Dienstag, 11 Juli 2017 00:00

Spiele im Schlossgarten

s15 1854Partschins - Partschins spielt“ ist das heurige Motto des Bildungsausschusses Partschins. Eine Reihe von Veranstaltungen gemeinsam mit verschiedenen Vereinen sind geplant, der Parloggerkurs ist bereits gut angekommen. Wo die Leute spielen, wird kommuniziert, wird Gemeinschaft gelebt und gepflegt. Für einen Spieletag der besonderen Art hat kürzlich die Baronesse Alexandra von Goldegg ihren Garten von Schloss Spauregg auf Anfrage des Bildungsausschusses Partschins zur Verfügung gestellt. In dieser besonderen Umgebung waren auch besondere Spiele ausgestellt, Brettspiele aus der Sammlung der Schlossherrin, etwa „Von Bozen nach Partschins“, ein Würfelspiel, vor langer Zeit im Schloss erdacht, gezeichnet und mit Spielanleitung versehen. Auch andere Spiele, von denen die Spielanleitung abhanden gekommen ist, lagen zur Ansicht auf. Die Chronisten von Partschins haben gemeinsam mit den Mitgliedern des Bildungsausschusses die alten Spiele kopiert und mit Schutzfolie neu verpackt und neben herkömmlichen und auch nicht alltäglichen Brettspielen auf einzelne Tische zum Spielen s15 1863hergerichtet. Von diesen Spielgelegenheiten wurde dann auch im Schatten mächtiger Bäume zwanglos reger Gebrauch gemacht. Die ehrwürdige Kegelbahn, deren Unebenheiten für Heiterkeit und zusätzliche Spielfreude sorgen, wurde von den Kindern rasch in Beschlag genommen und ins Herz geschlossen. Wally Nardelli, die Präsidentin des Bildungsausschusses Partschins, hieß die Besucherschar herzlich willkommen, bedankte sich für das Gastrecht bei der Familie von Goldegg ebenso bei den Schützen von Partschins und bei den Musikanten. Die Jungmusikanten Benjamin Gorfer und Elias Prantl haben den Spieltag musikalisch bespielt und die Schützenkompanie Partschins unter Kommandant Benedikt Hueber hat mit Weißwürst’ und Kuchen für das leibliche Wohl und mit einem eigenen Spielbeitrag für Lacher  gesorgt.
Mit einem eigens zum Spieltag verfassten Kasperltheater, überraschte Alexandra von Goldegg nicht nur die kleinen Besucher sondern brachte mit ihren HelferInnen auch die Erwachsenen zum Schmunzeln. (eb)

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Publiziert in Ausgabe 14/2017
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