjenigen Jugendlichen, welche das Stück bereits vor knapp viereinhalb Jahren schon mal gesehen hatten.
Im Stück geht es um Themen, die vielen oft unangenehm sind, wie Gefühle, Verhütung, das „erste Mal“ oder Sexualität allgemein. Genau diese Themen wurden aber verständlich, ehrlich und gleichzeitig auf eine lockere und unterhaltsame Art vermittelt. Auch intime Szenen wurden klar dargestellt, ohne dabei respektlos zu wirken. Stattdessen schafften es die Schauspielerinnen und Schauspieler, alles mit viel Feingefühl und einer guten Portion Humor rüberzubringen.
Ein echtes Highlight waren wieder die Musik- und Rap-Einlagen, besonders der Auftritt im Vagina- und Peniskostüm, der für viele Lacher gesorgt hat.
Die Jugendlichen wurden nicht nur gut unterhalten, sondern konnten auch einiges dazulernen. Sowohl während der Aufführung als auch im anschließenden Gespräch wurden viele Fragen geklärt und wichtiges Wissen vermittelt.

Jugend: Medienkompetenz: Warum sie heute wichtiger ist, denn je!

  • Dachzeile: Jugend

Digitale Medien gehören zum Alltag Jugendlicher. Sie wachsen mit Smartphones und sozialen Plattformen auf und gelten oft als „Digital Natives“. Doch Studien zeigen: Nur weil Jugendliche digitale Medien nutzen, heißt das nicht, dass sie sie sicher und kritisch beherrschen. Medienkompetenz muss aktiv erlernt werden – etwa das Erkennen von Falschmeldungen, der Schutz persönlicher Daten und der Umgang mit der Informationsflut.
Die Digitalisierung beeinflusst auch Werte und Verhalten junger Menschen. Sie wechseln selbstverständlich zwischen Online- und Offline-Welt, informieren sich über Social Media und nutzen digitale Räume für Austausch und Engagement. Umso wichtiger ist es, ihnen Orientierung zu geben. Wichtige Kompetenzen sind:
• Informationen prüfen und seriöse Quellen erkennen
• Datenschutz und Sicherheit beachten
• Respektvolle Kommunikation, auch online
• Bewusste digitale Pausen
• Kreativer, aber kritischer Umgang mit Medien

Auch Eltern spielen eine zentrale Rolle. Sie sollten:
• eine altersgerechte Kinderschutz-App wählen
• Bildschirmzeiten und App-Freigaben gemeinsam festlegen
• Interesse am digitalen Alltag des Kindes zeigen
• Regeln regelmäßig an das Alter anpassen

Medienkompetenz ist heute eine grundlegende Fähigkeit – ebenso wichtig wie Lesen und Schreiben. Sie hilft Jugendlichen, sich sicher in einer sich ständig verändernden digitalen Welt zu bewegen. Weitere Informationen für Eltern gibt es unter:
www.klicksafe.de und www.internet-abc.de

Jugend: Mobile Jugendarbeit Vinschgau im Austausch mit rund 90 Jugendlichen

  • Dachzeile: Beziehungsarbeit, die wirkt:
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Am 5. und 17. März hatte das Team der Mobilen Jugendarbeit Vinschgau (MoJA) im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit die Möglichkeit, zwei Schulbesuche durchzuführen. Auf Einladung der jeweiligen Schulen arbeiteten die dritten Klassen der Mittelschule Glurns sowie Schülerinnen und Schüler der ersten und fünften Klassen des Oberschulzentrums Mals jeweils eine Schulstunde lang mit dem MoJA-Team zusammen. Ziel war es, den Jugendlichen einen vertieften Einblick in den Alltag mobiler Jugendarbeit zu geben.
Im Mittelpunkt standen praxisnahe Übungen in Kleingruppen, etwa zur Frage, wie ein Erstkontakt mit Jugendlichen gelingt, wie Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter auf unbekannte Jugendliche zugehen und welche Haltung, Ziele und Interessen dabei eine Rolle spielen. Ergänzt wurde dies durch Selbstreflexionsaufgaben sowie einen Vortrag der Jugendarbeiterinnen, in dem die grundlegenden Prinzipien der mobilen Jugendarbeit sowie deren konkrete Umsetzung im Vinschgau anschaulich vermittelt wurden. Insgesamt konnte das MoJA-Team so rund 90 Schülerinnen und Schüler erreichen.
Neben der Vermittlung eines realistischen Berufsbildes stand vor allem auch der persönliche Kontakt im Vordergrund – insbesondere zu Jugendlichen, die bislang noch keine Berührungspunkte mit der mobilen Jugendarbeit hatten oder bei den regelmäßigen Runden nicht erreicht werden.
Ein zentraler Baustein der mobilen Jugendarbeit ist die Beziehungsarbeit. Sie schafft Raum für Vertrauen und ermöglicht es jungen Menschen, sich zu öffnen, sich auszuprobieren, ihre Kreativität zu entfalten und ihre Persönlichkeit zu stärken – sowohl individuell als auch im gesellschaftlichen Kontext.
Schulbesuche wie diese sind ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit. Sie tragen dazu bei, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Beziehungen aufzubauen und zugleich sichtbar zu machen, welchen wertvollen Beitrag Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter für das soziale Leben in den Dörfern und im gesamten Tal leisten. Das MoJA-Team ist jederzeit bereit, weitere Schulbesuche durchzuführen und das Angebot der mobilen Jugendarbeit im Vinschgau weiter zu festigen.

Jugend: Naturno Classic #21 Sk8contest

  • Dachzeile: JuZe Naturns

Am 20. September fand die 21. Ausgabe des Naturno Classic Skatecontests auf dem Funpark statt. Bei spätsommerlichem Wetter traten zwölf Skater aus der lokalen Szene, Brescia und Innsbruck an. Altersklassen wurden diesmal nicht getrennt – die Teilnehmer (zw. 14 und 40 Jahren) überzeugten bereits beim Aufwärmen durch ein hohes Gesamt¬niveau.
Nach spannenden Qualifikationsläufen erreichten sechs Fahrer das Finale. Dort hatten sie jeweils eine Minute sowie drei Trickversuche, von denen zwei in die Wertung einflossen. Im Anschluss an die Finals gab es noch eine spontane Zugabe. Alle Fahrer hatten nochmals die Chance einen Sachpreis zu ergattern, indem sie ihre besten Tricks auf zwei ausgewählten Obstacles präsentierten.
Die Hauptpreise, bereitgestellt vom Fakie-Shop, gingen an den 14-jährigen Raffael Mery auf Platz vier, gefolgt von Mathias Vesco auf Platz drei und Platz zwei und eins belegten die Innsbrucker Patrick Gebhardt und Martin Schrotter.

Jugend: Obervinschger Jugendtreffs/Jugendzentren unterwegs

  • Dachzeile: Imst-Ausflug:

Der Artikel zu den Fragen war in der letzten Vinschgerwind Ausgabe vom 9.1.26.

1. Welchen Film besuchten die Jugendlichen im Kino?
2. Wie viele Treffs und Zentren vom Obervinschgau waren bei der Fahrt dabei?
3. Wo startete die Fahrt morgens um 8 Uhr?
4. Wie heißt das Busunternehmen, das die Gruppe beförderte?
5. Was darf beim Kinobesuch auf keinen Fall fehlen?
6. In welchem Monat findet im kommenden Jahr die nächste Fahrt nach Imst statt?
7. Welche Farbe hat der Rucksack rechts auf dem Gruppenfoto?

raetsel

Auflösung: 1. ZOOMANIAZWEI 2. FÜNF 3. SCHLUDERNS 4. PRENNER 5. POPCORN 6. DEZEMBER 7. GELB

Jugend: Schwimmbad-Challenge

  • Dachzeile: Jugendzentrum Freiraum
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Am 20. Juli fand die mit Spannung erwartete Schwimmbad Challenge statt – ein gemeinsames Sommerprojekt der Jugendtreffs der Gemeinde Laas und des Jugendzentrum Freiraum in Schlanders. Insgesamt nahmen 30 Jugendliche teil und sorgten für ausgelassene Stimmung, sportlichen Ehrgeiz und jede Menge Spaß im kühlen Nass.
Die Challenge wurde als freundlicher Wettbewerb konzipiert, bei dem Teamgeist im Vordergrund stand. In verschiedenen Disziplinen konnten die Teilnehmer*innen ihr Können unter Beweis stellen.
Die Veranstaltung wurde von den Jugendarbeiter*innen mit viel Engagement vorbereitet. Ziel war es, den Jugendlichen eine Plattform zu bieten, um gemeinsam aktiv zu sein und die Sommerferien mit einem besonderen Erlebnis zu bereichern. Die Kooperation zwischen den Jugendeinrichtungen erwies sich dabei als voller Erfolg: Die Jugendliche zeigten nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern auch gegenseitige Unterstützung und Respekt. Zum Abschluss der Challenge gab es eine kleine Siegerehrung mit Preisen für die Teams, die jeweils aus zwei Jugendlichen bestanden.
Die Schwimmbad Challenge hat gezeigt, wie viel Potenzial in einem gemeinschaftlichen Projekt steckt, und dass Wasser nicht nur zur Abkühlung da ist, sondern auch Menschen verbinden kann. Dank der vielen Spenden konnte den Jugendlichen am Ende eines erlebnisreichen Tages die tollen Preise überreichte werden. Ein besonderes Dank gilt auch den Jugendlichen, die uns bei den Stationen tatkräftig unterstützt haben.

Jugend: Sommer-Öffnungszeiten und Neuigkeiten für den Herbst

  • Dachzeile: Jugendtreff Taufers

Der Sommer im Jugendtreff Taufers war dieses Jahr ein voller Erfolg! Unsere Öffnungszeiten – jeden Samstag von 17:00 bis 22:00 Uhr – wurden von den Jugendlichen super angenommen. Es war einfach genial zu sehen, wie viele von euch regelmäßig vorbeigekommen sind, um die Zeit bei uns zu verbringen, zu quatschen, zu zocken, zu chillen oder einfach kreativ zu sein. Ob Spieleabende, gemeinsames Kochen oder kleine DIY-Projekte – es war für jede/n etwas dabei, und der Treff war immer gut besucht.
Ein großes Dankeschön an euch alle, die so zahlreich dabei waren und den Treff zu dem gemacht haben, was er ist – ein Ort für Begegnung und Gemeinschaft!
Ab Herbst geht es spannend weiter: Alle Jugendlichen, die in die Mittelschule kommen oder schon 11 Jahre alt sind, sind herzlich eingeladen, auch bei uns im Treff vorbeizuschauen. Kommt vorbei und lernt unsere Angebote kennen. Wir sind sicher, dass ihr hier schnell Anschluss finden werdet – egal, ob ihr neue Freundschaften knüpfen oder einfach mal abschalten wollt.
Die neuen Öffnungszeiten für den Herbst sind weiterhin samstags von 16:00 bis 22:00 Uhr. Also, kommt vorbei, bringt eure Ideen mit, und lasst uns gemeinsam die Zeit nutzen, um etwas Cooles auf die Beine zu stellen!
Wir freuen uns darauf, noch mehr von euch im Treff zu sehen.
Der Jugendtreff ist ein Ort, an dem jede/r sein kann, wie er oder sie ist – ohne Druck und mit viel Raum für eigene Entfaltung. Also, seid dabei und lasst uns den Herbst gemeinsam starten!
Mariana, Jugendarbeiterin

Jugend: Spannende Workshops im Freiraum Schlanders

  • Dachzeile: Schlanders
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Das Jugendzentrum Freiraum Schlanders lädt alle interessierten Jugendlichen zu zwei sexualpädagogischen Workshops ein. Beide Workshops werden von der Sexualpädagogin Thaler Veronika als Referentin geleitet. “Jung*x – Pubertät und Sexualität” findet am 27.03.26 von 14 bis 18 Uhr im Jugendzentrum für Jungs im Alter von 10 bis 13 Jahren statt. “Only for Girl*z” richtet sich an Mädchen im Alter von 10 bis 13 Jahren und findet am 10.04.26 von 15 bis 20 Uhr statt. Beide Workshops greifen die, für die Jugendlichen relevanten Themen rund um die anstehenden oder bereits begonnenen Veränderungen in der Pubertät professionell auf und bieten eine sichere Atmosphäre für Austausch, Neugier und Fragen. Die Teilnahme an den Workshops ist dank der Unterstützung des Bildungsausschuss Schlanders und des Dachverbandes der Jugendarbeit NETZ kostenlos.

