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Mittwoch, 02 Oktober 2019 19:01

Zukunftsprofil Prad 2030

Prad/Bürgerversammlung - Alle 10 bis 15 Jahre soll eine Gemeinde unter Beteiligung der Bevölkerung eine Zukunftsvision entwickeln bzw. ein Leitbild erarbeiten, um dann längerfristige Projekte in Angriff nehmen zu können.

von Heinrich Zoderer

Das meinte Stefan Lettner von der oberösterreichischen Beraterfirma CIMA bei einer Bürgerversammlung am 26. September in Prad. Seit Jänner dieses Jahres begleitet und koordiniert Lettner einen Dorfentwicklungsprozess, um mit den Bürgern, den Vereinen, der Gemeindeverwaltung und den Betrieben ein Zukunftsprofil mit einem konkreten Maßnahmenkatalog zu erarbeiten. Zu Jahresbeginn wurde eine Datenanalyse, sowie die Stärken und Schwächen des Ortes erhoben, es gab mehrere Einzelgespräche und Ortsbegehungen. Im März wurde eine Zukunftswerkstatt initiiert und anschließend wurden drei Workshops und mehrere Sitzungen der Steuergruppe durchgeführt. Im Juli wurde ein Leitbild mit konkreten Zielen und Projekten erarbeitet. Die Ergebnisse des ganzen Prozessen, an dem rund 90 Personen beteiligt waren, wurden im Nationalparkhaus Aquaprad präsentiert. Das erarbeitete „Zukunftsprofil Prad 2030“ enthält verschiedene Leitgedanken und insgesamt 12 Projekte zu den sieben Themenbereichen: Image und Ortsmarketing, Gemeinschaft und Zusammenhalt, Ortskerngestaltung und Verkehr, Wirtschaft und Landwirtschaft, Soziales und Kultur, Wohnen und Bauleitplanung, Ökologie und Umwelt. Stefan Lettner und Tobias Stecher von der Steuergruppe präsentierten die Leitgedanken und Projekte. Betont wurde die Öffentlichkeitsarbeit nach innen und nach außen durch stärkere Bürgerbeteiligung und den Aufbau eines Ortsmarketings. Die Entschleunigung des Durchzugsverkehrs, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Radinfrastruktur sind weitere Ziele. Als konkrete Projekte wurden eine bessere Anbindung an den Bahnhof Spondinig und ein Quartiers- und Leerflächenmanagement genannt. Weitere Ziele sind die Erhaltung des Nahversorgungsangebots, die Errichtung von neuen Wohnmodelle für Senioren, die Schaffung von leistbaren Wohnraum, der nachhaltige Schutz von ökologisch wertvollen Gebieten und gute Rahmenbedingungen für Gewerbe- und Handwerksbetriebe. In der anschließenden Diskussion sprachen einige der rund 80 Zuhörer vor allem die Themen Verkehr, Parkplatzregelung, Seniorenwohnheim, Shuttlebus, Ortskerngestaltung und die Situation der jungen Familien an. BM Karl Bernhart bedankte sich bei allen Bürgern und Bürgerinnen und bei der Steuergruppe für die Mitarbeit beim Dorfentwicklungsprozess und forderte die Bürger auf sich auch bei der Umsetzung der erarbeiteten Projekte zu beteiligen.

 

Mittwoch, 02 Oktober 2019 18:00

Tantris-Sternekoch Hans Haas in Sulden

Hans Haas verbrachte im September mit seiner Frau Ina und Tochter Lisa den Urlaub im Hotel Marlet in Sulden. Er zählt zu den besten Köchen Europas und leitet seit 1991 leitet das Gourmetrestaurant Tantris in München. Seine Küche im Tantris ist mit zwei Michelin-Sternen und 18 Punkten im Gault-Millau ausgezeichnet, die Gourmetzeitschrift „Der Feinschmecker“ verleiht ihm fünf von fünf möglichen „F“s. Der Schlemmer Atlas bewertet ihn seit mindestens 2013 mit der Bestnote von fünf Kochlöffeln.

Mittwoch, 02 Oktober 2019 17:59

Impressionen Gianni Bodini

Goldener Herbst. Kein Photoshop, keine Korrekturen. Hier in Prad ist auch das Licht goldig gewesen. Da habe ich für einige Minuten ein Goldbad nehmen können.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Mittwoch, 02 Oktober 2019 17:58

Leserbriefe Ausgabe 20-19

„Aussage muss relativiert werden“
„Wind“-Gespräch mit LH. Kompatscher (Nr. 17 vom 22.08.2019)
Der Landeshauptmann hat im Vinschgerwind–Interview erklärt, dass es ein Erfolg war, alte Bausubstanzen wiederzuverwerten; zudem sei es seine Idee gewesen, bestehende Kubaturen für den geförderten Wohnbau wiederzugewinnen.
Diese Aussage muss jedoch relativiert werden: ja! es war eine wichtige Maßnahme um dem Aussterben der alten Dorfkerne entgegen zu wirken und gleichzeitig kostbaren Kulturgrund zu sparen und ja es war ein großer Erfolg!! Jedoch war dies nicht deine Idee als ehemaliger Präsident des Gemeindenverbandes, geschätzter Landeshauptmann, sondern jene der Obervinschgauer Bürgermeister.

