Dienstag, 14 Juni 2011 00:00

Weiterbildung heißt flexibel bleiben

Schlanders/Vinschgau

s8sp12_8257

Die Landesberufsschule in Schlanders ist auch darin gut, mit der Wirtschaft im Tal abgesprochene Kurse abzuhalten. Peter Spechtenhauser zieht solche Kurse erfolgreich und gemeinsam mit der Abteilung 20, welche für die Berufsbildung zuständig ist, an Land. Jüngst abgeschlossen wurde der Marketinglehrgang, bei dem unter der Kursleiterin Michaela Platter 14 Teilnehmer zu Marketingexperten ausgebildet worden sind. Und ein erstes Experimentierfeld der frisch Diplomierten war die eigene Diplomverleihung vor gut 14 Tagen. Der Einladung ins Schlanderser Kulturhaus sind nicht nur honorige Gäste wie der BM Dieter Pinggera, seine Stellvertreterin Monika Wunderer, der Bezirkspräsident der Unternehmer Hans Moriggl und hds-Bezirksdirektor Walter Holzeisen gefolgt, sondern auch das Drum und Dran, das Kulinarium und die Geselligkeit haben gestimmt. Virginia Janser, die Direktorenstellvertreterin, betonte in ihrer kurzen Ansprache unter anderem, dass berufliche Weiterbildung flexibel bleiben heißt. BM Pinggera ließ durchblicken, dass Marketing ein entscheidender und unerlässlicher Faktor sei, für Private und Marketing werde immer wichtiger auch für öffentliche Köperschaften. Moriggl bezeichnete die Berufsschule als wichtigen Partner, weil die Zusammenarbeit zwischen Unternehmer und Weiterbildungsorganisation enorm wichtig sei. Arnold Malfertheiner vom ‚Teamblau’ in Bozen blickte etwas neidvoll auf den Lehrgang („So etwas würden wir n Bozen auch brauchen“) und auf die Entwicklung in Südtirol zurück: „Vor einiger Zeit war Südtirol eine Marketingwüste.“ (eb)

Publiziert in Ausgabe 12/2011
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.