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SVP-Medienmitteilung

Plattform Heimat: „Ein ungeahnter Tiefpunkt - selbst für Urzí“

„I terroristi hanno perso, abbiamo vinto noi“ - so lautet der Titel, eines Textes auf der Facebookseite des Kammerabgeordneten Alessandro Urzí im Zusammenhang mit dem Tod von Dr. Johannes Fontana. Für die Plattform Heimat in der SVP ist damit erneut ein menschlicher, moralischer Tiefpunkt durch Urzí erreicht. Die Rede ist von einem "menschlichem Armutszeugnis".

Für die Plattform Heimat nehmen Michael Epp und Landessekretär Harald Stauder Stellung. „Was der Kammerabgeordnete hier schreibt, lässt jeden menschlichen, moralischen oder politischen Anstand vermissen. Es ist ein Tiefschlag und selbst für Urzí ein neuer, für ihn vermutlich ungeahnter Tiefpunkt. Wenn jemand meint auf diese Art und Weise politisches Kapital aus dem Ableben eines geschätzten Mitglieds unserer Gesellschaft meint zu schlagen, dann sagt das mehr über ihn aus als jede politische Replik, die uns einfallen könnte“, unterstreichen Stauder und Epp.

Keinem anderen ernstzunehmenden Südtiroler Politiker oder Politikerin -parteiübergreifend- würde auch nur im Traum einfallen, Gleiches zu tun. „Urzí hat hier für sich ein ganz neues „unterstes“ Niveau erreicht“, stellen sowohl der SVP-Landessekretär als auch der Vertreter der Plattform Heimat fest.

„Dr. Fontana war Historiker und ein profunder Kenner der Regionalgeschichte mit mehreren, veröffentlichten Fachwerken und Publikationen. In der späten 50er Jahren schloss er sich den BAS an, war Aktivist im Zuge der Feuernacht und galt als Vertrauensmann von Sepp Kerschbaumer. Nach der Feuernacht wurde er inhaftiert und wie die damals Inhaftierten von der Justiz behandelt wurden, wissen wir. Johannes Fontana hat sich allerdings nicht „brechen“ lassen: Er studierte und promovierte. Im Zuge seines Lebens erhielt er auch mehrere Auszeichnungen und war Ehrenbürger der Gemeinde Neumarkt“, erinnert Michael Epp „Wir werden seinen Einsatz rund um Südtirol und seine Leistungen für die Gemeinschaft in ehrender Erinnerung bewahren!“

„Wenn Urzí auch nur über einen Funken Geschichtsbewusstsein verfügen würde, müsste er sich vielmehr die Frage stellen, welche Umstände in der 60er Jahren wohl geherrscht haben, dass Menschen, wie Dr. Fontana zu solchen Mitteln erst greifen mussten“, unterstreicht Harald Stauder. „Wenn das Urzí‘s Definition von „siegen" ist, zählt er für mich zu einem der widerlichsten Sieger, die ich jemals gesehen habe“.

Bozen, 08.06.2026