Jugend: Von Modenschau bis Trampolin-Power

  • Dachzeile: Jugendtreffs fResch Reschen und Juze Hoa
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In den Jugendtreffs fResch Reschen und Juze Hoad ist einiges los. Dass der Alltag so reibungslos läuft, liegt vor allem an der aktiven Mitbestimmung der Besucher. Das Herzstück bildet zwei engagierte Teams, die vor einigen Jahren auf ausdrücklichen Wunsch der Jugendlichen ins Leben gerufen wurden. Wer hier mitwirken möchte, durchläuft ein besonderes Auswahlverfahren, das an ein echtes Bewerbungsgespräch erinnert. Dieser Prozess motiviert die Jugendlichen sichtlich, Verantwortung zu übernehmen und den Alltag im Treff fleißig mitzugestalten. Wenn Mitglieder aussteigen, finden sich durch dieses Verfahren immer wieder neue motivierte Nachfolger, die aktiv mitdenken.
Wie erfolgreich diese Zusammenarbeit ist, zeigten die jüngsten Aktionen im gut besuchten Treff. Bei einer Faschingsparty organisierten die Jugendlichen nicht nur eine klassische Polonaise, sondern auch einen Laufsteg für eine Modenschau. Während der Feier war zudem Geschick gefragt: Bei verschiedenen Spielen konnten die Teilnehmer Punkte sammeln, wobei am Ende ein Preis für den höchsten Punktestand vergeben wurde. Solche Events stärken das Teambuilding und zeigen, dass die Jugendlichen ihre eigenen Ideen direkt in die Tat umsetzen können.
Ein besonderes Highlight der letzten Zeit war die gemeinsam geplante Fahrt nach Innsbruck, die in Kooperation mit dem Jugendhaus Phönix aus Schluderns durchgeführt wurde. Unter der Trägerschaft des Jugenddienstes Obervinschgau machten sich die Gruppen mit dem Busunternehmen Matzoll auf den Weg. Erstes Ziel war das „Flip Lab“ in Völs, wo sich alle beim Trampolinspringen auspowern konnten. Im Anschluss stand ein Besuch im Einkaufszentrum „DEZ“ in Innsbruck auf dem Plan, bei dem die Jugendlichen Zeit für einen gemeinsamen Einkaufsbummel hatten.
Auch im regulären Betrieb bringt die Jugend regelmäßig eigene Impulse ein. Besonders spontane Spiele, bei denen die Kooperation der Gruppe im Mittelpunkt steht, sind derzeit hoch im Kurs. Das Fazit der Verantwortlichen ist klar: Ohne das Engagement und den Fleiß dieser Teams wäre der Treff nicht der lebendige Ort, der er heute ist.

Jugend: Warum Mobile Jugendarbeit im Vinschgau wichtig ist

  • Dachzeile: Wenn der Dorfplatz zum Lernort wird

Öffentliche Plätze sind für Jugendliche weit mehr als Aufenthaltsorte: Sie sind Treffpunkte, Lernräume und Orte der Orientierung. Hier begegnen sie Gleichaltrigen, sammeln soziale Erfahrungen und lernen fürs Leben.

Doch viele dieser Räume sind heute stark durchgeplant, spontane Treffpunkte für Jugendliche werden rar. Studien zeigen, dass sich junge Menschen dadurch oft zurückziehen oder sich im öffentlichen Raum nicht willkommen fühlen. Dabei sind frei nutzbare Orte wichtig, um Verantwortung zu übernehmen, Grenzen auszutesten und Selbstvertrauen zu entwickeln – jenseits von Schule und Verein.

Genau hier setzt die Mobile Jugendarbeit im Vinschgau an. Sie ist dort unterwegs, wo Jugendliche sich aufhalten: auf Dorfplätzen, an Bushaltestellen oder auf Wiesen. Die Jugendarbeiter:innen begegnen jungen Menschen offen und wertschätzend und bauen Vertrauen auf. Auf dieser Basis werden Gespräche, Beratung und bei Bedarf die Vermittlung an weitere Hilfsangebote möglich. Mobile Jugendarbeit trägt dazu bei, dass Jugendliche im öffentlichen Raum als selbstverständlicher Teil der Dorfgemeinschaft wahrgenommen werden. Das Team ist regelmäßig im gesamten Bezirk Vinschgau unterwegs.

Wo ist die MoJA unterwegs?
Die wöchentliche Routenplanung findest du auf unseren Social-Media-Kanälen.

Kontakt: Instagram:
mobilejugendarbeit_ vinschgau
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Tel: 377 320 0001

Jugendtreff Prad:

  • Dachzeile: Jugend

Am 19. September durften wir, die Jugendarbeiterinnen Juliane, Lisa und Isabel, im Jugendtreff Prad einen besonderen Tag erleben: unseren Tag der offenen Tür. Schon beim Start waren wir überwältigt vom großen Andrang. Zahlreiche Jugendliche, Eltern und interessierte Gemeindemitglieder nutzten die Gelegenheit, den Treff besser kennenzulernen.
Dieser Tag hat uns gezeigt, wie sehr unser Treff im Dorfleben verankert ist. Es war uns wichtig, nicht nur Einblicke in unseren Alltag zu geben, sondern auch deutlich zu machen, dass der Jugendtreff ein Ort der Mitgestaltung ist, hier können Jugendliche ihre Ideen einbringen und aktiv mitgestalten.
Mit viel Vorfreude blicken wir nun nach Lichtenberg: Dort wird demnächst ein neuer Jugendtreff eröffnet. Wir sind schon ganz gespannt auf diese nächsten Schritte und freuen uns darauf, gemeinsam mit den Jugendlichen einen weiteren lebendigen Ort der Begegnung und Kreativität zu schaffen.

Kasino live

Das Konzert „KASINO LIVE: Dominik Plangger & Claudia Fenzl + Robin’s Huat“, findet am Samstag, 14. März 2026 im KASINO Kulturclub der BASIS Vinschgau Venosta statt.

KFS Schluderns feiert 25-Jahrjubiläum

  • Dachzeile: Schluderns

Die Schludernser Zweigstelle des Katholischen Familienverbandes KFS Schluderns feierte am Sonntag, den 19. April 2026 im Kultursaal von Schluderns ihr 25-jähriges Bestehen. Zweigstellenleiterin Michaela Rainer konnte neben den zahlreichen Familien auch die Bezirksleiterin Priska Theiner und BM Heiko Hauser begrüßen. Als die Zweigstelle des KFS Schluderns im Jahr 2.000 auf Anregung von Anni Thaler aus der Taufe gehoben wurde, herrschte große Skepsis in den Kreisen anderer Vereine. Deren Sorge war, ihre Mitglieder könnten abwandern. Daran erinnerte die erste Zweigstellenleiterin Rita Weissenhorn. Doch nach Aufklärungsveranstaltungen mit der Botschaft, dass niemandem etwas weggenommen werde, löste sich die Skepsis. Die vom KFS organisierten unterschiedlichen Aktivitäten wurden gut angenommen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Mit Waltraud Kuntner, Rosmarie Geiser, Andreas Oberhofer, Ilona Tschenett hatten stets engagierte Verantwortliche die Zügel in den Händen. Oberstes Ziel war und ist es Familien zu stützen, kulturell zu fördern und ihnen Freizeitangebote anzubieten. Der Bogen spannt sich von Kinderfesten über Zirkuswochen, Spielenachmittage, Ausflüge, Zeltlager, Tanzkurse bis hin zu Bildungsveranstaltungen, Gesundheitsthemen und vieles mehr. Es wird immer auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gepflegt, so zum Beispiel mit der öffentlichen Bibliothek. Die amtierenden Vorstandsmitglieder wollen die Angebotsvielfalt weiterhin beibehalten. Dem Ausschuss gehören neben Rainer weiters an: Sibille Sagmeister, Sabina Cora, Katharina Abs; Francy Elena Battisti, Elisabeth Gartner, Carmen Raso, Franziska Staffler, Silvia Telser, Tina Viehweg und Angelika Ziernheld. Verwöhnt wurden die Festgäste von den Köchen Elmar Sapelza und Manfred Ziernheld. (mds)

Kinder für Kinder

  • Dachzeile: Schlanders

Nachdem das Projekt „Porque tengo un corazon“ an der Montessori Mittelschule für die OEW-Initiative in Bolivien „Vida y Esperanza“ wegen der Lehrerproteste heuer auf Eis gelegt worden war, ergriffen die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse in Eigenregie die Initiative. Sie sammelten Bücher, Spielsachen und andere kleinen Dinge für einen Flohmarkt. Sie kümmerten sich um den Marktstand und boten die Sachen am 25. Oktober 2025 in Schlanders an. Das Projekt „Vida y Esperanza“ unterstützt Familien im Randgebiet von Cochabamba in unterschiedlichen Belangen. Gefördert werden vor allem die Schulbildung der Kinder und die sozial psychologische Begleitung der Familie, die an der Armutsgrenze leben. (mds)

Kino unter Sternen

  • Dachzeile: Plaus
  • Weitere Fotos - 1: Kinoleinwand Pixnerhaus

Sommerkino unter freiem Himmel ist beliebt. Im Gras auf der Decke zu liegen oder auf Kissen zu sitzen ist ein Erlebnis. Anfang August fand in Plaus erneut die beliebte Veranstaltung „Kino unter Sternen“ statt. Bereits zum vierten Mal bot der Bildungsausschuss Plaus mitten im Dorf Freilichtkino für Klein und Groß.
Am Freitag, 1. August stand der Kinderfilm „Sowas von super!“ auf dem Programm. Der norwegische Animationsfilm aus dem Jahre 2022 wurde von den Kindern wunderbar angenommen. Der Film, der von Superhelden und Superkräften erzählt, war stark besucht. Das Pixnerhaus platzte aus allen Nähten. Die Kinder lagen gemütlich auf mitgebrachten Kissen und genossen den Abend mit Popkorn.
Auch wenn die Filmvorführung wegen Schlechtwetter in das Pixnerhaus verlegt werden musste, mussten die Kinobesucher*innen keineswegs auf die Sterne verzichten. Mit Hilfe der modernen Technik hat Sepp Walder den Sternenhimmel in den Saal geholt. Am Oberboden leuchteten viele Lichter wie Sterne und das Sommerkino ließ somit keine Wünsche offen.
Am Samstagabend wurden die Türen des Pixnerhauses erneut für das Sommerkino für die Erwachsenen geöffnet, denn auch diesmal machte das launische Juliwetter einen Strich durch die Rechnung. Zahlreiche Kinofans schauten sich mit Begeisterung den Musikfilm „Walk the Line“ an. Die Filmbiografie aus dem Jahr 2005 über das Leben des Country-Sängers Johnny Cash bot grandiose Musik und zeigte eindrucksvoll wie nah Erfolg und Tiefschläge zusammenliegen. Am Tiefpunkt angekommen, hatte Johnny Cash das große Glück, die Sängerin June Carter, an seiner Seite zu haben, die ihm dabei hilft, von der Tablettensucht loszukommen. Am Ende des Films rockt er im Knast. Der Bildungsausschuss hat eine gute Filmwahl getroffen. Der Film hatte viel Lebendigkeit und Tiefgang. Ein Mutmachfilm voller Musik!
Die Plauser Ministranten versorgten die Filminteressierten an beiden Filmtagen mit Getränken und kleinen Snacks. Das ermöglichte ein gemütliches Beisammensein vor dem Filmstart. Das Zusammenwirken im Dorf zu fördern ist dem Bildungsausschuss Plaus ein wichtiges Anliegen und wird auch bei „Kino unter Sternen“ gefördert.
Tanja Grossalber Schuler, Sylvia Pircher Oberhauser, Urban Rinner und Sepp Walder, der als ehemaliges Mitglied des Bildungsausschusses auch diesmal wieder aktiv bei der Technik half, freuten sich über das große Interesse für diese Kinotage.
Der Bildungsausschuss Plaus wurde erst im Jahr 2018 gegründet. Als noch junge Organisation ist es ihr Anliegen, kulturelle Angebote und Weiterbildung zu den Menschen ins Dorf zu bringen. Sie möchten einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen, ein Angebot, wo die Dorfbewohner zu Fuß hinkommen können.
Immer wieder organisiert der Bildungsausschuss Plaus interessante Veranstaltungen und alle sind herzlich dazu eingeladen. Denn nur gemeinsam kann es gelingen ein lebendiges Miteinander zu schaffen.
Astrid Fleischmann

Kirschen aus den Bergen: VIP und Melinda bündeln ihre Kräfte

  • Dachzeile: Vinschgau

Ein historisches Abkommen zwischen VIP, dem Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse, und der Nonstaler Erzeugerorganisation Melinda markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Bergkirsche. Ab der Erntesaison 2026 werden die Kirschen aus dem Vinschgau und dem Trentino unter einem gemeinsamen Qualitäts- und Vermarktungsdach geführt.
Die Kirsche bekommt Aufwind – und das nicht irgendwo, sondern mitten in den Bergen. Mit dem Abkommen zwischen VIP und Melinda wird die Zukunft der Kirsche auf ein neues Fundament gestellt. Der Kirschenanbau hat im Vinschgau in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, ist aber in seiner Fläche nicht weitergewachsen. Die vorhandene Menge soll künftig effizient verarbeitet werden – ein Ziel, das für das Tal entscheidend ist, da die Mengen im Vinschgau für eine eigenständige Verarbeitung wirtschaftlich nur schwer umsetzbar wären. Eine Erneuerung der bestehenden Strukturen würde überproportional hohe Investitionen erfordern.
Durch die Kooperation mit Melinda wurde ein starker Partner gefunden, der die nötige Professionalität und Erfahrung mitbringt, um die Bergkirsche effizient und erfolgreich in Richtung Markt zu bringen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es, die vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen und die Verarbeitung der Kirschen effizienter zu gestalten.
Sowohl die Produzenten von Melinda als auch von VIP haben in den vergangenen Jahren Erfahrung im Kirschenanbau gesammelt. Nun sollen die Stärken beider Seiten zusammengeführt werden: gemeinsame Qualitätsstandards, abgestimmte Produktionsrichtlinien und eine einheitliche Vermarktung. Federführend beim Verkauf wird Melinda sein, die über eine starke Position am nationalen und internationalen Markt verfügt. „Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft“, erklärt Thomas Oberhofer, Obmann VIP. „Gemeinsam können wir unsere Landwirtschaft weiterentwickeln und die Wertschöpfung für unsere Bauern sichern.“
Auch Ernesto Seppi, Obmann von Melinda, betont den Nutzen der Partnerschaft: „Wenn wir gemeinsam auftreten, können wir nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch die Identität unserer Anbaugebiete bewahren.“

Kiwanis-Benefizkonzert

  • Dachzeile: Schlanders/Vinschgau

Der Kiwanis Club Vinschgau organisiert zusammen mit und für MOMO, dem Förderverein Kinder Palliativ Südtirol am Freitag, 17. April 2026 ein Benefizkonzert.
Nach dem großen Erfolg im Jahr 2018 kommt der bekannte Sänger und Pianist Simon Stadler zum zweiten Mal in den Vinschgau. Er präsentiert Lieder von Udo Jürgens solo am Klavier und eigene Lieder.
Momo, der Förderverein Kinder-Palliativ Südtirol geht auf eine Initiative auf LR Messner zurück. In Südtirol gibt es derzeit ca. 200 Neugeborene, Kinder und Jugendliche mit lebensbedrohlichen bzw. lebensverkürzenden Erkrankungen. Die Zahl wird in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. Die Lebenserwartung dieser Kinder reicht je nach Erkrankung von wenigen Stunden nach der Geburt über Jahre und Jahrzehnte bis zum Erwachsenwerden. Ziel des Fördervereins MOMO ist es, diesen Familien eine verlässliche Stütze zu sein.

