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Kommentar von Chefredakteur Erwin Bernhart

Teil der Lösung

veröfftl. am 13. Mai 2026

Der Vinschgerwind ist Teil der Lösung für Medienvielfalt in Südtirol. Die Journalisten Elisa Tappeiner und Patrick Rina haben kürzlich ein sehr informatives und ebenso tiefgehendes wie vielfältiges Referat in Schloss Goldrain gehalten, über das Arbeiten der Medien global, auf nationaler und auf regionaler Ebene. Trump und Orban, Berlusconi und der Athesiakonzern kamen dabei als Medienerschwernisse ebenso zur Sprache wie der neue ungarische Ministerpräsident Magyar und der polnische Donald Tusk als Hoffnungsträger für Medienfreiheit. Mit großer Freude haben wir vom Vinschgerwind zur Kenntnis genommen, dass der bekannte Journalist Patrick Rina, der für den ORF tätig war und als freier Journalist unter anderem die morgendliche Presseschau im RAI-Radio und die bekannte Journalistin und RAI-Nachrichtenmoderatorin Elisa Tappeiner neben den drei lokalen und öffentlichen RAI-Sendern (RAI Südtirol, RAI Ladinia und RAI Alto Adige), der Neuen Südtiroler Tageszeitung bis hin zu UnserTirol24 auch den Vinschgerwind als Beispiele für Athesia-freie Zonen genannt haben. Denn Athesia hat jüngst nach der Komplett-Übernahme diverser Radiostationen seine Aggregatzustände im Land erheblich erweitert und damit sein Monopol zementiert. Nicht gesagt worden ist, dass sich Athesia völlig unbemerkt peu á peu die mit Steuergeld finanzierten Gemeindezeitungen einverleibt. Im Vinschgau sind nur noch Schluderns, Laas, Naturns und Partschins athesiafrei.