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Prad
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Was der Amateursportverein Prad jeden Winter in „Pfasch“ auf die Beine stellt, verdient großes Lob. Es ist eine ideale kleine Ausbildungsstätte für den Skinachwuchs. Und das wissen auch die Betreiber der umliegenden Skigebiete zu schätzen. Auf der kleinen Schneepiste nahe des Kirchleins St. Johann bekommen Kinder die Gelegenheit, das Ski- oder Snowboardfahren zu lernen. Auch Skibob- oder Rodelfahrer haben ihren Spaß. Ein 300 Meter langes Laufband bringt die kleinen Schneesportler von unten nach oben.
Tag für Tag tummeln sich auf der Piste in „Pfasch“ an die 100 Kinder. Sie üben die ersten Schwünge im Schnee, meist beaufsichtigt von ihren Eltern. Der Skibetrieb in „Pfasch“ wird von ehrenamtlichen Mitgliedern des Sportvereins um den Präsidenten Josef Telser und den Ski-Sektionsleiter Helmut Telser betreut. Der Präsident schlüpft zur Überraschung der Kinder sogar regelmäßig in das Kostüm eines Comic Bären.
Bereit stehen auch Skilehrer, die den Kleinen professionell die richtigen Schwünge beibringen. 1998 war der erste Skilift in „Pfasch“ in Betrieb genommen worden. Die Pioniere waren damals David Gander, Peppi Rungg, Bernhard Saurer, Hubert Riedl, Hubert Theiner (er war unermüdlicher Betreiber über Jahre) und Herbert Moriggl. Das Skifahren in „Pfasch“ wurde Jahr für Jahr gepflegt.
Vor einige Jahren kam diese Aktivität zunehmend in Bedrängnis, weil sich der Obstanbau immer näher an den kleinen Skihang herandrängte. Die Sorge war groß, dass der für die Kleinen so wichtige Übungshang verschwinden würde. Das veranlasste die Prader Gemeindeverwaltung schließlich einzuschreiten. „Heute gehört der Großteil der Fläche der Gemeinde Prad und kann so weiterhin genutzt werden“, erklärt Bürgermeister Rafael Alber. (mds)
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Lech/Reschen
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Der Transalpin Run, welcher in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feierte, zählt zu den herausforderndsten und zugleich faszinierendsten Ultralauf Events Europas. Vom 6. bis zum 12. September führten die 7 anspruchsvollen Etappen die Läufer von Lech am Arlberg bis ans Ziel am Reschensee. 560 Läufer, davon 247 Einzelathleten und 179 Teams, stellten sich der Herausforderung und legten dabei in 7 Tagen 240 km und 13500 Höhenmeter zurück. Allein 3300 Höhenmeter davon waren am 3. Lauftag auf der Königsetappe zu bewältigen: diese führte über 50 km von Brand in Österreich nach Klosters in die Schweiz. Streckendaten, welche nicht nur absolute körperliche Fitness, sondern auch mentale Stärke erfordern. Zudem wurde es an den 2 folgenden Tagen für die Athleten nicht leichter: der Bergsprint in Klosters war von Dauerregen und starkem Wind geprägt und auch während der Etappe von Klosters nach Zernez hielt die Schlechtwetterfront beständig an, sodass die Strecke aus Sicherheitsgründen verkürzt wurde. Den Gesamtsieg des Wettkampfes holte sich Benedikt Nussbaum aus Deutschland, welcher, wie auch Verena Hohenrainer aus Österreich bei den Damen, souverän alle sieben Etappen für sich entscheiden konnte.
Aber auch die Vinschger Läufer mischten an der Spitze mit und zeigten starke Leistungen: Als Einzelstarterin belegte Tanja Plaikner aus Mals (Team Reschensee by Pro: Cursu) mit einer Zeit von 29 Stunden und 55 Minuten in der Kategorie Master Woman den hervorragenden 2. Platz. Dabei schaffte sie es zudem, sich an 3 Tagen den Sieg in ihrer Kategorie zu holen, unter anderem auch auf der Zieletappe von Scuol bis zum Reschensee „auf der Heimstrecke noch einmal richtig Gas geben zu können, war für mich einer der schönsten Momente im Rennen“, so Plaikner.
Auch das „Team Reschensee“ mit Ewald Stocker und Christoph Lutz (beide aus St.Valentin a.d.H.) konnten am 2. Tag einen Sieg feiern, wobei sie auf dieser Etappe auch unter den gesamten Teamwertungen den zweiten Platz erzielten. Sie sicherten sich am Ende mit einer Gesamtzeit von 29 Stunden und 46 Minuten in der Kategorie Master Man den ausgezeichneten 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch und gute Regeneration allen Teilnehmern!
Anna Pfitscher
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Vinschgau
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Anna Pfitscher
Am Freitag, den 21. November 2025 fand im Restaurant „Sportwell Mals“ die Jahreshauptversammlung des Touren Team Vinschgau (TTV) statt. Das Skitourenteam, welches vor 10 Jahren gegründet wurde, besteht mittlerweile aus 34 Mitgliedern, darunter 4 Frauen und zahlreiche junge, motivierte Neuzugänge.
Nach der Vorstellung des OK-Teams, welches seit 2024 neu besetzt ist, wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums eine Fotopräsentation der vergangenen Saisonen gezeigt. Dabei wurde deutlich, dass die Sportler des TTV bei den Rennen stets erfolgreich waren und zahlreiche Siege und Podestplätze erobern konnten.