 

Benefizkonzert
Simon Stadler singt Udo Jürgens und eigene Lieder
im Kulturhaus Karl Schönherr
in Schlanders

Beginn: 20 Uhr
Abendkasse: 18:30 Uhr
Kartenvorverkauf: Whats App oder Tel. 344 026 9338 werktags 8 – 11 oder 18 – 20 Uhr
Per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Abholung/Zahlung der reservierten Karten bis 19:45 Uhr an der Abendkasse

Kiwanis Club Vinschgau zusammen mit und für Momo
Förderverein Kinder Palliativ Südtirol
Eintritt: 29 Euro

KOSMO – Raum für die Jugend

  • Dachzeile: Plaus

Am 18. Oktober luden die Gemeinde Plaus und der Jugendtreff KOSMO Eltern und ihre Kinder sowie alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Gemeindejugendreferentin Michaela Eder berichtet, dass alle Beteiligten sehr erfreut über das große Interesse waren. Es herrschte ein reges Kommen und Gehen in den bunten Räumlichkeiten neben dem Bahnhof. Viele Eltern sind gekommen. Bei Snacks und Getränken erhielten sie Einblicke in das Angebot, das zwangfrei einlädt gemeinsam Zeit zu verbringen, bei einem Calcetto- oder Tischtennisturnier sein Können unter Beweis zu stellen oder es sich einfach in der Chillecke gemütlich zu machen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Jugendlichen entscheiden, worauf sie Lust haben: gemeinsam kochen, basteln oder über Themen sprechen, die sie aktuell interessieren. Und manch eine/r sitzt lieber am Computer oder spielt Play Station.
Am Tag der offenen Tür wurde der langjährige Jugendarbeiter „Jojo“ verabschiedet und „Dolly“ begrüßt. Die neue Jugendarbeiterin hat im JUZE Naturns gearbeitet und hat jetzt nach Plaus gewechselt. Ihre Idee für eine Mädelsecke kam schon mal sehr gut an.
Der Jugendtreff lebt mit den Jugendlichen, die in diesen Räumen einen geschützten Rahmen finden, wo sie sich wohlfühlen und ungestört unter sich sein können. Ziel und Wunsch der Verantwortlichen ist es, dass KOSMO zum multikulturellen Treffpunkt wird.
Martin Christanell, Leiter des JUZE Naturns, verwaltet die Außenstelle in Plaus. Immer montags und donnerstags von 15-19 Uhr steht die Tür des KOSMO für die Jugendlichen offen.

Astrid Fleischmann

Krebshilfe Vinschgau mit neuem Vorstand

  • Dachzeile: Schlanders

In Südtirol gibt es über 20.000 Menschen, die mit einer Krebsdiagnose leben und jedes Jahr werden rund 3.500 neue Krebsfälle diagnostiziert. Um Menschen in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen, gibt es die Südtiroler Krebshilfe auf Landes- und Bezirksebene. In Schlanders hat die Krebshilfe Vinschgau ein eigenes Büro. Im Februar dieses Jahres wurde ein neuer Vorstand und eine neue Bezirksvorsitzende gewählt. Nach Helga Schönthaler, die drei Perioden die Krebshilfe Vinschgau leitete, hat nun Monika Kuenrath dieses Amt für die nächsten 4 Jahre übernommen. In einem Gespräch berichtete Monika Kuenrath, dass die Krebshilfe für die Betroffenen verschiedene Hilfestellungen, Kurse und Therapien anbietet. Es gibt einen Hilfsfond für Kinder krebskranker Eltern, Rechtsberatung, Selbsthilfegruppen, Ergotherapie, manuelle Lymphdrainage in Schlanders, Latsch und Prad, psychoonkologische Unterstützung und Kur- und Ferienaufenthalte. Im Vinschgau wird ein Kurs Wassergymnastik, sowie Sanftes Bewegungs- und Gehirntraining angeboten. Am 14. März wurde im Restaurant Goldener Löwe (Schupferwirt) in Schlanders ein Vortrag zum Thema „Diagnose Krebs, was nun?“ mit Wunibald Wallnöfer organisiert. Am Ostersonntag wird nach den Gottesdiensten in allen Dörfern des Vinschgaus die Spendenaktion „Eine Rose fürs Leben“ durchgeführt. In Schlanders auch am Ostersamstag. Mit einem eigenen Infostand wird die Krebshilfe beim Fest „Marmor & Marillen“ in Laas präsent sein. Die drei pensionierten Hausärzte Erich Doná, Helmut Rauner und Wunibald Wallnöfer stehen jeden ersten Donnerstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr im Hauptsitz der Bezirksgemeinschaft im 2. Stock für Gespräche zur Verfügung. Dieses Projekt „Offenes Ohr“ wurde von der Krebshilfe gestartet, ist aber für alle frei und kostenlos zugänglich. Die drei Ärzte stellen keine Diagnosen und machen keine Untersuchungen, sie wollen nur zuhören, medizinische Befunde erklären und allgemeine Ratschläge zu medizinischen Fragen geben. (hzg)

 

Infos:
krebshilfe.it/de/suedtiroler-krebshilfe.html
Telefon +39 0473-621721,
Handy +39 3459278129
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Kulturhaus Schlanders in Lila beleuchtet

Am 15. März 2026 wurde eine Fassadenseite des Kulturhauses Karl Schönherr von 19 – 21 Uhr lila beleuchtet. Seit 2011 gilt der 15. März in ganz Italien als „giornat nazionale del fiocchetto lilla“ und ist den Essstörungen gewidmet.In vielen italienischen Städten werden an diesem Tag Gebäude oder Denkmäler in Lila beleuchtet, um das Thema Essstörungen sichtbar zu machen.
Auf Veranlassung der Fachstelle Essstörungen (INFES) des Forums Prävention in Bozen beteiligten sich auch einige Südtiroler Gemeinden, darunter Schlanders.

Kultursingen

  • Dachzeile: Naturns

Das „Offene Singen 60+“ im Rathaus von Naturns besteht seit über 15 Jahren. Vom September bis Juni treffen sich einmal im Monat 30 - 35 „Seniorensängerinnen“. Viele begeisterte Senioren und Seniorinnen aus Naturns, Tabland, Tschirland, Staben, Tschars und aus den Nachbargemeinden Schlanders, Tarsch, Schnals und Partschins treffen sich auch heuer wieder und singen mehrstimmig mit Herz und Hingabe Volkslieder, Berg-und Heimatlieder, längst vergessene alte Tirolerlieder, sowie Schlager aus der Jugendzeit.
Nach dem Törggeleausflug im Herbst, folgte in der Adventszeit eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier. Bei festlich geschmückten Tischen, Weihnachtsgepäck und heißem Tee, sangen die vielen Sänger und Sängerinnen unter der Chorleitung von Martha Christanell und der bewährten Organisation von Emma Christanell mit ihrer Gruppe „ Kleeblatt“ alte und neue Weihnachtslieder. Besinnliche Texte, vorgetragen von Margit Gamper und Erzählungen von Hermann Christanell, stimmten auf die kommenden Feste ein. Eine besondere Freude machte Dekan Christoph Wiesler, der bei der Feier hereinschaute.
Fazit: Ein freundschaftliches Miteinander im Singen tut allen gut. Deshalb ergeht ein großes Dankeschön an die Veranstalter, besonders an Martha Christanell und Emma Christanell.

Die Seniorensänger 60+ von Naturns und Umgebung. Margit Gamper

Kunst tröstet und heilt

  • Dachzeile: Schlanders/Kulturhaus

Ein Schicksalsschlag, egal in welcher Form und Ausprägung, kommt immer zur falschen Zeit und durchkreuzt das eigene Leben und das seiner Angehörigen. Angst, Schmerzen, Einsamkeit, Hilflosigkeit sind die Folge. In Bruneck gibt es seit 2006 die Schreibwerkstatt „Verrückte Zellen“ der Krebshilfe Bruneck. Hier treffen sich Krebspatient:innen und chronische Schmerzpatient:innen in einer Gruppe, um ihre Gedanken, Gefühle, Ängste, Hoffnungen und Träume von der Seele zu schreiben. Unterstützt und begleitet werden sie von der Schreibtherapeutin Michaela Falkensteiner und dem Psychotherapeuten Anton Huber. In der geschützten Gruppe können sie ihre Gedanken ordnen, ihre Sprachlosigkeit überwinden, ihrem inneren Chaos eine Struktur, den Schmerzen einen Namen geben und im kreativen Schreibprozess das eigene Dasein verarbeiten. So können das kreative Schreiben und die solidarische Gemeinschaft in schwierigen Zeiten tröstend und heilend wirken. Erich Feichter, Gründer und Leiter des Kammerorchester StringART des Collegium Musicum Bruneck, hat die Texte vertont und die Worte mit Musik zu einem Klangteppich verwoben. So ist aus der Zusammenarbeit zwischen der Schreibwerkstatt und dem Kammerorchester das Projekt „Zeit:punkt - Verrückte Zellen treffen StringArt“ entstanden, ein Projekt, das Sprache und Musik zu einem Kunstwerk vereint. Auf Initiative der Krebshilfe Vinschgau und in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus, der Gemeinde Schlanders und dem Konzertverein musica viva Vinschgau wurde das Projekt Zeit:punkt am 6. September auch in Schlanders aufgeführt. Es spielte das rund 20-köpfige Kammerorchester StringART des Collegium Musicum Bruneck unter der Leitung von Erich Feichter. Die Texte wurden auf einer großen Leinwand eingeblendet und von der Vocalsolistin Marion Feichter gesungen. Die einfühlsame Musik, mit meditativen Klangfarben, aber auch schrägen Tönen, wurde rhythmisch vom Schlagzeuger Patrick Künig mit seinen verschiedenen Percussionsinstrumenten unterstrichen. (hzg)

LaBrassBanda live in Glurns

  • Dachzeile: Venosta Festival

Am 30. Mai fiel der Startschuss für das Venosta Festival 2025 mit Beatrice Egli. Die Schweizer Schlagerikone brachte mit ihrer Show die mittelalterlichen Stadtmauern zum Beben. Ein perfekter Auftakt für einen Festival-Sommer. Nur wenige Wochen später, am 8. August fand die erste Ausgabe des Mountainstory Bergfilmfestivals in Glurns statt. Spannende Filme und Fotoausstellungen von Alpinisten und Künstlern aus Südtirol, der Schweiz und Österreich ließen die Besucher staunen. Am 6. September steht das nächste musikalische Highlight bevor. Die bayerische Brass-Sensation LaBrassBanda bringt mit ihrem einzigartigen Mix aus Blasmusik, Funk und bayerischem Lebensgefühl die Bühne zum Beben. Ein Abend voller Energie, Tanz und Leichtigkeit ist garantiert.

 

Tickets und weitere Infos gibt’s auf www.venosta-festival.com oder in den Tourismusbüros in Reschen, St. Valentin, Mals und Glurns.

Land unterstützt Produktion von Solarstromla

  • Dachzeile: Bozen/Vinschgau

Das Land Südtirol setzt auf Photovoltaikanlagen: Bis 2030 sollen gemäß Klimaplan Südtirol 2040 zusätzlich 400 Megawatt an Photovoltaik-Anlagen und bis 2037 weitere 400 Megawatt installiert werden. „Mit dem Klimaplan haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energie von derzeit 67 Prozent auf 75 Prozent bis zum Jahr 2030 und auf 85 Prozent bis zum Jahr 2037 zu steigern“, erklärt Umwelt-, Natur- und Klimaschutzlandesrat Peter Brunner. Auf seinen Vorschlag hin hat die Landesregierung am 26. August einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung gesetzt und die neuen Richtlinien für die Gewährung von Beiträgen für öffentliche Verwaltungen zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Photovoltaiküberdachungen für Parkplätze genehmigt.
„Bei allen Beiträgen, die wir derzeit gewähren, handelt es sich um Investitionsbeiträge, während in diesem Fall erstmals Beiträge für laufende Ausgaben gewährt werden“, erklärt Brunner. „Damit kann auch der Bau von Anlagen gefördert werden, die alternative Finanzinstrumente wie Investmentfonds nutzen.“
Konkret richtet sich die Förderung an öffentliche Verwaltungen für den Bau von Photovoltaikanlagen auf Dächern und Gebäuden sowie Photovoltaiküberdachungen für Parkplätze, die mittels operativen Leasingverträgen errichtet werden.
Die öffentlichen Verwaltungen haben somit die Möglichkeit, geeignete Flächen bereitzustellen, müssen jedoch nicht die Geldmittel für die Investition aufbringen. Sie erhalten vergünstigten Strom, können den erzeugten Strom aus der Photovoltaik-Anlage für den Eigenverbrauch nutzen, den restlichen Strom ins Netz einspeisen oder in Energiegemeinschaften einbringen.
Photovoltaikanlagen an Gebäuden können gefördert werden, wenn die Baukonzession für die Gebäude vor dem 1. Jänner 2025 ausgestellt wurde. Bei Photovoltaiküberdachungen von Parkplätzen werden neben den Photovoltaikanlagen auch die Strukturen der Überdachungen gefördert. Die Beitragshöhe liegt bei PV-Anlagen auf Gebäuden und Dächern bei 30 Prozent und bei PV-Anlagen auf Parkplatzüberdachungen bei 40 Prozent der zugelassenen Ausgaben.
Die Beitragsanträge sind vor Abschluss des Leasingvertrags beim Landesamt für Energie und Klimaschutz einzureichen. Die Einreichfrist für dieses Jahr ist der 1. Oktober 2025. In den kommenden Jahren wird der Einreichzeitraum vom 1. Jänner bis zum 30. Juni sein.

