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Die Regelung des Energiebonus wird verlängert. Die Landesregierung behält die bislang geltenden Anwendungen bis Ende 2021 bei.

Auf Vorschlag von Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer hat die Landesregierung heute (31. März) den Energiebonusverlängert. Unter dem Titel "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und Energiebonus in Umsetzung der europäischen Richtlinien" wurde die Durchführungsverordnung beschlossen, die im Landesgesetz Raum und Landschaft den nachhaltigen Umgang mit Energie in Gebäuden regelt.

Damit wurde das geltende Reglement des Energiebonus verlängert, der Privaten und Unternehmen gewährt wird, die nachhaltig sanieren oder bauen. Die Verlängerung dient dazu, eine Übergangszeit nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes einzurichten. "Die Verlängerung des Energiebonus ist eine pragmatische und bereits bekannte Regelung für Bürgerinnen und Bürger, die in nächster Zeit nachhaltig sanieren oder neu bauen möchten", sagt Landesrätin Hochgruber Kuenzer. Wichtig für derart schwierige Zeiten wie während der Corona-Krise sei es, "von Seiten der Politik Sicherheit und gute Rahmenbedingungen zu schaffen, um Druck aus dem Zeitplan zu nehmen", bekräftigt Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer und sagt: "Bis zum 31. Dezember 2021 können alle den heute gültigen Energiebonus beanspruchen, sofern sie bis dahin den Baubeginn gemeldet haben."

Die Nachhaltigkeit, für die der Energiebonus greift, wird in der Gesamtenergieeffizienz bemessen, die mit der Klimahaus-Berechnung ermittelt wird. Wer beispielsweise ein Gebäude der Klasse G auf Klasse C saniert, verringert den Energieverbrauch um die Hälfte. 

Erst am 21. Februar diesen Jahres hatte die Landesregierung die Aktualisierung der EU-Richtlinie ratifiziert, mit der die neuen Mindeststandards für die verschiedenen Klimahausklassen festgelegt wurden, die auch schon im geltenden Raumordnungsgesetz wirksam sind. 
Mit der heute genehmigten Durchführungsverordnung finden diese EU-Mindeststandards zukünftig auch mit dem neuen Gesetz Raum und Landschaft Anwendung.

LPA/LPA

Zur Abfederung der Corona-Folgen legt die Landesregierung ein Wirtschafts-, Familien- und Sozialpaket auf. Es umfasst Maßnahmen von über zwei Milliarden Euro.

Die Südtiroler Landesregierung hat heute (31. März) ein umfassendes Wirtschafts-, Familien- und Sozialpaket auf den Weg gebracht, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. Bereits ab Montag werden erste Maßnahmen umgesetzt. Alle Landesressorts haben in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern ein umfassendes Bündel an Maßnahmen ausgearbeitet, um finanzielle Ausfälle infolge der Corona-Pandemie in den verschiedensten Bereichen aufzufangen und die Basis für einen Neustart zu legen.  

"Wir haben heute ein Bündel mit weit über hundert Maßnahmen auf den Weg geschickt, um Familien und Unternehmen bei der Überwindung der Krise zu unterstützen", erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher. Dies sei ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg, den es nun in gemeinsamer Überzeugung und mit Optimismus zu beschreiten gelte. Dabei wolle die Landesregierung zuallererst vermeiden, dass Unternehmen und Familien in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Daher werde die Landesregierung auch in Zusammenarbeit mit den Banken Liquidität schaffen. "Härtefälle wollen wir besonders im Auge behalten", sichert der Landeshauptmann zu. "Wir haben uns auch auf Direktzahlungen geeinigt, um Familien schnell unter die Arme zu greifen und die Wirtschaft wieder anzukurbeln", sagt der Landeshauptmann. Der Landeshauptmann spricht von einem Finanzvolumen von über vier Milliarden Euro, wobei über zwei Milliarden Euro aus dem Landeshaushalt kommen sollen.

Langfristig negativen Auswirkungen vorbeugen

Das Land werde sich auch verschulden, sagt Landeshauptmann Kompatscher, "um langfristigen negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Land und Leute vorzubeugen". Die Ausgabe von Landesanleihen werde ebenso geprüft wie die Aufnahme von Darlehen bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Das gute Rating käme dabei dem Land zugute.   

