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pr-info Bauernbund

Das ehemalige regionale Familiengeld trägt nun den Namen „Landeskindergeld“. Ab September können die Gesuche für das Bezugsjahr 2020 wieder gestellt werden.

Die Zugangsvoraussetzungen sind wie folgt:
• mindestens zwei minderjährige Kinder/ oder ein Kind unter 7 Jahren
• Familien mit einem behinderten Kind (auch nach dessen Volljährigkeit)/ oder ein minderjähriges Kind mit einem mitlebenden volljährigen Geschwister
Der notwendige fünfjährige bzw. historische Wohnsitzung muss gänzlich in der Provinz Bozen vorgewiesen werden. Davon ausgenommen sind Personen, welche im Jahr 2018 das regionale Familiengeld bezogen haben und die Voraussetzungen des fünfjährigen Wohnsitzes in der Region Trentino- Südtirol erfüllt haben, sowie zum Zeitpunkt der Einreichung des Antrages für 2018 auch in Südtirol wohnhaft waren.
Für die jeweiligen Anträge wird die „Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung“ – EEVE benötigt. Das Bauernbund Patronat ENAPA steht allen Bürgern kostenlos bei der Erstellung der EEVE-Erklärung, sowie der Antragstellung zur Verfügung.

 

Bezirksbüro Schlanders:
Dr.-H.-Vögele-Str. 7, 39028 Schlanders
Tel.: 0473 737 820, enapa.schlanders@sbb.it

Bezirksbüro Meran: Schillerstr. 12, 39012 Meran
Tel.: 0473 213 420 enapa.meran@sbb.it

Montag, 02 September 2019 13:42

50 Jahre Gipfelkreuz am „Angelus“

Laas - Dass der Alpenverein Laas schon immer ein aktiver war, ist vielfach dokumentiert. In der Broschüre, die zum 50-Jahr-Jubiläum der Sektion Vinschgau 1997 erschien, ist bereits in den 50er Jahren von „einer verhältnismäßig hohen Anzahl an bergbegeisterten Bürgern in Laas“ die Rede. Im Jahr 1964 errichtete man bei aktiver Teilnahme des damaligen Pfarrers Georg Tumler das Gipfelkreuz auf der Jennwand. Sechs Jahre später, 1969, errichtete man das sehr modern wirkende Kreuz auf dem höchsten Laaser Gipfel, dem „Angelus“. Entworfen wurde dieses vom damaligen s36 angelus 2Kunststudenten Alfred Gutweniger, der damals auch Mitglied der frisch gegründeten BRD-Rettungsstelle Laas war. Am vergangenen 25. August bestiegen 32 Bergbegeisterte der Alpenverein-Sektion Laas den „Hohen Angelus“, um die Errichtung des Gipfelkreuzes vor 50 Jahren zu feiern. Auf der Düsseldorferhütte fand zudem eine Bergmesse zum feierlichen Anlass statt. Und allein die Anzahl der Teilnehmer zeigt, dass die AVS-Sektion Laas noch heute eine überaus aktive ist. (ap)

Montag, 02 September 2019 13:40

Georg im Mittelpunkt

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders -

Film, Gedichte und Texte mit Musik

„Der Streithahn wird im Haushalt nicht abgedreht“

Wer kennt ihn nicht, den Prader Schriftsteller Georg Paulmichl, der von sich sagte:
„Ich bin nicht behindert, ich kann reden.“
Gemeinsam mit seinem Betreuer Dietmar Raffeiner schreibt Georg seit den 1980er-Jahren seine Gedanken über Gott und die Menschen in seiner einzigartigen Sprache nieder.
Dabei schüttelt er frech und unbekümmert Worte durcheinander, kreiert neue Ausdrücke und trifft so oft den Nagel auf den Kopf.
Seine Gedichte und Texte zu Themen wie Blasmusik, Schützen, Lehrer, Männerchor, Almabtrieb, Dorf, Lebenshilfe, Papst, Kloster, Krankenhaus, Reisen...sind in drei Büchern veröffentlicht.
Freuen Sie sich auf diesen besonderen und interessanten Abend, an dem der Vinschger Schriftsteller Georg Paulmichl im Mittelpunkt steht!

Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Theaterkasse eine Stunde vor der Aufführung erhältlich. Vormerkungen: Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it

Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders und der Stiftung Sparkasse.

