Baukultur zentrales Thema bei Fortbildung

Landschaft als wichtige Ressource und Grundlage für Lebensqualität: im Bild die Fraktion Gross Joch in der Gemeinde St. Martin in Thurn im Gadertal. (Foto: LPA/Martina Pecher) Landschaft als wichtige Ressource und Grundlage für Lebensqualität: im Bild die Fraktion Gross Joch in der Gemeinde St. Martin in Thurn im Gadertal. (Foto: LPA/Martina Pecher)

Die Tätigkeiten und Leistungen des Landesbeirats für Baukultur und Landschaft für die Gemeinden standen im Mittelpunkt einer Fortbildung der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung.

Rund 350 Teilnehmende befassten sich vor kurzem im Rahmen der vom Landesamt für Gemeindeplanung organisierten Fortbildungsveranstaltung mit dem Landesbeirat für Baukultur und Landschaft. Dieser bietet seit 2006 den öffentlichen Verwaltungen und privaten Bauherren fachliche Unterstützung bei der Bewertung verschiedenster Bauvorhaben in den Bereichen Landschaft und Raumplanung. Ziel ist die Aufwertung der Landschaft und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für ortsgerechtes und landschaftsbezogenes Bauen.

Die Landesrätin für Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege Maria Hochgruber Kuenzer unterstrich die zentrale Rolle des Landesbeirats für Baukultur und Landschaft, der im Gesetz Raum und Landschaft 9/2018 erstmals verankert ist: Als beratendes Gremium leiste er einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Projektqualität und der besseren Einfügung der Bauobjekte in die Landschaft.

Kernstück der Fortbildung waren die Vorträge der drei  Landesbeiratsmitglieder Lilli Lička (Österreich), Sebastiano Brandolini (Italien) und Conradin Clavuot(Schweiz), nachmittags wurden auch Workshops zur Vertiefung angeboten. Lička behandelte den landschaftlichen Kontext: "Die prägnante Landschaft Südtirols ist eine der wichtigsten Ressourcen und Grundlage für die Lebensqualität der hier Wohnenden. Jeder Eingriff und jede Veränderung sind deshalb mit Bedacht vorzunehmen." Brandolini, dreimaliges Jurymitglied von "Neues Bauen in den Alpen", sprach über "Die neue Architektur in den Alpen", während sich Clavuot mit dem Thema "Baukultur: Zusammenarbeit mit Kommissionen und Ämtern anhand von Beispielen aus der Schweiz" beschäftigte.

Fortbildung zu Gefahrenzonenplänen im Herbst

Die Fortbildung zur Baukultur richtete sich an die Sachverständigen der Gemeindekommissionen für Raum und Landschaft. Aufzeichnung und Präsentationen sind auf den Landeswebseiten zum Thema Natur, Landschaft und Raumentwicklung unter Landesbeirat für Baukultur und Landschaft verfügbar.

Die Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung plant regelmäßige Fortbildungen für die im Verzeichnis eingetragenen Sachverständigen. Im Herbst folgt eine Veranstaltung zum Thema "Gefahrenzonenpläne: Einführung, Verwaltung, und zulässige Maßnahmen" in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung und der Landesagentur für Bevölkerungsschutz.

mpi

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