Lehrerstreik hin oder her - Mütter organisieren sich

  • Dachzeile: Schlanders/Morter
  • Weitere Fotos - 1:

Am 17. Oktober unternahm die Klasse 3M der Mittelschule Schlanders einen Ausflug in Mannis Hofmuseum in Morter. Manfred Haringer konnte mit viel Wissen und Leidenschaft alle begeistern, sowohl alle Schüler, als auch die drei selbständigen, berufstätigen Mütter, welche den Ausflug organisiert hatten. Allen wurde wieder einmal klar, wie wichtig und motivierend gelebter außerschulischer Wissenserwerb ist und wie sehr die Klassengemeinschaft dadurch belebt und gestärkt wird. (r)

Leitenwaal-Putz-Team feiert Wassereinkehr

  • Dachzeile: Schluderns
  • Weitere Fotos - 1: Neue Attraktion der „Leitentschött“ sind heuer  zwei Gänse. In geselliger Runde wurde kürzlich die gelungene Waal-Säuberungsaktion gefeiert und die  „Wassr Wossr Saison“eingeläutet

Während mehrere Männer Ende März den Leitenwaal oberhalb von Schluderns von Laub, Holz und Geschiebe befreiten, um ihn für den künftigen Wasserfluss vorzubereiten, wurden sie von zwei erstaunten Wanderern gefragt, ob der Waal eine Touristenattraktion sei. Mehr als erstaunt waren sie, als sie erfuhren, dass der Waal eine Beregnungsanlage speist und ein wichtiger Teil des Beregnungssystems ist. Dass alles funktioniert, dafür ist die „Interessentschaft Leitenwaal“ verantwortlich. Waalmeister ist Armin Dengg. Er koordiniert sämtliche Arbeiten. Waaler ist Hubert Muntetschiniger, der den Wasserfluss tagtäglich beaufsichtigt. Die gesamte Anlage wird im Frühjahr gewartet. Dazu zählt auch die „Leitentschött“, die als Wasser- und Löschwasserspeicher dient. Im Teich sind neben Enten heuer zwei Gänse die Attraktionen. Diese begrüßen die Besucher der prähistorischen Stätte Ganglegg mit lautem Geschnatter. Und attraktiv sind auch die bereit gestellten Tische und Bänke, die Waalmeister Dengg zusammen mit Helfern aus Massivholz gezimmert hatte. Dengg hat immer wieder neue Ideen zur Verschönerung des Waalgeländes und ist ein Meister im Motivieren von Helfern. Darunter sind mehrere Pensionisten. Die gelungenen Arbeiten wurden mit der Wassereinkehr und mit einem Fest an der Leitentschött abgeschlossen. Dabei bedankte sich der Waalmeister Dengg bei seinen Helfern. Über den Leitenwaal kann der Bergwaal erreicht werden. Dieser wird von einer anderen Interessentschaft betreut und speist auf der gegenüberliegenden Bergseite ebenfalls eine Beregnungsanlage. (mds)

Mariensingen berührt die Herzen

  • Dachzeile: Schnals

Mit dem Lied „Maria, wir dich grüßen“ eröffnete der Kirchenchor Schnals - unter der Leitung von Dietmar Rainer - das gut besuchte Mariensingen in der Wallfahrtskirche Unsere Frau in Schnals: abwechselnd stimmten auch die BesucherInnen freudig mit ein. Das Programm umfasste Tiroler Volksweisen und alpenländische Marienlieder. Die Ausnahme bildete das „Ave maris stella“ von Edvard Grieg. Instrumentalisten bereicherten das Singen. Es spielten Gernot Niederfriniger (Zither und Harfe), Franziska Telser (Violine), Sarah Prantl (Saxophon) und Silvia Tumler (Altflöte). An der Orgel saß Marco Montanari. Es erklangen Marienvertonungen der Romantik im harmonischen Spiel mit Flöte und Saxophon sowie Zither und Violine. Der Kirchenchor St. Magdalena Ottobrunn (Nähe München), der an diesem Wochenende im Schnalstal weilte, wirkte als Gastchor – unter der Leitung von Alexandra Dreskorn – ebenfalls mit. Am Sonntag umrahmte dieser Chor noch die hl. Messe. Das Abschlusslied „Glorwürdige Königin“, gesungen von beiden Chören, den BesucherInnen, begleitet von Orgelklängen und allen Instrumentalisten war ein Höhepunkt dieser gelungenen Marienfeier. Der Sprecher Helmuth Rainer las zwischen den Musikstücken besinnliche Texte, dankte allen Mitwirkenden und Organisatoren, besonders dem Pfarrer Franz Messner. Mit einem kräftigen Applaus bedankte sich das Publikum für die gelungene Veranstaltung. Das Mariensingen war auf Initiative des Südtiroler Volksmusikvereins - Bezirk Vinschgau - mit Obmann Martin Moriggl und in Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor Schnals - passend zum Marienmonat Oktober - organisiert worden. Die Barockkirche in Unsere Frau in Schnals ist eine der ältesten Wallfahrtskirchen in Tirol und bot dazu den idealen Rahmen. Das Mariensingen war das dritte in Folge - nach Tschengls und Stilfs - und wurde von der Raiffeisenkasse Untervinschgau finanziell unterstützt. (mds)

Markt am 1. Adventsonntag im Haus Slaranusa

Das Haus Slaranusa der Lebenshilfe in Schlanders lädt am 30. November 2025 herzlich zum traditionellen Markt am ersten Adventsonntag ein. Von 09.30 bis 17.00 Uhr erwartet Sie eine große Auswahl an handgefertigten Produkten aus der Werkstatt – liebevoll gestaltet und ideal als besondere Weihnachtsgeschenke. Für die Kinder gibt es heuer wieder die beliebte Backstube und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Es gibt hausgemachte Suppen, Kuchen und Krapfen. Die Menschen im Haus Slaranusa freuen sich auf Ihren Besuch.

Marmor& Marillen-Fotosieger gekürt

  • Dachzeile: Laas
  • Weitere Fotos - 1: der 2. Platz an Bernhard Tscholl
  • Weitere Fotos - 2: und Dritter wurde Jürgen Kössler

Viele Fotos wurden eingesandt beim ersten Fotowettbewerb, der im Rahmen des Kulturfestes Marmor und Marillen ausgelobt wurde. Die dreiköpfige Jury mit Dietmar Spechtenhauser, Simon Rainer und Gianni Bodini haben sich schwer getan, die besten herauszufiltern.
Bewertet wurden die Fotoqualität, die Komposition und natürlich der Bezug zu Marmor und Marillen. Drei Gewinner wurden ausgewählt und platziert. Als Siegerin ging Katrin Lechner hervor. Der zweite Platz ging an Bernhard Tscholl und Dritter wurde Jürgen Kössler. Die Gewinner erhielten Einkaufsgutscheine im Wert von 100, 75 und 50€. Im kommenden Jahr wird es eine weitere Auflage des Fotowettbewerbs geben. Die Organisatoren freuen sich wiederum auf eine rege Teilnahme.(ap)

Martinsumzug: Gern alle Jahre wieder

  • Dachzeile: Schlanders
  • Weitere Fotos - 1:

Auch dieses Jahr zog Groß und Klein mit ihren Laternen, in Begleitung der FF Schlanders und der Ortspolizei, durch Schlanders. Zuvor fand in der Pfarrkirche die Martiniandacht statt. Der Laternenumzug ging durch die Fußgängerzone und besuchte die Bewohner:innen des Bürgerheim St. Nikolaus von der Flüe. Durch das Dorf schlossen sich immer mehr Kinder, Eltern und Großeltern dem Umzug an. Anschließend ging der Martinsumzug weiter bis in den Innenhof der Pfarrkirche. Hier standen alle gemütlich bei einem Umtrunk zusammen. Heuer war die Diashow während der Andacht in der Pfarrkirche, eines der Highlights. Der Kfs Schlanders (Katholische Familienverband Südtirol) und engagierte Mütter basteln bereits an weiteren neuen Ideen für den Martinsumzug im kommenden Jahr. Sie freuen sich auf viele Neugierige und laden zum mitzumachen ein. (chw).

Maturaprojekt: Südtirol sorglos genießen

  • Dachzeile: Vinschgau/Meran

Immer mehr Menschen leiden an Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien. Gleichzeitig ist die Südtiroler Küche für ihre traditionellen Gerichte weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Genau an diesem Punkt setzt das Maturaprojekt „Gusto pur – Südtirol sorglos genießen“ an. Entwickelt wird das Projekt von Laura Weiss (19) aus Rabland, Julia Weithaler (18) aus Naturns und Simona Pircher (18) aus Bozen, Schülerinnen der Landeshotelfachschule Kaiserhof. Ziel ist es, ein allergiefreundliches Kochbuch mit rund 20 klassischen Südtiroler Gerichten zu erstellen. Die Rezepte werden so adaptiert, dass sie jeweils frei von Gluten, Laktose, Ei oder Nüssen sind, ohne dabei Geschmack und Charakter der traditionellen Küche zu verlieren. Die Idee zum Projekt entstand aus dem Alltag der Schülerinnen: Alle drei kommen aus Hotelfamilien und sind dadurch mit den Bedürfnissen von Gästen mit Lebensmittelunverträglichkeiten konfrontiert.
Für die praktische Umsetzung arbeiten die Schülerinnen mit dem Hotel Weiss in Rabland zusammen, einem auf Zöliakie spezialisierten Betrieb mit komplett glutenfreier Küche.
Mit ihrem Maturaprojekt möchten die drei Schülerinnen einen Beitrag dazu leisten, die Südtiroler Küche auch für Menschen mit Unverträglichkeiten zugänglich zu machen – praxisnah, regional und genussvoll.

Maximilian Haller sorgt für Sensation

  • Dachzeile: Schlanders/Nordirland

Hut ab: Maximilian Haller aus Schlanders ist der Sieger des renommierten Internationalen Orgelwettbewerbs in Nordirland, Northern Ireland International Competition 2025, kurz NIIOC.
Im Finale Mitte August setzte sich der 19-Jährige Organist vor einer dreiköpfigen Jury gegen acht weitere Finalisten durch. Drei zeitgenössische und klassische Stücke, je eines von Jean Guillou, J.S. Bach und Max Reger, gab Haller in einem 20-minütigen Konzert zum Besten und überzeugte die Jury vollends, soweit, dass er zusätzlich noch mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Dieser, die Gillian Weir Medaille, wird für Darbietung eines einzelnen Werks verliehen, das von der Jury als das herausragendste des Wettbewerbs betrachtet wird. Während bei der Finalisten-Runde live, also vor Ort, gespielt wurde, reichte für die Vorrunde eine Videoeinsendung.
Es war die erste Teilnahme an einem Wettbewerb, sagte Haller auf Nachfrage zum Vinschgerwind. Mit „kleinen Erwartungen“ sei er zum Wettbewerb gefahren, an dem er auf Empfehlung seines Professors Martin Schmeding teilnahm. Erfahrungen sammeln stand für ihn im Vordergrund. Seit einem Jahr studiert Haller in Leipzig „Kirchenmusik, Orgelliteratur und -improvisation und Chorleitung“.
Wieviel er am Tag übt? „Fünf bis acht Stunden.“ Der 1. Platz ist für den talentierten Schlanderser Organisten nicht nur eine persönliche Bestätigung und Freude, sondern öffnet ihm nun die Tür zu fünf internationalen Konzerten: in New York, London, Cambridge, Belfast und Dublin. (ap)

Miniaturen und Opus Magnum.

