Team K
Bildungsomnibus vorab versenkt – Schule ohne Führung, ohne Vision und ohne Richtung
Bei zwei von Alex Ploner vom Team K initiierten Anhörungen im Landtag blieb jeder Stuhl der zuständigen politischen Führung leer. Weder Achammer noch Galateo noch Alfreider sahen es als notwendig an, anwesend zu sein – trotz der schwerwiegenden Lage, in der sich das Bildungssystem befindet. Auch beim Austausch mit dem Landesschulrat, dem höchsten Gremium der Schule, glänzte die politische Spitze durch Abwesenheit oder verabschiedete sich nach kurzer Zeit. Der Koalitionsausschuss scheint wichtiger zu sein als der monatelang angekündigte Bildungsomnibus, der nun vorerst „versenkt“ wurde.
„Es zeigt sich immer deutlicher, dass der Bildungsomnibus am Ende viel heiße Luft um wenig Veränderung im Bildungssystem sein wird. Schulzeugnisse nur einmal im Jahr auszustellen ist jetzt schon möglich, ebenso der Sprach-IBP (individueller Bildungsplan). Der modulare Unterricht findet schon jetzt an Schulen statt. Die Mitwirkungspflicht der Eltern ist bereits in Italien gesetzlich geregelt.” so Alex Ploner vom Team K.
Nicht nur die Politik, auch die Verwaltungsspitze der Schule schweigt seit Monaten.
Weder die Landesdirektorin Falkensteiner noch Bildungsdirektor Tschenett haben in den letzten Wochen und Monaten Orientierung gegeben, Lösungsansätze präsentiert oder klare Positionen vertreten. Währenddessen eskalieren die Probleme: Lehrpersonen verlassen das System oder lassen sich versetzen. Schulen stehen organisatorisch unter Druck. Pädagogische Konzepte sind unklar und uneinheitlich, die Stimmung in vielen Kollegien ist am Boden.
“Galateo beschäftigt sich lieber mit Online-Provokationen und Angriffen auf politische Gegner als mit den realen Problemen der Schule. Alfreider scheinen Beton und Asphalt wichtiger zu sein, als Kultur, Sprache und Bildung. Wenn den drei Landesräten die Bildung unserer Kinder und die Sorgen und Probleme der Eltern und Lehrpersonen nicht wichtiger sind, dann wird es höchste Zeit, abzutreten und ein paar Leute aus den Schulämtern mitzunehmen. Der Bildungsomnibus wäre eine Chance gewesen. Stattdessen wurde er Opfer politischer Spielereien, interner Koalitionsmechanik und fehlender Führung.” bringt es Alex Ploner auf den Punkt.
“Diese Landesregierung fährt die Bildung immer mehr an die Wand. Sie liefert keine Antworten und Lösungen. Auch in anderen Bereichen sieht es nicht besser aus, siehe Mangel an leistbaren Wohnraum, Verkehr, Brennerautobahn, Tourismus. es geht nichts weiter, und dieses Problem müssen wohl die Wähler 2028 lösen, außer sie sind mit dem Stillstand auf allen Ebenen zufrieden." so Paul Köllensperger vom Team K abschließend.