Edyna: Stromnetz im Martelltal erneuert

Die Arbeiten von Edyna, dem größten Energieverteiler Südtirols, zur Erneuerung des gesamten Stromnetzes im Martelltal sind vor Kurzem abgeschlossen worden. Die neue Infrastruktur gewährleistet eine sicherere Stromversorgung im gesamten Tal und erreicht sogar die Zufallhütte auf 2.265 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.

 

Die Arbeiten, die vor sechs Jahren begannen, umfassten wichtige Maßnahmen wie die unterirdische Verlegung des Stromnetzes, die eine größere Stabilität gewährleistet, da sie weniger anfällig für Witterungseinflüsse ist als Freileitungen, und die Erhöhung des Mittelspannungsnetzes von 10 auf 20 kV, wodurch sich die Energietransportkapazität im Tal verdoppelt hat.

 

 „Unser Ziel ist es, einen hohen Standard bei der Energieversorgung in Südtirol zu gewährleisten. Gebiete wie das Martelltal, die durch große Höhenunterschiede und unwegsames Gelände gekennzeichnet sind, stellen für die Stromverteilung eine besondere Herausforderung dar. Umso mehr freuen wir uns, unseren Kunden in diesem Tal einen immer sichereren und zuverlässigeren Service garantieren zu können“, so Pierpaolo Zamunaro, CEO von Edyna.

 

„Beim neuen Stromnetz handelt es sich um ein Ringnetz“, erklärt Alessandro Donadello, Technischer Direktor von Edyna. „Bei einem Ring ist jeder Punkt des Netzes doppelt an das Stromnetz angeschlossen. So können wir die Energieversorgung auch bei Störungen oder Arbeiten an einem Netzabschnitt aufrechterhalten und mögliche Versorgungsunterbrechungen erheblich einschränken.“ Die neuen Leitungen des Netzes im Martelltal wurden mit der ebenfalls neu errichteten Primärkabine in Latsch verbunden. Damit ist das gesamte System nun auf dem neuesten Stand der Technik. Die Gesamtinvestitionen von Edyna in die Modernisierung des Netzes belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro.

 

Der letzte Schritt für Edyna ist nun der Abbau der Freileitungen. In den nächsten Monaten werden die Strommasten im Tal entfernt, was sich positiv auf das Landschaftsbild auswirken wird, das auf diese Weise aufgewertet wird.

 

Bozen, 3. November 2022

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