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Stärkung der Nahversorgung

  • Dachzeile: Katharinaberg/Bozen

Seit zweieinhalb Jahren führt Adrian Weithaler, 27, die Bar mit Dorfladen SanKathrein im Zentrum von Katharinaberg in Schnals: „Die Leute sind wahnsinnig froh darüber, dass die Bar weitergeführt wird und dass im Laden das Nötigste erhältlich ist“, sagt er: „Wir sind von Dienstag bis Sonntag offen, am Sonntag treffen sich die Leute nach dem Kirchgang bei uns, die Bar ist ein extrem wichtiger Treffpunkt.“ In Katharinaberg gibt es noch einen weiteren Schankbetrieb, der jedoch dank der neuen Kriterien nicht mehr als zweiter Betrieb zählt, weil er von November bis März geschlossen ist. Das SanKathrein ist ein Beispiel für viele, die Zentrum des dörflichen Miteinanders sind und vom Land Südtirol dafür unterstützt werden.
Die Landesregierung hat vor etwa mehr als einem halben Jahr auf Vorschlag von Tourismuslandesrat Luis Walcher neue Förderkriterien für die gastgewerbliche Nahversorgung genehmigt. „Durch die Neuausrichtung der Kriterien ist es uns gelungen, die genehmigten Ansuchen zu verdoppeln“, unterstreicht Walcher: „Damit leisten wir einen großen Beitrag zur gastgewerblichen Nahversorgung im ländlichen Raum, besonders in der Peripherie und in Weilern.“
Neu ist, dass in touristisch gering entwickelten Gebieten die Förderung auch dann gewährt werden kann, wenn zwei Betriebe vorhanden sind, die eine gastgewerbliche Nahversorgung gewährleisten.

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Das Sprachencafé ist wieder für alle offen

Am 3. Oktober geht es wieder los: Alle, die Interesse haben, ihre Sprachkenntnisse in Englisch, Italienisch, Deutsch oder auch im Dialekt zu verbessern und auf die Probe zu stellen, sind herzlich eingeladen. Die wöchentlichen Treffen (8x im Herbst) finden am Samstag von 10:00 bis 11:30 Uhr in der Bibliothek Schlandersburg statt. Das Moderatorenteam freut sich auf eure Teilnahme, die kostenlos ist und auch keine Anmeldung erfordert.

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Natur im Garten

  • Dachzeile: Unser Frau/acheoParc

Seit 25. August ist der archeoParc Teil des internationalen Netzwerks „Natur im Garten“, welches mit über 27.000 Mitgliedern in sieben europäischen Staaten vertreten ist. Kürzlich durfte der archeoParc eine besondere Auszeichnung entgegennehmen: Der Museumsgarten erhielt die Mitglieds-Plakette des internationalen Netzwerks „Natur im Garten“. „Schön, dass mit dem archeoParc ein Garten im Vinschgau zu unserem Netzwerk stößt.“ sagt die Südtiroler Koordinatorin des Netzwerks, Kathrin Plunger von der Arbeitsgruppe Landschaftsbau am Versuchszentrum Laimburg. „Wir haben hier im Vinschgau noch verhältnismäßig wenige Mitglieder.“ ergänzt Plunger.
Die Südtiroler Koordinierungsstelle an der Laimburg arbeitet seit 2015 am Aufbau des professionellen Netzwerks für das ökologische Gärtnern mit.

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Reschenseelauf startet neu

  • Dachzeile: Graun/Vinschgau/Südtirol

Der Reschenseelauf zählt seit vielen Jahren zu den bekanntesten Sportveranstaltungen Südtirols und darüber hinaus. Als fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders hat er wesentlich dazu beigetragen, die Region über ihre Grenzen hinaus als attraktive Destination zu präsentieren. Nach der letzten Austragung im Jahr 2025 wurde die Gelegenheit bewusst genutzt, über die zukünftige Ausrichtung der Veranstaltung nachzudenken und neue Perspektiven für ihre Weiterentwicklung zu schaffen.
Aus diesem Prozess ist das Reschensee Running Festival entstanden. Die erste Ausgabe des neuen Formats ist für das Wochenende vom 9. bis 11. Juli 2027 geplant. Ziel ist es, den traditionsreichen Lauf zu einem mehrtägigen Sport- und Veranstaltungswochenende auszubauen und seine Attraktivität langfristig weiter zu stärken. Dabei bleibt eines unverändert: Der Reschenseelauf bildet auch künftig das sportliche Herzstück der Veranstaltung. Ergänzt werden soll das sportliche Angebot durch Musik, regionale Kulinarik, kulturelle Programmpunkte sowie Familienangebote, die das Erlebnis für Besucher abrunden und die Ferienregion Reschensee als vielseitige Sport- und Outdoordestination erlebbar machen.
Der Lauftag am Samstag mit Läuferfest stellt den Höhepunkt des Festivalwochenendes dar. Ergänzt wird der Hauptlauf durch Kinderläufe, Bewerbe für Handbiker sowie Nordic-Walking-Wettbewerbe, sodass Menschen aller Alters- und Leistungsklassen aktiv am Event teilnehmen können.
Rund um die sportlichen Bewerbe entsteht ein attraktives Eventdorf mit Expo-Bereich, Teilnehmerbetreuung, Gastronomie und vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten.
Das Konzept für das Reschensee Running Festival entstand aus der gemeinsamen Initiative der Gemeinde Graun, der Tourismusgenossenschaft Reschenpass und der Schöneben AG und wurde in Abstimmung mit den örtlichen Vereinen weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei stets der Gedanke, eine Veranstaltung zu schaffen, die von einer breiten Basis mitgetragen wird und die Stärken der gesamten Gemeinde widerspiegelt.
Die organisatorische Verantwortung liegt bei einem motivierten Organisationsteam, in dem Vertreter von Tourismus, Gemeinde, Bergbahn, Feuerwehren, Musikkapellen, Sportclubs u. w. zusammenarbeiten. Mit der Vorstellung des Projekts fällt gleichzeitig der offizielle Startschuss für die organisatorische Umsetzung des Reschensee Running Festivals. (r)

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