Um an die vergangenen Erfolge anknüpfen zu können, wurde bereits Ende November mit einem gemeinsamen Trainingstag in Sulden mit der Vorbereitung begonnen. Dabei konnte auch erstmals mit der neuen Teambekleidung trainiert werden.
Dank zahlreicher Partner ist es dem Touren Team Vinschgau in diesem Jahr möglich, mit neuen Rennanzügen und der dazu passenden Jacke, bedruckt mit dem überarbeiteten Logo, zu starten. Die Rennsaison beginnt schon bald, wie auch Erhard Alexander vom Organisationskomitee des „Vinschgau Cup“ erklärte: Die beliebte Serie von Skitourenrennen, welche sowohl Wettkampf– als auch Hobbysportler und Wanderer anspricht, startet am 10.01. 2026 in Minschuns, dann folgen die Rennen in Schöneben (23.01), auf der Haideralm (13.02.) und schließlich das Finale am Watles (28.02.). Der Vinschgau Cup wird in diesem Jahr bereits zum 13. Mal ausgetragen und ist seiner Linie, einen Teil des Startgeldes einem karitativen Zweck zu spenden, stets treu geblieben. So konnten bisher 90.000 Euro an Bedürftige übergeben werden. Auch in diesem Jahr werden wieder 5 Euro vom Startgeld gespendet und kommen der Krebshilfe Vinschgau zugute.
Immer wieder kommen Biathlon-Nationalteams ins Martelltal, um sich dort auf die Wettkämpfe vorzubereiten. Auch im Sommer. Zuletzt war das komplette Nationalteam von Deutschlands Herren zu Gast.
Eine Woche lang bereitete sich die achtköpfige Nationalmannschaft von Deutschlands Biathlon-Herren kürzlich im Biathlonzentrum Grogg auf Rollerskiern und am Schießstand auf die anstehende Saison vor.
Mit dabei waren die Biathlon-Profis Philipp Nawrath, Philipp Horn, Johannes Kühn, Justus Strelow, Roman Rees, Simon Kaiser, David Zobel und Danilo Riethmüller. In den Biathlon-Anlagen in Hintermartell fanden sie beste Bedingungen vor. Neben den Läufen auf Skirollern standen auch Einheiten am Schießstand auf dem Programm.
Ohnehin herrschte zuletzt auf der Anlage in Martell einmal mehr Hochkonjunktur. Auch Teile der österreichischen Damen- und Herren-Nationalteams absolvierten dieser Tage ein Trainingslager im Martelltal.
Neues „Containerhaus“ als Aufwertung
Unter anderem konnten die Athleten und Betreuer auch bereits das neue „Containerhaus“ nutzen. Dieses war heuer rechtzeitig bis zur im Februar stattfindenden Biathlon-Europameisterschaft fertig gestellt worden. Im Mehrzweckgebäude gleich neben dem Schießstand befinden sich unter anderem die Wachscontainer für die Skipräparation, sanitäre Anlagen sowie ein großer Saal. Alles was ein Biathlet beim Wettkampf oder Training braucht, gibt es nun innerhalb weniger Meter.
Die Saison auf Schnee beginnt voraussichtlich am Allerheiligen-Wochenende. Das Schneedepot ermöglicht dies. Den ganzen November über kommen dann Trainingsgruppen ins Martelltal.
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Naturns
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Bereits zum fünfzehnten Mal fand in Naturns im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche, der „FAHR RAD! TAG“ statt, stets mit dem Ziel, die Vorteile des Radfahrens den Bürgerinnen und Bürgern näherzubringen und somit den Straßenverkehr im Dorf zu reduzieren.
Dieses Jahr aber, war es ein ganz besonderer Tag: Nachdem es bereits seit mehreren Jahren die Idee dazu gab, konnte am 11. Oktober in Naturns die Eröffnung des 1. Pump Tracks im Vinschgau gefeiert werden. Dies ist eine künstlich angelegte Mountainbikestrecke (englisch: track), wobei man, ohne zu pedalieren unter Ausnutzung des welligen Längsprofils durch, „pumpende“ Auf- und Abwärtsbewegungen des Körpers (englisch: pumping), Geschwindigkeit aufbauen kann. Die bereits bestehende Sportanlage in der Gustav Flora Straße, welche bereits aus acht Tennisplätzen, einer Paddle Anlage sowie einem Beachvolleyball Feld besteht, wird somit um einen modernen und innovativen Treffpunkt für Radfahrer erweitert.
Nach den Grußworten des Bürgermeisters Zeno Christanell und Vertretern der Gemeinde gab es eine kurze Einweisung durch Martin Gruber der Hersteller Firma „Velosolutions“, wie die neue Anlage, mittlerweile die 6. in Südtirol, vielseitig und sicher genutzt werden kann, wobei er v.a. die Helmpflicht und die Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn betonte. Dies wurde anschließend von Mitgliedern des Vereins „Tricky Riders“ aus Algund, wo die 1. Pump Track Anlage Südtirols gebaut wurde, eindrucksvoll veranschaulicht.
Mitinitiator und Hauptträger für die Realisierung dieses Projektes ist Florian Gruber, Gemeindereferent für Mobilität und selbst passionierter Radfahrer: „Ich freue mich sehr über die Fertigstellung der Anlage, welche allen kostenlos zur Verfügung steht und eine wesentliche Bereicherung für die Dorfgemeinschaft darstellt.“
Nach der Segnung durch Dekan Christoph Wiesler, der selbst auch mit dem Rad zu Feier kam, gab es einen Flashmob der Radfahrer durch das Dorf um die Bevölkerung für das Thema „sicherer Radweg“ zu sensibilisieren. Zudem erfreuten sich v.a. die zahlreichen anwesenden Familien an einer Schnitzeljagd mit 6 Stationen, wobei alle Teilnehmer mit einem kleinen Geschenk für die Fahrradsicherheit belohnt wurden.