  • Dachzeile: Buchrezension

Wer wie unsereins dem Eisacktal entstammt und Gelegenheit hat, den Vinschgau öfters zu besuchen, ist stets beeindruckt. Im Westen des Landes, vor allem im Obervinschgau, gewinnt man noch einen Eindruck vom Reichtum von Landschaft, Biosphäre und Kultur, über die Südtirol grundsätzlich verfügt. Vieles davon ist verschwunden, auch vernichtet: Vor allem zwischen Brenner und Bozen versunken unter den Hochbauten und Infrastrukturen des Verkehrs, den Mega-Deponien des Brennerbasistunnels und einem verschachtelten, spekulativ kontaminierten Siedlungsbrei. Im Vinschgau hingegen verspürt man trotz ähnlicher Veränderungen noch das Potenzial, über das Südtirol immer noch verfügt. Zugleich wächst aber auch das Empfinden dessen, was unwiederbringlich verloren ist.
Ein Glücksfall daher, dass Wolfgang Platter, vielfach verdienter Vinschger Zeitgenosse, 2006 bis 2016 Direktor des Nationalparks Stilfser Joch, den “Vinschger Wind” seit 20 Jahren in jeder Ausgabe mit Blitzlichtern zu ökologischen Themen bereichert. Aus den von ihm entworfenen Beiträgen ist eine Kollektion entstanden, die die Herausgeber der Bezirkszeitung aufgegriffen und mit dem Autor zu einem Buch gestaltet haben. Die Edition – dies sei vorweggenommen – ist nicht nur eine Jubiläumsgabe, sondern Wegweiser durch eine unermessliche Schatzkammer von Raum und Natur. Die Kammer hat zwar Entnahmen und Verluste erlitten, ist aber immer noch reich bestückt.
Acht Großkapitel präsentieren den Vinschgau, mit dem Nationalpark Stilfserjoch als grandiosem Eintree, gefolgt von eingehender Würdigung der Talschaft und ihrer Nachbarräume. Der Park birgt eine Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten, deren ökologischer Wert immens ist. Die Tier- und Pflanzenporträts vermitteln einen Eindruck der Vielfalt in Geologie, Flora und Fauna, die er birgt, mit Protagonisten wie dem zurückgekehrten Bartgeier und den wneiger geliebten Arten Braunbär und Wolf. Der anschließende, dem Oberen Vinschgau gewidmete Part durchstreift Natur- und Kulturräume mit intimem Kennerblick, dem zu folgen ein Privileg darstellt. Als ein besonderer Vorzug des Buches wird der Vinschgau nicht als Insel, sondern im Kontext der Nachbarräume dargestellt und damit als repräsentativer Teil des Alpenraums gewürdigt. Die Tier- und Pflanzenporträts sind ein Plädoyer dafür, dass wir menschlichen Bewohner über unseren Lebensraum nicht nach Belieben verfügen, sondern ihn zu teilen haben – mit Lebensformen und-wesen, die vor und nach dem Anthropozän zur Stelle waren und es überdauern werden. An dieser Stelle ist der Wert der fotografischen Begleitung hervorzuheben, mit Bildern, die dank der Erfahrung und Geduld großer Naturfotografen das Prädikat “hervorragend” verdienen. Der liebevoll-kundige, aber auch besorgte Blick des Autors gilt abschließend der bedrohten Kulturlandschaft und dem Klimawandel. Die massive, voll angelaufene Transformation lässt auch den Vinschgau nicht unberührt. Wolfgang Platter verweist mit Nachdruck darauf, was auf dem Spiel steht. Die Chancen für Klimagerechtigkeit und Artenvielfalt, die spätestens 2025 im Weltmaßstab definitiv verspielt wurden, stehen für den Vinschgau ungleich besser. Er kann ein Exempel dafür sein, wie beherzte Strategien noch greifen können, wenn sie nachdrücklich umgesetzt werden. “Der Vinschgerwind” und Autor haben nicht nur ihrem Bezirk ein großes Geschenk gemacht, sondern ganz Südtirol: “Ba sui” ist über die Talschaft hinaus bei uns allen, “ban ins olle”: So wünscht man dem Buch Leser, die nicht nur der Magie der Bilder und Texte verfallen, sondern die Dringlichkeit wahrnehmen, die hinter jeder Seite des Bandes von Wolfgang Platter spürbar wird.
Hans Heiss

Mitgliederabend

  • Dachzeile: Prad am Stilfserjoch
  • Weitere Fotos - 1: Ein besonderen Jazz-Abend

Das traditionelle Mitgliedertreffen der Raiffeisenkasse Prad-Taufers erfreut sich großer Beliebtheit. Das Treffen soll in erster Linie das Gemeinschaftsgefühl in der Raiffeisenfamilie stärken und die Geselligkeit fördern. Auch heuer am 7. November 2025 war der Saal in aquaprad voll besetzt. Denn auf dem Programm stand ein musikalischer Abend mit der „Sextet Quartet Jazz Band“ aus Trient. Begrüßt wurden die Bandmitglieder und die Gäste aus dem Hauptsitz Prad und den Filialen in Schluderns, Glurns und Taufers i. M. vom Obmann der Bank Günther Platter. Dann entführte die Gruppe mit fünf Musikern und einer Musikerin die Gäste in die amerikanische Musikwelt der 1920er Jahre mit New-Orleans Flair und Dixieland Rhythmen.
Geschätzt wurde anschließend das köstliche Büffet mit den vielen unterschiedlichen kalten und warmen Gerichten, professionell serviert vom Team der Metzgerei Gruber in Prad. (mds)

Mitwirkende gesucht

  • Dachzeile: Mals

Die Sagenwelt ruft – ein Musicalprojekt sucht Mitwirkende: Wenn die Tage kürzer werden und Nebelschwaden durch die Täler des Vinschgaus ziehen, erwacht eine Welt, die sonst nur in alten Geschichten lebt: Zwerge schleichen durch dunkle Wälder, die Saligen tanzen auf den Lichtungen, Lorggen flüstern in der Dämmerung und Hexen brauen ihre Tränke im Verborgenen.
Diese geheimnisvolle Sagenwelt soll nun auf die Bühne gebracht werden – in einem Musicalprojekt, das nicht nur Geschichten erzählt, sondern Menschen zusammenführt. Ab Januar 2026 starten die Proben für ein einzigartiges Musicalprojekt und verwandeln Mals in einen Ort der Kreativität, des Miteinanders und der Magie.
Das Stück stammt aus der Feder von Annalena Alber und Judith Prugger, die Musik dazu von Lukas Fleischmann. Das gesamte Projekt wird organisiert vom a.réa Kreativkollektiv Vinschgau.
Gesucht werden Menschen mit Herzblut und Fantasie: Egal ob du Freude am Schauspiel, Singen, Tanzen oder Musizieren hast – jede Stimme, jede Bewegung, jedes Instrument trägt dazu bei, die Sagen des Vinschgaus lebendig werden zu lassen.
Einladung zum Infonachmittag mit anschließendem Kennen, sich am Samstag, 20.09.2025 um 14:30 Uhr im Kulturhaus von Mals.

Anmeldung & Infos: nur per WhatsApp unter 377 356 0115

Monika Holzner Wunderer verabschiedet

  • Dachzeile: Schlanders

Mit einem umfassenden Bericht und vielen Dankesworten hat sich die Präsidentin des Kulturhauses Schlanders Monika Holzner Wunderer bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2025 verabschiedet. „Ich bin 25 Jahre mit dem Kulturhaus verbunden: 15 Jahre als Kulturreferentin und 10 Jahre als Präsidentin.“ Viel Skepsis und viele Polemiken gingen dem Bau voraus. Genauso wie eine sehr lange Bau- und Planungszeit von 1985 bis 1996. Wunderer: „Sogar kulturaffine Personen haben nicht an die Erfolgsgeschichte geglaubt.“ Doch das Kulturhaus entwickelte sich vom Kritikobjekt zur erfolgreichen Kultureinrichtung. „In den ersten zehn Jahren haben schon mehr als 100.000 Besucher das Kino besucht. Seither gehen rund 28.000 Besucherinnen und Besucher durchschnittlich pro Jahr im Kulturhaus ein und aus. Wenn Kulturschaffende kommen, loben sie immer wieder das elegante und einladende Haus mit dem Sparkassen- und dem Theatersaal, die eine vielseitige Bespielung und eine hohe Auslastung zulassen. Unser Kulturhaus ist ein anerkannter kultureller Treffpunkt im Vinschgau aber auch mit großer Strahlkraft nach außen“, ließ Holzner Wunderer die Gemeinderäte wissen. Hans von Hohenbühel, der Präsident des Südtiroler Kulturinstituts bezeichnete das Kulturhaus sogar einmal als das Herzstück des Westens, welches, und das sei betont, von Holzner Wunderer mit viel Herzblut und Leidenschaft über die Jahre geführt wurde.
Die Fakten lieferte Mitarbeiterin Annemarie Siller: 2024 war das Kulturhaus an 253 Tagen besetzt. 305 Veranstaltungen lockten rund 28.250 BesucherInnen an. Die 21 Eigenveranstaltungen mit Kulturpartnern zählten rund 3.250 Besucher, 52 andere Konzerte, Theater, Shows hingegen rund 12.000 Besucher. 143 Versammlungen, Proben, Feiern mit rund 8.750 Besuchern und 89 Kinovorführungen mit rund 4.250 Besuchern fanden statt.
Mit Holzner Wunderer verlassen auch Stefano Tarquini und Inge Pinzger Pöder die Bühne des Kulturhauses. Der neue Präsident heißt Daniel Clemente. Der neue Verwaltungsrat besteht aus: Karl Fleischmann, Maria Kofler, Lisa Pöder und Matteo Bodini. (ap)

Monteverdi am Tartscher Bühel

  • Dachzeile: Tartsch/musica viva

In der St. Veitkirche am Tartscher Bühel organisiert Ende Juli bzw. Anfang August der Konzertverein „Musica viva Vinschgau“ jedes Jahr ein Konzert. Am Sonntag, den 3. August gab es eine wunderbare Musikaufführung mit italienischer Barockmusik vor allem von Claudio Monteverdi (1567-1643). Im Altarraum der Kirche erklangen die zauberhaften Stimmen von Alexa Mairhofer aus Gais im Pustertal (Sopran) und von Laure Cazin aus Frankreich (Mezzosopran), die im Duett bzw. als Solistinnen ihr Bestes gaben. Mairhofer erwarb ihren Masterabschluss in Renaissance- und Barockgesang am Konservatorium in Mailand, Laure Cazin studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München. Musikalisch begleitet wurden die Sängerinnen von den Barockmusikern Alberto Maron (Cembalo), Alessandro Baldessarini (Laute) und von Josef Höhn und Andrea Ferroni (beide Violine). Die zahlreichen Konzertbesucher aus dem ganzen Vinschgau genossen die Lieder von Monteverdi. Im Duett „Zefino torna“ aus dem Madrigalbuch Nr. 6 wird die Rückkehr des Westwindes (Zefiro) und der Beginn des Frühlings besungen. Der Wind erfüllt die Landschaft mit Leben, Musik und Liebe. „Chiome d´oro“ aus dem Madrigalbuch Nr. 7 ist ein heiteres Liebeslied, das die Schönheit und Anziehungskraft einer Geliebten feiert. In den Liedern „Voglio di vita uscir“ und „Sì dolce è ‚l tormento” werden die emotionalen Abgründe unerfüllter Liebe besungen. Es geht um Verzweiflungsausbrüche und Todessehnsucht der leidgeprüften Liebenden. Gesungen bzw. gespielt wurden auch Werke von Vincenso Calestani, Tarquinio Merula, Francesco Antonio Bonporti, Adriano Banchieri und Bonifacio Graziani, alles Zeitgenossen von Claudio Monteverdi. (hzg)

Musical - „Once we head a dream“

  • Dachzeile: Schlanders/Latsch

Am 17. Oktober wird das Musical - Drama „Once we head a dream“ zum ersten Mal in Südtirol aufgeführt. Es ist dies ein ergreifendes Musical-Drama der PREDA Youth Group über die Rechte und Würde der Kinder dieser Welt in deutscher Sprache (ab 15 Jahre). Im Kulturhaus Karl Schönherr von Schlanders wird es am 17. Oktober ab 19 Uhr Informationen zum Projekt geben und um 20 Uhr beginnt das Musical.
Der Weltladen Latsch unterstützt seit mehreren Jahren die PREDA Foundation (Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance Foundation) , eine in Olongapo (Philippinen) ansässige Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat notleidende, vor allem sexuell ausgebeutete Kinder und Jugendliche auf den Philippinen zu unterstützen. Sie wurde im Jahr 1974 u.a. von Shay Cullen gegründet. Der Missionar Shay Cullen hat ein ergreifendes Vorwort zum Musical verfasst: „Theater wird oft als scharfes Spiegelbild der Realität gesehen. Das Stück, für das Sie heute hier sind, wird von Preda-Vertreter*innen und -klient*innen aufgeführt, und zeigt die Schwere und das globale Ausmaß von Kindesmissbrauch und Ausbeutung aus der Sicht einiger Betroffener.
Das Problem hat inzwischen durch Menschenhandel sowie sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern unbegreiflich schlimme Formen angenommen. Aber Hoffnung, Widerstandsfähigkeit, Entschlossenheit und Zusammenhalt können auch diese Umstände überwinden, wie wir aus dem Stück lernen. Bei klassischen Theatervorstellungen wird dem Publikum vor Beginn gesagt: “Genießen Sie die Show!” Wir möchten Ihnen stattdessen folgendes mitgeben: “Genießen Sie die Show nicht, sondern lassen Sie sich von ihr bewegen und daraus lernen.” Denn es gibt eine alternative Realität, die wir mitgestalten können: Eine Gesellschaft, in der Kinder
nicht mehr missbraucht und ausgebeutet werden, in der sie frei und sicher leben können und eine positive Zukunft vor sich haben. Gemeinsam können wir diesen Traum Wirklichkeit werden lassen. Wie die letzte Zeile dieses Stücks besagt: “Lasst uns zusammen stehen und die Welt verändern!”
Der Weltladen Latsch unterstützt PREDA mit dem Verkauf von verschiedenen Mango-Produkten aus den Philippinen. Seit dem Jahr 2021 wird der Apfel-Mango-Saft „Malaya“ angeboten.