Im Jahre 2005 als ich zum ersten Mal als Bürgermeister von Schluderns kandidierte habe, war es einer meiner Hauptprogrammpunkte und einer meiner größten Motivationsfaktoren für das allseits bekannte Phänomen der alten, leer stehenden und ungenutzten Bausubstanzen in den alten historischen Ortskernen der Gemeinden eine Lösung zu finden. Ein Ziel das ich dann auch konsequent verfolgt habe. Um auf landespolitischer Ebene etwas zu erreichen, habe ich alle Obervinschgauer Bürgermeister ins Boot geholt und für das Projekt gewonnen.

Um auf die enorme Problematik hinzuweisen, wurde dann 2006 gemeinsam mit den Gemeinden im Obervinschgau eine Erhebung der bestehenden Bausubstanz in den Ortskernen gemacht. Demnach standen über 200.000m3, das entspricht einer Fläche von ca.5oo Wohnungen, ungenutzt in den Ortszentren des Obervinschgaues.
Bestärkt durch den Auftrag der Obervinschgauer Bürgermeisterkollegen, die mir den Auftrag erteilt hatten, sie bei allen diesbezüglichen Belangen zu vertreten, suchte ich als Bürgermeister von Schluderns mit den zuständigen Landesabteilungen nach rechtlichen Möglichkeiten diese leerstehenden Gebäude nutzen zu können. Auch auf landespolitischer Ebene wurde ich aktiv: 2008 begannen erste Anstrengungen einen Artikel in das Wohnbauförderungsgesetz einzufügen, der die Nutzung historischer Gebäude und alter, ungenutzter Bausubstanzen in den Ortskernen für den geförderten Wohnbau ermöglichen sollte.
Die Landesregierung hat auf Initiative des Alt-Landeshauptmannes Durnwalder meinen Vorschlag als Gesetzesänderung zu den Bestimmungen auf dem Sachgebiet Wohnbauförderung auf den Weg gebracht, der im Landtag behandelt werden sollte.
Dieser Gesetzentwurf sah die Neuformulierung des Artikels 87 Absatz 11 des Landesgesetzes vom 17.12.1998, Nr. 13 vor.
Und es gelang tatsächlich: 2010 wurde das Wohnbauförderungsgesetz entsprechend abgeändert.
Hervorheben möchte ich die Unterstützung des damaligen Direktors der Abteilung Wohnungsbau Dr. Adolf Spitaler, dessen seine Erfahrung sehr hilfreich war und welcher die rechtliche Formulierung des Gesetzentwurfes übernahm.
Der damalige Landeshauptmann Luis Durnwalder hat den Einsatz der Obervinschgauer Bürgermeister für dieses Projekt vom Anfang an mit seiner Erfahrung, seinem Einsatz und den erforderlichen Finanzen unterstützt.
Als Präsident des Gemeindenverbandes hattest du damals, lieber Landeshauptmann, mehrmals eine Verbesserung der Regelung über die Sanierung alter Bausubstanz in den Dorfkernen gefordert und das Projekt aktiv mitgetragen.
Vielen Dank dafür!
Wegmann Erwin, Bürgermeister a.D., Schluderns

 

Macho-Gehabe nicht zeitgemäß
Ein wunderschönes, erhabenes und traditionsreiches Kirchenfest zu Ehren der Mutter Gottes - und Sie hat das Dorf und seine Menschen auch an diesem schönen Herbsttag wieder mit herrlichem Sonnenschein bedacht!
Ob es aber notwendig ist, die Mutter Gottes 24 Stunden lang mit ohrenbetäubenden Böllerschüssen auf Ihren Ehrentag aufmerksam zu machen?? Oder würde auch Sie ruhigere Töne vorziehen??

Dieses Macho-Gehabe ist doch nicht mehr zeitgemäß!!! Da ist es sogar verständlich, dass sich bei der Knallerei im Franzikusviertel die Felsbrocken lösen!
Und haben die Akteure - von denen es einige mit den Kirchenbesuchen vielleicht gar nicht so genau nehmen - denn einmal:
- an die Tiere, die sich vor Angst in die hintersten Ecken verkriechen, - an die Senioren im Bürgerheim und an die Kranken und Leidenden im Krankenhaus gedacht, wenn sie über deren Köpfe Geld und Energie verpulvern???
- .......und wie viele Menschen werden an die schlimmsten Stunden ihres Lebens wie Krieg, Terror, Verbrechen, Unterdrückung, Angst erinnert??????
Als am Vorabend um 19:30 Uhr das Geknalle begann, haben in der Wielanderkurve und am Bahnhof-Kreisverkehr mehrere Fahrzeuge angehalten und die Fahrer verschreckt die Reifen ihrer Autos nach Platzern untersucht!!!!
DAS MUSS DOCH NICHT SEIN!!!!
Franz G. Angerer, Kortsch

