Arge Alp spricht in Mels über Energie und Wolf

Das Präsidium der Arge Alp mit (v. l.) Norman Gobbi, Marc Mächler, Anton Mattle hat in Mels (Schweiz) ein gemeinsames Vorgehen beim Wolfsmanagement und dem Klimaschutz bekräftigt. (Foto: Staatskanzlei St. Gallen) Das Präsidium der Arge Alp mit (v. l.) Norman Gobbi, Marc Mächler, Anton Mattle hat in Mels (Schweiz) ein gemeinsames Vorgehen beim Wolfsmanagement und dem Klimaschutz bekräftigt. (Foto: Staatskanzlei St. Gallen)

Das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer ist heute erstmals unter dem Vorsitz des Kantons St. Gallen in Mels zusammengekommen. Wichtige Themen waren Wolf und Energieversorgung im Alpenraum.

In Mels im Kanton St. Gallen ging am heutigen Donnerstag (12. Jänner) das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) zur Auftaktsitzung unter dem Vorsitz des St. Galler Vizepräsidenten Marc Mächler über die Bühne. Mit dabei waren auch der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle und der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi.

Die Dringlichkeit eines der Hauptthemen der Sitzung war vor Ort eindeutig zu sehen: Auf den umliegenden Bergen liegt aktuell weniger Schnee als üblich. Der Klimawandel betrifft die Alpen stark. Die Arge Alp will sich deshalb weiter für eine nachhaltige Energiegewinnung, den Schutz der Natur und den Schutz der Menschen vor der Klimaveränderung engagieren.

Der Kanton St. Gallen legt seinen Fokus im heurigen Jahr seines Vorsitzes auf den Schwerpunkt Wasserstoff. Wasserstoff kann als Energieträger einen Teil zur Energiewende beitragen. Im Alpenraum existieren bereits viele innovative Wasserstoff-Projekte. Der Kanton St. Gallen möchte die Vernetzung der Fachleute fördern, damit man im Alpenraum voneinander inspiriert wird und gemeinsam den Energiewandel vorantreiben kann. In diesem Sinne wird am 4. Mai 2023 eine internationale Fachtagung zum Wasserstoff organisiert.

Diskussionsstoff lieferte bei der Sitzung auch der Wolf, der sich auch im Gebiet des Pizols vermehrt. Die Alpenländer sind von der Ausbreitung des Wolfs direkt betroffen: Entsprechend soll die Meinung der Alpenländer koordiniert und in den politischen Zentren gehört werden, hieß es in Mels.

red/san

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