Ein erstes Maßnahmen-Paket mit kurzfristigen Dringlichkeiten und Ausgaben von rund 80 Millionen Euro hatte die Landesregierung bereits vor rund zwei Wochen beschlossen. Dieses beinhaltet Maßnahmen zur Liquiditätsbeschaffung, die Aufschiebung von Fälligkeiten, die schnellere Auszahlung von Förderungen sowie die Stundung von Rückzahlungen in den Rotationsfonds.   

Der heutigen Entscheidung der Landesregierung sind Gespräche mit den Sozialpartnern, also mit den Wirtschaftsverbänden und den Gewerkschaften, aber auch mit den Banken und den Garantiegenossenschaften vorausgegangen. Auch der Südtiroler Landtag über die Vorgehensweise informiert. Die Maßnahmen werden nun Schritt für Schritt umgesetzt, sobald die rechtlichen und finanztechnischen Voraussetzungen geschaffen sind.

Touristischer Restart im Blick

"Die Wirtschaft Südtirols ist in weiten Teilen stark heruntergefahren worden. Über begünstigte Darlehen und eine Reihe weiterer Maßnahmen werden wir eine schnelle Hilfe geben, um den Motor wieder zum Laufen zu bringen und den durch die Corona-Krise entstandenen Schaden abzufedern", betont nach der heutigen Sitzung der Landesregierung Landeshauptmannstellvertreter und Tourismuslandesrat Arnold Schuler. Er verweist darauf, dass IDM in seinem Auftrag das Maßnahmenpaket Restart Südtirol geschnürt habe, um den Wirtschaftskreislauf wieder in Schwung zu bringen. "Damit sollen die Wettbewerbsfähigkeit Südtirols in allen Sektoren gestärkt und neue Strategien entwickelt werden", sagt der Landesrat. 

Arbeit erhalten und Betriebe sichern

Arbeit erhalten, Betriebe sichern und Wirtschaft fördern hat Landesrat Philipp Achammer zu den Prioritäten in seinem Zuständigkeitsbereich erklärt. "Wir wollen einen schnellen und unbürokratischen Zugang zum Lohnausgleich erreichen. Eine Partnerschaft mit den Banken soll Vorauszahlungen möglich machen, ein entsprechend ausgestatteter SolidaritätsfondsBeschäftigte auffangen, die keinen Zugang zum Lohnausgleich haben", informiert der Landesrat. Unter den verschiedenen Maßnahmen zur Sicherung von Betrieben weist er besonders auf die geplanten Verlustbeiträge für kleine Unternehmen mit starkem Umsatzverlust hin. Diese sollen Verlustbeiträge im Wert von 3000 bis 10.000 Euro erhalten. "Ein neu zu errichtender Krisen- und Konjunkturfonds soll uns schließlich dabei helfen, nach der Ausnahmesituation die Wirtschaftskreisläufe schnell wieder anzukurbeln", sagt der Landesrat für Handel und Dienstleistung, Handwerk, Industrie und Arbeit. 

Familien: Soziale Hilfestellungen werden ausgebaut

"Mit einem ambitionierten Paket will die Landesregierung nun den Südtirolerinnen und Südtirolern zur Seite stehen und sie schnell und unbürokratisch unterstützen", hebt Familien- und Soziallandesrätin Waltraud Deeg hervor. Dazu zählen unter anderem die Ausdehnung der Mietbeiträge, eine Aufstockung einkommensunterstützender Leistungen und der vereinfachte Zugang zur finanziellen Sozialhilfe. Für die 13.400 Mieter des Wohnbauinstituts (WOBI) ist eine Stundung der Miete vorgesehen, wenn es zu einem krisenbedingten Ausfall des Einkommens gekommen ist. "Wichtig ist, dass wir die bestehenden Leistungen beibehalten und fristgerecht ausbezahlen", betont die Landesrätin. Nicht nur für die momentane Krise, sondern auch für die Zeit danach gebe es bereits Pläne – so werde derzeit unter anderem über eine Verstärkung der Sommerbetreuungsangebote diskutiert. Um den Projektträgern Sicherheit geben zu können, sei nun die Beschleunigung der Auszahlung von Beiträgen und die Kostenübernahme für ausgefallene Projekte von großer Bedeutung.

Nicht aus dem Blick verlieren will die Landesregierung das Ehrenamt, den sogenannten dritten Sektor. Man werde den unterschiedlichen Situationen Rechnung tragen, um die wertvolle Arbeit der Vereine für die Zukunft zu sichern.

