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1.600 Euro für den guten Zweck

  • Dachzeile: Schlanders

Ein starkes Zeichen der Solidarität setzte das letztjährige Adventskonzert in Schlanders, welches der MGV Schlanders gemeinsam mit der Bürgerkapelle und dem Kirchenchor in der Pfarrkirche von Schlanders veranstaltet hatte. Insgesamt wurden 1.600 Euro an Spenden gesammelt, die nun offiziell an die Vinzenzgemeinschaft Schlanders übergeben wurden.
Die feierliche Spendenübergabe an Herbert Habicher, Vorsitzenden der Konferenz der Vinzenzgemeinschaft Schlanders, erfolgte durch den Obmann des MGV Schlanders, Daniel Staffler.
Damit wurde ein weiteres Zeichen für gelebte Solidarität innerhalb der Dorfgemeinschaft gesetzt. Das Konzert überzeugte durch seine musikalische Vielfalt und die gelungene Zusammenarbeit der drei Klangkörper. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und trugen mit ihrer großzügigen Unterstützung wesentlich zum Erfolg der Initiative bei.
Die Vertreter der beteiligten Vereine unterstrichen die Bedeutung solcher gemeinschaftlichen Aktionen: Neben der Pflege der musikalischen Tradition sei es ein zentrales Anliegen, Verantwortung für die lokale Gemeinschaft zu übernehmen und gezielt Hilfe zu leisten.
Auch die Vinzenzgemeinschaft Schlanders zeigte sich dankbar für die erhaltene Unterstützung. Die Spendengelder werden unmittelbar eingesetzt, um Menschen im Gemeindegebiet in schwierigen Situationen rasch und unbürokratisch zu helfen.

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Stimmgewaltige Überraschung für den Chorleiter

  • Dachzeile: Schluderns
  • Weitere Fotos - 1: der Männerchor gratuliert ihrem Chorleiter Robert Ruepp (links im Bild) nach dem Festgottesdienst

Die Überraschung war gelungen. Nachdem der langjährige Chorleiter und einstige Musiklehrer Robert Ruepp am Samstag, 20. Juni 2026, im Kirchenstuhl der Pfarrkirche von Schluderns Platz genommen und Pfarrer Werner Mair aus der Sakristei gekommen war, erklang der erhabene Klang des Männer- und des Kirchenchores unter der Leitung von Conny Tischler. An der Orgel saß Ruepps langjähriger Freund aus Neuwied, Wolfgang Heinzen. Die Sängerinnen und Sänger waren gekommen, um ihrem langjährigen Chorleiter auf diese Weise zu seinem 85. Geburtstag zu gratulieren und ihm zu danken. Ruepp hatte beide Chöre jahrzehntelang geleitet. Ehrenamtlich, wie Heini Riedl, einst Mitglied und Obmann des Männerchores, in seiner Dankesrede nach dem Gottesdienst nachdrücklich unterstrich. Der Männerchor war vor 50 Jahren parallel zum Kirchenchor auf Ruepps Initiative aus der Taufe gehoben worden. Der Chor erfreute die Menschen bei traditionellen Auftritten mit beschwingtem Liedgut in geselligem Rahmen, sang aber auch bei kirchlichen Anlässen. Der Männerchor nahmen an Wertungsspielen teil und ging auch auf Reisen. Zu den beeindruckendsten Ereignissen zählten die Auftritte im Kloster Andechs und bei den regelmäßigen Besuchen in Puhlheim bei Köln. Unvergesslich ist der Konzertabend, bei dem rund 600 Gäste im Saal den singenden Schludernser Männern applaudierten. Die Leitung des Kirchenchores hatte Ruepp vor einiger Zeit an Tischler übergeben. Der Männerchor sang noch unter seinen Fittichen. Den Glückwünschen Riedls schlossen sich die Obfrau des Kirchenchores Karin Klotz und Pfarrer Mair an. (mds)

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Neuer Wohnraum

  • Vorspann: Der Gemeinderat von Naturns hat bei seiner letzten Sitzung drei Beschlüsse aus dem Bereich der technischen Dienste gefasst, welche neuen Wohnraum in unterschiedlichen Angeboten zulassen.
  • Dachzeile: Naturns