Montag, 02 September 2019 13:39

Neue Korrnrliadr mit Flouraschwarz

Schlandersburg/Schlanderser Sommerabende - Schwarze Wolken schwebten über der Schlandersburg. Es war nicht kalt im Innenhof, als Raimund Rechenmacher, der Bibliotheksleiter, am 20. August zum fünften und letzten Sommerabend die Band „Flouraschwarz“ ankündigte. Viele waren gekommen, aus dem ganzen Vinschgau, einige auch aus Meran und Bozen, um die Neuvertonung der Korrnrliadr zu erleben. Der Poet und Maler Luis Stefan Stecher hat vor 40 Jahren mit den Korrnrliadrn dem fahrenden Volk ein Denkmal gesetzt und in den Gedichten im Vinschger Dialekt über das harte Leben der Korrner erzählt. Durch die Vertonung von Ernst Thoma sind viele Gedichte zu Volksliedern geworden. Nun hat Heiner Stecher, der Sohn von Luis Stefan Stecher, zusammen mit seiner Band Flouraschwarz mehrere Gedichte neu vertont und bei den Schlanderser Sommerabenden präsentiert. Entstanden sind schwungvolle und lebendige Lieder in verschiedenen musikalischen Stilen, auch mit orientalischen und slawischen Einflüssen und viele mit einem einprägsamen Rhythmus. Heiner Stecher erzählte beim Sommerabend von der Lebensweise der Korrner, den Vorurteilen gegen diese Gruppe, aber auch wie sein Vater die Gedichte geschrieben hat und er selbst sich dazu durchgerungen hat die Gedichte zu vertonen. Die vier Musiker Hannes Ortler (Klarinette und mehrere Tasteninstrumente), Michael Reissner (Schlagzeug), Franco Micheli (Bass) und Heiner Stecher (Gitarre und Gesang) überzeugten das Publikum und erhielten großen Applaus. In den Gedichten sangen sie über die Armut, den Hunger und den Weltverdruss der Korrner. Sie erzählten von der Flouraschwarz, einer schwarzhaarigen Korrnerin mit Augen wie Brombeeren, die einen Korrner gern hat. Sie besangen das Einschlafen (schlof inn kloaner Korrner), das Weiterziehen (heint seimar do, morgn seimar wek) und die Schönheit des Lebens (das Leben ist schön, du wirst schon den richtigen, den grodn Weg gehn). Bis am Ende des Konzertes blieb der Innenhof trocken, erst nach 22 Uhr, als einige noch bei einem guten Glas Wein herumstanden und diskutierten, begann es zu regnen. (hzg)

Montag, 02 September 2019 13:38

3D-Bogenturnier am Watles

Watles - Am 3. und 4. August fand die 7. Auflage des höchstgelegenen 3D-Bogenturniers am Watles statt
200 Schützen aus ganz Europa nahmen an dem vom Erlebnisberg Watles und dem CRS Bogensport organisierten 3D-Bogenturnier am Watles teil. Das diesjährige Turnier war bereits die 7. Ausgabe. Das Turnier findet immer am ersten August-Wochenende statt und ist mit dem Parcours auf 2.150 m das höchstgelegene 3D-Bogenturnier der Alpen.
Die 3D-Bogensportanlage oberhalb von Burgeis nahe der Bergstation am Erlebnisberg Watles bietet nicht nur einen traumhaften Fernblick auf die umliegenden Bergketten, sondern auch zwei 3D-Panorama-Parcours, einen Einschießplatz und einen Bogenverleih. Die idealen Bedingungen für das internationale 3D-Bogenturnier.
Die Bogensportanlage ist bequem mit dem Sessellift zu erreichen und aufgrund der verschiedenen Stufen der Parcours sowohl für Anfänger und Familien mit Kindern als auch für erfahrene Bogenschützen geeignet. Bei einem Bogen-Schnupperkurs können Interessierte den gesamten Sommer über erste Erfahrungen mit dieser Sportart sammeln.