Mit Pizza und Musik konnte man in angenehmer Atmosphäre bei herrlichem Herbstwetter den Nachmittag ausklingen lassen und natürlich auch selbst die neue Pump Track Anlage ausprobieren.
Anna Pfitscher
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Reschen
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Beim internationalen Dreiländer Kids Race am 13. Dezember 2025 zeigten junge Skitalente ihr Können und nahmen mit viel Freude und sportlichem Ehrgeiz am Wettkampf teil. 280 Skirennläufer im Alter von 5 bis 15 Jahren waren aus ganz Südtirol, Deutschland und der Schweiz angereist, um sich im Riesentorlauf zu messen. Auch junge Athleten aus dem Kosovo, aus Tschechien und dem Trentino nahmen am Wettkampf teil. Die Jahrgänge der Kategorie Grand Prix (2010 bis 2013) absolvierten dabei zwei Läufe und die Jahrgänge der Kategorie Kinder (2014 bis 2020) einen Durchgang auf einer eigenen Rennstrecke. In der Kategorie U14 gelang Anna Lena Thurner vom Verein Ski Race Akademie Mals ein fabelhafter erster Lauf und sie sicherte sich mit einer halben Sekunde Vorsprung den Sieg vor Eva Sagmeister vom Gastgeberverein ASV Vinschger Oberland und Chiara Wiedenhofer vom ASV Welschnofen. Keine der älteren Skirennläuferinnen konnte Thurner schlagen und sie erzielte Tagesbestzeit bei den Mädchen, während Iven Plank vom ASV Welschnofen den Tagessieg bei den Jungs holte. Auch die kleinen Skikids waren erfolgreich: In der Kategorie U8 siegte Maximilian Mayr vom SC Ortler und in der Kategorie U10 Lina Maria Eckhart und Manuel Spöttl vom ASV Vinschger Oberland. Emilia Gutgsell (ASV Prad) und Lou Thöni (ASV Vinschger Oberland) fuhren ebenfalls aufs Podest. Exklusive Sachpreise wie Skibrillen und Skihelme sowie spannende Erlebnisgutscheine wurden an Vereine und Athleten überreicht. Der Gastgeberverein ASV Vinschger Oberland durfte sich nicht nur über ein gelungenes Sportevent freuen, sondern glänzte zudem mit einer starken Gemeinschaftsleistung und gewann die Mannschaftswertung. Für Sportbegeisterte steht auch zum Saisonabschluss ein weiterer Wettkampf an: Am 6. April 2026 findet in Schöneben das traditionsreiche Dreiländerrennen statt.
Anna Alber
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Watles/Vinschgau
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Anna Pfitscher
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Am 28. Februar fand das große Finale des Dynafit Vinschgau Cup 2026 am Watles statt, wobei dieses Mal der Start bereits am Vormittag war, sodass die Athleten bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Bedingungen die Strecke bis zur Plantapatschhütte genießen konnten.
Dabei war der Sarner Andreas Innerebner (Alpin Speed Sarntal) das Maß aller Dinge: In einer Topzeit von 21 Minuten und 12 Sekunden holte er sich nicht nur den Tagessieg, sondern schaffte auch einen neuen Streckenrekord! Hinter Innerebner belegten in der Kategorie „Herren Master“ Ossi Weisenhorn (TT Vinschgau) und Toni Steiner (Woldis Friends) die Plätze 2 und 3.
In der Kategorie „Herren Senior“ siegte Thomas Steck vom TT Vinschgau vor Kneller Moritz (SC Murnau) und Mahlknecht Thomas (Asv Tiers).
Bei den Damen holte sich Steiner Arina (Samedan) in einer Zeit von 25 Minuten und 31 Sekunden vor Hofer Anna Lena (TT Vinschgau) und Plaikner Tanja (ASV Oberland) den Tagessieg.
Auch zahlreiche motivierte Hobbysportler waren wieder am Start und legten, genauso wie die Teilnehmer der Rennkategorien, die 4 km und 410 Höhenmeter von der Talstation bis ins Ziel zurück.
Zum Finale wurden am Watles auch die jeweils drei Erstplatzierten der Rennserie prämiert: In der Kategorie „Herren Master“ sicherte sich dabei Ossi Weisenhorn den Sieg, bei den „Herren Senior“ Thomas Steck (beide TT Vinschgau), beide gefolgt von weiteren starken Vinschger Teinehmern (siehe Liste). Bei den Damen holte sich Tanja Plaikner vom ASV Oberland den Gesamtsieg nach 4 Rennen.
Allerdings zählen beim Dynafit Vinschgau Cup nicht nur die Bestzeiten und Siege, sondern auch die gemeinsamen Erlebnisse und der Gedanke, Gutes zu tun. Dazu hat jeder einzelne Teilnehmer einen wertvollen Beitrag geleistet, da 5 Euro pro einbezahltem Startgeld gespendet werden. So kann dieses Jahr die Krebshilfe Vinschgau mit einem stolzen Betrag von 2.360 Euro unterstützt werden.
Damit schafften es die Organisatoren bereits zum 13. Mal, nicht nur spannende Rennen zu organisieren, sondern auch viele Hobbysportler zu begeistern und gleichzeitig noch anderen zu helfen.
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Laas/Greinbach
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Spannung pur im PS Racing Center Greinbach: Beim diesjährigen Race of Austrian Champions (ROAC) trafen kürzlich die besten Piloten aller österreichischen Rennserien aufeinander, um den „Champion der Champions“ zu küren.
