3 Vinschger in Obermais
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Beim FC Obermais, dem einzigen Südtiroler Vertreter in der Serie D, spielen gleich drei Vinschger. Es sind dies Marco Paulmichl, Tizian Stecher und Alex Gander. (sam)
Beim FC Obermais, dem einzigen Südtiroler Vertreter in der Serie D, spielen gleich drei Vinschger. Es sind dies Marco Paulmichl, Tizian Stecher und Alex Gander. (sam)
Vor Kurzem fand das Sommerfest des Amateurskiclub (ASC) Ortler beim See in Sulden statt. Das Event wurde bereits zum dritten Mal organisiert und war auch heuer ein großer Erfolg. Zahlreiche Gäste, Fans und Freunde des Skiclubs haben einen Tag mit tollen, ideenreichen Spielen und geselligem Beisammensein verbracht. Startschuss für das Fest gab er Bieranstich um 12 Uhr, bei dem auch Weißwurst serviert wurde.
Ente, fertig, los
Ein absolutes Highlight waren die Entenrennen für Erwachsene und Kinder. Die Kinder konnten ihre Enten bunt bemalen und dann drei Mal ins Rennen schicken. Die Erwachsenen hingegen haben ihre nummerierten Enten angefeuert und dafür einzigartige Preise bekommen. Prämiert wurden die ersten fünf Enten, die langsamste Ente erhielt einen Trostpreis. Ein großes Dankeschön gilt hierbei an allen Sponsoren, die den ASC Ortler mit den zahlreichen und hochwertigen Preisen unterstützt haben.
Spannende Spiele
Beim Sommerfest wurde keinem langweilig. Dafür gesorgt haben neben dem guten Essen und den tollen Getränken die vielen Spiele, die für Groß und Klein, angeboten wurden. Beim Drehen des großen Glücksrads konnte jeder sein geschicktes Händchen unter Beweis stellen, genauso wie beim Bälle Werfen. Ziel war es möglichst viele Bälle in die Blechdosen zu schmeißen. Zum Abschluss der Spielerunden gab es eine große Preisverteilung. Prämiert wurden all jene, die beim Glücksrad die meisten Punkte bekommen haben.
Eine erfolgreiche Saison
Der ASC Ortler kann auf eine gute Saison 2024/2025 zurückblicken. An den angebotenen Skikursen haben rund 60 Kinder aus s verschiedenen Ortschaften teilgenommen. Zehn davon haben im Laufe des Winters an verschiedenen VSS-Rennen sowie anderen Rennen teilgenommen. Auch für die ganz kleinen wurden Skikurse organisiert. Bereits ab 3 Jahren können Kinder beim ASC Ortler mit dem Skifahren beginnen. Auch für den kommenden Winter werden wieder Skikurse angeboten. Der ASC Ortler freut sich schon auf den Winter und auf viele begeisterte Skifahrer.
Für die Teams der Amateurligen hat die Winterpause bereits begonnen, das letzte Spiel der Hinrunde wurde am vergangenen Wochenende ausgetragen. Für diese Mannschaften geht die Meisterschaft erst wieder im März weiter. (sam)
… ist der Direktor für Sport und Technik im Alpin Rodeln. Castiglioni war früher selbst Athlet, nun mischen seine beiden Töchter Jenny und Nina den Weltcup auf und auch sein Sohn Alex tritt in seine Fußstapfen. (sam)
Am 20. September starteten die Eisfix in die neue Saison. Auswärts traf man auf den HC Trento, den die Vinschger mit 5:3 besiegen konnten. (sam)
Ohne den ASC Laas hätte es kein Stabhochspringen in Schlanders gegeben: Ein Dankeschön und ein Blick in die Zukunft:
Das Stabhochsprung-Event 2025 in Schlanders war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein beeindruckendes Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit möglich ist. Klar ist: Ohne das tatkräftige Engagement des ASC Laas hätte diese Veranstaltung in der geplanten Form nicht stattfinden können.
Ein besonderer Dank gilt dabei dem Präsidenten des ASC Laas, Andreas Strimmer, dessen Einsatz und Unterstützung entscheidend zur Durchführung beigetragen haben.
Doch das Event war mehr als nur eine Kooperation zweier Sportvereine. Es war auch ein gelungenes Zusammenspiel zwischen den beiden Marmorbruchbetreibern Göflan Marmor und Lasa Marmor, die ihre Unterstützung eingebracht haben. Diese Konstellation zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Sport Brücken schlagen und Menschen, Vereine und Unternehmen verbinden kann – über Gemeinde- und Branchengrenzen hinweg.
Die erfolgreiche Durchführung des Stabhochspringens macht deutlich: Eine künftige Zusammenarbeit zwischen dem LAC Vinschgau, dem ASC Laas und weiteren Partnern ist nicht nur wünschenswert, sondern absolut vorstellbar. Denn wenn alle an einem Strang ziehen, entstehen Ereignisse, die weit über den Sportplatz hinausstrahlen.
Am 23. Jänner werden in Laas die Europameisterschaften eröffnet. Am Samstag, 24. 01. finden ab 13.30 Uhr die Trainingsläufe statt. Am Sonntag, 24. 01. werden ab 09.30 Uhr die Medaillen vergeben. Zunächst im Doppelsitzer-Bewerb, der Finallauf der Damen findet ab 11 Uhr statt, jener der Herren ab 11.45 Uhr. Die EM endet mit dem Teambewerb ab 13 Uhr. (sam)
Der Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns ist auch im Vorfeld der sechsten Ausgabe ein echter Renner. Seit etwas mehr als zwei Monaten ist es möglich, sich für den Trail-Klassiker am Samstag, 11. April 2026 anzumelden. Ein Angebot, das bereits über 200 Laufsportlerinnen und -sportler in Anspruch genommen haben – wohl auch, um vom vergünstigten Startgeld bis zum 31. Dezember zu profitieren.
Scrollt man durch die aktuelle Meldeliste des Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns, stechen die vielen italienischen und deutschen Flaggen neben den Namen der Teilnehmenden ins Auge. Unter den über 200 Nennungen befinden sich aber auch Ausdauersportlerinnen und -sportler aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Spanien oder Großbritannien. „Wir sind ein internationales Sport-Event und bis April werden hier noch viele weitere Flaggen dazukommen. Was den Stand der Anmeldungen angeht, sind wir knapp vier Monate vor dem Startschuss natürlich sehr zufrieden. Die Vorbereitungen laufen hingegen seit Wochen auf Hochtouren“, heißt es von Seiten des Organisationskomitees um Ulrich Stampfer, Daniel Jung und Lea Schweitzer.