Ganz nach dem politischen Programm hat der Gemeinderat für drei wesentliche Wohnbauformen erste Schritte gesetzt. „Naturns achtet auf ein organisches Wachstum, das sich aus den natürlichen Wachstumsraten der Bevölkerung und dem damit verbundenen Wohnungsbedarf ableitet. Gleichzeitig legen wir aber auch Wert darauf, leistbaren Wohnraum anzubieten“, unterstreicht BM Zeno Christanell. Nach dieser Vorgabe wurde im Zuge der Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogrammes der Bedarf festgelegt.
In diesem Sinne gab der Gemeinderat kürzlich grünes Licht für die Erhöhung des Gebietsbauindexes beim sozialen Wohnbau im Schlossweg um 2400 m³. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass auf den vorhandenen Freiflächen weitere 8 bis 9 Wohnungen errichten werden können. „Der Bedarf an sozialen Mietwohnungen ist vorhanden, es gibt derzeit 27 Anträge, welche die Voraussetzungen erfüllen. Deshalb stellen wir dem Institut für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol diese Möglichkeit zur Verfügung und hoffen, dass eine Umsetzung baldmöglichst erfolgt“, erklärt Sozialreferent Florian Gruber. Ebenfalls breite Zustimmung der Rätinnen und Räte gab es für den Durchführungsplan für die erste neue Mischzone am Etschufer. Der Bebauungsvorschlag sieht bei einem verbaubaren Volumen von 2.006 m³ insgesamt 12 Wohnungen vor, welche alle für die Errichtung von Wohnungen für Ansässige im Sinne von Art. 39 LG 9/2018 vorgesehen sind. „Zusätzlich wird bei der Grundrissgestaltung besonderer Wert auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gelegt. Die Wohnungen sind so konzipiert, dass bei Bedarf einzelne Einheiten zusammengelegt werden können. Dadurch besteht die Möglichkeit, durch Zusammenlegung eine größere Wohneinheit zu schaffen oder Wohnräume individuell an veränderte Lebenssituationen anzupassen. Diese Modularität ermöglicht es, auf spezielle Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zu reagieren. Das Gebäude bleibt dadurch langfristig nutzbar und kann sich im Laufe der Zeit an unterschiedliche Anforderungen und Lebensphasen anpassen“, steht im Konzept des Naturnser Architekturbüros Lesina Debiasi.
Erstmals beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem neuen Modell der Wohnungen mit Preisbindung gemäß Art. 40 LG 9/2018. Die Gemeinde Naturns hat im Wege einer öffentlichen Interessensbekundung solche Wohnungen ausgeschrieben. Für ein erstes Projekt in der St. Prokulusstraße wurde jetzt die Umwidmung eines Mischgebietes eingeleitet. Die beantragte Umwidmung in Mischgebiet ermöglicht eine zweckgebundene volumetrische Anpassung, innerhalb derer ein Teil der vorgesehenen Wohnflächen als Wohnungen mit Preisbindung realisiert wird. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Deckung des öffentlichen Bedarfs an leistbarem Wohnraum. Tatsächlich sehen die Durchführungsbestimmungen vor, dass von der zulässigen Baumasse von 3427,50 m³ (davon sind 1935,76 m³ bereits Bestand), 2996,50 m³ für die Errichtung von Wohnungen für Ansässige verwendet werden, wovon mindestens 1.000 m³ für die Errichtung für Wohnungen mit Preisbindung vorzusehen sind. Daraus ergeben sich vier Wohnungen, welche schlüsselfertig für den durchschnittlichen Verkaufspreis von 3.300.- € brutto pro Quadratmeter Konventionalfläche laut Art. 2, Abs. 1 des D. LH Nr. 42/1999 verkauft werden müssen.

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Orgelvirtuose Don Mario

  • Dachzeile: Prad

Nennt man eine Person die tief im und mit dem Glauben verbunden, preisgekrönter Orgelvirtuose, Dozent für Kirchenmusik und vieles mehr ist, dann spricht man von Pfarrer Pinggera Mario. Bekannt ist er nicht nur in seiner Pfarrei Richterswil am Zürichsee, mittlerweile ist er auch ein echter Vinschger. Wer kennt ihn nicht – ein Priester: aufgeschlossen, volksnah, mit viel Humor und imstande, den Gläubigen mit einfachen Worten den Glauben zu vermitteln. Weil es schon seit vielen Jahren Tradition ist, erfreut uns Don Mario Pinggera auch heuer wieder am 15. August 2026 um 17’oo Uhr mit einem wunderschönen ORGELKONZERT in der Pfarrkirche von Prad.
Eintritt: freiwillige Spende
Wir laden alle recht herzlich zu diesem Orgelkonzert ein und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.
Pfarrgemeinderat Prad

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