Das Format versprach Nervenkitzel bis zur letzten Runde – jeweils zwei Fahrer traten in direkten Duellen gegeneinander an, der Langsamere schied sofort aus. So kämpften sich nur die Schnellsten bis ins große Finale vor.
Dort kam es zum packenden Showdown zwischen dem Südtiroler Werner Gurschler im Ford Fiesta RX und dem Österreicher Gerald Eder im Škoda Fabia RX. Bei schwierigen Bedingungen – der Regen hatte kurz vor dem Finale eingesetzt – lieferten sich die beiden ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das kaum spannender hätte sein können. Am Ende entschied Gurschler das Duell mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur vier Hundertstelsekunden für sich und sicherte sich damit den begehrten ROAC-Pokal.
Für ein weiteres Highlight sorgte Rallyelegende Kris Rosenberger, der mit seinem Citroën C3 WRC einen neuen Streckenrekord aufstellte.
Trotz des nassen Wetters erlebten die Zuschauer in Greinbach Motorsport vom Feinsten – mit spannenden Zweikämpfen, spektakulären Drifts und einer Atmosphäre, die dem großen Finale der österreichischen Rennsaison würdig war.
Das ROAC 2025 hat einmal mehr gezeigt: Wenn Österreichs schnellste Racer aufeinandertreffen, entscheidet oft nur ein Wimpernschlag über Sieg oder Niederlage.
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Schlinig
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Die vorvergangene Woche hatte wieder jede Menge Wintersport in petto. In Schlinig wurden unter anderem die Landesmeister im Langlauf ermittelt.
Alles war angerichtet in Schlinig: Dort wurden am Wochenende nämlich die Landesmeister in der klassischen Technik ermittelt. Bei schönem Wetter standen am Samstag zunächst die individuellen Leistungen bei einem Distanzrennen im Vordergrund. Gleichzeitig war die Landesmeisterschaft eine Etappe des Raiffeisen Langlauf Cups und auch die Etappe der Langläufer der Disziplinen-übergreifenden Alperia Cup Trophäe. Im Vinschger Langlauf-Ort waren am ersten Renntag fast 200 Langläuferinnen und Langläufer am Start. Dabei kürten sich folgende Athleten in ihren Kategorien zu den neuen Landesmeistern:
U8: Ilaria Rainer (ASD Antholz) und Willi Weissensteiner (Deutschnofen)
U10: Rosa Hell (ASC Toblach) und Leo Weissensteiner (Deutschnofen)
U12: Elena Kostner (SC Gröden) und Damian Gruber (SC Sarntal)
U14: Anna Profanter (ASC Seiser Alm) und Matias Piazza (SC Gröden)
U16: Anne Kuppelwieser (ASV Prad) und Paolo Pietroboni (ASC Sesvenna)
U18: Anna Sagmeister (ASC Sesvenna) und Noah Heinrich Senoner (SC Gröden)
U20: Lea Hintner (5V Loipe) und Carlo Bettini (ASC Sesvenna)
Allg. Klasse: Elisa Negrini (ASC Sesvenna) und Hannes Oberhofer (ASV Latsch)
Master A: David Hofer (SC Gröden)
Master B: Christian Moser (SC Sarntal)
Am Sonntag wurden in Schlinig die Landesmeister in den Staffelwettbewerben gesucht. 63 Dreierstaffeln gingen in den verschiedenen Kategorien an den Start und wurden von traumhaften Bedingungen empfangen. Dabei durften die Langläuferinnen und Langläufer das Rennen in freier Technik bestreiten. Folgende Staffeln holten sich den Sieg in ihren Kategorien:
U8+U10: SC Gröden A
(Elias Hofer, Ellis Segata, Johann Hofer)
U12: SC Gröden A
(Elena Kostner, Adam Senoner, Alan Dominik Piazza)
U14: ASC Sesvenna A
(Janik Niederholzer, Maria Sag-meister, Rafael Zwick)
U16: ASC Sesvenna A
(Janosch Veith, Emma Dietl, Paolo Pietroboni)
Allg. Klasse: 5 Loipe A
(Lukas Schwingshackl, Lea Hintner, Ruben Wurzer)
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Latsch/Mals
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Erfolgreiche Leichtathletik-Camps in Mals und Latsch begeistern junge Talente: Eine Woche voller Bewegung, Teamgeist und sportlicher Entfaltung: Vom 28. Juli bis 2. August 2025 verwandelten sich die Sportplätze in Mals und Latsch in eine Bühne für junge Athletinnen und Athleten. Beim diesjährigen Leichtathletik-Camp des LAC Vinschgau konnten über 100 Kinder und Jugendliche ihre Begeisterung für diesen Sport ausleben.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erprobten sich in verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen – darunter Sprint, Weitsprung, Vortex, Stabweit und Staffellauf. Ob Schnelligkeit, Koordination oder Teamarbeit: Für alle war etwas dabei und der Spaß kam dabei nie zu kurz.
Der reibungslose Ablauf und die positive Atmosphäre wären ohne die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ein herzlicher Dank geht an die Gemeinden Mals und Latsch, die Raiffeisenkasse Latsch, die VI.P, sowie an alle ehrenamtlich Mitwirkenden.
Zum Abschluss blickten viele strahlende Gesichter auf intensive, sportliche und schöne Tage zurück.
Wer die Muttersportart Leichtathletik, welche auch den Grundstein für weitere Sportarten legt, weiterhin ausüben möchte, kann dies in Mals und Latsch ab Schulbeginn tun. In Latsch findet dienstags und donnerstags von 18:15 bis 19:45 Uhr ein kostenloses Schnuppertraining statt.