In den nächsten Tagen dürften die Anmeldungen weiter nach oben gehen. Zum einen ist ein Startplatz für einen der beliebtesten Trails im Alpenraum ein ideales Weihnachtsgeschenk. Zum anderen können Interessierte bis zum 31. Dezember von der vergünstigten Anmeldegebühr profitieren. Bis zum Jahreswechsel beträgt das Startgeld für den Sunny Mountain Trail 50 Euro, für den Naturns Skyrace 45 Euro, sowie für den Speed Trail und Just For Fun 35 Euro. Die Teilnahme am neuen Untersteller-Vertical kostet hingegen 20 Euro. Im neuen Jahr werden die Preise dann leicht angehoben.
Der Sunny Mountain Trail ist mit einer Länge von 30 Kilometern und einem Höhenunterschied von 2100 Höhenmetern die anspruchsvollste der drei Distanzen. Gelaufen wird vorwiegend auf Trails und Schotter. Der Naturns Skyrace ist die zweite Distanz des Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns und halb so lang. Hier gilt es 15 Kilometer und 1150 Höhenmeter zurückzulegen.
Nicht fehlen darf der Speed Trail (8 km/400 hm) rund um Naturns, der sich an Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2008 bis 2013 richtet. Die Strecke kann auch nicht-wettkampfmäßig als Just for Fun von allen Altersklassen absolviert werden. Außerdem gibt es mit dem VIP Apple Kids Run ein Kinderrennen.
Die Neuheit 2026 ist der Untersteller-Vertical – ein reines Aufstiegsrennen mit einer Streckenlänge von 4,2 Kilometern und einem Höhenunterschied von 760 Metern, welcher am Donnerstag, 9. April ab 18 Uhr das Südtiroler Trail-Wochenende in Naturns einläutet.
Beim Dreistellungskampf werden die Schüsse in drei verschiedenen Positionen abgegeben: kniend, liegend und stehend. (sam)
Ganz im Zeichen des Faschings stand am 13. Februar der 3. Wettkampf des Dynafit Vinschgau Cup 2026, bei welchem 140 Teilnehmer die anspruchsvolle Strecke von 3 km und 700 Höhenmetern bis zur Haideralm zurücklegten. Unter ihnen waren auch zahlreiche fantasievoll Maskierte, auf welche im Ziel eine besondere Belohnung wartete, denn Günther Angerer von der „Bäckerei Angerer“ in St. Valentin auf der Haide spendierte allen Verkleideten einen leckeren Faschingskrapfen.
In der Rennklasse siegte bei den Herren in der Kategorie Senior (1981-2010) Lohfeyer Hannes (SC Lofer) mit der Tagesbestzeit von 26 Minuten und 13 Sekunden, vor Oberauer Nils (WSV Ramsau am Dachstein) und Innerhofer David vom Skialprace Ahrntal. In der Kategorie Master gab es ein rein von Vinschgern besetztes Podium: Weissenhorn Oswald siegte in einer Zeit von 29:05 vor Erhard Alex (beide TT Vinschgau) und Steiner Toni (Woldis Friends).
Wie bereits beim letzten Rennen in Schöneben siegte bei den Damen die Österreicherin Senn Martina. Sie legte die Strecke in einer Zeit von 32 Minuten und 31 Sekunden zurück, dicht gefolgt von Tanja Plaikner (ASV Oberland) und Anna Lena Hofer (TT Vinschgau).
Am 28. Februar findet in Schöneben das Finale des Dynafit Vinschgau Cup 2026 statt, wo auch die Gesamtsieger der Rennserie gekürt werden.
Zwar nicht als aktiver Athlet, aber als sportlicher Leiter im italienischen Biathlonsport wird ein Vinschger bei den Olympischen Winterspielen 2026 dabei sein. Der Latscher Klaus Höllrigl, früher selbst Biathlet, ist seit Mai 2022 in diesem Amt. (sam)
Am 7. und 8. März beginnt die Rückrunde für die Teams der 1. und 2. Amateurliga. Die 3. Amateurliga startet eine Woche später in die zweite Meisterschaftsphase. Die Landesliga beginnt bereits am 8. Februar. (sam)
Eishockey - Auf das nächste Heimspiel müssen die Vinschger Eishockeyfans noch etwas warten. Erst am 25. Oktober bestreiten die Eisfix wieder im „Fuchsbau von Latsch“ – im IceForum – das nächste Spiel vor eigenem Publikum. Um 19 Uhr treffen sie dort auf den HC Trento. (sam)
Die Hinrunde der Ober- und Landesliga endet am ersten Dezemberwochenende (07.12.). Während für die Oberliga die Pause bereits Ende Januar endet, pausiert die Landesliga zwei Wochen länger und beginnt am 8. Februar wieder. (sam)
Die Wintersport-Saison 2025/26 rückt näher und im Biathlonzentrum „Grogg“ in Martell laufen die Vorbereitungen hierfür bereits. Kürzlich führte der zuständige Renndirektor des Internationalen Biathlonverbandes IBU, Tomasz Bernat, gemeinsam mit dem lokalen Organisationskomitee eine erfolgreiche Inspektion durch.
Nach den herausragenden Europameisterschaften zu Beginn dieses Jahres wird Martell vom 18. bis 21. Dezember 2025 erneut Gastgeber eines internationalen Biathlon-Highlights sein: Der IBU Junior Cup gastiert im Beerental. Auf dem Programm stehen spannende Nachwuchswettkämpfe, die traditionell viele Talente auf ihrem Weg an die Weltspitze begleiten.
Im Rahmen der Inspektion wurden Stadion, Strecke und Infrastruktur überprüft sowie organisatorische Fragen zu Logistik, Freiwilligen und Zeitplänen besprochen. Besonders hervorgehoben wurde das neue Containerhaus, das laut Bernat eine deutliche Aufwertung darstelle und den Biathlonstandort Martell auf ein höheres Level hebe.
OK-Präsident Georg Altstätter zeigte sich erfreut: „Es ist schön zu sehen, wenn sich die Bemühungen aller bezahlt machen und vonseiten der IBU anerkannt und gelobt werden.“ Alle Beteiligten zogen am Ende der Inspektion ein positives Fazit: Martell ist bestens vorbereitet, um Athletinnen und Athleten aus aller Welt im Dezember begrüßen zu dürfen, heißt es abschließend in der Presseaussendung.