Mittwoch, 02 Oktober 2019 17:56

Wirtschaftsinfo

lorin wallnÖkobeiträge und Ökosteuern
für den Ankauf von neuen PKWs

Ab dem 1. März 2019 bis (voraussichtlich) 31. Dezember 2021 gibt es auf staatlicher Ebene eine Art Steuer-Bonus-Malus System bei der Anschaffung von PKWs. Fahrzeuge mit hohem CO2 - Ausstoß werden mit einer Ökosteuer (ital. ecotassa) belegt, während Fahrzeuge mit geringem Ausstoß steuerlich bezuschusst werden (ital. ecoincentivo).

Bei Kauf (auch mittels Leasing) bzw. Zulassung eines Neufahrzeuges der Kategorie M1 (inklusive Kleinbusse mit bis zu 9 Sitzen) wird eine Umweltsteuer (Ökosteuer) fällig, wenn das Fahrzeug einen Emissionswert von 160 g/km an CO2 überschreitet. Je nach Emissionswert sind damit vom Käufer noch vor Zulassung des Fahrzeuges zwischen Euro 1.000 und Euro 2.500 mittels F24 (Kodex 3500) zu entrichten.

Für den Kauf eines umweltfreundlichen Neufahrzeuges der Kategorie M1 ist hingegen ein Zuschuss vorgesehen, wenn das Fahrzeug einen Emissionswert von bis zu 70 g/km CO2 aufweist, zwischen dem 1. März 2019 und dem 31. Dezember 2021 gekauft und zugelassen wurde und der Listenpreis (ohne Zubehör und „Optionals“) unter Euro 50.000,00 exklusive Mehrwertsteuer beträgt. Die Höhe des Beitrages variiert, je nach Emissionswert wie folgt:
- 0-20 CO2 (g/km) Euro 4.000
- 21-70 CO2 (g/km) Euro 1.500
Falls zugleich ein Gebrauchtwagen der Euroklassen 1, 2, 3 oder 4 des Käufers oder eines Familienmitgliedes verschrottet wird, erhöhen sich die vorgenannten Beiträge auf Euro 6.000 bzw. Euro 2.500.
Der gewährte Zuschuss wird vom Händler über ein eigenes Portal beantragt und nach erfolgter Zuteilung dem Autokäufer in der Rechnung als Rabatt auf den Nettopreis gutgeschrieben. Somit verringert sich der Kaufpreis des Endverbrauchers um die Höhe des Beitrages und der anteiligen Mehrwertsteuer. Der Händler selbst erhält den gewährten Beitrag vom Hersteller bzw. Importeur gegen Vorlage der entsprechenden Dokumentation zurück.
Die vom Staat für den Ökobeitrag vorgesehen Geldmittel belaufen sich auf Euro 60 Mio. für 2019 und jeweils 70 Mio. für 2020 und 2021. Für 2019 sind noch ca. 32 Mio. verfügbar.

Eyrs - Die Wnet-Frauen kamen aus ganz Süd- und Nordtirol und wurden kürzlich auf dem Gelände der Schönthaler Baustoff GmbH in Eyrs von Firmenchefin Brigitte Schönthaler und Wnet-Präsidentin Marlene Rinner herzlich empfangen. Bei Wnet handelt es sich um ein Südtiroler Netzwerk von mittlerweile rund 70 Frauen aus Wirtschaft, Management und Dienstleistung mit dem Ziel, sich für Frauenförderung im Berufsleben und speziell für Frauen in Führungspositionen einzusetzen. Das Leitmotiv lautet: „Karriere möglich machen“ mit Fokus auf Chancengleichheit. Wnet bietet Mentoring und Coaching bei Orientierung und Karriere-Planung. Ein Thema 2019 dreht sich um „Frauen und Medien“. Denn medial wird vorwiegend noch aus der Wahrnehmung der Männer berichtet. Von Wnet organisiert werden regelmäßig Expertinnen-Treffen und Stammtische sowie Sommertreffen. Das diesjährige Treffen führte nach Eyrs und stellte die „Nachhaltigkeit im Bausektor“ in den Mittelpunkt.
Brigitte Schönthaler beschrieb einleitend den Betrieb, den ihr Vater vor über fünf Jahrzehnten gegründet hatte. Mit Betonsteinen hatte alles begonnen, laufend kamen andere Betonfertigteile und verschiedene Baumaterialien, sowie der Baustoffhandel dazu. Neuerdings werden dort mit einer speziellen Maschine (die einzige ihrer Art im Vinschgau) Ziegel aus Hanfmaterial hergestellt. Der Rohstoff sind Abfallprodukte, die bei der Hanfgewinnung anfallen. „Die Ziegel sind zu 100 Prozent natürlich und die Nachfrage ist da“, so Brigitte Schönthaler. Ideen-Geber für die Hanf-Ziegel-Produktion war ihr Bruder Werner Schönthaler. Dieser hatte sich mit Hanfziegeln und Kalk den Hof Castelatsch bei Tschengls wohnlich gemacht, um in natürlichen vier Wänden leben zu können. Dort beschäftigten sich die Wnet-Frauen nach der Betriebsbesichtigung mit dem Thema „Nachhaltige Baustoffe und Kreislaufwirtschaft“. (mds)