Mehr Infos unter:
www.lacvinschgau.net oder telefonisch unter +39 349 421 4321
(für das Training in Latsch) oder
+39 333 2654598 (für das Training in Mals).
Große Freude herrscht in Sportkreisen im Obervinschgau und da vor allem in Malser Fußballkreisen über den Einsatz von Tizian Stecher beim FC Obermais in der Serie D. Stecher gilt mit seinen 17 Jahren bei ausgewiesenen Fußballexperten als herausragendes Talent. Möglicherweise zusätzlich mit Fußballgenen von Großvater Veith Natz ausgestattet. Bis noch vor zwei Jahren hat Stecher in Mals gespielt, dann zum FC Partschins gewechselt und seit Herbst bereichert er den FC Obermais. Stechers bisherige Fußballkarriere kann sich sehen lassen.
Tizian Stechers Auftritt in der Serie D hat den bekannten Fußballschiedsrichter und -experten aus Mals, Franco Ceol, inspiriert, darauf hinzuweisen, dass mit Stecher wiederum ein Malser in der Serie D ist. Stecher ist der erste Spieler aus Mals in der Serie D. Ceol war der erste Malser als Schiedsrichter in der Serie D. Ceol hat nämlich 5 Jahre lang, von 1995 bis 2000 in der Serie D als Schiedsrichter Eindrücke, Erfahrungen und , so Ceol, „wunderschöne Erinnerungen“ sammeln und für die Sektion Meran ganz Italien bereisen können. In der Coppa Italia hat Ceol sogar zwei Finalspiele der Primavera-Mannschaften gepfiffen, die im TV übertragen worden sind.
Vor kurzem sind sich die zwei Malser im FCS-Zentrum in Rungg begegnet. Ceol hat das Freundschaftsspiel zwischen dem FC Südtirol und dem FC Obermais gepfiffen und Stecher hat gespielt. Ceol beschreibt Stecher als „Super-Talent, der mit beiden Füßen auf dem Boden bleibt. Als Stürmer ist Stecher mannschaftsdienlich, macht sein Spiel, ist dribbelstark und pfeilschnell“.
Die freundschaftliche Begenung hat zu einem Geschenk geführt, einen Ball mit Widmung. Ceol hat Stecher ein gute und erfolgreiche Zeit in der Serie D gewünscht, so wie er eine solche gehabt habe.
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Martell
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Im Biathlonzentrum Grogg ist die Saison der Skijägerinnen und Skijäger mit den Italienmeisterschaften zu Ende gegangen. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag (28. und 29. März) gab es vor sehr vielen interessierten Zuschauerinnen und Zuschauern bei perfekten äußeren Bedingungen spektakuläre Entscheidungen mit würdigen Titelträgern. Einer davon war der Lokalmatador Jonas Tscholl, der am Sonntag Gold im Massenstart der U19 gewann.
Eröffnet wurden die nationalen Meisterschaften am Samstag mit den Sprints in der allgemeinen Klasse, sowie den Mixed Staffeln in den Nachwuchskategorien, die auch für den Italienpokal gewertet wurden. Dabei kürte sich bei den Damen im Sprint keine Geringere als Lisa Vittozzi (Carabinieri) zur Italienmeisterin. Die Olympiasiegerin von Mailand Cortina 2026 (in der Verfolgung) setzte sich mit einem Fehlschuss und einer Zeit von 22.16 Minuten vor zwei Südtirolerinnen durch: Rebecca Passler belegte den zweiten Rang (Carabinieri/22.56), vor ihrer Antholzer Landsfrau Linda Zingerle (Finanzwache/23.43). Mit Hannah Auchentaller und Birgit Schölzhorn landeten zwei weitere heimische Skijägerinnen auf den Positionen vier und fünf.
Bei den Männern setzte sich Didier Bionaz durch. Der Aostaner, der Mitglied der Heeres-Sportgruppe ist, gewann in 24.47 Minuten vor seinem Antholzer Teamkollegen David Zingerle (25.25) und Marco Barale (Polizei-Sportgruppe/25.42). Der Ridnauner Patrick Braunhofer (Carabinieri) verpasste die Bronzemedaille um 0,7 Sekunden. Der Terlaner Christoph Pircher (Polizei) wurde Fünfter.
Spannende Entscheidungen in den Mixed Staffeln
Luna Forneris, Magali‘ Miraglio Mellano, Davide Cola und Michel Deval gewannen für die Heeressportgruppe die gemischte Staffel der U21-Kategorie, und zwar mit einer Zeit von 1:12.49 Stunden. Sie verwiesen das Team der Finanzwache mit Fabiola Miraglio Mellano, Nayeli Mariotti Cavagnet, Nicola Giordano und Simone Motta auf den zweiten Rang (1:15.49), während die Mannschaft Südtirol A mit Eva Hutter, Tanja Wanker Adam Ferdick und Hannes Bacher die Bronzemedaille errang. In der Mixed-Staffel der U19 setzte sich Südtirol A mit Thea Wanker, Nina Nocker, Aaron Niederstätter und Andreas Braunhofer mit einer Zeit von 1:15.46 Stunden vor Südtirol B (+32 Sekunden) in der Besetzung Patrizia La Marchina, Lena Sofie Haller, Jonas Tscholl und Julian Huber und den Alpi Occidentali (+1.13/Julie Desayeux,Eoldie Christille,Mattia Betemps, Lorenzo Bonino) durch.