Mit dem Grand Prix Finale ging die Leichtathletiksaison für die Nachwuchssportlerinnen und -sportler zu Ende. Für den Vinschger Daniel Moriggl endete sie mit einem historischen Erfolg: Er ist der erste Athlet aus dem Vinschgau, der die Grand Prix Serie gewinnen konnte. Die Grand Prix Serie legt den Fokus auf Vielseitigkeit und soll eine zu frühe Spezialisierung in der Leichtathletik vermeiden. Dabei fließen Ergebnisse aus den Bereichen Lauf, Sprung und Wurf in die Gesamtwertung ein. Daniel Moriggl aus Ulten (Mals) zeigte in allen Disziplinen herausragende Leistungen und bewies eindrucksvoll seine Ausgeglichenheit und sein Talent. Im Finale dominierte er mit drei Siegen in vier Bewerben und einem zweiten Platz im Hochsprung. Seine Ergebnisse sprechen für sich:
60 m: 8,01 s;
Hochsprung: 1,49 m (neue persönliche Bestleistung, +12 cm); Kugelstoßen: 12,05 m;
600 m: 1:36,73 min (ebenfalls neue Bestleistung, -4 Sekunden)
Mit diesen Resultaten sicherte sich Moriggl nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch den Respekt der Konkurrenz. Von diesem vielseitigen jungen Sportler darf man in Zukunft noch einiges erwarten. Auch Hannah Platzer aus Latsch zeigte im Finale großen Einsatz. Trotz einer Verletzung, die sie in ihrer Vorbereitung beeinträchtigte, kämpfte sie sich tapfer durch den Wettkampf und erreichte einen starken neunten Platz. Ihre Ergebnisse:
60 m: 8,70 s
Hochsprung: 1,34 m (persönliche Bestleistung)
Kugelstoßen: 7,72 m (persönliche Bestleistung + 2m)
600 m: 2:01,51 min (ebenfalls Bestleistung -11 Sekunden)
Bei den Regionalmeisterschaften in Bozen glänzten die Vinschger Mädchen mit tollen Leistungen. Alessia Paone gewann den Titel und Julia Tappeiner sicherte sich Bronze. Maria Mantinger und Livia Kerschbamer landeten auf dem starken 5. Platz. (sam)
In der 2. und 3. Amateurliga kommt es beim Forst-Cup zu folgenden Duellen für die Vinschger: Prad – Kastelbell Tschars, Untermais – Laas, Schlanders – Haslach, Burgstall – Mals, Girlan – Eyrs, Oberland – Latino Americana Incas, Goldrain - Algund
Wie am laufenden Band gibt’s Stabhochsprung der Weltklasse in Frankreich. Das Konzept ist weltweit standarisiert und entspricht weitgehend jenem von Schlanders. Jahreszeitbedingt finden diese in angemieteten Sporthallen statt. Um einen Vergleich zu haben, generiert der Weltverband seit einigen Jahren Weltranglisten für die Veranstaltungen. Sehr zum Stolz jeder Nation. Schlanders war im Jahr 2025 mit 9713 Punkte im
Ranking auf dem 6. Platz in der Kategorie Special competitions/ Stabhochsprung. Nur vier Stabhochsprungmeetings schafften 2025 die magische Mauer von 10.000 Punkte zu knacken. Heuer gelang das den Franzosen bereits zweimal: All Star Perche, Maison des Sports, Clermont-Ferrand 22. Feb. mit 10.622 und am 30. Jan. 2026 Perch‘Xtrem, Palais des Sports Caen la Mer, Caen mit 10. 051. Ob Schlanders der Sprung in den Club der 10.000 gelingt, wird sich am 31. Juli zeigen. Dann werden zum 22. Mal die Stars im Vinschger Hauptort sein. Die Punkte erhält die Veranstaltung aus den besten acht Ergebnissen und dazu gibt’s noch Zusatzpunkte für die Meldeliste. Beispiel des aktuell Weltranglistenersten:
Mit gutem Erfolg ging die erste Ausgabe der Genussloipe in Sulden über die Bühne. Veranstaltet von der Ferienregion Ortlergebiet in enger Zusammenarbeit mit der Sektion Langlauf des ASV Prad Raiffeisen, lockte das neue Format zahlreiche Besucher auf die Höhenloipe unter Aufsicht König Ortlers.
Die Genussloipe richtete sich bewusst nicht nur an Langläuferinnen und Langläufer, sondern auch an Fußgänger. Ziel der Veranstaltung war es, Bewegung in der Natur mit kulinarischem Genuss zu verbinden – ein Konzept, das bei der Premiere großen Anklang fand. Entlang der Strecke wurden die Gäste mit einem dreigängigen Menü inklusive Aperitif verwöhnt. Alle Gerichte konnten auch einzeln erworben werden, was den Besuch besonders flexibel gestaltete. Bei strahlendem Winterwetter, stimmungsvoller Ziehorgelmusik und einer heimeligen Atmosphäre wurde die Höhenloipe in Sulden zum Treffpunkt für Genießer und Naturfreunde.
Die Veranstalter zeigten sich mit der ersten Ausgabe äußerst zufrieden. Mit dieser gelungenen Premiere hat Sulden ein neues Veranstaltungsformat geschaffen, das Kulinarik, Bewegung und Wintererlebnis auf besondere Weise vereint.
Manuel Plunger von Bürgermeister Alois Forcher und ASV-Partschins-Raiffeisen-Präsidentin Sabine Zoderer empfangen. Mit großem Stolz empfing Bürgermeister Alois Forcher den 23-Jährigen Manuel Plunger aus Rabland im Rathaus. Manuel hat kürzlich das ITF-Turnier in Mexiko gewonnen und damit einen herausragenden sportlichen Erfolg erzielt.
Bürgermeister Forcher würdigte die beeindruckende Leistung des jungen Sportlers: „Dieser Erfolg ist nur durch Fleiß, Disziplin und große mentale Stärke möglich. Manuel ist ein Vorbild für viele junge Athletinnen und Athleten in unserer Gemeinde.“ Auch die Präsidentin des ASV Partschins Raiffeisen überbrachte ihre Glückwünsche – im Namen des gesamten ASV Partschins und besonders der Sektion Tennis. „Es erfüllt uns mit Stolz – Stolz auf dich, Manuel, aber auch auf unsere gesamte Sektion Tennis. Wenn ich sehe, was unsere Tennislehrer, Sektionsleiter, Ausschussmitglieder und Betreuer leisten, dann wird klar, wie viel Engagement hinter einem solchen Erfolg steht.“
Zum Abschluss richtete die Präsidentin persönliche Worte an die Eltern von Manuel: „Auch für eine Familie bedeutet ein solcher Weg Kraft, Zeit und Organisation. Aber man unterstützt gerne, und dieser Erfolg zeigt, wie wertvoll dieser Einsatz ist.“ Die Gemeinde Partschins und der ASV Partschins Raiffeisen gratulieren Manuel herzlich für seine außergewöhnlichen sportlichen Leistungen und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg. Dein Erfolg berührt und inspiriert – er zeigt, wie weit man kommen kann, wenn Talent auf Leidenschaft und unerschütterlichen Willen trifft.
Vom 18.12.-21.12. fand im Biathlonzentrum „Grogg“ im Martelltal die 2. Etappe des „IBU Junior Cup“ statt. Die Rennserie, organisiert von der Internationalen Biathlon Union (IBU), ist die höchste Junioren-Wettkampfklasse im Biathlon und besteht aus 5 Etappen, welche zwischen Dezember und März europaweit ausgetragen wird. Im Martelltal standen dabei 3 Wettbewerbstage auf dem Programm, wobei Frankreich die dominierende Nation war und sowohl beim Einzelrennen der Herren, als auch beim Sprint der Damen und Herren sowie beim Staffelwettbewerb der Herren Siege feiern konnte.