Montag, 02 September 2019 13:36

Klassik unter freiem Himmel

Naturns - Klassisches Konzert unter freiem Himmel im Kirchhof der St. Prokulus Kirche mit dem “Kreative Ensemble”
Das Konzert der namhaften Musiker des „Kreativ Ensemble“ war wieder ein großartiges Erlebnis in einer besonderen Atmosphäre und hat wieder viele Naturnser und Gäste aus dem Ausland am Abend vor Maria Himmelfahrt in den romantischen Kirchhof gelockt. Das Quartett begeisterte die Zuhörer mit einem Streichkonzert auf höchstem Niveau im altehrwürdigen Ambiente der St. Prokulus Kirche.
Diesmal lautete das Motto des Abends: „La musica risveglia l´anima“ und hat tatsächlich die Seelen der andächtig lauschenden Zuhörer berührt.
Die Musiker Sonia Domuscieva (Geige), Franco Turra (Geige), Giuseppe Miglioli (Bratsche) und Fernando Sartor (Violoncello) ließen sich von den begeisterten Gästen zu einigen Zugaben bewegen.
Dieser unvergessliche Abend wird noch lange in Erinnerung bleiben und auch das Wetter in der lauen Sommernacht hat wieder wunderbar mitgespielt.

Montag, 02 September 2019 13:34

Niko Stoifberg: Dort

Franz-Tumler-Literaturpreis: Die Nominierungen – Teil 5 - Ein Kind ertrinkt. Warum? Sebi Zünd hat es in den See gestoßen. Wozu? Um die Aufmerksamkeit einer Frau zu erlangen, die er gerade zum ersten Mal gesehen hat, ihr will er unbedingt näher kommen. Sie, Lydia, ist die erwachsene Halbschwester des kleinen Buben. Und diesem Sebi soll man jetzt über 300 Seiten durch den Roman folgen, durch seine Gedankenwelten, Emotionen und Erlebnisse? Gar nicht so einfach, die Irritation wirkt nämlich und sie tut beim Lesen richtig weh. Eigentlich hätte er den Buben schon retten wollen, als Lebensretter dastehen, doch das ist ihm nicht gelungen. Es folgen quälende Kapitel, durchzogen von Angst, Scham und Schuldgefühlen: Sebi wird von wilden Träumen heimgesucht, hadert im Unterbewusstsein mit seiner Tat. Im Kontrast dazu steht die reiz- und geheimnisvolle Lydia Fischlin, sie fühlt sich trotz des tragischen Kennenlernens zu Sebi hingezogen. Eine Liebesgeschichte bei all der Tragik. Bei der Trauerfeier für den kleinen Jungen gibt es für Sebi s26 Stoifberg Dortund die Leser eine unerwartete Wende, geschickt richtet der Autor den Roman neu aus. Der Drama-Regler bleibt aber voll aufgedreht, wobei Lydias Mutter ab jetzt Regie führt und Sebi in ihre Abhängigkeit zwingt. Wohnen darf er in einem Bunker neben ihrem Hotel, zusammen mit beeinträchtigten oder kranken Hotelbediensteten, die nur im Hintergrund auftreten dürfen und nie mit Gästen zu tun haben. Die Handlung des Romans hat Niko Stoifberg vor 20 Jahren geträumt, er muss wohl schweißgebadet und fix und fertig erwacht sein, jedenfalls hat er sich dann schnell Notizen gemacht.
Selten ist man einem Protagonisten beim Lesen so nah, die inneren Monologe greifen um sich. Selten wiegt beim Lesen aber auch eine Last so schwer, ist man doch nach den ersten Seiten in dieses dunkle Geheimnis eingeweiht. Wird es aufgedeckt? „Dort“ ist ein dramatisches Prosadebüt, zum Nicht-Mehr-Weglegen.
Maria Raffeiner