Die U17-Kategorie gewann das Team Alpi Occidentali A mit Elena Carletto, Lucia Brocchiero, Nicola Giordano und Giacomo Maurino mit einer Zeit von 1:03.24 Stunden. Silber ging an Südtirol A (+24 Sekunden/Sara Eisath, Elsa Canins, Elia Steinkasserer, Felix Wolf), Bronze an die Mannschaft Alpi Occidentali B (+4.14/Caterina Parola, Cloe Giordano, Jonathan Giordano, Tiago Ghibaudo).
Das brachte der Sonntag
24 Stunden später wurden die Italienmeisterschaften in der Südtiroler Biathlonhochburg Martell mit weiteren Entscheidungen fortgesetzt. Im Massenstart 60 der U17 setzte sich Giacomo Cautiero (Cortina/26.33,9) vor Dario Clementi (Alta Valtellina/27.32,9) und Giacomo Maurino (Valle Stura/27.34,2) durch. Als bester heimischer Skijäger landete der Antholzer Felix Wolf auf dem achten Platz. Bei den gleichaltrigen jungen Frauen war Lucia Brocchiero (Finanzwache/25.43,8) eine Klasse für sich. Silber holte Maria Angelica Rini (Alta Valtellina/27.04,4) knapp vor Verena Pallua (Alta Badia), die rund eine Sekunde langsamer war.
In der U19 gewann Elodie Christille (Brusson) die Goldmedaille, und zwar mit einer Zeit von 34.07,9 Minuten und 3,5 Sekunden Vorsprung auf Magali‘ Miraglio Mellano (Heeressportgruppe). Die Bronzemedaille gewann Matilde Giordano (Polizei), die das Ziel nach 34.38,9 Minuten erreichte. Als beste Südtirolerin wurde Nina Nocker (Gröden) Sechste. Bei den gleichaltrigen Burschen schlug die große Stunde des Lokalmatadors. Der Marteller Jonas Tscholl (Carabinieri) war nicht zu bremsen und gewann in 35.42,7 Minuten vor seinem Südtiroler Teamkollegen Julian Huber (36.16,3) und dem Friulaner Samuele Degano (Monte Coglians).
Lukas Hofer lässt alle hinter sich
In der allgemeinen Altersklasse ließ Lukas Hofer nichts anbrennen. Der Montaler, der für die Carabinieri startet, setzte sich in 34.06,8 Minuten im Massenstart durch und verwies Marco Barale (Polzei) und Elia Zeni (Finanzwache) auf die Ehrenplätze. Bei den Frauen holte Samuela Comola die Goldmedaille. Die Biathletin der Heers-Sportgruppe setzte sich in 31.51,7 Minuten vor Hannah Auchentaller und Rebecca Passler durch. Lisa Vittozzi war am Sonntag nicht mehr am Start.
Bei den Juniorinnen (U21) durfte sich Nayeli Mariotti Cavagnet (Finanzwache) über den Titel im Massenstart freuen. Eva Hutter (Luftwaffe) und Denise Maestri (Polizei) komplettierten das Podium. Italienmeister in der U21 der Männer wurde hingegen Nicola Giordano (Finanzwache/35.07,8), vor Michel Deval (Heer) und Simone Motta (Finanzwache).
„Wir haben spannende Wettkämpfe gesehen und die Voraussetzungen dafür waren ideal. Ich möchte mich bei allen Sponsoren, den verschiedenen beteiligten Blaulichtorganisationen, sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern bedanken. Nicht nur für ihren Einsatz an diesem Wochenende, sondern vielen von ihnen helfen uns den ganzen Winter über bei den verschiedensten Events“, sagte OK-Präsident Georg Altstätter. Damit ist die Wintersportsaison in Martell abgeschlossen. Doch auf den Lorbeeren ruhen sich die Veranstalter nicht aus. Denn am 21. April ist Martell Etappenziel der diesjährigen Tour of the Alps.
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Laas / Alpin Rodeln
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Anna Alber
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Die eisige Naturrodelbahn „Gafair“ als Treffpunkt der europäischen Rodelelite: Vom 23. bis 25. Jänner fanden in Laas die Europameisterschaften im Alpin Rodeln statt. Bei der Jagd um Gold, Silber und Bronze bewiesen die Vinschger Athleten Mut und Präzision und ließen der starken Konkurrenz kaum Chancen. Die meisten EM-Medaillen gingen an die heimischen Wintersportler.