Eine großartige Leistung bei den Wettkämpfen, welche als Sprungbrett für junge Biathlon Talente betrachtet werden, zeigte der Antholzer Maximilian Leitgeb, welcher sich zwei Topplatzierungen sichern konnte: Durch eine beeindruckende Schlussrunde erreichte er im Sprintrennen den hervorragenden 2. Platz. Zudem belegte er mit dem Team der „Azzurri“ beim Staffelwettbewerb den 4. Platz. Dabei trug er maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft bei, nachdem er am Schießstand fehlerfrei blieb und eine starke Laufleistung ablieferte.
Aus Vinschger Sicht war vor allem die Teilnahme der 19-jährigen Laaserin Eva Hutter interessant. Für sie war der Einzelwettkampf über 12,5 km am Donnerstag ihr Debüt im IBU Junior Cup, für welchen sie sich erst am vergangenen Wochenende durch die Ergebnisse in der Coppa Italia, die ebenfalls in Martell stattfand, qualifizierte. In ihrem ersten Rennen beim IBU Junior Cup zeigte sie dabei insbesondere in der Loipe eine starke Leistung. „Nur schade, dass es mir beim Schießen so schlecht gegangen ist, damit bin ich nicht zufrieden“, blickte die Laaserin auf ihre Leistung zurück. In der Tat verhinderten fünf Fehlschüsse am Schießstand eine Spitzenplatzierung, sodass sie das Rennen auf Platz 30 beendete. Im Sprintbewerb am Samstag erzielte sie ebenfalls den 30. Platz und sicherte sich somit einen Startplatz im Team der „Azzurre“ beim Staffelwettbewerb am Sonntag. Dabei hatten sie und ihr Team große Probleme am Schießstand und erreichten nach 5 Strafrunden den 10. Platz.
Im Biathlonzentrum im Martelltal werden seit 1992 Biathlon Wettkämpfe ausgetragen und mittlerweile ist die Anlage in Grogg regelmäßig Austragungsort hochkarätiger Veranstaltungen. Im Februar findet die Hubert Leitgeb Trophäe statt, an der Südtirols Nachwuchstalente ihr Können unter Beweis stellen und im März folgt ein weiteres Highlight mit der Austragung der Italienmeisterschaft im Biathlon.
Anna Pfitscher
Die Italienmeisterschaften endeten mit einem Massenstart-Rennen und einer Mixed-Staffel. Diese beiden Bewerbe wurden am letzten März-Wochenende in Martell ausgetragen. (sam)
Martell, 18. Jänner 2026 – Die Etappe des Italienpokals Fiocchi in Martell, welche kurzfristig im Vinschger Seitental stattfand, da in Zoldo zu wenig Schnee lag, haben einige starke Südtiroler Ergebnisse hervorgebracht. Neben den Top-Resultaten der Biathleten und Biathletinnen haben sich auch die Veranstalter von Martell und auch Zoldo – einige Helferinnen und Helfer sind eigens ins Vinschgau gekommen, um für optimale Bedingungen zu sorgen – ein großes Kompliment verdient.
Am Samstag ging es in Martell mit kurzen Einzelwettkämpfen los. Und Südtirols Biathletinnen und Biathleten zeigten gleich starke Leistungen. In der allgemeinen Klasse kürte sich der Antholzer David Zingerle zum Sieger vor Alex Perissutti und Nicolò Giraudo, alle drei gehören der Heeressportgruppe an. In der U19 gab es sogar einen Südtiroler Dreifachsieg mit Jonas Tscholl (Laas/Carabinieri), Andreas Braunhofer (Ridnaun/Carabinieri) und Julian Huber (Antholz/Carabinieri). In der U17 der Herren gewann Matteo Zenoli (Alta Valtellina). In der allgemeinen Klasse wurde die Sterzingerin Birgit Schölzhorn (Carabinieri) Dritte hinter Fabiana Carpella (Sportgruppe der Staatspolizei) und Astrid Plösch (Heer). Desiree Angeli (Fondo Val Sole) triumphierte in der U21, während die Grödnerin Thea Wanker (Sportgruppe der Finanzpolizei) als Zweite hinter Magalì Miraglio Mellano (Heer) in der U19 aufzeigte. Das kurze Einzel der U17 ging hingegen an Verena Pallua (Alta Badia).
Tags darauf standen in Martell die Sprintwettkämpfe auf dem Programm. Und wieder trumpften einige Südtirolerinnen und Südtiroler auf. In der U19 gab es den nächsten Südtioler Dreifachsieg, dieses Mal gewann Rafael Santer (Antholz/Sportgruppe der Finanzpolizei) vor Huber und Braunhofer. In der allgemeinen Klasse der Damen wurde Schölzhorn erneut Dritte, es gewann wieder Carpella, Zweite wurde dieses Mal Francesca Brocchiero (Heer). Und in der U17 der Damen wurden die Pallua-Schwestern Katia und Verena aus Alta Badia Zweite und Dritte hinter Lucia Brocchiero (Sportgruppe der Finanzpolizei). Die allgemeine Klasse der Herren ging an Giraudo, der sich vor Thomas Doziana (Heer) und Cesare Lozza (Sportgruppe der Staatspolizei) durchsetzte, in der U17 der Männer siegte Giacomo Cautiero (SC Cortina). Den Sprint der U19 der Damen holte sich wieder Angeli, in der U17 setzte sich Maddalena Ballan (Carabinieri) durch.
Zufrieden zeigten sich nach dem Abschluss der vierten Etappe des Italienpokals Fiocchi auch die Veranstalter von Martell, die es geschafft haben, kurzfristig für optimale Bedingungen zu sorgen. „In diesem Sinne möchte ich mich bei allen freiwilligen Helfern und den Blaulichtorganisationen bedanken. Aber auch an die Helferinnen und Helfer aus Zoldo, die nach der Absage bei ihnen nach Martell gekommen sind, um uns hier unter die Arme zu greifen“, freute sich OK-Präsident Georg Altstätter über den Zusammenhalt in der Biathlonfamilie Italiens.
