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Bozen/Vinschgau

„Autonomiereform ist großer Erfolg“

veröfftl. am 27. Mai 2026

Der Wirtschaftsverband hds begrüßt die am Mittwoch, 13. Mai 2026 erfolgte positive Abstimmung zur Südtiroler Autonomie-Reform im römischen Senat ausdrücklich. Mit der Wiederherstellung und Erweiterung zentraler Zuständigkeiten wird ein bedeutendes Ziel für Südtirol erreicht.
Besonders wichtig ist aus Sicht des hds, dass der Handel ausdrücklich als ausschließliche primäre Zuständigkeit des Landes anerkannt wird. Damit erhält Südtirol mehr Gestaltungsspielraum, um Rahmenbedingungen zu schaffen, die den besonderen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und territorialen Bedürfnissen des Landes entsprechen.
„Der Handel ist weit mehr als ein Wirtschaftssektor. Er sichert Nahversorgung, belebt Ortszentren, schafft Arbeitsplätze und trägt wesentlich zur Lebensqualität in Südtirol bei. Umso wichtiger ist es, dass Entscheidungen, die diesen Bereich betreffen, möglichst nahe an den Menschen und Betrieben getroffen werden“, so Moser.
Gleichzeitig verweist der hds darauf, dass im Bereich Handel noch eine zentrale Baustelle offenbleibt: das Thema Öffnungszeiten im Handel. Dazu liegt bereits eine entsprechende Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut vor, die noch vom Ministerrat behandelt werden muss.
„Mehr Autonomie bedeutet auch mehr Verantwortung. Diese Verantwortung wollen wir gemeinsam mit der Politik wahrnehmen – für einen starken, vielfältigen und zukunftsfähigen Handel in Südtirol“, schließt hds-Präsident Philipp Moser.