Musiknachwuchs glänzt

  • Dachzeile: Vinschgau

Über beachtliche Erfolge beim größten österreichischen Jugendmusikwettbewerb „prima la musica“ in Erl/Ebbs konnten sich kürzlich Vinschger Musikschülerinnen und Musikschüler über Erfolge freuen. Für die Musikdirektion Untervinschgau erreichten Leni Tschenett und Mattia De Filippis jeweils den ersten Preis (Lehrer Lukas Punter). Am Klavier holte sich Clara Platzer den ersten Preis (Lehrerin Mirjam Tschenett). Den ersten Preis gab es für die Ensembles Kreativ und ZeitSprungTrio Lina Schönweger (Gitarre), Clara Schrötter (Klavier), Emily Valentini (Blockflöte) (Lehrerinnen: Nicole Pichler, Petra Mayr, Maria Kofler). Für die Musikschuldirektion Oberer Vinschgau gab es den ersten Preis für die Kammermusikgruppe „Die Kaveseras“ mit Gledia Baruti und Anna Mahovska (beide Blockflöte) und Rebekka Blaas (Cembalo) (Lehrerin Judith Felderer und Lehrer Lukas Punter). In der Kategorie Privatunterricht gab es zweite Preise für Carla De Filippis und Niklas Stecher. (mds)

Mutige Frauen zwischen Krieg und Wiederaufbau

  • Dachzeile: Partschins

Am vergangenen Donnerstag stellten die beiden Autorinnen Sigrid Mahlknecht Ebner aus Girlan und Katharina Weiss aus Rabland ihr neuestes Buch „Starke Frauen – bewegende Geschichten“ im Schreibmaschinenmuseum in Partschins vor. Im vollen Saal ließen die beiden tief in die Schicksale ihrer Gesprächspartnerinnen blicken. Sechs Südtirolerinnen, geboren in den 1930er und 1940er Jahren, erzählen von den Schatten- und Sonnenseiten ihres Lebens. Krieg und Nachkriegszeit mit Armut, Hunger und Arbeitslosigkeit prägen ihre Kindheit und Jugend. Ihre Geschichten handeln von harter Arbeit, geringen Chancen auf Ausbildung, Ausgrenzung, Heimweh nach dem Elternhaus, aber auch der Enge alter Muster. Allen Hindernissen zum Trotz zeigen sie Stärke, gehen bewusst ihren eigenen Weg und erleben den Aufschwung des Landes nach diesen schwierigen Zeiten. Bei der Veranstaltung war auch eine der Protagonistinnen aus dem Vinschgau anwesend.

Neue Impulse aus dem Sarntal

  • Dachzeile: Vinschgau/Sarntal

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Vinschgau unternahm am Freitag, 22. August 2025, eine Studienfahrt ins Sarntal. Ziel war es, erfolgreiche Beispiele aus der LEADER-Förderung kennenzulernen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung im Vinschgau zu sammeln.
In Sarnthein wurde die Gruppe von Josef Günther Mair (LEADER-Koordinator) und LAG-Präsidentin Antonia Egger gemeinsam mit weiteren Vertreter:innen der LAG Sarntal empfangen.
Sie präsentierten Projekte, die eindrucksvoll zeigen, wie Regionalentwicklung durch Zusammenarbeit und innovative Ideen gelingen kann.
Schon beim ersten Stopp, dem Turm Kränzelstein, wurde deutlich, wie Geschichte lebendig bleibt, wenn man sie mit neuen Nutzungen verbindet. Auch das Rohrerhaus, ein über 700 Jahre alter Bauernhof, das heute als Kultur- und Begegnungszentrum dient, beeindruckte die Teilnehmer:innen.
Beim gemeinsamen Mittagessen ergab sich viel Gelegenheit zum Austausch – und beim Rundgang durch Sarnthein zeigten sich weitere Beispiele, wie das Dorf durch LEADER-Projekte noch attraktiver gestaltet wird.
Ein besonderes Highlight war der Besuch im Trehs Haus in Bad Schörgau. Dort tauchte die Gruppe in die Welt alpiner Heiltraditionen ein und erfuhr, wie aus regionalem Wissen und Naturprodukten eine international bekannte Marke entstehen konnte.
„Wir haben gesehen, wie im Sarntal Tradition und Innovation Hand in Hand gehen“, so das Fazit der LAG-Vertreter:innen.
Am Abend kehrte die Delegation mit vielen neuen Eindrücken zurück – und mit Ideen, die künftig in die Arbeit der LAG Vinschgau einfließen sollen.

Neuer Busfahrplan

  • Dachzeile: Vinschgau

Seit dem 15. Dezember sind verschiedene Neuerungen im öffentlichen Busverkehr in Südtirol in Kraft, zwei davon betreffen den Vinschgau. Es handelt sich um Abänderungen auf der Linie 261 Schnals–Naturns–Meran und der Linie 262 Martell Dorf–Martell Hintermartell–Goldrain–Schlanders, für die das Amt für Personenverkehr des Landes Südtirol eine Erhöhung der Fahrten vorgesehen hat, um den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung entgegenzukommen.

Linie 261 Schnals – Naturns – Meran
Auf der Strecke Naturns – Meran wird von Montag bis Freitag ab dem 15. Dezember ein beinahe durchgehender Halbstundentakt angeboten. Damit will das Mobilitätsressort den Fahrgästen aus Naturns und Rabland entgegenkommen, die damit eine direkte Verbindung ins Zentrum von Meran haben.
Zusätzlich wird ein Skibus zwischen Karthaus und Kurzras in den Ferienwochen (Weihnachten und zu Fasching) angeboten.

Linie 262 Hintermartell – Martell Dorf – Goldrain – Schlanders
Aufgrund der steigenden Fahrgästezahl auf der Strecke ins Hintermartell wird die Verbindung Martell Dorf – Hintermartell auch in der Nebensaison an den Wochenenden und in den Ferienwochen befahren. Der tägliche Sommerdienst wird zudem um einige Wochen bis zum 8. November verlängert.

Neuer Platz für freies Lernen – Waldorf zieht nach Schluderns

  • Dachzeile: Schluderns
  • Weitere Fotos - 1: Lehrerin Elisabeth Ritsch in einer Klasse der neu eingerichteten Waldorfschule.
  • Weitere Fotos - 2: Hatte die Bauleitung inne: Benjamin Angerer aus Prad.
  • Weitere Fotos - 3: Margit (Bildmitte mit Blumenstrauß) und Helmuth Wagmeister (r.)

Der Platz in Mals war knapp geworden. Nachdem die bestehende Waldorfschule dort in den vergangenen Jahren immer mehr Kinder aufnehmen durfte, reichte der Raum nicht mehr aus. Die Nachfrage steigt, das Interesse an der alternativen Schulform ebenfalls. Nun hat die Waldorf-Gemeinschaft einen neuen Ort gefunden - und zwar in Schluderns. Seit diesem Herbst finden dort rund 40 Kinder im Kindergarten und der Grundschule Platz, lernen, spielen und wachsen in einem Haus, das mit viel Herzblut umgebaut wurde. Das Prader Ehepaar Margit und Helmuth Wagmeister stellte dafür großzügig ein ehemaliges Wohngebäude in der Zone Valgrin am Dorfeingang zur Verfügung. Was zuvor ein Wohnhaus war, wurde über den Sommer hinweg zu einem hellen, freundlichen Lernort verwandelt – fast vollständig in Eigenleistung. Eltern, Freunde und Bekannte der Waldorf-Familien packten mit an, organisierten Material, fliesten aus, malten, mauerten, richteten ein – und das alles auf eigene Kosten. Die Bauleitung hatten Benjamin Angerer, Nicole Sprenger und Thomas Wenusch inne. Bei der feierlichen Eröffnung am vergangenen Samstag, dem 4. Oktober, schilderte er die beeindruckende Leistung in Zahlen: 1700 Quadratmeter Decken und Wände wurden erneuert, 20 Tonnen Bauschutt abtransportiert. Entstanden ist ein Haus, das nicht nur Platz, sondern Atmosphäre bietet es soll warm, natürlich und kindgerecht sein. Pünktlich zum neuen Schuljahr konnte eingezogen werden. Freude und Dankbarkeit waren bei der Eröffnung deutlich spürbar, Bürgermeister Heiko Hauser wünschte gutes Gelingen. Die Waldorfgruppe blickt zuversichtlich in die Zukunft mit einem Zuhause, das von der Gemeinschaft für die Gemeinschaft geschaffen wurde. (uno)

Neues Licht

  • Dachzeile: Tabland/Naturns

Der Gemeinderat von Naturns hat bei seiner letzten Sitzung die Finanzierung für den kompletten Austausch der öffentlichen Beleuchtung in der Fraktion Tabland zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung wird noch in diesem Jahr erfolgen.
Die Gemeinde Naturns hat bereits 2021 ihren Lichtplan genehmigt. Dabei wurden die über 1.000 Lichtpunkte der öffentlichen Beleuchtung analysiert und auch nach Verbrauch kategorisiert. In den letzten Jahren fand ein Austausch der Leuchtmittel nach Prioritäten statt. „Es wurde unter anderem festgestellt, dass ein Großteil der Lampen in der Fraktion Tabland in die Jahre gekommen ist und sowohl hinsichtlich Energieverbrauch als auch unter der Berücksichtigung von Lichtverschmutzung Handlungsbedarf besteht“, erklärt die zuständige Gemeindereferentin Barbara Pratzner. Aus diesem Grund hat die Gemeinde ein Projekt für den kompletten Austausch der Beleuchtung in Auftrag gegeben. Dieses sieht vor, dass die öffentliche Beleuchtung in der Fraktion Tabland mit einheitlichen und energiesparenden Leuchtkörpern erneuert wird. Dabei gibt es auch Zonen, in denen Grabungsarbeiten inklusive Leerrohrverlegung und Verkabelungen notwendig sind. Überwiegend kann aber die bestehende Struktur verwendet werden. Bei allen Lichtpunkten wird der Leuchtkörper ausgetauscht. Die notwendigen Standorte der neuen Beleuchtungskörper wurden mittels Lichtberechnung genau überprüft. „Die Gesamtkosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf knapp 250.000 Euro

Neujahrskonzert

  • Dachzeile: Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Neujahrskonzert mit dem Sinfonieorchester „Orchestra Bartolomeo Bruni“ aus Cuneo am Sonntag, 4. Jänner 2026 um 18.00 Uhr.
Neujahrskonzerte erfreuen sich in unserem Kulturhaus fortwährender Beliebtheit. Sie begleiten das Publikum immer wieder mit Freude und Optimismus ins neue Jahr. Im heurigen Konzert spielen die ca. 40 Musiker und Musikerinnen, unter der Leitung von M° Mario Lamberto, ausgewählte Werke von Mozart, Verdi, Puccini, Bizet, Strauß u.a.. Drei Solisten (Sopran, Tenor und Bass) machen den Abend mit bezaubernden Melodien aus bekannten Opern und Operetten zu einem musikalischen Erlebnis.
Das „Orchestra Bartolomeo Bruni“, benannt nach dem Geiger und Komponisten Antonio Bartolomeo Bruni, wurde bereits 1953 gegründet und 1986 als rechtlicher Verein eingetragen. Sein Ziel war und ist es, die Musikkultur zu fördern und junge Musikstudenten in ihrer Ausbildung zu unterstützen. In mehr als 1400 Konzerten hat es sich auf Grund seiner Qualität und seines hohen künstlerischen Niveaus einen Namen gemacht und ist in vielen kleineren und großen Orten sehr erfolgreich aufgetreten. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zum 20. Jahrhundert, von der Kammermusik bis hin zu Sinfonien und Opern.
Freuen Sie sich also auf das erste Konzert dieses Orchesters hier in Schlanders!

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse vor Konzertbeginn erhältlich. Reservierung:
T 0473 737777 oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders und der Stiftung Sparkasse

Nibelungentage 2025: Burgen– und Kapellenwanderung

  • Dachzeile: Latsch/Morter
  • Weitere Fotos - 1: Ulrich Wielander bei der Führung in St. Stephan, einem Kulturerbe von großem kulturellen  und historischen Wert.

Am Samstag, 18. Oktober organisierte die „Gemeinschaft zu Burg Montani“ im Rahmen der Nibelungentage eine Wanderung von der Burg Untermontani zur Burgkapelle St. Stephan nach Obermontani. Von der Plimabrücke ausgehend ging es zunächst zur Burgruine Untermontani. Von ihr weiß man relativ wenig. Erstmals erwähnt wurde sie als Turm im Zusammenhang mit dem Bau von Obermontani. Erst später wurde der Turm in eine Burg umgebaut, von der heute nur mehr ein Drittel der ursprünglichen Anlage sichtbar ist. Die Burg wurde relativ früh verlassen und dem Verfall preisgegeben. Von Untermontani aus ging es zur Kapelle St. Stephan. Die äußerlich unscheinbare Burgkapelle mit ihren prunkvollen Fresken ist immer wieder ein besonderes Erlebnis und verwundert immer wieder aufs Neue. Leider konnte die Burg Obermontani von Innen nicht besichtigt werden, da man keinen Schlüssel hatte. Bei einem mittelalterlichen Zeltlager und einer kleinen Stärkung ließ man bei herrlichem Wetter den Nachmittag ausklingen.
Die „Gemeinschaft zu Burg Montani“ ist ein ehrenamtlicher Verein mit Sitz in Morter. Präsident ist Wolfgang Fuchs. Der Verein engagiert sich für die Burg Obermontani mit dem Ziel, diese vor dem Verfall zu retten und wieder zu öffnen. Mit Unterstützung von Land und Gemeinde hofft man, dass die Sanierung bereits nächstes oder übernächstes Jahr soweit fortgeschritten ist, dass die Burg für Führungen und Veranstaltungen wieder zugänglich ist. (pt)

Offenes Singen 60+

  • Dachzeile: Naturns

Es ist bald wieder so weit. Am Mittwoch, 18. September 2025 beginnt um 15.00 Uhr erneut das beliebte „Offene Singen 60+“ im Rathaus von Naturns.
Es verspricht für ca. 90 Minuten ein unvergessliches Erlebnis beim gemeinsamen Singen mit Martha Christanell Nock als Chorleiterin und profunde Kennerin des Volksliedes. Singfreudige Senioren, auch aus den Nachbargemeinden, sind willkommen, denn jede neue Stimme ist eine Bereicherung.
Wir freuen uns, euch nach der Sommerpause alle erholt wiederzusehen und mit frisch klingenden Kehlen unser neues Gesangsjahr zu beginnen. (Emma Christanell)

Ostern im Bürgerheim

  • Dachzeile: Schlanders

Am Ostersamstag lud das Bürgerheim Schlanders die Familien der Heimbewohner dazu ein, gemeinsam mit ihren Lieben an einer kleinen Osterfeier in den einzelnen Wohnbereichen teilzunehmen.
Für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt. Es wurde eine Auswahl an hausgemachten Kuchen serviert, die bei den Bewohnern und Gästen für Begeisterung sorgten und zum Verweilen einluden. Das schönste Ostergeschenk war für viele Bewohner aber der Besuch ihrer Liebsten und so zeigen solche Feste einmal mehr, dass das Bürgerheim nicht nur ein Ort der Pflege, sondern vor allem ein Ort des Lebens und des Miteinanders ist. Das Bürgerheim Schlanders freut sich außerdem mitteilen zu können, dass ein wichtiger Meilenstein in der Nachkrisenzeit erreicht werden konnte: Erstmals seit der Pandemie wurde wieder die vollständige Auslastung der maximalen Kapazität von 88 Betten erreicht.
Dieser Erfolg ist nicht nur ein Zeichen für das tiefe Vertrauen, dass die Bevölkerung dem Bürgerheim Schlanders entgegenbringt, sondern unterstreicht auch die Attraktivität des Bürgerheimes als Arbeitgeber. Diese volle Auslastung wurde nämlich nicht zuletzt durch die erfolgreiche Gewinnung zahlreicher neuer Mitarbeiter ermöglicht.