Jasmin Corattis Olympiaauftritt findet bereits zu Beginn der Olympischen Spiele statt: Die Qualifikation im Parallel-Riesenslalom wird am 8. Februar ab 9 Uhr ausgetragen. Am selben Tag stehen auch die Medaillengewinner fest, denn bereits ab 13 Uhr werden die Finalrunden bestritten. (sam)
Am 13. und 14. Februar findet in Latsch auf der Gumpfrei das Weltcupfinale der Alpin Rodler statt. Während am Freitag ab 16 Uhr die Trainingsläufe abgehalten werden, werden die Rennen der Damen -und Herreneinsitzer sowie der Doppelsitzer ab 17 Uhr bei einem Nachtlauf ausgetragen. Favoritin auf den Sieg im Gesamtweltcupbei den Damen ist die Weltcupführende Nina Castiglioni, die zwei von bisher drei Rennen gewinnen konnte und in diesem Winter nicht nur bei den Juniorinnen für Aufsehen sorgt, sondern auch bei der Elite. Die 16-Jährige krönte sich nämlich bei den Europameisterschaften, die vor kurzem in Laas ausgetragen wurden, zur Europameisterin und scheint in einer bestechenden Form zu sein. Bei den Herren könnte sich Michael Noah Tinzl aus Vinschger Sicht noch einen Platz unter den Besten 3 erkämpfen. Im Doppelsitzer stehen die Gesamtweltcupsieger bereits fest. Alex Castiglioni und Jakob Gruber Genetti konnten alle Rennen bisher für sich entscheiden und wollen auch den letzten Bewerb in diesem Winter gewinnen. (sam)
Die Teams der Oberliga, Landesliga und 1. Amateurliga kämpfen um den Landespokal. Latsch trifft auf Olympia Meran, Plaus auf Tscherms Marling, Schluderns auf Überetsch Fußball und Naturns auf Tirol. Partschins trifft im Oberligapokal in der Dreiergruppe auf Ahrntal und Gröden. Als Erstplatzierter wäre man im Oberligapokal sicher eine Runde weiter. (sam)
Latsch muss in der Rückrunde ohne den argentinischen Stürmer Matias Lunari auskommen. Der Stürmer, der 2023 zu Latsch wechselte, kehrt in seine Heimat zurück. (sam)
Die 25. Ausgabe des Reschenseelaufes ist bereits seit knapp zwei Monaten Geschichte, doch das Datum für die neue Ausgabe steht bereits fest: Am Samstag, 11. Juli 2026 findet die 26. Ausgabe von Südtirols größter Laufveranstaltung statt. (sam)
In diesem Sommer steht im IceForum Latsch die Jubiläumsausgabe des Vinschgau Cups an. Vom 21. bis 23. August findet das Turnier zum bereits zehnten Mal statt. Neben dem ERC Ingolstadt steht mit den Black Wings Linz der erste Teilnehmer bereits fest.
Der ERC peilt nach dem 2. Platz im Vorjahr, als sie den Straubing Tigers den Turniersieg überlassen mussten, diesmal den insgesamt sechsten Turniersieg an. „Wir freuen uns immer sehr auf die Woche in Latsch. Dort finden wir sehr gute Bedingungen vor, um unser Trainingslager abzuhalten und dieses mit einem international stark besetzten Turnier abzuschließen“, sagt ERC-Sportdirektor Tim Regan.
Die Black Wings Linz nehmen nach 2016 & 2017 zum dritten Mal am Vorbereitungsturnier in der Region Latsch-Martell teil. Nach dem Konkurs der Vorgänger-Clubs 1992 neu gegründet, spielt der Verein seit dem Jahr 2000 wieder in der höchsten österreichischen Spielklasse und wurde 2003 und 2012 Meister. In der abgelaufenen Saison belegte das Team den 9. Platz in der Hauptrunde und scheiterte in der ersten Playoff-Runde an Villach. Herausragender Spieler der Oberösterreicher ist Ex-Panther Brian Lebler (in der Saison 2015/16 beim ERC), der kommende Saison in sein 7. Jahr als Captain geht, und mit 648 Punkten bester Scorer der Linzer Club-Geschichte ist.
Die Nachwuchsturnerinnen des ASV Latsch blicken im November auf ereignisreiche Wochen zurück. Zunächst stand für die Schützlinge von Carla Wieser der Bewerb „Trofeo Alpi“ in Bozen an und die Latscherinnen konnten dort mehr als überzeugen. Gleich acht Podestplatzierungen gelangen ihnen. Einen Sieg holten Claudia Mantinger und Alessia Paone, zweite Plätze gab es für Mathilda Tschenett, Julia Tappeiner ,Greta Pedross Lea Trafoier und Maria Alber. Lizz Tappeiner erreichte den dritten Platz. Nur eine Woche später standen die ersten VSS Meisterschaften der Saison auf dem Programm. Diese wurden in Lana ausgetragen. Wieser ging dort mit gleich 23 Nachwuchsturnerinnen an den Start und erneut konnten die Latscherinnen überzeugen. Julia Tappeiner und Alessia Paone konnten jeweils den zweiten Platz belegen. Knapp am Podium vorbei schrammte Livia Kerschbaumer, die in ihrer Kategorie den vierten Platz belegte. Auch die restlichen Latscher Turnerinnen konnten sehr zufrieden mit ihren Leistungen sein. (sam)
Daniel Moriggl beeindruckt bei seiner ersten Italienmeisterschaft – starker 11. Platz im Vierkampf.
Mit einer starken Leistung hat sich der 13-jährige Daniel Moriggl aus Mals bei seiner ersten Teilnahme an der Italienmeisterschaft im Vierkampf hervorragend geschlagen. Der junge Obervinschger bewies Nervenstärke und Vielseitigkeit und landete im hochkarätigen Teilnehmerfeld auf dem hervorragenden 11. Platz. Der Vierkampf bestand aus 60 Meter Hürden, Weitsprung, Kugelstoßen und 600 Meter Lauf – und Daniel zeigte in allen Disziplinen konstant gute Leistungen: 60 m Hürden: 9,46 Sekunden, Weitsprung: 4,65 Meter, Kugelstoßen: 11,42 Meter, 600 m: 1:40,87 Minuten. Der Obervinschger bewies damit eine gute Technik, gepaart mit Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Mit dieser soliden Gesamtleistung sicherte er sich einen Platz unter den besten Zwölf Italiens – ein großartiger Erfolg für den jungen Athleten aus dem Obervinschgau. Der Wettkampf fand gemeinsam mit anderen Bewerben in Lignano Sabbiadoro statt – eine beeindruckende Bühne für ein nationales Sportevent und eine wertvolle Erfahrung für den Nachwuchssportler. Für Daniel war es die erste Italienmeisterschaft – doch sicher nicht die letzte.
