Der Rettungshubschrauber wird auch weiterhin von Laas abheben

Aufgrund der positiven quantitativen und qualitativen Ergebnisse der Einführung der Hubschrauber-Rettungsbasis in Laas hat die Landesregierung auf Vorschlag von Gesundheitslandesrat Hubert Messner heute beschlossen, diesen Rettungsdienst auf unbestimmte Zeit zu verlängern; im Bild der dort stationierte Notarzthubschrauber Pelikan 3. (Foto: LPA/Alberto Betto) Aufgrund der positiven quantitativen und qualitativen Ergebnisse der Einführung der Hubschrauber-Rettungsbasis in Laas hat die Landesregierung auf Vorschlag von Gesundheitslandesrat Hubert Messner heute beschlossen, diesen Rettungsdienst auf unbestimmte Zeit zu verlängern; im Bild der dort stationierte Notarzthubschrauber Pelikan 3. (Foto: LPA/Alberto Betto)

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen (11. Juni) Sitzung dem Vorschlag von Gesundheitslandesrat Messner zur Verlängerung des Rettungsdienstes mit Hubschrauber an der Basis Laas zugestimmt.

Seit fünf Jahren steht Pelikan 3 als zusätzlicher Rettungshubschraubereinsatzbereit auf der Basis in Laas. "Mit der Errichtung dieser Basis im Vinschgau und der Nutzung eines zusätzlichen Hubschraubers konnten die durchschnittlichen Eintreffzeiten im Vinschgau deutlich reduziert werden: von 27 Minuten im Jahr 2019 auf 16 Minuten im Jahr 2023", unterstreicht Gesundheitslandesrat Hubert Messner. Auch die Einsätze von Notarzthubschraubern aus den Nachbarprovinzen beziehungsweise -staaten konnten deutlich gesenkt werden: von 61 im Jahr 2019 auf 17 im Jahr 2023.. "Allein bei Lawineneinsätzen hat sich gezeigt, dass durch die kürzeren Eintreffzeiten des Notarzthubschraubers wertvolle Minuten gewonnen werden", betont Landesrat Messner.

Großer Anstieg der Notarzthubschraubereinsätze

Aus diesen Gründen hat es die Landesregierung als notwendig erachtet, die Pilotphase abzuschließen und den Hubschrauber-Rettungsdienst der HEMS-Basis Laas dauerhaft einzurichten (HEMS, Helicopter Emercency Medical Services) -  solange das Recht zur Nutzung des Grundstücks besteht. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hatte 2020 das Areal in Laas von der Firma Hoppe angemietet. Die bestehende Struktur ist mittlerweile ein von der italienische Zivilluftfahrtbehörde ENAC (Ente Nazionale per l'Aviazione Civile,) zertifizierter, nachttauglicher Heliport mit Tankstelle und Hangar. DerLandesflugrettungsdienst war mit Landesgesetz 1987 eingerichtet worden; die Führung wurde 2022 an den Verein Heli Flugrettung Südtirol - Elisoccorso Alto Adige übertragen.

In den vergangenen 15 Jahren hat die Anzahl der Notarzthubschraubereinsätze stark zugenommen: von 2409 Einsätzen im Jahr 2008 auf 4342 Einsätze im Jahr 2023. "Der Landesflugrettungsdienst an der HEMS-Basis in Laas ist notwendig, um mit den anderen Gebieten des Landes vergleichbare Eintreffzeiten im Vinschgau zu gewährleisten. Zudem muss der Gesamtbedarf an Luftrettungseinsätzen abgedeckt werden, der in den vergangenen 15 Jahren stark angestiegen ist", erklärt Landesrat Messner.

Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung der Verlängerung auf unbestimmte Zeit des Rettungsdienstes mit Hubschrauber an der HEMS-Basis Laas zugestimmt, wie Landesrat Messner vorgeschlagen hatte.

In die Ausarbeitung des Beschlussentwurfes waren das zuständige Landesamt für Gesundheitssteuerung sowie die Abteilung und das Ressort für Gesundheit, der Landes-Notfalldienst und die Rettungsvereine einbezogen.

mac

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