Mittwoch, 02 Oktober 2019 10:27

Nationalratskandidatin macht EMSORAMA mobil

Müstair - Magdalena Martullo Blocher, Chefin der EMS-Chemie und Kandidatin der Schweizer Volkspartei SVP für den am 20. Oktober 2019 zu wählenden Schweizer Nationalrat, tourte kürzlich mit dem Bündner Science Center Emsorama durch Graubünden. Von Bergün ging’s nach Müstair und weiter nach Zernez.
„Ich bin Unternehmerin und mit 1.000 Arbeitsplätzen größte Arbeitgeberin in Graubünden. Und ich bin auch Nationalrätin in Bern.“ So stellte sich die Tochter des langjährigen SVP-Politikers Christoph Blocher, Magdalena Martullo, in der Schulturnhalle in Val Müstair vor. Und sie möchte bei den Wahlen für den Schweizer Nationalrat am 20. Oktober 2019 wiederum ihren Sitz erobern. Für ihre Wahlkampftour durch Graubünden machte die Unternehmerin das Bündner Science Center Emsoram mobil und brachte es für zwei Tage ins Münstertal. Emsorama wurde von drei Jahren von der Ems-Chemie Holding in Domat/Ems gegründet und begeisterte bisher über 15 000 Besucher. Es handelt sich um ein modernes Wissenszentrum ihres Unternehmens, das Groß und Klein ein selbstbestimmtes, spannendes Entdecken von naturwissenschaftlichen Vorgängen und Gesetzen aus Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, naturwissenschaftlichen Vorgängen und Technik ermöglicht. «Berühren, Erleben, Staunen», unter diesem Motto bewirken 18 gut ausgeklügelte Experimente auf spielerische Weise einen „Aha-Effekt“. Die Angebote drehen sich um Hand-Experimente, Spiegelzeichnen, Brückenbau, Galileibahn, Plasmakugel, Kugelwettbewerb und vieles mehr. „Es geht unserem Unternehmen um die Förderung des MINT-Nachwuchses in den Gemeinden. Und es geht darum, vor allem junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik zu begeistert“, so Martullo. Ihren Besuch zur Eröffnung der EMSORAMA in Müstair flankierten Gemeindevizepräsidentin Gabriella Binkert-Becchetti, Vertreter der Schule, des Gewerbes sowie Schülerinnen und Schüler. Diese experimentierten begeistert. Am zweiten Tag kamen auch die Erwachsenen zum Zuge, sowie auch kleine und große Besucher/innen aus dem Vinschgau. (mds)

Mittwoch, 02 Oktober 2019 10:26

Jetzt ansuchen: Steuerbonus auf Werbeausgaben

Vinschgau/Südtirol - Wer mehr Werbung macht, bekommt Geld. Seit 2017 belohnt der Staat zusätzliche Werbeausgaben. Zusätzlich heißt: Den Steuerbonus gibt es nur auf den Zuwachs an Werbeausgaben, sprich: auf die Mehrausgaben im Vergleich zum Vorjahr. Hat ein Unternehmen 2018 insgesamt 5.000 Euro Werbeausgaben getätigt und im Jahr 2019 6.000 Euro, dann wird auf den Zuwachs von 1.000 Euro ein Steuerbonus von – im besten Falle – 75 Prozent gewährt. Die Erhöhung des Werbebudgets wird demnach belohnt. Ob am Ende tatsächlich 75 Prozent gefördert werden, hängt von der Summe, die von der Regierung bereit gestellt wird und von der Anzahl der Ansuchen, die gestellt werden.

Die Infos auf einen Blick zusammengefasst:
• Unternehmer und Freiberufler müssen den Antrag für das Steuerguthaben für das Jahr 2019 vom 1. Oktober bis zum 31. Oktober 2019 einreichen. Entscheidend ist nicht das Rechnungs- oder Zahlungsdatum, sondern der Erscheinungstermin der Werbung.
• Gefördert werden die reinen Werbekosten, sprich die Kosten der Flächen ohne Vermittlungskosten oder anderes.
• Der Unternehmer oder Freiberufler muss einen Antrag zur „Vormerkung des Steuerguthabens“ auf elektronischem Weg an die Abteilung Information und Presse des Präsidiums des Ministerrates (dipartimento per l’informazione e l’editoria della presidenza del consiglio die ministeri) richten – und zwar zum Beispiel über SPID, CNS, Entratel oder Fisconline. Das ist gleichzeitig eine Meldung über die voraussichtlichen Werbekosten bis Ende 2019. Zu übermitteln sind die tatsächlich getätigten Werbespesen und die geplanten Werbekosten in Zahlen und Prozenten.
• Es können nicht verschiedene Werbemittel gemischt werden. Printwerbung und Radiowerbung oder TV-Werbung sind differenziert zu betrachten und auch differenziert zu beantragen.
• Die Mittel für die Förderung sind aber begrenzt: wenn die zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausreichen, um alle Ansuchen zu befriedigen, dann wird der Bonus anteilsmäßig reduziert.
• Wurden 2018 keine Ausgaben getätigt, kann kein Steuerbonus in Anspruch genommen werden. (ap)

 

Nähere Informationen zu den Anträgen unbedingt beim Steuerberater des Vertrauens einholen.