OSZ on Stage

  • Dachzeile: Schlanders

Seit vier Jahren gibt es einen musikalischen Schwerpunkt am OSZ Schlanders und heuer sind es 15 Schüler*innen, die begeistert miteinander musizieren. Die Anmeldung zur Schulband erfolgt mit der Einschreibung in die wirtschaftliche oder technische Fachoberschule oder in das Real- und Sprachengymnasium.
Die Schulband ist schulübergreifend organisiert, was bedeutet, dass die Mitglieder aus allen vier Schulen des Oberschulzentrums stammen. Diese Vielfalt bringt nicht nur unterschiedliche musikalische Talente zusammen, sondern fördert auch den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit zwischen den Schulen.
Die Proben finden wöchentlich donnerstags für zwei Stunden am Nachmittag statt. Unter der Leitung von Karolina Primisser und Emanuel Gemassmer erarbeitet die Band im heurigen Schuljahr wieder ein Repertoire moderner Songs, das bei verschiedenen Veranstaltungen des OSZ das ganze Jahr über präsentiert wird. Die Besetzung besteht aus Klavier, Schlagzeug, Cajon, Gitarren, E-Gitarre, Geige und Gesang.
Diese Auftritte bieten den Schüler*innen eine großartige Gelegenheit, ihre musikalischen Fähigkeiten einem breiten Publikum zu präsentieren und gleichzeitig die verschiedenen Schulstellen des OSZ zu repräsentieren.

Partschinser Gemeinderat erstmals online

Die Gemeinderatssitzung von Partschins am 21. Oktober war so etwas wie eine Premiere. Denn erstmals wurde die gesamte Sitzung online in einem Livestream übertragen. Bis es soweit war, hat es politisch viele Monate und viel Nachhaken von Seiten der Neuen Bürgerliste gebraucht. Bei der Ratssitzung konnten bis zu 35 Besucher registriert werden, die unter anderem die Diskussionen rund um die Genehmigung des Gemeindeentwicklungsprogramm für Raum und Landschaft mitverfolgt haben.

Passionssingen am Kalvarienberg

  • Dachzeile: Schluderns/Vinschgau

Das Passionssingen auf den Kalvarienberg bei Schluderns verbunden mit der Wanderung zu den Ölbergkapellen bis zu den drei Kreuzen war am Sonntag, den 22. März 2026 mit rund 40 Gläubigen wieder recht gut besucht. Die Andacht schaffte somit einen festlichen Rahmen zur Einstimmung auf die Karwoche. Nach einer kurzen Einstimmung in der Pfarrkirche durch Ernst Thoma ging`s den Ölbergkapellen hinauf, wo an jeder Kapelle Halt gemacht wurde. An den einzelnen Stationen verlasen Ortspfarrer Werner Mair, die Vorbeterin Irmgard Sapelza und der Vorbeter Gerold Hauser besinnliche Texte, passend zum Leidensweg Christi. Thoma stimmte dazu Passionslieder an, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sangen mit. Stimmungsvoll begleitet wurde das Singen von Passionsbläsern Kurt Moriggl, Karlheinz Stecher, Günther Platzer Christian Horrer, Peter Peer, Hannes Moriggl und Luis Dietl. Seit dem Jahre 2005 organisiert der Südtiroler Volksmusikverein Bezirk Vinschgau den Kreuzgang zu den drei Kreuzen. Dazu wurde ein eigenes Liederheft mit alpenländischen Passionsliedern herausgegeben, die auch in der Publikation „Passionslieder - offenes Passionssingen am Kalvarienberg bei Schluderns“ festgehalten sind. Der Kalvarienberg, angelegt Ende des 18. Jahrhunderts, hatte lange Zeit ein Schattendasein geführt, bis 2007 auf Initiative der Schützenkompanie das „Kuratorium Kalvarienberg Schluderns“ gegründet und die Sanierung der Kapellen und Kreuze in Angriff genommen wurde. 2009 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Schützen kümmern sich seither um die Kalvarienberg Anlage. Und sie errichten in der Karwoche auch das hl. Grab in der Pfarrkirche. Auch diese Ostertradition haben sie vor einigen Jahren wiederbelebt. (mds)

Pilgern ist Medizin

  • Dachzeile: Latsch/Weltladen

Richard Theiner vom Weltladen Latsch lud am 20. April den Vorsitzenden der Pilgergemeinschaft Südtirol, Heiner Nicolussi-Leck, zu einem Vortrag ein, um über seine Pilgererfahrung und vor allem über das Pilgern im Heiligen Land zu erzählen. Nicolussi-Leck, geboren 1944, ist Rechtsanwalt, er war Obmann des Raiffeisenverbandes, Vizebürgermeister und Feuerwehrkommandant von Bruneck und Präsident von mehreren Sozialgenossenschaften. Schon immer zeigte er Interesse für die monotheistischen Religionen und die Kunstgeschichte. Vor rund 30 Jahren entdeckte er für sich das Pilgern und seitdem wanderte er auf vielen Jakobs- und Pilgerwegen. Zu seinem 50. Geburtstag bereiste Nicolussi-Leck das erste Mal Israel. Seitdem war er oft als Pilger und Pilgerbegleiter im Heiligen Land. Dabei hat er eine andere Welt entdeckt und sich nicht nur auf die Spuren von Jesus begeben, sondern auch die verschiedenen Völker, Religionsgemeinschaften, Architektur, Wirtschafts- und Lebensweise von Israel und den umliegenden Ländern kennen gelernt. Er hat den Hass zwischen Juden und Palästinensern erlebt und im Vortrag über die unterschiedliche Lebensweise von Juden und Muslimen erzählt. Dabei gibt es bei den Juden die traditionellen und die ultra-orthodoxen Juden. Auch bei den Christen, die nur eine kleine Minderheit in Israel darstellen, gibt es verschiedene Konfessionen. Auf den Spuren Jesu durchs Heilige Land kann man zwischen mehreren Wegen wählen, die man als Fuß- oder Buspilger erwandern, bzw. abfahren kann. Dabei erlebt man die Landschaft, trifft auf Klöster und Synagogen und auf Orte bzw. Städte wie Nazareth, Jericho, Betlehem und Jerusalem, den See Genezareth, den Berg der Seligpreisungen, Berg der Versuchung, Berg Tabor und das Jordantal. Nicolussi-Leck berichtete von Begegnungen mit Menschen in einem Kibbuz, in einem jüdischen und einem muslimischen Haus und einem Gottesdienst in arabischer Sprache. Am Ende seiner Ausführungen meinte er: geht pilgern, nicht zu schnell, aber oft, denn Pilgern ist eine Medizin, die uns anregt, über die wichtigen Lebensfragen nachzudenken. (hzg)

 

Weitere Infos: www.pilgern.it

PINOT RAETIA am Merano Winefestival 2025

  • Dachzeile: Meran/Vinschgau
  • Weitere Fotos - 1:

Das Räthische Weingebiet (Vinschgau, Graubünden, Liechtenstein, Tirol) ist speziell geeignet für die Kultivierung der edelsten Rotweinsorte, dem Pinot Noir/Blauburgunder. Am wohl prestigereichsten Weinevent Italiens, dem Merano Winefestival, gab es eine eigene Masterclass für diese Blauburgunder. In genau einer Stunde konnten die Teilnehmer am ausverkauften Weinseminar die ganzen Facetten dieser feinen Weine erleben. Besonders erfreulich war die Präsenz einiger Topwinzer aus Kampanien, welche sich ein Bild machen wollten, wie alpine Blauburgunder schmecken. Acht Winzer aus dem Vinschgau präsentierten je einen Blauburgunder aus ihrem Keller aus den Jahren 2020 bis 2023. Dazu kamen zwei Schweizer und ein Liechtensteiner Vertreter, um das Thema PINOT RAETIA zu vervollständigen. Die teilnehmenden Vinschger Weingüter waren Josmoar, Köfelgut, Lehengut, Marinushof, Moarhof Kastelbell, Moarhof Partschins, Rebhof und Stachlburg.

Praxisnahes Lernen mit Experten

  • Dachzeile: TFO Schlanders

Ende März und Anfang April fand an der TFO Schlanders der zweite Teil der diesjährigen Techniktage statt. Insgesamt drei Projekttage standen auf dem Programm und boten den Schülerinnen und Schülern aller Schulstufen die Möglichkeit, sich intensiv mit technischen, gesellschaftlichen und beruflichen Themen auseinanderzusetzen.
Die 1. Klassen beschäftigten sich mit dem Thema Lebensmittel. Richard Theiner vom Weltladen Latsch informierte über fairen Handel sowie die Arbeit des Weltladens.
Die 2. Klassen setzten sich drei Tage lang mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien auseinander. Neben Experimenten zur Wärmedämmung von Häusern konnten die Schüler*innen in einem Escape Room eigenständig Lösungen entwickeln, um mithilfe erneuerbarer Energiequellen eine Umweltkatastrophe abzuwenden. Am zweiten Tag berichtete Bauingenieur und Bauleiter Walter Gostner über den Bau und die Entwicklung des neuen Kraftwerks in Schlandraun, ergänzt durch eine Präsentation der Firma Walltherm zum wasserführenden Kaminofen. Den Abschluss bildete eine Exkursion ins Kraftwerk im Schlandrauntal.
Für die 3. Klassen stand das Thema Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. KI-Experte Lukas Hofer zeigte praxisnah, wie KI heute eingesetzt wird, und betonte, dass sie als Werkzeug zu verstehen ist, jedoch das eigenständige Denken nicht ersetzen kann. Auch ethische Fragestellungen rund um KI wurden thematisiert.
Die 4. Klassen legten den Fokus auf Berufsorientierung. Die Firma Ivoclar stellte ihr Unternehmen vor und gab praxisnahe Einblicke in Bewerbungsprozesse.
Ein besonders vielfältiges Programm erwartete die 5. Klassen. Der Start erfolgte mit einem Workshop zur Kreislaufwirtschaft mit Prof. Erwin Rauch von der Universität Bozen. Für große Begeisterung sorgte die Präsentation eines vollelektrischen LKWs der Firma Marx unter dem Motto „Innovation auf Rädern“. In einem Online-Meeting mit der Schweizer Firma Designwerk wurde die dahinterstehende Technologie der Energierückgewinnung durch Rekuperation erklärt. Den Abschluss bildeten ein Bewerbungstraining mit der Firma VION sowie Einblicke in die Glasfasertechnologie, inklusive der Besichtigung eines PoPs und einer Baustelle in Schlanders.
Die Techniktage boten insgesamt drei äußerst lehrreiche und abwechslungsreiche Tage, die den Schülerinnen und Schülern wertvolles Expertenwissen, praxisnahe Erfahrungen und wichtige Einblicke in Technik, Berufswelt und aktuelle Zukunftsthemen ermöglichten.

