55 geöffnete Türen am Internationalen Museumstag am 19. Mai

Museen (wie das Landesmuseum in der Festung Franzensfeste) als wichtige Lernorte wahrnehmen, die Wissen auf angenehme, spannende und informelle Art und Weise und in verschiedenen Formen vermitteln und zugänglich machen – darum geht es laut Museumslandesrat Philipp Achammer, nicht nur am Internationalen Museumstag. (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) Museen (wie das Landesmuseum in der Festung Franzensfeste) als wichtige Lernorte wahrnehmen, die Wissen auf angenehme, spannende und informelle Art und Weise und in verschiedenen Formen vermitteln und zugänglich machen – darum geht es laut Museumslandesrat Philipp Achammer, nicht nur am Internationalen Museumstag. (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo)

Am Internationalen Museumstag am 19. Mai gewähren 55 Museen und Sammlungen in Südtirol freien Eintritt und Sonderprogramme. Das Motto in diesem Jahr lautet "Museen für Bildung und Forschung".

Am Internationalen Museumstag am 19. Mai stehen die Museen und Sammlungen in Südtirol im Mittelpunkt. Sie laden bei freiem Eintritt dazu ein, die museale Vielfalt im Lande zu entdecken. 55 Museen und Ausstellungsorte bieten einen Tag der offenen Tür oder Sonderprogramm bei freiem Eintritt: spezielle Initiativen für alle Altersgruppen, Erlebnisse, Musik, spielerische Aktivitäten und viele spannende Informationen.

Seit einigen Jahren ist der Internationale Museumstag den Nachhaltigkeitszielender Agenda 2020 der Vereinten Nationen gewidmet. 2024 hat ICOM, der Internationale Museumsrat, zwei dieser Ziele ausgewählt und unter dem Motto "Museen für Bildung und Forschung" zusammengefasst: die Gewährleistung hochwertiger Bildung (Ziel 4) und die Förderung von Innovation (Ziel 9). Dieses Thema leitet die verschiedenen Angebote und Initiativen der musealen Strukturen am Sonntag, 19. Mai.

"Museen sind wichtige Lernorte, die Wissen auf angenehme, spannende und informelle Art und Weise und in verschiedenen Formen vermitteln und zugänglich machen", unterstreicht Museumslandesrat Philipp Achammer: "In den vergangenen Jahren ist die Bedeutung der Bildungsaufgabe der Museen immer deutlicher geworden, was auch am intensiven Vermittlungsangebot bei Initiativen wie dem Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag zu sehen ist. Darüber hinaus machen das Bewahren und Erforschen der Sammlungsobjekte diese musealen Einrichtungen zu wertvollen Referenzpunkten für die Forschung."

 

Steinwild, Mineralien, Kunst des Unsichtbarseins: Südtirols Museen locken mit vielfältigen Angeboten 

Das Bunker Mooseum in Moos in Passeier etwa bietet eine spezielle Führung an, die dem Steinwild und seiner Wiederansiedlung im Lande gewidmet ist, inklusive Fütterung der Tiere, die im hauseigenen Gehege leben. Das Naturmuseum Südtirol in Bozen lädt Erwachsene und Kinder dazu ein, Mineralien zu entdecken, die Teil des täglichen Lebens sind. Auch im Landesmuseum in der Festung Franzensfeste gibt es einen speziellen Workshop für Kinder, dort geht es um die Kunst des Unsichtbarseins, unter anderem werden auch eine Tanzperformance und ein Konzert geboten.

Das VUSEUM – 's Vintschger Museum in Schluderns eröffnet am Internationalen Museumstag einen neuen Teil seiner Dauerausstellung: Vor 150 Jahren wurde hier in Schluderns der Stammvater der Haflingerpferde, der Hengst "249 Folie" geboren. Im ganzen Land laden verschiedene Einrichtungen mit ihren Sonderausstellungen zum Besuch: Von den "Zitrusfrüchten in Bozen" des Merkantilmuseums, das eine heute fast vergessene Zeit eines Bozens voller Zitronenhaine als blühendes Zentrum des Zitronenhandels beleuchtet, über "INTRA/EXTRA", eine Sonderausstellung auf Schloss Tirol, dem Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte, über die Künstlermigration in der frühen Neuzeit zwischen 1500 und 1800, zu den "Women in Art"-Künstlerinnen in Meran im 19. und dem 20. Jahrhundert im Palais Mamming Museum in Meran. Und im historischen Zentrum von Klausen zeigt das Stadtmuseum Klausen 21 Kunstwerke im öffentlichen Raum.

Im Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde in Dietenheim wird gemeinsam kreativ recycelt und Stoffreste und Altpapier leben als Brotbeutel oder Geschenkboxen wieder auf, im Museum Passeier in St. Leonhard wird ein Pflanzentauschmarkt für selbstgezogene Setzlinge und Samen veranstaltet. Interessierte können mit dem Museum Gherdëina auf den Col de Flam und nach St. Jakob spazieren und die Flurnamen vor Ort kennenlernen. Das Südtiroler Landesmuseum für Bergbau lädt an seinen Standorten in Prettau und Steinhaus alle dazu ein, ihre Geschichten über das Tal, das Bergwerk oder altes Handwerk auf Video, in einer Zeichnung oder in Form eines Textes festzuhalten und zu teilen.

Information zu den Angeboten aller teilnehmenden musealen Strukturen am Internationalen Museumstag am 19. Mai auf: https://museen.provinz.bz.it

red/ck

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