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Kommentar von Chefredakteur Erwin Bernhart

Einen guten Schulstart

veröfftl. am 19. August 2026

Einen guten Schulstart zu wünschen, bedeutet heuer auch, einen guten Start in die Lehrausflüge, die Museumsbesuche und die Einladungen von Expert:innen zu wünschen – eben einen Start, wie man sich eine offene Schule vorstellt. Mögen die Geister des Protestes, die im abgelaufenen Schuljahr Lehrausflüge, Museumsbesuche und dergleichen verhindert haben, verflogen sein und die neu genehmigten Gehälter der Lehrer:innen die schulischen Gemüter beruhigt haben. Ein Schuljahr mit Herz und Hausverstand: Das wünsch’ ich den Schulen, den Lehrpersonen, den Direktoren, den Eltern und den Institutionen, die außerhalb der Schule auf das Erscheinen von Schüler:innen angewiesen sind. Etwa die Erlebnisschule in Langtaufers, die Museen im Oberland und im Obervinschgau, die Nationalparkhäuser, wenn man nur im Vinschgau bleiben will... Im vergangenen Schuljahr hat zwar der Ablauf von Schule grundsätzlich geklappt und man hat gesehen, dass „Schule nach Vorschrift“ intern auch Schule sein kann. Aber man hat mit dieser ausflugsfreien „Schule nach Vorschrift“ Anfeindungen von vielen Seiten in Kauf nehmen müssen und das Image der Lehrer wurde in keinster Weise aufpoliert. Auch das Verständnis für die Protesthaltung hat nicht zugenommen. Das kann im kommenden Schuljahr 2026/2027 anders werden, zumindest anfeindungsfreier. Das ist zu wünschen und zu hoffen. Den Schüler:innen wünschen wir Erfolg und kritischen Geist.