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Marienberg

300 Jahre Benediktinergymnasium Meran

veröfftl. am 01. April 2026

Aufmerksamen Zuhörer

300 Jahre Benediktinergymnasium Meran“ war Thema der heurigen Klausurtagung des Freundeskreises Marienberg. Am 15. März 2026 sind der Einladung viele Mitglieder gefolgt. Es war Hermann Raffeiner, der 40 Jahre seines Professorenberufes am klassichen Gymnasium „Beda Weber“ verbracht hatte, der einen geschichtlichen Überblick über die Gründung des Gymnasiums 1724, dessen allmählichen Ausbau in den folgenden Jahrzehnten bis zu dessen Aufhebung in der Zeit des Faschismus nach dem Schuljahr 1927/28. Als staatliches Gymnasium wurde der Betrieb in deutscher Sprache 1946 wieder aufgenommen. Das Gründungsversprechen „bis in alle Zeiten“ konnte zwar nicht eingehalten werden, dafür hat das älteste Gymnasium des Landes einen entschiedenden Bildungsimpuls für das Land, für die Stadt Meran und im Besonderen auch für den Vinschgau gebracht. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine emotionale Diskussion über Wertehaltung in der Gesellschaft auch gegenüber der Bildung und den Lehrer:innen, über Wertevermittlung in den Schulen, über die Konkurrenz der Oberschulen. Abt Philipp lud passend zum Vortrag zur Besichtigung der Lehrmittelsammlung in den Klosterteil, der „Schlaratsch“ genannt wird. Die Lehrmittel sind vom alten Gymnasium in Meran in das Stift Marienberg verbracht worden.
Die neue Präsidentin Sibille Tschenett bedachte den Vortragenden Raffeiner mit einem Korb lokaler Produkte und lud zur von der Vinterra hergerichteten Marende, zu der sich mit Abt Philip, mit Pater Pius und Pater Urs und mit Bruder Aemilian der Großteil des Konvents gesellte. (eb)

Hermann Raffeiner

Hermann Raffeiner

die Präsidentin des Freundeskreises Marienberg Sibille Tschenett

die Präsidentin des Freundeskreises Marienberg Sibille Tschenett