Langlaufen in Schlinig

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Langlaufen in Schlinig ist ein Rundumpaket für Körper und Geist.

von Ludwig Fabi

 

Beim Langlaufen werden Körper, Geist und Seele positiv angeregt. Der Skilanglauf erfährt aktuell einen Boom, und das zu Recht: Immer mehr gesundheits- und sportbewusste Menschen erkennen, welch einmaliges ganzheitliches Erlebnis dieser Sport liefert.

Für Sportbegeisterte, die es gerne etwas ruhiger mögen, sich aber trotzdem in der freien Natur bewegen wollen, ist Langlaufen im Schliniger Hochtal genau das Richtige. Die wunderbaren Eindrücke der verschneiten Natur können auf den bestens präparierten Langlauf Loipen erlebt werden. Effektiver als mit Bewegung in der kalten Jahreszeit kann man Kalorien kaum verbrennen und deshalb ist Langlaufen „DER“ Ganzkörpersport. Langlaufen gilt daher unter den s28 bp 298213 benjamin pfitscherWintersportarten als Jungbrunnen schlechthin: Muskeln und Gelenke durch ein und dieselbe Sportart derart zu stärken und derart zu schonen, ist einzigartig!

» Langlaufen ist schwerer, als es aussieht, aber leicht genug, um es schnell zu lernen «

Nicht weniger als 600 Muskeln sind an der Fortbewegung beteiligt und der ganze Körper ist bei diesem Ausdauertraining der Extraklasse gefordert. Mäßig beansprucht werden Bauch- und Rückenmuskeln, stark beansprucht Arm-, Gesäß- und Beinmuskeln. Über den flüssigen Bewegungsablauf freuen sich obendrein die Gelenke und das Herz pumpt sich gesund und gesünder. Ein weiterer Vorteil ist das geringe Verletzungsrisiko. Mit frischer Luft in der Lunge wohlig warm durch die verschneite Landschaft gleiten und dabei nur Atem und Herzschlag spüren. Diese Kombination ist Balsam für die gestresste Seele. Langlaufen hat nicht nur einen körperlichen Aspekt, sondern auch einen geistigen: Es ist wie Meditation auf Skiern. Wer meint, Langlaufen sei „fad“, der hat es nicht wirklich probiert. Auf und ab, steil und flach, die bestens präparierten Loipen in Schlinig fordern einen steten Wechsel im Bewegungsablauf. Auch technisch ist der Langlauf spannend. Wer vom klassischen Stil zum Skating wechselt, wird das bezeugen.

» Schnell im Glückshormon-Bereich «


Zeit ist Geld, und weil eine Langlaufeinheit schnell und leicht abwickelbar ist, spart man beides. Kaum eine Stunde braucht man, um bereits ein optimales Kreislauf- und Muskeltraining zu absolvieren. Der Mehrwert dabei: ein Zuwachs an Fitness und jede Menge Endorphine.

Tipps für Einsteiger*innen
Wer sich nun diesen Winter zum ersten Mal im Langlaufen versuchen will, sollte vor dem Start auf s28 bp 298604 benjamin pfitscherder Loipe einige grundlegende Punkte beachten: Größe und Gewicht bestimmen die Wahl der Ski, das Können deren Breite. Schmale Ski sind leichter und schneller, allerdings ist es schwieriger, auf ihnen die Balance zu halten. Die Länge der Stöcke wird entsprechend der Körpergröße eingestellt. Die richtige Höhe der Stöcke ist zentral, beeinflussen doch zu kurze oder zu hohe Stöcke maßgeblich das Fahrverhalten und -vergnügen. Bevor eine unpassende Ausrüstung die Freude am Wintersport trübt, bieten sich deshalb eine Beratung im Sportgeschäft sowie ein Einsteigerkurs an.

Nordisches Skizentrum Schlinig
Die sonnigste und begehrteste Langlaufloipe der Region Obervinschgau ist das Nordische Skizentrum in Schlinig. Dort werden nicht nur nationale und internationale Wettbewerbe ausgetragen, neben klassischem Langlauf ist auf der 22 Kilometer langen Loipe, die von Schlinig (1726 m) bis zur Schliniger Alm führt, auch Skating zugelassen. Dabei ist auf der mittelschweren Strecke ein Höhenunterschied von 150 m zu überwinden. Das Skizentrum verfügt über Umkleidekabinen, Toiletten, eine eigene Langlauf-Skischule sowie über einen eigenen Wachsservice. Zudem können Einsteiger und Langläufer ohne Equipment die gesamte Ausrüstung bei Sport Ziernheld in Schlinig ausleihen.

 

s30 WalterEberhoeferWalter Eberhöfer ist im Italienischen Wintersportverband/Landeskomitee Südtirol für den Langlauf- und nordischen Skisport verantwortlich. Er ist Kampfrichter und Funktionär im ASC Sesvenna, dem Langlaufsportverein aus Schlinig für den gesamten Vinschgau

Warum eigentlich Langlauf?
Langlauf ist einer der gesündesten Sportarten, weil dabei der ganze Körper einbezogen wird, die allgemeine Fitness gestärkt, für Jung und Alt geeignet ist und eine geringe Verletzungsgefahr besteht.

Was macht für Sie den speziellen Reiz im Vergleich zu anderen Ausdauersportarten aus?
Die Bewegung im Freien, die Ruhe in der Natur und der überschaubare finanzielle Aufwand.

Sie arbeiten für den Südtiroler Langlaufsport, was sind die Schwerpunkte für die kommende Wettkampfsaison?
In Südtirol nehmen jeweils über 300 LangläuferInnen an den landesweit organisierten Langlaufrennen/Volksläufe teil. Die Kinder und Jugendlichen werden von den jeweiligen Dorfvereinen aktiv betreut, die Anwärter und Junioren-Kategorien meist über dem Landesverband. Zudem haben wir mit der Sportoberschule in Mals das Glück, die Langlauf-Talente beim Sport und in der Schule optimal zu fördern. Ziel für die kommende Saison ist es, wie in der Vergangenheit auch schon, einige AthletInnen die Aufnahme in die Nationalmannschaft zu ermöglichen.

Was sind die Vorzüge des Nordic Center Schlinig als Langlaufdestination?
Durch die Sportoberschule in Mals und dem ASC Sesvenna werden die Loipen in Schlinig und in den restlichen Langlauf-Destinationen im Vinschgau sehr früh präpariert und so finden auch Hobbyläufer und Touristen täglich gut präparierte Loipen vor, welche bereits ab November genützt werden können.

Welche Entwicklungen beobachten Sie im Breitensport auf den Loipen?
Von Reschenpass bis Martelltal wird Langlauf hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen aktiv betrieben. Im Erwachsenenbereich hat der Skitourenboom der vergangenen Jahre dem Langlaufsport etwas den Rang abgelaufen. Ich bin aber überzeugt, dass durch die großen Vorzüge des Langlaufsports, besonders die Witterungsunabhängigkeit, die Ganzheitlichkeit und die ökonomischen Vorteile der Langlaufsport sehr wohl Zukunft hat.

 

Tipp vom Experten

» Langsam beginnen und auf seinen Körper hören «

Man sollte nicht unterschätzen, dass beim Langlaufen der ganze Körper permanent im Einsatz ist. Daher rate ich Anfängern, langsam zu beginnen, im Flachen zu üben, Pausen zu machen, um sich nicht zu viel zuzumuten. Aber wenn man außer Atem kommt und der Puls steigt, spürt man das in der Regel eh!

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