Schnell und bequem auf Schiene: Neue Railjet-Züge auf Brennerlinie

"Unsere Vision ist es, den Verkehr von den Straßen auf die Schienen zu verlagern, im Interesse von Nachhaltigkeit und Sicherheit", erklärte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider (2.v.l.) nach der Premierenfahrt im Railjet mit Martin Vallazza (1.v.l.), Sabina Stock und dem Tiroler Landesrat René Zumtobel. (Foto: LPA/Greta Stuefer) "Unsere Vision ist es, den Verkehr von den Straßen auf die Schienen zu verlagern, im Interesse von Nachhaltigkeit und Sicherheit", erklärte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider (2.v.l.) nach der Premierenfahrt im Railjet mit Martin Vallazza (1.v.l.), Sabina Stock und dem Tiroler Landesrat René Zumtobel. (Foto: LPA/Greta Stuefer)

532 Sitzplätze, maximal 230 Stundenkilometer Fahrgeschwindigkeit: Heute (5. April) brachte der erste Railjet-Zug der neuesten Generation Ehrengäste von München nach Verona. 

Der erste Railjet der neuesten Zuggeneration, die künftig die Strecke München-Verona befährt, ist heute (5. April) in Bozen angekommen. "Unser Konzept ist es, den Verkehr weg von der Straße hin auf die Schiene zu bringen – im Sinne der Nachhaltigkeit und der Sicherheit. Bequeme Sitze, saubere Waggons, Familienfreundlichkeit, die Möglichkeit, Gepäck und Fahrräder sicher zu transportieren, kostenloser und stabiler Handy- und Internetempfang: Diese Komponenten machen es aus, dass wir keine Überzeugungsarbeit mehr in Richtung Schiene machen müssen, sondern die Tatsachen für sich sprechen", sagte Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider, der in München in den Zug gestiegen war. Ebenso mit dem Zug angereist war René Zumtobel, Tiroler Landesrat für Umwelt- und Naturschutz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. "Diese Züge lenken die Aufmerksamkeit auf das Konzept einer barrierefreien Reise", sagte Sabine Stock, Mitglied des Vorstands der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die ebenfalls in Bozen war.

ÖBB hat insgesamt 27 Railjet-Züge der neuesten Generation angekauft; ab 8. April sind sie auf der Brennerstrecke (vorerst München-Bologna) im Einsatz und werden sukzessive die Eurocity-Züge ersetzen. Die Züge haben eine Kapazität von 532 Sitzplätzen und eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde.  "Der Betriebshalt am Brenner wird auch weiterhin nötig sein – es müssen die vorgeschriebenen technischen Überprüfungen vorgenommen werden", sagt Martin Vallazza, Direktor der Landesabteilung Mobilität. Die Züge sind in Sachen Komfort optimiert, es gibt eigene Abteile für Familien und Gruppen, es gibt ein Bordrestaurant und Snack-Automaten im Zug. Im Multifunktionswagen gibt es drei eigens für Rollstuhlfahrer konzipierte Plätze und Verbesserungen bei der Barrierefreiheit. Auch die technische Ausstattung wird verbessert: Es gibt ein Onboard-WLAN, die Fensterscheiben sind mobilfunkdurchlässig, somit wird stabilerer Handyemfpang garantiert.

uli

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