Mit Bestzeit in beiden Läufen krönte sich die erst 16-jährige Nina Castiglioni aus Partschins auf Anhieb zur Europameisterin in der Allgemeinen Klasse. „Ich bin ehrlich gesagt sprachlos“, zeigte sich Castiglioni sehr erfreut über ihren sportlichen Erfolg. Gold-Favoritin Riccarda Ruetz aus Österreich landete auf Rang zwei, vor der Drittplatzierten Lisa Walch. Lokalmatadorin Nadine Staffler, die erst kürzlich im Passeiertal ihren ersten Weltcupsieg feierte, beendete das Rennen auf Rang sechs. Bei teils dichtem Schneefall behielt der gebürtige Schleiser Daniel Gruber den Durchblick und erkämpfte sich souverän seinen ersten EM-Titel. Der Weltcupführende wurde seiner Favoritenrolle gerecht – mit Bestzeiten in beiden Trainings und auch in beiden Rennläufen. Der Naturbahnrodler Alex Oberhofer aus Tschengls sicherte sich mit zwei starken Läufen die Silbermedaille. Um auf dieser Rodelbahn schnell zu sein, braucht es „ein gutes Material, keine Fehler und den richtigen Tag“. Die Goldmedaille war sein Ziel, dennoch sei er stolz auf seine erste EM-Medaille. Eine fulminante Aufholjagd gelang seinem Teamkollegen Fabian Brunner: Nach Zwischenrang sechs im ersten Lauf fuhr er noch aufs Podest. Im Doppelsitzer blieben die Brüder Matthias Lambacher und Peter Lambacher ungeschlagen und siegten mit knappem Vorsprung. Neben den spannenden Rennläufen ergänzte ein umfangreiches Rahmenprogramm die Sportveranstaltung. Bereits am Samstag wurde die Eröffnung mit dem Einzug der verschiedenen Nationen und mit einer Feuershow der Künstlergruppe INNSFIRE gefeiert. Am Sonntag unterhielt Clown Pepe die Zuschauer im Zielgelände und zahlreiche Kinder freuten sich auf die Prämierung des Malwettbewerbs. Über 250 Kinder der Grund- und Mittelschule Laas und Umgebung zeigten Freude am Malen und begeisterten Jury und Publikum mit ihren kreativen Bildern. Der Veranstalter freute sich besonders, nach vier Jahren zum zweiten Mal als Austragungsort für die Europameisterschaften ausgewählt worden zu sein. „Der Dank gilt allen Sponsoren, freiwilligen Helfern und Funktionären, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, die Großveranstaltung erfolgreich über die Bühne zu bringen“, betonte Günther Staffler, Leiter der Sektion Rodeln im ASC Laas Raiffeisen, und zeigte sich sehr erfreut über die Spitzenleistungen der heimischen Alpin Rodler.
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Watles/Schöneben
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Drei Tage voller Wettkämpfe, Nervenkitzel und Spaß liegen hinter Südtirols Nachwuchssportlern: Rund 400 Jugendliche nahmen an den Landesmeisterschaften Grand Prix im Ski Alpin teil, die vom 20. bis 22. März stattfanden. Die austragenden Vereine ASV Vinschger Oberland und ASV Prad bemühten sich in Zusammenarbeit um faire und bestmögliche Wettkampfbedingungen und wählten die Skigebiete Watles und Schöneben als Austragungsorte. Nach Monaten des Trainings kämpften die jungen Athleten in den Disziplinen Riesentorlauf, Slalom und Super-G um die Landesmeistertitel. In der schnellen Disziplin Super-G bewältigten Rene Auer und Robin Kelder vom SC Gröden zeitgleich die Watlespiste und holten sich gemeinsam den Sieg in der Kategorie U14. Bei den Mädchen blieb Sofia Lanz vom ASV TZ Jochtal ungeschlagen. Im starken Teilnehmerfeld der Kategorie U16 setzten sich Amy Happacher (3 Zinnen Dolomites) und Simon Kaser (Seiser Alm) durch. Christian Thoma zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme an den Speedrennen und den restlichen Sportwettkämpfen – der alpine Skirennsport befinde sich im Jugendbereich seit Jahren im Aufschwung und die Vereinsarbeit sei lobenswert. Nun heißt es für die jungen Nachwuchssportler: „Fleißig sein, Gas geben und die Zähne zusammenbeißen“, so der erfahrene Skitrainer. Zu den neuen Titelträgern in der Kategorie U14 im Riesentorlauf kürten sich Robin Kelder (SC Gröden) und Julia Trocker (Seiser Alm). Die Landesmeister im Slalom hingegen heißen Sofia Lanz (ASV ZT Jochtal) und Elia Raffeiner (Riffian Kuens) in der Kategorie U14 sowie Amy Happacher (3 Zinnen Dolomites) und Mattia Vinatzer (SC Gröden) in der Kategorie U16. Aus Vinschger Sicht besonders erfreulich: Der Glurnser Skirennläuferin Eva Sagmeister Bild) vom Verein ASV Vinschger Oberland gelang – nach Zwischenrang sieben – eine fulminante Aufholjagd, und sie erkämpfte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang den dritten Platz. In malerischer Kulisse, mit dem Alt-Grauner Kirchturm im Hintergrund, wurden beim Turmareal in Graun die schnellsten Skirennläufer prämiert und mit dem Einzug der teilnehmenden Vereine und der Musikkapelle von Reschen die Begeisterung für den alpinen Skirennsport gefeiert. (ana)
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Eishockey - Latsch
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Der neunte Vinschgau Cup powered by Audi im Latscher IceForum war einmal mehr ein großer Erfolg. Ausverkaufte Spiele, hochkarätige Teams, grandiose Stimmung und internationale Schlagabtausche: Es gab alles, was das Eishockey-Herz begehrt. Der Turniersieg ging erstmals an die Straubing Tigers.
Mit dem Schweizer Meister und Champions-Hockey-League-Sieger ZSC Lions, den DEL-Teams ERC Ingolstadt und Straubing Tigers sowie dem Südtiroler ICEHL-Klub HC Falkensteiner Pustertal fanden Top-Teams den Weg nach Latsch. Die neunte Ausgabe des beliebten Vorbereitungsturniers war damit so hochkarätig besetzt wie noch nie. Alle vier Spiele waren mit rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauern ausverkauft, die Tickets für die Spiele des ERC und ZSC waren bereits seit Wochen im Voraus vergriffen.
