Dienstag, 13 November 2018 00:00

Nachhaltigkeit bei Kolping

s18sp1 verantwortlich lebenKolping im Vinschgau - Berufliche Bildung, Kleinkredite, landwirtschaftliche Förderung- die Projekte der Kolpingverbände weltweit sind vielfältig. Doch alle verfolgen gemeinsam ein zentrales Ziel: den Aufbau einer lebendigen Zivilgesellschaft als Fundament für mehr Gerechtigkeit und nachhaltigem Wohlstand.
 Mit diesem Thema haben sich vor einigen Tagen mehrere Vertreter von Kolping Südtirol mit einer Expertin von Kolping International aus Köln beschäftigt.
„Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist“. Diese Worte Adolph Kolpings inspirierten die Beteiligten beim Seminar und bilden die Antriebsfeder für die Kolpingverbände in aller Welt noch heute, wenn es darum geht, tatkräftige Antworten auf die Herausforderungen in ihren Ländern zu finden. Und so unterschiedlich diese Antworten teilweise auch ausfallen- ein roter Faden zieht sich deutlich durch alle Kolpingaktivitäten. Es ist der zentrale Gedanke und Wunsch, der alle 450.000 Mitglieder von Kolping International verbindet: als eine starke Gemeinschaft die Kirche und Gesellschaft so zu prägen, dass Gerechtigkeit wächst. Für Kinder wie Alte, für Frauen wie Männer.
Dabei wollen die Kolpingsfamilien durch ihre Aktivitäten nicht nur das Leben Einzelner verbessern. Sie wollen auch an gerechteren Strukturen insgesamt mitarbeiten. Denn viele Ziele und Veränderungen lassen sich nun einmal nur erreichen, wenn Menschen sich zusammenschließen und gemeinsam dafür eintreten. Das galt schon zu Zeiten Adolph Kolpings und gilt auch noch heute. Gemeinsam verschaffen wir uns mehr Gehör!
Weiteres in der nächsten Ausgabe.  
Otto von Dellemann

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Publiziert in Ausgabe 23/2018
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