Vinschgau - Die Vorwürfe, denen derzeit einzelne Wirtschaftssektoren wie etwa der Tourismus ausgesetzt sind, sind für den SWR-EA Bezirksausschuss Vinschgau völlig unverständlich. Im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung haben die Wirtschaftsvertreter über dieses Thema eingehend diskutiert. Für sie ist klar: Die ausgewogene Wirtschaftsstruktur ist Südtirols größte Stärke und auch Garant für einen lebendigen ländlichen Raum.
Der Tourismus ist ein wichtiges Zugpferd, der im Zusammenspiel mit den anderen Wirtschaftssektoren einen starken Wirtschaftsstandort garantiert und damit auch Lebensqualität und einen Aufschwung ins ganze Tal bringt. Insbesondere der mittlere und obere Vinschgau gilt als strukturschwach. Deshalb gelte es, die Familienbetriebe zu stützen und Entwicklungspotenzial dort zuzulassen, wo es Sinn macht.
„Wenn es beispielsweise um Aufstiegsanlagen geht, gilt es auch den wirtschaftlichen Aufbau im Umfeld zu unterstützen“, unterstreicht Karl Pfitscher, Bezirkspräsident des SWR-EA Bezirk Vinschgau.

Gemeinsam an einer Vision arbeiten
„Wir sind bereit zu diskutieren und gemeinsam an einer Vision fürs Tal zu arbeiten. Jemanden für alles den schwarzen Peter zuzuschieben und für alles verantwortlich zu machen was einem in seinem persönlichen Umfeld stört, ist nicht fair und bringt niemanden weiter, sind sich die Wirtschaftsvertreter einig. Vielmehr gilt es, neue Projekte, ganz egal welcher Art von Fall zu Fall zu bewerten und in einem Gesamtkontext zu setzen. „Dann sind wir auf dem richtigen Weg und arbeiten auch alle gemeinsam an einer guten Zukunft“, so Pfitscher

Der Südtiroler Alpenverein feiert heuer 150 Jahre. Was die wenigsten wissen: Auch im Vinschgau gibt es ein (kleines) Jubiläum zu feiern. Vor 135 Jahren, 1884, wurde nämlich die „Sektion Vintschgau“ gegründet. Aus der einstigen Sektion sind heute acht AVS-Sektionen mit verschiedenen Ortsstellen geworden.

Text & Foto: Angelika Ploner

Treffender wie Albert Platter könnte man die Seele des Alpenvereins wohl nicht beschreiben. „Das gemeinsame aktive Erleben der Bergwelt, das bewusste Wahrnehmen der wunderbaren Natur, Gemeinschaft erleben genauso wie die Bewahrung von Natur und Umwelt. Und, nicht zuletzt auch das Hinführen der Jugend zum Bergerlebnis. Genau das sind die Ziele des AVS.“ Platter vertritt die Vinschger Sektionen in Bozen, ist ihr Sprachrohr in der Landesleitung des Südtiroler Alpenvereins. Dieser feiert heuer 150 Jahre. Was die wenigsten wissen: Auch im Vinschgau gibt es ein (kleines) Jubiläum zu feiern. Vor 135 Jahren, 1884, wurde nämlich die "Sektion Vintschgau" von Dr. Heinrich Flora in Mals gegründet. Doch der Reihe nach.
Der Alpenverein Vinschgau
Man schrieb das Jahr 1869, als in Bozen und in Niederdorf die ersten beiden Sektionen im Deutschen Alpenverein in Südtirol entstanden. Zweck des Vereins war „die Kenntnis von den Alpen zu verbreiten, die Liebe zu ihnen zu fördern und ihre Bereisung zu erleichtern“.
15 Jahre danach, am 17. Februar 1884, wurde in Mals durch den Gemeindearzt Dr. Heinrich Flora die „Sektion Vintschgau“ gegründet – es war die achte von 21 Sektionen in Südtirol. Detail am Rande: Für die Aufnahme in den Verein brauchte es unter anderem zwei Bürgen, die die moralische und bürgerliche Integrität bestätigen mussten. Wichtige Tätigkeiten waren die Verbesserung und Markierung von Wegen und die Anlage neuer Wege, so zum Beispiel von Mals nach Matsch oder von Schlanders über das Tascheljöchl nach Schnals. Auch dem Hüttenbau galt besondere Aufmerksamkeit. Geplant war z.B. der Bau einer Hütte auf dem Chavalatsch sowie unterm Hasenöhrl, die bis heute nie in die Tat umgesetzt wurden. 1910 wurde die Sektion Vintschgau in „Sektion Mals“ umbenannt.