Das Auftaktspiel am Freitag, 22. August, entschied Ingolstadt gegen die Lions aus Zürich mit 6:4 für sich. Am Samstagabend bezwangen die Straubing Tigers den HC Falkensteiner Pustertal mit 5:2. Am Sonntag siegte Straubing mit 3:1 gegen den ZSC, während der HCP gegen den ERC mit 6:4 die Oberhand behalten konnte. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen und sechs Punkten sicherte sich damit Straubing souverän erstmals den Vinschgau Cup. Titelverteidiger Ingolstadt landete mit drei Punkten und dem minimal besseren Torverhältnis als der HCP auf dem zweiten Platz. Die Wölfe folgen in der Abschlusstabelle punktgleich mit dem ERC auf Rang drei. Der Spitzenklub aus Zürich landete damit nach zwei sieglosen Spielen etwas überraschend auf dem vierten und letzten Platz.
Positives Fazit
„Es war einmal mehr eine großartige Veranstaltung, alles verlief reibungslos“, zieht David Stocker, der Geschäftsführer vom Tourismusverein Latsch-Martell eine positive Bilanz. Der Tourismusverein richtet das Turnier in Zusammenarbeit mit dem ERC Ingolstadt und mit Hilfe zahlreicher Sponsoren und Helfer/innen aus. Der Vinschgau Cup dient seit jeher als Höhepunkt des Trainingslagers des ERC.
Die „Schanzer“ bereiteten sich wieder rund eine Woche in Latscher auf die neue Saison vor. Seit zehn Jahren kommen die deutschen Eishockeyprofis regelmäßig hierher. „Die Partnerschaft hat sich bewährt. Zahlreiche Freundschaften sind entstanden“, unterstreicht Stocker.
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Schlanders/Südtirol/Italien
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Der ASC Schlanders-Raiffeisen feiert heuer 75 Jahre, die Yoseikan-Budo-Sektion im Amateursportclub genau 40 Jahre. Beide Jubiläen boten den festlichen Rahmen für die Yoseikan Staatsmeisterschaft und die Italian-Open-Internationals am 25. April 2026 in der Großraumturnhalle Schlanders. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Italien, der Schweiz und Deutschland und von 30 verschiedenen Vereinen kamen nach Schlanders. Auf fünf Pools standen sich die Budokas gegenüber und sorgten - immer im respektvollen Umgang - für spannende Wettkämpfe.
Eröffnet wurde die hochkarätige Veranstaltung mit Grußworten vom Präsidenten des ASC Schlanders-Raiffeisen Georg Hasenburger und von Vize-Bürgermeister Jürgen Tragust. Beide betonten die Wichtigkeit der Sektion, die es ohne die Pioniere Klaus Schwienbacher und Heinz Fritz und nicht geben würde.
Der Yoseikan-Budo-Sektion mit ihrer Anwesenheit eine besondere Ehre erwiesen Ahmed Bouaraba aus Algerien von der World Yoseikan Federation und Valentino Straser, der Präsident von Yoseikan Budo Italia. Straser: „Es ist ein besonderes Wettkampfspektakel für ein besonderes Jubiläum. Dieser Sport lehrt mentale Stärke, Technik und Taktik und vor allem Freundschaft.“
Am Vormittag standen die Ausscheidungskämpfe der Staatsmeisterschaft im Yoseikan Budo Multidisziplin für die Kategorien U14, U16, U18, U21 und Senioren auf dem Programm, am Nachmittag hingegen jene der Italian Open in den Disziplinen Atemi Light und Kumiuchi. Den Höhepunkt bildeten die Finalkämpfe und das Freundschaftsturnier zwischen Italien, Deutschland und der Schweiz. Im fliegenden Wechsel traten die vier besten Athleten gegeneinander an. Der Sieg ging an die Schweiz.
Hinter der großartigen Organisation der Meisterschaft standen Thomas Mair, Florian Spechtenhauser und ein tolles Team samt ärztlicher Unterstützung von Hansjörg Gluderer.
Die Geschichte. Zu den Anfängen der Yoseikan-Budo-Sektion Schlanders ist folgendes festgehalten: „Nach jahrelangem Training in Meran und Bruneck haben die beiden „Pioniere des Yoseikan Budo im Vinschgau Klaus Schwienbacher und Heinz Fritz “ im Jahr 1984 den Vesuch gewagt, in ihrem Heimatdorf einen Verein zu gründen. Im Tiefparterre des damaligen Kinosaals haben Heinz und Klaus, zusammen mit einigen freiwilligen Helfern, in kompletter Eigenregie ein Dojo (Trainingsraum) eingerichtet.... sich in einer ungeheizten Umkleidekabine umzuziehen, sowie in einer Halle ohne Fenster zu trainieren, die nur von einer Gaskanone beheizt wurde, war für alle Beteiligten nicht einfach.“
Die offizielle Gründung der Sektion erfolgte am 23.03.1986 bei der Generalversammlung des Sportclubs Schlanders beim Rosenwirt. Stimmmehrheitlich wurde die Sektion Yoseikan Budo in den Sportclub aufgenommen und bestand damals aus 40 Athleten und Athletinnen jeder Altersgruppe. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte und ein Entwicklungsschub für die Sektion selbst war die Fertigstellung der Großraumturnhalle. Dadurch erhielt die Sektion ihr eigenes Dojo und konnte innerhalb kurzer Zeit die Mitgliederzahl verdoppeln.
Der Fokus lag damals und liegt heute auf der Kinder- und Jugendarbeit. Bis heute leistet ein engagierter und versierter Trainerstab wertvolle Arbeit, gewährleistet durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen. Ein Vereinshöhepunkt war die Eröffnung eines Yoseikan Budo Dojo in Mals. Die Sektion Yoseikan Budo, sei es in Schlanders als auch in Mals ist wesentlicher und wertvoller Bestandteil des Sportangebotes für Kinder und Jugendliche und lebt Sportsgeist, Fairness und Gemeinschaft.