Thomas Mair führt mit Fabio Bertoldi (Salurn) die Liste der Torschützen in der Landesliga an. In zehn Spielen konnte er neun Treffer erzielen. Der treffsicherste Latscher ist Samuel Weiss, der bisher fünf Mal ein Tor erzielen konnte. (sam)
Im Sommer 2025 hat der internationale Rodelverband FIL beschlossen der Disziplin „Naturbahnrodeln“ einen neuen Namen gegeben. Seit der Saison 2025/2026 spricht man nun von „Alpin Rodeln“. (sam)
Alpin Rodeln- Nina Castiglioni (links mit Jemmy) gibt auch im Junioren-Weltcup mächtig Gas. Dort hat sie zwei von drei Rennen gewonnen und führt vor dem Finale, das im Februar in Latsch ausgetragen wird, die Gesamtwertung an. (sam)
Bereits am 10. Mai endet die Saison der Oberliga. Für die Teams der Landesliga sowie der Amateurligen hingegen dauert die Meisterschaft noch bis Ende Mai. (sam)
Die gemeinsame Olympiateilnahme in Mailand/Cortina 2026 bleibt für die Coratti-Geschwister unerfüllt: Der Snowboarder Edwin Coratti, der ältere Bruder von Jasmin, nahm bereits 2018 und 2022 an Olympischen Winterspielen teil, konnte sich aber dieses Mal nicht für die Spiele qualifizieren. (sam)
Das jährlich stattfindende Schneeskulpturen-Projekt der Berufsfachschule für Steinbearbeitung „Johannes Steinhäuser“ auf der Haider Alm stand dieses Jahr im Zeichen der Olympischen Winterspiele, die erstmals zum Teil in Südtirol ausgetragen werden.
Die rund 35 Schüler der Berufsfachschule in Laas sammelten zum übergeordneten Thema „Wintersport“ in den Fächern Entwerfen und Gestalten, Freihandzeichnen und Modellieren Ideen für Skulpturen und führten diese vorab zeichnerisch und in Modellen aus Ton im Maßstab 1:10 aus.
In einem nächsten Schritt wurden die Tonmodelle in Gips gegossen. Die schulinterne Jury wählte die vier besten Arbeiten nach den Kriterien Machbarkeit, Wirkung und Haltbarkeit aus.
Die SchülerInnen der fünf Klassen bildeten untereinander vier Gruppen mit jeweils fünf bis acht TeilnehmerInnen und stellten sich unter der Gesamtleitung von Fachlehrer Elias Wallnöfer mit ihrem/r jeweiligen GruppenleiterIn vom 15.12.-17.12.2026 den technischen, organisatorischen, klimatischen und körperlichen Herausforderungen, auf einer Meereshöhe von 2.160 Metern die Modelle aus einem 27 m³ großen Kubus aus Schnee zu formen.
In der vorgegebenen Zeit von zweieinhalb Tagen sägten, hauten, schnitzten sie eine Skifahrerin, einen Kater auf einem Rundfunkempfänger, einen bemannten Doppelsitzerschlitten und ein Spielebrett mit Würfeln und Spielfiguren in die vom Skigebiet Haider Alm/Schöneben zur Verfügung gestellten 3x3x3 Meter großen Schneeblöcke.
So wurde das Schneeskulpturen-Projekt auch dank der Erfahrungen durch die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Skigebiet und der Fachschule für Steinbearbeitung zu einem rundum bereichernden Erlebnis. Wie jedes Jahr belohnte das Skigebiet Schöneben/Haider Alm den Einsatz und die Arbeit der angehenden BildhauerInnen mit einem freundlichen Empfang, freier Unterkunft und Logis auf der Hütte, Gratisfahrten mit der Gondelbahn und einem großzügigen Sponsoringpaket für die Schule.
Die Schneeskulpturen können noch bis zum Ende der Wintersaison an der Bergstation der Gondelbahn Haider Alm bewundert werden.
Was ist bloß mit Partschins los? In der vergangenen Saison waren die Partschinser das Sensationsteam der Liga und beendeten die Meisterschaft auf Platz 3, in der neuen Spielzeit bildet das Team das aktuelle Schlusslicht der Oberliga. (sam)
Der Untersteller-Vertical am Donnerstagabend war die Auftaktveranstaltung des diesjährigen Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns. Mit Hannes Perkmann und Martina Falchetti haben zwei Top-Favoriten den Sieg davongetragen.
Hannes Perkmann kam, sah und siegte. Der Sarner, Jahrgang 1993 und Athlet von MountainSpirit, bewältigte die 4,2 Kilometer lange Strecke mit 760 Höhenmetern in sagenhaften 29.18 Minuten und blieb als einziger Teilnehmer unter der 30-Minuten-Marke. Perkmanns Sieg kam nicht überraschend, zählt der erfolgreiche Bergläufer doch zu den erfolgreichsten Vertikal-Läufern Italiens. Platz zwei belegte Perkmanns Landsmann Andreas Innerebner (Lauffreunde Sarntal), der das Ziel nach 30.53 Minuten erreichte. Dritter wurde Matthias Egger (ASV Telmekomteam Südtirol), dem eine Zeit von 31.42 Minuten zu Buche stand.
Bei den Damen setzte sich Martina Falchetti (La Sportiva) durch. Sie gewann den Untersteller-Vertical mit einer Zeit von 35.22 Minuten. Rang zwei ging an Lokalmatadorin Anna Hofer (Sportclub Meran/Scarpa), die rund eine halbe Minute langsamer als Falchetti war (+36 Sekunden). Das Podium komplettierte mit Annelise Felderer eine Routinierin aus dem Sarntal, die für die 4,2 Kilometer mit 760 Höhenmetern 36.50 Minuten benötigte.
Die Hauptrennen des Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns finden am Samstag, 11. April statt. Um 9 Uhr fällt der Startschuss zum Sunny Mountain Trail (30 Kilometer/2100 Höhenmeter), eine Stunde später beginnt hingegen das Skyrace Naturns (15 Kilometer/1150 Höhenmeter). Außerdem gehen auch der VIP Apple Kids Run, der Speed Trail und ein Just for Fun Rennen über die Bühne. Einem großen Lauf-Fest steht bei optimalen Wetterbedingungen nichts mehr im Wege.
Der Vinschger Laufverein vereint 75 Mitglieder von Meran bis zum Reschenpass. Die laufbegeisterten Läufer beteiligen sich jährlich bei den verschiedensten Volks- und Panoramaläufen in Südtirol und im nahegelegenen Ausland. Ein besonderer Reiz für die Hobbyläufer sind internationale Marathonläufe in großen Städten wie Berlin, Hamburg, Boston, Rom oder vielen anderen. Aber auch bei Bergläufen und Trailrunning-Events findet man die Vinschger in der Ergebnisliste. In der abgelaufenen Laufsaison im Jahr 2025 beteiligten sich die Mitglieder bei insgesamt 55 verschiedenen Läufen rund um den Globus.
Bei der diesjährigen Vollversammlung blickte der Verein auf die abgelaufene Saison zurück und warf einen sportichen Ausblick auf das neue Laufjahr mit Vereinsausflug, Vereinslauf und vielen interessanten Läufen. Natürlich wurde nochmals die Absage vom Vereinshighlight der Vergangenheit „dem Reschenseelauf“ kurz angesprochen. Mit Wehmut blickt man zurück, aber mit großer Freude guckt der Verein in die Zukunft, denn nun kann die ganze Zeit und die Kraft in das Hobby Laufen investiert werden. Der Vereinsvorstand rund um den Präsidenten Rudi Hölbling setzt sich in den nächsten Jahren mit dem Vizepräsident Zischg Helmut, mit der Vinschger Lauflegende Ignaz Veith und mit David Frank, Stefan Stocker und Gerald Burger zusammen. Sie werden gemeinsam versuchen, den Verein attraktiv und interessant für Jedermann zu führen. Der Verein umfasst nur Mitglieder, welche volljährig sind. Die Kinder- und Jugendarbeit liegt bei den Dorfvereinen im Tal und beim LAC Vinschgau, welche sich bei Dorfläufen und Bahnrennen beteiligen. Der Rennerclub Vinschgau befürwortet sehr die Jugendarbeit der Vereine und sieht sich als Verein für Hobbyläufer ab 18 Jahren.