 

LPA/jw

Nach einem Datenabgleich zwischen medizinischer Einsatzleitung des Sanitätsbetriebes und Krisentab Seniorenwohnheime ergibt sich in Südtirol eine Gesamtzahl von 110 mit Covid-19 Verstorbenen.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat in den vergangenen Wochen regelmäßig die Anzahl der in den Krankenhäusern des Landes mit Covid-19 Verstorbenen mitgeteilt. Mit heutigem Datum (31. März, 19.30 Uhr) beläuft sich diese auf 78. Diese Daten werden von der medizinischen Einsatzleitung des Sanitätsbetriebes erhoben und validiert.

Hinzu kommt seit einigen Tagen die Erhebung der Anzahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Verstorbenen in den Seniorenwohnheimen. Diese Datenerhebung koordiniert der Krisenstab Seniorenwohnheime koordiniert. Ein Abgleich der Daten ergibt deshalb mit Stand heute Vormittag 36 Verstorbene in den Seniorenwohnheimen.

Vier dieser 36 Personen sind im Krankenhaus verstorben und scheinen deshalb in der Liste der Krankenhäuser auf. Die restlichen 32 müssen zu den in den Krankenhäusern mit Covid-19 Verstorbenen addiert werden. Damit ergibt sich eine Gesamtzahl von 110 mit Covid-19 Verstorbenen.

Im Anhang die Liste der im Krankenhaus Verstorbenen - Stand 31. März, 19.00 Uhr.

LPA/gst

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb und die 77 Seniorenheime in Südtirol übermitteln auch heute (31.März) wie gewohnt die Zahlen zur Covid-19 Situation.

Das heutige Ergebnis der Arbeit des Labors für Mikrobiologie und Virologie des Südtiroler Sanitätsbetriebes: 635 ausgewertete Abstriche, 60 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt in Südtirol damit auf 1352.

Insgesamt untersucht wurden bisher 11.275 Abstriche, die 6530 Personen betrafen.

Auf den normalen Abteilungen des Sanitätsbetriebes stationär aufgenommen sind 233 Covid-19-Patientinnen und -Patienten. 23 davon befinden sich in der Einrichtung in Gossensaß. Dazu kommen noch 77 Verdachtsfälle, die ebenfalls in den Krankenhäusern betreut werden. Weitere 15 Personen werden in der Villa Melitta in Bozen behandelt.

Intensivmedizinisch betreut werden müssen weiterhin 51 Covid-19-Patientinnen und Patienten. Dazu kommen noch weiter 11 Südtiroler Intensivpatienten und -patientinnen, die in  Krankenhäusern in Österreich (Reutte, Lienz, Hall, Innsbruck, Feldkirch) und Deutschland (Chemnitz) behandelt werden.

Die Zahl der mit Covid-19 in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt nun 77.

2856 Südtirolerinnen und Südtiroler befinden sich in amtlich verordneter Quarantäne, für 1781 Personen wurde diese bereits aufgehoben. Bisher wurde insgesamt für 4637 Bürgerinnen und Bürger Quarantänemaßnahmen amtlich verordnet.

143 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sanitätsbetriebs wurden bis Stichtag 29. März positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Dazu kommen noch 10 Basisärzteund 2 Basiskinderärzte.

Die Zahl der von Covid-19 Geheilten ist auf 122 gestiegen.

Die Zahlen in Kürze

Untersuchte Abstriche gestern (30. März): 635

Positiv getestete neue Personen: 60

Gesamtzahl der untersuchten Abstriche: 11275

Gesamtzahl der getesteten Personen: 6530

Gesamtzahl mit neuartigem Coronavirus infizierte Personen: 1352

Auf Normalstationen und in Gossensaß untergebrachte Covid-19-Patienten/Patientinnen/Personen: 233

Covid-19 Patientinnen und Patienten in Intensivbetreuung: 51

Als Verdachtsfälle Aufgenommene: 77

Verstorbene seit gestern bis heute (31. März) früh: 3

Verstorbene insgesamt: 77

Personen betroffen von verordneter Quarantäne/häuslicher Isolation: 4637

Personen in Quarantäne/häuslicher Isolation: 2856

Personen, die Quarantäne/häusliche Isolation beendet haben: 1781

Geheilte insgesamt: 122

Positiv getestete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Sanitätsbetriebes: 143

Positiv getestete Basis- und Kinderbasisärzte: 12

Die Tabellen mit den positiv Getesteten pro Gemeinde und jene der in Quarantäne befindlichen Personen, aufgeschlüsselt nach Gemeinde, werden so bald als möglich nachgeliefert.