Der Grund: Schon damals gab es in Mals Spannungen, vor allem zwischen Malsern und Nicht-Malsern.

In der Zeit des Faschismus wurden alle deutschsprachigen Vereine verboten. Die Sektion Vintschgau bzw. Mals wurde daraufhin aufgelöst, alle Vereinstätigkeiten wurden mit Ende des 2. Weltkrieges eingestellt.

Erst zwei Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, 1947, erwachte die „Sektion Vinschgau“ des Alpenvereins zu neuem Leben. In Prad im Zentral Hotel Karner wurde genau am 11. Mai die Sektion Vinschgau neu gegründet. In der Gründungsurkunde ist unter anderem zu lesen: „...die Vertreter der Hauptleitung und die Obmänner der Sektion empfahlen vom ursprünglichen Plan, die Sektion Vinschgau als Untersektion von Meran zu errichten, abzusehen und eine selbständige Sektion zu gründen. Der Vertreter der Hauptleitung betonte,

dass „ein so hochwertiges und weltbekanntes Gebiet am zweckmäßigsten aus unmittelbarer Nähe betreut werden soll.“

Einstimmig wurde Laas als Sitz der Sektion gewählt. Die erste Liste des Jahres 1947 verzeichnete 168 Mitglieder von Reschen bis Tschars, den Hauptanteil an Mitgliedern stellte Laas mit 50, die Malser waren mit 14 Namen eher bescheiden vertreten. Hintergrund dafür war der gescheiterte Versuch der Malser, im gleichen Jahr eine eigenständige Sektion zu gründen. Zu den Anfangsschwierigkeiten zählten chronischer Geldmangel und geeignete Leute mit Führungsqualitäten, kurzum: Zeit, Geld und Mut fehlten.Bis 1958 umfasste die Sektion Vinschgau das ganze Tal, die Mitgliederzahl stieg rasant an: 1957 waren es stolze 412. Ein Jahr später gab es die erste Herauslösung, der noch einige weitere in den kommenden Jahren folgen sollten. Robert Kaserer gründete 1958 die AVS-Sektion Untervinschgau mit der Ortsstelle Schnals, in der fortan die Gemeinden von Plaus bis Kastelbell versammelt waren. 1962 folgte die Gründung der Sektion Martell. Der erst 16 Jahre alte Sektionsgründer Erwin Altstätter wurde zum Vorsitzenden gewählt und baute u. a. 1975 mit Hilfe anderer Sektionen die Marteller Hütte, die zusammen mit der Sesvenna- und Oberetteshütte zu den Schutzhütten in AVS-Besitz zählt. Die AVS-Sektion Martell war vielfach landesweit Vorreiter. „Zu einer Zeit, als der AVS anfing sich mit dem Thema Klettern zu beschäftigen, fand bei uns bereits die Einweihung der Kletterhalle im Freizeitzentrum Trattla statt“, sagt Peter Altstätter, der Erste Vorsitzende, zum Vinschgerwind. Das war 1995. Heute ist die Halle das Zentrum der Vinschger Sportkletterer.
Parallel zu den AVS-Sektionen wurde ein funktionierender Bergrettungsdienst eingerichtet. 1965 wurde die Sektion Mals gegründet. Der zweite Versuch, sich eigenständig zu organisieren, war von Erfolg gekrönt und vor allem dem Wunsch des Wiederaufbaus der Höllerhütte im inneren Matscher Tal geschuldet. Der Wunsch blieb Wunsch. Der Staat, auf dessen Grund die Hütte stand, trat - s6 tabwegen der Attentate in den 1960er Jahren - den Grund nicht ab. Vom Hüttenbau rückte man dennoch nicht ab und baute 1975 die Sesvennahütte und 1984 dann die Oberetteshütte - die ehemalige Höllerhütte. Zählten zur Sektion Mals erst die Ortsstellen Schluderns und St. Valentin, später Oberland und Matsch, so sieht es heute anders aus. Schluderns trennte sich 2013 von der Sektion Mals ab und bildet seitdem eine eigene Sektion. 2014 wurde die Sektion Mals in Sektion Obervinschgau mit den Ortsstellen Oberland, Mals und Matsch umbenannt.
In 15o Jahren ist der Südtiroler Alpenverein zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen. Mehr noch: „Man kann den Alpenverein als Alpenvereinsfamilie bezeichnen“, sagt Josef Auer, der Erste Vorsitzende der AVS-Sektion Untervinschgau. Denn im Alpenverein haben alle ihren Platz: von den Kindern bis zu den Senioren. Mitgliedersorgen hat man beim Alpenverein keine. Alpinismus, Schutzhütten, Wege, Naturschutz und vieles mehr sind die Themen des Alpenvereins. Vielfältige Themen, auch weil die Aktivitäten am Berg vielfältiger geworden sind. Stand früher der Alpenverein vor allem fürs Bergsteigen und trug den Natur- und Umweltgedanken nach außen, so sind heute im Verein ganz vielfältige Aktivitäten zuhause: Sport- und Eisklettern, Mountainbiken, Skitouren, um nur einige wenige zu nennen. „Vom AVS werden alle typischen alpinen Bewegungsformen abgedeckt“, bringt es Christian Gamper, der Vorsitzende des AVS-Schlanders auf den Punkt. „Berge erleben - 360 Grad.“ „Der Alpenverein“, sagt Josef Auer, „vermittelt Natur und Abenteuer und ist offen für sämtliche Bergaktivitäten.“ Aber: „Im Alpenverein sind wir eine Bergsteigergemeinschaft und kein Dienstleister“, warnt Auer. Vor allem bei den Wegen müsse man schauen, dass man saubere Lösungen zwischen Mountainbikern und Wanderern fände. 6.500 Kilometer Wanderwege betreut man landesweit, führt über 40 Kletteranlagen, besitzt 11 Schutzhütten und zählt über 70.000 Mitglieder in 35 Sektionen. Stolze Zahlen, hinter denen vor allem viele Ehrenamtliche und - eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Bergrettungsdiensten stehen. (Quellen: 50 Jahre AVS-Sektion Obervinschgau, 50 Jahre Sektion Vinschgau)