Alle interessierte Hobbyläufer des Vinschgau können sich gerne unter
Die Skitourensaison 2025/26 ist zu Ende und das Touren Team Vinschgau kann auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison zurückblicken: Insgesamt gab es 113 Starts bei Rennen im In- und Ausland, wobei die Athletinnen und Athleten zahlreiche Podestplätze mit 17 Siegen, 17 zweiten und 13 dritten Platzierungen feiern konnten. Zudem kommen noch 2 Mannschaftssiege, sowie ein 2. Platz bei den Rennen des Dynafit Vinschgau Cups dazu, welche die starke Teamleistung beweisen. Eine stolze Bilanz, welche die beständige Leistungsfähigkeit des Teams während der gesamten Saison zeigt.
Voraussetzung für diese Leistungen waren neben der guten Vorbereitung und dem regelmäßigen Training vor allem die gemeinsame Freude am Sport, aber auch die optimale Ausrüstung: Dank der Unterstützung zahlreicher Gönner konnten die Sportlerinnen und Sportler mit neuen Rennanzügen ausgestattet werden. Zudem erhielt das Team eine neue Jacke, sodass sich der TTV nach außen mit einem einheitlichen Erscheinungsbild präsentieren kann.
Jetzt sind die Tourenski in Sommerpause, doch nach der Saison ist vor der Saison, das Training und die Wettkämpfe abseits der Pisten gehen weiter. Im Sommer nehmen die Athletinnen und Athleten des Touren Teams regelmäßig an Lauf- und Bike Rennen teil, sodass im Winter die Grundlage zum Start für eine neue, erfolgreiche Skitouren- Rennsaison gegeben ist.
Bei der diesjährigen Regionalmeisterschaft in Bozen und Kaltern boten die Athletinnen und Athleten spannende Duelle und starke Leistungen. Besonders beeindruckend präsentierten sich Daniel Moriggl und Emma Gruber, die beide mit persönlichen Bestleistungen aufzeigten. Daniel Moriggl glänzte am ersten Wettkampftag mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 60 m Hürden. In starken 9,31 Sekunden sprintete er auf den zweiten Platz – nur 19 Hundertstel Sekunden trennten ihn vom aktuellen Landesrekord. Damit unterstrich Moriggl seine hervorragende Form. Noch besser lief es für ihn im flachen 60-Meter-Lauf: Mit 8,24 Sekunden sicherte er sich souverän die Goldmedaille.
Am zweiten Wettkampftag stand dann Emma Gruber im Mittelpunkt. Die talentierte Kortscherin bewies im Ballwurf Nervenstärke: Im letzten Versuch steigerte sie sich um beeindruckende fünf Meter und gewann mit einer Weite von 45,04 Metern klar den Regionalmeistertitel.
Ein ganz spezielle Fußballtraining konnte kürzlich die Mannschaft U11 Mals/Burgeis des ASV Mals bestreiten: Cheftrainer Sunny Patscheider und Co-Trainer Walter Gostner haben es gemeinsam mit Karlheinz Tschenett möglich gemacht, dass sich die Jungs auf dem Bolzplatz der Baita Ortler auf dem Stilfserjoch auspowern konnten. Das Training auf 3.020 Metern ist ein ausgesprochenes Höhentraining, nach dem eine erhöhte Sauerstoffaufnahme und damit verbunden eine erhöhte Leistungsfähigkeit möglich sind. Der Spaß und das Gefühl der Exklusivität standen bei den Jungs und bei den Trainern allerdings im Vordergrund und weniger die biochemischen Effekte dieser Form des Trainigs. Noch etwas Überraschendes kam hinzu: Auf der Baita Ortler von Karlheinz Tschenettt gehen in den Sommer- und Herbstmonaten die Superstars des alpinen Skizirkusses ein und aus. Das Training am Stilfserjoch ist lohnend, die Gastfreundschaft des Gastgebers Karlheinz Tschenett so legendär wie diskret.
Einen solchen Superstar traf die U11 bei ihrem Training am Joch: Petra Vhlova, die in der Vergangenheit schon öfters ihr Trainingslager am Joch aufgeschlagen hat, gesellte sich gut gelaunt zu den Jungs und ließ sich unkompliziert auf ein Foto ein.
„Der Tag war für alle ein besonderes Erlebnis. Bei Kaiserwetter am Gletscher Fußball zu spielen ist nicht alltäglich“, resümieren die Trainer zufrieden.
„Wir sind immer vorne mit dabei“, freut sich Carla Wieser. So auch beim VSS-Mannschaftsbewerb in Lana, wo Wiesers Schützlingen gleich drei Mal der Sprung auf das Podest gelang. (sam)
Nachwuchsturnerinnen aufgepasst – am 1. Oktober ist es ab 16.30 Uhr in der Turnhalle von Latsch möglich, die Einschreibungen für die neue Kunstturnsaison vorzunehmen. Angemeldet werden können Mädchen ab 6 Jahren. Unter der Leitung von Carla Wieser erlernen die Kinder vielseitige Übungen, die weit über das Turnen hinaus wertvoll sind. Egal, welchen Sport ein Kind später ausübt – das Kunstturnen
schult in vielerlei Hinsicht: Durch das Training an den verschiedenen Geräten entwickeln die Turnerinnen Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Körperbeherrschung. Gleichzeitig werden Konzentration, Disziplin und Durchhaltevermögen gestärkt – Eigenschaften, die nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag von Bedeutung sind. Zudem verbessern sich spürbar Koordination und Gleichgewicht. (sam)
Das Kinderturnen findet zwei Mal in der Woche statt:
mittwochs von 16.30 – 17.30 Uhr und freitags von 17 – 18 Uhr
Marc Theiner hat sich kürzlich einen langersehnten Traum erfüllt: der 26-jährige eBike-Enduro-Fahrer aus Latsch erreichte beim Weltcuprennen in Morillon, nahe dem Mont Blanc, das erste Weltcup-Podium seiner Karriere. Mit seinem dritten Platz zeigte Südtirols erster und bis dato einziger eBike-Enduro Weltcupfahrer, dass er in der internationalen Elite seines Sports angekommen ist.