Situation in den Seniorenwohnheimen

Auch die Seniorenwohnheime haben Zahlen übermittelt, Stand gestern (30. März) Abend: Alle 77 Seniorenheime in Südirol haben sich beim eigens eingerichteten Krisenstab zurückgemeldet, in 49 Heimen gibt es Meldungen im Zusammenhang mit Covid-19.

Im Detail:

positiv getestete Heimbewohner: 149 in Heimen + 8 im Krankenhaus

isolierte Heimbewohner: 314

genesene Heimbewohner: 10

verstorbene Heimbewohner: 36

positiv getestete Mitarbeiter: 138

Mitarbeiter in Quarantäne: 47

LPA/sabes

"Wir wollen rasch dafür sorgen, dass die Bürger nicht weiter zahlen müssen", so LH Arno Kompatscher. Mit Dringlichkeitsmaßnahme hat er am 26. März die Zahlungsfristen bei Gemeindegebühren ausgesetzt.

In der aktuellen Krise den Menschen in Südtirol bestmöglich unter die Arme zu greifen, sei laut Landeshauptmann Arno Kompatscher ein vorrangiges Ziel sowie die Aufgabe der öffentlichen Hand in Südtirol. Kompatscher hat in den vergangenen Tagen mehrfach betont, dass die Zahlungsfähigkeit der Menschen und Unternehmen in dieser schwierigen Phase gestärkt werden müsse. "In einem ersten Schritt geht es jetzt darum, Zahlungsverpflichtungen an die öffentliche Hand aufzuschieben und zu stunden", erklärt der Landeshauptmann.

Steuern und Gebühren der Gemeinden ausgesetzt

Die am heutigen Donnerstag erlassene DringlichkeitsmaßnahmeNr. 14 sieht die Aussetzung von Einzahlungsfristen für Gemeindesteuern, Gemeindegebühren bzw. den teilweisen Erlassvon Kindergartengebühren, Beiträgen für die Schulausspeisung und Beiträgen für die Kleinkinderbetreuung vor. Weiters finden die außerordentlichen Maßnahmen im Bereich der Verwaltungsverfahren und der Fälligkeiten, welche bereits am 23. März mit eigener Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes erlassen wurden, nun auch auf die Gemeinden, Bezirksgemeinschaften sowie andere Körperschaften laut Artikel 79 des Autonomiestatutes Anwendung.

Zahlungsfähigkeit: Gespräche mit Banken

Landeshauptmann Kompatscher erklärt, dass man auch mit den Südtiroler Banken bereits im Gespräch sei, um die Zahlungsfähigkeit der Südtiroler weiter zu verbessern. "Wir haben ein starkes und solides Land mit einem guten Zusammenhalt und darauf können wir in dieser schwierigen Zeit mit Zuversicht bauen", zeigt sich der Landeshauptmann überzeugt.

LPA/san

Nach intensiven Vorbereitungen stehen im neuen Trakt des Landeskrankenhauses Bozen nun zusätzliche, dringend benötigte Intensivbetten bereit. Die ersten Patienten werden heute dort untergebracht.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat bereits vor Wochen die Arbeiten im neuen Trakt des Landeskrankenhauses Bozen intensiviert, um rechtzeitig eventuell zusätzlich benötigte Corona-Betten bereitstellen zu können. Mit voller Kraft wurde seit Wochen an der Fertigstellung der benötigten Teile des Trakts gearbeitet, um diese bezugsfertig zu machen. Mit Dienstag dieser Woche erfolgte dann die technische Freigabe der Räumlichkeiten und es konnte mit der Bestückung und Ausstattung begonnen werden. Innerhalb von drei Tagen schafften es die beteiligten Abteilungen und Dienste in einem gemeinsamen Kraftakt die Räumlichkeiten mit allen benötigten Materialien und Einrichtungen auszustatten.

Im vierten Stock des neuen Trakts stehen 24 Betten für Covid-19-Patientinnen und Patienten bereit, die leichte bis mittelschwere Symptome aufweisen. Die Bettenzahl kann sukzessive bis auf 90 Betten erweitert werden.

Dieser Bereich erhielt die Bezeichnung Med-Covid-1 und steht unter der Leitung von Patrick Franzoni, stellvertretender medizinischer Einsatzleiter Covid-19.

Im 2. Stock werden jene Patientinnen und Patienten untergebracht, die eine Intensivbetreuung benötigen und künstlich beatmet werden müssen. Beginnend mit heute stehen sechs Intensivbetten auf diesem ICU Covid-2 genannten Bereich bereit und können bei Bedarf bis auf 30 Intensivbetten ausgebaut werden. Geleitet wird dieser Bereich von Julia Kompatscher, Fachärztin für Anästhesie- und Intensivmedizin, aus dem Ärzteteam des Dienstes für Notfallmedizin.