Montag, 02 September 2019 13:32

Die Option und ihre Auswirkungen

Schluderns - 1939 begann nicht nur der Zweite Weltkrieg, in Südtirol gab es ein einschneidendes Ereignis, das alle Menschen und alle Familien betroffen hat: die Option. In Erinnerung an diese Zeit gibt es im Vinschger Museum bis am 3. November die Sonderausstellung „Gehen oder bleiben“. Parallel zu dieser Ausstellung gab es eine Lesung mit Josef Feichtinger und einen Vortrag des Historikers Leopold Steurer. Am 29. August referierte Herbert Raffeiner über die Option und behandelte vor allem die Auswirkungen der Option im Vinschgau. Auf unterhaltsame Weise erzählte Raffeiner über die Machenschaften, Versprechungen und Propagandaschlachten vor 80 Jahren. Er berichtete vom Schicksal einzelner Personen und las Briefe und Gemeinderatsbeschlüsse der damaligen Zeit vor. Nach dem Ersten Weltkrieg kam Südtirol zu Italien. Niemand war darauf vorbereitet. Als Hitler 1933 in Deutschland die Macht übernahm, blickte Südtirol mit großen Hoffnungen nach Deutschland. Die Südtiroler wussten nicht, dass Hitler einen Anschluss Südtirols an Deutschland bereits in seiner Propagandaschrift „Mein Kampf“ ausschloss und durch das Bündnis mit Mussolini überhaupt nicht in Betracht zog. Ohne Beteiligung von Südtiroler Persönlichkeiten wurde von einer deutsch-italienischen Delegation ein Umsiedlungsabkommen beschlossen. Das Land Südtirol sollte bei Italien bleiben, die Menschen nach Deutschland umgesiedelt werden. Es wurde sogar ein geschlossenes Siedlungsgebiet in Polen bzw. Burgund in Frankreich ins Gespräch gebracht. Durch die Bevölkerung ging ein Riss. Es kam zu einer Propagandaschlacht. Die Südtiroler mussten sich entscheiden: Gehen oder bleiben, für Deutschland oder für Italien. Die Optanten, dh. jene die zum Auswandern bereit waren, waren im VKS (Völkischer Kampfring Südtirol) organisiert, die Dableiber im Andreas-Hofer-Bund. Insgesamt rund 86% stimmten für Deutschland, in den Vinschger Gemeinden waren es großteils über 90%. 75.000 wanderten dann aus, 25.000 kehrten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder zurück. Bis heute ist vieles ungeklärt und nicht aufgearbeitet. (hzg)

Montag, 02 September 2019 13:30

Zirkuswoche in Glurns

Glurns - Am Freitag der vorletzten Augustwoche konnten die Glurnser Kinder ihre Zirkuswoche abschließen. Eine ganze Woche lang haben die Kinder mit Clown Stauni, alias Bernhard Wiesler aus Taufers, trainiert. Das Resultat ließ sich sehen. Mit der großen Zirkus-Show in der Turnhalle von Glurns konnten sich die Eltern und Gäste über die tollen Leistungen freuen. Das von Stauni ausgedachte Konzept zeigte viele Arten der gelernten Darbietungen der Kinder, sei es auf den „Pedalos“, dem Balken, den großen Röhren oder Bällen - es herrschte eine Superstimmung und eine Darbietung übertraf die andere. Soviel Choreografie braucht eine harte Arbeit im Hintergrund. Was Bernhard Wiesler da macht, ist eine hochstehende Pädagogik einsetzen um den Kindern viel Selbstsicherheit zu schenken, aber auch Achtung vor den Kameraden und sportliche Fairness. Dass da dann alles so reibungslos abläuft, zeugt von einem hohen Können der Lehrkraft. Die Begeisterung der Kinder am Zirkusfest hat sich buchstäblich auf das ganze Publikum übertragen. s25 Unknown 3Freude, Stolz und Dankbarkeit waren da herauszuspüren. Dieses große Engagement müsste man seitens der Schuldienste viel mehr beachten. Denn Stauni versteht es meisterhaft, die Kinder zu motivieren, sie zur Sorgfalt und Rücksichtnahme aufzufordern und so die begeisterte Lernfähigkeit der Kinder in den Vordergrund zu bringen. Zum Teil längst vergessene Edukationswerte der Schulen finden hier ein Wiederaufleben und macht die Kinder glücklich und fröhlich. Kinder mögen diese Art der Aktivität und man kann den Wert solcher Veranstaltungen nicht mit Geld aufwiegen. Es ist in erster Linie das Erleben und das Ausleben echter Kindheit, wie viele Großeltern es noch aus Ihrer Kindheit kennen, wo so manches zwar einfach war, aber vieles besser funktionierte als dies heute der Fall ist. Mögen die Bilder auch bei den Leserinnen und Leser ein bisschen Begeisterung hervorrufen. (jb)

Montag, 02 September 2019 13:30

Jugend: Juma-Stand Langer Freitag

Auch heuer hatten wir wieder einen Stand am Langen Freitag in Mals, an dem wir verschiedene Süßes und Salziges verkauften. Ob Crepês, Popcorn oder Früchtespieße, alles wurde frisch von unseren freiwilligen Helfern zubereitet und angeboten.

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