Primeln für die Krebsforschung

  • Dachzeile: Naturns

SVP-Frauen von Naturns beteiligen sich seit 25 Jahren an der landesweiten Spendenaktion. Brustkrebs ist eine der häufigsten Erkrankungen von Frauen und die Behandlung oftmals mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Die landesweite Spendenaktion der SVP-Frauen unterstützt in Absprache mit der Südtiroler Krebshilfe eine Studie an den Krankenhäusern von Brixen und Meran geleitet von der Brixner Primaria Dr.in Sonia Prader, die jetzt auch auf Bruneck ausgeweitet werden konnte. Ziel ist eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatientinnen. Naturns beteiligt sich seit dem Beginn an der Spendensammlung zugunsten der Krebsforschung, die von den SVP-Frauen in ganz Südtirol rund um den Internationalen Tag der Frau organisiert wird.
Primeln, bunte Frühlingsblumen und vielerlei verschiedene Kräuterpflanzen strahlten am Samstag, 07. März am traditionellen Stand im Zentrum von Naturns mit der Sonne um die Wette. Viele Spenderinnen und Spender warteten sogar darauf, bei der Spendenaktion die ersten Blumen für den Garten, den Balkon oder den Friedhof zu erstehen und rundeten zumeist die Spende großzügig auf. „Diese Aktion genießt große Unterstützung, denn leider sind viele Familien von einer Krebserkrankung betroffen und schätzen unseren Einsatz für die Krebsforschung. In all den Jahren konnten wir jeweils mit einem Reinerlös für diesen guten Zweck von bemerkenswerten über 1.000 € rechnen, so hat Naturns eine wirklich stolze Summe eingebracht,“ freut sich die Naturnser Frauenreferentin Astrid Pichler über den Erfolg der Aktion.
Die SVP-Frauen von Naturns danken den sehr großzügigen Spenderinnen und Spendern, der Gärtnerei Pozzi für den Vorzugspreis und der Athesia Naturns sowie der Raiffeisenkasse Untervinschgau für den alljährlichen Platz mitten im Herzen von Naturns.

Probebetrieb wird angepasst und stabilisiert

  • Dachzeile: Vinschgerbahn

Im Rahmen des laufenden Probebetriebs auf der Strecke der Vinschger Bahn sind in den ersten Tagen erwartete Einschränkungen im Betrieb aufgetreten. Diese stehen im Zusammenhang mit der umfassenden Modernisierung der Strecke, bei der neue Systeme eingeführt und bestehende Infrastrukturen miteinander verbunden werden.
Während in den vergangenen Wochen nur einzelne Züge ohne Fahrgäste unterwegs waren, verkehren nun mehrere Züge gleichzeitig im Probebetrieb. Um den technischen Teams genügend Zeit und Flexibilität für notwendige Anpassungen zu geben, wird der Fahrplan vorübergehend von einem Stundentakt auf einen Zweistundentakt umgestellt. Ziel ist es, die Systeme schrittweise zu stabilisieren und den Betrieb nachhaltig zu verbessern. In dieser Phase hat sich die Entscheidung bewährt, den Schienenersatzverkehr im Halbstundentakt beizubehalten. Er bleibt bestehen, bis ein stabiler Bahnbetrieb wieder zuverlässig möglich ist. So wird der öffentliche Nahverkehr im Vinschgau auch während der technischen Abstimmungen sichergestellt.
Auch die Fahrgastinformation, wie Anzeigen und Durchsagen, sind an den Bahnhöfen im Vinschgau derzeit teilweise eingeschränkt. Aktuelle Informationen zu Fahrplänen und Meldungen sind weiterhin über die App und die Website von südtirolmobil verfügbar.
Die Arbeiten sind technisch anspruchsvoll, da neben der Elektrifizierung auch verschiedene Systeme aufeinander abgestimmt werden müssen. In enger Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma Progress Rail werden laufend Maßnahmen umgesetzt. Dabei ist besonders das Zusammenspiel der Netze von STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) und RFI (Rete Ferroviaria Italiana) zu berücksichtigen.
Im Zuge der Modernisierung wurde das alte Signalsystem entfernt, neue Oberleitungen wurden installiert und das europäische Zugsicherungssystem ETCS eingeführt. Außerdem wurden Bahnsteige angepasst, das Depot in Mals modernisiert und Gleise in Schlanders umgebaut. Diese Maßnahmen verbessern die Nutzung für Fahrgäste und ermöglichen den Einsatz neuer elektrischer Züge im Vinschgau. Die neuen Züge bieten 381 Sitzplätze und haben damit eine deutlich höhere Kapazität. Pro Fahrt können sie fast viermal so viele Fahrgäste befördern wie die bisherigen Dieselzüge.
Die technischen Arbeiten laufen auf Hochtouren; Ziel ist es, den Stundentakt für die Fahrgäste der Vinschger Bahn so bald wie möglich wieder einzuführen.

Räuchern ist mehr als Rauch

  • Dachzeile: Naturns

Am 6. Februar fand in der Bibliothek von Naturns bereits zum 6. Mal ein Räucher-Abend mit Adelheid Walcher statt. Räuchern ist ein Ritual, das fast so alt ist wie die Menschheit selbst: Schon in der Steinzeit wurden Räucherzeremonien auf Altären abgehalten, später praktizierten keltische und römische Kulturen den Brauch bei Geburten, Hochzeiten und zur Götterverehrung. Während der Zeremonie werden, damals wie heute, verschiedene Kräuter wie Salbei, Beifuß oder Wacholder verbrannt, um ihren Duft und Wirkstoff zu verteilen. In Südtirol am bekanntesten ist wohl das Brauchtum in den Raunächten vom 25. Dezember bis zum 6. Jänner, mit Weihrauch Wohnräume und Ställe energetisch zu reinigen.
Nach einer kurzen Einführung durch Adelheid Walcher versammelten sich die zahlreichen Anwesenden um eine Feuerschale im Außenbereich der Bibliothek. Dort wurde ein Räucherritual zum Thema „Erfülle deinen Herzenswunsch“ durchgeführt, wobei jeder die Räuchermischung als Symbol für seinen Wunsch in die Feuerschale werfen konnte.
Bei einem anschließenden Umtrunk hatten die Besucher die Möglichkeit, der Räucherexpertin ihre Fragen zu stellen und wertvolle Tipps zum Thema Räuchern zu erhalten.
Umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Musik von Michaela Schölzhorn, welche durch ihre Lieder, begleitet von Gitarrenklängen, eine angenehme Atmosphäre schaffte.
Anna Pfitscher

Regiokorn: Regionalität, Qualität und Zusammenarbeit

  • Dachzeile: Vinschgau/Südtirol

Das Interesse an Regiokorn, dem regionalen Getreideprojekt, wächst stetig – sowohl bei Südtiroler Landwirten als auch bei den Bäckereien des Landes. Immer mehr Betriebe entscheiden sich, Teil dieser regionalen Wertschöpfungskette zu werden, die Landwirtschaft, Handwerk und Konsumenten auf besondere Weise verbindet.
Für viele Landwirte ist Regiokorn inzwischen ein attraktives zweites Standbein. Die garantierte Abnahme des Getreides, faire Preise und die Abholung ab Hof durch die Meraner Mühle bieten Planungssicherheit und eröffnen neue Perspektiven – auch für Betriebe, die bisher kein Getreide angebaut haben.
Auf einer Anbaufläche von rund 100 Hektar – verteilt auf den Vinschgau, das Puster- und Eisacktal sowie den Tschögglberg – wurden in diesem Jahr etwa 200 Tonnen Roggen, 100 Tonnen Dinkel geerntet. Auch Gerste und Buchweizen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die gute Witterung und der effiziente Ernteeinsatz – unterstützt durch einen neuen Mähdrescher des Maschinenrings – sorgten für hohe Qualitäten und zufriedene Gesichter bei allen Beteiligten.
„Wir sehen nicht nur eine erfreuliche Ernte, sondern vor allem ein deutlich wachsendes Interesse an Regiokorn“, erklärt Rudolf von Berg, geschäftsführender Inhaber der Meraner Mühle. „Zehn neue Landwirte und drei weitere Bäckereien haben sich dem Projekt angeschlossen – das bestätigt, dass Regiokorn mittlerweile eine feste Größe in Südtirol ist.“
Auch bei den Verarbeitern wächst die Begeisterung: Immer mehr Bäckereien verwenden Regiokorn-Mehle und kennzeichnen ihre Brote mit dem Südtiroler Qualitätszeichen. Besonders Produkte aus Buchweizen und Bauerngerste sollen künftig noch stärker gefördert werden – unter anderem durch eine engere Zusammenarbeit mit der Südtiroler Gastronomie.
Backbegeisterte finden die Regiokorn-Produkte im Farinarium, dem Detailgeschäft der Meraner Mühle in Lana oder auch online sowie im ausgewählten Fachhandel.
Getragen wird das Projekt von der Meraner Mühle, dem Beratungsring Berglandwirtschaft BRING, IDM Südtirol, dem Südtiroler Bauernbund, Südtiroler Gasthaus, dem hds und dem Versuchszentrum Laimburg. Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel: die Förderung einer nachhaltigen, regionalen und wirtschaftlich tragfähigen Landwirtschaft – mit kurzen Wegen, fairen Preisen und hoher Qualität.

Roman bleibt großer Renner

  • Dachzeile: Graun

Der Mailänder Autor Marco Balzano verweilte kürzlich in der Ferienregion Reschensee mit seiner Familie und zum Anlass der 75 Jahr Seestauung las er am 13. August vom Ausflugsschiff MS Hubertus vor der einzigartigen Kulisse vor dem versunkenen Kirchturm in Graun aus seinem Erfolgsroman „Resto qui“ (Ich bleibe hier). Das 2018 im Einaudi Verlag erschienene Werk wurde mittlerweile weltweit in 32 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft. Der Roman steigert weiterhin die Bekanntheit der Region Reschensee, über welche sich die Ferienregion sehr freut. Zahlreiche Gäste und Einheimische verfolgten die Lesung vom Ufer aus. Neben den Autor sorgte Ludwig Schöpf für die deutsche Übersetzung und Informationen und musikalisch stimmungsvoll umrahmt wurde die Lesung von der Musikgruppe Reschenseer.

Rührige Feuerwehr Vetzan

  • Dachzeile: Vetzan
  • Weitere Fotos - 1: v. l. Kommandant-Stellvertreter Gerd Stecher, Peter Tapfer (mit 65+ in die Pension verabschiedet), BMin Christine Kaaserer, Kommandant Klaus Ratschiller

41 aktive Mitglieder, zwei Ehrenmitglieder und 11 Förderer und Patinnen zählt die Freiwillige Feuerwehr Vetzan. Im abgelaufenen Jahr fanden 20 Einsätze und neun Hauptübungen statt. Insgesamt wurden 2.500 freiwillige, ehrenamtliche Stunden geleistet. Einer der Höhepunkte 2025 war der Einzug in das neue Gerätehaus und die feierliche Einweihung desselben am 23. August 2025. Einsatztechnisch überzeugt die neue Feuerwehrhalle. Außerdem verstärkt ein neues Mannschaftsfahrzeug seit dem vergangenen Jahr den Fuhrpark der FF Vetzan. Das wurde bei der heurigen Jahreshauptversammlung am 23. Jänner in der Chilly Mensa im GEPA aus dem Tätigkeitsbericht entnommen und mitgeteilt. In die Pension verabschiedet und im Beisein von Bürgermeisterin Christine Kaaserer und Gemeinderat Norbert Ratschiller geehrt wurde Peter Tapfer, der 48 Jahre lang aktives Mitglied bei der FF Vetzan war. Für 15 Jahre mit dem Verdienstkreuz in Bronze ausgezeichnet wurden Veronika Klotz, Mikey Linser, Christof Plangger, Christian Stricker und Thomas Tapfer. Den Abschluss bildeten die Angelobungen, sprich Neuaufnahmen: Thomas Lesina Debiasi, Tobias Tapfer, Sascha Ratschiller und Simon Pinzger wurden in den aktiven Dienst aufgenommen und verstärken nun die Mannschaft der FF Vetzan.

Schleiser Streitereien wegen dem hl. Antonius

  • Dachzeile: Dorftheater Schleis

Das Dorftheater Schleis bringt auch in diesem Jahr wieder ein Stück auf die Bühne, das für viel Lachen und Heiterkeit sorgen soll – auch wenn der Inhalt zunächst vielleicht etwas anderes vermuten lässt. Im Stück „Heiliger Antonius“ dreht sich alles um den Streit zwischen Schleis Innerdorf und Schleis Außerdorf: die gemeinsame Antoniuskapelle steht auf einem Grundstück, das beiden Dorfteilen jeweils zur Hälfte gehört und sorgt für viele Konflikte. Nachdem der altgediente Pfarrer wegen den Schleisern einen Nervenzusammenbruch erleidet, versucht der eingesetzte Aushilfspfarrer wieder Frieden in das Dorf zu bringen.
Die Schleiser Schauspieler*innen rund um Regisseur Max Eller inszenieren dieses turbulente Stück in drei Akten im Sparkassensaal Schleis ab dem 05.04.2026.

 

Platzreservierung unter: 347 845 88 32

Schritt in Richtung Klimaschutz

  • Dachzeile: Partschins

Mittelschule „Peter Mitterhofer“ wird energetisch saniert.
Mit dem Projekt „PARTES- Energetische Sanierung der Mittelschule „Peter Mitterhofer““ setzt die Gemeinde einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das Vorhaben wird im Rahmen des EFRE-Programms 2021–2027, Priorität 2 GREEN mit 80 Prozent EU-Mitteln kofinanziert. Die Mittelschule „Peter Mitterhofer“ wird umfassend modernisiert: Außenhülle, Decke und Dach werden gedämmt und Fenster und Eingangstüren werden erneuert. Dadurch verbessert sich die Energieeizienzklasse von KlimaHaus F auf KlimaHaus B. „Wir wollen den Energieverbrauch und die Betriebskosten senken und zugleich den Komfort für die Schüler und Schülerinnen erhöhen“, betont Bürgermeister Alois Forcher.“
Das Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 1.363.053,43 Euro. Die Arbeiten laufen bis Dezember 2026.
Die Sanierung modernisiert die öffentliche Bausubstanz, fördert nachhaltiges Bauenund unterstützt die Ziele des Klimaplans Südtirol 2040.
„Damit stellen wir die Weichen für eine klimafreundliche Zukunft und schaffen ein Vorbild für nachhaltige Entwicklung in unserer Region“, so Forcher.
Mitteilung bzw. Kommunikationsmaßnahme der Gemeinde Partschins