Beide nun neu eröffneten Bereiche stehen unter der Leitung des Primars des Dienstes für Notfallmedizin sowie des medizinischen Einsatzleiters Covid-19 Marc Kaufmann.

Landesrat Thomas Widmann erklärt dazu: "Der dynamische Bettenplan ist und bleibt eine ständige Anstrengung. Sie erfordert extremen Kraftaufwand von allen Beteiligten. Wir haben es seit Beginn dieser Krise geschafft, von rund 35 zur Verfügung stehenden Intensivbetten auf aktuell 70 aufzustocken." Gelungen sei dies auf verschiedene Weise: "Wir haben Kapazitäten verlagert, Personal umgestellt und Vieles mehr – und die Herausforderung bleibt weiterhin hoch."

Generaldirektor Florian Zerzer: "Wir haben es in unheimlich kurzer Zeit und mit enormen Kraftaufwand geschafft, weitere Betten für Covid-19-Patientinnen und -Patienten bereitzustellen. Mein Dank gilt deshalb allen Beteiligten, die dieses 'Wunder' möglich gemacht haben."

Informationen für die Medien:

Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Tel. 0471 907153, E-Mail: peter.seebacher@sabes.it

Hier die Links zu Dateien in hoher Auflösung:

Videos:

Neue Abt. Covid 2 im KH Bozen

Interview Thomas Widmann

Interview Marc Kaufmann

Interview Julia Kompatscher (Intensivstation Covid 2)

Interview Patrick Franzoni (stv. medizin. Einsatzleiter)

Audios 

Interviews auf Deutsch

LPA/gst

Die Verlängerung der Ticketbefreiungen ist nur eine der Maßnahmen, welche die Landesregierung im Einvernehmen mit dem Sanitätsbetrieb getroffen hat,

Die Landesregierung hat angesichts der derzeitigen Ausnahmesituation in Absprache mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb eine Reihe von Ausnahmeregelungen und Erleichterungen für die Bürgerinnen und Bürger beschlossen. 

So werden die mit Eigenerklärung bestätigten und beantragten Befreiungen von einer Kostenbeteiligung (Ticketbefreiung) aus Einkommensgründen, die zu Monatsende am 31. März 2020 verfallen, automatisch verlängert. E02, E21 und E22 wird bis zum 31. Juli 2020 und E01, E03 und E04 wird bis zum 31.03.2021 verlängert. Die Bürgerinnen und Bürger müssen nichts unternehmen und werden schriftlich verständigt.

Die von Fachärzten erstellten Therapiepläne, deren Gültigkeitsdauer im März oder April enden, werden automatisch um 90 Tage ab Ende der Gültigkeitsdauer verlängert.

Die Ausweise für Heilbehelfe, die im März oder April verfallen, werden automatisch um 90 Tage ab Ende der Gültigkeitsdauer verlängert. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erhalten die neuen Heilbehelfsausweise nach Hause geschickt.

Die Verwaltungsstrafen für nicht abgesagte Visiten werden ausgesetzt.

Die Selbstkostenbeteiligung (Ticket) für die vom Sanitätsbetrieb direkt über die Krankenhausapotheken ausgegebenen Medikamente von einem Euro pro Rezept oder zwei Euro pro Packung ist ausgesetzt.

Der Sanitätsbetrieb ruft dazu auf, von einem Gang zu den Schalterdiensten der Gesundheitssprengel abzusehen. Bei Fragen können die Sprengel telefonisch oder mittels E-Mail kontaktiert werden.

Kontaktadressen: 

Sprengel Bozen: Tel. 0471 909122 / 909178
E-Mail: distretto-amm.bolzano@sabes.it

Sprengel Leifers: Tel. 0471 595 415
E-Mail: distretto-amm.laives@sabes.it

Sprengel Überetsch: Tel. 0471 670 881
E-Mail: amm-oltradige.bz@sabes.it

Sprengel Unterland: Tel. 0471 829 206
E-Mail: sprengel-distretto106.bz@sabes.it

Sprengel Meran: Tel. 0473 496 706
E-Mail: verw.sprengel.meran@sabes.it

Sprengel Brixen: Tel. 0472 813 640
E-Mail: verw.sprengel.bx@sabes.it

Sprengel Bruneck: Tel. 0474 586 507
E-Mail: sprengel-bruneck-umgebung@sabes.it

LPA/sabes

30 Oberschüler, die dank eines Stipendiums der Region ein Studienjahr im Ausland verbringen, werden in den kommenden Tagen nach Südtirol und ins Trentino zurückkehren.

