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Eyrs

15 Jahre Dienst am Wort Gottes

veröfftl. am 06. Januar 2026

v. l.: Anna Jud Kurz, Reinhard Zangerle, Rosmarie Tscholl Angerer

Am 14.November 2010, am Caritas Sonntag, hat Pfarrer Arthur Werth aus Laas im Rahmen der heiligen Messe in Eyrs gleich drei Laien für ihren Dienst als Wort-Gottes- Feierleiter die bischöfliche Beauftragung überreicht.
Anna Jud Kurz, Rosmarie Tscholl Angerer und Reinhard Zangerle gestalten seither immer wieder Wort-Gottes-Feiern zu den verschiedensten Anlässen. Alle drei bilden den Fachausschuss Liturgie in der Pfarrei Eyrs. Wort-Gottes-Feier-leiter helfen durch ihren Dienst mit, dass trotz Priestermangel Gottesdienste verlässlich und regelmäßig angeboten werden können. Es ist aus praktischen, sozialen und theologischen Gründen sinnvoll, in Dörfern die Sonntagsgottesdienste (Eucharistie oder Wort-Gottes-Feier) immer zur gleichen Zeit zu feiern. Eine feste Zeit schafft eine verlässliche Routine und erleichtert es den Gläubigen, den Gottesdienstbesuch fest in ihre Wochenplanung aufzunehmen. Sie vereinfacht auch die Einsatzplanung von Ehrenamtlichen (Lektoren, Kommunionhelfer, Ministranten, Chor). Die Regelmäßigkeit zur gleichen Zeit fördert das gemeinsame Erleben und stärkt die Identität der Feiergemeinschaft und des Dorfes. Der Gottesdienst wird zur festen sozialen Anlaufstelle am Sonntag. Zudem bietet die feste Zeit im Anschluss die Möglichkeit für Begegnungen und Austausch, was den gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützt. Der regelmäßige, sichtbare Gottesdienst trägt zur Präsenz und zum sozialen Faktor der Kirche im Dorf bei. Der Sonntag hat in der christlichen Tradition einen herausragenden Rang als Gedenktag der Auferstehung Christi. Eine feste Feierzeit unterstreicht diese besondere Bedeutung und setzt einen festen, spirituellen Akzent in der Woche. Liturgische Feiern leben von der Wiederholung und dem Rhythmus des Kirchenjahres. Eine feste Uhrzeit unterstützt diesen heiligen Rhythmus und die Kontinuität des Glaubenslebens. Ob Eucharistie oder Wort-Gottes-Feier, das zentrale Moment ist die Versammlung der Gemeinde am Sonntag. Eine einheitliche Zeit maximiert die Chance auf eine lebendige und gut besuchte Feier. In Pfarreien mit wechselnden Gottesdienstzeiten hat man einen großen Einbruch bei den Gottesdienstbesuchern festgestellt. Eine sinkende Verlässlichkeit hat eine nachlassende Beteiligung zur Folge. Daher ist es sinnvoll, wenn in Ermangelung einer Eucharistiefeier in den Gemeinschaften Wort-Gottes-Feiern angeboten werden. Pater Nazareth bedankte sich bei den drei Wort-Gottes-Feier-LeiterInnen für Ihren Dienst.