 

Aus der einstigen Sektion Vinschgau sind in 135 Jahren wechselvoller Geschichte acht AVS-Sektionen mit verschiedenen Ortsstellen entstanden. Ein kurzer Überblick über die AVS-Sektionen im Vinschgau.

Sektion Schlanders

s6 0715Erster Vorsitzender:
Christian Gamper
Gründung: 1996
Mitglieder: 999
Kurzportrait: Von 1947 bis 1996 gehört Schlanders zur Sektion Vinschgau, 1996 wird der Hauptort eine eigene AVS-Sektion. Pro Jahr werden vom AVS Schlanders rund 40 Veranstaltungen organisiert, quer durch die Bank, für alle Altersgruppen. Vor allem im Referat Wege – Wegenetz ist man im AVS Schlanders vorbildlich organisiert. Für die Jugend gibt es ein Kletter- und Boulderangebot. Christian Gamper, der Erste Vorsitzende: „Die Jugend ist die Herausforderung für die Zukunft. Diese hat es in Schlanders als eigenes Referat nie gegeben, genau das wäre unser Ziel.“
Geschichtliches: Giuseppe Sonzogno von der „Lasa Marmo Spa“ wollte 1975 ein Schutzhaus auf dem Göflaner Berg eröffnen. Dazu kommt es aufgrund eines negativen Urteils nicht.

 

Sektion Laas

s6 1369Erster Vorsitzender:
Markus Tröger
Gründung: 1996
Mitglieder: 827
Kurzportrait: Laas war von 1947 bis 1996 in der Sektion Vinschgau beheimatet, 1996 wird Laas eine eigene AVS-Sektion. Was den AVS Laas besonders auszeichnet ist die Jugendarbeit. Keine Sektion hat so viele Jugendführer und so zahlreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Abseits davon gliedern sich die Veranstaltungsangebote in Wander-, Hoch- und Gletschertouren. Das Programm hält für jeden etwas bereit. Der AVS Laas war die erste Sektion in Südtirol mit dem Projekt „Wegepaten“. Bis heute werden die Wege von Freiwilligen instand gesetzt und gehalten.
Interessantes: „Herz-Jesu-Feuern“ auf der Taitschroi wird seit über 40 Jahren nur durch die AVS Jugend befeuert und von den Altherren mit Holztragen unterstützt.

 

Sektion Latsch

s6 1362Erster Vorsitzender:
Alexander Mair
Gründungsjahr 1997
Mitglieder: 657 Mitglieder
Kurzportrait: Latsch war von 1947 bis 1997 in der Sektion Vinschgau beheimatet, im Jänner 1997 wird Latsch eine eigene AVS-Sektion. Pro Jahr werden vom AVS Latsch ganz unterschiedliche Veranstaltungen organisiert, quer durch die Bank, für alle Altersgruppen: von Wander-, Hoch- und Gletschertouren bis hin zu Kletterangeboten. Weil sich die Wege in Latsch Wanderer und Montainbiker teilen, hat man für die Instandhaltung eine eigene Regelung gefunden: Bis zu den Almen hinauf sorgt der Tourismusverein für die Wegeerhaltung, für das restliche Wegenetz sorgt der AVS Latsch bei sogenannten Wegetagen.
Tipp: Der Tisser Klettersteig beim Poppeleknott wird gerne als Einsteiger- und Kinderklettersteig genutzt.