57 Oberschüler und Oberschülerinnen aus Südtirol und dem Trentino absolvieren derzeit ein Studienjahr im europäischen Ausland, vorrangig in England und Irland und erhalten dafür ein Stipendium der Region Trentino-Südtirol, die den Aufenthalt auch begleitet.
 
Trotz der Grenzschließungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus und der Einschränkung der Bewegungsfreiheit ist es den zuständigen Ämtern der Regiongelungen, eine schnelle Rückkehr der Jugendlichen an ihre Wohnorte zu ermöglichen. Demnach wird eine Gruppe von sieben Oberschülern und Oberschülerinnen bereits morgen, (Donnerstag, 26. März) von Dublin nach Rom fliegen. Weitere 23 Jugendliche fliegen dann am Samstag (28. März) von London nach Rom. 
In beiden Fällen erfolgt der Transfer von Rom nach Südtirol per Reisebus, wobei die in der Verordnung des Ministerpräsidenten festgelegten Sicherheitsstandards gewährleistet werden. Einige Familien haben beschlossen, die Rückreisemöglichkeit für die zum Großteil minderjährigen Schüler nicht zu nutzen. 

Der zuständige Regionalassessor Giorgio Leonardi ist darum bemüht, die Eltern der Schülerinnen und Schüler bezüglich der Rückkehr ihrer Kinder zu beruhigen und bedankt sich gleichzeitig bei den Ämtern und bei Generalsekretär Michael Mayr. "In diesen Tagen haben alle hart daran gearbeitet, die Rückkehr der Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen, die ihr viertes Schuljahr im Ausland absolviert haben." Leonardi bedankte sich in diesem Zusammenhang auch bei dem Regierungskommissariat und der Quästur für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

LPA/fg/jw

Personen, die nach Italien einreisen, müssen sich laut staatlichem Ministerialdekret beim Sanitätsbetrieb melden. Ab sofort ist diese Meldung online möglich.

Das neue Onlineformular für Einreisende nach Italien ist über die Coronavirus-Webseite des Landes bzw. über diesen Link zugänglich. Es genügt, die vorgegebenen Datenfelder korrekt auszufüllen und das Formular zu versenden, dann wird der Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Südtiroler Sanitätsbetriebes automatisch informiert. Damit erübrigt sich eine Mitteilung mittels E-Mail.

Die Meldung ist für alle Einreisenden nach Italien laut dem staatlichem Ministerialdekret 120/2020 verpflichtend und muss sofort nach der Einreise erfolgen. Um dem Verbreiten von Covid-19 entgegenzuwirken, müssen alle Einreisenden nach der Rückkehr in Italien für 14 Tage in Isolation bleiben und werden unter ärztliche Beobachtung gestellt.

Das Bürgertelefon unter der Nummer 800 751751 steht von 8 bis 20 Uhr für allgemeine Informationen zur Verfügung.

LPA/LPA

Unternehmen, die ihre Tätigkeit fortsetzen, müssen dies dem Regierungskommissariat mitteilen. Vordrucke stellt die Abteilung Wirtschaft bereit.

Mit Dekret des Präsidenten des Ministerrates vom 22. März 2020, übernommen mit der Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes vom 23. März 2020, wurde die Schließung sämtlicher Produktionsstätten verfügt. Ausgenommen von der Schließung sind zum einen jene Tätigkeiten, die der Grundversorgung dienen. Zum anderen sind aber auch jene Unternehmen ausgenommen, welche die Lieferketten zu geöffneten Betrieben garantieren und für die Bevölkerung notwendige Dienste aufrechterhalten sowie wesentliche Dienstleistungen erfüllen. Letztgenannte Kategorie von Unternehmen muss auf jeden Fall eine Mitteilung an das Regierungskommissariat schicken, um ab morgen weiterhin Arbeiten durchführen zu dürfen.

In Absprache mit dem Regierungskommissariat in Bozen fordert das Land Südtirol diese Unternehmen, die trotz der angeordneten Schließung ihre Tätigkeiten weiterführen müssen, auf, beiliegenden Vordruck für die Meldung an das Regierungskommissariat zu verwenden. Das entsprechende Dokument kann auch von den Webseiten des Landes zum Themenbereich Wirtschaft (unter: im Blickpunkt) heruntergeladen werden.

LPA/jw

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