Doch der Weg zum Podium war alles andere als einfach. Die Bedingungen am Renntag stellten für Theiner eine besondere Herausforderung dar. „Es hatte im Vorfeld sehr stark geregnet, wodurch die Strecke unglaublich matschig und rutschig war“, erzählt der Vinschger. „Normalerweise bevorzuge ich trockene, staubige Bedingungen.“ Trotz der widrigen Umstände gelang es ihm, seine Leistung abzurufen und das Rennen erstmals unter den Top 3 zu beenden. „Ich kann es immer noch kaum glauben, was ich da geschafft habe“, gibt Theiner zu.
Theiners aktuelle Erfolgswelle blieb auch den Medien nicht verborgen. So besuchte vor kurzem der ORF den Biker zu Hause im Vinschgau und drehte für die Sendung Südtirol Heute ein Portrait über ihn. „Ich bin ehrlich gesagt noch etwas überfordert von dem ganzen Medienrummel, da dies alles neu für mich ist“, räumt Theiner ein, freut sich aber auch gleichzeitig über seinen wachsenden Bekanntheitsgrad.
Auf seinen Erfolg ausruhen kann und will er sich aber nicht, die Jagd nach weiteren Podestplätzen hat gerade erst begonnen. Und in der aktuellen Form ist dem Latscher noch einiges zuzutrauen. (sam)
Mit 23 Scorerpunkten - davon 15 Tore und 8 Assist – ist der 22-jährige Elias Fleischmann der torgefährlichste Spieler in den Reihen des AHC Vinschgau. Zehn Mal traf er im Grunddurchgang, fünf Mal erzielte er in der Masterround einen Treffer. (sam)
Ende Januar machte sich Carla Wieser mit 20 Nachwuchsturnerinnen des ASV Latsch Raiffeisen auf den Weg nach Lana, um dort an den VSS/Raiffeisen-Landesmeisterschaften teilzunehmen. Die jungen Athletinnen, die mehrmals in der Woche trainieren, konnten sich dort mit Turnerinnen aus dem ganzen Land messen. Die Wettkämpfe waren einmal mehr sehr spannend und anspruchsvoll, doch die Latscher Turnerinnen meisterten die Herausforderungen lobenswert. Am Ende kehrten zwei von Wiesers Schützlingen mit einer Medaille im Gepäck nach Hause zurück. Alessia Paone gewann in ihrer Kategorie die Bronzemedaille und verpasste Gold um den Hauch von 0,2 Punkten. Ebenfalls Bronze sicherte sich Livia Kerschbaumer. Die restlichen Vinschger Nachwuchsturnerinnen glänzten ebenfalls mit tollen Leistungen und konnten stolz auf ihr Auftreten und das Ergebnis sein. (sam)
Oberliga: Partschins
Landesliga: Latsch, Naturns
1. Amateurliga: Schluderns, Plaus
2. Amateurliga: Schlanders, Goldrain, Morter, Kastelbell Tschars
3. Amateurliga: Oberland, Mals, Eyrs, Laas, Prad
Im Jahr 2009 gab Edwin Coratti sein Weltcupdebüt und gehört seit Jahren international zu den besten Snowboardern. Seinen ersten Weltcupsieg feierte er im März 2016 in Winterberg. Insgesamt gelang ihm bisher sechs Mal der Sprung auf das oberste Treppchen. (sam)
Bei den Italienmeisterschaften in Forni Avoltri holte sich Jonas Tscholl in seiner Kategorie erneut in der Staffel die Goldmedaille. Auch bei den Damen gab es einen Vinschger Medaillengewinn in der Staffel. Eva Hutter - die Silber im Sprint holte - und Eva Weiss gewannen mit Ester Cruciani die Bronzemedaille. Felix Ratschiller eroberte gleich zwei Mal die Silbermedaille. (sam)
Die Musikkapelle Reschen umrahmte die diesjährige Siegerehrung des Resia-Rosolina-Relay. (sam)
U13 Volleyballerinnen des ASV Kastelbell Tschars Raiffeisen stürmen ins Halbfinale!
In der ersten Phase erzielten die Mädels in der Gruppe B bereits großartige Erfolge: Von 5 Spielen gewannen sie alle und holten damit beeindruckende 14 von 15 möglichen Punkten.
Diese starke Leistung motivierte die Volley Mädels – und ihren Trainer Tumler Günther– umso mehr, in der zweiten Phase mit voller Energie weiterzutrainieren. Wohl verdient. Der Einsatz zahlte sich aus.
In der Zwischenrunde spielten sich die U13 Volleyballerinnen des ASV Kastelbell Tschars Raiffeisen an die absolute Spitze. Von 10 Spielen entschieden sie 8 für sich und sammelten dabei 23 Punkte – ganze vier Punkte Vorsprung auf den zweiten Platz. Eine Bilanz, die zeigt, wie viel Teamgeist, Trainingsfleiß und Spielfreude in dieser Mannschaft steckt. Aber auch eine Bilanz, die zeigt, dass das Trainerteam rund um Tumler Günther und die Sektion Volleyball im Verein sehr gute Arbeit leisten.
Mit diesem souveränen Gruppensieg steht fest: Die Mädels stehen im Halbfinale! Am 25. April 2026 geht es in Brixen weiter. Dort wollen sie erneut zeigen, was in ihnen steckt – und natürlich alles daransetzen, den Landesmeistertitel nach Kastelbell Tschars zu holen.
Die Fans, das Trainerteam und der ganze Verein drücken die Daumen. Eines ist sicher: Diese Mannschaft hat nicht nur Talent, sondern auch den unbändigen Willen, Großes zu erreichen. Viel Erfolg im Halbfinale – Kastelbell Tschars steht hinter euch!
Am 22. und 23. November findet in Martell ein FISI Testwettkampf statt, Nur kurze Zeit später - vom 15. bis 21. Dezember – geht dort eine Etappe des IBU-Junior Cups über die Bühne. (sam)
Die Weltmeisterschaften der Sportschützinnen und Sportschützen finden vom 6. bis 16. November in Kairo (Ägypten) statt. (sam)
Zwei Mal gelang Jasmin Coratti in dieser Saison der Sprung auf das Weltcuppodest. Neben dem zweiten Platz beim Weltcup im kanadischen Val St. Come eroberte sie Anfang Jänner in Bad Gastein im Mixed-Bewerb den dritten Platz. (sam)
In der Best-of-3 Serie des Viertelfinals zieht jenes Team ins Halbfinale ein, das zuerst zwei Spiele gewinnen konnte. Somit könnte der Sieger des ersten Viertelfinalspieles bereits beim Match in Latsch am 21. Februar den Sack zumachen. Gelingt dies nicht, so kommt es am 28. Februar in Wolkenstein zum dritten und alles entscheidenden Spiel um das Halbfinalticket. (sam)
In der Serie D sind in der neuen Meisterschaft gleich zwei Vinschger am Start: Marco Paulmichl und Tizian Stecher werden dort mit dem FC Obermais um Siege und Punkte kämpfen. (sam)