 

Sektion Obervinschgau

s6 1013mit den Ortstellen Oberland, Mals und Matsch
Erster Vorsitzender: Georg Piffrader
Ortsstellenleiter Oberland: Georg Piffrader
Ortsstellenleiter Matsch: Dominik Riedl
Ortsstellenleiter Mals: Anja Noggler
Mitglieder: 1.075 Mitglieder
Kurzportrait: Die Geschichte der Sektion Obervinschgau ist nicht von jener von Mals zu trennen. 1884 gründete Dr. Heinrich Flora in Mals die "Sektion Vintschgau", deren Tätigkeit unter dem Faschismus wieder eingestellt wurde. Erst 1964 traten die Malser als Außenstelle der 1947 wiedergegründeten Sektion Vinschgau bei. 1965 wurde man eine eigenständige Sektion, die erst 2014 in die Sektion Obervinschgau mit den Ortsstellen Oberland, Matsch und Mals umgetauft wird. Die Veranstaltungen finden sporadisch statt und richten sich an alle Altersgruppen.

 

Sektion Untervinschgau

s6 1010Erster Vorsitzender:
Josef Auer
Ortsstellenleiter Schnals: Hannes Oberhofer
Gründungsjahr: 1958
Mitglieder: 1.775 Mitglieder, davon 270 Mitglieder Ortsstelle Schnals.
Kurzportrait: „Wir haben einen sehr großen Zuspruch bei den Seniorenaktivitäten“, sagt Sepp Auer. Die Jugend und Kinder begeistern sich hingegen für das Angebot Sportklettern, dafür wird im Gemeinschaftshaus in Naturns eine freie Hallenbetreuung organisiert. Im heurigen Jahr startete man das Projekt „Wegepate“. 24 Wegepaten betreuen seitdem die Wege – neben dem Wegewart und Markierungswart. Insgesamt wird jedes Jahr ein intensives Programm und vielfältiges Angebot zusammengestellt. Das Jugend- und Familienreferat bleibt eine Herausforderung. Anliegen ist es, vor allem jungen Leuten das Berg-steigen und die Natur näherzubringen.

 

Sektion Martell

s6 1424Erster Vorsitzender:
Peter Altstätter
Gründungsjahr 1962
Mitglieder: 554
Kurzportrait: Martell wurde 1962 als eigenständige Sektion gegründet. Der 16-jährige Erwin Altstätter hatte die Idee dazu bei einer Bergtour auf die Orgelspitze. Er wurde Erster Vorsitzender und blieb es 47 Jahre lang. Stolze 90 Mitglieder verzeichnete die Sektion Martell bei der Gründungsversammlung 1962. 1964 wurde die erste Jugendgruppe gegründet. 1981 wurde - nach 6 Jahren Bauzeit - die Marteller Hütte eingeweiht. Vorreiter war man im Bereich Klettern. 1995 wurde die Kletterhalle im Freizeitzentrum Trattla eingeweiht. 2018 kamen ein neuer Kletterturm und ein neuer Boulderraum hinzu. Mit einem reichhaltigen alpinen Programm erreicht man alle Altersgruppen. Einzigartig: Die Kletterwand an der Alperia Staumauer.

 

Sektion Prad

s6 1016Erster Vorsitzender:
Stefan Wallnöfer
Gründungsjahr: 1996
Mitglieder: 638
Kurzportrait: Von 1947 bis 1996 gehört Prad zur Sektion Vinschgau, 1965 wird Prad eine eigene Ortsstelle und 1996 eine eigene AVS-Sektion. Es wird versucht die Jugend wieder mehr einzubinden. Eine Besonderheit des AVS Prad ist das Prader AVS-Blattl einmal im Monat, das im Schaukasten hängt und an die Mitglieder verteilt und verschickt wird. Organisiert werden Hoch-, Gletscher- und Wandertouren mit unterschiedlichen Zielen in und außerhalb Südtirols. Von Kindern über Jugendliche bis hin zu Familien und Senioren: Für jeden ist etwas dabei. Für die Jugend werden z.B. Zeltlager oder Höhlenexkurisonen geboten. Interessantes: Die Neugründung der Sektion Vinschgau geht auch auf die Anregung von Dr. Obojes, damals Arzt in Prad, zurück.

 

Sektion Schluderns

s6 Edelbert KlotzErster Vorsitzender:
Edelbert Klotz
Gründungsjahr: 2013
Mitglieder: 312
Kurzportrait: Als Ortsstelle gibt es Schluderns seit 1973. Genau zum 40-jährigen Bestehen wurde aus der Ortsstelle eine eigene Sektion. Meilenstein in der Geschichte der AVS-Sektion Schluderns war 2009 die Errichtung der Kletterhalle, die von Jugendlichen und Erwachsenen viel genutzt wird und deshalb nicht nur ausge- sondern zum Teil auch überlastet ist. „Wir müssen die Kletterhalle unbedingt erweitern“, sagt deshalb der Vorsitzende Edelbert Klotz. Der AVS-Schluderns bietet weiter ganzjährig ein breitgefächertes Angebot an verschiedenen Wanderungen, Hoch- und Bergtouren an.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beschilderung und Instandhaltung der Wege, durch die Wegewarte im AVS.


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